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Veröffentlichungen

Zentrales Ziel der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde ist die Förderung der Forschungen über die Geschichte der Rheinlande durch wissenschaftliche Quelleneditionen und damit in Verbindung stehende andere wissenschaftliche Publikationen.

Digitalisate von Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde finden Sie auf der Internetseite der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln.

 

Publikationen der Gesellschaft 

Die seit 1884 erscheinenden Publikationen spiegeln das Hauptziel der Gesellschaft wider: die Förderung der Erforschung der Geschichte der Rheinlande durch die Erschließung und Bereitstellung wissenschaftlicher Quelleneditionen.
Die Bandbreite reicht von Regestenwerken zu zentralen rheinischen Urkunden- und Aktenbeständen über die Edition von Karten- und Atlaswerken bis zu den Lageberichten der Gestapo. Damit stellt die Gesellschaft maßgebliche Grundlagenwerke zur rheinischen Geschichte sowohl der Forschung als auch allen an der Landesgeschichte Interessierten zur Verfügung.
Die Publikationen werden von der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln nach und nach digitalisiert. Ein Teil ist bereits online verfügbar. Die entsprechenden Titel sind direkt verlinkt.

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Rheinische Lebensbilder

In den seit 1961 erscheinenden Rheinischen Lebensbildern werden Persönlichkeiten, die aus dem Rheinland stammen oder sich um das Rheinland verdient gemacht haben, in Kurzbiographien vorgestellt. Die Lesbarkeit steht im Vordergrund, weshalb in den Beiträgen auf Anmerkungen verzichtet wird. Ein Quellen- und Literaturverzeichnis rundet jedes Porträt ab.
Die Idee, ein breiteres Publikum für die rheinische Geschichte zu interessieren, hatte der Bonner Historiker Max Braubach schon 1936. Doch erst 1955/56 wurde dieser Ansatz von Braubach selbst wieder aufgegriffen. Mit Unterstützung des neu gegründeten Landschaftsverbands Rheinland konnte das Vorhaben schließlich realisiert werden. Mitbegründer und Herausgeber des ersten Bandes der Rheinischen Lebensbilder war Edmund Strutz, Vorsitzender des Bergischen Geschichtsvereins, der zeitgleich eine ähnliche Idee für das Bergische Land entwickelt hatte. 

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Vorträge

Neben den seit 1884 erscheinenden Publikationen, die der Förderung der Erforschung der Geschichte der Rheinlande durch die Erschließung wissenschaftlicher Quelleneditionen dienen, dokumentiert die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde auch Vorträge und Konferenzen mit eigenen Tagungsbänden und Vortragsveröffentlichungen. Der erste gedruckte Vortrag war von Gisbert Beyenhaus und titelte: „Friedrich der Große und das 18. Jahrhundert“. Er war 1931 bei Hanstein in Bonn erschienen. In der Folge veröffentlichte die Gesellschaft bisher 35 Einzelvorträge und Tagungsbände, zuletzt zusammen mit der Historischen Kommission Westfalen einen Tagungsband zum  Jülich-Klevischen Erbstreit 1609. 

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Besondere Veröffentlichungen

Besondere Veröffentlichungen gab es bisher nur drei in der Geschichte der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde: Den Versuch einer Rheinische Geschichte in zwei Bänden von Hermann Aubin, Theodor Frings und Josef Hansen aus dem Jahr 1922, das neunbändige Rheinische Wörterbuch von Josef Müller und Heinrich Dittmaier (erschienen 1928-1971) sowie die Festschrift für die Universität Köln von Hermann Keussen aus dem Jahr 1934. Vor allem das Rheinische Wörterbuch hat bleibenden Wert und ist ein ungemein zuverlässiges, auf Sprachmaterial aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beruhendes, durch keine jüngere Publikation ersetztes Nachschlagewerk, das die Sprachwissenschaftler in Universität, LVR-ILR und anderen Instituten so gut wie täglich benutzen. Es war bisher die letzte der „besonderen Veröffentlichungen“ der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde.

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Geschichtlicher Atlas der Rheinlande

Seit 1982 wurde im Auftrag der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde in Verbindung mit dem Landschaftsverband Rheinland das renommierte landeskundliche Karten- und Grundlagenwerk "Geschichtlicher Atlas der Rheinlande" herausgegeben, welches 2008 mit der 11. Lieferung abgeschlossen wurde. Das interdisziplinär ausgerichtete Forschungsprojekt knüpfte an den 1894 von Wilhelm Fabricius geschaffenen "Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz" an, erweiterte das Themenspektrum jedoch erheblich. Insgesamt sind 119 Kartenblätter und 81 Beihefte zu den unterschiedlichsten Themengebieten der rheinischen Geschichte erschienen. 

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Jahresberichte

Seit dem Jahr 1881 legt die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde ihre „Jahresberichte der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde“ in schriftlicher Form vor. Zunächst wurde den Jahresberichten noch gesondert ein „Verzeichnis der Stifter, Patrone u. Mitglieder“ beigefügt, welches dann im Jahr 1884 mit dem Jahresbericht zusammengelegt wurde.
Ab 1886 war dem Jahresbericht ein gesonderter „Bericht des Vorsitzenden über die wissenschaftlichen Unternehmungen“ beigegeben, der seit 1891 ebenfalls mit dem Jahresbericht zusammengeführt wurde. Insgesamt sind seit dem Jahr 1881 119 Jahresberichte der Gesellschaft erschienen.

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Preis-Schriften der Mevissen-Stiftung

Zwischen 1898 und 1929 erschienen insgesamt drei Preis-Schriften der Mevissen-Stiftung, welche die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde herausgab. Der Name der Stiftung geht auf den 1. Stifter der Gesellschaft, Gustav v. Mevissen, zurück. Die erste Preis-Schrift erschien 1898 im Bonner H. Behrendt Verlag, die zweite ebenfalls in Bonn, allerdings bei P. Hanstein – wo 1918 auch ein revidierter Sonderdruck dieser Preis-Schrift verlegt wurde –, während die dritte in Düsseldorf bei L. Schwann verlegt wurde. Im Jahr 1986 wurde die zweite Preis-Schrift im Düsseldorfer Droste Verlag unter Berücksichtigung des revidierten Sonderabdrucks von 1918 neu aufgelegt. Ältere Publikationen der Gesellschaft enthalten eine Übersicht über die Veröffentlichungen der Gesellschaft und somit auch über die „Preisschriften der v. Mevissen-Stiftung“, die als „gekrönt und herausgegeben von der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde“ vorgestellt werden. Der Verfasser der ersten „gekrönten Preisschrift“, Friedrich Lau, gedachte dem Stifter des Preises in seinem vom 28. Februar 1898 datierenden, der Preisschrift vorangestellten Vorwort: „An erster Stelle nenne ich vor allem den um die historische Wissenschaft von jeher so hoch verdienten Stifter des Preises. Möge ihm meine Arbeit, die erste Frucht seiner Stiftung, einige Freude machen“. Der Verfasser der zweiten Preisschrift, Hermann Keussen, hielt in seinem „im Juli 1918“ verfassten Vorwort zu dem revidierten Sonderdruck seiner Publikation fest: „Das Werk war veranlasst durch das erste Preisausschreiben der v. Mevissen-Stiftung vom 14. November 1891“. Streng genommen handelte es sich also bei Keussens Werk um die erste der drei Preis-Schriften der Mevissen-Stiftung.

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