Adalbert Oehler

Oberbürgermeister von Krefeld und Düsseldorf (1860-1943)

Joachim Lilla (Krefeld)

Adalbert Oehler, um 1910. (Stadtarchiv Krefeld)

Schlagworte

Der Ver­wal­tungs­ju­rist Adal­bert Oeh­ler, Ober­bür­ger­meis­ter der Städ­te Kre­feld und Düs­sel­dorf zwi­schen 1905 und 1919, un­ter­schei­det sich von den meis­ten sei­ner Kol­le­gen da­durch, dass er nicht nur als Ver­wal­tungs­be­am­ter tä­tig war. Par­al­lel zu sei­ner Tä­tig­keit im öf­fent­li­chen Dienst, aber auch nach sei­ner Pen­sio­nie­rung, spiel­te er – aus fa­mi­liä­ren Grün­den – ei­ne zen­tra­le Rol­le im letz­ten Le­bens­ab­schnitt von Fried­rich Nietz­sche (1844-1900) als des­sen (Ge­gen-)Vor­mund, spä­ter in der Stif­tung Nietz­sche-Ar­chiv, der er lan­ge Zeit vor­stand.

Adal­bert Oeh­ler wur­de am 13.4.1860 in Schildau (Kreis Tor­gau) ge­bo­ren. Sei­ne El­tern wa­ren der Kanz­lei­rat Adal­bert Oeh­ler (ge­bo­ren 1830) und Ehe­frau Emi­lie ge­bo­re­ne Platz. Die Fa­mi­lie war evan­ge­lisch. Er be­such­te das Stifts­gym­na­si­um in Mer­se­burg, leg­te dort Os­tern 1878 die Rei­fe­prü­fung ab und stu­dier­te Rechts- und Staats­wis­sen­schaf­ten an der Uni­ver­si­tät Hal­le. Dort trat er der Lands­mann­schaft Pa­leo­m­ar­chia im Co­bur­ger Con­vent bei. Er ab­sol­vier­te am 20.6.1881 die ers­te ju­ris­ti­sche Prü­fung vor dem Ober­lan­des­ge­richt Naum­burg, in des­sen Be­zirk er auch den ju­ris­ti­schen Vor­be­rei­tungs­dienst (Ver­ei­di­gung 4.7.1881 vor dem Amts­ge­richt Hal­le) leis­te­te. Die Gro­ße ju­ris­ti­sche Staats­prü­fung be­stand er am 15.4.1886 mit dem Prä­di­kat „Gut“. Be­reits am 9.9.1881 war er in Hal­le „ma­gna cum lau­de“ zum Dr. iuris pro­mo­viert wor­den.

Als Ge­richt­s­as­ses­sor war er zu­nächst dem Amts­ge­richt Hal­le, ab De­zem­ber 1886 dem Land­ge­richt Ru­dol­stadt und ab Sep­tem­ber 1887 dem Land­ge­richt Mag­de­burg als Hilfs­ar­bei­ter zu­ge­teilt. Am 28.5.1888 hei­ra­te­te er Agnes Hil­mer (1861–1934), Toch­ter ei­nes Berg­bau­un­ter­neh­mers aus Hal­le; aus der Fa­mi­lie gin­gen fünf Kin­der her­vor. Im Fe­bru­ar 1891 wur­de er zum be­sol­de­ten Ma­gis­trats­mit­glied (Stadt­rat) in Mag­de­burg ge­wählt; er trat die­ses Amt nach Be­stä­ti­gung (12. März) am 19. März an. In Mag­de­burg ver­sah er in der Fol­ge­zeit al­le wich­ti­gen De­zer­na­te ei­ner groß­städ­ti­schen Ver­wal­tung.

Am 24.10.1899 er­folg­te sei­ne Wahl zum Ers­ten Bür­ger­meis­ter der Stadt Hal­ber­stadt; die­ses Amt trat er am 2.1.1900 an (ab 19.8.1903 mit dem Ti­tel Ober­bür­ger­meis­ter). Das Recht zum Tra­gen der Amts­ket­te war mit dem Amt ver­bun­den. Ab März 1900 ver­trat er Hal­ber­stadt im Preu­ßi­schen Her­ren­haus; die­sem ge­hör­te er bis No­vem­ber 1918 an, da auch die Städ­te Kre­feld und Düs­sel­dorf, in de­nen er in der Fol­ge­zeit tä­tig war, das Prä­sen­ta­ti­ons­recht zum Her­ren­haus be­sa­ßen.

Am 14.3.1905 wähl­te die Kre­fel­der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung Oeh­ler ein­stim­mig zum Bür­ger­meis­ter. Nach Be­stä­ti­gung der Wahl durch Kai­ser Wil­helm II. (Re­gent­schaft 1888-1918) am 12. April in Kor­fu mit Ver­lei­hung des Ti­tels Ober­bür­ger­meis­ter„ auch für das neue Amt,  wur­de Oeh­ler am 18. Mai durch den Düs­sel­dor­fer Re­gie­rungs­prä­si­den­ten Dr. Ar­thur Schrei­ber (1849-1921) in sein Amt ein­ge­führt. Wäh­rend sei­nes Be­su­ches in Kre­feld am 2.4.1906 ver­lieh ihm der Kai­ser das Recht zum Tra­gen der Amts­ket­te. Im glei­chen Jahr ver­lieh Wil­helm II. ihm den Ro­ten Ad­ler­or­den 3. Klas­se. Spä­ter er­hielt er die Schlei­fe da­zu (1914); wei­te­re Aus­zei­chun­gen wa­ren das Kom­tu­r­kreuz des (nie­der­län­di­schen) Or­dens von Oran­je-Nas­sau (1906), der Kro­nen­or­den 3. Klas­se (1910), das EK 2 am wei­ßen Ban­de (1914/1918), die Ro­te Kreuz Me­dail­le III. Klas­se (1898) und II. Klas­se (1916), der tür­ki­scher Or­den des Ei­ser­nen Halb­mon­des am wei­ßen Ban­de (1914/18), das bul­ga­ri­sches Schwar­zes Kreuz (1916), das Kriegs­kreuz für Zi­vil­diens­te (1918) so­wie das Ver­dienst­kreuz für Kriegs­hil­fe (1916).

In der Amts­zeit Oeh­lers in Kre­feld wur­de die In­fra­struk­tur der Stadt wei­ter aus­ge­baut, ins­be­son­de­re durch die Aus­wei­tung des Stra­ßen­bahn­net­zes und die An­la­ge der Ring­stra­ßen im Wes­ten und Nor­den der Stadt. Wei­te­re mar­kan­te Er­eig­nis­se aus sei­ner Kre­fel­der Amts­zeit wa­ren: Er­öff­nung des Rhein­ha­fens und Ein­wei­hung des neu er­rich­te­ten Kre­fel­der Land­ge­richts, die Ver­le­gung des zu­vor in Düs­sel­dorf sta­tio­nier­ten 2. West­fä­li­schen Hu­sa­ren-Re­gi­ments Nr. 11 nach Kre­feld (sämt­lich 1906). Das Jahr 1907 brach­te die Ein­ge­mein­dung von Bock­um mit Ver­berg und Op­pum, den Ab­schluß der Hö­her­le­gung der Staats­bahn auf dem Kre­fel­der Stadt­ge­biet und die Er­öff­nung des neu­en Haupt­bahn­hofs. 1908 wur­den in Kre­feld ein Berg­re­vier (spä­ter Berg­amt) ein­ge­rich­tet und die neue Stadt­hal­le ein­ge­weiht, 1909 das neue Dienst­ge­bäu­de der Feu­er­wehr an der Flo­ra­stra­ße sei­ner Be­stim­mung über­ge­ben, 1910 öff­ne­te der Neu­bau des Haupt­zoll­amts in Kre­feld sei­ne Pfor­ten.

 

Am 15.11.1910 wähl­te die Düs­sel­dor­fer Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung Oeh­ler zum neu­en Bür­ger­meis­ter. Nach der kö­nig­li­chen Be­stä­ti­gung der Wahl mit gleich­zei­ti­ger Ver­lei­hung des Ti­tels Ober­bür­ger­meis­ter wur­de er am 18. Ja­nu­ar in sein neu­es Amt ein­ge­führt. In sei­ne Düs­sel­dor­fer Amts­zeit fie­len die schwie­ri­gen Jah­re des Welt­kriegs, über die Oeh­ler 1927– auf Ver­an­las­sung sei­nes Amts­nach­fol­gers Dr. Ro­bert Lehr – ei­nen um­fas­sen­den Be­richt vor­leg­te. Im Zu­sam­men­hang mit den in­ne­ren Un­ru­hen nach Kriegs­en­de er­klär­te der Voll­zugs­aus­schuss des Düs­sel­dor­fer Ar­bei­ter- und Sol­da­ten­rats Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Oeh­ler am 10.1.1919 für ab­ge­setzt. Die­ser hat­te sich ei­ni­ge Ta­ge zu­vor, um ei­ner Ver­haf­tung oder Gei­sel­nah­me durch den Ar­bei­ter- und Sol­da­ten­rat zu ent­ge­hen, in das von den Bel­gi­ern be­setz­te Ober­kas­sel be­ge­ben. In den fol­gen­den Ta­gen stand er in Ham­born (heu­te Stadt Duis­burg) und Mül­heim an der Ruhr mehr oder we­ni­ger un­ter Auf­sicht der Ar­bei­ter- und Sol­da­ten­rä­te. Am 18. Ja­nu­ar ge­währ­te ihm die Stadt Düs­sel­dorf zu­nächst Ur­laub auf un­be­stimm­te Zeit, mit Wir­kung vom 1.7.1919 wur­de er in den dau­ern­den Ru­he­stand ver­setzt.

Der da­mals 60-jäh­ri­ge Oeh­ler ist dann nicht mehr in den öf­fent­li­chen Dienst zu­rück­ge­kehrt. Statt­des­sen be­tä­tig­te er sich wis­sen­schaft­lich, so ver­fass­te er meh­re­re Bän­de von „Scha­ef­fer­s“ Grund­riß des pri­va­ten und öf­fent­li­chen Rechts so­wie der Volks­wirt­schafts­leh­re. Von 1919 bis 1924 war er Do­zent an der Hoch­schu­le für Staats- und Ver­wal­tungs­wis­sen­schaf­ten in Det­mold, wo­für ihm die Lip­pi­sche Lan­des­re­gie­rung 1922 den Pro­fes­so­ren­ti­tel ver­lieh; spä­ter (bis 1930) lehr­te er noch an der Leib­niz-Aka­de­mie in Han­no­ver und der Ver­wal­tungs­aka­de­mie Düs­sel­dorf. Im Zu­sam­men­hang mit der Neu­glie­de­rung des rhei­nisch-west­fä­li­schen In­dus­trie­ge­biets 1929 konn­te ihn sein Nach­fol­ger im Amt des Kre­fel­der Ober­bür­ger­meis­ters, Dr. Jo­han­nes Jo­han­sen, als Sach­ver­stän­di­gen und Be­ra­ter in der kom­pli­zier­ten Fra­ge der Aus­ar­bei­tung des Orts­rechts zur Aus­ge­stal­tung der Dach­ge­mein­schaft der bei­den zu­sam­men­zu­le­gen­den Städ­te Kre­feld und Uer­din­gen ge­win­nen. Die von Oeh­ler ge­mach­ten Vor­schlä­ge gin­gen im We­sent­li­chen in die 1930 be­schlos­se­nen Orts­sat­zun­gen ein. In sei­nen letz­ten Le­bens­jah­ren leg­te er um­fas­sen­de hand­schrift­li­che Er­in­ne­run­gen nie­der.

Nach sei­ner Düs­sel­dor­fer Zeit leb­te Oeh­ler vor­über­ge­hend in Wei­mar, dann bis 1934 in Bad Oeyn­hau­sen, an­schlie­ßend (mit Un­ter­bre­chun­gen) in Düs­sel­dorf. Nach sei­nem Tod am 10.7.1943 in Ber­lin wur­de sei­ne Asche im Ur­nen­hain auf dem Düs­sel­dor­fer Nord­fried­hof bei­ge­setzt.

Oehler und Friedrich Nietzsche

Fran­zis­ka Nietz­sche ge­bo­re­ne Oeh­ler (1826–1897) war ei­ne äl­te­re Schwes­ter von Oeh­lers Va­ter Adal­bert. Auf­grund die­ser fa­mi­liä­ren Ver­hält­nis­se wur­de Adal­bert Oeh­ler von sei­ner Tan­te 1891 ge­be­ten, ne­ben ihr der Ge­gen­vor­mund von Fried­rich Nietz­sche (1844-1900) zu wer­den, der we­gen sei­ner geis­ti­gen Er­kran­kung am 26.11.1889 vom Amts­ge­richt Je­na ent­mün­digt wor­den war. Ne­ben den rein fa­mi­liä­ren Be­zie­hun­gen scheint es auch ei­nen of­fen­bar en­ge­ren per­sön­li­chen Kon­takts Oeh­lers zu sei­nem Vet­ter Fried­rich ge­ge­ben zu ha­ben, denn Fran­zis­ka Nietz­sche schrieb ih­rem Nef­fen 1889, er sei „von der Fa­mi­lie wohl der Ein­zi­ge, der ihn [Fried­rich] in den letz­ten Jah­ren ken­nen und schät­zen ge­lernt ha­t“. Die Be­stel­lung Oeh­lers zum Ge­gen­vor­mund er­folg­te im Ju­ni 1892. Sei­ne Auf­ga­be be­stand im We­sent­li­chen in der Ver­wal­tung des Ver­mö­gens von Fried­rich Nietz­sche. Um das Werk und den gro­ßen noch un­ver­öf­fent­lich­ten Nach­lass Nietz­sches küm­mer­te sich seit 1893 des­sen Schwes­ter Eli­sa­beth Förs­ter-Nietz­sche (1846–1935), an die die Vor­mund­schaft 1895 sämt­li­che Rech­te des Wer­kes ab­trat. Nach dem Tod Fran­zis­ka Nietz­sches 1897 wur­de Oeh­ler Nietz­sches Vor­mund, den letz­ten Dienst, den er sei­nem Vet­ter leis­te­te, war ei­ne wür­di­ge Grab­re­de am 28. Au­gust bei der Be­er­di­gung Nietz­sches im Erb­be­gräb­nis der Fa­mi­lie in Rö­cken.

Von 1909 bis 1923 war Oeh­ler Vor­sit­zen­der der Stif­tung Nietz­sche-Ar­chiv in Wei­mar; die­ses Amt leg­te er im Mai 1923 nie­der, nach­dem ihm kei­ne ver­trau­ens­vol­le Zu­sam­men­ar­beit mit Eli­sa­beth Förs­ter-Nietz­sche mehr mög­lich schien. 1930 trat er dem Vor­stand der Stif­tung wie­der bei. Frau Förs­ter-Nietz­sche starb am 8.11.1935. An der Trau­er­fei­er nahm Adolf Hit­ler (1889-1945) teil, den Oeh­ler in sei­ner Ge­dächt­nis­re­de bat, „das Nietz­sche-Ar­chiv, das sei­ne Grün­de­rin ver­lo­ren hat, un­ter sei­nen be­son­de­ren Schutz zu neh­men“. In der Fol­ge­zeit ver­fass­te Oeh­ler ei­ne (un­ver­öf­fent­lich­te) Dar­stel­lung mit stark me­moi­ren­haf­tem Cha­rak­ter „Zur Ge­schich­te des Nietz­sche-Ar­chivs“ (1936); 1940 ver­öf­fent­lich­te er ei­ne Bio­gra­phie über Fran­zis­ka Nietz­sche („Nietz­sches Mut­ter“), in der er un­ter an­de­rem das ver­zerr­te Bild, das Eli­sa­beth Förs­ter-Nietz­sche ge­zeich­net hat­te, zu kor­ri­gie­ren ver­such­te.

Quellen

Teil­nach­lass (dar­un­ter hand­schrift­li­che Er­in­ne­run­gen): Stif­tung Wei­ma­rer Klas­sik/Goe­the und Schil­ler-Ar­chiv, Wei­mar (Be­stand 100, Nietz­sches Fa­mi­lie, Nrn. 1332–1371).
Ko­pie der Er­in­ne­run­gen im Stadt­ar­chiv Düs­sel­dorf.
Ga­bel, Ger­not U. /Ja­gen­berg, Carl Hel­muth, Der ent­mün­dig­te Phi­lo­soph. Brie­fe von Fran­zis­ka Nietz­sche an Adal­bert Oeh­ler aus den Jah­ren 1889–1897, Hürth 1997.

Werke

All­ge­mei­nes Ver­wal­tungs- und Reichs­ver­wal­tungs­recht ([Scha­ef­fers] Grund­riß des pri­va­ten öf­fent­li­chen Rechts so­wie der Volks­wirt­schafts­leh­re 13.2), Leip­zig 1930.
[Be­ar­bei­ter] An­ton Mül­ler: Der Staats­bür­ger, 4. Aufl., durch­ge­se­hen und er­gänzt von Ober­bür­ger­meis­ter Pro­fes­sor Dr. Oeh­ler, Trier 1928.
[Be­ar­bei­ter] Die Städ­te-Ord­nung für die sechs öst­li­chen Pro­vin­zen der Preu­ßi­schen Mon­ar­chie vom 30. Mai 1853. Mit Er­gän­zun­gen und Er­läu­te­run­gen von Ober­bür­ger­meis­ter, Geh.-Reg. Rat Dr. h.c. O[tto­mar]. Oer­tel, 7. Auf­la­ge, be­ar­bei­tet von Dr. iur. Adal­bert Oeh­ler, Ober­bür­ger­meis­ter i.R., Pro­fes­sor, Leip­zig 1931 (mit Nach­trag 1932).
Die Auf­wer­tung der Spar­gut­ha­ben der öf­fent­li­chen Spar­kas­sen on Preu­ßen, Li­li­en­thal b. Bre­men 1932.
Die be­son­de­re Ge­wer­be­steu­er in den Ge­mein­den des rhei­nisch-west­fä­li­schen In­dus­trie­ge­bie­tes (Schrif­ten der volks­wirt­schaft­li­chen Ver­ei­ni­gung des rhei­nisch-west­fä­li­schen In­dus­trie­ge­bie­tes 1), Je­na 1922.
Düs­sel­dorf im Welt­krieg (Düs­sel­dor­fer Jahr­buch 33), Düs­sel­dorf 1927.
Mei­ne Be­zie­hun­gen zur Re­vo­lu­ti­on in Düs­sel­dorf, Mag­de­burg 1920 (Pri­vat­druck, über­lie­fert u.a. im Lan­des­ar­chiv NRW Ab­tei­lung Rhein­land).
Nietz­sches Wer­ke und das Nietz­sche-Ar­chiv, Leip­zig 1910.
Nietz­sches Mut­ter, Mün­chen 1940, 2. Auf­la­ge 1941.
Ober­bür­ger­meis­ter in Kre­feld von 1905–1910 [von Karl Rem­bert re­di­gier­ter Aus­zug aus den Er­in­ne­run­gen], in: Die Hei­mat [Kre­feld] 20 (1941), S. 330–343.
So­zia­le Ver­si­che­rung ([Scha­ef­fers] Grund­riß des pri­va­ten öf­fent­li­chen Rechts so­wie der Volks­wirt­schafts­leh­re 27), Leip­zig 1930 (mit Nach­trag 1931, wei­te­re Auf­la­ge 1941).
Ver­fas­sung und Ver­wal­tung der deut­schen Ge­mein­den und Ge­mein­de­ver­bän­de ([Scha­ef­fers] Grund­riß des pri­va­ten öf­fent­li­chen Rechts so­wie der Volks­wirt­schafts­leh­re 29), Leip­zig 1929.

Literatur

Lil­la, Joa­chim, Adal­bert Oeh­ler und Fried­rich Nietz­sche. Ein Bei­trag zur Bio­gra­phie des Düs­sel­dor­fer Ober­bür­ger­meis­ters Adal­bert Oeh­ler, in: Düs­sel­dor­fer Jahr­buch 71 (2000), S. 91–116 [mit wei­te­ren Nach­wei­sen].
Ro­meyk, Horst, Die lei­ten­den staat­li­chen und kom­mu­na­len Ver­wal­tungs­be­am­ten der Rhein­pro­vinz 1816-1945, Düs­sel­dorf 1994, S. 660-661.

Friedrich Nietzsche, Porträt, Radierung von Hans Olde (1855-1917), 1899. (Kunstmuseen Krefeld)

 
Zitationshinweis

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Lilla, Joachim, Adalbert Oehler, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/adalbert-oehler/DE-2086/lido/57c955c96837c4.22179081 (10.12.2018)