Arnold Heymerick

Dekan des Stiftes Xanten, Frühhumanist (1424–1491)

Dieter Scheler (Bochum)

Arnold Heymerick, Die Goldene Rose des Herzogs Johann von Kleve, Ende 15. Jahrhundert, Original in der Universitätsbibliothek Leiden.

Ar­nold Heyme­rick ist der Früh­hu­ma­nist am Nie­der­rhein, von dem sich das um­fang­reichs­te li­te­ra­ri­sche Oeu­vre er­hal­ten hat. Es lässt ei­ne Per­sön­lich­keit er­ken­nen, die ty­pisch war für Kle­ri­ker, die von der Ku­rie ge­prägt, am Rhein ih­re Kar­rie­re zwi­schen Kir­chen­amt und Hof­dienst mach­ten. Un­ter sei­nem De­ka­nat er­leb­te das Stift Xan­ten - nicht zu­letzt durch sei­ne gro­ßen In­sze­nie­run­gen der Vik­tor­trach­ten - ei­ne be­son­de­re Glanz­zeit.

Ar­nold Heyme­rick, ge­bo­ren wohl zwi­schen 1424 und 1430, stamm­te aus der in der Stadt Kle­ve an­säs­si­gen Dienst­man­nen­fa­mi­lie der Heyme­rick, die als „Heyme­rick­sche Par­tei“ nach dem Tod des letz­ten Gra­fen aus dem kle­vi­schen Hau­ses 1368 dem Gra­fen von der Mark zur Nach­fol­ge ver­half. Der jun­ge Heyme­rick be­such­te die be­rühm­ten Schu­len der Fra­ter­her­ren in Deven­ter, Zwol­le und Zu­t­phen. Die Schul­zeit blieb für Ar­nold prä­gend, die Hoch­ach­tung vor den Fra­ter­her­ren und die Vor­lie­be für Deven­ter ver­leug­ne­te er sein gan­zes Le­ben lang nicht. Er war 1434 in Köln im­ma­tri­ku­liert und ist seit 1437 auf dem Bas­ler Re­form­kon­zil nach­weis­bar, wo er spä­ter ei­ne Stel­le im Haus­halt des Ka­plans des vom Kon­zil 1439 ge­wähl­ten (Ge­gen-)Paps­tes Fe­lix V in­ne­hat­te, des Paps­tes, der schon 1449 re­si­gnier­te. Ar­nold ging ver­mut­lich 1447 nach Rom und wech­sel­te da­mit auf die Sei­te Papst Eu­gens IV. (Pon­ti­fi­kat 1431-1447). Das hat­te fünf Jah­re vor­her be­reits der Se­kre­tär Fe­lix V., Enea Sil­vio Pic­co­lomi­ni (1405-1464), der spä­te­re Papst Pi­us II. (Pon­ti­fi­kat 1458-1464), ge­tan. Die Be­kannt­schaft Ar­nolds mit dem spä­te­ren Papst könn­te des­halb bis in Ba­se­ler Zeit zu­rück­rei­chen. In Rom mach­te Ar­nold in der päpst­li­chen Kanz­lei den Auf­stieg bis zum Tisch­ge­nos­sen Pi­us II., ein Auf­stieg, der mit je­der hö­he­ren Stu­fe auch sei­ne Aus­sich­ten auf päpst­li­che Pfrün­den­an­wei­sun­gen ver­bes­ser­te. Als Ku­ria­ler über­nahm er auch Auf­trä­ge für In­ter­es­sen­ten aus der Hei­mat, ins­be­son­de­re für den Trie­rer Erz­bi­schof Ja­kob von Sierck, des­sen Grün­dung ei­ner Uni­ver­si­tät in Trier er in Rom of­fen­sicht­lich er­folg­reich för­der­te. Ein Ne­ben­er­geb­nis die­ses Ein­sat­zes war die An­wart­schaft auf ei­ne Pfrün­de in Ko­blenz. Räum­li­cher Schwer­punkt sei­nes Pfrün­den­er­werbs blie­ben aber die nie­der­rhei­ni­schen Lan­de. 1458 be­saß er ne­ben der An­wei­sung auf die Pfrün­de in Ko­blenz sol­che für Ut­recht, Deven­ter und Xan­ten; 1459 kam die De­kans­pf­rün­de in Xan­ten hin­zu. Das De­ka­nat in Xan­ten war von nun an die Büh­ne, auf der sich sein Le­ben bis zu sei­nem Tod ab­spiel­te. Im Som­mer 1459 hielt er sich zum ers­ten Mal in Xan­ten auf, 1464 nahm er sei­nen end­gül­ti­gen Ab­schied aus Rom. 29 Jah­re sei­nes Le­bens hat­te er bis da­hin, wie er selbst sagt, au­ßer­halb sei­nes Hei­mat­lan­des ver­bracht.

Als De­kan war Ar­nold in sei­ner Amts­zeit al­lei­ni­ge Lei­tungs­fi­gur und Re­prä­sen­tant der Xan­te­ner Kir­che, denn das Amt des Props­tes, des ei­gent­li­chen Vor­ste­hers des Stif­tes, der in Per­son auch Ar­ch­idia­kon des gro­ßen nörd­li­chen Spren­gels der Er­diö­ze­se Köln war, hat­te sei­ne Lei­tungs­funk­ti­on schon im 13. Jahr­hun­dert an den De­kan ver­lo­ren. Die Pröps­te re­si­dier­ten nicht mehr in Xan­ten, son­dern lie­ßen sich vor Ort ver­tre­ten und die Er­trä­ge der Pfrün­de an ih­ren Auf­ent­halts­ort über­wei­sen. In der Amts­zeit Ar­nolds gin­gen die Ein­künf­te der Pfrün­de an Pi­us II. und spä­ter an des­sen Nef­fen, Fran­ces­co To­deschi­ni Pic­co­lomi­ni (1439-1503), den spä­te­ren Papst Pi­us III. (Pon­ti­fi­kat 22.9.-18.10.1503) als In­ha­ber der Props­tei nach Rom.

 

Ar­nold war sich sei­ner Rol­le als De­kan sehr be­wusst – in der Aus­ein­an­der­set­zung um sei­ne Rech­te als De­kan mit sei­nem Ka­pi­tel und in der Re­prä­sen­ta­ti­on sei­nes Stifts nach au­ßen. In zwei prunk­vol­len Vik­tor­trach­ten 1464 und 1487, Pro­zes­sio­nen, in de­nen zu sel­te­nen An­läs­sen der Schrein des hei­li­gen Vik­tor als Stift­spa­tron um­ge­tra­gen wur­de, be­wies er nicht nur Sinn für die gro­ße In­sze­nie­rung sei­nes Stifts nach au­ßen, son­dern do­ku­men­tier­te die­se geist­li­chen Um­zü­ge stolz in zwei ei­ge­nen Dar­stel­lun­gen mit Re­gie­an­wei­sun­gen für even­tu­el­le Wie­der­ho­lun­gen. Vor­bild die­ser In­sze­nie­run­gen wa­ren of­fen­sicht­lich die gro­ßen Pro­zes­sio­nen, die „tri­on­fi“, die er in Ita­li­en un­ter Pi­us II. ken­nen ge­lernt hat­te. Noch ein­mal, 1489, soll­te Ar­nold ei­nen wei­te­ren sol­chen Tri­umph­zug, nicht den des hei­li­gen Vik­tor, son­dern den der Gol­de­nen Ro­se, des päpst­li­chen Eh­ren­ge­schenks an Her­zog Jo­hann II., ih­ren Ein­zug und ih­re Über­rei­chung in Kle­ve mit­er­le­ben und be­schrei­ben.

Das Ver­hält­nis zum Her­zog scheint beim Amts­an­tritt Ar­nolds in Xan­ten gut ge­we­sen zu sein, denn er ge­hör­te of­fen­sicht­lich zu des­sen wei­te­rem Rat­ge­ber­kreis und wur­de von Jo­hann I. mit Ge­sandt­schaf­ten zum Papst und spä­ter von Jo­hann II., dem Nach­fol­ger, mit ei­ner Ge­sandt­schaft zum Kai­ser be­auf­tragt. Als vor al­lem das ers­te di­plo­ma­ti­sche Un­ter­neh­men nur zu ei­nem Teil­er­folg führ­te, rück­te Ar­nold of­fen­sicht­lich in die zwei­te Rei­he der Rä­te, wie er selbst be­klag­te, blieb aber mit dem Hof in Ver­bin­dung. Für Phil­ipp von Kle­ve (146-1505), den jüngs­ten Sohn Her­zog Jo­hanns I., ver­fass­te er das „Re­gi­s­trum so­pho­lo­gi­cum“, ein päd­ago­gisch aus­ge­rich­te­tes Hand­buch in sechs Bü­chern, das sys­te­ma­tisch ge­ord­net Bei­spie­le mo­ra­li­schen Han­delns aus der an­ti­ken Li­te­ra­tur, aber auch ex­em­pla­ri­sche Sen­ten­zen nie­der­rhei­ni­scher Zeit­ge­nos­sen für ein vor­bild­li­ches Le­ben bot.

Ar­nold legt da­bei den Schwer­punkt auf an­ti­ke Sen­ten­zen, christ­li­che da­ge­gen lässt er ganz in den Hin­ter­grund tre­ten. Das­sel­be gilt auch für an­de­re sei­ner Trak­ta­te. Man hat in ihm zu Recht ei­nen Ver­tre­ter des Früh­hu­ma­nis­mus am Nie­der­rhein ge­se­hen. Und in der Tat stand er mit den Hu­ma­nis­ten am kle­vi­schen Hof wie zeit­wei­se dem be­rühm­ten Ru­dolf von Lan­gen (um 1438-1519) aus Müns­ter in Kon­takt. Aber sein Hu­ma­nis­mus ist kein theo­lo­gi­scher oder schul­re­for­me­ri­scher, es ist der der rö­mi­schen Ku­rie sei­ner Zeit. Li­te­ra­risch drück­te sich das in der Be­herr­schung der klas­si­schen For­men der la­tei­ni­schen di­dak­ti­schen Li­te­ra­tur aus: nicht nur der des Sen­ten­zen­kom­pen­di­ums, son­dern auch des Dia­logs, vor al­lem aber des Briefs, der sich nicht sel­ten zum um­fang­rei­chen Trak­tat er­wei­ter­te. Ar­nold schrieb viel und schnell, wie er selbst sagt, auf­grund sei­ner jah­re­lan­gen Schrei­ber­fah­rung an der Ku­rie. Sein La­tein ist nicht ci­ce­ro­nia­nisch, son­dern rhe­to­risch ge­wählt, wo­bei er dar­un­ter auch ver­stand, un­ge­wöhn­li­che und sel­te­ne la­tei­ni­sche Wor­te und Wen­dun­gen zu ge­brau­chen, was schon Zeit­ge­nos­sen nicht als ele­gant, son­dern über­flüs­sig ge­schraubt emp­fan­den. Aber Ar­nold ließ sich von sol­cher Kri­tik nicht be­ein­dru­cken, son­dern er­wi­der­te, die Deut­schen hät­ten eben nicht wie die Ita­lie­ner gu­te Rhe­to­ri­ker mit Selbst­be­wusst­sein und das lä­ge an ih­rer tra­di­tio­nel­len Un­ter­wür­fig­keit. Die Prä­gung durch den be­weg­li­chen, selbst­be­wuss­ten, zu Sa­ti­re und In­vek­ti­ve nei­gen­den ita­lie­ni­schen Hu­ma­nis­mus ist in die­sem Ur­teil nicht zu über­se­hen.

Au­ßer­dem sorg­te er in hu­ma­nis­ti­schem Au­to­ren­stolz da­für, dass al­le sei­ne Tex­te, selbst sei­ne kür­zes­ten, der Nach­welt über­lie­fert wur­den, in­dem er sie nicht nur sorg­fäl­tig zu­sam­men­stell­te, son­dern auch eben­so sorg­fäl­tig ab­schrei­ben und bin­den ließ. Es sind dies zwei um­fang­rei­che Tex­te, das „Re­gi­s­trum so­pho­lo­gi­cum“ und das „Re­per­t­ori­um de­ca­ni“ so­wie 31 klei­ne­re Ab­hand­lun­gen und Brie­fe.

Das „Re­per­t­ori­um de­ca­ni“, ein Hand­buch, war sein letz­tes Werk, in dem er in ho­hem Al­ter noch al­le Sta­tu­ten des Stifts aus den ver­schie­de­nen Amts­bü­chern des Xan­te­ner Ar­chivs sei­ner Zeit zu­sam­men­stell­te. Es bün­del­te in Form ei­ner sorg­fäl­tig ge­glie­der­ten Über­sicht vor al­lem noch ein­mal al­le je­ne Be­stim­mun­gen, wel­che die Rechts­stel­lung des De­kans ge­gen­über sei­nem Ka­pi­tel - ein Werk, das in sei­ner An­la­ge auch die Ge­schäfts­er­fah­rung ei­nes ku­ria­len Be­am­ten wi­der­spie­gelt.

Min­des­tens eben­so sehr wie der li­te­ra­ri­sche Hu­ma­nis­mus präg­te Ar­nold in sei­ner rö­mi­schen Zeit der Le­bens­stil Ita­li­ens. Fei­ner Ge­schmack und Mä­ßig­keit - in Le­bens­art und Kü­che - der „gött­li­chen Ita­lie­ner“, wie er sie ein­mal nann­te, wur­den sein Ide­al, das nach sei­ner Rück­kehr in die Hei­mat hart mit den Le­bens­ge­wohn­hei­ten des Nie­der­rheins zu­sam­men­stieß. Mit reich­li­chem fet­ten Es­sen und noch reich­li­che­rem Trin­ken ver­moch­te er sich nicht mehr zu be­freun­den. In der li­te­ra­ri­schen Fi­gur des „Eber­hard Bier­schreck“ aus Kle­ve, der bei ei­nem Be­such in Ut­recht bei Bi­schof Da­vid von Bur­gund mit der fei­nen fran­zö­si­schen Kü­che nichts an­fan­gen kann und erst zu­frie­den ist, als ihm der bi­schöf­li­che Koch Würs­te und Bier vor­setzt, hat er sei­nem Un­be­ha­gen ein Denk­mal ge­setzt, iro­nisch und wit­zig wie Ar­nold durch­aus sein konn­te. Und die­ser Witz kam nicht von un­ge­fähr. Denn der in­ter­na­tio­na­len päpst­li­chen Kanz­lei sei­ner rö­mi­schen Zeit ge­hör­ten auch so be­deu­ten­de Hu­ma­nis­ten wie der Flo­ren­ti­ner Gi­an­fran­ces­co Pog­gio Brac­cio­li­ni (1380.1454) und der Rö­mer Lo­ren­zo Val­la (um 1407-1457) an, die ne­ben ih­ren phi­lo­lo­gi­schen Wer­ken auch noch gif­ti­ge In­vek­ti­ven ge­gen­ein­an­der ver­fass­ten, über die sich ganz Ita­li­en amü­sier­te. Vor al­lem Pog­gio hat­te es Ar­nold an­ge­tan. Und er ge­steht nach sei­nen lan­gen Jah­ren un­ter ei­nem fran­zö­si­schen und ita­lie­ni­schen Papst fast re­si­gnie­rend: „La­ti­nus sum“, La­tei­ner oder Wel­scher bin ich.

In Xan­ten ent­fal­te­te er in sei­ner letz­ten Le­bens­zeit noch ei­ne gro­ße Tä­tig­keit. Er führ­te ei­ne um­fang­rei­che Kor­re­spon­denz und ver­wal­te­te ne­ben sei­nem Amt zeit­wei­lig auch die Propstei­pf­rün­de der Pic­co­lomi­ni-Päps­te und blieb mit ih­nen in Kon­takt. Dass er sich im Al­ter re­gel­mä­ßig in Deven­ter auf­hielt, dem Ort sei­ner prä­gen­den Schul­jah­re, wo er an St. Le­bu­in ei­ne Pfrün­de be­saß, legt die Tat­sa­che na­he, dass er eben dort sei­ne Me­mo­rie stif­te­te.

Am 30.7.1491 starb Ar­nold Heyme­rick und wur­de in Xan­ten in der Stifts­kir­che des hei­li­gen Vik­tor, den er auch per­sön­lich als sei­nen Schutz­hei­li­gen ver­ehr­te, be­gra­ben. Sei­ne Grab­plat­te hat sich nicht er­hal­ten.

Werke (Auswahl)

Oedi­ger, Fried­rich Wil­helm (Hg.), Schrif­ten des Ar­nold Heyme­rick, Bonn 1939.

Scheler, Die­ter (Ed.), Ar­nold Heyme­rick: Per­sua­sio de cap­pa­ta re­li­gio­ne non in­e­un­da an­te pu­be­res an­nos, in: De Bo­er, Dick/Kwiat­kow­ski, Iris (Hg.), Die De­vo­tio Mo­der­na. So­zia­ler und kul­tu­rel­len Trans­fer 1350-1580, Band 1, Müns­ter 2013, S. 131-169.

Literatur

De­chant Ar­nold von Hei­me­rick (um 1424-1491), in: Jans­sen, Hein­rich/Gro­te, Udo (Hg.), Zwei Jahr­tau­sen­de Ge­schich­te der Kir­che am Nie­der­rhein, Müns­ter 1998, S. 155-157.

Hül­scher, Ka­tha­ri­na, Das Xan­te­ner Sta­tu­ten­buch. Nor­men und Re­geln des Stifts­le­bens, in: Ge­u­e­nich, Die­ter/Lie­ven, Jens (Hg.), Das St.Vik­tor-Stift Xan­ten: Ge­schich­te und Kul­tur im Mit­tel­al­ter, Köln 2012, S. 201-219.

Scheler, Die­ter, Die Gol­de­ne Ro­se des Her­zogs Jo­hann von Kle­ve: Der Be­richt Ar­nold Heyme­ricks von der Über­rei­chung der Gol­de­nen Ro­se im Jahr 1489, Kle­ve 1992.

Scheler, Die­ter, Die "neu­en From­men" in der Sicht ei­nes "al­ten From­men". Der Xan­te­ner ­De­kan Ar­nold Heyme­rick und sein Trak­tat „Per­sua­sio de cap­pa­ta re­li­gio non in­e­un­da an­te pu­be­res an­nos“, in: De Bo­er, Dick/Kwiat­kow­ski, Iris (Hg.), Die De­vo­tio Mo­der­na. So­zia­ler und kul­tu­rel­ler Trans­fer 1350-1580, Band 1, Müns­ter 2013, S. 117-130.

Schrö­der, Fer­di­nand, Ar­nold Heyme­rick, in: An­na­len des His­to­ri­schen Ver­eins für den Nie­der­rhein 100 (1917) ,S. 152-179.

Siegel Arnold Heymericks von 1474, Bild: In reichem Tabernakel zwei stehende Heilige - rechts: St. Viktor mit Fahnenlanze in der Rechten und Kreuzschild in der Linken, links: gekrönte St. Helena mit Kirchenmodell. Unten zwei Wappenschilde - rechts: in mit Sternen besätem Feld ein Stierkopf, links: geteilt, oben schreitender Löwe, unten damasziert. Unter den Schilden in rechteckiger Umrahmung vier Buchstaben: O. E. I. T. Umschrift: SIGILLVM ARNOLDI [HEI]MERICK DE CLIVIS DEC[ANI] XANCTENSIS, Original im Stiftsarchiv Xanten.

 
Zitationshinweis

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Scheler, Dieter, Arnold Heymerick, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/arnold-heymerick/DE-2086/lido/57c83039c1a205.07412027 (23.06.2018)