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 Glossar 

Im Glossar werden Begriffe und historische Ereignisse aus allen Sparten des Internetportals erläutert. Das Glossar befindet sich im Aufbau und wird laufend ergänzt.


TitelBeschreibung
Ubier
lateinisch ubii, Westgermanischer Volksstamm, der ursprünglich sein Siedlungsgebiet rechtsrheinisch zwischen Lahn und Taunus hatte, nach 38 v. Chr. vom römischen Statthalter Marcus Vipsanius Agrippa über den Rhein geführt und auf dem Gebiet des heutigen Köln umgesiedelt

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UdSSR
auch SowjetunionKurzbezeichnung für die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR), gegründet 1922  nach dem Ende des russischen Reiches (1917). Bis zu  ihrer Auflösung 1991 war sie das politische Zentrum des Ostblocks und des real existierenden Sozialismus. Sie umfasste in etwa das Gebiet der heutigen Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS), dazu Estland, Lettland und Litauen. Völkerrechtlicher Nachfolgestaat ist die Russische Föderation (Russland ). (SU), Abkürzung für Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, die ein sozialistisch und zentralistisch regierter Staatenbund war und sich in der Zeit zwischen 1922 und 1991 über weite Gebiete Osteuropas, des Kaukasus, Sibiriens sowie Nord- und Zentralasiens erstreckte. Nach dem russischen Bürgerkrieg (1917-1920), den die Bolschewiki mit ihrem Vorsitzenden W. I. Lenin für sich entschieden hatten, wurde die UdSSR auch Sowjetunion (SU), Abkürzung für Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, die ein sozialistisch und zentralistisch regierter Staatenbund war und sich in der Zeit zwischen 1922 und 1991 über weite Gebiete Osteuropas, des Kaukasus, Sibiriens sowie Nord- und Zentralasiens erstreckte. Nach dem russischen Bürgerkrieg (1917-1920), den die Bolschewiki mit ihrem Vorsitzenden W. I. Lenin für sich entschieden hatten, wurde die UdSSR am 30. Dezember 1922 ausgerufen. Als Lenin 1924 starb, folgte ihm Josef Stalin als neuer Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU), die Nachfolger-Partei der Bolschewiki. Stalin sicherte seine Stellung durch Terror und sogenannte “Säuberungen”. Wirtschaftlich führte er Kollektivierungen in dem stark agrarisch geprägten Land durch. Im Zweiten Weltkrieg konnte sich die Sowjetunion Teile Polens und Finnlands sowie die baltischen Staaten aneignen. 1941 griff das “Dritte Reich” die Sowjetunion an, was den sowjetischen Anschluss an die westlichen Alliierten zur Folge hatte. Nach der sowjetischen Besetzung der östlichen und der Alliiertenbesetzung der westlichen deutschen Gebiete, entstanden in den ersten Nachkriegsjahren zwei deutsche Staaten, die den Ost-West-Konflikt verdeutlichten und den Beginn des Kalten Krieges markierten. Die Sowjetunion schafft sich darauffolgend Satellitenstaaten in Osteuropa. Stalin stirbt 1953, sein Nachfolger wird Nikita Chruschtschow, mit dessen Amtszeit man eine leichte Abwendung vom Stalinismus und ein “Tauwetter” verbindet. Dennoch wurden Aufstände in den Satellitenstaaten blutig niedergeschlagen. Den Höhepunkt des Kalten Kriegs bildet die Kuba-Krise 1962. 1964 ersetzte Leonid Breshnew Chruschtschow. Mit der “Вreshnew-Doktrin” wurde die Souveränität der Satellitenstaaten eingeschränkt und damit die gewaltsamen Eingriffe aus Moskau gerechtfertigt, so auch 1968 im Prager Frühling oder 1979 in Afghanistan. 1985 wurde Michail Gorbatschow erster Generalsekretär der KPdSU und führte wegen der sich verschlechternden sozialen und wirtschaftlichen Situation Reformen wie Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umbau) ein. Außenpolitisch setzte er auf Abrüstung und Deeskalation. Bis Anfang der 1990er Jahre bekam die Moskauer Führung die prekäre Situation in den nun nach nationaler Souveränität rufenden Satellitenstaaten nicht unter Kontrolle, was 1990 zur Unabhängigkeitserklärung der baltischen Staaten führte. Dem Staatskomitee für den Ausnahmezustand, das aus hohen KPdSU-Funktionären bestand, gingen die Reformen Gorbatschows zu weit und versuchte deswegen im August 1991 mithilfe des Militärs einen Putsch durchzuführen. Dieser scheiterte an dem Widerstand der Bevölkerung, der von Boris Jelzin geleitet wurde. Nach dem Putsch löste sich die Sowjetunion endgültig auf, was im Alma-Ata-Beschluss vom 31. Dezember 1991 bestätigt wurde. Die Rechtsnachfolge der Sowjetunion war die Russische Föderation mit Boris Jelzin als ersten Präsidenten. Einige Nachfolgestaaten der Sowjetunion wurden Teil der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS), die einen gemeinsamen Wirtschafts- und Sicherheitsraum darstellt. am 30. Dezember 1922 ausgerufen. Als Lenin 1924 starb, folgte ihm Josef Stalin als neuer Generalsekretär der Kommunistischen Partei der SowjetunionKurzbezeichnung für die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR), gegründet 1922  nach dem Ende des russischen Reiches (1917). Bis zu  ihrer Auflösung 1991 war sie das politische Zentrum des Ostblocks und des real existierenden Sozialismus. Sie umfasste in etwa das Gebiet der heutigen Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS), dazu Estland, Lettland und Litauen. Völkerrechtlicher Nachfolgestaat ist die Russische Föderation (Russland ). (KPdSU Kommunistische Partei der Sowjetunion. Nach 1918 aus der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands hervorgegangene kommunistische Partei Sowjetrusslands und der Sowjetunion. Zwischen 1920 und 1991 war die KPdSU die mächtigste Partei der Sowjetunion. Nach Auflösung der Sowjetunion 1991 verboten. ), die Nachfolger-Partei der Bolschewiki. Stalin sicherte seine Stellung durch Terror und sogenannte “Säuberungen”. Wirtschaftlich führte er Kollektivierungen in dem stark agrarisch geprägten Land durch. Im Zweiten Weltkrieg konnte sich die SowjetunionKurzbezeichnung für die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR), gegründet 1922  nach dem Ende des russischen Reiches (1917). Bis zu  ihrer Auflösung 1991 war sie das politische Zentrum des Ostblocks und des real existierenden Sozialismus. Sie umfasste in etwa das Gebiet der heutigen Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS), dazu Estland, Lettland und Litauen. Völkerrechtlicher Nachfolgestaat ist die Russische Föderation (Russland ). Teile Polens und Finnlands sowie die baltischen Staaten aneignen. 1941 griff das “Dritte Reich” die SowjetunionKurzbezeichnung für die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR), gegründet 1922  nach dem Ende des russischen Reiches (1917). Bis zu  ihrer Auflösung 1991 war sie das politische Zentrum des Ostblocks und des real existierenden Sozialismus. Sie umfasste in etwa das Gebiet der heutigen Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS), dazu Estland, Lettland und Litauen. Völkerrechtlicher Nachfolgestaat ist die Russische Föderation (Russland ). an, was den sowjetischen Anschluss an die westlichen Alliierten zur Folge hatte. Nach der sowjetischen Besetzung der östlichen und der Alliiertenbesetzung der westlichen deutschen Gebiete, entstanden in den ersten Nachkriegsjahren zwei deutsche Staaten, die den Ost-West-Konflikt verdeutlichten und den Beginn des Kalten Krieges markierten. Die SowjetunionKurzbezeichnung für die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR), gegründet 1922  nach dem Ende des russischen Reiches (1917). Bis zu  ihrer Auflösung 1991 war sie das politische Zentrum des Ostblocks und des real existierenden Sozialismus. Sie umfasste in etwa das Gebiet der heutigen Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS), dazu Estland, Lettland und Litauen. Völkerrechtlicher Nachfolgestaat ist die Russische Föderation (Russland ). schafft sich darauffolgend Satellitenstaaten in Osteuropa. Stalin stirbt 1953, sein Nachfolger wird Nikita Chruschtschow, mit dessen Amtszeit man eine leichte Abwendung vom Stalinismus und ein “Tauwetter” verbindet. Dennoch wurden Aufstände in den Satellitenstaaten blutig niedergeschlagen. Den Höhepunkt des Kalten Kriegs bildet die Kuba-Krise 1962. 1964 ersetzte Leonid Breshnew Chruschtschow. Mit der “Вreshnew-Doktrin” wurde die Souveränität der Satellitenstaaten eingeschränkt und damit die gewaltsamen Eingriffe aus Moskau gerechtfertigt, so auch 1968 im Prager Frühling oder 1979 in Afghanistan. 1985 wurde Michail Gorbatschow erster Generalsekretär der KPdSU Kommunistische Partei der Sowjetunion. Nach 1918 aus der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands hervorgegangene kommunistische Partei Sowjetrusslands und der Sowjetunion. Zwischen 1920 und 1991 war die KPdSU die mächtigste Partei der Sowjetunion. Nach Auflösung der Sowjetunion 1991 verboten. und führte wegen der sich verschlechternden sozialen und wirtschaftlichen Situation Reformen wie Glasnost (Offenheit) und Perestroika Russisch, Umbau, Umgestaltung,  bezeichnet die ab 1985 von dem Generalsekretär der KPdSU  (1985-1991) und späteren Staatspräsidenten Michail S. Gorbatschow (geboren 1931, Staatspräsident 1990/1991) eingeleitete Reformpolitik, die auf die schrittweise Demokratisierung der Gesellschaft und die Einführung marktwirtschaftlicher Prinzipien in der Sowjetunion hinzielte.   (Umbau) ein. Außenpolitisch setzte er auf Abrüstung und Deeskalation. Bis Anfang der 1990er Jahre bekam die Moskauer Führung die prekäre Situation in den nun nach nationaler Souveränität rufenden Satellitenstaaten nicht unter Kontrolle, was 1990 zur Unabhängigkeitserklärung der baltischen Staaten führte. Dem Staatskomitee für den Ausnahmezustand, das aus hohen KPdSU Kommunistische Partei der Sowjetunion. Nach 1918 aus der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands hervorgegangene kommunistische Partei Sowjetrusslands und der Sowjetunion. Zwischen 1920 und 1991 war die KPdSU die mächtigste Partei der Sowjetunion. Nach Auflösung der Sowjetunion 1991 verboten. -Funktionären bestand, gingen die Reformen Gorbatschows zu weit und versuchte deswegen im August 1991 mithilfe des Militärs einen Putsch durchzuführen. Dieser scheiterte an dem Widerstand der Bevölkerung, der von Boris Jelzin geleitet wurde. Nach dem Putsch löste sich die SowjetunionKurzbezeichnung für die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR), gegründet 1922  nach dem Ende des russischen Reiches (1917). Bis zu  ihrer Auflösung 1991 war sie das politische Zentrum des Ostblocks und des real existierenden Sozialismus. Sie umfasste in etwa das Gebiet der heutigen Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS), dazu Estland, Lettland und Litauen. Völkerrechtlicher Nachfolgestaat ist die Russische Föderation (Russland ). endgültig auf, was im Alma-Ata-Beschluss vom 31. Dezember 1991 bestätigt wurde. Die Rechtsnachfolge der SowjetunionKurzbezeichnung für die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR), gegründet 1922  nach dem Ende des russischen Reiches (1917). Bis zu  ihrer Auflösung 1991 war sie das politische Zentrum des Ostblocks und des real existierenden Sozialismus. Sie umfasste in etwa das Gebiet der heutigen Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS), dazu Estland, Lettland und Litauen. Völkerrechtlicher Nachfolgestaat ist die Russische Föderation (Russland ). war die Russische Föderation mit Boris Jelzin als ersten Präsidenten. Einige Nachfolgestaaten der SowjetunionKurzbezeichnung für die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR), gegründet 1922  nach dem Ende des russischen Reiches (1917). Bis zu  ihrer Auflösung 1991 war sie das politische Zentrum des Ostblocks und des real existierenden Sozialismus. Sie umfasste in etwa das Gebiet der heutigen Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS), dazu Estland, Lettland und Litauen. Völkerrechtlicher Nachfolgestaat ist die Russische Föderation (Russland ). wurden Teil der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS), die einen gemeinsamen Wirtschafts- und Sicherheitsraum darstellt.

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UFA
Abkürzung für Universum Film-AG, 1917 gegründetes Filmunternehmen mit Sitz in Potsdam-Babelsberg

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Ultima-ratio
lateinisch ultimus (der/die/das äußerste, letzte) und ratio (Grund, Vernunft), Bezeichnung für das letzte Mittel, den letzten Ausweg in einem Konflikt. In der Politik oft verwendete Rechtfertigung für einen Krieg: Der Staat hat alle in seiner Macht stehenden friedlichen Mittel der Konfliktlösung angewendet, diese sind jedoch fehlgeschlagen, sodass nur noch eine kriegerische Auseinandersetzung übrig bleibt. Die Bezeichnung stammt vom französischen Kardinal Richelieu, der im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) „ultima ratio regum“ (dt.: „das letzte Mittel der Könige“) auf seine Geschützrohre eingravieren ließ. Damit war jedoch zunächst das letzte Wort eines Königs gemeint, den Krieg zu entscheiden. Erst seit Friedrich II. von Preußen, der seit 1742 „ultima ratio regis“ (dt.: „das letzte Mittel des Königs“) auf seine Kanonen schreiben ließ, bekam die Bezeichnung die heutige Bedeutung.  

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Uneingeschränkter U-Boot-Krieg
Während des Ersten Weltkrieges setzte das Deutschen Reich U-Boote gegen feindliche und neutrale Handelsschiffe ein, die ohne Warnung versenkt wurden. Dies veranlasste die USA zum Kriegseintritt 1917.

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UNESCO
Abkürzung für „United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation“. 1945 als Sonderorganisation der UN mit Sitz in Paris gegründet, um die Zusammenarbeit ihrer Mitglieder auf den Gebieten der Erziehung, Wissenschaft und Kultur zu fördern.

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UNESCO-Welterbe
Titel der von der UNESCO Abkürzung für „United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation“. 1945 als Sonderorganisation der UN mit Sitz in Paris gegründet, um die Zusammenarbeit ihrer Mitglieder auf den Gebieten der Erziehung, Wissenschaft und Kultur zu fördern. an Welterbestätten verliehen wird. 1972 legte die Generalkonferenz der UNESCO Abkürzung für „United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation“. 1945 als Sonderorganisation der UN mit Sitz in Paris gegründet, um die Zusammenarbeit ihrer Mitglieder auf den Gebieten der Erziehung, Wissenschaft und Kultur zu fördern. die „Internationale Konvention zum Schutz Kultur- und Naturerbes der Welt“ fest. Alle Länder, die diese Konvention unterschrieben haben, verpflichteten sich damit auf den Schutz von Denkmälern der Kultur oder Natur innerhalb ihrer Grenzen. Im Gegenzug berät die UNESCO Abkürzung für „United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation“. 1945 als Sonderorganisation der UN mit Sitz in Paris gegründet, um die Zusammenarbeit ihrer Mitglieder auf den Gebieten der Erziehung, Wissenschaft und Kultur zu fördern. die Länder in der Denkmalpflege, Entwicklungsländer erhalten zudem finanzielle Hilfen.

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Universalmonarchie
Form der Alleinherrschaft, die entweder Anspruch auf den gesamten Erdkreis und die Menschheit erhebt oder sich auf das Gebiet des alten römischen Reiches beschränkt. Ferner ist auch der Papst als Herr über die Christenheit als Universalmonarch gemeint.
 Karl V. (1550-1558) gilt als Ideal eines Universalmonarchen, da er durch sein Erbe der spanischen, burgundischen und habsburgischen Herrschaftstitel weite Teile Europas unter seiner Regentschaft vereinte.

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Universitas
lateinisch (Gesamtheit), rechtswissenschaftliche Bezeichnung im Spätmittelalter für eine territoriale, kirchliche oder gesellschaftliche Einheit. Ursprünglich aus dem römischen Recht übernommen, entwickelte sich der Begriff seit dem 12. Jh. im Sinne einer Korporation bzw. juristischen Person weiter: Die Kanonisten sahen die Korporation als vollkommen fiktive, juristische Person, die von den Individuen, aus denen sie bestand, geleitet und vertreten werden musste. Die Legisten waren hingegen der Auffassung, dass die universitas lateinisch (Gesamtheit), rechtswissenschaftliche Bezeichnung im Spätmittelalter für eine territoriale, kirchliche oder gesellschaftliche Einheit. Ursprünglich aus dem römischen Recht übernommen, entwickelte sich der Begriff seit dem 12. Jh. im Sinne einer Korporation bzw. juristischen Person weiter: Die Kanonisten sahen die Korporation als vollkommen fiktive, juristische Person, die von den Individuen, aus denen sie bestand, geleitet und vertreten werden musste. Die Legisten waren hingegen der Auffassung, dass die universitas unsterblich sei und ihre Identität über die Jahre ihres Bestehens behalte, auch wenn ihre Mitglieder wechselten oder verstarben.   unsterblich sei und ihre Identität über die Jahre ihres Bestehens behalte, auch wenn ihre Mitglieder wechselten oder verstarben.
 

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Universitätskurator
lateinisch curator (Vormund, Vertreter), Verwaltungsbeamter an Hochschulen, der dem preußischen Kultusminister unterstellt war und als dessen Vertretung an der Universität fungierte. Das Amt (1) Dienst, (2) im Territorialstaat vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches Verwaltungsbezirk, kleinste Verwaltungseinheit, (3) seit den 1920er Jahren bis zur 1975 abgeschlossenen kommunalen Neugliederung Bezeichnung für einen Gemeindezusammenschluss, (4) Bezeichnung für Zunft. wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts eingeführt. Die Aufgaben eines Universitätskurator lateinisch curator (Vormund, Vertreter), Verwaltungsbeamter an Hochschulen, der dem preußischen Kultusminister unterstellt war und als dessen Vertretung an der Universität fungierte. Das Amt wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts eingeführt. Die Aufgaben eines Universitätskurator bestanden aus der Finanzverwaltung und der rechtlichen Aufsicht über die Universitäten. Außerdem fungierte er als Vermittler zwischen dem Ministerium und den jeweiligen Instanzen der Universität. Das Amt wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 und im Zuge des Wiederaufbaus an den meisten Universität abgeschafft. bestanden aus der Finanzverwaltung und der rechtlichen Aufsicht über die Universitäten. Außerdem fungierte er als Vermittler zwischen dem Ministerium und den jeweiligen Instanzen der Universität. Das Amt (1) Dienst, (2) im Territorialstaat vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches Verwaltungsbezirk, kleinste Verwaltungseinheit, (3) seit den 1920er Jahren bis zur 1975 abgeschlossenen kommunalen Neugliederung Bezeichnung für einen Gemeindezusammenschluss, (4) Bezeichnung für Zunft. wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 und im Zuge des Wiederaufbaus an den meisten Universität abgeschafft.

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Unterherrschaft
Auch Unterherrlichkeit, Form einer Kleinstherrschaft von Adel und seltener Kirche, die vor allem im Rheinland und Westfalen seit dem Spätmittelalter bis in die Frühe Neuzeit bestand. In den Herrschaften Kurköln, Jülich, Kleve, Berg, Geldern und Moers gab es in dieser Zeit über 180 davon. Die Unterherren besaßen in ihren Herrschaftsterritorien die Gerichtsbarkeit und zeichneten sich deswegen durch eine hohe Selbstständigkeit aus. Dennoch blieb die Lehnsabhängigkeit vom Landesherren bestehen. Ab 1564 bis 1792 versammelten sich die Unterherren auf Unterherrentagen, auf denen sie ihren Anteil an den Landessteuern verhandelten und gelegntlich auch Gravamina (Beschwerden) an den Landesherren formulierten.
 

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Unterpräfekt in Kleve (Sebus)
französisch sous-préfet, Bezeichnung für einen Verwaltungsbeamten, dessen Amt (1) Dienst, (2) im Territorialstaat vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches Verwaltungsbezirk, kleinste Verwaltungseinheit, (3) seit den 1920er Jahren bis zur 1975 abgeschlossenen kommunalen Neugliederung Bezeichnung für einen Gemeindezusammenschluss, (4) Bezeichnung für Zunft. 1808 im Großherzogtum Berg im Zuge der napoleonischen Neustrukturierung der Verwaltung eingeführt wurde. In der Verwaltungshierarchie ist er zwischen der ihm untergeordnete Bürgermeisterei und dem vorgesetzten Präfekten einzuordnen. Der Unterpräfekt war für aufgeteilte Bezirke in den Départements, die Arrondissements, zuständig und wurde vom Kaiser ernannt. Seine Aufgabe bestand aus der Vollstreckung der Gesetze und die Einhaltung der öffentlichen Ordnung in seinem Gebiet, wozu er u.a. polizeiliche und militärische Befugnisse erhielt und einen Arrondissementsrat zugeordnet bekam.  
 

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Unterscharführer
Vierter Dienstgrad bei SS, NS-Fliegerkorps und NS-Kraftfahrerkorps. Entsprach dem Rang eines Scharführers der SA, bzw. eines Unteroffiziers der Wehrmacht.

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Untersturmführer
Achter Dienstgrad bei SS, NS-Fliegerkorps und NS-Kraftfahrerkorps. Entsprach dem Rang eines Sturmführers der SA, bzw. eines Leutnants der Wehrmacht.

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Urbar
Buchmäßiges Verzeichnis von Besitzungen und Einkünften einer Grundherrschaft oder einer Landesherrschaft; siehe auch Heberegister.

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Urfehde
Bezeichnung für einen Friedenseid, der einen Konflikt beendet und mit dem gleichzeitig die Beteiligten die zukünftige Einhaltung des Friedens versprechen. Im Mittelalter auch vor Gericht benutzt, um Ankläger und Gericht vor der Rache des Freigesprochenen/Freigelassenen zu schützen.

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Usurpation
lateinisch usurpare (in Besitz nehmen), Bezeichnung für eine gesetzeswidrige Machtübernahme
 

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Usurpator
lateinisch usurpare (in Besitz nehmen), Bezeichnung für eine Person, die die Staatsgewalt widerrechtlich an sich reißt

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