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Franz Xaver Münch (1883-1940), katholischer Priester, Generalsekretär des Katholischen Akademikerverbandes Deutschlands

Eng verwoben mit dem Katholischen Akademikerverband Deutschlands (KAV) war dessen Generalsekretär Prälat Dr. Franz Xaver Münch, der zwischen 1916 und 1938 dominierender Organisator dieses Verbandes war. Bis in die frühen Weimarer Jahre entwickelte sich dieser Verband zu einem wichtigen Impulsgeber des philosophisch-theologischen Neuansatzes katholischen Geisteslebens in Deutschland, der in erster Linie vom deutschen Westen, vor allem von Köln und dem Rheinland, ausging.

Franz Xaver Münch, Porträtfoto (Bildvergrößerung öffnet in neuem Fenster, 52KB)
Franz Xaver Münch, Porträtfoto, ca. 1920-1930 (Historisches Archiv des Erzbistums Köln, NL Münch)

Franz Xaver Münch wurde am 22.9.1883 als Sohn des am Kölner Waisenhaus tätigen Lehrers Peter Münch und dessen Ehefrau Katharina, geborene Breidenbach, in Köln geboren und besuchte in seiner Heimatstadt das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium. Nach seinem Abitur studierte Münch zunächst in Bonn vier Semester Rechtswissenschaften, ehe er sich 1904 für ein Studium der Theologie entschied, das ihn später noch weiter nach Freiburg i. Br. und München führte. Münch wurde am 14.3.1908 in Köln von Antonius Kardinal Fischer zum Priester geweiht und wenige Tage später zunächst zum zweiten Kaplan an St. Apollinaris in Düsseldorf ernannt und ein Jahr später zum Kaplan in Erkrath berufen.

Während seiner Bonner Studienjahre machte Münch die Bekanntschaft mit dem bedeutenden Kirchenhistoriker Heinrich Schrörs, bei dem er im Jahr 1918 über den Aufklärungstheologen Thaddäus Anton Dereser (1757-1827) promovierte. Im Umfeld Schrörs lernte Münch den jungen Benediktiner Ildefons Herwegen aus der rheinischen Abtei Maria Laach kennen, der ebenfalls zwischen 1904 und 1907 in Bonn studierte und zu dem er eine freundschaftliche Beziehung entwickelte.

Auf dem Höhepunkt des Modernismusstreits schlossen sich vielerorts katholische Akademiker zu Vereinigungen zusammen, die basierend auf der gemeinsamen katholischen Weltanschauung um die Vertiefung des eigenen religiösen sowie die Gestaltung des geistig kulturellen Lebens bemüht waren. In der Folge kam es 1908 zu einem engeren Zusammenschluss der katholischen Akademiker. Münch stieß als Kaplan in Düsseldorf auf einen Kreis, der sich „Verein akademisch gebildeter Katholiken“ nannte und maßgeblich von dem später bekannten Romanisten Hermann Platz (1880-1945) zusammengehalten wurde. Die Gruppe fand im Jahr 1911 ein neues geistliches Zentrum in der Erzabtei Beuron bei Sigmaringen. Männer wie der spätere französische Außenminister Robert Schuman (1886-1963), der spätere Reichskanzler Bezeichnet (1) im alten  Deutschen Reich (bis 1806) den Reichserzkanzler (das Amt lag seit 965 beim Erzbischof von Mainz), (2) im Norddeutschen Bund 1867-1871 den vom Bundespräsidum, das der König von Preußen inne hatte,  bestimmten Bundeskanzler, (3) im Deutschen Reich 1871-1918 den Reichskanzler, den höchsten, vom Kaiser ernannten Regierungsbeamten und Vorsitzenden des Bundesrats, (3) 1919-1945 den deutschen Ministerpräsidenten, der (4) in der Bundesrepublik Deutschland seit 1949 wieder Bundeskanzler heißt.  Heinrich Brüning (1885-1970) oder der Philosoph Alois Dempf (1891-1982) gehörten dazu. Es war der Bekanntschaft Münchs zu Ildefons Herwegen zu verdanken, dass dieser Zirkel daraufhin näher an das Kloster Maria Laach heranrücken und Herwegen Vorträge in diesem Kreis abhalten konnte.

Ildefons Herwegen, Porträtfoto (Bildvergrößerung öffnet in neuem Fenster)
Ildefons Herwegen, Porträtfoto, 1936. (Abt-Herwegen-Institut Maria Laach)

Nach dem Aachener Katholikentag des Jahres 1912 schlossen sich mehrere Akademikerzirkel zu einem „Verband der Vereine katholischer Akademiker“ zusammen, deren erster Sekretär Münch am 25.6.1913 wurde. Begründet war damit eine neue innerkatholische Bewegung, die starke liturgische Impulse durch das Kloster Maria Laach erhielt, zu dessen neuem Abt am nächsten Tag Ildefons Herwegen gewählt wurde. Dieser gestaltete in den kommenden Jahren mit einem neuen Programm die liturgische und geistige Welt des Klosters, um Antworten auf die Herausforderungen der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zu finden. Um diese wichtigen Impulse auch außerhalb der Klostermauern geben zu können, fiel dem Verband um Franz Xaver Münch eine wichtige Sammelfunktion zu. Münch war zunächst am 24.2.1915 als Divisions- und Lazarettpfarrer zum Militärdienst im Ersten Weltkrieg eingezogen worden und diente 18 Monate an der Westfront. Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg fühlte er sich als Seelsorger aber nicht genug ausgelastet. So wurde er 1916 auf Drängen seines Freundes Herwegen und mit Zustimmung des deutschen Episkopats vom damaligen Kölner Erzbischof Felix Kardinal von Hartmann zum ersten Generalsekretär des nunmehr „Katholischen Akademikerverbands“ ernannt und am 7.10.1916 zudem an St. Maternus in Köln eingesetzt. Für seine Tätigkeit beim KAV wurde er 1926 zum päpstlichen Hausprälat ernannt.

Edmund Raitz von Frentz, Porträtfoto (Bildvergrößerung öffnet in neuem Fenster)
Edmund Raitz von Frentz, Porträtfoto. (Privatnachlaß Edmund Freiherr Raitz von Frentz, Spay)

Bei seinem Bemühen, kulturelles und kirchliches Leben miteinander zu verbinden, gewann Münch zahlreiche Freunde aus dem Kreise der Künstler und Intellektuellen, etwa den damaligen Kapellmeister an der Kölner Oper, Otto Klemperer (1885-1973), der zum Katholizismus konvertierte, vor allem aber die beiden Philosophen Max Scheler (1874-1928) und Peter Wust. In diese Zeit fiel auch der Beginn der engeren Freundschaft zu dem späteren römischen Korrespondenten Edmund Raitz von Frentz, der Vorstandsmitglied und Schriftführer des Auslandsausschusses des Verbands wurde und von Rom aus weiter intensiven Kontakt zu Münch pflegte und ihn regelmäßig besuchte, wenn er nach Köln zurückkam.

nach obenNeben der liturgisch-religiösen Prägung, die maßgeblich durch Herwegen geleistet wurde, waren zuerst Scheler und – von diesem tief beeindruckt – Wust die beiden Anziehungspole der verschiedenen Kölner Zirkel, die dem philosophischen Denken mit katholischer Orientierung neue zeitgemäße Dimensionen zu geben vermochten. Scheler, der zu den maßgeblichen deutschsprachigen Philosophen der Jahre nach dem Ersten Weltkrieg gezählt wird, war im jüdischen Glauben erzogen worden und 1899 zum Katholizismus konvertiert. 1919 hatte er die Leitung des sozialwissenschaftlichen Instituts an der wieder gegründeten Kölner Universität übernommen und konnte darüber hinaus politisch für die Zentrumspartei gewonnen werden, für die er als Stadtverordneter wirkte. An den Kreis der intellektuell interessierten Katholiken Kölns um Münch fand Scheler Anschluss und referierte häufig auf Einladung Münchs bei den Veranstaltungen des KAV. Wegen einer Scheidung und anschließender Wiederheirat Schelers im Jahr 1923 sowie einer damit verbundenen Entfernung von der Katholischen Kirche kam es jedoch zum Bruch des Verhältnisses zwischen Scheler, Münch und dem Akademikerverband.

Die Verehrung für Schelers Denkansätze wurde dadurch nicht geschmälert, fiel sein Werk doch, auf der Schwelle des 19. zum 20. Jahrhundert liegend, in eine Zeit tiefgreifender Wandlungen, die die Kunst, die Musik, die Literatur und die philosophischen Denkansätze betrafen. Im künstlerischen Ausdruck folgte der Epoche des Naturalismus Eine philosophische Richtung, die verschiedene Theorien in sich vereint. So bezeichnet der Naturalismus (1) diejenigen Lehren, die von einer allumfassenden Welt aus Raum und Zeit ausgehen, d.h. alle Objekte und Ereignisse sind Teil der Natur (2) in der Erkenntnistheorie diejenigen Lehren, die davon ausgehen, dass alles Wissen nicht a priori, sondern immer Teil der empirischen Wissenschaften ist.  der Expressionismus Lateinisch-neulateinisch (Ausdruckskunst),  Anfang des 20. Jahrhunderts entstandene Stilrichtung der bildenden Kunst, der Literatur und um 1920 auch der Musik. Der Expressionismus steht im bewussten Gegensatz zum Impressionismus. Der Begriff wird erstmals 1911 gebraucht.  sowie die mit dem Kubismus verbundene Abstraktion – eine Antwort auf den neuen Zustand des Menschen in der Moderne Sammelbegriff für die Kunst und Architektur seit Anfang des 20. Jahrhunderts im Gegensatz zum Historismus des 19. Jahrhunderts. , der losgelöst von der Natur und neu ausgerichtet in seiner Stellung zum Kosmos erschien. Ebenso wandelte sich in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts das philosophische Denken, dessen Neuansätze neben Scheler vor allem bei Edmund Husserl (1859-1938) zu finden waren, der Scheler stark geprägt hatte.

Schelers von den Grundlehren des Katholizismus beeinflusstes Werk faszinierte Peter Wust, der Franz Xaver Münch ebenfalls in Freundschaft verbunden war und durch Münch zahlreiche Einladungen für die Generalversammlungen oder die einzelnen Ortsgruppen des KAV erhielt. Obwohl sich Wust zwischenzeitlich vom christlichen Glauben entfernt hatte, fand er maßgeblich über Max Scheler zurück zu einer christlichen Existenzphilosophie, die ihn eine ihm eigene »christliche Anthropologie Etymologisch von anthropos (griechisch Mensch) und logos (griechisch Rede, auch im Hinblick auf ihren Gehalt) bezeichnet die Anthropologie die Lehre vom Menschen. « entwickeln ließ. Legendär waren die Treffen katholisch orientierter Künstler und Intellektueller um Peter Wust im Kölner Altstadt-Café Kaiser in der Breiten Straße, zu dem sich Männer wie Emil Ritter (1881-1968), der spätere Chefredakteur der „Germania“, der bedeutende Kirchenmaler Peter Hecker (1884-1971), der Architekt und Kirchenbaumeister Dominikus Böhm und andere Interessenten gesellten.

Die erste Hälfte der 1920er Jahre entwickelte sich für den deutschen Katholizismus in einer ungeheuren Dynamik zu einer intellektuell-künstlerischen Hochphase, die beengende Ghettogrenzen des 19. Jahrhunderts mit einem neuen Selbstbewusstsein zu vertauschen imstande war. Diese – blickt man auf die Turbulenzen der untergehenden Republik von Weimar im Grunde auf eine halbe Dekade beschränkte – Entfaltung war besonders in Köln, dem zentralen Anziehungs- und Sammelort des katholischen Westens in Deutschland beheimatet. So waren es besonders die zwanziger Jahre, in denen der KAV seine Blütezeit hatte – er war zu einem wichtigen intellektuellen Forum geworden. Die Zeugnisse des intensiven Gedankenaustauschs waren die religiös-wissenschaftlich ausgerichteten Jahresversammlungen des KAV, die im gesamten deutschsprachigen Raum abgehalten wurden (1922 Heidelberg, 1923 Ulm, 1924 Dresden oder 1925 Innsbruck).

Anfang der 1930er Jahre befand sich Münch jedoch in einer heftigen, politisch motivierten Auseinandersetzung mit der Görres-Gesellschaft. Aus der Diskussion um die Stellung der Katholiken zur Welt in den zwanziger Jahren erwuchs ihm und vielen KAV-Mitgliedern der Wunsch zur Errichtung einer katholischen Universität, welche ihren Sitz in Salzburg haben sollte. Auf der Herbsttagung des KAV 1930 in Salzburg beschloss der Verein einstimmig, künftig in Verbindung mit dem Fürsterzbischöflichen Stuhl in Salzburg, mit der seit kurzem dort bestehenden theologischen Fakultät Lateinisch, bezeichnet fachlich nach den Hauptwissenschaften gegliederte Lehr- und Verwaltungseinheiten einer Hochschule. , mit der deutschsprachigen Benediktinerkonföderation und mit der Görres-Gesellschaft alljährlich dort Hochschulwochen zu veranstalten. Die ersten Salzburger Hochschulwochen wurden im August 1931 noch gemeinsam veranstaltet, doch schon ein Jahr später kam es zum Zerwürfnis mit der Görres-Gesellschaft. In einem Beitrag in der „Kölnischen Volkszeitung“ vom 31.7.1932 griff Münch die Görres-Gesellschaft an und behauptete, dass es den Katholiken an einem katholischen Wissenschaftsbegriff mangele. Ihm ging es bei seinen Vorwürfen um die Eliminierung angeblicher Reste des Deismus, Liberalismus Lateinisch, Bezeichnung einer geistigen Strömung und einer politischen Philosophie, deren Anhänger die Freiheiten des Individuums in den Vordergrund ihrer politischen Forderungen stellten und den durch geistige oder staatlichen Institutionen ausgeübten Zwang ablehnen.  und Relativismus im deutschen Katholizismus, speziell in der Görres-Gesellschaft. Ihr Präsident, Heinrich Finke (1855-1938), trat Münch scharf entgegen. Der Konflikt spitzte sich bis 1933 zu, fand dann aber sein zwangsläufiges Ende durch die nationalsozialistische Machtgewinnung.

Einige Zentrumskreise entwickelten in den ersten Monaten eine kooperative Linie zum neuen NS-Staat, in dem Bewusstsein, bei dieser Gelegenheit als national zuverlässige Reichsbürger zu gelten. Sie suchten vor allem eine Verbindung zu Franz von Papen (1879-1969), dem bislang im Zentrumsmilieu weitgehend abgelehnten Ex- aber jetzt neuen Vizekanzler Bezeichnung für den Stellvertreter des Kanzlers  Adolf Hitlers (1889-1945), weil sie in ihm den einzigen verbliebenen Katholiken an den Schalthebeln der Macht sahen. Hierzu zählte unter anderem ab 1933 die mit Franz Xaver Münch in Köln beheimatete Leitung des KAV.

Es waren Münch und der damalige preußische Zentrumsführer Prälat Albert Lauscher, die dem auf vielen römisch-diplomatischen Bühnen agierenden  Zentrumskorrespondenten Raitz von Frentz bei einem Besuch in Köln Anfang März 1933 dringend zurieten, aus römischer Perspektive jetzt die Hand zur Versöhnung Richtung Papen zu reichen und Brücken zur neuen Reichsregierung zu bauen, da die bisherige „Sammlungsstrategie“ des Zentrums gescheitert war.

Von dem Inhalt der Unterredungen in Köln beeindruckt, schrieb Raitz von Frentz nach seiner Rückkehr nach Rom einen Brief an Papen, in dem er sich dem Vizekanzler als Vermittler vor Ort anbot. Er berichtete von seinem Gespräch mit Prälat Münch, mit dem er ausführlich die innenpolitische und kulturelle Lage Deutschlands besprochen hatte. Von Münch hatte Raitz von Frentz erfahren, dass Papen gegenwärtig nicht über einen im vatikanischen Milieu erfahrenen Vertrauensmann verfügte.

Hatte im März die Zentrumsfraktion nach langer Beratung bereits dem ErmächtigungsgesetzAm 23.3.1933 als „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“ beschlossenes und am 24.3.1933 in Kraft getretenes Reichsgesetz, das der Reichsregierung die Befugnis gab, Gesetze ohne Bestätigung des Reichstages, des Reichsrates und des Reichspräsidenten zu erlassen. Das zunächst bis zum 1.4.1937 befristete, 1937 und 1939 durch Reichstagsbeschluss, 1943 durch Führererlass verlängerte Ermächtigungsgesetz setzte grundlegende Prinzipien des demokratischen Rechtsstaates und der Weimarer Verfassung außer Kraft. Zusammen mit der „Reichstagsbrandverordnung“ vom 28.2.1933 bildete es die gesetzlichen Grundlagen für die Errichtung des NS-Diktatur. zugestimmt und hatten die Bischöfe ihre heftigen Bedenken gegenüber dem Nationalsozialismus entgegen früherer Verlautbarungen aufgehoben – dies alles ohne erkennbaren Druck aus Rom – so wollte Papen mit dem von ihm verfolgten Plan eines Reichskonkordats die deutschen Katholiken mit dem Dritten Reich aussöhnen und sich selbst unentbehrlich machen und ihm wurden aufgrund von kurzfristig aufkeimenden Hoffnungen im Vatikan die Türen weit geöffnet.

Auf einer kontroversen Sondertagung des KAV vom 21.-23.7.1933 in Maria Laach, auf der Franz von Papen einen Tag nach Unterzeichnung des Reichskonkordats ein wichtiges Referat hielt, sprach sich die Mehrheit der Teilnehmer für ein Bekenntnis zum neuen Staat aus. In der Befürchtung, der KAV könnte von den Nationalsozialisten aufgelöst werden, vertraute Münch weiterhin noch auf eine Zähmung Hitlers und empfahl, künftig Kompromisse einzugehen.

Dem KAV blieb aber dennoch das übliche Schicksal katholischer Verbände im Dritten Reich nicht erspart. Hatte der Verband 1935 noch zirka 11.000 Mitglieder folgten am 21.12.1938 das staatlich dekretierte Verbot und die Auflösung des Verbandes. Franz Xaver Münch zog sich – gesundheitlich angeschlagen – zur Erholung nach Florenz zurück und starb dort im Alter von 57 Jahren am 19.10.1940. Er wurde am 13.11.1940 auf dem Campo Santo Teutonico in Rom in einer Priestergruft beigesetzt.

 

Werke
Der äußere Lebensgang des Aufklärungstheologen Thaddäus Anton Dereser, Diss. Bonn 1929.

 

Literatur

Braun, Anna C., Erinnerungen an Franz Xaver Münch, Regensburg 1948.

Breuer, Dieter/Cepl-Kaufmann, Gertrude (Hg.), Der „Katholische Akademikerverband“ im Übergang von der Weimarer Republik ins „Dritte Reich“. Moderne und Nationalsozialismus im Rheinland, Paderborn 1997, S. 551–576.

Burtscheidt, Andreas, Edmund Freiherr Raitz von Frentz. Rom-Korrespondent der deutschsprachigen katholischen Presse 1924–1964, Paderborn [u.a.] 2008.

Ehrung für Franz Xaver Münch, in: Der katholische Gedanke, Band 24, 1968, S. 125–127.

Killy, Walther/Vierhaus, Rudolf (Hg.), Deutsche Biographische Enzyklopädie, Band 7, München 1998, S. 293.

Kosch, Wilhelm, Münch, Franz Xaver, in: Das katholische Deutschland, Band 2, Augsburg 1937, Sp. 3142–3143 .

Muckermann, Friedrich, Prälat Münch zum 50. Geburtstag, in: Augsburger Postzeitung. Nr. 216, 1933.

Schaber, Johannes, Münch, Franz Xaver, in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 16, Herzberg 1999, Sp. 1108–1117.

Severus, Emmanuel von, Für die Akademiker. Vor hundert Jahren wurde Franz Xaver Münch geboren, in: Christ in der Gegenwar, Band 35, 1983, Heft 41, S. 332.

Online
Ebneth, Rudolf, Münch, Franz Xaver. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 18, Berlin 1997, S. 517 f. [Online]



Andreas  Burtscheidt  (Bonn)