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 Veranstaltungen 

 

6.12.2017

Vorstellung „Rheinischer Städteatlas Siegburg" im Stadtmuseum Siegburg

Die Beschäftigung mit der Stadtgeschichte hat einen hohen Stellenwert, entspricht sie doch einem Bedürfnis nach Orientierung und Identifizierung in einer überwiegend städtischen Gesellschaft. Diesem Anliegen trägt der Rheinische Städteatlas Rechnung, der gleichermaßen der regionalen wie der vergleichenden internationalen Stadtgeschichtsforschung dient.

Als historisch-topographisches Grundlagenwerk zur Geschichte der rheinischen Städte schließt der Rheinische Städteatlas mit seinen inhaltlichen Schwerpunkten und seiner äußeren Gestaltung sich vergleichbaren Atlasprojekten in Deutschland und in Europa an. Er orientiert sich in wesentlichen Teilen an den von der Kommission für Städtegeschichte des Internationalen Historikerverbandes beschlossenen Richtlinien zur Erstellung von Städteatlanten. Im Rheinischen Städteatlas werden nach einem weit gefassten Stadtbegriff neben den im Mittelalter entstandenen Städten auch solche Orte berücksichtigt, die in späterer Zeit zur Stadt erhoben worden sind oder auch die, die in der Französischen Zeit 1798 den Stadt-Status verloren und später nicht wiedergewonnen haben.

Am 6.12.2017 lädt das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte und die Stadt Siegburg zur feierlichen Vorstellung der 102. Atlasmappe "Siegburg". Nach der Übergabe der Mappe an Bürgermeister Franz Huhn durch Anne Henk-Hollstein, stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, wird die Autorin Dr. Elfi Pracht-Jörns einen Vortrag über die Geschichte Siegburgs halten.   

Die Veranstaltung ist kostenfrei!

Ort
Stadtmuseum Siegburg
Markt 46
53721 Siegburg

Für Parkmöglichkeiten hier klicken!

Kontakt & Anmeldung:
Email: rheinische-geschichte@lvr.de
Telefon: 02289834 - 220 oder - 247

 

 

 

 

29.6.2017-28.1.2018

Ausstellung „Die Zisterzienser. Das Europa der Klöster" im LVR-LandesMuseum, Bonn

650 Klostergründungen der Zisterzienser in 150 Jahren: Im Rheinland, in der Eifel und im Westerwald errichten sie kurz nacheinander die Abteien Kamp (1123), Altenberg (1133), Himmerod (1134), Heisterbach (1192) und Marienstatt (1212), die zu den frühesten Gründungen außerhalb Frankreichs gehören. Mit über 200 kostbaren Ausstellungsobjekten aus ganz Europa erzählt die Ausstellung die Erfolgsgeschichte dieses außergewöhnlichen Ordens. Vom späten 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts durchdringt der sogenannte Konzern der Weißen Mönche wie ein Netzwerk den Kontinent und entwickelt sich zu einem der mächtigsten Verbände der Christenheit. Die Zisterzienser und Zisterzienserinnen werden zu einem dynamischen Element der europäischen Zivilisation.

Die Ausstellung zeigt nicht nur die Lebenswelt der Mönche und Nonnen, sondern auch das nicht immer einfache Verhältnis zu den weltlichen Herrschern ihrer Zeit. Auch auf die Rolle der Zisterzienser als innovativer und sehr erfolgreicher Wirtschaftskonzern geht die Ausstellung ein. Drei historische Akteure zeigen, wie vernetzt der Orden in Europa tatsächlich war: Stephan Harding (um 1054-1139) sowie Bernhard von Clairvaux (um 1090-1153), beide schon früh als Heilige verehrt, sind als Äbte und Theologen maßgeblich für die Ausbreitung und Identität des Ordens verantwortlich. Bernardus Paganelli ist als Eugen III (+1153) der erste Zisterzienser auf dem Papststuhl.

Ein Höhepunkt der Ausstellung ist das Scriptorium, die Schreibwerkstatt: Hier werden die in Zisterzienserklöstern entstandenen, oft aufwändig geschmückten Handschriften im Original präsentiert, so etwa vier Codices aus der Frühzeit des Ordens, die heute in Dijon aufbewahrt werden. Sie zählen zu den kostbarsten und berühmtesten Zeugnissen der Buchkunst des gesamten hohen Mittelalters. Sie können nicht nur die Originale bewundern, sondern auch eigens für die Ausstellung hergestellte originalgetreue Faksimiles. Diese bieten die einmalige Gelegenheit, die Bücher durchzublättern und nicht nur die aufgeschlagenen Seiten der Originale anzusehen.

Ort & Informationen:
LVR-LandesMuseum Bonn
Colmantstr. 14-16
53115 Bonn
Mail: 

info.landesmuseum-bonn@lvr.de 

 

 

1.7.-19.11.2017

Ausstellung „Konrad der Große. Die Adenauerzeit in Köln 1917-1933" im Kölnischen Stadtmuseum

Die Sonderausstellung zeigt das Kölnische Stadtmuseum ab Juli 2017 anlässlich des 100. Jahrestages der Einsetzung Konrad Adenauers als Kölner Oberbürgermeister. In dieser Funktion prägte Konrad Adenauer von 1917 bis zu seiner Absetzung durch die Nationalsozialisten 1933 Köln nachhaltig in Sachen Architektur, Wirtschaft und Kultur.

Die Ausstellung konzentriert sich dabei nicht nur auf die Person Konrad Adenauers, sondern gibt einen lebendigen Einblick in das pulsierende Leben in der Metropole am Rhein in der damaligen Zeit.

Ort & Informationen:
Zeughausstraße 1–3
50667 Köln
Tel. 0221/221-22398
Nur montags: 0221/221-25789
Fax: 0221/221-24154

E-Mail: ksm@museenkoeln.de

 

 

6.7.-13.12.2017
 
Jubiläumsausstellung "100 Jahre Universitätsgesellschaft Bonn"  im Universitätsmuseum Bonn

Die 100. Wiederkehr des Tages der Gründung der "Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität Bonn" (GeFFrUB) ist für das Universitätsmuseum Bonn Anlass, den Blick auf die wechselvolle Geschichte dieser Gesellschaft zu richten. Die Ausstellung folgt dabei der Chronologie der Ereignisse, die in vielen Jahren ein Weitermachen von Krise zu Krise bedeuteten.

Dabei widmet sich die Ausstellung in erster Linie dem Wirken der Vorsitzenden, aber auch den bedeutenden Förderprojekten, etwa der ersten Stiftungsprofessur der Universität Bonn oder dem 1923 gestifteten Röntgen-Institut, sie zeigt die Entwicklung der Studierendenförderung von der Nothilfe 1923 bis zu den heutigen Deutschlandstipendien und verweist auf die in den letzten Jahren erfolgte Veränderung in der Mitgliederstruktur.

Am Anfang der Ausstellung steht die Gründung der Fördergesellschaft durch den dynamischen und zielbewussten Generaldirektor der Bayer AG, Carl Duisberg. Seine Rolle als Organisator der GeFFrUB und als großer Mäsen ist unbestritten, aber heute ist es notwendig, auch auf andere Seiten seines Engagements während des Ersten Weltkrieges einen Blick zu werfen.

 
Ort & Information:

Universitätsmuseum Bonn
Regina-Pacis-Weg 1
53113 Bonn
Email:
abert@verwaltung.uni-bonn.de

Telefon: 0228735367 und 7397
Fax: 0228736769

Web: https://www.ugb.uni-bonn.de/de/100-jahrfeier/jubilaeumsausstellung-im-universitaetsmuseum

 
 
8.10.2017–11.2.2018
 
Ausstellung "Hendrick Goltzius & Pia Fries. Proteus und Polymorphia "  im Museum Kurhaus / Kleve

Aus Anlass seines zwanzigjährigen Bestehens 2017 präsentiert das Museum Kurhaus Kleve von 8. Oktober 2017 bis 11. Februar 2018 eine Ausstellung, die Passagen seines bisherigen Werdegangs würdigt als auch Vergangenheit und Gegenwart zusammenführt. In einer akzentuierten Werkschau kombiniert es einen bedeutenden Schwerpunkt seiner Sammlung mit einer hoch renommierten Wegbegleiterin. Mehr als vierhundert Jahre trennen das künstlerische Œuvre des Manieristen aus dem späten 16. und dem frühen 17. Jahrhundert, Hendrick Goltzius, und der zeitgenössischen Malerin Pia Fries.

Es ist das erste Mal überhaupt, dass beide hochkarätigen künstlerischen Positionen sich gemeinsam umfassend gegenüberstehen. Beide eint die Lust an der Metamorphose, weshalb sich Pia Fries im Untertitel der Ausstellung neben den durch Künstlerbiograph Karel van Mander an Goltzius vergebenen Ehrentitel Proteus als sogenannte Polymorphia hinzugesellt – und damit augenzwinkernd Assoziationen an ein fiktives, antik anmutendes Künstlerpaar zulässt.

2017 jährt sich der Todestag des vom Niederrhein stammenden Kupferstechers, Zeichners und Malers Hendrick Goltzius (Bracht 1558-1617 Haarlem) zum 400. Mal. Der großartige Bestand von rund 100 Kupferstichen befindet sich in der Sammlung Angerhausen, einem bedeutenden Konvolut, das 1982 in die Hände der Stadt Kleve gekommen ist und den Bestand alter Kunst des Klever Museums potenzierte. Sie bilden den Grundstock für die erste umfassende druckgraphische Retrospektive seit fünfunddreißig Jahren am Niederrhein, die Hendrick Goltzius im sinnreichen Kontext mit Leihgaben aus Deutschland und den Niederlanden präsentieren wird.

Die international renommierte Malerin Pia Fries (*1955 in Beromünster, Schweiz) war 1997 die erste Künstlerin, die eine Einzelausstellung im Museum Kurhaus Kleve erhielt. Bereits damals zeichneten ihr Œuvre dezidierte Bezüge zur Malereigeschichte aus. Punktgenau zum zwanzigjährigen Jubiläum des Museums kehrt sie zurück, um ihr neuestes malerisches Werk, das sich seit 2010 intensiv mit Hendrick Goltzius beschäftigt, in eine sinnfällige Synthese mit seinen hochkomplexen Bildschöpfungen zu setzen.

 

Ort & Information:
 
Museum Kurhaus Kleve - Ewald Mataré-Sammlung
Tiergartenstraße 41
47533 Kleve
Tel: +49-(0)2821-750 10
Fax: +49-(0)2821-750 111
E-Mail: info@museumkurhaus.de

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 11 – 17 Uhr
(und an allen Feiertagen, außer 24., 25. und 31.12.
sowie 1.1. und Rosenmontag)

Mehr zu Hendrick Goltzius in der Sparte Persönlichkeiten! (hier).