BildDer Rhein in alten Luftaufnahmen. Teil 1: von Eltville bis Bonn, hrsg. v. Matthias Meusch im Auftrag des Landesarchivs NRW und der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, Jünkerath 2019. 
176 Seiten, 175 Abb., ISBN 978-3-935873-61-1 (29,90€) 

Der Rhein zwischen Eltville und Bonn - der Mittelrhein - ist eine der berühmtesten Landschaften Deutschlands, geprägt von Weinbergen, Burgen und Schlössern, großen und kleinen Städten mit ihren Monumenten und Häfen, Villen und mondänen Hotels. Sein oberer Teil zwischen Bingen und Koblenz wurde 2002 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Diese uralte Kulturlandschaft an einer der wichtigsten Verkehrsachsen und Handelsrouten der Geschichte war über Jahrhunderte hart zwischen geistlichen und weltlichen Territorien und Herrschaften umkämpft. In der Rheinromantik des 19. Jahrhunderts regte sie die Fantasie der Künstler und Literaten an, gerade das Mittelrheintal entwickelte sich zu einem nationalen Mythos. Von jeher wurde diese Landschaft in Worten beschrieben und in Bildern festgehalten, zunächst in der Malerei, dann auch in der Fotografie. Der vorliegende Band zeigt den Mittelrhein in einer ganz besonderen Art von Bildern, in über 150 Luftaufnahmen, die zwischen 1925 und 1939 entstanden und im Landesarchiv NRW überliefert sind. Diese Bilder zeigen bekannte Motive und bieten doch neue Ansichten, sie dokumentieren die Veränderungen, die im Abstand eines Menschenalters stattfanden. Ein einleitender Text des Herausgebers gibt einen Überblick über die Geschichte der Luftbildfotografie in Deutschland und den einzigartigen Bestand im Landesarchiv NRW. Der Band eröffnet die neue Publikationsreihe der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde "Historische Bilder des Rheinlandes".

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Kürzlich erschienene Bände der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde

 

Neuß, Elmar (Bearb.): Die Weistümer des Amtes Monschau und der Herrschaft Hetzingen (Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, XVIII, IV, 2), Köln 2019. 
346 S., ISBN 978-3-412-50104-4 (49,99 €)

Das Monschauer Land kam erst im Spätmittelalter 1435 als Amt an das Herzogtum Jülich. Als Gebietseinheit war es aus einem karolingischen Forstbezirk in der Nordeifel mit Sitz in Konzen (heute Stadtteil von Monschau) hervorgegangen. Die aus diesem Umkreis in diesem Band versammelten ländlichen Rechtsquellen vom 13. bis zum 18. Jahrhundert spiegeln im Vergleich mit den Ackerbaugebieten des Niederrheins eine stärker geschlossene territoriale Entwicklung auf der Grundlage des Forst- und Roderechts. Gesonderte Rechtsbezirke von Adelsherrschaften fehlen weitgehend. Die Quellentexte machen eine Rekonstruktion der Rodungs- und Siedlungsräume möglich, die sich im umgebenden Wald bis heute abzeichnen.

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Anton, Hans Hubert/Pfeiffer, Friedrich (Bearb.): Regesten der Bischöfe und Erzbischöfe von Trier. Band I,3: Die Trierer Kirche und die Trierer Bischöfe in der ausgehenden Antike und am Beginn des Mittelalters (Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, LXXXIII, I, 3), Köln 2019.
752 S., 978-3-412-51527-0 (90,00€)

Der vorliegende Band führt das Projekt einer völligen Neuerarbeitung der Trierer Bischofsregesten weiter. Er erfasst für die Bischöfe von (Felix) Mauricius bis Sabaudus, also in etwa für das 5. bis 6. Jahrhundert, das einschlägige Quellenmaterial in innovativer Form. Das von den Bischöfen als Amts- und Herrschaftsträgern ausgehende und auf sie bezogene Schriftgut bildet das chronologische Gerüst, in das die relevanten Zeugnisse anderer Quellen wie Geschichtsschreibung, Biographik u. a. eingefügt sind. Damit werden für die Frühzeit des Bistums zahlreiche Möglichkeiten eines interdisziplinären Zugriffs eröffnet. Der Band stellt daher nicht nur eine Basis für die politische Geschichte, die Kirchengeschichte und die Landesgeschichte dar, sondern zeigt in seinen ausführlichen Kommentierungen auch neue Perspektiven und Befunde zu geschichtswissenschaftlicher Hermeneutik und Methodologie auf.

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Rönz, Helmut/Andre, Elsbeth: Rheinische Lebensbilder, Band 20. Redaktion: Keywan Klaus Münster, Köln 2019. - erscheint im November 2019!
276 S., 978-3-412-51705-2 (30,00€)

Was haben der Fernsehmoderator Wim Thoelke, der Schriftsteller Joseph Breitbach und die Klostergründerin Paula Reinhard gemeinsam? Sie alle stammen aus dem Gebiet der alten preußischen Rheinprovinz. Frauen und Männer, die im Rheinland wirkten und lebten, werden in den „Rheinischen Lebensbildern" vorgestellt.

In Band 20 werden außerdem porträtiert: Karl von der Salzgasse (gestorben 1213/14), Kölner Ritterbürger und Abt des Zisterzienserklosters Villers-en-Brabant; Hermann Löher (1595–1678), ein Gegner der Hexenverfolgung; Johann Friedrich Karg von Bebenburg (1648–1719) und sein Großneffe Friedrich Karl (1709–1773), Kurkölnischer Kanzler bzw. Reichstagsgesandter; der Natur- und Heimatforscher Philipp Wirtgen (1806–1870); der langjährige Oberbürgermeister von Solingen August Dicke (1859–1929); der Generalvikar des Erzbistums Köln Emmerich David (1882–1953); der Benediktinerpater und Mitbegründer des Salzburger Hochschulwochen Thomas Michels (1892–1979) sowie der Schriftsteller Stefan Andres (1906–1970). 12 Lebensbilder aus über 800 Jahren rheinischer Geschichte!

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