Gunderich

Bischof von Trier (nach 586-vor 614)

Stefanie Schild (Bonn)

Trierer Bischofsstab (Symbobild), Stab des Bischofs Arnold II. (um 1190 - 1259), Original in der Domschatzkammer Trier. (Altera levatur via Wikimedia / CC BY-SA 4.0)

Die Trie­rer Bi­schofs­lis­ten füh­ren Gun­de­rich als 26. Bi­schof von Trier. Über ihn ist kaum et­was be­kannt.

Der Na­me lässt ver­mu­ten, dass Gun­de­rich aus dem bur­gun­di­schen Raum stamm­te. Den hoch­mit­tel­al­ter­li­chen Trie­rer Bi­schofs­lis­ten zu­fol­ge war er der Nach­fol­ger Bi­schof Ma­gne­richs. Sei­ne Er­nen­nung zum Bi­schof könn­te auf den Ein­fluss Kö­ni­gin Bruni­chil­des (um 545/50- 613) zu­rück­ge­hen. 

Quellen

Se­ries Ar­chie­pi­sco­po­rum Tre­ver­en­si­um, in: MGH SS 13, Han­no­ver 1881, S. 296-301.

Literatur

An­ton, Hans Hu­bert/Hei­nen, Heinz/We­ber, Win­fried (Hg.), Ge­schich­te des Bis­tums Trier, Band 1: Im Um­bruch der Kul­tu­ren. Spät­an­ti­ke und Früh­mit­tel­al­ter, Trier 2003, S. 218-219.
An­ton, Hans Hu­bert/Ha­ver­kamp, Al­fred (Hg.), 2000 Jah­re Trier, Band 2: Trier im Mit­tel­al­ter, Trier 1996, S. 38.
Ewig, Eu­gen, Trier im Me­ro­win­ger­reich. Ci­vi­tas, Stadt, Bis­tum, Trier 1954. 

 
Zitationshinweis

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Schild, Stefanie, Gunderich, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/gunderich/DE-2086/lido/5e1dd946966845.32459841 (abgerufen am 20.01.2022)