Ernst Meumann

Experimentalpsychologe (1862–1915)

Marc Zirlewagen (Wehrheim)

Ernst Meumann, 1913, Porträtfoto.

Ernst Me­u­mann gilt als Be­grün­der der Päd­ago­gi­schen Psy­cho­lo­gie und Ex­pe­ri­men­tel­len Päd­ago­gik in Deutsch­land. Hier­bei ver­such­te er, durch Ex­pe­ri­men­te die geis­ti­ge Leis­tungs­fä­hig­keit von Kin­dern zu be­stim­men und trat da­für ein, die­se Er­kennt­nis­se auch für die Schu­le zu nut­zen.

Als Sohn des Pas­tors Fried­rich Ewald Me­u­mann (1831–1895) und sei­ner Frau Pau­li­ne-Hen­ri­et­te, ge­bo­re­ne Röh­rig (1832–1912), kam Ernst Fried­rich Wil­helm Me­u­mann am 29.8.1862 in Uer­din­gen (heu­te Stadt Kre­feld) zur Welt. Nach Pri­vat­un­ter­richt bei sei­nem Va­ter be­such­te er zu­nächst das Re­al­pro­gym­na­si­um in Lan­gen­berg (heu­te Stadt Vel­bert), ab 1873 das In­ter­nats­gym­na­si­um in Gü­ters­loh und ab 1876 das In­ter­nats­gym­na­si­um El­ber­feld (heu­te Stadt Wup­per­tal). Dort be­stand er Os­tern 1883 das Ab­itur.

Me­u­mann stu­dier­te in den fol­gen­den Jah­ren an meh­re­ren Uni­ver­si­tä­ten und ori­en­tier­te sich auch mehr­fach fach­lich um. Im Som­mer­se­mes­ter 1883 be­gann er zu­nächst ein Stu­di­um der Phi­lo­so­phie und Kunst­wis­sen­schaft in Tü­bin­gen, wech­sel­te zum Win­ter­se­mes­ter 1883/1884 nach Ber­lin; im Win­ter­se­mes­ter 1884/1885 und im fol­gen­den Som­mer­se­mes­ter stu­dier­te er evan­ge­li­sche Theo­lo­gie in Hal­le, wo er dem Ver­ein Deut­scher Stu­den­ten (VDSt) bei­trat (Aus­tritt um 1900). Zum Win­ter­se­mes­ter 1885/1886 ging er an die Uni­ver­si­tät Bonn. Un­ter Me­u­manns Lei­tung kam es dort im Som­mer­se­mes­ter 1886 zur Wie­der­grün­dung des VDSt, des­sen Vor­sitz er in die­sem Se­mes­ter in­ne hat­te. Im Ja­nu­ar 1887 ent­stand un­ter sei­ner Füh­rung ei­ne er­folg­rei­che Pe­ti­ti­on evan­ge­li­scher Theo­lo­gie­stu­den­ten ge­gen ei­nen An­trag auf Be­frei­ung von Theo­lo­gen bei­der Kon­fes­sio­nen vom Dienst mit der Waf­fe, den die Zen­trums-Reichs­tags­frak­ti­on bei der Mi­li­tär­kom­mis­si­on des Reichs­tags ein­ge­bracht hat­te. Nach den bei­den theo­lo­gi­schen Prü­fun­gen im Herbst 1887 und Os­tern 1889 in Ko­blenz leg­te Me­u­mann im Herbst 1889 in Bonn das Ober­leh­rer­ex­amen für die Fä­cher Re­li­gi­on, He­brä­isch und Phi­lo­so­phi­sche Pro­pä­deu­tik ab. Wäh­rend sei­nes Stu­di­ums hat­te er sich je­doch im Zu­ge ei­ner Glau­bens­kri­se so­weit von den christ­li­chen Dog­men ent­fernt, dass er we­der den Be­ruf des Pfar­rers noch den des Re­li­gi­ons­leh­rers er­grei­fen woll­te. Nach ei­ner Tä­tig­keit als Haus­leh­rer stu­dier­te er ab dem Win­ter­se­mes­ter 1890/1891 an der Uni­ver­si­tät Tü­bin­gen kurz­zei­tig Na­tur­wis­sen­schaf­ten und Me­di­zin, kam je­doch aus äs­the­ti­schen Grün­den mit der prak­ti­schen Ana­to­mie nicht zu­recht und brach das Stu­di­um nach kur­zer Zeit ab. Statt­des­sen pro­mo­vier­te er an der Phi­lo­so­phi­schen Fa­kul­tät am 26.2.1891 zum Dr. phil. und stu­dier­te an­schlie­ßend ab Os­tern 1891 am In­sti­tut für ex­pe­ri­men­tel­le Psy­cho­lo­gie der Uni­ver­si­tät Leip­zig bei Wil­helm Wundt (1832–1920), des­sen zwei­ter As­sis­tent er 1893 und des­sen ers­ter As­sis­tent er im Herbst 1894 wur­de.

Am 30.4.1894 ha­bi­li­tier­te sich Me­u­mann für Psy­cho­lo­gie an der Phi­lo­so­phi­schen Fa­kul­tät der Uni­ver­si­tät Leip­zig, wo er zum 1.10.1897 den Ruf auf ein Ex­tra­or­di­na­ri­at für In­duk­ti­ve Phi­lo­so­phie und All­ge­mei­ne Päd­ago­gik er­hielt und am 1.4.1900 zum or­dent­li­chen Pro­fes­sor er­nannt wur­de. Zum 1.10.1905 wech­sel­te er als Pro­fes­sor für Phi­lo­so­phie an die Uni­ver­si­tät Kö­nigs­berg, zum 1.4.1907 an die Uni­ver­si­tät Müns­ter. Zum 1.10.1909 nahm er ei­nen Ruf nach Hal­le an, schied je­doch 1910 wie­der aus, um ei­ne or­dent­li­che Phi­lo­so­phie­pro­fes­sur in Leip­zig an­zu­tre­ten. Be­reits zum 1.10.1911 ging er als Pro­fes­sor für Phi­lo­so­phie und Päd­ago­gik an das Ko­lo­nial­in­sti­tut Ham­burg. Ne­ben sei­ner dor­ti­gen Pro­fes­sur küm­mer­te er sich auch um die Aus­bil­dung der Volks­schul­leh­rer in ex­pe­ri­men­tel­ler Psy­cho­lo­gie. Hier­für grün­de­te er das Psy­cho­lo­gi­sche In­sti­tut, über das er be­son­ders durch ei­ne Ver­bin­dung mit Ham­bur­ger Leh­rern sei­ne wis­sen­schaft­li­che Ar­beit ent­fal­te­te. 1911 ge­hör­te er zu den Mit­be­grün­dern des Bun­des für Schul­re­form, in des­sen Vor­stand er ein­trat.

Me­u­mann be­trach­te­te die Päd­ago­gik als ei­ne em­pi­ri­sche Wis­sen­schaft und ver­tei­dig­te da­her die Er­rich­tung päd­ago­gi­scher Lehr­stüh­le an Uni­ver­si­tä­ten. Als Er­zie­hungs­wis­sen­schaft wies er der Päd­ago­gik vier Auf­ga­ben zu: die Un­ter­su­chung der Zög­lin­ge als Ge­gen­stand der Er­zie­hung, die Un­ter­su­chung der ver­schie­de­nen Ar­ten der Er­zie­hungs­tä­tig­keit, die Un­ter­su­chung der Er­zie­hung in Fa­mi­li­en be­zie­hungs­wei­se staat­li­chen An­stal­ten so­wie die Un­ter­su­chung der Er­zie­hungs­zie­le. Er­zie­hung selbst de­fi­nier­te er als Vor­be­rei­tung auf die ak­ti­ve Teil­nah­me an al­len mensch­li­chen Zie­len und Idea­len. Das Stre­ben der Er­zie­hung soll­te „am Kin­de“ ver­wirk­licht wer­den und sich die Er­zie­hungs­ar­beit „vom Kin­de aus“ voll­zie­hen. Hier­für be­durf­te es sei­ner An­sicht nach ei­nes em­pi­ri­schen Un­ter­baus, um Kennt­nis­se und Grund­sät­ze für die Er­zie­hungs­ar­beit zu ge­win­nen, den die ex­pe­ri­men­tel­le Päd­ago­gik lie­fern soll­te. Um dies zu ge­währ­leis­ten, soll­te die ex­pe­ri­men­tel­le Päd­ago­gik die un­ter­schied­li­che geis­ti­ge und kör­per­li­che Ent­wick­lung von Schul­kin­dern so­wie ih­re Be­ga­bun­gen und ihr Ver­hal­ten bei der Schul­ar­beit er­for­schen. Da­mit ging auch ei­ne Un­ter­su­chung der Tä­tig­keit der Leh­rer ein­her. Aus die­sem Punkt ent­wi­ckel­te sich sein Grund­satz, dass die Ver­bes­se­rung der („Lern-“)Schu­len von der ver­bes­ser­ten Bil­dung der Leh­rer aus­ge­he.

1914 grün­de­te er das Ham­bur­ger In­sti­tut für Ju­gend­kun­de zu de­ren zen­tra­len und über­re­gio­na­len wis­sen­schaft­li­chen Ko­or­di­na­ti­on. Um der Dis­kus­si­on um me­tho­di­sche Fra­gen ei­ne Platt­form zu bie­ten, hat­te er be­reits 1903 das Ar­chiv für die ge­sam­te Psy­cho­lo­gie mit­be­grün­det und war ab 1911 Mit­her­aus­ge­ber der Zeit­schrift für Päd­ago­gi­sche Psy­cho­lo­gie und Ex­pe­ri­men­tel­le Päd­ago­gik. Un­ter dem Ein­druck des Ers­ten Welt­kriegs han­del­te sei­ne letz­te grö­ße­re Ar­beit „Über Volks­er­zie­hung auf na­tio­na­ler Grund­la­ge“. Sein dar­in skiz­zier­tes Volks­er­zie­hungs­pro­gramm be­ruh­te ma­ß­geb­lich auf der aus sei­ner Sicht ei­ni­gen­den Kraft des Na­tio­nal­be­wusst­seins.

Der le­dig Ge­blie­be­ne starb am 26.4.1915 in Ham­burg an den Fol­gen ei­ner Lun­gen- und Rip­pen­fell­ent­zün­dung kurz vor ei­ner USA-Rei­se zur An­nah­me der Eh­ren­dok­tor­wür­de der Uni­ver­si­tät New York. Er hin­ter­ließ dem Phi­lo­so­phi­schen Se­mi­nar und Psy­cho­lo­gi­schen La­bo­ra­to­ri­um der Uni­ver­si­tät Ham­burg sei­ne um­fang­rei­che wis­sen­schaft­li­che Pri­vat­bi­blio­thek. Der Be­stand blieb grö­ß­ten­teils er­hal­ten und ist heu­te in den Bi­blio­the­ken der Psy­cho­lo­gie, Phi­lo­so­phie und der Er­zie­hungs­wis­sen­schaf­ten zu fin­den.

Werke

Die Pe­ti­ti­on der evan­ge­li­schen Theo­lo­gen an den ­Reichs­tag, in: Aka­de­mi­sche Blät­ter 1 (1886/87), S. 173-174.

Das Re­sul­tat der Pe­ti­ti­on der evan­ge­li­schen Theo­lo­gie-Stu­die­ren­den an den ­Reichs­tag, in: Aka­de­mi­sche Blät­ter 1 (1886/87), S. 194.

Das Grund­ge­setz der As­so­zia­ti­on und Re­pro­duk­ti­on der Vor­stel­lun­gen, Diss. Univ. Tü­bin­gen 1891.

Un­ter­su­chun­gen zur Psy­cho­lo­gie un­d Äs­the­ti­k ­des Rhyth­mus, Ha­bil.-Schrift Leip­zig 1894.

Die Ent­ste­hung der ers­ten Wort­be­deu­tun­gen beim Kin­de, Leip­zig 1902.

Die Spra­che des Kin­des, Zü­rich 1903.

Haus- und Schul­ar­beit. Ex­pe­ri­men­te an Kin­dern der Volks­schu­le, Leip­zig 1904.

Über ei­ni­ge Grund­fra­gen der Psy­cho­lo­gie der Übungsphä­no­me­ne im Be­rei­che des Ge­dächt­nis­ses, Leip­zig 1904.

Das Schul­kind in sei­ner kör­per­li­chen und geis­ti­gen Ent­wick­lung, Leip­zig 1906.

Vor­le­sun­gen zur Ein­füh­rung in die ex­pe­ri­men­tel­le Päd­ago­gik und ih­re psy­cho­lo­gi­schen Grund­la­gen, 2 Bän­de, Leip­zig 1907.

Ein­füh­rung in die Äs­the­ti­k ­der Ge­gen­wart, Leip­zig 1908.

Über Öko­no­mie und Tech­nik des Ler­nens, 2. Auf­la­ge, Leip­zig 1908.

In­tel­li­genz und Wil­le, Leip­zig 1908.

Über In­sti­tu­te für Ju­gend­kun­de und die Grün­dung ei­nes In­sti­tuts für Ju­gend­for­schung in Ham­burg, Leip­zig 1912.

Sys­tem der Äs­the­tik, Leip­zig 1914.

Ab­riß der ex­pe­ri­men­tel­len Päd­ago­gik, Leip­zig 1914.

Über Volks­er­zie­hung auf na­tio­na­ler Grund­la­ge, in: Zeit­schrift für päd­ago­gi­sche Psy­cho­lo­gie und Ju­gend­kun­de 16 (1915), S. 161-185.

Zeit­fra­gen deut­scher Na­tio­nal­er­zie­hung. Sechs Vor­le­sun­gen, Leip­zig 1917.

Herausgeberschaft

[zu­sam­men mit] Hösch-Ernst, L., Das Schul­kind in sei­ner kör­per­lich und geis­ti­gen Ent­wick­lung, Teil 1, Leip­zig 1906.

Ar­chiv für die ge­sam­te Psy­cho­lo­gie. [Her­aus­ge­ber 1903-1915].

Zeit­schrift für Päd­ago­gi­sche Psy­cho­lo­gie und Ex­pe­ri­men­tel­le Päd­ago­gik [Mit­her­aus­ge­ber ab 1911].

Päd­ago­gisch-psy­cho­lo­gi­sche For­schun­gen, Leip­zig 1912 (Zeit­schrift für päd­ago­gi­sche Psy­cho­lo­gie, Er­gän­zungs­heft 1).

Literatur

Deut­sche Bio­gra­phi­sche En­zy­klo­pä­die, Band 7, Mün­chen 1998, S. 93-94.

Felsch, Me­u­mann und Her­barts Psy­cho­lo­gie, in: Jahr­buch des Ver­eins für Wis­sen­schaft­li­che Päd­ago­gik 42 (1910), S. 148-244.

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He­ring, Rai­ner, Ernst Me­u­mann, in: Ham­bur­gi­sche Bio­gra­fie, Band 2, Ham­burg 2003, S. 283-284.

Kub­be, Karl, Cha­rak­ter­bil­dung bei Her­b­art und Me­u­mann. Spe­zi­ell die Be­deu­tung des Vor­stel­lungs­le­bens für die Cha­rak­ter­bil­dung, Lan­gen­sal­za 1912.

Kunz, M., Ant­wort auf die Nach­be­mer­kun­gen von Herrn Prof. Dr. Me­u­mann im 12. Ban­de der Zeit­schrift für Päd­ago­gi­sche Psy­cho­lo­gie und ex­pe­ri­men­tel­le Päd­ago­gik und im 13. Ban­de zu den Ver­fass­ten Ar­bei­ten über das Fern­ge­fühl Blin­der, Taub­b­lin­der und Voll­sin­ni­ger, Mül­hau­sen 1912.

Mo­ede, Walt­her, Er­wi­de­rung auf die kri­ti­schen Ent­wick­lun­gen Prof. Kül­pe's be­tref­fend Prof. Me­u­mann, in: Zeit­schrift für päd­ago­gi­sche Psy­cho­lo­gie und Ju­gend­kun­de 17 (1916), 3, S. 166-170.

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Probst, Paul, Stu­di­en zu ei­ner Bio­gra­phie über Ernst Me­u­mann. Sub­jek­ti­ve und ob­jek­ti­ve Per­so­nal­bi­blio­gra­phie, wis­sen­schaft­li­che Pri­vat­bi­blio­thek, Ham­burg 1989.

Probst, Paul, Die An­fän­ge der Aka­de­mi­schen Psy­cho­lo­gie in Ham­burg: Ernst Me­u­mann und die Schul­re­form­be­we­gung, in: Schorr, An­drea/Weh­ner, Ernst G. (Hg.), Psy­cho­lo­gie­ge­schich­te heu­te, Göt­tin­gen 1990, S. 149-163.

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Probst, Paul, Ernst Fried­rich Wil­helm Me­u­mann, in: Lück, Hel­mut E. (Hg.), Il­lus­trier­te Ge­schich­te der Psy­cho­lo­gie, Mün­chen 1993, S.118-123.

Probst, Paul/Bring­mann, Wolf­gang G., Ernst Me­u­mann und Wil­liam Stern. Ana­ly­se ih­res Wir­kens in Ham­burg (1910–1933) un­ter Be­rück­sich­ti­gung bio­gra­phi­scher und so­zio­kul­tu­rel­ler Hin­ter­grün­de, Ge­schich­te der Psy­cho­lo­gie. Nach­rich­ten­blatt deutsch­spra­chi­ger Psy­cho­lo­gen 10 (1993), Heft 1, S. 1-14.

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Nachrufe

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Nach­ruf Ernst Me­u­mann, in: Zeit­schrift für päd­ago­gi­sche Psy­cho­lo­gie und Ju­gend­kun­de 16 (1915), S. 209-210.

Scheib­ner, Ot­to, Die Ar­beits­schu­le im Ge­den­ken an Ernst Me­u­mann, in: Die Ar­beits­schu­le. Mo­nats­schrift des Deut­schen Ver­eins für Werk­tä­ti­ge Er­zie­hung 29 (1915), S. 161-167.

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Fi­scher, Aloys, Ernst Me­u­mann und sein Werk, in: Die Ar­beits­schu­le. Mo­nats­schrift des Deut­schen Ver­eins für Werk­tä­ti­ge Er­zie­hung 29 (1915),  S. 214-227.

Brahn, Max, Ernst Me­u­mann und die Or­ga­ni­sa­ti­on zur Pfle­ge der wis­sen­schaft­li­chen Päd­ago­gik, in: Die Ar­beits­schu­le. Mo­nats­schrift des Deut­schen Ver­eins für Werk­tä­ti­ge Er­zie­hung 29 (1915), S. 227-232.

Kül­pe, Os­wald, Ernst Me­u­mann und die Äs­the­tik, in: Die Ar­beits­schu­le. Mo­nats­schrift des Deut­schen Ver­eins für Werk­tä­ti­ge Er­zie­hung 29 (1915), S. 232-238.

Me­u­mann, Fried­rich, In Ge­den­ken an Ernst Me­u­manns Stu­di­en­zeit, in: Die Ar­beits­schu­le. Mo­nats­schrift des Deut­schen Ver­eins für Werk­tä­ti­ge Er­zie­hung 29 (1915), S. 257-262.

Pe­ters­dorff, Her­man v., Ernst Me­u­mann, in: Aka­de­mi­sche Blät­ter 30 (1915/16), S. 66.

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Stör­ring, Gus­tav, Nach­ruf für Ernst Me­u­mann, in: Ar­chiv für die ge­sam­te Psy­cho­lo­gie 34 (1915), S. V-XIV.

Online

Fors­ter, Pe­ter, Ernst Me­u­mann, in: Neue Deut­sche Bio­gra­phie, Band 17, Ber­lin 1994, S. 265-266. [On­line]
Ca­ta­lo­gus-pro­fes­sorum-ha­len­sis. [On­line]
Pro­fes­so­ren­ka­ta­log der Uni­ver­si­tät Leip­zig. [On­line]

 
Zitationshinweis

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Zirlewagen, Marc, Ernst Meumann, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/ernst-meumann/DE-2086/lido/57c94e5414b3c2.75587681 (23.06.2018)