Wilhelm Egon von Fürstenberg

Kurkölnischer Politiker (1629-1704)

Martin Bock (Frechen)

Wilhelm Egon von Fürstenberg, Porträt, Kupferstich von Nicolas de Larmessin (1640-1725). (Kölnisches Stadtmuseum, Graphische Sammlung)

Wil­helm Egon von Fürs­ten­berg war al­s kur­k­öl­ni­scher Di­plo­mat der In­itia­tor ei­ner weit ­rei­chen­den An­bin­dung des Erz­stifts an Frank­reich. Ge­mein­sam mit sei­nem äl­te­ren Bru­der Franz Egon ver­ant­wor­te­te er da­mit ei­nen nicht nur für Kur­k­öln, son­dern für das gan­ze Reich äu­ßerst ris­kan­ten Kurs, der sich zu­dem we­ni­ger an den je­wei­li­gen staat­li­chen, son­dern viel­mehr an den per­sön­li­chen und fa­mi­liä­ren In­ter­es­sen der Fürs­ten­ber­ger ori­en­tier­te. Da­mit schei­ter­te er je­doch voll­kom­men und mach­te sich, der die Un­ab­hän­gig­keit und Be­deu­tung sei­nes Hau­ses stets ab­zu­si­chern such­te, in sei­nem letz­ten Le­bens­jahr­zehnt ganz von der Gunst des fran­zö­si­schen Kö­nigs Lud­wig XIV. (Re­gie­rungs­zeit 1643-1715) ab­hän­gig. 

Wil­helm Egon von Fürs­ten­berg wur­de am 12.2.1629 als Sohn des Gra­fen Egon VIII. von Fürs­ten­berg-Hei­li­gen­berg (1588-1635) und der Grä­fin An­na Ma­ria von Ho­hen­zol­lern-Hechin­gen (1603-1652) ge­bo­ren. Wie schon sein äl­te­rer Bru­der er­leb­te er sei­nen Va­ter, der als baye­ri­scher Ge­ne­ral­feld­zeug­meis­ter 1635 im Lauf des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges ge­fal­len war, kaum mehr be­wusst und wur­de statt­des­sen am Mün­che­ner Hof ge­mein­sam mit sei­nen Ge­schwis­tern und den fast gleich­alt­ri­gen Kin­dern des Kur­fürs­ten Ma­xi­mi­li­an I. (Re­gie­rungs­zeit 1597-1651, seit 1597 als Kur­fürst) er­zo­gen. Ins­be­son­de­re dem Prin­zen Ma­xi­mi­li­an Hein­rich, dem spä­te­ren Köl­ner Erz­bi­schof, war er zu­sam­men mit Franz Egon Ge­fähr­te un­d Freund. 

Kur­fürst Ma­xi­mi­li­an und sein Bru­der, Kur­fürst und Erz­bi­schof Fer­di­nand von Köln, küm­mer­ten­ ­sich in­ten­siv um die Aus­bil­dung der jun­gen Ad­li­gen. Be­reits im Al­ter von sechs Jah­ren er­hielt Wil­helm Egon zur stan­des­ge­mä­ßen Ver­sor­gung die An­wart­schaft auf ei­ne Dom­her­ren­pf­rün­de in Köln, wo er ab 1638 das Je­sui­ten­gym­na­si­um be­such­te. Wäh­rend Franz Egon noch an ei­ne rein po­li­ti­sche oder mi­li­tä­ri­sche Kar­rie­re dach­te, wur­de Wil­helm Egon von Fürs­ten­berg von Be­ginn an auf ei­ne geist­li­che Lauf­bahn vor­be­rei­tet. Sei­ne Er­zie­hung und Un­ter­wei­sung in re­li­giö­sen Fra­gen war dem­entspre­chend fun­dier­ter. Zwi­schen 1643 und 1645 stu­dier­te er in Lö­wen und an­schlie­ßend am Pries­ter­se­mi­nar des Col­le­gi­um Ger­ma­ni­cum in Rom. Die Pries­ter­wei­he emp­fing er frei­lich erst sehr viel spä­ter, und auch ei­nen aka­de­mi­schen Ab­schluss er­warb er nicht. Zum Ab­schluss sei­ner theo­lo­gi­schen Aus­bil­dung wur­de er 1649 le­dig­lich zum Sub­dia­kon ge­weiht, ei­ne for­ma­le Vor­aus­set­zung für den Er­werb und den Nieß­brauch sei­nes Ka­no­ni­kats, zu dem in den Fol­ge­jah­ren noch wei­te­re Dom­pf­rün­den in Straß­burg, Lüt­tich und Hil­des­heim ka­men. 

 

Nach der Wahl Ma­xi­mi­li­an Hein­richs zum Köl­ner Erz­bi­schof im Herbst 1650 folg­te er Franz Egon in den kur­fürst­li­chen Dienst. Stand er da­bei an­fangs noch im Schat­ten des er­fah­re­ne­ren Bru­ders, pro­fi­lier­te er sich rasch mit ei­ner ehr­gei­zi­gen pro­f­ran­zö­si­schen Au­ßen­po­li­tik, die Franz Egon zwar mit ver­ant­wor­te­te, de­ren Kon­zep­ti­on und Um­set­zung aber we­sent­lich in den Hän­den des Jün­ge­ren lag. An­ders als Franz Egon, der im­mer wie­der auch zau­der­te, han­del­te Wil­helm Egon stets kühl und macht­be­wusst. So war er es auch, der den Ge­heim­ver­trag mit Lud­wig XIV. vom 4.6.1658 aus­han­del­te, der den bei­den Fürs­ten­berg-Brü­dern fran­zö­si­sche Hil­fe bei ih­ren Be­wer­bun­gen auf frei wer­den­de Bis­tü­mer im Aus­tausch für be­din­gungs­lo­se Un­ter­stüt­zung Lud­wigs in al­len Reichs­an­ge­le­gen­hei­ten zu­si­cher­te. 

Wil­helm Egon wird häu­fig als Ver­rä­ter am Reich und cha­rak­ter­los be­schrie­ben. Dass zu­min­dest letz­te­re Cha­rak­te­ri­sie­rung nicht ganz un­zu­tref­fend ist, zeigt sich in sei­nem Ver­hal­ten rund um die Wahl Kai­ser Leo­polds I. (1640-1705). Ob­wohl er sich ver­trag­lich an die fran­zö­si­sche Kro­ne ge­bun­den hat­te, un­ter­stütz­te er die habs­bur­gi­sche Kan­di­da­tur, die zu­nächst den Bru­der des ver­stor­be­nen Kai­sers Fer­di­nand III. (1608-1657), Leo­pold Wil­helm (1614-1662), als Nach­fol­ger vor­sah. Die­ser war Statt­hal­ter der Spa­ni­schen Nie­der­lan­de und mehr­fa­cher Bi­schof, un­ter an­de­rem in Straß­burg, auf das die Fürs­ten­ber­ger ein Au­ge ge­wor­fen hat­ten. Wil­helm Egon rech­ne­te sich Chan­cen aus, den frei wer­den­den, pres­ti­ge­träch­ti­gen Bi­schofs­stuhl für sei­nen Bru­der si­chern zu kön­nen; al­ler­dings un­ter­stütz­te Leo­pold Wil­helm die Kan­di­da­tur sei­nes Nef­fen Leo­pold, so­dass sich die­ser Plan zer­schlug. Im­mer­hin er­hielt Franz Egon 1658 das Bis­tum Metz, weil sich sein Bru­der nach der für Frank­reich un­güns­tig aus­ge­gan­ge­nen Kai­ser­wahl für den Rhein­bund stark mach­te, der dem Al­ler­christ­lichs­ten Kö­nig wich­ti­ge Mit­spra­che­rech­te im Reichs­ge­biet ein­räum­te. Au­ßer­dem muss­te der neue Kai­ser in ei­nem Zu­satz­ar­ti­kel zur Wahl­ka­pi­tu­la­ti­on schwö­ren, nie­mals Spa­ni­en im Kampf ge­gen Frank­reich zu un­ter­stüt­zen. Er­s­t ­nach­dem die Fürs­ten­ber­ger durch die Er­eig­nis­se des Jah­res 1658 und ih­ren Ein­satz für die fran­zö­si­schen In­ter­es­sen den er­hoff­ten Lohn in Form neu­er Pfrün­den er­hal­ten hat­ten, stell­te sich auch Wil­helm Egon ganz in den Dienst Frank­reichs. Ma­xi­mi­li­an Hein­rich von Bay­ern, der sei­nen bei­den Freun­den sonst blind ver­trau­te, sol­len so­gar ge­le­gent­lich Zwei­fel an de­ren Loya­li­tät ge­kom­men sein. Dass sie letzt­lich nur ih­rer ei­ge­nen Sa­che dien­ten, hat­te al­ler­dings schon Kai­ser Leo­pold er­kannt. Mit der Er­he­bung in den Reichs­fürs­ten­stand im Jahr 1664 ver­such­te er er­folg­los, sie an sich zu bin­den. Lud­wig XIV. hielt mit der Ver­lei­hung zahl­rei­cher Äm­ter und Wür­den da­ge­gen: 1656 hat­te er die Ab­tei Saint-Mi­chel im heu­ti­gen Dé­par­te­ment Ais­ne er­hal­ten, 1660 wur­de Wil­helm Egon Ka­pi­tu­lar in Lüt­tich, 1663 folg­te er Franz Egon als Bi­schof von Metz nach, nach­dem die­ser doch noch das Bis­tum Straß­burg ge­win­nen konn­te. 

Wie sein Bru­der ver­lor Wil­helm Egon al­ler­dings sämt­li­che Wür­den wäh­rend des Hol­län­di­schen Krie­ges. Nach dem Über­fall Lud­wigs XIV. auf die Nie­der­lan­de hat­ten die Fürs­ten­ber­ger ver­sucht, Kur­k­öln und die rhei­ni­schen Fürs­ten zur ak­ti­ven Un­ter­stüt­zung Frank­reichs zu be­we­gen. Die Al­li­anz aus Spa­ni­en, dem Kai­ser und den Nie­der­lan­den je­doch konn­te mi­li­tä­ri­schen Bo­den gut ma­chen und be­la­ger­te En­de 1673 Bonn. An­ders al­s ­s­ei­nem äl­te­ren Bru­der ge­lang Wil­helm Egon die Flucht vor den al­li­ier­ten Trup­pen nicht, und am 14.2.1674 wur­de er in Köln von ei­nem kai­ser­li­chen Kom­man­do fest­ge­nom­men. Fast sechs Jah­re lang wur­de er in Wie­ner Neu­stadt in­haf­tiert, wäh­rend Franz Egon sich in fran­zö­si­schem Exil auf­hielt. 

Wie die­sem brach­te der Frie­de von Ni­j­me­gen 1678/1679 auch Wil­helm Egon die voll­stän­di­ge Re­sti­tu­ti­on in sei­ne Äm­ter und Pfrün­den. An­ders als Franz Egon, der das Ver­trau­en Ma­xi­mi­li­an Hein­richs nicht mehr zu­rück­ge­win­nen konn­te, war das Ver­hält­nis zwi­schen dem jün­ge­ren Fürs­ten­berg und sei­nem Kur­fürs­ten of­fen­bar nicht be­las­tet, viel­leicht, weil Wil­helm Egon ge­schickt ge­nug war, sich nach sei­ner Rück­kehr nach Köln erst ein­mal deut­lich zu­rück­zu­neh­men. Be­reit­wil­lig ver­lieh der Erz­bi­schof Wil­helm Egon je­den­falls die Ab­tei Sta­blo-Mal­médy und un­ter­zeich­ne­te am Hei­lig­aben­d 1683 ei­nen Bünd­nis­ver­trag mit Frank­reich. Im glei­chen Jahr war Wil­helm Egon be­reits zum Bi­schof von Straß­burg ge­wählt wor­den, wie­der­um als Nach­fol­ger sei­nes Bru­ders. Aus die­sem An­lass emp­fing er auch die längst über­fäl­li­ge Pries­ter- und Bi­schofs­wei­he; Lud­wig XIV. woll­te ihm über­dies das Kar­di­nalat ver­schaf­fen, wo­nach es den Fürs­ten­ber­ger al­ler­dings man­gels in­ne­rer Be­ru­fung und Be­reit­schaft zum pries­ter­li­chen Le­bens­wan­del nicht dräng­te. Den­noch ver­lieh Papst In­no­zenz XI. (Pon­ti­fi­kat 1676-1689) die Wür­de am 2.9.1686 nach in­ten­si­vem fran­zö­si­schen Wer­ben. 

Die kirch­li­che Lauf­bahn war aber stets nur Mit­tel zum Zweck, das Haupt­ziel Wil­helm Egons blieb der Köl­ner Bi­schofs­stuhl. Die­ses Ziel schien zum Grei­fen nah, als Ma­xi­mi­li­an Hein­rich end­lich ein­wil­lig­te, ei­nen Ko­ad­ju­tor zu neh­men. Wil­helm Egon mo­bi­li­sier­te gro­ßzü­gi­ge fran­zö­si­sche Be­ste­chungs­gel­der und stif­te­te selbst für den Köl­ner Dom acht wert­vol­le Bild­tep­pi­che mit Mo­ti­ven von Pe­ter Paul Ru­bens, die den „Tri­umph der Eu­cha­ris­tie über den Göt­zen­diens­t“ zei­gen. Das Dom­ka­pi­tel wähl­te ihn dann auch am 7.1.1688 ein­stim­mig zum Ko­ad­ju­tor. Papst In­no­zenz XI. ver­wei­ger­te je­doch aus for­ma­len Grün­den die An­er­ken­nung der Wahl, wor­auf­hin Lud­wig XIV. mit ei­nem gro­ßen eu­ro­päi­schen Krieg droh­te. Die di­plo­ma­ti­sche Kri­se lös­te sich mit dem Tod Ma­xi­mi­li­an Hein­richs zu­nächst auf, stell­te sich je­doch mit der Nach­fol­ge-Fra­ge er­neut. 

In den Wo­chen nach dem Tod des al­ten Erz­bi­schofs hat­ten bei­de Sei­ten, Fürs­ten­berg mit Frank­reich im Rü­cken so­wie die bay­ri­schen Wit­tels­ba­cher, die von Kai­ser und Papst un­ter­stützt wur­den, die Köl­ner Dom­her­ren in­ten­siv um­wor­ben. Bei der Wahl am 19.7.1688 ge­lang es dann der baye­ri­schen Par­tei, neun Stim­men für ih­ren Kan­di­da­ten Jo­seph Cle­mens zu­ ­ge­win­nen, wäh­rend Wil­helm Egon 13 er­hielt. Bei­de hat­ten da­mit die je­weils not­wen­di­ge Mehr­heit ver­fehlt; al­ler­dings ließ Fürs­ten­berg sich im Dom­chor öf­fent­lich pro­kla­mie­ren und über­nahm noch vor dem Mo­nats­en­de die Re­gie­rung in Bonn. Dort­hin be­fahl er auch das Dom­ka­pi­tel, wor­auf­hin sich die Wit­tels­ba­cher Wäh­ler zum al­lein recht­mä­ßi­gen Ka­pi­tel er­klär­ten und Jo­seph Cle­mens pro­kla­mier­ten. Als dann auch der Papst zu­guns­ten des Bay­ern­her­zogs ent­schied, ent­fes­sel­te Lud­wig XIV. wie an­ge­kün­digt den als Pfäl­zi­schen Erb­fol­ge­krieg be­kann­ten Feld­zug im Rhein­land. Wie­der­um wur­de Bonn von kai­ser­li­chen Trup­pen be­la­gert und Wil­helm Egon blieb dies­mal nur die Flucht nach Pa­ris. 

Dort ließ er sich in der Ab­tei Saint-Ger­main-des-Prés nie­der, de­ren Vor­ste­her er 1697 wur­de. Ob­wohl er im glei­chen Jahr durch den Frie­den von Ri­js­wi­jk auch in sämt­li­che Wür­den im Reich wie­der ein­ge­setzt wur­de, kehr­te er nie dort­hin zu­rück. Er starb am 10.4.1704 in Pa­ris. 

Literatur

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He­gel, Edu­ard, Das Erz­bis­tum Köln zwi­schen Ba­ro­ck und Auf­klä­rung. Vom Pfäl­zi­schen Krieg bis zum En­de der fran­zö­si­schen Zeit 1688–1814 (Ge­schich­te des Erz­bis­tums Köln 4), Köln 1979, S. 35-43.

Lei­feld, Mar­cus, Macht und Ohn­macht der Köl­ner Kur­fürs­ten um 1700. Vier kur­k­öl­ni­sche „Ers­te Mi­nis­ter“ als po­li­ti­sche Be­deu­tungs­trä­ger, in: Zehn­der, Frank Gün­ter (Hg.), Im Wech­sel­spiel der Kräf­te. Po­li­ti­sche Ent­wick­lun­gen des 17. und 18. Jahr­hun­derts in Kur­k­öln, Köln 1999, S. 62-95.

Online

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Seel­mann, Pe­ter, Wil­helm Egon von Fürs­ten­berg, in: Der Er­s­te R­hein­bun­d (1658), in: his­to­ri­cum.net. [On­line]

Gefangennahme Wilhelm Egons von Fürstenberg in Köln am 14. Febrauar 1674, Kupferstich. (Kölnisches Stadtmuseum, Graphische Sammlung)

 
Zitationshinweis

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Bock, Martin, Wilhelm Egon von Fürstenberg, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/wilhelm-egon-von-fuerstenberg/DE-2086/lido/57c6c1c5a0f824.09593771 (22.04.2018)