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 Glossar 

Im Glossar werden Begriffe und historische Ereignisse aus allen Sparten des Internetportals erläutert. Das Glossar befindet sich im Aufbau und wird laufend ergänzt.


TitelBeschreibung
Gallischer Krieg
Von dem römischen Feldherrn Julius Cäsar zwischen 58 und 51 v. Chr. geführter Krieg zur Eroberung und Unterwerfung Galliens zwischen Rhein, Pyrenäen und Atlantik, dargestellt von Caesar in den acht Büchern „Commentarii de bello Gallico“.

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Gebietiger
Auch Großgebietiger, Ordensgebietiger, Bezeichnung für die fünf Großbeamten des Deutschen Ordens: Großkomtur, Marschall, SpittlerIm Deutschen Orden einer der fünf Gebietiger, Oberaufseher des Spitalwesens., Drapierer, Treßler, die zu wichtigen Beschlüssen des Hochmeisters ihre Zustimmung geben mussten; 1542 beziehungsweise 1566 durch die Ober- und Regimentsräte ersetzt.

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Gefreiter Ort
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Gegenkönig
Die Zeit der Gegenkönige begann in der deutschen Geschichte 1077 mit der Wahl Herzog Rudolfs von Rheinfelden (um 1025/1030-1080) gegen  Kaiser Heinrich IV. (Regierungszeit 1056-1105) und endete mit der Wahl Ruprechts von der Pfalz als Gegenkönig Die Zeit der Gegenkönige begann in der deutschen Geschichte 1077 mit der Wahl Herzog Rudolfs von Rheinfelden (um 1025/1030-1080) gegen  Kaiser Heinrich IV. (Regierungszeit 1056-1105) und endete mit der Wahl Ruprechts von der Pfalz als Gegenkönig zu König Wenzel 1400. Mit dem Rhenser Weistum 1338 und der Ausbildung des Wahlrechts der Kurfürsten war das Ende der Doppelwahlen und des Gegenkönigtums gekommen. zu König Wenzel 1400. Mit dem Rhenser WeistumBezeichnung für eine förmliche Erklärung zur Königswahl aus dem Jahr 1338 durch ein  Bündnis aller Kurfürsten mit Ausnahme des Königs von Böhmen (Rhenser Kurverein). Den Anlass bot das Scheitern der Verhandlungen zwischen Reich und Papst hinsichtlich dessen Anspruch auf das  Bestätigungsrecht der Königswahl. Das Rhenser Weistum stellte fest, dass ein von den Kurfürsten oder deren Mehrheit gewählter deutscher König nicht der Bestätigung durch den Papst bedürfe. Der Rhenser Kurverein und das Rhenser Weistum gelten über die Verkündung der kurfürstlichen Rechte hinsichtlich der Königswahl hinaus als der Beginn einer gesamtkurfürstlichen Politik. Das Rhenser Weistum wurde zur Grundlage des von Kaiser Ludwig dem Bayern (Regierungszeit 1314-1347)  ebenfalls 1338 erlassenen Reichsgesetzes Licet iuris, das dem deutschen König nach seiner Wahl alles kaiserlichen Rechte zugestand. 1338 und der Ausbildung des Wahlrechts der Kurfürsten war das Ende der Doppelwahlen und des Gegenkönigtums gekommen.

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Geheime Staatspolizei
Abkürzung Gestapo, gegründet 1933 als kriminalpolizeiliche Behörde zur Verfolgung von politischen Gegnern der NS-Diktatur. Im Verlauf der Nürnberger Prozesse wurde die Gestapo 1946 als verbrecherische Organisation eingestuft.

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Gemarkung
Zusammenhängender Komplex von Flurstücken auf dem Gebiet einer Gemeinde.

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Gemme
Lateinisch, besonders in der Antike beliebter geschnittener Schmuckstein mit vertiefter (Intaglio) oder erhabener Darstellung (Kamee).

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Generalgouvernement
Bezeichnung für die während des Zweiten Weltkriegs 1939-1945 besetzten, aber nicht eingegliederten Gebiete Polens.

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Generalsekretär der SED
Chef der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED Siehe Sozialistische Einheitspartei Deutschlands ), frühere Bezeichnung Erster Sekretär, wurde vom Zentralkomitee der Partei gewählt. Aufgrund der hegemonialen Stellung der Partei in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft war der Generalsekretär nicht nur Parteichef, sondern faktisch auch Regierungschef.

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Generalstaaten
Niederländisch Staten-Generaal, (1) Versammlung der Abgeordneten der Provinzialstaaten oder Provinzialstände der Niederlande unter burgundischer und habsburgischer Herrschaft; seit dem 16. Jahrhundert die gemeinsame Versammlung der von den sieben souveränen Provinzialstaaten zur Leitung des niederländischen Staatenbundes gewählten Abgeordneten, (2) offizieller Name des ehemaligen  niederländischen Staatenbundes, (3) Name des Parlaments der Niederlande.

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Genre
Lateinisch-französisch, Gattung, Wesen, Art.

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Genrebild
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Genremalerei
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Gerechtsame
Recht, Berechtigung.

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Gerichtsassessor
Heute teilweise veraltete Bezeichnung für den Richter oder Staatsanwalt auf Probe vor der Einstellung auf Lebenszeit; Voraussetzung ist das zweite juristische Staatsexamen, die so genannte Befähigung zum Richteramt.

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Gesamtdeutsche Volkspartei
Abkürzung GVP, Im November 1952 aus Protest gegen die Westintegrationspolitik der Regierung Adenauer gebildete Partei um Gustav Heinemann, 1957 aufgelöst.

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Gesamtverband der christlichen Gewerkschaften Deutschlands
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Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde
Gegründet am 1.6.1881 in Köln, entstanden auf Initiative des Kölner Bankiers und Industriemagnaten Gustav Mevissen, der 1868 zusammen mit Heinrich von Sybel die Gründung eines die bestehenden regionalen Vereine übergreifenden "Vereins für rheinisch-westfälische Geschichte“ ins Auge gefasst und 1879 in Karl Lamprecht einen Historiker gefunden hatte, der Mevissens Vorstellungen von einer Verbindung zwischen bürgerlichem Mäzenatentum und geschichtswissenschaftlicher Grundlagenforschung im Medium eines historisch fundierten rheinischen Eigen- und Selbstbewusstseins konkrete Gestalt gab. „Rheinisch“ bezog  sich auf das Gebiet der Rheinprovinz. Seitdem gibt die Gesellschaft, die bis heute die Aufgaben einer Historischen Kommission für das Rheinland wahrnimmt, vor allem Quellen zur rheinischen Geschichte heraus.

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Gesellschaft Imshausen
Intellektueller Kreis, in dem sich 1947-1948 NS-Widerstandskämpfer, ehemalige KZ-Insassen, Kommunisten und Liberale auf Schloss Imshausen bei Bebra zusammenfanden, um - basierend auf den Werten der abendländisch-christlichen Tradition - Wege zu einer Neuordnung der Gesellschaft Nachkriegsdeutschlands zu finden. Zu den Gründern zählten Werner von Trott zu Solz (gestorben 1965), Walter Dirks (1901-1991) und Eugen Kogon (1903-1987). Ende 1948 war die Initiative gescheitert.

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Gewerbefreiheit
Freiheit (1) Gefreiter Bezirk vor einer Burg, (2)  im südlichen Westfalen und in Teilen des Rheinlands verbreitete Bezeichnung für gefreite Orte. für jedermann, sich zu jeder Zeit und an jedem Ort im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen wirtschaftlich zu betätigen.

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Ghetto
Italienisch, bezeichnet ein von Juden zunächst freiwillig, sei dem Spätmittelalter zwangsweise bewohntes, streng abgesondertes Stadtviertel.

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Goldene Bulle
Von Kaiser Karl IV. (Regierungszeit 1346-1378) auf dem Reichstag Bezeichnung für (1) seit 1495 für die Versammlung der deutschen Reichsstände,  (2)  das deutsche Parlament 1871-1933,  (3) die Legislativen in Finnland, Schweden und Japan, (4) als Kurzform für das 1894 bezogene Reichstagsgebäude in Berlin, seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestags. zu Nürnberg verkündetes Gesetz. Die Goldene Bulle Von Kaiser Karl IV. (Regierungszeit 1346-1378) auf dem Reichstag zu Nürnberg verkündetes Gesetz. Die Goldene Bulle war in ihrer Wirkung  das bedeutsamste Gesetz des Heiligen Römischen Reiches und blieb bis zu dessen Auflösung 1806 in Kraft. Es regelte erstmals und endgültig den Modus der Königswahl und die Stellung der Kurfürsten. Unter anderem legte es Aachen als rechtmäßigen Krönungsort der deutschen Könige fest und den Kölner Erzbischof als den rechtmäßigen Koronator. war in ihrer Wirkung  das bedeutsamste Gesetz des Heiligen Römischen Reiches und blieb bis zu dessen Auflösung 1806 in Kraft. Es regelte erstmals und endgültig den Modus der Königswahl und die Stellung der Kurfürsten. Unter anderem legte es Aachen als rechtmäßigen Krönungsort der deutschen Könige fest und den Kölner Erzbischof als den rechtmäßigen Koronator.

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Goldene Schallplatte
Ehrung für Musikinterpreten, Komponisten, Texter und Musiker für eine bestimmte Anzahl verkaufter Tonträger. Sie hat ihren Ursprung in den USA im Jahre 1931. In Deutschland wird die Auszeichnung heute vom Bundesverband Musikindustrie verliehen.

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Goldene Zwanziger
Auch Goldene Zwanziger Auch Goldene Zwanziger Jahre, bezeichnet in Deutschland die Zeit von der Einführung der Rentenmark 1924 bis zum Ausbruch der  Weltwirtschaftskrise 1929. Blütezeit der deutschen Kunst, Kultur und Wissenschaft.   Jahre, bezeichnet in Deutschland die Zeit von der Einführung der Rentenmark 1924 bis zum Ausbruch der  Weltwirtschaftskrise 1929. Blütezeit der deutschen Kunst, Kultur und Wissenschaft.  

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Gothaer Versammlung
Versammlung von 148 Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung Auch Frankfurter Parlament oder Deutsche Nationalversammlung, erstes frei gewähltes deutsches Parlament, das 18.5.1848-31.5.1849 in der Frankfurter Paulskirche tagte. nach deren Ende, tagte vom  26.-28.6.1849 in Gotha  (Gotharer Nachparlament) und bot ein Forum für diejenigen, die für eine erbkaiserliche Lösung gestimmt hatten. Darunter waren Hermann von Beckerath und Friedrich Wilhelm Dahlmann.

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Gotik
Nach der RomanikDer erste der beiden Stile der mittelalterlicher Kunst, der in ganz Europa verbreitet war; Schwerpunktländer waren Deutschland, Frankreich und Italien (insbesondere die Lombardei). Die Blütezeit liegt zwischen etwa 1000 und der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, wobei sich in Frankreich die Gotik bereits früher durchsetzte. In Deutschland wird zwischen der karolingischen Kunst und dem romanischen Stil noch die ottonische Kunst abgesetzt. Der Begriff "Romanik" wurde um 1820 geprägt. die zweite umfassende Stilepoche des mittelalterlichen Europa,  mit unterschiedlichen Zeitansätzen in den einzelnen Ländern: beginnend in Frankreich Mitte des 12. Jahrhunderts, in England im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts,  in Deutschland seit den 1230er Jahren. Die SpätgotikDie Schlussphase der Gotik dauerte in Deutschland von circa 1360 bis circa 1510, während sie in Italien schon ab 1400 von der Renaissance abgelöst wurde.  Charakteristisch ist eine reiche und virtuose Kunstproduktion, die von Hallenkirchen über Werke der Bildhauerei bis zu den Flügelaltären reichte. reicht von etwa 1350 bis Anfang des 16. Jahrhunderts. Die Hauptländer der Gotik Nach der Romanik die zweite umfassende Stilepoche des mittelalterlichen Europa,  mit unterschiedlichen Zeitansätzen in den einzelnen Ländern: beginnend in Frankreich Mitte des 12. Jahrhunderts, in England im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts,  in Deutschland seit den 1230er Jahren. Die Spätgotik reicht von etwa 1350 bis Anfang des 16. Jahrhunderts. Die Hauptländer der Gotik waren Frankreich und Deutschland. waren Frankreich und Deutschland.

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Gottbegnadeten-Liste
Von Josef Goebbels und Adolf Hitler im September 1944 verfasstes Dokument, in welchem Künstler aufgeführt wurden, die in den Augen des Regimes eine systemrelevante kulturelle Bedeutung besaßen. Während des „Totalen Krieges“ blieb diesen neben finanzieller Unterstützung, der Dienst an der Front oder in der Rüstungsindustrie erspart.

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Gottesfrieden
Lateinisch Pax Dei, Bewegung, die um 1000 in Süd- und Westfrankreich entstand, im 11. Jahrhundert stark verbreitet war und nach 1200 endete (ausgenommen Spanien). Gottesfrieden Lateinisch Pax Dei, Bewegung, die um 1000 in Süd- und Westfrankreich entstand, im 11. Jahrhundert stark verbreitet war und nach 1200 endete (ausgenommen Spanien). Gottesfrieden sind beschworene Beschlüsse, die unter Androhung von Kirchenstrafen besondere Personengruppen (Kleriker, Kaufleute, Bauern, Frauen) und Objekte (Kirchen, Klöster, Straßen) vor dem Überhandnehmen des Fehdewesens sichern wollten. In Deutschland traten Gottesfrieden vergleichsweise spät auf. Nach 1023 wurden die Gottesfrieden durch Treuga Dei (ein allgemeiner Waffenstillstand an bestimmten Tagen) erweitert. Der dem Gottesfriedem zugrundeliegende Gedanke wurde vom Landfrieden in anderer Weise fortgeführt. sind beschworene Beschlüsse, die unter Androhung von Kirchenstrafen besondere Personengruppen (Kleriker, Kaufleute, Bauern, Frauen) und Objekte (Kirchen, Klöster, Straßen) vor dem Überhandnehmen des Fehdewesens sichern wollten. In Deutschland traten Gottesfrieden Lateinisch Pax Dei, Bewegung, die um 1000 in Süd- und Westfrankreich entstand, im 11. Jahrhundert stark verbreitet war und nach 1200 endete (ausgenommen Spanien). Gottesfrieden sind beschworene Beschlüsse, die unter Androhung von Kirchenstrafen besondere Personengruppen (Kleriker, Kaufleute, Bauern, Frauen) und Objekte (Kirchen, Klöster, Straßen) vor dem Überhandnehmen des Fehdewesens sichern wollten. In Deutschland traten Gottesfrieden vergleichsweise spät auf. Nach 1023 wurden die Gottesfrieden durch Treuga Dei (ein allgemeiner Waffenstillstand an bestimmten Tagen) erweitert. Der dem Gottesfriedem zugrundeliegende Gedanke wurde vom Landfrieden in anderer Weise fortgeführt. vergleichsweise spät auf. Nach 1023 wurden die Gottesfrieden Lateinisch Pax Dei, Bewegung, die um 1000 in Süd- und Westfrankreich entstand, im 11. Jahrhundert stark verbreitet war und nach 1200 endete (ausgenommen Spanien). Gottesfrieden sind beschworene Beschlüsse, die unter Androhung von Kirchenstrafen besondere Personengruppen (Kleriker, Kaufleute, Bauern, Frauen) und Objekte (Kirchen, Klöster, Straßen) vor dem Überhandnehmen des Fehdewesens sichern wollten. In Deutschland traten Gottesfrieden vergleichsweise spät auf. Nach 1023 wurden die Gottesfrieden durch Treuga Dei (ein allgemeiner Waffenstillstand an bestimmten Tagen) erweitert. Der dem Gottesfriedem zugrundeliegende Gedanke wurde vom Landfrieden in anderer Weise fortgeführt. durch Treuga Dei (ein allgemeiner Waffenstillstand an bestimmten Tagen) erweitert. Der dem Gottesfriedem zugrundeliegende Gedanke wurde vom Landfrieden Vom 11. Jahrhundert an ergangene Gesetze für den Schutz des öffentlichen Friedens und gegen den Missbrauch der Fehde, beziehungsweise zu deren Verbot oder Einschränkung. Die Landfrieden enthielten entweder ein gänzliches Fehdeverbot oder machten die Ausübung des Fehderechts von bestimmten Voraussetzungen abhängig und stellten die Verletzung des öffentlichen Friedens unter harte Strafen. Zunächst auf eine bestimmte Zeit befristet, seit 1413 in Frankreich, seit 1495 im Deutschen Reich durch Kaiser Maximilian I. als "Ewiger Landfriede" verkündet. in anderer Weise fortgeführt.

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Grande Armée
Französisch (große Armee), bezeichnet (1) die durch Napoleon 1805 gegen Großbritannien und 1806/1807 gegen Preußen in den Krieg geführten Truppen, (2) das durch Napoleon aufgestellte multinationale Heer des Russischen Feldzuges 1812.

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Grangie
Klösterlicher Wirtschaftshof, besonders des Zisterzienserordens.

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Granulation
Lateinisch, Verzierung von Goldschmiedearbeiten durch Auflöten goldener oder silberner Körnchen, häufig in Verbindung mit Filigran.

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Grat
Scharfe Kante, die beim Zusammentreffen zweier Flächenteile entsteht, Schnittstelle zweier Gewölbe.

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Grattage
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Großdeutsche Lösung
(1) Bezeichnung einer politischen Richtung des 19. Jahrhunderts, die eine nationalstaatliche Einigung aller deutschen Staaten einschließlich Österreichs anstrebte. Der österreichische Vielvölkerstaat sollte dabei zerschlagen und lediglich seine deutschsprachigen Gebiete eingegliedert werden, (2) nationalsozialistische Bezeichnung für das Deutsche Reich nach dem Anschluss Österreichs und des Sudetenlandes 1938.

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Große Koalition
Vereinigung, Koalition im parlamentarischen System bedeutet Zusammenschluss zweier oder mehrerer Parteien beziehungsweise ihrer Fraktionen zur Bildung und Unterstützung einer Regierung, große Koalition Vereinigung, Koalition im parlamentarischen System bedeutet Zusammenschluss zweier oder mehrerer Parteien beziehungsweise ihrer Fraktionen zur Bildung und Unterstützung einer Regierung, große Koalition bezeichnet (1) allgemein eine Koalition überdimensionierter Größe, (2) ein Regierungsbündnis aus CDU und SPD in den Ländern oder aus CDU, CSU und SPD im Bund der Bundesrepublik Deutschland. bezeichnet (1) allgemein eine Koalition überdimensionierter Größe, (2) ein Regierungsbündnis aus CDU und SPD in den Ländern oder aus CDU, CSU und SPD im Bund der Bundesrepublik Deutschland.

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Großer Schied
Schiedsspruch vom 28.6.1258 nach einem von Albertus Magnus geführten Schiedsverfahren zwischen der Stadt Köln und ihrem Stadtherrn, dem Erzbischof von Köln. Darin erkannte die Stadt die Oberhoheit des Erzbischofs an, der Erzbischof seinerseits das Selbstverwaltungsrecht der Bürger.

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Gründerzeit
Der Zeitrahmen der Gründerzeit Der Zeitrahmen der Gründerzeit in Deutschland wird unterschiedlich gesetzt, etwa beginnend mit der  Industrialisierung um 1850, im engeren Sinn werden darunter die Jahre um die Reichsgründung 1871 bis zum Börsenkrach 1873 verstanden, als nach dem gewonnenen Deutsch-Französischen Krieg der deutsche Kapitalmarkt durch die Milliarden aus den französischen Reparationszahlungen überschwemmt wurde; begünstigt durch eine liberale Wirtschaftsgesetzgegung, vor allem im Aktienrecht, setzten "Gründungsfieber" und wilde Spekulationen ein. 1873 kam es zum Börsenkrach. in Deutschland wird unterschiedlich gesetzt, etwa beginnend mit der  Industrialisierung um 1850, im engeren Sinn werden darunter die Jahre um die Reichsgründung 1871 bis zum Börsenkrach 1873 verstanden, als nach dem gewonnenen Deutsch-Französischen Krieg der deutsche Kapitalmarkt durch die Milliarden aus den französischen Reparationszahlungen überschwemmt wurde; begünstigt durch eine liberale Wirtschaftsgesetzgegung, vor allem im Aktienrecht, setzten "Gründungsfieber" und wilde Spekulationen ein. 1873 kam es zum Börsenkrach.

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Gruppe 47
Lose Vereinigung von deutschen Nachkriegsautoren, die zwischen 1947 und 1967 an den von Hans Werner Richter (1908-1993) organisierten Schriftstellertreffen teilnahmen. Sie war eine der einflussreichsten literarischen  und kulturpolitischen Instanzen in der Bundesrepublik Deutschland.

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Gruppenführer
Vierthöchster Dienstgrad bei SS, Waffen-SS, SA, NS-Fliegerkorps und NS-Kraftfahrerkorps. Entsprach dem Rang eines Generalleutnants der Wehrmacht.

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Guillotine
Französisch, seit 1792 als Hinrichtungsgerät der Französischen Revolution verwendet, zunächst nach ihrem Erfinder, dem Arzt Louis (1723-1792) "Louisette" oder "Petite Louison" benannt, später nach dem Arzt Joseph-Ignace Guillotin (1738-1814), von dem der Vorschlag, die Todesstrafe durch eine Köpfmaschine vollziehen zu lassen, stammte. Mit dem französischen Strafrecht wurde die Guillotine Französisch, seit 1792 als Hinrichtungsgerät der Französischen Revolution verwendet, zunächst nach ihrem Erfinder, dem Arzt Louis (1723-1792) "Louisette" oder "Petite Louison" benannt, später nach dem Arzt Joseph-Ignace Guillotin (1738-1814), von dem der Vorschlag, die Todesstrafe durch eine Köpfmaschine vollziehen zu lassen, stammte. Mit dem französischen Strafrecht wurde die Guillotine als Fallbeil auch in den meisten deutschen Ländern links der Elbe eingeführt. als Fallbeil auch in den meisten deutschen Ländern links der Elbe eingeführt.

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