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 Veranstaltungen 

 

Sonderverkauf Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde

Die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde und der Droste Verlag räumen die Lager von älteren Publikationen zu Sonderkonditionen.

Wählen Sie bis zum 31.1.2017 Titel aus der anhängenden Liste zu Sonderpreisen aus und richten Sie Ihre Bestellung an den Droste Verlag: 

Telefon: +49 (0) 2 11 / 8 60 52 06
Fax: +49 (0) 2 11 / 3 23 00 98
E-Mail: vertrieb@drosteverlag.de

Für die Versandkosten werden 4 € in Rechnung gestellt.

Die Auslieferung erfolgt ab dem 24.11.2016.

 Titel des Sonderverkaufs

 

 

 
 
 
 
 
9.6.2016 - 22.1.2017:
verlängert bis zum 23.4.2017

Ausstellung „Eva’s Beauty Case - Schmuck und Styling im Spiegel der Zeiten" im LVR-LandesMuseum Bonn

Eine eigentümliche Faszination geht von Schmuck zu allen Zeiten aus. Edle Metalle und Steine sind kostbar und selten. Seit Jahrhunderten werden ihnen in allen Kulturen besondere, oft fast magische Eigenschaften zugewiesen. Über ihre Schönheit hinaus sind sie Verbindungsglied und Attribute der Götter, Heilmittel und Amulette aber auch Schönheitsmittel, Handels- und Beutegut, Beleg für wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen, Statussymbol und als Trachtbestandteil Ausdruck regionaler, herrschaftlicher und sozialer Identifikationen.

Das LVR-LandesMuseums Bonn besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen römischen Schmucks nördlich der Alpen und eine der größten und bedeutendsten frühmittelalterlichen Schmucks. Dazu gehören unter vielen anderen Objektgruppen auch die zahlreichen äußerst filigran gearbeiteten Goldscheibenfibeln als Beleg für die außerordentliche Kunstfertigkeit der Goldschmiede im frühen Mittelalter. Sie schöpften aus Technologien und Formenschatz der mediterranen Spätantike wie germanischer Tradition und schufen aus dieser Verbindung Kunstwerke ganz eigenen Stils.

Diese einzigartigen und kostbaren Funde stehen im Zentrum einer Ausstellung, die sich mit der Kulturgeschichte des Schmucks und der Schönheit beschäftigt. „Evas Beauty Case“ lädt ein, die vielen Facetten des Ringens um menschliche Schönheit zu erleben: Die Schau spannt einen einzigartigen kultur- und epocheübergreifenden Bogen – von der Steinzeit bis in die Gegenwart; vom Bauplan der Natur über die wechselnden Schönheitsideale; von Edelsteinen als Schönheitsmittel, Handels- und Beutegut; von Schmuck, Frisur und Schminken als Statussymbol und als Ausdruck regionaler, herrschaftlicher und sozialer Identifikationen bis zum Schönheits- und Starkult der Gegenwart.

Zahlreiche interaktive Schauelemente, Medien- und Hands-On-Stationen ergänzen die Ausstellung. Ein eigener Mitmachbereich thematisiert zusätzlich die Idealvorstellungen von Schönheit im Wandel der Zeit: So können sich die Besucherinnen und Besucher u.a. in Nofretete, Königin Elisabeth I. oder auch Ludwig XIV. morphen. „Schönheitexperten“ verraten hier zusätzlich zu bestimmten Zeiten alles über die Vorbilder, Tricks und Geheimnisse aber auch über die Zwänge und Nebenwirkungen des so alltäglichen und vertrauten „Schönmachens“.

Weitere Informationen:
LVR-LandesMuseum Bonn
Colmantstr. 14-16
53115 Bonn
Mail: 
info.landesmuseum-bonn@lvr.de 

 

 
 
24.11.2016-17.3.2017

Ausstellung „Dom sweet Home: Die Kölner Domumgebung von 1817 bis heute" im Historischen Archiv der Stadt Köln

Die Ausstellung thematisiert die Verbindung von Papier und Dom in Köln anhand von ausgewählten Archivalien. Diese verdeutlichen den ständigen Wandel, dem die Domumgebung vor allem seit dem Weiterbau des heutigen Weltkulturerbes 1842 ausgesetzt war. Gezeigt werden Pläne, Kartenausschnitte, Aktenauszüge sowie Fotografien. Ergänzt wird das Angebot durch Multimediastationen, die sich dem Kölner Dom und seiner Umgebung widmen.

Der Bogen wird bis in die heutige Zeit gespannt, in der das Domumfeld eine weitere Umgestaltung erfährt. Ebenso thematisiert wird das Projekt einer Gruppe von Studierenden der Hochschule Fresenius in Köln, die in Kooperation mit der Dombauhütte den Kölner Dom mit großem Aufwand über drei Monate digitalisiert haben.

Ort:
Historisches Archiv der Stadt Köln
Heumarkt 14
50667 Köln

 

 

10.12.2016-1.5.2017

Ausstellung „Drunter und Drüber: Der Heumarkt Schauplatz Kölner Geschichte 3" im Kölnischen Stadtmuseum

Ungerm Stätz vum Pääd – dort verabredeten sich Kölner Liebespaare auf dem Heumarkt. Seit 1878 war das imposante Reiterstandbild des Preußenkönigs markanter Orientierungspunkt des riesigen Platzes. Unter diesem Pferdeschweif treffen sich nun auch das Kölnische Stadtmuseum und das Römisch-Germanische Museum: Nach gemeinsamen Ausstellungen zum Waidmarkt und zum Eigelstein ist der Heumarkt ab 10. Dezember der dritte Schauplatz Kölner Geschichte in unserer erfolgreichen Reihe „drunter und drüber“.

Vom römischen Rheinhafen über den mittelalterlichen Handelsplatz bis zum Epizentrum des Karnevals war der Heumarkt vieles – geschäftig, bunt und laut, aber vor allem eines: ein urkölscher Ort der Begegnung.

Ort und weitere Informationen:
Kölnisches Stadtmuseum
Zeughausstr. 1-3
50667 Köln
Mail:
ksm@museenkoeln.de

 
 
 
29.6.2017-28.1.2018

Ausstellung „Die Zisterzienser. Das Europa der Klöster"

650 Klostergründungen der Zisterzienser in 150 Jahren: Im Rheinland, in der Eifel und im Westerwald errichten sie kurz nacheinander die Abteien Kamp (1123), Altenberg (1133), Himmerod (1134), Heisterbach (1192) und Marienstatt (1212), die zu den frühesten Gründungen außerhalb Frankreichs gehören. Mit über 200 kostbaren Ausstellungsobjekten aus ganz Europa erzählt die Ausstellung die Erfolgsgeschichte dieses außergewöhnlichen Ordens. Vom späten 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts durchdringt der sogenannte Konzern der Weißen Mönche wie ein Netzwerk den Kontinent und entwickelt sich zu einem der mächtigsten Verbände der Christenheit. Die Zisterzienser und Zisterzienserinnen werden zu einem dynamischen Element der europäischen Zivilisation.

Die Ausstellung zeigt nicht nur die Lebenswelt der Mönche und Nonnen, sondern auch das nicht immer einfache Verhältnis zu den weltlichen Herrschern ihrer Zeit. Auch auf die Rolle der Zisterzienser als innovativer und sehr erfolgreicher Wirtschaftskonzern geht die Ausstellung ein. Drei historische Akteure zeigen, wie vernetzt der Orden in Europa tatsächlich war: Stephan Harding (um 1054-1139) sowie Bernhard von Clairvaux (um 1090-1153), beide schon früh als Heilige verehrt, sind als Äbte und Theologen maßgeblich für die Ausbreitung und Identität des Ordens verantwortlich. Bernardus Paganelli ist als Eugen III (+1153) der erste Zisterzienser auf dem Papststuhl.

Ein Höhepunkt der Ausstellung ist das Scriptorium, die Schreibwerkstatt: Hier werden die in Zisterzienserklöstern entstandenen, oft aufwändig geschmückten Handschriften im Original präsentiert, so etwa vier Codices aus der Frühzeit des Ordens, die heute in Dijon aufbewahrt werden. Sie zählen zu den kostbarsten und berühmtesten Zeugnissen der Buchkunst des gesamten hohen Mittelalters. Sie können nicht nur die Originale bewundern, sondern auch eigens für die Ausstellung hergestellte originalgetreue Faksimiles. Diese bieten die einmalige Gelegenheit, die Bücher durchzublättern und nicht nur die aufgeschlagenen Seiten der Originale anzusehen.

Weitere Informationen:
LVR-LandesMuseum Bonn
Colmantstr. 14-16
53115 Bonn
Mail: 
info.landesmuseum-bonn@lvr.de