Hendrick Goltzius

Kupferstecher und Graphik-Verleger (1558 – 1617)

Eva-Maria Willemsen (Kempen)

Hendrick Goltzius, Selbstporträt, um 1593/94. (Albertina, Wien)

Golt­zi­us war ein am Nie­der­rhein ge­bo­re­ner be­deu­ten­der nie­der­län­di­scher Künst­ler, der für die nörd­li­chen Nie­der­lan­de den sti­lis­ti­schen Über­gang vom Ma­nie­ris­mus zum Früh­ba­rock eb­ne­te. Er trieb mit sei­nem um­fang­rei­chen und in zahl­rei­chen Ko­pi­en ver­brei­te­ten Werk die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten des Kup­fer­sti­ches und der Fe­der­zeich­nung an ih­re Gren­zen und präg­te ei­ne gan­ze Ge­ne­ra­ti­on von Zeich­nern und Ste­chern. Sei­ne Blät­ter be­zeu­gen ei­ne bis da­hin nicht ge­kann­te Vir­tuo­si­tät und Wand­lungs­fä­hig­keit im Um­gang mit den Zei­che­nu­ten­si­li­en und dem Grab­sti­chel. 

Hend­rick Golt­zi­us wur­de ei­ni­ge Ta­ge vor dem 25.1.1558 als ers­tes Kind des aus Kai­ser­werth (heu­te Stadt Düs­sel­dorf) stam­men­den Glas­ma­lers Jo­han Gols II (1534/35 – nach 1609) und der An­na Ful­lings (ge­stor­ben vor 1591) in Mul­bracht, dem heu­ti­gen Orts­teil Bracht der Ge­mein­de Brüg­gen, ge­bo­ren. Schon bald ver­ließ die Fa­mi­lie Bracht, um sich in Duis­burg nie­der­zu­las­sen, wo der Va­ter 1562 das Bür­ger­recht er­warb. Ob­wohl Golt­zi­us´ rech­te Hand in­fol­ge ei­ner in der Kind­heit zu­ge­zo­ge­nen Ver­bren­nung ver­krüp­pelt blieb, zeich­ne­te er von frü­hes­ter Ju­gend an mit so gro­ßer Lei­den­schaft, dass sein Va­ter ihn vor­zei­tig aus der Schu­le nahm und selbst im Zeich­nen und Glas­ma­len un­ter­rich­te­te. 1574/1575 be­gann Golt­zi­us bei dem da­mals in Xan­ten an­säs­si­gen Kup­fer­ste­cher, Schrift­stel­ler und Di­plo­ma­ten Dirck Vol­kerts­zoon Co­orn­hert (1522–1590) ei­ne Leh­re. Als der Glau­bens­flücht­ling Co­orn­hert 1577 nach Haar­lem zu­rück­keh­ren konn­te, folg­ten ihm Golt­zi­us und sei­ne El­tern. Schon ab 1577/1578 stach Golt­zi­us Ein­zel­blät­ter und zahl­rei­che Fol­gen nach ei­ge­nen und frem­den Vor­la­gen vor­nehm­lich nie­der­län­di­scher Ma­ler wie Jo­han­nes Strada­nus (1523–1605) und Ma­er­ten de Vos (1532–1603) für die bei­den be­deu­tends­ten Gra­phik–Ver­lags­häu­ser in Ant­wer­pen Phi­lips Gal­le (1537–1612) und Aux Quat­re Vents. Ei­nem Zug der Zeit fol­gend la­ti­ni­sier­te Hein­rich Gols sei­nen Na­men bis 1579 schritt­wei­se zu Hen­ri­cus Golt­zi­us. 

 

Mit 21 Jah­ren hei­ra­te­te Golt­zi­us die Wit­we des Adria­en Mat­ham, Mar­g­re­tha Jans­doch­ter (1549/1550–1631). Sie brach­te ein be­schei­de­nes Er­be und ih­ren acht­jäh­ri­gen Sohn Ja­cob mit in die Ehe, den Golt­zi­us zum Kup­fer­ste­cher aus­bil­de­te. Um den Her­stel­lungs­pro­zess der Gra­phi­ken vom Ent­wurf über die Stich­vor­la­ge, den Stich selbst bis zum Druck und Ver­trieb in ei­ner Hand zu bün­deln, grün­de­te er 1582 sei­ne ei­ge­ne Druck­werk­statt. Golt­zi­us be­gann jetzt ver­mehrt nach ei­ge­nen Vor­la­gen zu ste­chen und nahm ab 1584 zu­sätz­lich zu sei­nem Stief­sohn wei­te­re Lehr­lin­ge an. Es ging ihm von An­fang an dar­um, Dru­cke von der höchst­mög­li­chen künst­le­ri­schen und tech­ni­schen Qua­li­tät für ein in­ter­na­tio­na­les Pu­bli­kum von Kunst­lieb­ha­bern und Ken­nern her­zu­stel­len. Prä­gend für sei­nen wei­te­ren künst­le­ri­schen Wer­de­gang wur­de die Be­geg­nung mit Ca­rel van Man­der (1548–1606), ei­nem viel­sei­tig ge­bil­de­ten, weit­ge­reis­ten Ma­ler und Kunst­theo­re­ti­ker, der sich 1583 in Haar­lem nie­der­ge­las­sen hat­te. Zwi­schen den bei­den ent­wi­ckel­te sich ei­ne in­ten­si­ve Freund­schaft. Van Man­der be­saß Zeich­nun­gen von Bar­tho­lo­mä­us Spran­ger (1546–1611), ei­nem wich­ti­gen Ver­mitt­ler des ita­lie­ni­schen Ma­nie­ris­mus für den Nor­den, die den Stil Golt­zi­us´ eher zum Leid­we­sen van Man­ders in den Jah­ren 1585–1588 nach­hal­tig be­ein­fluss­ten. Er nutz­te sie als Vor­la­gen und ahm­te ih­ren Stil auch bei ei­ge­nen Ent­wür­fen nach. In der Aus­ein­an­der­set­zung mit Spran­ger ent­wi­ckel­te er sei­ne ge­rühm­te Stich­tech­nik. Ih­re Be­son­der­heit sind die dy­na­misch an- und ab­schwel­len­den Li­ni­en oder tail­len. Sie er­zeu­gen, in va­ria­blen Ab­stän­den par­al­lel in Schwün­gen und kur­zen Bö­gen ge­führt oder sich in Schat­ten­zo­nen in meh­re­ren Schich­ten ver­kreu­zend, die Plas­ti­zi­tät der Kör­per. Golt­zi­us´ Ar­bei­ten wa­ren bald sehr be­gehrt, schon 1586 galt er als der bes­te Kup­fer­ste­cher der ge­sam­ten Nie­der­lan­de. Um 1588 fer­tig­te Golt­zi­us die ers­ten von ins­ge­samt 18 Clairob­scur–Holz­schnit­ten an, die von meh­re­ren Plat­ten ge­druckt wur­den, um die Wir­kung der Hell­dun­kel­zeich­nung auf far­bi­gem Pa­pier mit Tu­sche und Lich­tern aus Deck­weiß zu er­rei­chen. Der re­ge geis­ti­ge Aus­tausch führ­te da­zu, dass van Man­ders kunst­theo­re­ti­sche Über­le­gun­gen ab et­wa 1588 das Schaf­fen Golt­zi­us´ zu be­ein­flus­sen be­gan­nen. Van Man­der wand­te sich un­ter an­de­rem ge­gen al­le Über­trei­bun­gen und Ver­zer­run­gen in Fi­gu­ren­zeich­nung und Raum­an­la­ge. Er lenk­te den Blick auf die Na­tur und die sie idea­li­sie­ren­den an­ti­ken Skulp­tu­ren so­wie die ita­lie­ni­sche Ma­le­rei der Hoch- und Spät­re­nais­sance. Die Bio­gra­phie des Golt­zi­us in sei­nem 1604 er­schie­nen Ma­ler­buch ist die wich­tigs­te Quel­le zu Le­ben und Werk des Künst­lers.

Im Ok­to­ber 1590 brach Golt­zi­us zu ei­ner schon län­ger ge­plan­ten Ita­li­en­rei­se auf, die ihn über Ve­ne­dig, Bo­lo­gna und Flo­renz nach Rom führ­te, wo er am 10.1.1591 ein­traf. Um nicht er­kannt zu wer­den und ehr­li­che Ur­tei­le über sei­ne Ar­bei­ten zu hö­ren, be­nutz­te er den Na­men Hend­rick van Bracht. Wäh­rend des halb­jähr­li­chen Ro­mauf­ent­hal­tes be­gann er in­ten­siv mit Krei­de die be­rühm­ten an­ti­ken Skulp­tu­ren, Fres­ken von Raf­fa­el (1483–1520) und Sgra­fit­tos des Po­li­do­ro da Ca­ra­vag­gio (um 1499–1543) zu zeich­nen. Von ei­ner Rei­he der Künst­ler, die er wäh­rend der Rei­se ken­nen­lern­te, fer­tig­te Golt­zi­us sehr le­ben­di­ge und aus­drucks­star­ke Krei­de­por­träts an. Rom war ei­ne Of­fen­ba­rung für ihn, denn nach der Rück­kehr im Spät­som­mer 1591 stach er nicht mehr nach Vor­la­gen nie­der­län­di­scher Künst­ler, son­dern ori­en­tier­te sich ganz im Sin­ne van Man­ders an der An­ti­ke und den ita­lie­ni­schen Künst­lern der Hoch- und Spät­re­nais­sance. Die Jah­re 1591–1598 gel­ten als Meis­ter­jah­re des Golt­zi­us, in de­nen er Blät­ter schuf, die „zu den höchs­ten Leis­tun­gen des Kup­fer­stichs al­ler Zei­ten“ (Hirsch­mann 1919) zäh­len. 1593/1594 ent­stan­den die „Meis­ter­sti­che“, ei­ne Fol­ge von sechs Blät­tern aus dem Ma­ri­en­le­ben. Vier da­von sind ei­gen­stän­di­ge In­ter­pre­ta­tio­nen von Kom­po­si­ti­ons­sche­ma­ta und Stil­ele­men­ten ver­schie­de­ner ita­lie­ni­scher Spät­re­nais­sance­künst­ler wie zum Bei­spiel Fe­de­ri­go Ba­roc­ci (1526/1535–1612). Bei der „Be­schnei­dun­g“ han­delt es sich da­ge­gen um die Über­tra­gung von Al­brecht Dü­rers (1471–1528) Holz­schnitt aus dem Ma­ri­en­le­ben von 1503/1505 in den Kup­fer­stich und die „An­be­tung der Kö­ni­ge“ misst sich mit dem Kup­fer­stich Lu­cas van Ley­dens (1494–1533) von 1513. In bei­den Fäl­len griff Golt­zi­us be­wusst auf die Ge­schich­te des Kup­fer­stichs zu­rück. Ihm ging es über die Nach­ah­mung hin­aus­ge­hend um ei­ne neue Er­fin­dung im Geis­te Dü­rers be­zie­hungs­wei­se van Ley­dens und das Über­tref­fen der tech­ni­schen Fer­tig­kei­ten des Vor­bil­des. Die­ser künst­le­ri­sche An­spruch fin­det sich auf dem ers­ten Blatt der Fol­ge: So wie Pro­teus sich mit­ten im Was­ser ver­wan­del­te [...], so ver­wan­delt sich jetzt Golt­zi­us [...] durch sei­ne viel­fäl­ti­ge Kunst. Er ist ein wun­der­ba­rer Ste­cher und [Bild]Er­fin­der. Van Man­der schrieb zu die­ser Ga­be der Ver­wand­lungs­fä­hig­keit: In­dem er sich ver­ge­gen­wär­tig­te, wor­in die Ei­gen­art des Stils der Meis­ter [...] be­ste­he, brach­te er mit sei­ner Hand al­lein die Ei­gen­tüm­lich­kei­ten ver­schie­de­ner Hän­de in Kom­po­si­tio­nen ei­ge­ner Er­fin­dung zum Aus­druck. 1595 stell­te ihm Kai­ser Ru­dolph II. (Re­gie­rungs­zeit als Kai­ser 1576-1612) ein Pri­vi­leg aus, das den Nach­druck sei­ner Ar­bei­ten bei Stra­fe für den Zeit­raum von sechs Jah­ren im Reichs­ge­biet ver­bot. Für das Jahr 1597 ist be­legt, dass Golt­zi­us sei­ne Sti­che in Kom­mis­si­on nach Ams­ter­dam, Frank­furt, Ve­ne­dig, Rom, Pa­ris und Lon­don lie­fer­te. Wie ge­schätzt sei­ne Ar­bei­ten wa­ren, zeigt sich an den ge­zahl­ten Prei­sen. So er­hielt er 1592 für die An­fer­ti­gung zwei­er Por­träts­ti­che und 500 Ab­zü­gen den ho­hen Be­trag von 216 Gul­den. Legt man den durch­schnitt­li­chen Ta­ges­lohn ei­nes hol­län­di­schen Hand­wer­kers um 1600 von 14 Stui­vers (1 Gul­den = 20 Stui­vers) zu­grun­de, dann ent­sprach die Sum­me mehr als ei­nem Jah­res­lohn. M. Lees­berg lis­tet im jüngs­ten Werk­ver­zeich­nis 362 ei­gen­hän­di­ge Kup­fer­sti­che, da­von 292 nach ei­ge­nem Ent­wurf auf. Dar­über hin­aus lie­fer­te Golt­zi­us Vor­la­gen – meist la­vier­te und mit Deck­weiß ge­höh­te Fe­der­zeich­nun­gen – für et­wa 150 von an­de­ren aus­ge­führ­te Sti­che. Zu­dem wur­den von sei­nen Sti­chen vie­le, auch an­ony­me Ko­pi­en an­ge­fer­tigt. 

Hendrick Goltzius, Leichnam Christi, gestützt von Engeln, Kupferstich nach Bartholomäus Spranger (1546-1611), 1587. (Niederrheinisches Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte Kevelaer)

Hendrick Goltzius, Die Beschneidung, Kupferstich, 1594. (Kunstsammlungen der Veste Coburg)

 

Die enor­me Vir­tuo­si­tät und Wand­lungs­fä­hig­keit des Kup­fer­ste­chers gilt auch für den Zeich­ner. Viel­fach wa­ren die mit dem Kür­zel HG si­gnier­ten und da­tier­ten Blät­ter als aut­ar­ke Kunst­wer­ke auch zum Ver­kauf ge­dacht. Ne­ben vie­len Ent­wurfs­skiz­zen und Stich­vor­la­gen sind be­son­ders sei­ne rea­lis­ti­schen Por­träts her­vor­zu­he­ben, die er an­fäng­lich noch mit dem Me­tall­stift, spä­ter im­mer häu­fi­ger mit far­bi­gen Krei­den zeich­ne­te. Ei­ne ei­ge­ne Grup­pe bil­den ab 1580 die die Stich­tech­nik nach­ah­men­den gro­ßen, tech­nisch per­fek­ten und sehr be­gehr­ten Fe­der­ris­se auf Pa­pier oder Per­ga­ment, die ihm den Ti­tel "Mon­arch tus­sen de pen­ne­te­ke­nenaars" (Mon­arch un­ter den Zeich­nern mit der Fe­der) ein­brach­ten. Ins­ge­samt ha­ben sich et­wa cir­ca 450 Zeich­nun­gen des Golt­zi­us er­hal­ten. 

Nach­dem Golt­zi­us et­wa bei den Krei­de­por­träts der Ita­li­en­rei­se die Far­be im­mer noch zu­rück­hal­tend ein­ge­setzt hat­te, brach sie sich in den ge­gen En­de der 1590er Jah­re ent­stan­de­nen, na­he­zu bun­ten Stich­vor­la­gen re­gel­recht Bahn. So er­scheint sei­ne Hin­wen­dung zur Ma­le­rei im Jah­re 1600 nur kon­se­quent. Sei­ne Ge­mäl­de mit zum Teil über­le­bens­gro­ßen Fi­gu­ren ha­ben vor­wie­gend ei­nen ge­lehr­ten, my­tho­lo­gi­schen In­halt. Als Bin­de­glie­der zwi­schen Gra­phik und Ma­le­rei mö­gen auch die bei­den Fe­der­kunst­stü­cke gel­ten, bei de­nen Golt­zi­us mit Fe­der und Tin­te auf mit Öl­far­be grun­dier­ter Lein­wand die Zeich­nung an­leg­te und sie ab­schlie­ßend mit Öl­far­be über­ging. Sei­ne Ge­mäl­de wa­ren hoch­be­gehr­te Samm­ler­stü­cke, um de­ren Be­sitz sich auch Kai­ser Ru­dolf II. be­müh­te. Sein Bil­der­auf­käu­fer be­rich­te­te aber nach Prag, dass sie für kein Gold feil sei­en.

Von der Hand des Golt­zi­us exis­tie­ren et­wa 50 Öl­ge­mäl­de, die sich mehr­heit­lich in öf­fent­li­chen Samm­lun­gen be­fin­den. Noch ein­mal so vie­le kön­nen auf­grund schrift­li­cher Quel­len ver­mu­tet wer­den. Auch hier zeigt sich die Ga­be, vie­le Quel­len zu sei­nem per­sön­li­chen Stil zu as­si­mi­lie­ren, die auch für sei­ne Zeich­nun­gen und Sti­che cha­rak­te­ris­tisch ist. Hend­rick Golt­zi­us konn­te bis an die Schwel­le sei­nes To­des künst­le­risch tä­tig sein und starb in der Nacht zum 1.1.1617 im Al­ter von 59 Jah­ren kin­der­los und sehr be­gü­tert. Er wur­de am fol­gen­den Tag in der Gro­te Kerk zu Haar­lem bei­ge­setzt. 

Literatur

van Deur­sen, Arie Theo­do­rus, Plain Li­ves in a Gol­den Age: Po­pu­lar cul­tu­re, Re­li­gi­on and So­cie­ty in Seven­teenth-cen­tu­ry Hol­land, Cam­bridge Uni­ver­si­ty Press 1991.

Föhl, Hil­de­gard, Hend­rick und Hu­bert Golt­zi­us und ih­re Hins­be­cker Künst­ler­sip­pe Goltz, in: Hei­mat­buch des Land­krei­ses Kem­pen-Kre­feld (19) 1968, S. 251-257.

Hirsch­mann, Ot­to, Hend­rick Golt­zi­us, 1558-1617, Leip­zig 1919.

The New Holl­stein Dutch and Fle­mish Et­chings, En­gra­vings and Wood­cuts, 1450–1700, Hend­rick Golt­zi­us, 4 Bän­de, zu­sam­men­ge­stellt von Mar­jo­lein Lees­berg, Hg. Hui­gen Lee­flang, Ou­der­kerk aan den Ijs­sel 2012. 

van Man­der, Ca­rel, Das Le­ben der nie­der­län­di­schen und deut­schen Ma­ler (von 1400 bis ca. 1615), Über­set­zung nach der Aus­ga­be von 1617 und An­mer­kun­gen von Hanns Flo­er­ke, Worms 1991.

Mey­ers, Fritz, Hend­rick Golt­zi­us – van Bracht: Le­ben und Werk ei­nes nie­der­rhei­ni­schen Künst­lers, in: Nie­der­rhei­ni­sches Jahr­buch 11 (1969), S. 34-41.

Ni­chols, La­wrence W., The pain­tings of Hend­rick Golt­zi­us (1558–1617). A Mo­no­graph and Ca­ta­lo­gue Rai­son­né, Doorn­spi­jk 2013.

North, Mar­tin, Das Gol­de­ne Zeit­al­ter. Kunst und Kom­merz in der nie­der­län­di­schen Ma­le­rei des 17. Jahr­hun­dert, Köln/Wei­mar/Wien 2001.

Rez­nicek, Emil K. J., Die Zeich­nun­gen von Hend­rick Golt­zi­us, 2 Bän­de, Ut­recht 1961.

Stee­ger, Al­bert, Meis­ter Hu­bert von Hins­beck – Jan Goltz von Kai­sers­werth – Hub­recht Goltz von Ven­lo – Hend­rick von Bracht: Zur 400. Wie­der­kehr des Ge­burts­ta­ges von Hend­rick Golt­zi­us aus Bracht, in: Der Nie­der­rhein (Kre­feld) 25 (1958), S. 38–43.

Strauss, Wal­ter L., Hend­rick Golt­zi­us 1558–1617. The com­ple­te en­gra­vings and wood­cuts, New York 1977.

Ausstellungskataloge (Auswahl)

Der Kup­fer­ste­cher Hen­drik Golt­zi­us: 1558–1617, Aus­stel­lungs­ka­ta­log Keve­la­er, Ber­gisch-Glad­bach, Kem­pen, Kle­ve und Mo­ers, Dez. 1982 bis Ok­to­ber 1983, Red. Ro­bert Plötz, Kle­ve 1982.

Hend­rick Golt­zi­us (1558–1617). Drawings, prints and pain­tings, be­arb. von Hui­gen Lee­flang und Ger Lui­j­ten, Aus­stel­lungs­ka­ta­log Ri­jks­mu­se­um, Ri­jk­spren­ten­ka­bi­nett, Ams­ter­dam 2003.

Ar­tis­ten der Li­nie. Hend­rick Golt­zi­us und die Gra­phik um 1600, Aus­stel­lungs­ka­ta­log Wall­raf–Ri­ch­artz–Mu­se­um und Fon­da­ti­on Cor­boud, Köln 2012.

Online

Schmidt, Wil­helm, „Golt­zi­us, Hen­dri­k“, in: All­ge­mei­ne Deut­sche Bio­gra­phie 9 (1879), S. 361-362. [On­line]

Hendrick Goltzius, Göttermahl, Ausschnitt: Hochzeit Cupido und Psyche, 1587. (Niederrheinisches Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte Kevelaer)

 
Zitationshinweis

Bitte geben Sie beim Zitieren dieses Beitrags die exakte URL und das Datum Ihres Besuchs dieser Online-Adresse an.

Willemsen, Eva-Maria, Hendrick Goltzius, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/hendrick-goltzius/DE-2086/lido/57c6c9c03f7915.92754094 (23.06.2018)