Theophanu II

Äbtissin von Essen und Gerresheim (um 997-1058)

Michael Buhlmann (Essen)

Theophanu-Kreuz. (Domschatzkammer Essen)

Theo­pha­nu reiht sich ein in die Lis­te der be­deu­ten­den Äb­tis­sin­nen des Frau­en­stifts Es­sen aus dem 10. und 11. Jahr­hun­dert. Sie war Emp­fän­ge­rin zwei­er kö­nig­li­cher Pri­vi­le­gi­en, Bau­her­rin am Es­se­ner Müns­ter und ließ zu­dem be­deu­ten­de Kunst­wer­ke des Es­se­ner Müns­ter­schat­zes an­fer­ti­gen. Über Es­sen hin­aus war Theo­pha­nu wirk­sam als Äb­tis­sin von Ger­res­heim und als Mit­glied der ez­zo­ni­schen Pfalz­gra­fen­fa­mi­lie. Be­kannt ist das so ge­nann­te Tes­ta­ment der Äb­tis­sin Theo­pha­nu.

Mat­hil­de (982-1025), ei­ne Toch­ter Kai­ser Ot­tos II. (Re­gie­rungs­zeit 973-983) und der by­zan­ti­ni­schen „Prin­zes­sin aus der Frem­de“ Theo­pha­nu, hei­ra­te­te vor dem Jahr 1000 den rhei­ni­schen Pfalz­gra­fen Er­en­frid (Ez­zo), wo­durch die am Nie­der- und Mit­tel­rhein be­deu­ten­de pfalz­gräf­li­che Fa­mi­lie in ei­ne un­mit­tel­ba­re Ver­wandt­schaft zu den ot­to­ni­schen Kö­ni­gen und Kai­sern rück­te. Ez­zo galt da­her nach dem To­de Kai­ser Ot­tos III. (Re­gie­rungs­zeit 983/984-1002), des Bru­ders der Mat­hil­de, durch­aus als ein An­wär­ter auf den Kö­nigs­thron, doch setz­te sich der baye­ri­sche Her­zog Hein­rich (II.) als Herr­scher (Re­gie­rungs­zeit 1002-1024) durch. Po­li­ti­schen Span­nun­gen folg­te der Aus­gleich von cir­ca 1016 mit der Über­tra­gung des Reichs­gut­kom­ple­xes um Kai­sers­werth (heu­te Stadt Düs­sel­dorf) un­d Duis­burg an den Pfalz­gra­fen. Er­en­frid und Mat­hil­de grün­de­ten nach 1024 das ez­zo­ni­sche Haus­klos­ter Brau­wei­ler (heu­te Stadt Pul­heim). Ih­rer Ehe ent­stamm­ten ins­ge­samt zehn Kin­der: die Söh­ne Lu­dolf, Ot­to, der spä­te­re Pfalz­graf (als Ot­to II., Re­gie­rungs­zeit 1034-1045) und Her­zog von Schwa­ben (als Ot­to III., Re­gie­rungs­zeit 1045-1047), und Her­mann (II.), der Köl­ner Erz­bi­schof (Re­gie­rungs­zeit 1036-1056), die Töch­ter Ri­che­za die pol­ni­sche Kö­ni­gin, Adel­heid, Theo­pha­nu, Heyl­wi­gis, Mat­hil­de, So­phia und Ida. Zwei­fel­los wur­de die jün­ge­re Theo­pha­nu nach ih­rer Gro­ß­mut­ter, der Kai­se­rin Theo­pha­nu, be­nannt. Als Ge­burts­jahr kann für sie, die wohl zu den äl­te­ren Kin­dern Ez­zos und Mat­hil­des zähl­te, die Zeit um 997 an­ge­nom­men wer­den.

 

Die um die Mit­te des 9. Jahr­hun­derts ge­grün­de­te Frau­en­gemein­schaft (Frau­en-, Da­men­stift) Es­sen hat­te als ei­ne eng mit Kö­nig­tum und Reichs­kir­che ver­bun­de­ne geist­li­che Kom­mu­ni­tät un­ter den Äb­tis­sin­nen Mat­hil­de, ei­ner En­ke­lin Kai­ser Ot­tos I. des Gro­ßen (Re­gie­rungs­zeit 936-973), und So­phia (Re­gie­rungs­zeit 1011-1039) ei­ne kul­tu­rel­le Glanz­zeit er­reicht. Mat­hil­de wird in Ver­bin­dung ge­bracht mit der Er­rich­tung des be­rühm­ten Es­se­ner West­werks; un­ter ihr ent­stan­den so be­deu­ten­de Kunst­wer­ke wie die Gol­de­ne Ma­don­na oder der Sie­ben­ar­mi­ge Leuch­ter. Theo­pha­nus Va­ter Ez­zo war Vogt der links­rhei­ni­schen Be­sit­zun­gen des Es­se­ner Frau­en­stifts. Sie selbst hat­te viel­leicht in Es­sen die christ­li­che Er­zie­hung und geist­li­che Aus­bil­dung ei­ner ade­li­gen Sank­ti­mo­nia­len ge­nos­sen, wur­de je­den­falls im Jahr 1039 dort zur Äb­tis­sin ge­wählt und folg­te da­mit ih­rer Tan­te So­phia nach, der Schwes­ter ih­rer Mut­ter.

Zwei kö­nig­li­che Pri­vi­le­gie­run­gen für das Es­se­ner Frau­en­stift sind aus der Zeit der Äb­tis­sin Theo­pha­nu über­lie­fert. Ein Di­plom Kö­nig Hein­richs III. (Re­gie­rungs­zeit 1039-1056) vom 13.6.1041, aus­ge­stellt in Es­sen und als Ori­gi­nal­di­plom er­hal­ten, wies auf In­ter­ven­ti­on des Köl­ner Erz­bi­schofs Her­mann II. der Äb­tis­sin das Recht zu, ei­nen sechs­tä­gi­gen Jahr­markt in Es­sen um den Fest­tag der Stifts­hei­li­gen Cosmas und Da­mi­an (27. Sep­tem­ber) ab­zu­hal­ten. Die mit dem Jahr­markt ver­bun­de­nen Ein­künf­te stan­den der Frau­en­gemein­schaft zur Ver­fü­gung, der Jahr­markt trat an die Sei­te ei­nes si­cher schon be­ste­hen­den Nah­mark­tes zur Ver­sor­gung des Es­se­ner Stifts­frau­en und Ka­no­ni­ker. Markt und Markt­recht, der Schutz von Händ­lern und Ge­wer­be­trei­ben­den, soll­ten dann ei­ne der Wur­zeln dar­stel­len, aus de­nen sich die Sied­lung Es­sen im to­po­gra­phi­schen Vor­feld der Frau­en­gemein­schaft zur hoch­mit­tel­al­ter­li­chen Stadt ent­wi­ckeln soll­te. Wahr­schein­lich auf Theo­pha­nu zu­rück geht die Es­se­ner Markt­kir­che, die Ger­tru­dis­kir­che. Hier schei­nen Be­zie­hun­gen zu Theo­pha­nus Schwes­ter Adel­heid, der Äb­tis­sin von Ni­vel­les (ge­stor­ben nach 1023), und zur Hei­li­gen Ger­trud von Ni­vel­les auf.

Das zwei­te Di­plom Kai­ser Hein­richs III. vom 17.11.1054, ab­schrift­lich und ver­fälscht über­lie­fert, ver­fügt die Schen­kung von zehn Man­sen (mit Hö­ri­gen und Zu­be­hör) in West­fa­len an das Es­se­ner Frau­en­stift. Die Schen­kung ist ei­ne Me­mo­ri­al­stif­tung des Herr­schers und stärk­te wirt­schaft­lich die Frau­en­gemein­schaft als Glied der ot­to­nisch-sa­li­schen Reichs­kir­che. Da­für hat­te die Frau­en­gemein­schaft im Rah­men des ser­vi­ti­um re­gis, des „Kö­nigs­diens­tes“, Leis­tun­gen für das Kö­nig­tum zu er­brin­gen wie Ge­bets­ge­den­ken, Ab­ga­ben und Diens­te. Auch der Be­such Kö­nig Hein­richs III. in Es­sen im Ju­ni 1041 ge­hört in die­sen Zu­sam­men­hang.

Goldener Einband des Theophanu-Evangeliars, im untersten Bildfeld überreicht die kleine, kniende Äbtissin Theophanu das Evangeliar der thronenden Gottesmutter, Foto: Jens Nober. (Domschatzkammer Essen)

 

In der Amts­zeit der Äb­tis­sin Theo­pha­nu fan­den Um­bau­ten im Chor- und Kryp­ta­be­reich des Es­se­ner „Müns­ters am Hell­we­g“, der Kir­che der Frau­en­gemein­schaft, statt. Auf Theo­pha­nu ging zu­rück die Er­wei­te­rung der Kryp­ta zu ei­ner drei­schif­fi­gen Au­ßen­kryp­ta, wie sie so heu­te noch be­steht. Ei­ne in der Kryp­ta an­ge­brach­te In­schrift nennt den Wei­he­tag, den 9.9.1051, so­wie Theo­pha­nu und den die Kryp­ta wei­hen­den Köl­ner Erz­bi­schof Her­mann, ih­ren Bru­der. Ei­ne In­schrift auf dem De­ckel ei­nes Re­li­qui­en­käst­chens ver­weist zu­dem auf die Wei­he des Es­se­ner Hoch­al­tars im Jahr 1054 und da­mit auf die Neu­ge­stal­tung des Chors un­ter Theo­pha­nu.

Aus der Zeit der Äb­tis­sin Theo­pha­nu sind schlie­ß­lich als Aus­druck der Fröm­mig­keit noch be­deu­ten­de lit­ur­gi­sche Ge­rät­schaf­ten und Kunst­wer­ke des Es­se­ner Müns­ter­schat­zes er­hal­ten ge­blie­ben. Der auf­wän­dig mit Gold, Sil­ber und El­fen­bein ge­stal­te­te Buch­de­ckel, der einst die Hand­schrift des heu­te ver­schol­le­nen Theo­pha­nu-Evan­ge­li­ars ge­schützt hat, zeigt am un­te­ren Rand der Vor­der­sei­te die Äb­tis­sin, wie sie de­mü­tig vor der hei­li­gen Jung­frau Ma­ria nie­der­kniet und die­ser das Buch über­reicht; ein­ge­bun­den ist die De­di­ka­ti­ons­sze­ne in das heils­ge­schicht­li­che Um­feld der Kreu­zi­gung Chris­ti und das himm­li­sche der Hei­li­gen Pe­trus und Pau­lus, Cosmas und Da­mi­an, Pin­no­sa und Wal­bur­ga. Für das Vor­tra­ge­kreuz und kreuz­för­mi­ge Re­li­qui­ar, das in­schrift­lich Theo­pha­nu als Stif­te­rin nennt, ist cha­rak­te­ris­tisch ein in der Mit­te der Kreu­z­ar­me be­find­li­cher ova­ler Berg­kris­tall, hin­ter dem sich Kreuz­re­li­qui­en be­fin­den, so­wie die Ver­zie­rung durch 18 Email­tä­fel­chen. Theo­pha­nu ließ auch zwei auf ih­re Vor­gän­ge­rin Mat­hil­de zu­rück­ge­hen­de Kunst­wer­ke voll­enden, ein Vor­tra­ge­kreuz („jün­ge­res Mat­hil­den­kreu­z“) so­wie ei­nen nicht mehr er­hal­te­nen Schrein für die Re­li­qui­en des hei­li­gen Mar­sus.

Grabinschrift der Theophanu, Foto: Elke Wetzig. (Domschatzkammer Essen)

 

Nach ei­ner in der (Düs­sel­dorf-) Ger­res­hei­mer Frau­en­gemein­schaft über­lie­fer­ten No­tiz war Theo­pha­nu auch Äb­tis­sin von Ger­res­heim. Die dor­ti­ge Frau­en­gemein­schaft lässt sich ins letz­te Drit­tel des 9. Jahr­hun­derts zu­rück­ver­fol­gen. Um 919 wur­de die Kom­mu­ni­tät von den Un­garn heim­ge­sucht. Für das Ger­res­hei­mer Stift, das 922 dem Köl­ner Erz­bi­schof un­ter­stellt wur­de, be­gann ei­ne Zeit des müh­sa­men Wie­der­auf­baus, der mit der Wei­he der Stifts­kir­che (970) ei­nen ge­wis­sen Ab­schluss fand. Zum 12.4.977 si­cher­te Kai­ser Ot­to II. auf In­ter­ven­ti­on sei­ner Ehe­frau, der Kai­se­rin Theo­pha­nu, der Kom­mu­ni­tät die Ver­fü­gung über den Ger­res­hei­mer Zoll zu. Im 11. Jahr­hun­dert er­scheint die Kom­mu­ni­tät als weit­ge­hend wirt­schaft­lich kon­so­li­diert. Die er­wähn­te, auf 1056/1058 zu da­tie­ren­de No­tiz be­rich­tet nun von ei­ner Stif­tung der Äb­tis­sin Theo­pha­nu be­tref­fend die Be­klei­dung der Ger­res­hei­mer Sank­ti­mo­nia­len und ei­ne zu­sätz­li­che Ver­sor­gung mit Fisch.

Nicht zu­letzt ein­ge­bun­den wa­ren Theo­pha­nu und die ihr un­ter­stell­ten geist­li­chen Kom­mu­ni­tä­ten in das Netz­werk ez­zo­ni­scher Macht- und Fa­mi­li­en­po­li­tik an Nie­der- und Mit­tel­rhein. Da­s Köl­ner Erz­bis­tum lei­te­te der ez­zo­ni­sche Erz­bi­schof Her­mann II., ei­ni­ge Frau­en­gemein­schaf­ten un­ter­stan­den den Ge­schwis­tern Her­manns. Ne­ben Theo­pha­nu sind Heyl­wi­gis (ge­stor­ben 1076), Äb­tis­sin des Qui­ri­nus­stifts in Neuss, Mat­hil­de (ge­stor­ben nach 1021), Äb­tis­sin des Frau­en­stifts Vi­lich (heu­te Stadt Bonn), und Ida (ge­stor­ben um 1060), Äb­tis­sin der Köl­ner Frau­en­gemein­schaft St. Ma­ria im Ka­pi­tol, zu nen­nen. Ei­nen Ein­bruch in die ez­zo­ni­schen Po­si­tio­nen am Nie­der­rhein be­deu­te­te zwei­fel­los der zwi­schen Pfalz­graf Ot­to II. und Kö­nig Hein­rich III. ver­ein­bar­te Rück­tausch von Duis­burg und Kai­sers­werth (1045), wäh­rend die be­nach­bar­te Duis­burg-Kai­sers­wer­t­her Graf­schaft zwi­schen Rhein, un­te­rer Ruhr und Wup­per wei­ter­hin in der Ver­fü­gung der (nun­mehr hezel­i­ni­di­schen) Pfalz­gra­fen blieb. Das ez­zo­ni­sche Haus­klos­ter Brau­wei­ler wur­de ein­schlie­ß­lich der Vog­tei auf Be­schluss Her­manns und sei­ner Ge­schwis­ter Ri­che­za und Theo­pha­nu dem Köl­ner Erz­bis­tum über­ge­ben (1051).

Äb­tis­sin Theo­pha­nu starb – auch nach Aus­weis der mit­tel­al­ter­li­chen Ne­kro­lo­gi­en aus Es­sen und Ger­res­heim – an ei­nem 5. März, wahr­schein­lich des Jah­res 1058. Ihr ro­ter Sand­steins­ar­ko­phag wur­de ne­ben der Kryp­ta des Es­se­ner Müns­ters ent­deckt. Die Auf­schrift ei­ner dar­in auf­ge­fun­de­nen Kalk­stein­plat­te ver­weist auf die Äb­tis­sin und den To­des­tag und be­tont die ade­lig-kai­ser­li­che Her­kunft Theo­pha­nus als En­ke­lin Kai­ser Ot­tos II. Das so ge­nann­te Tes­ta­ment der Theo­pha­nu, un­da­tiert und wahr­schein­lich ver­fasst in den 1050er Jah­ren, ist ei­ne gro­ße, an­nä­hernd qua­dra­ti­sche und beid­sei­tig be­schrie­be­ne Per­ga­men­tur­kun­de und ent­hält ei­ne Rei­he von Stif­tun­gen an­läss­lich des To­des der Äb­tis­sin. Die Stif­tun­gen dien­ten der Über­win­dung von Tod und Ver­ges­sen durch Ge­den­ken und Er­in­nern (me­mo­ria) und ver­pflich­te­ten geist­li­che In­sti­tu­tio­nen zu ei­nem sys­te­ma­ti­schen Ge­bets­ge­den­ken in Form von in­di­vi­du­el­len Mess­fei­ern an be­stimm­ten Ta­gen (wie dem To­des­tag) so­wie durch Ar­men­für­sor­ge und durch die Ver­ga­be von Al­mo­sen. Dem See­len­heil der Ver­stor­be­nen dien­ten die Es­se­ner Sank­ti­mo­nia­len, Ka­no­ni­ker und Pries­ter, die Pries­ter am be­nach­bar­ten Be­ne­dik­ti­ner­klos­ter (Es­sen-) Wer­den an der un­te­ren Ruhr, auch die Kir­che (oder ei­ne wo­mög­lich auf Theo­pha­nu zu­rück­ge­hen­de Frau­en­kom­mu­ni­tät?) in (Es­sen-) Rel­ling­hau­sen und die Ger­res­hei­mer Frau­en­gemein­schaft.

Das Er­in­nern und Ge­den­ken an Theo­pha­nu als Stif­te­rin und Bau­her­rin blieb in der Es­se­ner Frau­en­gemein­schaft auch spä­ter ge­gen­wär­tig. Der Es­se­ner Li­ber or­di­na­ri­us, ein Ver­zeich­nis der lit­ur­gi­schen Fei­ern am Frau­en­stift aus der zwei­ten Hälf­te des 14. Jahr­hun­derts, führt den To­des­tag der Äb­tis­sin auf; vier Mes­sen wa­ren ab­zu­hal­ten und das Grab der To­ten zu be­leuch­ten. Das Es­se­ner Ket­ten­buch vom be­gin­nen­den 15. Jahr­hun­dert kennt den ers­ten Don­ners­tag im März als Ge­denk­tag für Theo­pha­nu; an die­sem Tag wur­den Bier und Brot ver­teilt. Der Grün­dungs­be­richt des Brau­wei­ler Klos­ters schlie­ß­lich cha­rak­te­ri­siert die Es­se­ner Äb­tis­sin Theo­pha­nu als von ih­ren An­la­gen her „wie ei­nen Man­n“ (virum se mo­ri­bus agens).

Quellen

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Testament der Theophanu. (Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland)

 
Zitationshinweis

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Buhlmann, Michael, Theophanu II, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/theophanu-ii/DE-2086/lido/57c93dda49d1d4.02269508 (16.11.2018)