Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

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 Veranstaltungen 

 
3.4.-31.10.2017
 
Ausstellung "Der geteilte Himmel. Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr" im Ruhrmuseum, Essen
 
Die Ausstellung nimmt das Reformationsjubiläum zum Anlass, mit bedeutenden kulturhistorischen Exponaten das Verhältnis und das Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen und Konfessionen über Jahrhunderte bis in die Gegenwart darzustellen und im Sinne eines interreligiösen Diskurses auch unter aktuellen und zukunftsrelevanten Aspekten zu diskutieren. Zu diesem Zweck hat sich das Ruhr Museum mit dem Essener Forum Kreuzeskirche Essen und dem Martin Luther Forum Ruhr zusammengeschlossen, um im Gedenkjahr neben der Ausstellung ein breites Kultur- und Bildungsprogramm zu entwickeln.
 
 
Ort & Information:
Gelsenkirchener Straße 181/Zollverein A 14 (Schacht XII, Kohlenwäsche)
45309 Essen
Tel.: (0201) 24681 444
Fax: (0201) 24681 460
 
 
 
6.4.-3.6.2017
 
Ausstellung ""Von Koblenz bis Bonn - Burgen am unteren Mittelrhein" im LBZ, Koblenz

Es gibt nur wenige Landschaften in Europa, die eine vergleichsweise hohe Dichte an Burgen aufweisen wie das Mittelrheintal. Insbesondere der untere, von Koblenz bis nach Bonn reichende Talabschnitt weist noch zahlreiche mittelalterliche Wehranlagen auf, die vollständig oder zumindest in Teilen von moderner Überformung verschont geblieben sind.

Das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz präsentiert in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland vom 6. April bis zum 3. Juni 2017 eine Ausstellung, die sich erstmals diesen Burgen in größerem Zusammenhang widmet. Zusammengestellt durch den Lahnsteiner Historiker und renommierten Burgenforscher Alexander Thon M.A., veranschaulichen Texte, Bilder und zahlreiche Exponate das gesamte Panorama mittelalterlicher Wehranlagen am unteren Mittelrhein. Dazu gehören die großartige Burg Hammerstein als älteste Anlage und zeitweiliger Hort der Reichsinsignien, hochmittelalterliche Gründungen wie Rheineck oder die erzbischöflich kölnischen Stadtburgen in Linz und Andernach. Mehrfach anzutreffen sind Schlösser, welche die Stelle mittelalterlicher Vorgängerbauten eingenommen haben, wie Poppelsdorf, Sinzig oder Engers, während der Ehrenbreitstein im 19. Jahrhundert zu einer der größten Festungen in ganz Europa ausgebaut wurde. Mit dem Drachenfels und Rolandseck liegen die neben der Loreley wohl wichtigsten Repräsentanten der Rheinromantik im präsentierten Gebiet.

Neben zahlreichen historischen Abbildungen zeigen eindrucksvolle Luftaufnahmen des Bonner Fotografen und Piloten Philipp von Hagens den aktuellen Bauzustand. Urkunden aus den Beständen des Landeshauptarchivs Koblenz und des Stadtarchivs Linz vermitteln Einblicke in Funktion und Bedeutung einer Burg. Das großartige Rechnungsbuch der Burggrafen von Drachenfels aus den Jahren 1395-1398 veranschaulicht exemplarisch die Haushaltsführung auf einer spätmittelalterlichen Burg.

Nach Eröffnung der Ausstellung am 6. April 2017 ergänzen zwei Vorträge im Landesbibliothekszentrum (27. April und 11. Mai 2017) die Thematik. Zur weiteren Vertiefung dienen zwei Publikationen, die vor Ort erworben werden können. Nach Ausstellungsende am 3. Juni 2017 sind weitere Präsentationsorte im nördlichen Rheinland-Pfalz und angrenzenden Nordrhein-Westfalen geplant. Es folgt eine virtuelle Umsetzung im Internetportal Rheinische Geschichte.

Ort & Information:
Landesbibliothekszentrum / Rheinische Landesbibliothek
Bahnhofplatz 14
56068 Koblenz

Telefon: 0261 91500 - 400
Telefax: 0261 91500 - 910
E-Mail: info.rlb(at)lbz-rlp.de

 
 
 
 
29.6.2017-28.1.2018

Ausstellung „Die Zisterzienser. Das Europa der Klöster" im LVR-LandesMuseum, Bonn

650 Klostergründungen der Zisterzienser in 150 Jahren: Im Rheinland, in der Eifel und im Westerwald errichten sie kurz nacheinander die Abteien Kamp (1123), Altenberg (1133), Himmerod (1134), Heisterbach (1192) und Marienstatt (1212), die zu den frühesten Gründungen außerhalb Frankreichs gehören. Mit über 200 kostbaren Ausstellungsobjekten aus ganz Europa erzählt die Ausstellung die Erfolgsgeschichte dieses außergewöhnlichen Ordens. Vom späten 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts durchdringt der sogenannte Konzern der Weißen Mönche wie ein Netzwerk den Kontinent und entwickelt sich zu einem der mächtigsten Verbände der Christenheit. Die Zisterzienser und Zisterzienserinnen werden zu einem dynamischen Element der europäischen Zivilisation.

Die Ausstellung zeigt nicht nur die Lebenswelt der Mönche und Nonnen, sondern auch das nicht immer einfache Verhältnis zu den weltlichen Herrschern ihrer Zeit. Auch auf die Rolle der Zisterzienser als innovativer und sehr erfolgreicher Wirtschaftskonzern geht die Ausstellung ein. Drei historische Akteure zeigen, wie vernetzt der Orden in Europa tatsächlich war: Stephan Harding (um 1054-1139) sowie Bernhard von Clairvaux (um 1090-1153), beide schon früh als Heilige verehrt, sind als Äbte und Theologen maßgeblich für die Ausbreitung und Identität des Ordens verantwortlich. Bernardus Paganelli ist als Eugen III (+1153) der erste Zisterzienser auf dem Papststuhl.

Ein Höhepunkt der Ausstellung ist das Scriptorium, die Schreibwerkstatt: Hier werden die in Zisterzienserklöstern entstandenen, oft aufwändig geschmückten Handschriften im Original präsentiert, so etwa vier Codices aus der Frühzeit des Ordens, die heute in Dijon aufbewahrt werden. Sie zählen zu den kostbarsten und berühmtesten Zeugnissen der Buchkunst des gesamten hohen Mittelalters. Sie können nicht nur die Originale bewundern, sondern auch eigens für die Ausstellung hergestellte originalgetreue Faksimiles. Diese bieten die einmalige Gelegenheit, die Bücher durchzublättern und nicht nur die aufgeschlagenen Seiten der Originale anzusehen.

Ort & Informationen:
LVR-LandesMuseum Bonn
Colmantstr. 14-16
53115 Bonn
Mail: 
info.landesmuseum-bonn@lvr.de 

 

 

1.7.-19.11.2017

Ausstellung „Konrad der Große. Die Adenauerzeit in Köln 1917-1933" im Kölnischen Stadtmuseum

Die Sonderausstellung zeigt das Kölnische Stadtmuseum ab Juli 2017 anlässlich des 100. Jahrestages der Einsetzung Konrad Adenauers als Kölner Oberbürgermeister. In dieser Funktion prägte Konrad Adenauer von 1917 bis zu seiner Absetzung durch die Nationalsozialisten 1933 Köln nachhaltig in Sachen Architektur, Wirtschaft und Kultur.

Die Ausstellung konzentriert sich dabei nicht nur auf die Person Konrad Adenauers, sondern gibt einen lebendigen Einblick in das pulsierende Leben in der Metropole am Rhein in der damaligen Zeit.

Ort & Informationen:
Zeughausstraße 1–3
50667 Köln
Tel. 0221/221-22398
Nur montags: 0221/221-25789
Fax: 0221/221-24154

E-Mail: ksm@museenkoeln.de