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 Glossar 

Im Glossar werden Begriffe und historische Ereignisse aus allen Sparten des Internetportals erläutert. Das Glossar befindet sich im Aufbau und wird laufend ergänzt.


TitelBeschreibung
Japonismus
Auch Japanismus, Bezeichnung für die von 1855-1910 herrschende Stiltendenz, europäische Werke der Bildenden Kunst und des Kunstgewerbes nach japanischen Vorbildern zu gestalten.

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Jud Süß
Unter der Regie von Veit Harlan (1899-1964) 1940 gedrehter und uraufgeführter nationalsozialistischer antisemitischer Propagandafilm in Anlehnung an Wilhelm Hauffs (1802-1827) 1827 erschienene Novelle „Jud Süß Unter der Regie von Veit Harlan (1899-1964) 1940 gedrehter und uraufgeführter nationalsozialistischer antisemitischer Propagandafilm in Anlehnung an Wilhelm Hauffs (1802-1827) 1827 erschienene Novelle „Jud Süß“. Die Geschichte des geldgierigen, „verkommenen“ Juden Joseph Süß Oppenheimer sahen bis 1943 mehr als 20 Millionen Menschen. “. Die Geschichte des geldgierigen, „verkommenen“ Juden Joseph Süß Oppenheimer sahen bis 1943 mehr als 20 Millionen Menschen.

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Judengeleit
Durch den Landesherrn oder eine Stadt von reisenden Juden erhobene Abgabe, die diesen innerhalb des Landes oder der Stadt Schutz zusicherte; der vergleidete Jude durfte sich in einem festgelegten Wohnort niederlassen und einem Erwerb nachgehen.

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Judenordnung
Bezeichnet Gesetze und Vorschriften zur (häufig diskriminierenden) Regelung jüdischen Lebens in einer christlich geprägten Gesellschaft.

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Jüdischer Nationalfonds
Abkürzung JNF, 1901 in Basel gegründet, betrieb zunächst hauptsächlich Landerwerb für jüdische Siedler in Palästina. 1952 in Düsseldorf wiederbegründet, fördert der  jüdische Verein heute vor allem Umweltprojekte in Israel.

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Jüdisches Gebetbuch
Enthält Regelungen, Texte und Anmerkungen sowohl für die alltäglichen als auch für die Gebete an den jüdischen Festtagen.

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Jugendstil
Stilrichtung der europäischen Kunst etwa 1890 bis 1910, vornehmlich des Kunstgewerbes. Der Name kam um 1900 auf im Zusammenhang der seit 1896 erscheinenden Zeitschrift "Jugend" und ihrer künstlerisch-dekorativen Ausstattung. Der Jugendstil Stilrichtung der europäischen Kunst etwa 1890 bis 1910, vornehmlich des Kunstgewerbes. Der Name kam um 1900 auf im Zusammenhang der seit 1896 erscheinenden Zeitschrift "Jugend" und ihrer künstlerisch-dekorativen Ausstattung. Der Jugendstil war eine Reaktion gegen den Historismus. war eine Reaktion gegen den Historismus.

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Juliusturm
Bezeichnung für die Kassenreserven der Bundesrepublik in den 1950er Jahren, heute Synonym für Überschüsse des Bundeshaushalts; benannt nach dem Turm der Zitadelle Spandau (Berlin), in dem bis 1914 ein Teil der Entschädigung aus dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/1871 als „Kriegsschatz“ aufbewahrt wurde.

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Juliusturm
Bezeichnung für die Kassenreserven der Bundesrepublik in den 1950er Jahren, heute Synonym für Überschüsse des Bundeshaushalts, benannt nach dem Turm der Zitadelle Spandau, in dem bis 1914 ein Teil der französischen Kriegsentschädigung von 1871 als „Kriegsschatz“ aufbewahrt wurde.

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Junges Deutschland
(1) 1834 in Bern als "Neues Deutschland" gegründeter demokratisch-liberaler politischer Geheimbund, der sich als Zweig des "Jungen Europa" vorwiegend aus Handwerkern und jungen Flüchtlingen rekrutierte und die Revision der Bundesverfassung forderte, (2) in Anlehnung an die Julirevolution 1830 enstandene Literaturbewegung liberaler Dichter. Zu den Mitgliedern zählten unter anderem Heinrich Heine (1797-1856) und Theodor Mundt (1808-1861). Die Schriften des Jungen Deutschland wurden 1835 auf Beschluss des Frankfurter Bundestages verboten.

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Junghegelianer
Auch Linkshegelianer. Diejenigen Anhänger Hegels, die im Gegensatz zu den Rechtshegelianern aus Hegels Denken atheistische und revolutionäre Schlussfolgerungen zogen.

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Jungspartakus
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Jungvolk
Jugendinstanz der Hitler-Jugend Abkürzung HJ, 1926 gegründete Jugendorganisation der NSDAP. Nach der nationalsozialistischen "Machtergreifung" durch Eingliederung oder Auflösung der anderen Jugendverbände einzige Jugendorganisation im Deutschen Reich, wurde die Hitler-Jugend am 1.12.1936 per Gesetz zur „Staatsjugend“ erhoben. Seit 1939 bestand eine gesetzliche Pflicht zur Mitgliedschaft für alle deutschen Jugendlichen. Unter dem Grundsatz „Jugend muss durch Jugend geführt werden“, gliederte sich die HJ in das Deutsche Jungvolk (10-14j-ährige Jungen), die eigentliche HJ (14-18jährige Jungen), die Deutschen Jungmädel (10-14-jährige Mädchen) und den Bund Deutscher Mädel (BDM) (Mäd-chen von 14-18 Jahren). Ziel der HJ war die umfassende Erziehung der deutschen Jugend in nationalsozialistischem Gedankengut. Am 10.10.1945 durch die Alliierten als verfassungswidrige Organisation verboten. . Die „Pimpfe“ wurden hier bereits vor ihrem offiziellen Beitritt in die HJ siehe Hitler-Jugend zwischen dem 10. und 14. Lebensjahr auf die ideologische und vormilitärische Schule der Nationalsozialisten vorbereitet.

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Jurisdiktionsgewalt
Bezeichnet (1) im Kirchenrecht die hoheitliche Hirtengewalt, die nicht nur die Gerichtsgewalt, sondern alle Funktionen der Hirtenvollmacht (Gesetzgebung, Rechtssprechung, Verwaltung) umfasst, (2) allgemein das Recht und die Ausübung der Gerichtsbarkeit und Rechtssprechung.

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