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 Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde 

Herzlichen Willkommen auf der Seite der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, der Historischen Kommission des Rheinlandes im Portal Rheinische Geschichte

Gustav Mevissen im Jahr 1848, Lithografie nach einer Zeichnung von Valentin SchertleHier erfahren Sie Näheres zu Geschichte, Organisation und Tätigkeit unserer Gesellschaft. Unter anderem finden Sie auf diesen Seiten Infos zur Gründung, zur Organisation sowie zu aktuellen und älteren Publikationen. Mit den jeweiligen Verlinkungen führen wir Sie sicher auf die jeweilige Publikation.

Seit ihrer Gründung 1881 hat die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde zahlreiche grundlegende Quelleneditionen und andere Publikationen hervorgebracht und damit in umfangreichem Maße das Fundament zur Erforschung der Geschichte des Rheinlandes mitgestaltet. Die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde fördert auch heute noch die Erforschung der rheinischen Geschichte durch Quelleneditionen und Sammlungen und fungiert zugleich als Historische Kommission für das Rheinland.

Es war die Initiative des Kölner Industriellen Gustav von Mevissen, die zur Gründung der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde am 1. Juni 1881 führte. Bereits seit 1868 hatte Mevissen zusammen mit dem Bonner Historiker und Doyen der modernen Geschichtswissenschaft Heinrich von Sybel einen Dachverein für die regionalen Vereine, einen „Verein für rheinisch-westfälische Geschichte“, erwogen. Zu den Vorstandsmitgliedern der ersten Stunde gehörten unter anderem die Bonner Professoren und Dozenten Karl Lamprecht, Karl Menzel, Moriz Ritter, Wilhelm Maurenbrecher und Arnold Schaefer.

Mit „rheinisch“ war die preußische Rheinprovinz gemeint. Vor allem Karl Lamprecht machte sich zu Anfang um die Entwicklung der Gesellschaft zur zentralen Institution für die wissenschaftliche Edition von Quellen verdient. Er entwarf eine Konzeption für die Arbeit der Gesellschaft, die sich vornehmlich der überkommenen „materiellen Kultur“, also der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und Rechtsgeschichte (Urbare, Urkunden, Stadtrechte und Ähnliches) widmen sollte.

Ansicht von Köln 1531, Holzschnitt von Anton Woensam