GRhGHerzlichen Willkommen auf der Seite der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, der Historischen Kommission des Rheinlandes im Portal Rheinische Geschichte

Hier erfahren Sie Näheres zu Geschichte, Organisation und Tätigkeit unserer Gesellschaft. Unter anderem finden Sie auf diesen Seiten Infos zur Gründung, zur Organisation sowie zu aktuellen und älteren Publikationen. Mit den jeweiligen Verlinkungen führen wir Sie sicher auf die jeweilige Publikation.

Seit ihrer Gründung 1881 hat die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde zahlreiche grundlegende Quelleneditionen und andere Publikationen hervorgebracht und damit in umfangreichem Maße das Fundament zur Erforschung der Geschichte des Rheinlandes mitgestaltet. Die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde fördert auch heute noch die Erforschung der rheinischen Geschichte durch Quelleneditionen und Sammlungen und fungiert zugleich als Historische Kommission für das Rheinland. 

 

Terminhinweis: Fachtagung am 9./10. Juni 2022 "DIE GESELLSCHAFT FÜR RHEINISCHE GESCHICHTSKUNDE IM KONTEXT Geschichte - Leistungen - Perspektiven" - mehr...

 

Aktuelle Neuerscheinung 

Pabst, Klaus, Die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde (1881–1981). Die ersten 100 Jahren ihres Bestehens. Trägerschaft, Organisation und Ziele, Redaktion: Stephan Laux (Studien und Darstellungen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, Bd. 1), Köln 2022.
368 Seiten, ca. 50 Abb., ISBN 978-3-412-52154-7 (29,00 €)

Die „Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde“ wurde 1881 gegründet. Angesichts des zunehmenden Nationalismus im deutschen Kaiserreich war ihre Arbeit über Jahrzehnte hinweg einer Spannung ausgesetzt, die durch die Affinität weiter Bevölkerungskreise in der Region zu Katholizismus und Liberalismus erheblich verstärkt wurde. So erklärt sich das Bestreben der damaligen Akteure, durch die Veröffentlichung von Quellen ohne politische oder weltanschauliche Parteinahme gleichermaßen zur Erhellung der regionalen wie eben auch der „vaterländischen“ Geschichte beizutragen. Diese aus der Tradition der „Gesellschaft“ erwachsene Selbstverpflichtung zur Arbeit an den in der Regel archivischen überlieferungen währt inzwischen über 140 Jahre. Dabei war die „Gesellschaft“ immer auch Objekt und Spiegel wissenschaftlicher Konjunkturen und Netzwerke, politischer Systeme und sozioökonomischer Umbrüche. In diesem Licht schildert dieses Buch die Geschichte der „Gesellschaft“ vor allem hinsichtlich ihrer institutionellen Entwicklung: Die akademische wie die bürgerschaftliche Träger- bzw. Mitgliederschaft der „Gesellschaft“, ihre Organisation und ihre Stellung in Staat und Provinz stehen dabei im Mittelpunkt. Auch die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen werden beleuchtet: die Kaiser- wie die Weimarer Zeit, das Verhalten der „Gesellschaft“ gegenüber der unter dem Nationalsozialismus propagierten „Volksgeschichte“ und schließlich auch die Neuausrichtung ihrer Arbeit nach Auflösung der preußischen Rheinprovinz in der Nachkriegszeit. Die redaktionelle Aufbereitung des bis 1980 geführten Manuskripts besorgte Prof. Dr. Stephan Laux (Professur für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Trier).

 

 

 

Vorankündigung!

Wolter, Heinz, Die Synodalstatuten der Kölner Kirche im Spätmittelalter 1261-1523, 2 Teile (Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde LXXXIV), Wien/Köln/Weimar 2022 - erscheint im Juli!
960 Seiten, ISBN 9783412522117 (120,00 €)

Die von den Kölner Erzbischöfen und ihren Vertretern auf Synoden oder in deren zeitlicher Nähe veröffentlichten Statuten vermittelten den Klerikern und Laien ihrer Diözese die von den Päpsten und allgemeinen Konzilien erlassenen kanonischen Vorschriften in einer ihrem Verständnishorizont und den regionalen Gegebenheiten angepassten Form.So enthalten die Synodalstatuten neben den aus den Dekretalen und Kanones geschöpften Bestimmungen auch Anordnungen zu speziellen Problemen und Anliegen der Kölner Kirche wie etwa dem Dombau, den Wirren in Pestzeiten oder dem Auftreten sektiererischer Gruppen. Zu diesem Sondergut gehören auch in die Statuten inserierte, ihre Bestimmungen ergänzende Privilegien, Mandate und Urkunden verschiedenen Inhalts. Die vorliegende Edition beruht auf der Auswertung aller bekannten Statutenhandschriften und einschlägigen Frühdrucke. Die Texte folgen mit Verzeichnung der Varianten der jeweils zuverlässigsten Überlieferung. Die Edition geht daher,was Inhalt und Textkritik anbelangt, weit über alle bislang erschienenen Drucke der Kölner Synodalstatuten hinaus und bietet ihrer Benutzung und Erforschung eine neue Grundlage.

 

 

 

 

 

Woensam_Teaser
Anton Woensam, Große Ansicht von Köln (Ausschnitt), Holzschnitt, 1531, Original im Kölnischen Stadtmuseum.