Julius Plücker

Mathematiker und Physiker (1801–1868)

Thomas Becker (Bonn)

Julius Plücker, Porträt von Rudolph Hoffmann (1820-1882), 1856.

Ju­li­us Plü­cker war im 19. Jahr­hun­dert ei­ner der be­deu­tends­ten deut­schen Geo­me­ter. Zu­gleich kann er als der ei­gent­li­che Be­grün­der phy­si­ka­li­scher For­schung an der 1818 ge­grün­de­ten Uni­ver­si­tät Bonn an­ge­se­hen wer­den. Sei­ne Stu­di­en zur ma­gne­ti­schen Be­ein­flus­sung von gas­för­mi­gen Sub­stan­zen leg­ten die Grund­la­ge für die mo­der­ne Spek­tral­ana­ly­se.

Ju­li­us Plü­cker stamm­te aus ei­ner ber­gi­schen Fa­mi­lie, die seit dem spä­ten 16. Jahr­hun­dert in El­ber­feld nach­weis­bar ist. Ab 1784 wohn­te die Fa­mi­lie auf Schloss Lün­ten­beck im Wes­ten von El­ber­feld (heu­te na­he der A 535 in Wup­per­tal-Voh­win­kel). Plü­cker wur­de am 16.6.1801 in El­ber­feld ge­bo­ren. Die Fa­mi­lie war evan­ge­lisch-re­for­miert. Ju­li­us Plü­cker be­such­te von 1816 bis 1819 das Kö­nig­li­che Ka­tho­li­sche Gym­na­si­um (das heu­ti­ge Gör­res-Gym­na­si­um) in Düs­sel­dorf. Sei­ne Stu­di­en führ­ten den jun­gen Mann nach sei­nem Ab­itur nach Hei­del­berg, wo er sich am 26.4.1819 für Ka­me­ra­lis­tik ein­schrieb. Nach drei Se­mes­tern wech­sel­te er nach Bonn. Hier schrieb er sich am 26.10.1820 er­neut für das Fach „Ca­me­ra­li­a“ ein. Trotz­dem hör­te er in Bonn vor­nehm­lich Vor­le­sun­gen in Phy­sik, Che­mie und Ma­the­ma­tik bei den Pro­fes­so­ren Adolf Dies­ter­weg (1782-1835), Wil­helm Gott­lob Kast­ner (1783-1857) und von Karl Diet­rich von Mün­chow (1778-1836). Die­ses In­ter­es­se be­hielt er bei, als er Bonn den Rü­cken kehr­te und sich am 20.10.1821 in Ber­lin ein­schrieb, wo er bis zum 7.3.1823 stu­dier­te. Ne­ben Ma­the­ma­tik und Phy­sik be­leg­te er hier auch Vor­le­sun­gen in Ar­chi­tek­tur und Hy­drau­lik.

Spe­zi­ell die Geo­me­trie hat­te es ihm an­ge­tan. Nach dem Ex­amen im Win­ter­se­mes­ter 1822/1823 hielt Plü­cker sich für ei­ni­ge Mo­na­te in Dres­den auf, wo er wohl ei­ne Dis­ser­ta­ti­on  aus­ar­bei­te­te, die den Ti­tel „Ge­ne­ra­lem ana­ly­se­os ap­p­li­ca­tio­nem ad ea quae geo­me­triae al­tio­nis et me­cha­ni­cae ba­sis et fun­da­men­ta sunt, e se­rie Tay­lo­ria de­du­cit“ trägt. Die­se Ar­beit reich­te er im Herbst 1823 in ab­sen­tia an der Uni­ver­si­tät Mar­burg als Dis­ser­ta­ti­on ein. Der frisch Pro­mo­vier­te be­gab sich da­nach für 15 Mo­na­te zum wei­te­ren Stu­di­um nach Pa­ris. An der Sor­bon­ne schrieb er wei­te­re geo­me­tri­sche Ab­hand­lun­gen, die Plü­cker dem Ma­the­ma­tik­pro­fes­sor Jo­seph Ger­gon­ne (1771-1859) über­ließ, der in Mont­pel­lier die ein­fluss­rei­chen „An­na­les de ma­thé­ma­ti­ques pu­res et ap­p­li­quées“ her­aus­gab.

1824 reis­te Plü­cker nach Bonn, um sich an der Phi­lo­so­phi­schen Fa­kul­tät  zu ha­bi­li­tie­ren. Sein la­tei­ni­sches Ha­bi­li­ta­ti­ons­ge­such be­ur­teil­te der De­kan  als „recht schlecht ver­fa­ßt“, aber die Fa­kul­tät war ins­ge­samt mit der Ha­bi­li­ta­ti­on  ein­ver­stan­den. Der Ma­the­ma­ti­ker von Mün­chow prüf­te die Dis­ser­ta­ti­on, und er be­schei­nig­te dem jun­gen Ha­bi­litan­den, „daß die nun vor­ge­leg­te Ab­hand­lung des p. Plü­cker von Nach­den­ken und recht gu­ter Kennt­niß der hö­he­ren Ma­the­ma­tik zeugt, ob­gleich sich in der­sel­ben ein­gie Be­haup­tun­gen fin­den, de­nen sich man­cher­lei wür­de ent­geg­nen las­sen.“ Am 15.8.1825 fand die fei­er­li­che An­tritts­vor­le­sung als Pri­vat­do­zen­t  statt.

Ob­wohl Plü­cker sich in­ten­siv mit Geo­me­trie be­schäf­tig­te, war sein Ha­bi­li­ta­ti­ons­ge­such von An­fang an auf die bei­den Fä­cher Ma­the­ma­tik und Phy­sik ge­rich­tet. Das ent­sprach durch­aus den Bon­ner Ver­hält­nis­sen. Hier hat­te es von An­fang an das Fach Phy­sik ge­ge­ben, aber es war nie von ei­nem rei­nen Phy­si­ker ver­tre­ten wor­den. Zu­nächst hat­te der Che­mi­ker Wil­helm Gott­lob Kast­ner die Phy­sik mit ver­tre­ten. Nach des­sen Weg­gang 1821 hat­te der Ma­the­ma­ti­ker und As­tro­nom Karl Diet­rich von Mün­chow die Phy­sik in sein Re­per­toire auf­ge­nom­men. Trotz sei­nes Ha­bi­li­ta­ti­ons­ge­su­ches las Plü­cker in sei­ner ers­ten Bon­ner Pha­se aus­schlie­ß­lich Ma­the­ma­tik, wo­bei er auch As­tro­no­mie oder „phy­si­ka­li­sche Theo­ri­en mit ma­the­ma­ti­schen Ent­wick­lun­gen“ ein­be­zog, aber er war in kei­nem Vor­le­sungs­ver­zeich­nis un­ter „Na­tur­wis­sen­schaf­ten“ auf­zu­fin­den, wo Mün­chow wei­ter­hin je­des Se­mes­ter die Vor­le­sung „Ex­pe­ri­men­tal­phy­si­k“ an­bot.

Plückers For­schun­gen gal­ten ganz der ana­ly­ti­schen Geo­me­trie. In zwei Bän­den er­schie­nen 1829 und 1831 die „Ana­ly­tisch-geo­me­tri­schen Ent­wick­lun­gen“. Sein In­ter­es­se galt der Geo­me­trie der Li­ni­en und der Ebe­ne. Die „Plück­er­schen For­meln“, die „Plü­cker-Ma­trix“ oder die „Plü­cker-Ko­or­di­na­ten“ zeu­gen heu­te noch von der Be­deu­tung sei­ner For­schun­gen für die Geo­me­trie. 1828 ho­no­rier­te der preu­ßi­sche Staat Plückers Leis­tun­gen in For­schung und Leh­re mit der Er­nen­nung zum au­ßer­or­dent­li­chen Pro­fes­sor. Nach fünf wei­te­ren Jah­ren in Bonn ging Plü­cker 1833 nach Ber­lin. Da ein au­ßer­or­dent­li­cher Pro­fes­sor in der da­ma­li­gen Zeit au­ßer­or­dent­lich schlecht be­zahlt wur­de, nahm er gleich­zei­tig ei­ne Stel­le als Ma­the­ma­tik­leh­rer am Kö­nig­li­chen Fried­rich-Wil­helms-Gym­na­si­um an. Ber­lin war aber nur Zwi­schen­sta­ti­on. 1834 er­lang­te Ju­li­us Plü­cker end­lich ein Or­di­na­ri­at, und zwar den Lehr­stuhl für Ma­the­ma­tik an der Uni­ver­si­tät Hal­le. Nur zwei Jah­re spä­ter starb der Karl Diet­rich von Mün­chow, und Plü­cker konn­te nun nach Bonn zu­rück­keh­ren. Mün­chow hat­te noch die bei­den Fä­cher As­tro­no­mie und Phy­sik im Ne­ben­amt ver­tre­ten. Nun wur­de die As­tro­no­mie ab­ge­trennt und an den Kö­nigs­ber­ger As­tro­no­men Fried­rich Wil­helm Ar­ge­lan­der ver­ge­ben. Ma­the­ma­tik und Phy­sik blie­ben aber in ei­ner Hand, und da sich Plü­cker in Bonn für bei­des ha­bi­li­tiert hat­te, schien er der rich­ti­ge Mann für die­ses Am­t  zu sein.

In Bonn fand Plü­cker auch sein pri­va­tes Glück. Am 4. Sep­tem­ber 1837 hei­ra­te­te er An­to­nie Alt­stät­ter, die Toch­ter ei­nes Bon­ner Land­ge­richts­se­kre­tärs. In sei­ner ers­ten Bon­ner Zeit von 1824 bis 1833 hat­te Plü­cker im Haus der Alt­stät­ters zur Mie­te ge­wohnt. Das Paar be­kam ei­nen Sohn na­mens Al­bert. Er ist nicht iden­tisch mit dem spä­te­ren Chef­arzt des Evan­ge­li­schen Kran­ken­hau­ses in Wol­fen­büt­tel, der aus dem El­ber­fel­der Zweig der Fa­mi­lie stamm­te.

Plü­cker ver­stand sich wei­ter­hin als Geo­me­ter. 1839 er­schien ei­ne „Theo­rie der al­ge­brai­schen Kur­ven“ und 1842 das „Sys­tem der Geo­me­trie des Rau­mes in neu­er ana­ly­ti­scher Be­hand­lungs­wei­se“. Da­mit hat­te er sei­nen For­schungs­be­reich von der Geo­me­trie der Ebe­ne mit Li­nie und Punkt auf die Geo­me­trie des Rau­mes er­wei­tert. Sei­ne Ar­bei­ten brach­ten ihm vor al­lem in Frank­reich und Eng­land Ruhm ein. Mit sei­nen Ver­öf­fent­li­chun­gen zur ana­ly­ti­schen Geo­me­trie kam Plü­cker aber im­mer mehr in Kon­flikt mit der so ge­nann­ten „Ber­li­ner Schu­le“ um den Ma­the­ma­ti­ker Ja­kob Stei­ner (1796-1863), der ei­ne syn­the­ti­sche Geo­me­trie ver­trat. Ih­re auf Axio­men und Theo­re­men be­ru­hen­de Me­tho­de woll­te Plückers An­sät­ze nicht gel­ten las­sen.

Es ist oft ver­mu­tet wor­den, dass die be­stän­di­ge Kri­tik der „Ber­li­ner Schu­le“ der Grund da­für war, dass Plü­cker in sei­nem wis­sen­schaft­li­chen Stre­ben 1847 ei­ne ra­di­ka­le Kehrt­wen­dung voll­zog. Hat­te er seit sei­ner Be­ru­fung nach Bonn zwar die pflicht­ge­mä­ße Phy­sik­vor­le­sung ge­hal­ten, sich aber aus­schlie­ß­lich mit Geo­me­trie be­schäf­tigt, so wand­te er sich nun eben­so ra­di­kal der Phy­sik zu. Sei­ne bis da­hin ein­zi­ge phy­si­ka­li­sche Ar­beit, ei­ne Stu­die über Licht­wel­len, war 1839 in Crel­les „Jour­nal für die rei­ne und an­ge­wand­te Ma­the­ma­ti­k“ er­schie­nen und wid­me­te sich noch Fra­gen der Op­tik, aber erst seit 1847 kon­zen­trier­te Plü­cker sei­ne gan­ze wis­sen­schaft­li­che En­er­gie auf die Phy­sik. Er war der ers­te, der das gleich­ar­ti­ge Sät­ti­gungs­ver­hal­ten und die Ma­gne­ti­sie­rungs­kur­ven von Ko­bald und Ni­ckel un­ter­such­te. Da­mit war er auf die­sel­be For­schungs­rich­tung ein­ge­schwenkt wir Mi­cha­el Fa­ra­day (1791-1867) in Eng­land. Par­al­lel zu die­sem be­ob­ach­te­te er den Pa­ra­ma­gne­tis­mus von Sau­er­stoff und Was­ser, was zu ei­nem le­bens­lan­gen Brief­wech­sel führ­te. Wie­der zeig­te sich, dass Plü­cker im Aus­land weit mehr ge­schätzt wur­de als in Deutsch­land. Vor al­lem die Stu­di­en zum ma­gne­ti­schen Ver­hal­ten von Kris­tal­len ver­ban­den die bei­den. Plückers In­ter­es­se rich­te­te sich dann auf die ma­gne­ti­schen Ei­gen­schaf­ten der Ga­se. Ab 1858 ging er da­zu über, zu­sam­men mit sei­nem Schü­ler Jo­hann Wil­helm Hit­torf (1824-1914) Ent­la­dun­gen von Ga­sen zu un­ter­su­chen, die der Glas­blä­ser des Bon­ner Phy­si­ka­li­schen In­sti­tuts, Hein­rich Gei­ß­ler (1814-1879), in per­fekt ge­bau­ten Glas­zy­lin­dern mit je ei­ner An­ode und ei­ner Ka­tho­de an ih­ren En­den ein­schlie­ßen konn­te (so ge­nann­te „Gei­ß­ler­sche Röh­ren“). Die­se Un­ter­su­chun­gen er­ga­ben, dass je­des Gas bei An­le­gen ei­ner be­stimm­ten Span­nung zu ei­ner Ent­la­dung ge­bracht wer­den konn­te, die ein je spe­zi­fi­sches Licht­spek­trum auf­wies. 1865 be­schrie­ben Plü­cker und Hit­torf ih­re For­schungs­er­geb­nis­se in den Pu­bli­ka­tio­nen der Roy­al So­cie­ty in Lon­don. Die Re­sul­ta­te wa­ren weg­wei­send für die künf­ti­ge Er­for­schung der Ato­me und der Ent­wick­lung der Spek­tral­ana­ly­se. Hit­torf ent­deck­te in die­sem Zu­sam­men­hang kurz nach Plückers Tod 1869 die Ka­tho­den­strah­len, die ei­nen wich­ti­gen Schritt in Rich­tung auf die Ent­de­ckung der Rönt­gen­strah­len be­deu­te­ten.

Eben­so plötz­lich, wie Plü­cker sich der Phy­sik zu­ge­wandt hat­te, ver­ließ er sie auch wie­der. Seit 1863 be­fass­te sich Ju­li­us Plü­cker wie­der aus­führ­lich mit Geo­me­trie. Es war das Jahr, in dem sein Wi­der­sa­cher Stei­ner ver­stor­ben war. 1868, im Jahr sei­nes To­des, er­schien der ers­te Teil ei­nes Bu­ches über die „Neue Geo­me­trie des Rau­mes, ge­grün­det auf die Be­trach­tung der ge­ra­den Li­nie als Rau­m­ele­men­t“ (Leip­zig 1868). Ei­nen zwei­ten Band konn­te er nicht mehr sel­ber her­aus­brin­gen, er wur­de 1869 von sei­nem As­sis­ten­ten Fe­lix Klein (1849-1925) pu­bli­ziert.

Am 22.5.1868 starb Ju­li­us Plü­cker in Bonn; sein Grab be­fin­det sich auf dem Al­ten Fried­hof. Seit Mit­te 1867 hat­te ihn ei­ne lang an­dau­ern­de Krank­heit ge­packt. Sei­ne Ehe­frau und sein Sohn pfleg­ten ihn bis an sein Le­bens­en­de.

Die Roy­al So­cie­ty, in die er 1855 be­ru­fen wor­den war, hat­te ihm zwei Jah­re vor­her die Cop­ley-Me­dail­le ver­lie­hen, die nur sehr sel­ten an Aus­län­der ver­ge­ben wird. Die Baye­ri­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten hat­te ihn 1859 zu ih­rem aus­wär­ti­gen Mit­glied ge­wählt. Deutsch­land hat ihm erst nach sei­nem To­de die An­er­ken­nung zu­kom­men las­sen, die ihm so­wohl als Ma­the­ma­ti­ker als auch als Phy­si­ker ge­bührt. Der As­te­ro­id (29643) Plü­cker wur­de nach ihm be­nannt. In Bonn und Rem­scheid tra­gen Stra­ßen sei­nen Na­men.

Quellen

Per­so­nal­ak­te: Uni­ver­si­täts­ar­chiv Bonn, PF-PA 416.

Werke (Auswahl)

Ge­ne­ra­lem ana­ly­se­os ap­p­li­ca­tio­nem ad ea quae geo­me­triae al­ti­o­ris et me­cha­ni­cae ba­sis et fun­da­men­ta sunt, Bonn 1824.

Ana­ly­tisch-geo­me­tri­sche Ent­wick­lun­gen, Es­sen 1828.

Sys­tem der ana­ly­ti­schen Geo­me­trie, auf neue Be­trach­tungs­wei­sen ge­grün­det, und ins­be­son­de­re ei­ne aus­führ­li­che Theo­rie der Cur­ven drit­ter Ord­nung ent­hal­tend, Ber­lin 1835.

Theo­rie der al­ge­brai­schen Cur­ven, ge­grün­det auf ei­ne neue Be­hand­lungs­wei­se der ana­ly­ti­schen Geo­me­trie, Bonn 1839.

Sys­tem der Geo­me­trie des Rau­mes in neu­er ana­ly­ti­scher Be­hand­lungs­wei­se, ins­be­son­de­re die Theo­rie der Flä­chen zwei­ter Ord­nung und Clas­se ent­hal­tend, Düs­sel­dorf 1846 (2. wohl­fei­le­re Aus­ga­be Düs­sel­dorf 1852).

En­u­me­ra­tio­ne no­vo­r­um pha­e­no­me­n­o­rum re­cen­tis­si­me a se in doc­tri­na ma­gne­tis­mo in­ven­to­rum, Bonn 1849.

Com­men­ta­tio de crys­tall­o­rum et ga­zo­rum con­di­tio­ne ma­gne­ti­ca qua­lis ho­die in­tel­li­gi­tur, Bonn 1854.

(zus. mit Jo­hann Wil­helm Hit­torf) On the spec­tra of igni­ted ga­ses and va­pours. With es­pe­cial re­gard to the dif­fe­rent spec­tra of the sa­me ele­men­ta­ry ga­seous sub­stan­ce, Lon­don 1865

(Phi­lo­so­phi­cal tran­sac­tions 155)

Neue Geo­me­trie des Rau­mes, ge­grün­det auf die Be­trach­tung der ge­ra­den Li­nie als Rau­m­ele­ment . Leip­zig 1868.

Ei­ne Über­sicht über das ge­sam­te Werk gibt der An­hang des Nach­ru­fes von Adolf Dron­ke (s.u.)

Literatur

Bur­mes­ter, Ralph, Das Phy­si­ka­li­sche In­sti­tut der Uni­ver­si­tät Bonn 1818-2013, in: Wolf­gang Paul – Der Teil­chen­fän­ger, hg. vom Deut­schen Mu­se­um Bonn, Bonn 2013, S. 125-128.

Clebsch, Al­fred, Zum Ge­dächt­nis an Ju­li­us Plü­cker, Göt­tin­gen 1872.

Krull, Wolf­gang, Edu­ard Stu­dy 1862-1930, in: Bon­ner Ge­lehr­te. Bei­trä­ge zur Ge­schich­te der Wis­sen­schaf­ten in Bonn. Ma­the­ma­tik und Na­tur­wis­sen­schaf­ten. Bonn 1970, S. 25-48, hier S. 25-27.

Ja­eckel, Bar­ba­ra/Paul, Wolf­gang, Die Ent­wick­lung der Phy­sik in Bonn 1818-1968,  in: Bon­ner Ge­lehr­te. Bei­trä­ge zur Ge­schich­te der Wis­sen­schaf­ten in Bonn. Ma­the­ma­tik und Na­tur­wis­sen­schaf­ten. Bonn 1970, S. 91-100.

 
Zitationshinweis

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Becker, Thomas, Julius Plücker, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/julius-pluecker/DE-2086/lido/57c95b03ac7dc1.42646006 (24.04.2018)