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 Glossar 

Im Glossar werden Begriffe und historische Ereignisse aus allen Sparten des Internetportals erläutert. Das Glossar befindet sich im Aufbau und wird laufend ergänzt.


TitelBeschreibung
Laissez-faire-Kapitalismus
Franzsösisch, Wirtschaftsordnung weitgehend ohne ordnungspolitische Interventionen des Staates.

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Landfrieden
Vom 11. Jahrhundert an ergangene Gesetze für den Schutz des öffentlichen Friedens und gegen den Missbrauch der Fehde Privatkrieg zur Durchsetzung von Rechtsansprüchen. , beziehungsweise zu deren Verbot oder Einschränkung. Die Landfrieden Vom 11. Jahrhundert an ergangene Gesetze für den Schutz des öffentlichen Friedens und gegen den Missbrauch der Fehde, beziehungsweise zu deren Verbot oder Einschränkung. Die Landfrieden enthielten entweder ein gänzliches Fehdeverbot oder machten die Ausübung des Fehderechts von bestimmten Voraussetzungen abhängig und stellten die Verletzung des öffentlichen Friedens unter harte Strafen. Zunächst auf eine bestimmte Zeit befristet, seit 1413 in Frankreich, seit 1495 im Deutschen Reich durch Kaiser Maximilian I. als "Ewiger Landfriede" verkündet. enthielten entweder ein gänzliches Fehdeverbot oder machten die Ausübung des Fehderechts von bestimmten Voraussetzungen abhängig und stellten die Verletzung des öffentlichen Friedens unter harte Strafen. Zunächst auf eine bestimmte Zeit befristet, seit 1413 in Frankreich, seit 1495 im Deutschen Reich durch Kaiser Maximilian I. als "Ewiger Landfriede" verkündet.

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Landfriedensordnung von 1512
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Landhofmeister
Eines der nach 1806 anstelle der Erbämter des untergegangenen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation begründeten zahlreichen neuen Erblandeshofämter. In Preußen enstanden neben dem Landhofmeisteramt die Ämter des Kanzlers, des Oberburggrafen und des Obermarschalls.

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Landratsamt
Bezeichung für (1) für die Verwaltung, (2) das Verwaltungsgebäude eines Landkreises, gleichbedeutend mit Kreisverwaltung und Kreishaus.

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Landstände
Im Territorialstaat des Mittelalters und der Frühen Neuzeit Bezeichnung für die politischen Vertretungen der Stände, die bei der Gesetzgebung und Verwaltung mitwirkten. Die Stände (Prälaten, Adel und Städte, sowie in wenigen Territorien auch die Bauern) versammelten sich auf den Landtagen und vertraten das Land gegenüber dem Landesherrn. Eines der wichtigsten Rechte der Landstände Im Territorialstaat des Mittelalters und der Frühen Neuzeit Bezeichnung für die politischen Vertretungen der Stände, die bei der Gesetzgebung und Verwaltung mitwirkten. Die Stände (Prälaten, Adel und Städte, sowie in wenigen Territorien auch die Bauern) versammelten sich auf den Landtagen und vertraten das Land gegenüber dem Landesherrn. Eines der wichtigsten Rechte der Landstände war das der Steuerbewilligung. war das der Steuerbewilligung.

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Landsyndicus
Griechisch, bezeichnet einen hohen landständischen Beamten.

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Landtagsrezess
Lateinisch (zurückweichen), auf den Landtagen abgeschlossene und schriftlich niedergelegte Vereinbarungen und Verträge.

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Landwehr
Aus Wällen und Gräben bestehende Befestigung größerer räumlicher Bezirke (Kirchspiele, Gerichte, städtische Feldmark, Territorium).

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Langnamverein
Kurzbezeichnung für den "Verein zur Wahrung der gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen in Rheinland und Westfalen", gegründet  1871 in Düsseldorf. Der bis 1934 bestehende Verein war zeitweilig der einflussreichste regionale Unternehmerverband der deutschen Wirtschaft. Seine Mitgliedschaft war vor dem Ersten Weltkrieg breit gestreut und reichte von der Textilindustrie über Bergbau, Eisen- und Stahlindustrie hin zu Chemie, Maschinenbau und Metallverarbeitung bei Dominanz der Schwerindustrie.

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Lebensreformbewegung
Bezeichnet seit der Mitte des 19. Jahrhunderts unter Ablehnung der Industrialisierung und des Materialismus entstandene Reformbewegungen, die eine natürliche Lebensweise des Menschen anstrebten und als Vorläufer der im Zuge der 68er-Bewegung entstandenen Alternativbewegungen gilt. Vertreter der Lebensreform propagierten eine naturnahe Lebensweise, Ökologische Landwirtschaft, Vegetarismus, Reformkleidung sowie Naturheilverfahren und reagierten damit auf die aus ihrer Sicht negativen Folgen der gesellschaftlichen Veränderungen im 19. Jahrhundert. Neue religiös-spirituelle Weltanschauungen und Siedlungsprojekte waren ebenso Teil der Reformbewegungen wie die Freikörperkultur.

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Legge
Sammel- und Prüfstelle im Leinengewerbe.

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Lehnsherr
Zwischen dem Lehnsherrn und seinem Lehnsmann (Vasallen) bestand ein persönliches Treueverhältnis. Der Lehnsherr Zwischen dem Lehnsherrn und seinem Lehnsmann (Vasallen) bestand ein persönliches Treueverhältnis. Der Lehnsherr verlieh seinem Vasallen Güter oder Rechte (Lehen), für die der Lehnsmann Dienste (Rat und Tat) und Treue schuldete. verlieh seinem Vasallen Güter oder Rechte (Lehen), für die der Lehnsmann Dienste (Rat und Tat) und Treue schuldete.

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Lehnsindult
Aufschub des Empfangs der Lehen, besonders bei minderjährigen Vasallen.

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Lehnsrecht
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Lehnswesen
Das mittelalterliche Feudal- oder Lehnswesen Das mittelalterliche Feudal- oder Lehnswesen (lateinisch feudum = Lehen) war ein auf Lehnsrecht aufgebautes Leih- und gegenseitiges Treueverhältnis, bei dem der mit einem weltlichen oder kirchlichen Gut (Kirchenlehen) auf Lebenszeit Beliehene (Lehnsmann, Vasall) dem Leihenden (Lehnsherr) persönliche, besonders militärische und Hofdienste erbringen musste. Begründet wurde das Lehnsverhältnis durch die förmliche Belehnung ( Investitur). Lehen waren erblich und konnten nicht nur Grund und Boden, sondern auch Rechte (zum Beispiel Zollrecht) und Ämter umfassen. Mit Ablösung des adligen Ritterheeres durch Söldner verlor das Lehnswesen an Bedeutung, blieb aber formal noch bis zum Ende des Reiches 1806 bestehen. (lateinisch feudum = Lehen) war ein auf Lehnsrecht siehe Lehnswesen. aufgebautes Leih- und gegenseitiges Treueverhältnis, bei dem der mit einem weltlichen oder kirchlichen Gut (Kirchenlehen) auf Lebenszeit Beliehene (Lehnsmann, Vasall lateinisch vassus, vasallus (Diener), Seit dem 8. Jh. Bezeichnung für einen dem Herrn lehnsrechtlich untergeordneten Gefolgsmann. Der Vasall erhielt von seinem Herrn Schutz und Land (Lehn) und war dafür der Treue und Hilfeleistung verpflichtet   ) dem Leihenden (Lehnsherr Zwischen dem Lehnsherrn und seinem Lehnsmann (Vasallen) bestand ein persönliches Treueverhältnis. Der Lehnsherr verlieh seinem Vasallen Güter oder Rechte (Lehen), für die der Lehnsmann Dienste (Rat und Tat) und Treue schuldete. ) persönliche, besonders militärische und Hofdienste erbringen musste. Begründet wurde das Lehnsverhältnis durch die förmliche Belehnung ( Investitur). Lehen waren erblich und konnten nicht nur Grund und Boden, sondern auch Rechte (zum Beispiel Zollrecht) und Ämter umfassen. Mit Ablösung des adligen Ritterheeres durch Söldner verlor das Lehnswesen Das mittelalterliche Feudal- oder Lehnswesen (lateinisch feudum = Lehen) war ein auf Lehnsrecht aufgebautes Leih- und gegenseitiges Treueverhältnis, bei dem der mit einem weltlichen oder kirchlichen Gut (Kirchenlehen) auf Lebenszeit Beliehene (Lehnsmann, Vasall) dem Leihenden (Lehnsherr) persönliche, besonders militärische und Hofdienste erbringen musste. Begründet wurde das Lehnsverhältnis durch die förmliche Belehnung ( Investitur). Lehen waren erblich und konnten nicht nur Grund und Boden, sondern auch Rechte (zum Beispiel Zollrecht) und Ämter umfassen. Mit Ablösung des adligen Ritterheeres durch Söldner verlor das Lehnswesen an Bedeutung, blieb aber formal noch bis zum Ende des Reiches 1806 bestehen. an Bedeutung, blieb aber formal noch bis zum Ende des Reiches 1806 bestehen.

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Leibeigenschaft
Bezeichnet im deutschen Recht des Spätmittelalters die persönliche Abhängigkeit von einem Herrn, im Unterschied zu der Abhängigkeit des Hörigen von einer Grundherrschaft. Der Begriff wurde in der Forschung auch für ähnliche Abhängigkeitsverhältnisse in anderen Ländern verwendet. Nachdem in der Neuzeit kaum noch zwischen Hörigen und Leibeigenen unterschieden wurde, wurde die Leibeigenschaft Bezeichnet im deutschen Recht des Spätmittelalters die persönliche Abhängigkeit von einem Herrn, im Unterschied zu der Abhängigkeit des Hörigen von einer Grundherrschaft. Der Begriff wurde in der Forschung auch für ähnliche Abhängigkeitsverhältnisse in anderen Ländern verwendet. Nachdem in der Neuzeit kaum noch zwischen Hörigen und Leibeigenen unterschieden wurde, wurde die Leibeigenschaft erst mit der Bauernbefreiung Anfang des 19. Jahrhunderts allmählich zurück gedrängt. erst mit der Bauernbefreiung Anfang des 19. Jahrhunderts allmählich zurück gedrängt.

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Leipziger Konvention
Die Leipziger Konvention Die Leipziger Konvention von 1813 sah die vorläufige Verwaltung der von den Franzosen zurückeroberten Gebiete unter dem Reichsfreiherrn vom Stein (1757-1831) und die Ernennung von Generalgouverneuren für gewisse Gebiete vor. Darauf wurden im Rheinland gegründet: 25.11.1813 Generalgouvernement Berg unter Justus Gruner (1777-1820); 14.2.1814 Generalgouvernement Mittel- und Niederrhein unter Gruner beziehungsweise Johann August Sack (1764-1831), seit dem 28.6.1814 mit dem Generalgouvernement Berg unter Sack vereinigt; Juni 1814 Österreichisch-Bayerische Gemeinschaftliche Landadministration für das Land südlich der Mosel. von 1813 sah die vorläufige Verwaltung der von den Franzosen zurückeroberten Gebiete unter dem Reichsfreiherrn vom Stein (1757-1831) und die Ernennung von Generalgouverneuren für gewisse Gebiete vor. Darauf wurden im Rheinland gegründet: 25.11.1813 Generalgouvernement Bezeichnung für die während des Zweiten Weltkriegs 1939-1945 besetzten, aber nicht eingegliederten Gebiete Polens. Berg unter Justus Gruner (1777-1820); 14.2.1814 Generalgouvernement Bezeichnung für die während des Zweiten Weltkriegs 1939-1945 besetzten, aber nicht eingegliederten Gebiete Polens. Mittel- und Niederrhein unter Gruner beziehungsweise Johann August Sack (1764-1831), seit dem 28.6.1814 mit dem Generalgouvernement Bezeichnung für die während des Zweiten Weltkriegs 1939-1945 besetzten, aber nicht eingegliederten Gebiete Polens. Berg unter Sack vereinigt; Juni 1814 Österreichisch-Bayerische Gemeinschaftliche Landadministration für das Land südlich der Mosel.

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Lesegesellschaft
Bezeichnet häufig patriotische Gruppen des 17.-19. Jahrhunderts, die Zeitschriften und Bücher erwarben und ihren Mitgliedern zur Verfügung stellten.

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Lex Salica
Lateinisch, Gesetz der Salfranken, unter der Herrschaft des Merowingers Chlodwig I. zwischen 507 und 511 verfasstes Gesetzbuch, das die Stammesrechte der  Salfranken enthält.

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Liber Valoris
Vermutlich 1308 auf der Basis älterer Vorlagen erstelltes Steuerverzeichnis des Erzbistums Köln, das nach Dekanaten geordnet die Leistungsfähigkeit der Klöster, Stifte, Kirchen und Kapellen dokumentiert.

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Liberalismus
Lateinisch, Bezeichnung einer geistigen Strömung und einer politischen Philosophie, deren Anhänger die Freiheiten des Individuums in den Vordergrund ihrer politischen Forderungen stellten und den durch geistige oder staatlichen Institutionen ausgeübten Zwang ablehnen.

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Liberalismus des Vormärz
Lateinisch (liber = frei). In der Zeit des Vormärz verband sich der Liberalismus Lateinisch, Bezeichnung einer geistigen Strömung und einer politischen Philosophie, deren Anhänger die Freiheiten des Individuums in den Vordergrund ihrer politischen Forderungen stellten und den durch geistige oder staatlichen Institutionen ausgeübten Zwang ablehnen. mit den Ideen einer nationalstaatlichen Einheit der deutschen Staaten. Die liberalen Bewegungen standen in Opposition zu den absolutistischen Fürstentümern der nachnapoleonischen Ära und bekämpften die dem Wiener Kongress folgende Restauration. Sie forderten Verfassungen und demokratische Rechte für das Volk und traten für die Einigung der Staaten des deutschen Bundes in einem gesamtdeutschen Nationalstaat ein.

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Linnenreider
Auf Produktion, Endverarbeitung und Vertrieb spezalisierter Leinenweber.

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Liquidation
Lateinisch-mittellateinisch-romanisch (flüssig machen, beseitigen), (1) Auflösung eines Unternehmens, (2) Abwicklung von Börsengeschäften, (3) Kostenrechnung freier Berufe, (4) politisch motivierter Mord durch gezielte Tötung oder Attentate.

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Liudolfinger/liudolfingisch
Sächsische Adelsfamilie, benannt nach dem Stammvater Liudolf. Zwischen 919 und 1024 stellten Mitglieder der Liudolfinger den römisch-deutschen König beziehungsweise Kaiser, aufgrund der Herrschaft der Liudolfinger Otto I., Otto II. und Otto III. auch Ottonen Epoche der deutschen Geschichte von 919 bis 1024, in denen das Geschlecht der Liudolfinger von König Heinrich I. (Regierungszeit 919-936)  bis zum Tode Kaiser Heinrichs II. (Regierungszeit 1002-1024) die deutschen Könige und Kaiser stellte. Die Bezeichnung Ottonen geht auf die Kaiser Otto I. (Regierungszeit 936-973 ), Otto II. (Regierungszeit 973-983) und Otto III. (983-1002) seit der Kaiserkrönung Ottos I. 962 zurück. genannt. Mit dem Tode Heinrichs II. starben die Liudolfinger 1024 in männlicher Linie aus.

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Livland
Bezeichnet (1) als geschichtliche Landschaft das Gebiet der im 13. Jahrhundert durch Bischof Albert von Riga (um 1165-1229) und den Schwertbrüderorden (1237 im Deutschen Orden aufgegangen) unterworfenen und christianisierten Liven, Esten und Letten an der baltischen Ostseeküste. Zusammen mit den Bistümern Riga, Dorpat, Ösel und Kurland bildete das Gebiet des Deutschen Ordens einen zum Deutschen Reich gehörenden Staatenbund, der als Livland Bezeichnet (1) als geschichtliche Landschaft das Gebiet der im 13. Jahrhundert durch Bischof Albert von Riga (um 1165-1229) und den Schwertbrüderorden (1237 im Deutschen Orden aufgegangen) unterworfenen und christianisierten Liven, Esten und Letten an der baltischen Ostseeküste. Zusammen mit den Bistümern Riga, Dorpat, Ösel und Kurland bildete das Gebiet des Deutschen Ordens einen zum Deutschen Reich gehörenden Staatenbund, der als Livland bezeichnet wurde. 1561 wurde Livland polnisch, 1629 schwedisch, 1710 von den Russen erobert und nach dem Ersten Weltkrieg zwischen Lettland und Estland geteilt. (2) Das russische Gouvernement Livland umfasste zwischen 1721 und 1919 die Region Vidzeme in Lettland sowie die Südhälfte Estlands, (3) heute bezeichnet Livland die Region Vidzeme. bezeichnet wurde. 1561 wurde Livland Bezeichnet (1) als geschichtliche Landschaft das Gebiet der im 13. Jahrhundert durch Bischof Albert von Riga (um 1165-1229) und den Schwertbrüderorden (1237 im Deutschen Orden aufgegangen) unterworfenen und christianisierten Liven, Esten und Letten an der baltischen Ostseeküste. Zusammen mit den Bistümern Riga, Dorpat, Ösel und Kurland bildete das Gebiet des Deutschen Ordens einen zum Deutschen Reich gehörenden Staatenbund, der als Livland bezeichnet wurde. 1561 wurde Livland polnisch, 1629 schwedisch, 1710 von den Russen erobert und nach dem Ersten Weltkrieg zwischen Lettland und Estland geteilt. (2) Das russische Gouvernement Livland umfasste zwischen 1721 und 1919 die Region Vidzeme in Lettland sowie die Südhälfte Estlands, (3) heute bezeichnet Livland die Region Vidzeme. polnisch, 1629 schwedisch, 1710 von den Russen erobert und nach dem Ersten Weltkrieg zwischen Lettland und Estland geteilt. (2) Das russische Gouvernement Livland Bezeichnet (1) als geschichtliche Landschaft das Gebiet der im 13. Jahrhundert durch Bischof Albert von Riga (um 1165-1229) und den Schwertbrüderorden (1237 im Deutschen Orden aufgegangen) unterworfenen und christianisierten Liven, Esten und Letten an der baltischen Ostseeküste. Zusammen mit den Bistümern Riga, Dorpat, Ösel und Kurland bildete das Gebiet des Deutschen Ordens einen zum Deutschen Reich gehörenden Staatenbund, der als Livland bezeichnet wurde. 1561 wurde Livland polnisch, 1629 schwedisch, 1710 von den Russen erobert und nach dem Ersten Weltkrieg zwischen Lettland und Estland geteilt. (2) Das russische Gouvernement Livland umfasste zwischen 1721 und 1919 die Region Vidzeme in Lettland sowie die Südhälfte Estlands, (3) heute bezeichnet Livland die Region Vidzeme. umfasste zwischen 1721 und 1919 die Region Vidzeme in Lettland sowie die Südhälfte Estlands, (3) heute bezeichnet Livland Bezeichnet (1) als geschichtliche Landschaft das Gebiet der im 13. Jahrhundert durch Bischof Albert von Riga (um 1165-1229) und den Schwertbrüderorden (1237 im Deutschen Orden aufgegangen) unterworfenen und christianisierten Liven, Esten und Letten an der baltischen Ostseeküste. Zusammen mit den Bistümern Riga, Dorpat, Ösel und Kurland bildete das Gebiet des Deutschen Ordens einen zum Deutschen Reich gehörenden Staatenbund, der als Livland bezeichnet wurde. 1561 wurde Livland polnisch, 1629 schwedisch, 1710 von den Russen erobert und nach dem Ersten Weltkrieg zwischen Lettland und Estland geteilt. (2) Das russische Gouvernement Livland umfasste zwischen 1721 und 1919 die Region Vidzeme in Lettland sowie die Südhälfte Estlands, (3) heute bezeichnet Livland die Region Vidzeme. die Region Vidzeme.

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Lizentiat
Lateinisch,  mit Erlaubnis versehen. An den mittelalterlichen Universitäten bezeichnete Lizentiat Lateinisch,  mit Erlaubnis versehen. An den mittelalterlichen Universitäten bezeichnete Lizentiat einem dem Doktor oder Magister vorausgehenden akademischen Grad, der die Lehrbefugnis beinhaltete. Heute als akademischer Titel gebräuchlich. einem dem Doktor oder Magister vorausgehenden akademischen Grad, der die Lehrbefugnis beinhaltete. Heute als akademischer Titel gebräuchlich.

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Logik
Griechisch, Disziplin der Philosophie, die die strukturelle Gültigkeit von Argumenten untersucht.

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Logischer Positivismus
Lateinisch-neulateinisch, im frühen 20. Jahrhundert wurzelnde philosophische Bewegung, die, an die bedeutenden Entwicklungen in Logik Griechisch, Disziplin der Philosophie, die die strukturelle Gültigkeit von Argumenten untersucht. , Mathematik und Physik anknüpfend, darauf abzielte, eine auf Wissenschaftlichkeit basierende Philosophie entwickeln und zugleich auf (in den Augen ihrer Vertreter fruchtlose) Bereiche wie Metaphysik Etymologisch von" ta meta ta physika" (Griechisch, nach der Physik, aber auch hinter der Natur liegend) bezeichnet die Metaphysik den Zweig der Philosophie, der, die einfachen (auch sinnlichen) Grenzen von Wissen und Erfahrung überschreitend, sich mit der allem zugrunde liegenden Realität auseinandersetzt. zu verzichten.

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Lombarden
Italienische Bankiers, die vom 13. -15. Jahrhundert im Deutschen Reich in Geldgeschäften tätig waren, vorzugsweise in Gegenden am Rhein mit Schwerpunkt am Niederrhein, siehe auch Kawerzen Durch Privilegien abgesicherte christliche Geldverleiher. .

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Lothringisches Zwischenreich
Auch lotharingisches Mittelreich, bezeichnet den Teil des fränkischen Reiches,  der nach dem Tode Ludwigs des Frommen mit dem Vertrag von Verdun 843 an Lothar I. fiel und Gebiete von der Nordsee bis zum Mittelmeer umfasste. Nach dessen Tode wurde das Reich 855 unter Lothars Söhnen aufgeteilt: Ludwig II. erhielt Italien, Karl die Provence und Lothar II. den Nordteil (Lotharingia). Im Vertrag von Meersen 870 erneut geteilt, gehörte das lothringische Zwischenreich seit 880 als Herzogtum Lothringen zum Ostfrankenreich.

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Luftwaffengutsbezirk
Bezeichnung für die nach der Deutschen Gemeindeordnung vom 30.1.1935 in Gutsbezirke umgewandelten ehemaligen preußischen Truppenübungsplätze.

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Lyzeum
Griechisch  (lykeion = Name einer Lehrstätte im antiken Athen),  (1) In einigen europäischen Ländern (Frankreich, französische Schweiz, Italien) gebräuchliche Bezeichnung für eine dem Gymnasium vergleichbare höhere Schule, (2) in Deutschland zwischen 1908 und 1938 Bezeichnung für die höhere Mädchenschule mit dreijährigem Oberlyzeum, (3) nach 1945 häufig als Bestandteil des Namens höherer Mädchenschulen verwendet, (4) bis ins 20.Jahrhundert übliche Bezeichnung für philosophisch-theologische Hochschulen in Bayern und für die staatliche Akademie in Braunsberg.

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