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 1848 bis 1871 


März 1848

Unruhen besonders in Köln, Aachen, Elberfeld (heute Stadt Wuppertal) und Düsseldorf unter dem Eindruck der Pariser Februarrevolution
 
Die Kölner sozialistischen Unruhen löste der Armenarzt Andreas Gottschalk aus.

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29.3.1848

Die rheinischen Liberalen Ludolf Camphausen und David Hansemann bilden das bis zum 20.6.1848 amtierende Preußische Kabinett

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3.4.1848

Piusverein zu Aachen gegründet
 
Durch den 1845 gegründeten Honoratiorenclub "Constantia" und die ebenfalls seit 1845 bestehende "Sonntagsgesellschaft" für Aachen wird der "Piusverein" als "Gesellschaft für religiöse und bürgerliche Freiheit (1) Gefreiter Bezirk vor einer Burg, (2)  im südlichen Westfalen und in Teilen des Rheinlands verbreitete Bezeichnung für gefreite Orte. " ins Leben gerufen. Erster Piusverein in der Rheinprovinz.

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9.4.1848

In Aachen erscheint  der "Aachener Anzeiger"
 
Ab 5.9.1851 bis 31.12.1935  täglich unter dem Titel "Echo der Gegenwart". Das Blatt war Sprachrohr der Großdeutschen und katholischen Partei. Es brach die Monopolstellung der liberalen "Stadt Aachener Zeitung".

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13.4.1848

Arbeiter-Verein zu Köln gegründet

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14.8.1848

Enthüllung der von König Ludwig I. von Bayern (Regentschaft 1825-1848) für das südliche Seitenschiff gestifteten fünf Fenster im Kölner Dom ("Bayern-Fenster") in Anwesenheit Königs Friedrich Wilhelms IV. von Preußen (Regentschaft 1840-1858)
 
Der Bayern- wie der Preußenkönig verfolgten die Idee des Kölner Domes als gesamtdeutsches Nationaldenkmal. Die Enthüllung war Teil des Kölner Domfestes vom 14.-16.8.1848. Die in der königlichen Glasmalereiwerkstatt in München gefertigten Fenster sind eine der ältesten, fast vollständig erhaltenen Zyklen monumentaler sakraler Glasmalerei ihrer Zeit in Deutschland. Darüber hinaus begründen die hohe künstlerische Qualität und ihr Standort mit den damit zusammenhängenden historischen Umständen die einzigartige Stellung dieser Fenster.

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Juni 1848

Karl Marx und Friedrich Engels, die Verfasser des "Kommunistischen Manifestes", geben zeitweilig unter Mitwirkung von Ferdinand Freiligrath die "Neue Rheinische Zeitung Demokratische Tageszeitung aus Köln, 1848-1849 von Karl Marx geleitet. Bedeutendes Presseorgan der Revolution 1848/1849. " in Köln heraus

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10.6.1848

Piusverein zu Köln gegründet
 
Dieser zweite in der Rheinprovinz gegründete Piusverein war zugleich der wohl bedeutendste und einflussreichste unter den rheinischen Piusvereinen.

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1.7.1848

Eröffnung der Sparkasse Uerdingen (heute Stadt Krefeld)

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6.8.1848

Künstlerverein "Malkasten" in Düsseldorf gegründet

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13.8.1848

Köln feiert den 600. Jahrestag der Gründung des Domes am 15.8.1248
 
Der Jahrestag wurde mit einem viertägigen Fest unter reger Teilnahme der Bevölkerung begangen. Allein 30.000 Fremde kamen zu den Feierlichkeiten in die Stadt. Am 14. August nahm auch Friedrich Wilhelm IV. von Preußen daran teil.

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14.-16.8.1848

Kölner Dombaufest
 
In Anwesenheit König Friedrich Wilhelms IV. von Preußen (Regentschaft 1840-1858) weihte Erzbischof von Geissel am 15.8.1248, dem 600. Jahrestag der Grundsteinlegung  des Domes, das neue Kirchenschiff.

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29.10.1848

Eröffnung des Theaters der Stadt Bonn
 
Es ersetzte das 1826 auf dem Vierecksplatz (heute Berliner Freiheit (1) Gefreiter Bezirk vor einer Burg, (2)  im südlichen Westfalen und in Teilen des Rheinlands verbreitete Bezeichnung für gefreite Orte. ) errichtete Theater, das geschlossen worden war. Das nahe dem ehemaligen Kölntor gelegene neue Gebäude wurde mit einem Prolog von Gottfried Kinkel, der auf die Revolution Bezug nahm, eröffnet; außerdem erklang Ludwig van Beethovens Ouvertüre "Zur Weihe des Hauses". Seit 1902 besaß das Theater ein festes Ensemble. Mit der Gründung des Städtischen Orchesters 1907 fand auch das Musiktheater darin Platz. Das Gebäude wurde beim Luftangriff vom 18.10.1944 zerstört.

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1.11.1848

Eröffnung des A. Schaafhausen'schen Bankvereins mit Sitz in Köln
 
Die erste deutsche Aktienbank entwickelte sich bis Anfang des 20. Jahrhunderts zur größten Bank des Rheinlands und behielt ihren Charakter als Industriebank bei. Anfang 1914 wurde der Bankverein von der Berliner Diskontogesellschaft übernommen.

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1848

Färbergesellen-Innung des Wuppertals gegründet
 
Älteste Gewerkschaft des Rheinlands.

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1848

"Rheinisch-Westfälischer Jünglingsbund" in Elberfeld (heute Stadt Wuppertal) gegründet, ein Vorläufer des CVJM

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1848

Duisburg erhält Anschluss an die Köln-Mindener-Eisenbahn

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1848

Eröffnung des "Asyls für Gehirn- und Nervenkranke" in Bendorf
 
Erste private Heil- und Pflegeanstalt in der Rheinprovinz.

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Mai 1849

Sturm auf das Siegburger Zeughaus unter Führung von Gottfried Kinkel, Aufstand in Elberfeld (heute Stadt Wuppertal) unter Beteiligung von Friedrich Engels
 
Auslöser war die Ablehnung der Erbkaiserwürde durch Friedrich Wilhelm IV. von Preußen (Regentschaft 1840-1858).

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1849

Die elektrische Telegraphenlinie Aachen-Köln-Berlin wird in Betrieb genommen

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19.11.1849

Einweihung des Johannis-Hospitals in Bonn
 
Erstes katholisches Krankenhaus im linksrheinischen Preußen.

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Juli 1850

Eröffnung der Sparkasse (Viersen-)Dülken

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1849

Konzession für den "Kölner Bergwerksvereins"
 
Zu den Gründern gehörten Gustav Mallinckrodt und Gustav Mevissen. Der schnell ertragreiche Bergwerksverein war die erste Aktiengesellschaft im Ruhrbergbau.

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1849

Wilhelm Grillo (1819-1889) errichtet in Neumühl (heute Stadt Duisburg) ein Zinkwalzwerk

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1849

Gründung des Rheinischen Provinzialausschusses für Innere Mission
 
Zunächst in Bonn gegründet durch Clemens Theodor Perthes, ab 1851 in Langenberg (heute Stadt Velbert)  ansässig, wurden darin die verschiedenen diakonischen Arbeiten der evangelischen Kirche gebündelt. 1963 Zusammenschluss mit dem Evangelischen Hilfswerk zum Diakonischen Werk.

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1849

Eisenbahnverbindung (Wuppertal-) Elberfeld-Dortmund

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1849

Gründung des (ersten) Xantener Dombauvereins
 
Als 1868 die 1857 begonnene Domrestaurierung (Außenbau) abgeschlossen war, wurde der Verein aufgelöst Der heutige Dombauverein wurde am 18.2.1928 gegründet (Eintrag in das Vereinsregister).
 

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1.1.1850

Errichtung der Oberpostdirektionen in Aachen, Düsseldorf, Koblenz, Köln und Trier
 
Laut Kabinettsordre siehe Kabinettsorder vom 19.9.1849 mussten in allen preußischen Regierungsbezirken Oberpostdirektionen eingerichtet werden.

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11.3.1850

Rheinische Gemeindeordnung
 
Die Revision der Rheinischen Gemeindeordnung von 1845 entstand unter dem Einfluss der revolutionären 1848er Ereignisse im Zusammenhang einer Reihe liberaler Reformgesetze. Sie galt für Stadt und Land im preußischen Gesamtstaat, hob die Vorzugsstellung des Grundbesitzes auf, erweiterte den Kreis der Wahlberechtigten (bei Beibehaltung des Dreiklassenwahlrechts), überließ den Gemeinden die Entscheidung zwischen Bürgermeister- und Magistratsverfassung, führte die Wahl der Gemeinderäte und des Gemeindevorstands ein und gestand den Gemeinden größere Selbstverwaltungsrechte zu. Am 19.6.1852 wurde die Gemeindeordnung von 1850 zunächst ausgesetzt, am 24.5.1853 aufgehoben. Mit Erlass der Rheinischen Städteordnung 1856 wurde die Gemeindeordnung von 1845 mit einigen Ergänzungen wieder in Kraft gesetzt.

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3.4.1850

König Friedrich Wilhelm IV. (Regentschaft 1840-1858) genehmigt die Errichtung der Handelskammer für den Landkreis Aachen (ohne Burtscheid) und den Kreis Düren mit Sitz in Stolberg

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1.10.1850

Telegraphenlinie Aachen-Köln-Berlin wird in Betrieb genommen

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1850

Der Staat Preußen übernimmt die Bergisch-Märkische Eisenbahn
 
Am 18.10.1850 Eröffnung der Königlich Bergisch-Märkischen Eisenbahndirektion in Elberfeld (heute Stadt Wuppertal).

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15.10.1850

Eröffnung der Saarbrücker Eisenbahn
 
In der preußischen Regierung hatte sich der Staatsbahngedanke lange nicht durchsetzen können. Die Saarbrücker Eisenbahn war die erste preußische Staatsbahn.

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18.11.1850

Königlicher Erlass für die Konzession zur Gründung der Concordia Bergbau-Aktien Gesellschaft
 
Eine der ersten Bergbauaktiengesellschaften des Ruhrgebiets, wechselte in dem Jahrhundert ihres Bestehens mehrfach die Rechtsform. 1877 wurde sie in "Gewerkschaft Zeche Concordia" umgewandelt, 1890 wieder in eine Aktiengesellschaft unter der Bezeichnung "Concordia, Bergbau-Aktiengesellschaft zu Oberhausen". 1915 schloss sich die Concordia - der allgemeinen Entwicklung der Hüttenzeche folgend - an die Rombacher Hüttenwerke in Rombach (Lothringen) an.

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November 1850

Carl Schurz befreit Gottfried Kinkel aus dem Spandauer Zuchthaus

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1850

Eröffnung der Sparkasse Hardenberg (Neviges, heute Stadt Velbert)

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seit 1850

Das Ruhrgebiet wird Standort der Eisen- und Stahlindustrie
 
Ausschlaggebend waren dafür die Kohlevorkommen. Der Einsatz der Kokshochöfen führte das Erz zur Kohle, denn der Schmelzprozess erforderte in dieser frühen Phase der Industrialisierung zehnmal mehr Kohle beziehungsweise doppelt soviel Koks wie Erz.

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1850

Eröffnung des Konservatoriums in Köln
 
 1925 Ausbau zur staatlichen Hochschule für Musik.

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1850-1852

Bau des Bahnhofs St. Johann (heute Stadt Saarbrücken)
 
Der damit erreichte Anschluss an das deutsche und französische Eisenbahnnetz leitete ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum für das Saarbrücker Gebiet ein.

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1850-1857

Prinz Wilhelm von Preußen, der spätere Kaiser Wilhelm I. (Regentschaft 1858-1888), residiert mit Gattin Augusta (1811-1890) als Militärgouverneur der Rheinprovinz und Westfalens im Koblenzer Schloss

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8.-10.6.1851

Das 30. Niederrheinische Musikfest findet in Aachen statt
 
Es stand unter der Leitung von Peter Joseph von Lindpaintner (1791-1856).
 

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Sommer 1851

Alfred Krupp  präsentiert auf der ersten Weltausstellung in London einen Gussstahlblock von bisher nicht gekanntem Ausmaß
 
Er wog 4.300 Pfund und galt in England, dem führenden Land der Eisen- und Stahlproduktion, als Sensation.

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22.9.1851

Der (Wuppertal-)Elberfelder Pfarrer Immanuel Friedrich Emil Sander (1797-1859) gründet den "Protestantischen Verein"

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Oktober 1851

Gründung des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend e.V.

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1.11.1851

Aufgrund der Gemeindeordnung vom 1.3.1850 führt der Landrat des Landkreises Trier auch die Kreisgeschäfte des Stadtkreises, die bisher der Oberbürgermeister wahrnahm
 
Gleichzeitig wurde für die Stadt Trier und ihre Vororte eine Polizeidirektion errichtet.

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1851

Inbetriebnahme des ersten permanent arbeitenden Kokshochofens im Ruhrgebiet auf der Hütte Eintracht bei Düsseldorf

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1851

Franz Haniel sichert sich auf der linken Rheinseite umfangreichen Felderbesitz für den Kohleabbau
 
Diesen brachte er ab 1872 zur Förderung (Rheinpreußen).

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1851

Förderbeginn auf der Zeche "Zollverein" in Essen

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1851

Einrichtung der Rheinstrombauverwaltung in Koblenz
 
Die Rheinstrombauverwaltung wurde durch Verfügung vom 22.1.1889 auf eine erweiterte Grundlage gestellt. Danach hatte sie folgende Aufgaben: 1. Beobachtung und Untersuchung der Hochwasserverhältnisse, 2. Erhaltung und Ausbildung der Schifffahrtsstraßen und Schifffahrtsanlagen, 3. Aufsicht über die Schifffahrtsanlagen, die nicht vom Staat zu unterhalten sind, 4. die Strom- und Schifffahrtspolizei, 5. die einheitliche Leitung von Maßregeln zur Abwendung und Bekämpfung von Hochwasser- und Eisgefahren, 6. technische Prüfung der durch die Landespolizeibehörde vorzulegenden Entwürfe zu Deichanlagen und zu Strom- und Uferbauten, die zum Schutz von Deichanlagen erforderlich werden, im Stromschifffahrts- und Landeskulturinteresse, 7. Überwachung der Stromdeiche und aller den Stromlauf  beeinflussenden Anschlüsse sowie des Zustandes des Hochflutgebietes durch Deichschauen und andere geeignete Mittel.

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1851

Justus von Liebig (1803-1873) macht im Auftrag der Stadt Aachen eine Analyse des Thermalwassers und zählt die Aachener zu den wichtigsten europäischen Heilquellen

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10.3.1852

Königliche Konzession für die Belgisch-Rheinische Gesellschaft der Kohlenbergwerke an der Ruhr
 
Erste Aktiengesellschaft, die Werke an der Ruhr von Düsseldorf aus verwaltete.

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19.6.1852

Die Rheinische Gemeindeordnung von 1850 wird vorläufig außer Kraft gesetzt, endgültig 1853

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10.7.1852

Gründung der Druckerei Carthaus in Bonn
 

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15.7.-1.10.1852

"Provinzial-Gewerbe-Ausstellung für Rheinland und Westfalen" in Düsseldorf
 
Mit dieser Ausstellung, eine der frühesten ihrer Art in Deutschland, wurde Düsseldorf zur Ausstellungsstadt des Ruhrgebiets.

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16.9.1852

Gründung der Firma "Phoenix, anonyme Gesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb" vor einem Notar in Aachen
 
Sitz war zunächst Eschweiler-Aue. Ab 1853 Übersiedlung nach Laar/Ruhrort, wo Ende 1854 der erste Hochofen errichtet wurde. Phoenix war bald der größte Betrieb der deutschen Eisenindustrie (Hüttenwerk Ruhrort Meiderich AG).

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4.10.-12.11.1852

Kölner Kommunistenprozess
 
Der Prozess - einer der bedeutendsten Prozesse des 19. Jahrhunderts - fand im Rahmen der von Preußen und Österreich im Deutschen Bund koordinierten antirevolutionären Innenpolitik in dem entschiedenen Willen statt, die politische Opposition mit Hilfe einer geheimen Polizeiorganisation zu überwachen und zu unterdrücken beziehungsweise zu verfolgen.

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31.10.1852

Eröffnung der Sparkasse Hückeswagen

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11.11.1852

Eröffnung der Aachen-Düsseldorfer (Bergisch-Märkischen) Eisenbahn von Gladbach (heute Mönchengladbach) bis Herzogenrath

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1852

Eisen- und Bergwerksverein in Düsseldorf gegründet
 
Daran waren Industrielle von Rhein, Ruhr und Saar beteiligt.

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1852

Der Zollvereinsländische Eisenhüttenverein verlegt seinen Sitz von Berlin nach Düsseldorf

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1852

Phoenix AG für Bergwerk und Hüttenbetrieb siedelt im Gründungsjahr von Aachen nach Duisburg über
 
Die Phoenix AG war das erste gemischte Unternehmen der Hüttenindustrie. Daran beteiligt waren Kölner Unternehmer.

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1852

Konzessionierung der Kölnischen Rückversicherungsgesellschaft
 
Der große Brand von Hamburg 1842 hatte neben der Bedeutung auch das Risiko von Feuerversicherungen gezeigt. Deshalb begann man 1843 in Köln unter Führung des Bankhauses Sal. Oppenheim Jr. & Cie. mit der Gründung einer Rückversicherungsgesellschaft als Pioniergesellschaft in Deutschland.  

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1852

Der Aachener und Burtscheider Apotheker Dr. Friedrich Wilhelm Hasenclever (1809-1874) gründet mit Bergrat Max Braun und dem belgischen Ingenieur Eug. Godin die Kommanditgesellschaft Hasenclever & Co.
 
1856 in AG "Chemische Fabrik Rhenania" umgewandelt. Aus der kleinen Anlage in Stolberg entwickelte sich das Großunternehmen, das 1920 durch Verschmelzung mit dem Verein Chemischer Fabriken in Mannheim zur AG "Rhenania Verein Chemischer Fabriken" in Aachen wurde. Ende 1923 Sitz und Leitung nach Köln verlegt; später zur Kali-Chemie, Hannover. Das Werk in Stolberg wurde nach 1945 nicht wieder in Betrieb genommen.

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1852

Die Stadt Köln hat 101.091 Einwohner

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1.1.1853

Eröffnung der Sparkasse Lüttringhausen (heute Stadt Remscheid)

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14.3.1853

Gründung der Rheinischen Provinzial-Hilfskasse in Köln
 
Wie die am 5.1.1832 in Münster gegründete Westfälische Provinzial-Hilfskasse unterstützte die rheinische Hilfskasse die wirtschaftliche Entwicklung der Provinz zu einem modernen Industriestaat. Seit 1.1.1878 war Düsseldorf Sitz der Provinzialhilfskasse. 1888 wurde die Rheinische Provinzial-Hilfskasse zur öffentlich-rechtlichen Landesbank der Rheinprovinz und verlagerte ihren Sitz nach Düsseldorf. Die 1832 gegründete westfälische Institution wurde 1890 Landesbank für Westfalen. 1969 Zusammenschluss der beiden Landesbanken zur Westdeutschen Landesbank mit Sitz in Düsseldorf.

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April 1853

Großherzoglich-Hessische Konzession für die Darmstädter Bank
 
Da der preußische Staat die Gründung einer weiteren Aktienbank (nach dem Schaafhausenschen Bankverein) in Köln verhinderte, wich man nach Darmstadt aus. Für die Neugründung, deren Geschäftszweck ausschließlich der industrielle Kredit sein sollte, verbanden sich das Bankhaus Oppenheim und der Schaafhausensche Bankverein.

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24.5.1853

Aufhebung der seit dem 19.6.1852 sistierten Gemeindeordnung von 1850

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28.5.1853

König Friedrich Wilhelm IV. (Regentschaft 1840-1858) unterzeichnet die Bestätigungsurkunde für die Aachener Rückversicherungsgesellschaft
 
Die Errichtung erfolgte auf Initiative der "Aachen-Münchener".

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9.6.1853

Gründung der "Rheindampfschiffahrt Kölnische und Düsseldorfer Gesellschaft"
 
Mit dem Zusammenschluss der Kölner und Düsseldorfer Dampfschifffahrtsgesellschaften wurde deren jahrelanger Konkurrenzkampf beendet. Der zunächst zeitlich begrenzte Gesellschaftsvertrag ist nie gelöst worden. Die "Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt" ist heute die bedeutendste Binnenschifffahrtsreederei für Personenverkehr in Westeuropa.

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30.7.1853

Konzession für die "Köln-Krefelder Eisenbahngesellschaft"
 
Im November 1855 wurde das erste Teilstück bis Neuss eröffnet und am 26.1.1856 die Strecke bis Krefeld. In Köln fuhr die Bahn den Bahnhof "Am Thürmchen" in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs der Rheinischen Eisenbahn, die zum 1.7.1860 die "Köln-Krefelder" übernahm.

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20.10.1853

Eröffnung der Aachen-Maastrichter Eisenbahn

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11.11.1853

Eröffnung der Telegraphenlinie Koblenz-Trier-Saarbrücken

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1853

Das 31. Niederrheinische Musikfest findet in Düsseldorf statt
 
Es stand unter der Leitung von Robert Schumann (1810-1856), Ferdinand Hiller (1811-1885) und Julius Tausch (1827-1895).
 
 

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1853

Gründung des Erzbischöflichen Diözesanmuseums in Köln
 
1860 erhielt die Sammlung einen neugotischen Neubau am heutigen Roncalliplatz; nach Kriegszerstörung 1943-1945 (bei ausgelagerten Beständen) erfolgte 1972 die Eröffnung eines Neubaus an gleicher Stelle. 2007 Neueröffnung als "Kolumba. Kunstmuseum des Erzbistums Köln" in einem Neubau unter Einbeziehung der Reste der kriegszerstörten Pfarrkirche Sankt Kolumba in der Kolumbastraße.

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1853

Gründung der Lebensversicherung "Concordia" in Köln
 
Initiatoren waren Abraham Oppenheim und Gustav von Mevissen. Rund zehn Jahre nach ihrer Gründung stand die "Concordia" an der Spitze der deutschen Versicherer.

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1853

Gründung der Hagelversicherung in Köln
 
Diese entstand unter maßgeblicher Beteiligung der "Colonia"-Versicherung.

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1853

Gründung der "Rheinischen Provinzialhilfskasse" in Köln
 
Diese hatte unter anderem die Aufgabe, Landwirten Darlehen zur "Kulturverbesserung" zu geben.

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1853

Erfindung des nahtlos geschmiedeten (später gewalzten) Eisenbahnradreifens aus Gussstahl in der Essener Firma Krupp
 
Hauptabnehmer wurde die Köln-Mindener-Eisenbahngesellschaft. Aus dem äußerst erfolgreichen Verkauf der Radreifen entstand das Markenzeichen der drei Ringe, seit 1875 das Kruppsche Firmenlogo.

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1853

Gustav Mevissen gründet die Kölnische Baumwollspinnerei und Baumwollweberei als Aktiengesellschaft
 
Die Spinnerei war eine der ersten nach industriellen Produktionsmethoden ausgerichtete Fabrikanlagen und entwickelte sich zu einem der größten preußischen Textilunternehmen.

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1853

Friedrich Krupp errichtet eine Kranken- und Sterbekasse

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17.5.1854

Gründung des Historischen Vereins für den Niederrhein durch Joseph Hubert Mooren (1797-1887)

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21.5.1854

Clemens Theodor Perthes gründet in Bonn die "Herberge zur Heimat".
 
Älteste evangelische Herberge für wandernde Handwerksgesellen in Deutschland.

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4.-6.6.1854

Das 32. Niederrheinische Musikfest findet in Aachen statt
 
Es stand unter der Leitung von Peter Joseph von Lindpaintner (1791-1856).

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1854

Beginn der Steinkohleförderung auf der Zeche "Anna" in Alsdorf
 
Sie wurde das erfolgreichste Bergwerk des Aachener Reviers. Ihre Spezialität war die Förderung verkokbarer Kohle als Grundstoff für die Stahlproduktion. 1992 Einstellung des Abbaus im Grubenfeld "Anna".

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1854

Gründung der Kreissparkasse Siegburg
 
Erste Gründung einer Kreissparkasse im Regierungsbezirk Köln.

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3.10.1855

Die Vollendung der südlichen Querhausfassade des Kölner Domes wird mit einem Dombaufest in Anwesenheit König Friedrich Wilhelms IV. (Regentschaft 1840-1858) gefeiert
 
Der Besuch des Königs in Köln galt gleichzeitig der Grundsteinlegung des Wallraf-Richartz-Museums und der Grundsteinlegung für die erste feste Rheinbrücke (Einweihung 3.10.1859). Es war der letzte Besuch Friedrich Wilhelms IV. in der Domstadt.

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1855

Das 33. Niederrheinische Musikfest findet in Düsseldorf statt
 
Es stand unter der Leitung von Ferdinand Hiller (1811-1885).

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1855

Gründung der "Kölnischen Privatbank" durch Gustav Mevissen
 
Die Notenbank bestand bis 1887.

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1855

Gründung des "Vereins vom heiligen Grabe" in Köln
 
Aufgabe des Vereins war die Unterstützung der Katholischen Kirche und ihrer Einrichtungen im Heiligen Land. 1895 Verschmelzung mit dem 1885 gegründeten "Palästina-Verein" zum "Deutschen Verein vom Heiligen Lande", dessen Sitz bis heute Köln ist.

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1855-1856

Bau des Bahnhofs Rolandseck (heute Stadt Remagen)
 
Errichtung als Endpunkt einer in Köln beginnenden Bahnlinie. Das erhaltene klassizistische Empfangsgebäude, ein langgestreckter Bau mit umlaufender Hochterrasse über gusseiserner Konstruktion, fügt sich vorzüglich in die Landschaft ein. Neben den ehemaligen Schalterräumen enthält es beeindruckende Festsäle. Im 19. Jahrhundert war der Bahnhof ein prominenter Treffpunkt: Königin Viktoria von England (Regentschaft 1837-1901), Kaiser Wilhelm II. (Regentschaft 1888-1918), die Brüder Jakob und Wilhelm Grimm (1785-1863, 1786-1859),  Friedrich Nietzsche (1844-1900) und andere Persönlichkeiten des politischen und kulturellen Lebens kehrten hier ein, Johannes Brahms (1833-1897), Clara Schumann und Franz Liszt (1811-1886) gaben hier Konzerte. Dem drohenden Abriss kam 1964 der Bonner Galerist Johannes Wasmuth (1936-1997) zuvor, der das marode Gebaude erwarb und zum "Künstlerbahnhof" umwidmete. 1973 gründete das Land Rheinland-Pfalz die "Stiftung Bahnhof Rolandseck". Seit 2007 schließt sich dem Bahnhof der Neubau des New Yorker Architekten Richard Meier (geboren 1934) an. Neben dem Werk von Hans Arp (1886-1966) und seiner Frau Sophie Taeuber-Arp (1889-1943) werden hier wechselnde Ausstellungen gezeigt.

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1855-1859

Bau der ersten Eisenbahnbrücke über den Rhein in Köln
 
Die Grundsteinlegung nahm König Friedrich Wilhelm IV. (Regentschaft 1840-1858) vor. Die Vorläuferin der Hohenzollernbrücke wurde am 3.10.1859 in Betrieb genommen. Die kombinierte Eisenbahn- und Straßenbrücke war der erste feste Rheinübergang nördlich der Alpen seit der Römerzeit. Bauherrin war die Köln-Mindener-Eisenbahngesellschaft in Verbindung mit der (linksrheinischen) Rheinischen Eisenbahngesellschaft und der Stadt Köln. Der offizielle Name war "Dombrücke", im Volksmund "Muusfall". Abbruch 1908-1910.

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20.2.1856

Durch Kabinettsordre siehe Kabinettsorder wird der Rheinische Melioratsfonds gegründet
 
Er diente der Förderung land- und forstwirtschaftlicher Verbesserungen und Wegebauten in bedürftigen Gegenden der Rheinprovinz durch Darlehn. Zusammen mit der 1852 gegründeten Provinzialhilfskasse ging der Melioratsfonds 1873 in die Zuständigkeit des Provinzialverwaltungsrates über und mit dem Dotationsgesetz vom 8.7.1875 an den Provinzialverband.

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5.3.1856

Durch Kabinettsordre siehe Kabinettsorder wird die Erweiterung der "Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft" um die "Bonn-Kölner" und die "Köln-Krefelder Eisenbahn" konzessioniert
 
Die Übernahme der "Bonn-Kölner" erfolgte zum 1.1.1857, die der "Köln-Krefelder" zum 1.7.1860. Die Fusion begründete die Monopolstellung der "Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft".

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12.5.1856

Gründung des Vereins deutscher Ingenieure durch Franz Grashof, Düsseldorf

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15.5.1856

Rheinische Städteordnung
 
Sie trat am 13.6.1856 (Ausgabe im Preußischen Gesetzblatt) in Kraft und gelangte zur Anwendung für die auf dem ProvinziallandtagDie Errichtung von Provinzialständen in Preußen wurde 1823 angeordnet. Der Errichtung dieser neuen "Stände" lag ein neuer Ständebegriff zugrunde, wonach sich die Stände durch Grundbesitz qualifizierten und waren nach dem Grundeigentum abgestufte Besitzklassen waren. Jeder Stand hatte eigene Vertreter zu wählen, für die aber im Sinne repräsentativer Körperschaften Weisungsfreiheit und Allgemeinverantwortung gefordert wurden. Das monarchische Prinzip und die Souveränität des Monarchen blieben unangetastet, womit die Bürokratie ihre überragende Bedeutung behielt und deren Beamte weiterhin den eigentlich staatstragenden "Stand" bildeten. Die Kompetenzen der Landtage beschränkten sich auf das Petitionsrecht, auf reine Beratungsfunktionen und die Übernahme weniger Verwaltungsaufgaben. Dem Gesetz  folgten acht Gesetze für die Errichtung von Landtagen in den einzelnen Provinzen, das für den Rheinischen Provinziallandtag erschien am 27.3.1824, zu seiner ersten Sitzung trat der Rheinische Provinziallandtag aber erst am 29.10.1826 zusammen. im Stand der Städte vertretenen Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern sowie für diejenigen Städte mit weniger als 10.000 Einwohner, in denen zur Zeit der Verkündigung der Gemeindeordnung vom 11.3.1850 die Revidierte Städteordnung von 1831 gegolten hat. Die Städteordnung konnte auch anderen auf dem ProvinziallandtagDie Errichtung von Provinzialständen in Preußen wurde 1823 angeordnet. Der Errichtung dieser neuen "Stände" lag ein neuer Ständebegriff zugrunde, wonach sich die Stände durch Grundbesitz qualifizierten und waren nach dem Grundeigentum abgestufte Besitzklassen waren. Jeder Stand hatte eigene Vertreter zu wählen, für die aber im Sinne repräsentativer Körperschaften Weisungsfreiheit und Allgemeinverantwortung gefordert wurden. Das monarchische Prinzip und die Souveränität des Monarchen blieben unangetastet, womit die Bürokratie ihre überragende Bedeutung behielt und deren Beamte weiterhin den eigentlich staatstragenden "Stand" bildeten. Die Kompetenzen der Landtage beschränkten sich auf das Petitionsrecht, auf reine Beratungsfunktionen und die Übernahme weniger Verwaltungsaufgaben. Dem Gesetz  folgten acht Gesetze für die Errichtung von Landtagen in den einzelnen Provinzen, das für den Rheinischen Provinziallandtag erschien am 27.3.1824, zu seiner ersten Sitzung trat der Rheinische Provinziallandtag aber erst am 29.10.1826 zusammen. im Stand der Städte vertretenen Gemeinden auf deren Antrag hin verliehen werden. Die Städteordnung wurde bis 1933 144 Gemeinden verliehen.

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13.6.1856

Barmen (heute Stadt Wuppertal) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Bonn erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Aachen erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Düsseldorf erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Elberfeld (heute Stadt Wuppertal) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Essen erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Eupen erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Köln erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Krefeld erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Kreuznach (heute Bad Kreuznach) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Langenberg (heute Stadt Velbert) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Mülheim an der Ruhr erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Neuss erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Remscheid erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Trier erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Viersen erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Wesel erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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13.6.1856

Wetzlar erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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9.8.1856

Gladbach (heute Bergisch Gladbach) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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9.8.1856

Mülheim am Rhein (heute Stadt Köln) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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18.8.1856

Burg an der Wupper (heute Stadt Solingen) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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18.8.1856

Burscheid erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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18.8.1856

Geldern erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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18.8.1856

Goch erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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18.8.1856

Kleve erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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18.8.1856

Lüttringhausen (heute Stadt Remscheid) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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18.8.1856

Neuwied erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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18.8.1856

Ratingen erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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18.8.1856

Ronsdorf (heute Stadt Wuppertal) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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18.8.1856

Solingen erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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18.8.1856

Uerdingen (heute Stadt Krefeld) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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4.9.1856

Burtscheid (heute Stadt Aachen) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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4.9.1856

Dorp (heute Stadt Solingen) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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4.9.1856

Düren erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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4.9.1856

Gemünd (heute Stadt Schleiden) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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4.9.1856

Gräfrath (heute Stadt Solingen) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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4.9.1856

Höhscheid (heute Stadt Solingen) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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4.9.1856

Kaldenkirchen (heute Stadt Nettetal) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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4.9.1856

Leichlingen erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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4.9.1856

Malmedy erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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4.9.1856

Montjoie (heute Monschau) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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4.9.1856

Saarlouis erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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4.9.1856

Sankt Vith erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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4.9.1856

Stolberg erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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4.9.1856

Wald (heute Stadt Solingen) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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11.9.1856

Prüm erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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15.9.1856

Durch königliche Kabinettsordre siehe Kabinettsorder wird die simultane Nutzung des Altenberger Domes verfügt
 
Diese trat am 3.7.1857 in Kraft.

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24.9.1856

Dahlen (Rheindahlen, heute Stadt Mönchengladbach) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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24.9.1856

Merscheid (1891 Umbenennung in Ohligs, heute Stadt Solingen) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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24.9.1856

Odenkirchen (heute Stadt Mönchengladbach) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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24.9.1856

Radevormwald erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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24.9.1856

Rheydt (heute Stadt Mönchengladbach) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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24.9.1856

Wevelinghoven (heute Stadt Grevenbroich) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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3.10.1856

Oberwesel erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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23.10.1856

Cronenberg (heute Stadt Wuppertal) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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23.10.1856

Mettmann erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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23.10.1856

Süchteln (heute Stadt Viersen) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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23.10.1856

Velbert erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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23.10.1856

Wipperfürth erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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23.10.1856

Wülfrath erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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2.11.1856

Münstereifel (heute Bad Münstereifel) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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2.11.1856

Vallendar erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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24.11.1856

Euskirchen erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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24.11.1856

Zülpich erhält die Rheinische Städteordnungen verliehen

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29.12.1856

Cochem erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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29.12.1856

Trarbach (heute Stadt Traben-Trarbach) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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29.12.1856

Zell erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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1856

Gründung der Saarbrücker Eisenhüttengesellschaft durch  belgische und luxemburgische Industrielle
 
Am 15.7.1857 eröffnete die Gesellschaft die Burbacher Hütte.

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1856

Gustav Mevissen gründet die Kölnische Maschinenbau-Anstalt als Aktiengesellschaft
 
Die Firma im Stadtteil Bayenthal baute Betriebs- und Gebläsemaschinen für den Bergbau und für Metallhütten, Dampfmaschinen und Dampfkessel, Gasmotoren, Brücken, Gasmaschinen und Eisenkonstruktionen.  Ab 1909 Übernahme durch die Berlin-Anhaltische Maschinenbau-AG (BAMAG) .

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1856

Die (Duisburg)-Ruhrort-Homberger Rhein-Trajektanstalt wird in Betrieb genommen
 
Die Eisenbahnfähre war die erste Eisenbahnüberquerung am Niederrhein und mit den Hebetürmen eine technische Pionierleistung.

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1856

Bau der Eisenbahnlinie Oberhausen-Wesel-Emmerich mit einer Eisenbahnbrücke über die Lippe

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1856

Gründung der Maschinenfabrik Sievers & Co. in Kalk (heute Stadt Köln)
 
Daraus ging die "Maschinenbau AG-Humboldt " hervor.

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1856

Johann Karl Fuhlrott entdeckt in der Feldhofergrotte des Neandertales bei Düsseldorf das erste fossile Skelett der "Neandertalrasse"
 
Seit 1876 befinden sich die Neandertaler-Knochen im LVR-LandesMuseum Bonn.

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1856/1863

Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Neuss-Krefeld-Kleve-Nimwegen

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1856

Das 34. Niederrheinische Musikfest findet in Düsseldorf statt
 
Es stand unter der Leitung von Julius Rietz (1812-1877).

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1856

Einweihung der konstantinischen Baslika in Trier als evangelische Kirche zum Erlöser im Beisein König Friedrich Wilhelms IV. (Regentschaft 1840-1858)
 
Der König hatte den Wiederaufbau 1844 befohlen.

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2.2.1857

Remagen erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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2.2.1857

Simmern erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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2.2.1857

Sinzig erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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9.2.1857

Ahrweiler (heute Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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23.2.1857

Boppard erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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23.2.1857

Sankt Goar erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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2.3.1857

Andernach erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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2.3.1857

Bacharach erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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20.4.1857

Wittlich erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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15.5.1857

Koblenz erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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18.5.1857

Gummersbach erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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25.5.1857

Dinslaken erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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25.5.1857

Kettwig (heute Stadt Essen) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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25.5.1857

Linz am Rhein erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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25.5.1857

Ruhrort (heute Stadt Duisburg) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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25.5.1857

Saarburg erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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25.5.1857

Schleiden erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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25.5.1857

Steele (heute Stadt Essen) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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25.5.1857

Werden (heute Stadt Essen) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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1.6.1857

Kirn erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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1.6.1857

Sobernheim erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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1.6.1857

Stromberg erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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31.5.-2.6.1857

Das 35. Niederrheinische Musikfest findet in Aachen statt
 
Es stand unter der Leitung von Franz Liszt (1811-1886).

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25.6.1857

Siegburg erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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29.6.1857

Dülken (heute Stadt Viersen) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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15.7.1857

Eröffnung der Burbacher Hütte

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20.7.1857

Braunfels erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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20.7.1857

Mayen erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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17.8.1857

Lennep (heute Stadt Remscheid) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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24.8.1857

Emmerich erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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24.8.1857

Merzig erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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24.8.1857

Moers erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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24.8.1857

Neukirchen (heute Stadt Leverkusen) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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26.10.1857

Hitdorf (heute Stadt Leverkusen) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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27.10.1857

Duisburg erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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9.11.1857

Bernkastel (heute Stadt Bernkastel-Kues) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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9.11.1857

Bitburg erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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9.11.1857

Deutz (heute Stadt Köln) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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9.11.1857

Heinsberg erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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9.11.1857

Ottweiler erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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9.11.1857

Rees erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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3.12.1857

Bildung des Kreises Moers durch Vereinigung der vormals zum Kreis Rheinberg (aufgelöst 26.9.1823) gehörenden Gemeinden des Kreises Geldern mit der Bürgermeisterei Friemersheim aus dem Kreis Krefeld

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1857

Inbetriebnahme des Burbacher Eisenwerks
 
Es entwickelte sich schnell zum größten Unternehmen im Saarbrücker Raum.

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1857

Gründung der Privatbank J. L. Eltzbacher & Co. in Köln

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1857

Gründung der Firma Oidtmann in Linnich
 
Die noch bestehende Firma ist die älteste Glasmalereifirma Deutschlands.

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4.1.1858

Neustadt (Bergneustadt) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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16.1.1858

Gerrresheim (heute Stadt Düsseldorf) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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16.1.1858

Rheinberg erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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7.2.1858

Kempen erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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7.2.1858

Kempen erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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8.3.1858

Kaiserswerth (heute Stadt Düsseldorf) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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19.4.1858

Sankt Wendel erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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26.4.1858

Erkelenz erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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26.4.1858

Eschweiler erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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10.5.1848

Isselburg erhält die Rheiniche Städteordnung verliehen

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23.-25.5.1858

Das 36. Niederrheinische Musikfest findet in Köln statt
 
Es stand unter der Leitung von Ferdinand Hiller (1811-1885).

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18.8.1858

Xanten erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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23.8.1858

Kirchberg erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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6.-9.9.1858

Der 10. Deutsche Katholikentag findet in Köln statt

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17.12.1858

"Verein für Bergbauliche Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund" (Bergbau-Verein) in Essen gegründet
 
Als Organisation der rheinisch-westfälischen Zechenbesitzer war der Verein die Schaltstelle der Macht in der rheinisch-westfälischen Industrie. Der Verein bestand bis 1952. Seine Aufgaben übernahm der neu gegründete Steinkohlenbergbauverein.

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27.12.1858

Opladen (heute Stadt Leverkusen) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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1858

Gründung eines Portland-Zementwerkes in Oberkassel (heute Stadt Bonn) durch Dr. Hermann Bleibtreu (1821-1881)
 
Die "Bonner Zement" leistete nach dem Zweiten Weltkrieg einen bedeutenden Beitrag zum Wiederaufbau der rheinischen Städte. 1987 Einstellung des Betriebs.

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1858

Gründung des Bankhauses Deichmann & Co. in Köln
 
Gründer waren Wilhelm Ludwig Deichmann, der 1857 aus dem A. Schaafhausen'schen Bankverein ausgeschieden war, und Adolph vom Rath (1832-1907). Das Bankhaus Deichmann war vor allem in der Industrie engagiert; so löste das Bankhaus Deichmann das Bankhaus I.D.Herstatt (ebenfalls Köln)  als Hausbank der Firma Fried. Krupp in Essen ab; Deichmann beteiligte sich 1862 maßgeblich am Aufbau der Firma des Lokomotivenherstellers Otto Henschel in Kassel.  Vertreten durch Adolph vom Rath gehörte das Bankhaus 1870 zu den Gründern der Deutschen Bank. Das Ende kam mit der Weltwirtschaftskrise: am 24.11.1931 musste das Bankhaus Konkurs anmelden wegen Zahlungsunfähigkeit.

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4.4.1859

Hückeswagen erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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26.4.1859

Neuerburg erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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3.5.1859

Saarbrücken erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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3.5.1859

Sankt Johann (heute Stadt Saarbrücken) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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23.5.1859

Orsoy (heute Stadt Rheinberg) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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26.5.1859

Gladbach (heute Mönchengladbach) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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3.10.1859

Prinzregent Wilhelm von Preußen (seit 1858), der spätere König Wilhelm I. (Regentschaft 1861-1888)  eröffnet die Kölner Rheinbrücke (Dombrücke, "Mausefalle")
 
Errichtung seit 1855 als Gitterkastenbrücke von den Köln-Mindener-Eisenbahngesellschaft unter finanzieller Beteiligung der Stadt Köln. Sie wurde ersetzt durch die 1909-1911 in Betrieb genommene Hohenzollernbrücke und 1910 abgebrochen.

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5.12.1859

Prinzregent Wilhelm von Preußen (seit 1858), der spätere König Wilhelm I. (Regentschaft 1861-1888), eröffnet den ersten Kölner Hauptbahnhof
 
Die Rheinische und die Köln-Mindener Eisenbahn hatten den Bahnhof gemeinsam auf dem Gelände des ehemaligen Botanischen Gartens errichtet. Der Bahnhof lag in der Verlängerung der am 3.10.1859 eröffneten Rheinbrücke.

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9.12.1859

Gründung des Aachener Karnevalsvereins
 
Abspliss von der "Florresei".

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1859

Wiedererrichtung des Landkreises Essen durch Abtrennung der Bestandteile des vormaligen Kreises Essen mit Ausschluss der Bürgermeisterei Mülheim an der Ruhr-Stadt und -Land vom Landkreis Duisburg

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1859

Das preußische Militär bestellt bei der Firma Krupp Gussstahlkanonenblöcke
 
Die Bestellung belief sich zunächst auf 72 Stück, die der preußische Kronprinz auf 300 aufstockte. Damit begann der Aufstieg  Krupps zum "Kanonenkönig" und der Stadt Essen zur "Kanonenstadt".

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1859

Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Deutz-Siegburg-Betzdorf-Haiger-Wetzlar-Gießen (Siegtalstrecke)

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1859

Gründung der "Evangelischen Heil-, Erziehungs- und Pflegeanstalt für blödsinnge Kinder Rheinlands und Westfalens", genannt Hephata in Rheydt (heute Stadt Mönchengladbach)
 
Die private Wohltätigkeitsanstalt kam auf Anregung des Provinzialausschusses für innere Mission in Langenberg (heute Stadt Velbert) zustande.

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28.4.-17.5.1860

Kölner Provinzialkonzil
 
Die katholische Lehre und die kirchliche Disziplin standen im Mittelpunkt des Konzils der Kölner Kirchenprovinz. Es leistete Vorarbeiten für die dogmatische Konstitution "De fide catholicae" des Ersten Vatikanischen Konzils von 1870.

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12.7.1860

Eröffnung des Kölner Zoos
 
Die Initiative zur Anlage des Zoos war von dem Gymnasiallehrer Caspar Garthe (1795-1876) ausgegangen. Er hatte 1857 zur Gründung des Zoos aufgerufen, und ein Jahr später konnte die Aktiengesellschaft "Zoologischer Garten zu Cöln" ins Leben gerufen werden. Für 17.000 Taler wurde im späteren Stadtteil Riehl das Tierpark-Gelände gekauft.

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14.12.1860

Gründung des Vereins deutscher Eisenhüttenleute in Düsseldorf

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1860

Eröffnung der Eisenbahnstrecke Saarbrücken-Trier

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1860

Einrichtung einer Telegraphenlinie von Elberfeld über Ronsdorf, Lennep und Remscheid nach Solingen

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1860

Verlegung der Poensgen-Werke aus der Eifel (Gemünd-Mauel) nach Düsseldorf

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1860

Das 37. Niederrheinische Musikfest findet in Düsseldorf statt
 
Es stand unter der Leitung von Ferdinand Hiller (1811-1885).

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1.1.1861

In Trier erscheint erstmalig das katholische Wochenblatt "Eucharius"

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27.2.1861

In Aachen wird der Karlsschrein geöffnet
 
Anwesend waren die Geistlichkeit des Marienstifts und mehrere Ärzte zur Untersuchung der Gebeine Karls des Großen, wobei sich die Überlieferung von der hervorragenden Körpergröße Karls bestätigt fand.

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3.3.1861

Gründung des Gummersbacher Turnvereins (GTV)
 
1937 Fusion mit anderen Sportvereinen in Gummersbach zum "Verein für Leibesübungen Gummersbach von 1861 e.V." (VfL Gummersbach). Seit 1923 besteht die Handball-Abteilung.

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19.-21.5.1861

Das 38. Niederrheinische Musikfest findet in Aachen statt
 
Es stand unter der Leitung von Franz Lachner (1803-1890).

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1.6.1861

Auskreisung der Städte Barmen und Elberfeld aus dem Landkreis Elberfeld unter Bildung eigener Stadtkreise

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1.6.1861

Die Städte Barmen und Elberfeld (heute Stadt Wuppertal) werden kreisfrei

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1.7.1861

Eröffnung des Wallraf-Richartz-Museums in Köln
 
Das älteste Kölner Museum (heute Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud) und eines der frühesten bürgerlichen Museen in Deutschland überhaupt geht zurück auf die testamentarischen Hinterlassenschaften des Gelehrten und Sammlers Ferdinand Franz Wallraf, die vor allem aus Kunstwerken aus säkularisierten Klöstern und Kirchen bestanden. 1861 wurde der erste eigene Museumsbau eröffnet, im Wesentlichen finanziert durch den Kölner Kaufmann Johann Heinrich Richartz (1795-1861), der drei Monate vor der Eröffnung starb. Das im Stil der englischen Gotik Nach der Romanik die zweite umfassende Stilepoche des mittelalterlichen Europa,  mit unterschiedlichen Zeitansätzen in den einzelnen Ländern: beginnend in Frankreich Mitte des 12. Jahrhunderts, in England im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts,  in Deutschland seit den 1230er Jahren. Die Spätgotik reicht von etwa 1350 bis Anfang des 16. Jahrhunderts. Die Hauptländer der Gotik waren Frankreich und Deutschland. gehaltene Museumsgebäude unter Einbeziehung des Kreuzganges der Minoritenkirche ging auf Pläne des Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwirner zurück. Nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde 1957 der an selber Stelle nahe der Minoritenkirche nach Plänen der Architekten Rudolf Schwarz und Josef Bernard (1902-1959) errichtete Neubau eröffnet. Zusammen mit der Sammlung Ludwig erhielt das Museum 1978 einen Neubau zwischen Dom und Rhein, der seit 2001 allein das Museum Ludwig beherbergt, während das Wallraf-Richartz-Museum einen Neubau (Architekt: Oswald Mathias Ungers) zwischen Rathaus und Gürzenich erhielt.

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18.11.1861

Hilden erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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1861

Eröffnung der Eisenbahnstrecke Trier-Luxemburg

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1861

Friedrich Schumacher in Aachen beginnt als Erster in Europa mit der Produktion von Nähmaschinennadeln
 
Die Erfindung brauchbarer Nähmaschinen war in den USA gemacht worden. In Aachen folgte die Gründung weiterer Nähmaschinennadelfabriken.

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ab 1861

Errichtung einer Fabriksiedlung des Ultramarinfabrikanten Dr. Carl Leverkus
 
Diese wurde 1930 namengebend für die neugebildete Stadt Leverkusen.

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1861

Alfred Krupp sichert sich die alleinige Nutzung des Bessemer-Verfahrens in Preußen
 
Das Bessemer-Verfahren ermöglichte die Massenerzeugung von Stahl und damit auch von Eisenbahnschienen. 1862 produzierte die Firma Krupp als erste Fabrik auf dem Kontinent Bessemerstahl.

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1861

Gründung des Kölner "Vorschuß- und Kreditvereins"
 
Mitglieder waren vor allem Handwerksmeister und Einzelhändler; nach dem Erlass des preußischen Genossenschaftsgesetzes schlossen diese sich 1867 zur "Kölner Bank von 1867" zusammen. Mit der Umbenennung in "Kölner Gewerbebank" 1869  begann der Aufschwung der ersten Kölner Genossenschaftsbank.1872 entwickelte sich aus dem ehemaligen "Vorschuß- und Kreditverein" eine reguläre Bank.

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5.5.1862

Gründung der (katholischen) geselligen Vereinigung "Casino" in Mönchengladbach
 
Zum 1.1.1977 Zusammenschluss mit der 1801 gegründeten Gesellschaft "Erholung"; 1991 kam die 1803 in Rheydt gegründete Gesellschaft ""Harmonie"" dazu.
 

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17.5.1862

Rheinbach erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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14.7.1862

Honnef (heute Bad Honnef) erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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8.-11.9.1862

Der 14. Deutsche Katholikentag findet in Aachen statt

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1862

Eröffnung der Eisenbahnstrecke Köln-Amsterdam

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1862

Eröffnung der Eisenbahnstrecke Köln-Frankfurt

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1862

Bildung der Gemeinde und Bürgermeisterei Oberhausen

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1862

Eröffnung des Essener Hauptbahnhofs

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1862

 
Es war eines der ersten deutschen Kartelle, an dem sich sämtliche Weißblechhersteller beteiligten.

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1862

Das 39. Niederrheinische Musikfest findet in Köln statt
 
Es stand unter der Leitung von Ferdinand Hiller (1811-1885).

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1862

Die Elisabethstiftung für Blinde in Düren wird Provinzialblindenanstalt
 
Die Stiftung war 1845 zum Andenken an den Aufenthalt des preußischen Königspaares in der Rheinprovinz eröffnet worden. Durch Kabinettsordre siehe Kabinettsorder vom 15.1.1844 hatte sie körperschaftliche Rechte erhalten. Am 4.12.1873 ging sie vollständig an die Provinzialverwaltung Als Teil der staatlichen Verwaltung für einen bestimmten Provinzbezirk zuständig. Die Provinzialverwaltung der preußischen Rheinprovinz unter der Leitung des Oberpräsidenten hatte von 1822 bis 1945 ihren Sitz in Koblenz. über.  

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1862

Die Ortschaften Lippern und Lirich kommen vom Kreis Essen an den Kreis Duisburg

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11.1.1863

Gründung des Katholischen Lesevereins Koblenz
 
Der bis heute bestehende Verein, der katholischen Bürgern aller Stände offen stand, bot seinen Mitgliedern anfangs katholische Literatur und Zeitungen, dann auch Formen der gehobenen Geselligkeit, die bis dahin nur "oberen" Schichten zugänglich waren.

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1.1.1863

Eröffnung der Sparkasse Lüttringhausen (heute Stadt Remscheid)

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1.8.1863

In Barmen-Rittershaus (heute Stadt Wuppertal) gründen Friedrich Bayer (1825-1880) und Friedrich Weskott (1821-1876) die "Farbenfabrik Friedrich Bayer  & Co."
 
Daraus ging die Bayer AG hervor. 1866 verlegte Bayer aus Platzgründen und wegen des in Barmen nicht gewährleisteten Umweltschutzes einen Teil der Fabrik in den Westen von Elberfeld (heute Stadt Wuppertal).

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15.10.1863

Die Vollendung des Innern des Kölner Domes wird feierlich begangen
 
Damit war der Dom - abgesehen von den Türmen - fertig. Die "böse Wan"" (Karl Simrock), die den Chor von den nichtausgebauten Teilen des Domes jahrhundertelang getrennt hatte, war gefallen. Für das vom Dombauverein geplante große Dombaufest waren die innenpolitischen Konstellationen jedoch ungünstig; König Wilhelm I. sah sich veranlasst, die Stadt Köln vor dem Fest am 15. Oktober - dem Geburtstag Friedrich Wilhelms IV., des großen Gönners des Dombaus im 19. Jahrhundert - zu verlassen. Die im Vergleich zu 1842 und 1848 deutlich bescheideneren Feiern erhielten dadurch einen überwiegend kirchlichen Charakter.

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1863

Das 40. Niederrheinische Musikfest findet in Düsseldorf statt
 
Es stand unter der Leitung von Otto Goldschmidt (1829-1907) und Julius Tausch (1827-1895).

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1863

Gründung der Duisburger Maschinenbau AG
 
durch die Unternehmer Bechem und Keetmann. 1910 Zusammenschluss mit der Märkischen Maschinenbau-Anstalt L. Stuckenholz AG in Wetter und der 1896 in Düsseldorf-Benrath gegründeten Benrather Maschinenfabrik GmbH zur Deutsche Maschinenfabrik AG (DEMAG).

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1863

Gründung des Bergischen Geschichtsvereins

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7.3.1864

Linnich erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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9.5.1864

Einweihung der Pfaffendorfer Eisenbahnbrücke bei Koblenz in Anwesenheit des preußischen Königspaares

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15.-17.5.1864

Das 41. Niederrheinische Musikfest findet in Aachen statt
 
Es stand unter der Leitung von Julius Rietz (1812-1877) und Franz Wüllner (1832-1902).
 

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14.8.1864

Eröffnung der Flora in Köln
 
Der botanische Garten wurde von Peter Joseph Lenné angelegt.

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1.10.1864

Gründung des städtischen Orchesters Düsseldorf

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1865

Gründung des Gladbacher Bankvereins

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1864

Nikolaus Otto erfindet in Köln den "atmosphärischen" Motor
 
Es handelte sich um den Vorläufer des 1876 von Otto entwickelten Viertakt-Motors. Gründung der Fabrik für Gasmaschinen zusammen mit Eugen Langen, aus der die Firma Klöckner-Humboldt-Deutz hervorging.

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1864

Friedrich Wilhelm Raiffeisen gründet in Neuwied die erste Spar- und Darlehenskasse

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1864

Gründung des städtischen Orchesters Düsseldorf

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1864

Hüttenwerk Rothe Erde in Aachen gegründet
 
Es ging hervor aus einem 1845 in Aachen gegründeten Walz- und Hammerwerk. Das 1906 von der Gelsenkirchener Bergwerks A.G. übernommene Hüttenwerk, bis 1918 eines der größten "gemischten" Werke der Eisenindustrie in Deutschland, wurde 1926 infolge der neuen Zollgrenze zu Luxemburg geschlossen.

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1864

Gründung der Sparkasse in Steele (heute Stadt Essen)

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1864

Ferdinand Heye (1838-1889) gründet in Gerresheim (heute Stadt Düsseldorf) die Glashütte
 
Schließung 2005.

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10.-14.9.1865

Der 17. Deutsche Katholikentag findet in Trier statt

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1866

Das 43. Niederrheinische Musikfest findet in Düsseldorf statt
 
Es stand unter der Leitung von Otto Goldschmidt (1829-1907) und Julius Tausch (1827-1895).
 

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30.12.1865

In Aachen erscheint die erste Nummer des "Aachener Sonntagsblatts"
 
Ab 1908 "Aachener Piusblatt", bis 1914.

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1865

Inbetriebnahme der Eisenbahnbrücke über den Altrhein bei Griethausen (heute Stadt Kleve)
 
Die monumentale Brücke der Eisenbahnlinie Kleve-Zevenaar ist seit 1987 außer Betrieb.

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1865-1867

Leopold Pelldram Bischof von Trier

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1865

Das 42. Niederrheinische Musikfest findet in Köln statt
 
Es stand unter der Leitung von Ferdinand Hiller (1811-1885).
 

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1865

Alfred Krupp kauft das Hüttenwerk Sayn
 
Die ursprünglich kurtrierische Eisenhütte (1769-1770 gegründet) war 1815 an den preußischen Staat gekommen. Um die rasant steigende Nachfrage im Eisenbahnbau und nach Rüstungsgütern bedienen zu können, erwarb Alfred Krupp ab 1865 zahlreiche Erzgruben und Hüttenwerke. Sein Hauptinteresse für den Kauf des Sayner Hüttenwerks, zu dem die Hütte in Sayn, das Tochterwerk mit drei Hochöfen in Mühlhofen und die drei Erzgruben "Georg", "Louise" und "Friedrich-Wilhelm" bei Horhausen im Westerwald gehörten, lag daher bei letzteren und der verkehrsgünstig nahe am Rhein gelegenen Hütte Mühlhofen. 1926 gab Krupp den Betrieb in Sayn auf, Gelände und Einrichtungen gingen 1927 an die Gemeinde Sayn über, die 1928 in die Stadt Bendorf eingemeindet wurde.

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1865

Gründung der Essener Börse

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1867

Gründung der Kölner Gewerbebank

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1866

Das Oberamt Meisenheim kommt von Hessen-Homburg an Preußen und die Rheinprovinz
 
Am 3.9.1866 trat der Großherzog von Hessen unter anderem Hessen-Homburg und damit auch den Bezirk des Oberamtes Meisenheim an Preussen ab. Das Besitzergreifungspatent stammt vom 12.1.1867. Am 15.9.1869 erging der Königliche Erlass, dass aus dem Oberamt Meisenheim unter Vereinigung mit der Rheinprovinz und der Regierung Koblenz ein landrätlicher Kreis gebildet und die Stadt Meisenheim zum Sitz des Landratsamtes bestimmt wurde.

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1866/1869

Bau des Saarkohlenkanals
 
Anschluss an das französische Wasserstraßennetz.

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ab 1866/1870

Die Rheinprovinz verfügt über das weitaus höchste Einkommensniveau und den höchsten Lebensstandard in Preußen
 
Die Provinz war nicht nur zur wirtschaftlich führenden Region in Preußen, sondern in ganz Mitteleuropa aufgestiegen.

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1866-1885

Paulus Melchers Erzbischof von Köln

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29.3.1867

Gründung des Barmer Bankvereins
 
1898 erfolgte der Zusammenschluss mit dem Gladbacher Bankverein Quack & Co.; der Barmer Bankverein und die Bergisch-Märkische Bank in Elberfeld (heute Stadt Wuppertal) entwickelten sich zu den bedeutendsten regionalen Industriefinanzierungsbanken in Deutschland. 1924 wurde der Hauptsitz des Barmer Bankvereins nach Düsseldorf verlegt. 1932 fand die Fusion mit der Commerzbank AG statt.

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9.-11.6.1867

Das 44. Niederrheinische Musikfest findet in Aachen statt
 
Es stand unter der Leitung von Julius Rietz (1812-1877) und Ferdinand Breunung (1830-1885).

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19.8.1867

Jülich erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

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1867

Johann Baptist von Schweitzer (1834-1875), Präsident des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV), wird im Wahlkreis  Elberfeld-Barmen (heute Stadt Wuppertal) als erster sozialistischer Abgeordneter Westdeutschlands in den Reichstag Bezeichnung für (1) seit 1495 für die Versammlung der deutschen Reichsstände,  (2)  das deutsche Parlament 1871-1933,  (3) die Legislativen in Finnland, Schweden und Japan, (4) als Kurzform für das 1894 bezogene Reichstagsgebäude in Berlin, seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestags. gewählt

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1867-1876

Matthias Eberhard Bischof von Trier

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19.3.1868

In Aachen erscheint die erste Nummer der "Christlich-sozialen Blätter, Beiträge zur Lösung der sozialen Frage nach christlicher Auffassung"
 
Erstes christlich-soziales Organ des deutschen Katholizismus; die Blätter gingen um 1895 in der Zeitschrift "Arbeiterwohl" auf, Fortsetzung als "Soziale Revue".

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1868

Das 45. Niederrheinische Musikfest findet in Köln statt
 
Es stand unter der Leitung von Ferdinand Hiller (1811-1885).

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1.7.1869

Revidierte Rheinschifffahrtsakte (Mannheimer Akte) tritt in Kraft
 
Sie war am 17.10.1868 zwischen Preussen, Baden, Bayern, Frankreich, Hessen und den Niederlanden beschlossen worden und erklärte die völlige Freiheit (1) Gefreiter Bezirk vor einer Burg, (2)  im südlichen Westfalen und in Teilen des Rheinlands verbreitete Bezeichnung für gefreite Orte. der Schifffahrt auf dem Rhein für alle Nationen. Sie ersetzte die Rheinschifffahrtsakte vom 31.3.1831.

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6.-9.9.1869

Der 20. Deutsche Katholikentag findet in Düsseldorf statt

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8.9.1869

Gründung des "Arbeitervereins zum hl. Paulus für Aachen und Burtscheid"
 
Die Gründung des Kaplans Franz Eduard Cronenberg "sollte der sittlichen, materiellen und sozialen Hebung des Arbeiterstandes" dienen. Der Verein verhinderte bis 1878, dass die Sozialdemokratie in der Aachener Arbeiterschaft Fuß fassen konnte.

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1869

Neue Dekanatseinteilung im Bistum Trier
 
Aus den 26 Dekanaten von 1827 wurden 47 mit deutlich kleineren Bezirken.

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1869

Gründung der "Spar- und Darlehnskasse des Landkreises Köln"
 
Die spätere Kreissparkasse Köln hatte ihren Sitz zunächst im Kölner Rathaus.

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1869

Gründung der Dürener Volksbank

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1869

Gründung des "Christlich-sozialen Arbeitervereins für Essen"  
 
Der Verein war bedeutender als der 1868 gegründete Aachener Arbeiterverein.

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1869

Gründung des Vereins deutscher Eisengießereien Düsseldorf

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1869

Gründung des "Verschönerungsvereins für das Siebengebirge" in Bonn
 
Der bis heute bestehende Verein hat das Ziel, das Siebengebirge als Naturschutzgebiet zu erhalten; 1986 wurde der Verein als Träger des Naturparks Siebengebirge vom Land Nordrhein-Westfalen anerkannt.

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1869

Das 46. Niederrheinische Musikfest findet in Düsseldorf statt
 
Es stand unter der Leitung von Julius Rietz (1812-1877) und Julius Tausch (1827-1895).

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1869

Eröffnung des "Asyls für Geisteskranke israelitischer Herkunft" in Sayn (heute Stadt Bendorf)
 
Gründer war der jüdische Religionslehrer Meier Jacoby (1818-1890). Am 1.3.1940 erfolgte die Umbennung in "Heil- und Pflegeanstalt Sayn der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland", am 10.11.1942 wurde die Anstalt aufgelöst.

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5.-7.6.1870

Das 47. Niederrheinische Musikfest findet in Aachen statt
 
Es stand unter der Leitung von Franz Lachner (1803-1890) und Ferdinand Breunung (1830-1885).

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Juli/August 1870

Deutsch-Französischer Krieg: Aufmarsch preußischer Truppen im Regierungsbezirk Trier für den Feldzug gegen Frankreich
 
Gefecht bei Saarbrücken.

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2.-6.8.1870

Deutsch-Französischer Krieg: Saarbrücken von französischen Truppen besetzt

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10.10.1870

Eröffnung der Polytechnischen Hochschule Aachen
 
Sie war die erste gleich bei ihrer Eröffnung als Hochschule verfasste Polytechnische Hochschule in Deutschland und trug dazu bei, dass die verschiedenen technischen Studienanstalten in Berlin 1879 zur Technische Hochschule zu Charlottenburg zusammengefasst wurden. Heute RWTH Aachen.

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1870

Gründung der Zentrumspartei unter Mitwirkung der Brüder August und Peter Reichensperger

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1870

Eisenbahnbrücke in (Düsseldorf-) Hamm eröffnet
 
Es handelt sich um die erste feste Rheinbrücke auf dem heutigen Düsseldorfer Stadtgebiet.

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1870/1871

Während des Deutsch-Französischen Kriegs bestehen in Koblenz zwei große Kriegsgefangenenlager
 
Diese befanden sich auf der Kartause und auf dem Petersberg in Lützel, mit je 10.000 Soldaten.

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1870-1873

Alfred Krupp  läßt die von ihm konzipierte "Villa Hügel" in Bredeney, im Süden der Stadt Essen auf einem Bergrücken nahe der Ruhr errichten
 
Sie diente der Familie Krupp 1875-1945 als Wohnsitz und Repräsentationsort und ist heute Sitz der Alfried Krupp von Bohlen- und Halbachstiftung, der Kulturstiftung Ruhr der Friedr. Krupp GmbH, der "Historischen Sammlung Krupp" sowie Veranstaltungsort.

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