Maria Kunigunde von Sachsen

Fürstäbtissin von Thorn und Essen (1740-1826)

Achim Krümmel (Mayen)

Maria Kunigunde als Reiterin, Porträt von Kaspar Benedikt Beckenkamp (1747-1828), um 1775, Original in Schloss Bürresheim, Foto: Miriam Blum. (Landeshauptarchiv Koblenz)

Ma­ria Ku­ni­gun­de von Sach­sen, die den grö­ß­ten Teil ih­res Le­bens ein­fluss­reich an der Sei­te ih­res Bru­ders Cle­mens Wen­zes­laus, des letz­ten Kur­fürs­ten und Erz­bi­schofs von Trier, am Hof zu Ko­blenz ver­brach­te, war die letz­te Für­stäb­tis­sin des Reichs­stif­tes Es­sen vor des­sen Sä­ku­la­ri­sa­ti­on.

Ma­ria Ku­ni­gun­de (Spitz­na­me Cu­cu) wur­de als jüngs­tes der 14 Kin­der des Kur­fürs­ten Fried­rich Au­gust II. von Sach­sen als Au­gust III. auch Kö­nig von Po­len (Re­gie­rungs­zeit 1744-1763), und des­sen Ge­mah­lin Ma­ria Jo­se­pha (1699–1757), Toch­ter Kai­ser Jo­sephs I. (Re­gie­rungs­zeit 1690-1711), Erz­her­zo­gin von Ös­ter­reich, am 10.11.1740 in War­schau ge­bo­ren. Über ih­ren Va­ter war Ma­ria Ku­ni­gun­de Prin­zes­sin von Po­len, Li­tau­en und Sach­sen. Durch die Ehe­män­ner ih­rer Schwes­tern so­wie die wei­te­re Ver­wandt­schaft ih­rer El­tern hat­te sie An­teil am eu­ro­päi­schen Hoch­adel: Kai­se­rin Ma­ria The­re­sia (1717-1780) war ei­ne Cou­si­ne ih­rer Mut­ter, Kö­nig Karl III. von Spa­ni­en (1716-1788) und Kur­fürst Ma­xi­mi­li­an III. Jo­seph von Bay­ern (1727-1777) ih­re Schwä­ger, der spä­te­re Kö­nig Lud­wig XVI. von Frank­reich (Re­gie­rungs­zeit 1774-1792, ge­stor­ben 1793) ihr Nef­fe, ih­re Nich­te Ma­ria Lu­do­vica (1745-1792) die spä­te­re Ehe­frau Kai­ser Leo­polds II. (1747-1792). Ein be­son­ders in­ni­ges Ver­hält­nis hat­te Ma­ria Ku­ni­gun­de zu ih­rem nur ein Jahr äl­te­ren Bru­der Cle­mens Wen­zes­laus, dem letz­ten Kur­fürs­ten und Erz­bi­schof von Trier. Gleich die­sem wie auch den üb­ri­gen Ge­schwis­tern wur­de Ma­ria Ku­ni­gun­de um­fas­send in Spra­chen (au­ßer in La­tein und Pol­nisch ins­be­son­de­re in Fran­zö­sisch und Ita­lie­nisch), da­ne­ben in Phi­lo­so­phie, Geo­gra­phie, Re­li­gi­on, Mu­sik und Tanz un­ter­rich­tet.

 

Ganz im Stil der Zeit und des Adels ver­such­ten Kur­fürst Fried­rich Au­gust und sei­ne Ge­mah­lin, ih­re jüngs­te Toch­ter Ma­ria Ku­ni­gun­de wirt­schaft­lich und po­li­tisch ge­winn­brin­gend zu ver­mäh­len. Als Prä­ten­dent bot sich 1764 Erz­her­zog Jo­seph von Ös­ter­reich (1741-1790) an, der Sohn Ma­ria The­re­si­as und spä­te­re Kai­ser Jo­seph II. (seit 1765), der nach dem Tod sei­ner ers­ten Frau, Isa­bel­la von Par­ma (1741-1763), auf Braut­schau un­ter­wegs war. Das ar­ran­gier­te, ent­schei­den­de Tref­fen zwi­schen Ma­ria Ku­ni­gun­de und Jo­seph in Bad Te­plitz im Ok­to­ber 1764 ver­lief je­doch ex­trem un­güns­tig, da Ma­ria Ku­ni­gun­de ent­we­der aus Schüch­tern­heit oder aber, weil sie sich mög­li­cher­wei­se nicht für den Be­wer­ber in­ter­es­sier­te, kein Wort sag­te. Un­ver­rich­te­ter Din­ge reis­te der Erz­her­zog wie­der ab und zeig­te sei­ner­seits kei­ner­lei In­ter­es­se mehr an ei­ner mög­li­chen Hei­rat. Da sich die­se Be­ge­ben­heit, die ei­gent­lich ge­heim ge­hal­ten wer­den soll­te, an den Fürs­ten­hö­fen her­um­sprach, war Ma­ria Ku­ni­gun­de brüs­kiert und ihr An­se­hen als hei­rats­wil­li­ge gu­te Par­tie rui­niert.

Nach dem ge­schei­ter­ten Hei­rats­pro­jekt mit Erz­her­zog Jo­seph schrieb ihr Bru­der Cle­mens Wen­zes­laus ihr als Bi­schof von Frei­sing 1764 im Scherz, ihr viel­leicht ein­mal ei­ne Stel­le als Pfarr­kö­chin ver­schaf­fen zu kön­nen. Nach­dem Cle­mens Wen­zes­laus 1768 Kur­fürst und Erz­bi­schof von Trier ge­wor­den war, soll­ten die bei­den Ge­schwis­ter tat­säch­lich zu­sam­men­fin­den, denn aus ei­nem Be­such bei ih­rem Bru­der in Eh­ren­breit­stein (heu­te Stadt Ko­blenz) im Jahr 1769 wur­de ein 25-jäh­ri­ger Auf­ent­halt. Ganz of­fen­sicht­lich ge­fiel es Ma­ria Ku­ni­gun­de am Rhein und am Ho­fe ih­res Bru­ders sehr gut. Dort of­fen­bar­te sich ihr von star­kem Durch­set­zungs­ver­mö­gen ge­präg­ter, selbst­be­wuss­ter Cha­rak­ter, so dass sie ge­wis­ser­ma­ßen als „Kur­fürstin“ an­ge­se­hen wur­de. Es gab kaum ein Er­eig­nis, an dem sie kei­nen An­teil nahm. Bei der Ein­wei­hung des neu­en Schlos­ses 1786 in Ko­blenz fuhr Cle­mens Wen­zes­laus zu­sam­men mit Ma­ria Ku­ni­gun­de in sei­nem von sechs Pfer­den ge­zo­ge­nen Staats­wa­gen vor. Beim an­schlie­ßen­den Fest­mahl wur­de Ma­ria Ku­ni­gun­de vom vor­nehms­ten Gast, dem Köl­ner Erz­bi­schof und Kur­fürs­ten Ma­xi­mi­li­an Franz, zur Ta­fel ge­führt. Den Som­mer ver­brach­te sie zu­sam­men mit ih­rem Bru­der auf dem na­he ge­le­ge­nen Schloss zu Kär­lich (heu­te Stadt Mül­heim-Kär­lich). Auch be­glei­te­te sie ih­ren Bru­der bei des­sen Rei­sen (Über­all ist Ih­ro Kö­nig­li­che Ho­heit, die Prin­zes­sin Cu­ne­gun­de, mit da­bei). Sie ritt lei­den­schaft­lich ger­ne und be­tei­lig­te sich an Schie­ß­übun­gen, wur­de 1770 gar Schüt­zen­kö­ni­gin von Eh­ren­breit­stein. Re­gen An­teil nahm sie an Bäl­len, Thea­ter­auf­füh­run­gen und Kon­zer­ten, trug nicht sel­ten auch selbst Mu­sik­stü­cke (Ge­sang und Kla­vier) vor, tanz­te ger­ne und be­schäf­tig­te sich mit Ma­le­rei. Dar­über hin­aus stand sie in Be­zie­hung zu So­phie von La Ro­che und de­ren li­te­ra­ri­schem Sa­lon in Eh­ren­breit­stein.

Kai­se­rin Ma­ria The­re­sia war nach dem ge­schei­ter­ten Hei­rats­vor­ha­ben und dem Ver­hal­ten ih­res Soh­nes die für Ma­ria Ku­ni­gun­de da­mit ver­bun­de­ne pein­li­che Si­tua­ti­on be­wusst. Sie war da­her be­strebt, die säch­si­sche Prin­zes­sin in an­ge­mes­se­ner Form zu ent­schä­di­gen. Das Vor­ha­ben, sie als Ko­ad­ju­to­rin ****im ad­li­gen Da­men­stift in Prag ein­zu­set­zen, schei­ter­te dar­an, dass das Stift nicht reichs­un­mit­tel­bar und da­her aus der Sicht von Ku­ni­gun­des Fa­mi­lie un­stan­des­ge­mäß war. Der an­schlie­ßen­de Ver­such, Ku­ni­gun­de als Ko­ad­ju­to­rin im ge­fürs­te­ten Stift Müns­ter­bil­sen (bei Maas­tricht) un­ter­zu­brin­gen, war nicht durch­führ­bar, weil die ge­for­der­te Ah­nen­pro­be nicht vor­ge­legt wer­den konn­te. So trat Ku­ni­gun­de 1768 zwar als Stifts­da­me in Müns­ter­bil­sen ein, ver­moch­te je­doch die ge­wünsch­te Wahl zur Ko­ad­ju­to­rin nicht wie­der auf­zu­grei­fen.

Als we­sent­lich er­folg­rei­cher bot sich bald aber die Re­gent­schaft als Für­stäb­tis­sin des Reichs­stifts Es­sen (das vor­nehms­te im rö­mi­schen Reich), per­so­nell und wirt­schaft­lich ver­bun­den mit dem Stift Thorn an der Maas, an. Ma­ria The­re­sia war be­reit, die Fi­nan­zie­rung zum Er­halt der er­for­der­li­chen Wäh­ler­stim­men ver­deckt zu über­neh­men, ob­wohl sich Ma­ria Ku­ni­gun­de wei­ger­te, hier­in ei­ner Mei­nung mit ih­rem Bru­der, ir­gend­wel­che un­er­laub­ten Mit­tel zur Er­lan­gung der Äb­tis­sin­nen­wür­de zu er­grei­fen. Doch ih­re Be­den­ken wur­den – mög­li­cher­wei­se nach In­ter­ven­ti­on von So­phie von La Ro­che – zer­streut. Nach Zah­lung nicht un­er­heb­li­cher Be­ste­chungs­gel­der wähl­te man Ma­ria Ku­ni­gun­de 1775 zu­nächst zur Ko­ad­ju­to­rin der re­gie­ren­den Für­stäb­tis­sin Fran­zis­ka Chris­ti­ne von Pfalz-Sulz­bach und 1776 ein­stim­mig zur Äb­tis­sin. Ge­mein­sam mit ih­rem Bru­der Cle­mens Wen­zes­laus nahm Ma­ria Ku­ni­gun­de aber erst 1777 in Es­sen die Hul­di­gun­gen ent­ge­gen. Als reichs­un­mit­tel­ba­re Für­stäb­tis­sin war sie nun Lan­des­her­rin und hat­te Sitz und Stim­me im Reichs­tag, so­mit al­le Rech­te und Pflich­ten ei­ner Reichs­fürs­tin. Al­ler­dings wur­de von ihr kei­ne stän­di­ge Prä­senz in Es­sen und Thorn ver­langt, dem­zu­fol­ge Ma­ria Ku­ni­gun­de sich dort auch nur sehr sel­ten auf­hielt, viel­mehr zum ganz über­wie­gen­den Teil in Ko­blenz bei ih­rem Bru­der blieb, dem sie of­fen­bar sehr zu­ge­tan war und im Scherz so­gar mon ma­ri nann­te. Dank be­trächt­li­cher jähr­li­cher Ein­nah­men in ih­rem Es­se­ner Stift bes­ser­te sich Ma­ria Ku­ni­gun­des fi­nan­zi­el­le La­ge sehr. Trotz ih­rer we­ni­gen Auf­ent­hal­te in Es­sen küm­mer­te sie sich in­ten­siv um die Be­lan­ge des Stifts. Tat­kräf­tig un­ter­stütz­te sie die Ei­sen­in­dus­trie in der Es­se­ner Ge­gend, er­warb die Ei­sen­hüt­ten Neu-Es­sen und St. An­t­o­ny (heu­te Stadt Ober­hau­sen) so­wie An­tei­le an der Hüt­te Gu­te Hoff­nung, ließ auf ei­ge­ne Kos­ten ei­ne Stra­ße nach We­sel bau­en. Sie nahm ei­ne Neu­or­ga­ni­sa­ti­on des Jus­tiz­we­sens vor, er­wirk­te ein päpst­li­ches Bre­ve zur Re­du­zie­rung der Fei­er­ta­ge und ging mit­tels Ge­set­zen un­ter an­de­rem ge­gen Ge­nuss­sucht (Be­steue­rung von Kaf­fee) vor, um so zur Spar­sam­keit zu er­zie­hen.

Au­ßer­dem küm­mer­te sie sich um die Ge­sund­heits­für­sor­ge und um die Ver­bes­se­rung des Schul­we­sens. 1784 setz­te sie ein be­son­de­res Un­ter­richts­mi­nis­te­ri­um ein (Schul­kom­mis­si­on), das die Prü­fung und An­stel­lung von Leh­rern, die För­de­rung der Wei­ter­bil­dung so­wie die In­spek­ti­on der Schu­len durch­füh­ren soll­te; fer­ner wur­den die Ge­häl­ter der Leh­rer ver­bes­sert.

In­des­sen weist die Art der Maß­nah­men auf ana­lo­ge Vor­gän­ge im Kur­fürs­ten­tum Trier hin, die Cle­mens Wen­zes­laus dort um­ge­setzt hat. Ma­ria Ku­ni­gun­de ließ sich dem­entspre­chend bei ih­rer Re­gent­schaft im Stift stark von ih­rem Bru­der in­spi­rie­ren. Trotz Ku­ni­gun­des En­ga­ge­ment gab es stän­di­gen Är­ger zwi­schen der Äb­tis­sin und der Stadt Es­sen, die im Rah­men der ein­ge­lei­te­ten Maß­nah­men stets ihr Selbst­ver­wal­tungs­recht ge­gen­über dem Stift zu be­haup­ten ver­such­te. Auch sonst wur­de hef­tig Stim­mung ge­gen die Äb­tis­sin ge­macht, die ih­rer­seits al­ler­dings auch kei­ne An­stren­gun­gen zur Ent­span­nung un­ter­nahm, selbst das Stifts­ka­pi­tel (Land­stän­de) bei wich­ti­gen Fra­gen nicht zu Ra­te zog, so dass sich die Si­tua­ti­on in Es­sen im­mer mehr zu­spitz­te.

Mit dem Stifts­ka­pi­tel kam es 1786 zum Streit über die Jagd- und Forst­ord­nung, der 1791 in ei­nen von bei­den Sei­ten er­bit­tert aus­ge­tra­ge­nen Pro­zess vor dem Reichs­kam­mer­ge­richt mün­de­te und zum so ge­nann­ten Lan­des­grund­ver­gleich von 1794 führ­te, der ers­ten schrift­li­chen Ver­fas­sung des Stifts, in der Macht­be­fug­nis­se der Fürs­tin und Mit­be­stim­mungs­rech­te der Land­stän­de ge­re­gelt wur­den. Seit 1792 je­doch hat sich Ma­ria Ku­ni­gun­de nicht mehr in Es­sen auf­ge­hal­ten, und das Stifts­ka­pi­tel hat­te nicht ganz un­recht, wenn es er­klär­te, dass die Ab­we­sen­heit der Fürs­tin dem Lan­de sehr nach­tei­lig sei und bei höchst­de­ro An­we­sen­heit sehr vie­len Übeln ge­steu­ert wer­den könn­te. Gleich­wohl war der Für­stäb­tis­sin 1803 vom preu­ßi­schen Kö­nig Fried­rich Wil­helm III. (Re­gent­schaft 1797-1840) die wei­te­re Zah­lung ih­rer nicht ge­rin­gen Ein­künf­te bis zum Le­bens­en­de ver­trag­lich zu­ge­bil­ligt wor­den. Im Rah­men der Auf­he­bungs­ver­hand­lun­gen des Stif­tes in­fol­ge der Sä­ku­la­ri­sa­ti­on hat­te Ku­ni­gun­de den für sie güns­ti­gen Ab­fin­dungs­ver­trag er­wir­ken kön­nen.

Als die Ver­hält­nis­se im Kur­fürs­ten­tum Trier und be­son­ders in Ko­blenz für Erz­bi­schof Cle­mens Wen­zes­laus in­fol­ge der na­hen­den fran­zö­si­schen Re­vo­lu­ti­ons­trup­pen zu Be­ginn der 1790er Jah­re im­mer pre­kä­rer wur­den und er sich zur end­gül­ti­gen Flucht im Ok­to­ber 1794 ent­schloss, folg­te ihm sei­ne Schwes­ter Ma­ria Ku­ni­gun­de nach Augs­burg, des­sen Bis­tum Cle­mens Wen­zes­laus seit 1768 als Fürst­bi­schof ne­ben Trier lei­te­te. Dort und im von bei­den sehr ge­schätz­ten Markt­ober­dorf blieb Ma­ria Ku­ni­gun­de an der Sei­te ih­res Bru­ders bis zu des­sen Tod am 27.7.1812. An­schlie­ßend zog sie zu­nächst auf Schloss Neu­burg an der Do­nau zu ih­rer Nich­te Ma­ria Ama­lia von Pfalz-Zwei­brü­cken (1757-1813). Schlie­ß­lich kehr­te sie nach Dres­den zu­rück, wo sie bei ih­rem Nef­fen, Kur­fürst Fried­rich Au­gust III. von Sach­sen (1750-1827), leb­te und am 8.4.1826 ver­starb. Sie wur­de in der neu­en Gruft der Dresd­ner Hof­kir­che bei­ge­setzt.

Literatur

Ascher­feld, Mil­ly, Ma­ria Ku­ni­gun­de von Sach­sen, die letz­te Für­stäb­tis­sin des Stif­tes Es­sen (1776-1802), Es­sen 1930.

Kramp, Ma­rio, „Prin­zess, Ihr hal­tet kein Takt!“ Ku­ni­gun­de von Sach­sen am Ko­blen­zer Hof, in: Ein letz­ter Glanz. Die Ko­blen­zer Re­si­denz des Kur­fürs­ten. Zum 200. To­des­jahr des Hof­ma­lers Hein­rich Foelix (1732-1803), hg. von Ma­rio Kramp, Ko­blenz 2003, S. 28-35.

Küp­pers-Braun, Ute, Frau­en des ho­hen Adels im kai­ser­lich-frei­welt­li­chen Da­men­stift Es­sen (1605-1803). Ei­ne ver­fas­sungs- und so­zi­al­ge­schicht­li­che Stu­die. Zu­gleich ein Bei­trag zur Ge­schich­te der Stif­te Thorn, El­ten, Vre­den und St. Ur­su­la in Köln, Müns­ter 1997.

Küp­pers-Braun, Ute, Ihr Schmuck­kas­ten war ein trag­ba­rer Fried­hof. An­mer­kun­gen zum Tes­ta­ment der letz­ten Es­se­ner Für­stäb­tis­sin Ma­ria Ku­ni­gun­de von Sach­sen, in: Das Müns­ter am Hell­we­g 56 (2003), S. 129-142.

Küp­pers-Braun, Ute, Macht in Frau­en­hand. 1000 Jah­re Herr­schaft ade­li­ger Frau­en in Es­sen. Es­sen 2002.

Poth­mann, Al­fred, Die Äb­tis­sin­nen des Es­se­ner Stif­tes, in: Das Müns­ter am Hell­we­g 40 (1987), S. 5-10.

Pup­pel, Pau­li­ne, „Mon ma­ri“ – „Ma chè­re femme“. Für­stäb­tis­sin Ma­ria Ku­ni­gun­de von Es­sen und Erz­bi­schof Cle­mens Wen­zes­laus von Trier, in: Ko­blen­zer Bei­trä­ge zu Ge­schich­te und Kul­tur N.F. 15/16 (2008), S. 43-66.

Schrö­der, Fer­di­nand, Ma­ria Ku­ni­gun­de von Sach­sen. Letz­te Aeb­tis­sin von Es­sen, in: Bei­trä­ge zur Ge­schich­te von Stadt und Stift Es­sen 29 (1907), S. 1-47.

Zenz, Emil, Ma­ria Ku­ni­gun­de, die Schwes­ter des letz­ten Trie­rer Kur­fürs­ten Cle­mens Wen­zes­laus von Sach­sen, in: Kreis Trier-Saar­burg 1987, 1988, S. 166-171.

Maria Kunigunde, Porträt von Heinrich Foelix (1757-1821), Original in Schloss Bürresheim, um 1780, Foto: Ronny Schwarz. (Landeshauptarchiv Koblenz)

 
Zitationshinweis

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Krümmel, Achim, Maria Kunigunde von Sachsen, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/maria-kunigunde-von-sachsen/DE-2086/lido/57c947dcbef9a7.64837887 (23.06.2018)