Zu den Kapiteln
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5. 1 Einwohner- und Häuserzahlen
Zu den Kommunikantenzahlen 1560 und 1676 vgl. IV 10
1701/03 5877 Einwohner im Kirchspiel (Huyskens, Verfassung, S. 141), ohne Einwohner intra muros und Hardt
1767 6875 Einwohner im Kirchspiel (ebd.), ohne Einwohner intra muros und Hardt
1798 1179 Einwohner in commune Gladbach (Daniels VI. S. 484)
1798 6074 Einwohner, ca. 1400 intra muros, 1084 in Hardt, 2341 in Neuwerk = 9499 Einwohner (Statistik Kr. Gladbach, S. 19; Rosendahl, S. 158)
5.2 Agrarwirtschaft
1183 Weinberg (vinea) in der Nähe der Flieschermühle (Bereich Fliescherberg) genannt (V 4 Mühlen)
1280 letztmalige Erwähnung des abteilichen Weinbergs in G (UB Gladbach 117)
Vom 13. bis 18. Jahrhundert überwogen der Anbau von Roggen als Brotgetreide und Hafer; seit dem 15. Jahrhundert wurde auch etwas Weizen angebaut (z. B. 1469, UB Gladbach 467). Seit dem 15. Jahrhundert Anbau von Flachs und Waid durch die entsprechenden Akzisen nachzuweisen (1488 Flachs- und Waidakzise genannt, III 2 Akzise), außerdem von Gerste für die Bierbrauer (V 4 Gewerbe). Anfang des 16. Jahrhunderts lieferten die abteilichen Lehnshöfe außer Roggen, Hafer, Gerste, Heu, Stroh noch Erbsen, Steckrüben, Obst und Flachs (III 1 Grundherrschaft; Stadtgesch. Mönchengladbach I, S. 330)
Im 19 Jahrhundert waren die hauptsächlich angebauten Getreidearten Weizen, Roggen, Hafer und Buchweizen; Gerste wurde nur in geringem Umfang angepflanzt. Mitte des 19 Jahrunderts wurden auf ca. ein Zehntel der Ackerfläche Kartoffeln angebaut, der Flachsanbau war aufgegeben; der Gemüseanbau wurde besonders in dem kultivierten Bruchgelände in Neuwerk betrieben, der Obstanbau war ohne Belang, Rüben wurden zur Viehfütterung angebaut (Statistik Kr. Gladbach, S. 123)
Kleinviehhaltung ist seit dem 13. Jahrhundert belegt (1269, UB Gladbach 107), ebenso waren Beweidung (Kühe, Kälber) und Schweinemast üblich (vgl. ebd. 82 = 1243). Anfang des 16 Jahrhunderts erzeugten die abteilichen Lehnshöfe Kälber, Hammel, Lämmer, Schweine, Gänse, Enten, Kapaune, Eier, Milch, Butter und Käse (Stadtgesch. Mönchengladbach I, S. 330).
Tabelle 4 Einwohner- und Häuserzahl, 1816-1871. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)
Tabelle 5 Größe und Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in preußischen Morgen, 1849; 1858; 1861. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)
Tabelle 6 Beschäftigte in der Landwirtschaft, 1861. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)
Tabelle 7 Bodennutzung des Stadtgebietes Mönchengladbach in Hektar, 1880-1989. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)
5. 4 Gewerbe und Industrie
5. 5 Mühlen im Stadtkern
1183 Abt Walter von Gladbach übergibt dem Konvent die Untere Mühle am Gladbach (molendinum inferius quod iuxta vineam sitam est) (UB Gladbach 59; Stadtgesch. Mönchengladbach I, S. 344), die spätere Wolfkens- und Vitgesmühle (UB Gladbach 159 = 1311, vgl. auch 147, 155, 214, 225, 231, 313; Kop XVII, StaMG 1 b 1 Bd. 1 S. 18 = 1559). Im 19. Jahrhundert Fruchtmühle, nach dem Besitzer Lingenmühle genannt. Sie lag auf dem linken Ufer des Gladbachs (im Bereich des heutigen Kaiserbads) und war als einzige Gladbacher Mühle oberschlächtig. 1886 Einstellung des Mühlenbetriebs
1210 Abt Hermann von Gladbach vermacht dem Konvent drei Mühlen (tria moldendina), vermutlich die Oberste, die Fliescher- und die Krallsmühle am Gladbach (UB Gladbach 66; Stadtgesch. Mönchengladbach I, S. 344)
1292 Scherremule (UB Gladbach 133) = 1315 Scharremole (ebd. 191) = im 16. Jahrhundert Oberste Mühle = (1840) Hornsmühle (StaMG 16/443 Bd. 2). Sie lag gegenüber dem Weyertor (ebd.; vgl. UB Gladbach 804 = 1589; HSTAD Abtei G Akt 22c fol. 21 ff; Tafel 1, Grundriss). 1640 von kaiserlichen Truppen abgebrannt (HSTAD Abtei G Akt 22c fol. 30r). Mitte des 19. Jahrhunderts Einstellung des Mühlenbetriebs. Das Gebäude diente zunächst als Spinnerei, dann als Werkstatt, nach 1892 als Laden. 1943 zerstört (StaMG 16/443 Bd. 2)
1325 verpflichtet Graf Wilhelm von Jülich die Gladbacher (homines in Gladbach et in territorio ibidem residentes), auf den abteilichen Mühlen mahlen zu lassen (Kop 1596 bzw. XVII, UB Gladbach 239). Mühlenzwang bestätigt 1557, 1577 und 1582 (ebd. 722, 776, 785)
1338 moldendinum dictum Clipparts (UB Gladbach 289) = Flieschermühle (16. Jahrhundert), lag am 1892 zugeschütteten Hahnenweiher (= heute Lüpertzenderstraße; vgl. Tafel 1, Grundriss u. DGK). Sie diente im 17. Jahrhundertals Waidmühle. Im 18. Jahrhundert Neubau, ab 1880 als Gewerbebetrieb genutzt, 1899 Abbruch (StaMG 16/443 Bd. 4)
1511 Mertens moelle (UB Gladbach 582) = 1533 Ryer Moille (StaMG 16/443 Bd. 4) = 1657 Knorenmülle (ebd.), im 19. Jahrhundert Krallsmühle. Sie lag an der heutigen Erzbergerstraße. Ab Mitte des 19 Jahrhundert diente die Mühle als Baumwollspinnerei, Gebäude (1881) abgebrannt (ebd.).
Mühlen außerhalb des Stadtkerns
1327 molendinum Nyderhoven (HSTAD Kloster Neuwerk 15), im Besitz der Ritter von Niederhoven, 1438 im Besitz der Abtei G (UB Gladbach 406), Ölmühle, lag am Gladbach in Uedding am Engelsmühlenweg. 1506 und 1515 Heintgesmühle genannt, ab 1559 Engelsmühle, 1902 stillgelegt (vgl. dazu insges. Mackes, Neuwerk II, S. 54, 186 f, mit falscher Lesart)
1383 Adam von Weltz überträgt den Hof und die molen zu(o) Raede (UB Gladbach 342) = Rohrmühle nach seinem Tod bzw. dem seines Bruders Giselbert, des Abtes von Gladbach, der Abtei Gladbach Hof und Mühle waren Mannlehen der Abtei und zuvor im Besitz der Herren von Ilem aus Viersen gewesen (K. L. Mackes, Aus d. Vor-, Früh- u. Siedlungsgeschichte d. Stadt Viersen, 1956, S. 204 f; vgl. auch UB Gladbach 331 u. UB Viersen 100). Sie lag am Gladbach im Bereich der heutigen Reyerhütterstraße. In der 2. H XIX. Jh. Baumwollspinnerei. 1943 zerstört (StaMG 16/443 Bd. 2)
1519 Gheirtmoelle (UB Gladbach 616) = Giertmühle. Sie lag am Gladbach an der Giertmühlenstraße. Nach 1902 Umstellung auf maschinellen Antrieb. 1981 Einstellung des Mühlenbetriebs
1552 Herzog Wilhelm von Jülich erlaubt der Abtei, vor der Stadt am Dülkener Weg eine Windmühle zu erbauen, die keine anderen gemalsluide an sich ziehen soll als die abteilichen Wassermühlen. Die Abtei liefert dafür jährlich zwei Kapaune und eine Mark brabantisch an die Kellnerei in Grevenbroich (UB Gladbach 710, 711). Die Mühle lag oberhalb von Hamern im Bereich des heutigen Windmühlenwegs. 1890 abgebrannt (StaMG 16/443 Bd. 3)
1608 Compesmühle (ebd. 1 b 1 Bd. 11 S. 203), vermutlich älter, denn sie war im Besitz der schon im 16. Jahrhundert nachweisbaren Familie tho Kumpis in Lürrip, wo auch ein Müllenbroich (ebd. S. 314 = 1569) und Muhllenlandt (ebd. S. 580 = 1574) belegt sind. Sie lag am Compesmühlenweg. Im 19. Jahrhundert Mehl- und Ölmühle. 1902 stillgelegt (ebd. 16/443 Bd. 4)
1828 Bau einer Windmühle an der Bettrather Straße (ebd. 16/50-3), Stumpf heute noch erhalten.
5. 4 Mühlen an der Niers in Neuwerk
1315 molendinum in Damme (UB Gladbach 191). Nach einem Eintrag im Gladbacher Totenbuch kaufte Goswina de Dursdale 1290/1315 die Hälfte der Mühle (Münsterarch Haus 2a zum 4. September). Durch sie fiel dieser Anteil an die Abtei Gladbach Bei der Güterteilung zwischen Abt und Konvent 1315 gelangte sie an den Abt (UB Gladbach 191), im 15. Jahrhundert auch Nerscher Mühle genannt, ab Ende 17. Jahrhundert Broichmühle üblich, gelegentlich auch Abtsmühle genannt (StaMG 16/443 Bd. 3); im 19. Jahrhundert Mehl-, Öl- und Lohmühle; 1935 wurde der Mühlenbetrieb auf Elektrizität umgestellt (ebd.), 1981 eingestellt (zu der Mühle insges. Mackes, Neuwerk II, S. 183-186)
1327 molendinum Novi operis (Kloster Neuwerk) _e_rstmals genannt (HSTAD Kloster Neuwerk 15; Regest UB Gladbach 245), 1408 die joncfrouwen moilen genannt, lag in der Uddinghe, an der Niers, unweit Schloss Millendonck und war der Abtei Gladbach in Erbpacht gegen eine jährliche Abgabe überlassen (HSTAD Kloster Neuwerk 31 = UB Gladbach 372; V 6), 1465 wieder beim Kloster Neuwerk (UB Gladbach 452), 1577 Nonnenmühle genannt (StaMG 1 b 1 Bd. 1 S. 700). Mühlenbetrieb 1940 auf elektrischen Antrieb umgestellt (ebd. 16/443 Bd. 3). Vor 1956 stillgelegt (vgl. dazu insges. Mackes, Neuwerk I, S. 61 f; II, S. 187 f).
5. 4 Gewerbe
Vom späten 12. Jahrhundert bis zum frühen 14. Jahrhundert ist eine Reihe von Gewerbetreibenden bezeugt, die alle abhängig von der Abtei waren: 1183 sutor = Schuster (UB Gladbach 59); 1183/90 faber = Schmied (ebd. 60); 1269 carpentarius = Zimmermann, campanarius = Glöckner, Küster (ebd. 107); 1315 portarius = Pförtner_, ortulanus =_ Gärtner, barbitonsor = Bader, Bartscherer_, pistor_ = Bäcker, braxator = Brauer (ebd. 191); 1319 sartor = Schneider (ebd. 199, 202); 1325 carpentarius, molendinarius = Müller (ebd. 233), 1333 braxator (ebd. 261); 1333 cerdo = Gerber (ebd. 265), 1338 barbitonsor (ebd. 287) In der Folgezeit ist davon auszugehen, dass die Handwerker sich nach und nach aus der Klosterwirtschaft gelöst haben und stärker für die wachsende Gemeinde bzw. sich allmählich herausbildende Stadt tätig geworden sind. Als erste geschlossene handwerkliche Gruppe traten die Brauer auf (Stadtgesch. Mönchengladbach I, S. 335, 373 f).
5. 4 Braugewerbe
1349 Die Abtei Gladbach verpachtet die Gefälle von sechs Braukesseln im Kirchspiel G; das Kloster hat einen eigenen Braukessel (UB Gladbach 308)
1480 Streit zwischen den Brauern und der Abtei, der ursprünglich die Grutgerechtigkeit zusteht; die Brauer, die mit Hopfen brauen, wollen die Brauabgabe nicht zahlen (ebd. 499, 500). 1481 Entscheidung des Hauptgerichts in Jülich: Solange Abt Wilhelm Roever lebt, müssen die Brauer zahlen. Nach dem Tode des Abts können sie es mit dem Streit nach Belieben halten (ebd. 502; vgl. Stadtgesch. Mönchengladbach I, S. 373 f)
1648 Siebzehn Bierwirte in G (UB Gladbach 941)
Tabelle 8 Viehbestand, 1809-1980. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)
5. 4 Sonstige Gewerbe 15.-17. Jahrhundert
Neben den Brauern gab es im 15. Jahrhundert in Gladbach Weber, Färber, Bäcker, Messermacher und Schuhmacher (Stadtgesch. Mönchengladbach I, S. 374; UB Gladbach 516). Letztere waren seit 1494 als Zunft organisiert; 1518 entstand die Schmiedezunft, 1573 wurde die Krämerzunft erneuert, (d. h. sie bestand schon vorher), 1583 wird die Kürschnerbruderschaft erwähnt, 1605 waren die Schneider, Tuchscherer und Wollweber in der Nikolausbruderschaft (= ehem. Krämerzunft) vereinigt (III 7 Zünfte). Im 16. Jahrhundert gab es außerdem noch folgende Handwerker: Bäcker (StaMG 1 b 1 Bd. 1 S. 203), Barbier (ebd. S. 792), Baumeister (ebd. S. 106), Brauer (ebd. S. 166), Klumpenmacher (ebd. S. 769; ebd. Bd. 2 S. 151, 213), Schneider (ebd. S. 365, 551), Büchsenmacher (1506, HSTAD JB III R Grevenbroich 1 fol. 58v), Fassbinder (1537/38, ebd. 4 fol. 16r) und Glasmacher (1537/38, ebd. fol. 23r). Bei den Schmieden ist zwischen Feuer- (StaMG 1 b 1 Bd. 1 S. 450), Büchsen (ebd. Bd. 2 S. 751 u. 792) und Hufschmieden (ebd. S. 253, 336; vgl. auch UB Gladbach 693) zu unterscheiden
Die Büchsenmacher stellten bei den im 16. Jahrhundert im Verlagssystem produzierten Feuerwaffen den Lauf, die Feuerschlösser, die Zündung und die Schreinwerker den Schaft her. Für die endgültige Fertigstellung war ein Rüstmeister zuständig. Sie waren alle in der Eligiusbruderschaft organisiert (III 7; UB Gladbach 693; vgl. auch R. Holbach, Frühformen v. Verlag u. Großbetrieb in d. gewerbl. Produktion, 1994, S. 322 f).
Tabelle 9 Bierbrauereien in Mönchengladbach, 1816-1970. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)
5. 4 Die Gladbacher/Mönchengladbacher Gewerbe und Industrien nach Branchen
5. 4 Textilgewerbe
Seit dem späten 14. Jahrhundert ist Flachsanbau bezeugt (1387, UB Viersen 130, Akziseordnung für Dülken nach G.er Vorbild), woraus auf Leinenweberei in Gladbach zu schließen ist. Die Akziseordnung von 1488 unterscheidet verschiedene Tucharten, die wohl auch in Gladbach hergestellt wurden: schmales Tuch, gefärbt und ungefärbt, haustuch, sartuch (grobes Tuch, halb Leinen, halb Wolle), kussziechenblader (Kissenstoff), worschet (Barchent, ein Gewebe aus Leinen und Wolle) (III 2 Akzise). Im 17. Jahrhundert schlossen sich die Weber mit den Schneidern zu einer Zunft zusammen (III 7 Zünfte). Ende des 16. Jahrhunderts, Anfang 17. Jahrhundert sind zahlreiche Weber unter den Widertäufern zu finden (IV 9). Sie haben vermutlich die Kontakte zu den niederländischen Bleichen hergestellt (Fränken, S. 14). Die Vertreibung der Mennoniten ab 1654 (Brasse, Geschichte II, S. 404-407) brachte Rückschlage für die Entwicklung des Leinengewerbes (Fränken, S. 15; vgl. auch UB Gladbach 1045).
Im frühen 17. Jahrhundert ist eine von der Abtei verpachtete Tuchfärberei (Grundstück mit Haus, einem Färbhaus über dem Weyer, Stallungen, Holzschuppen) bezeugt, gelegen in der fleischen am hanen weyer (vgl. Tafel 1, Grundriss), in der u. a. englisches Tuch gefärbt wurde. Die Färber sollten katholisch sein und bleiben, auch nur katholisches Personal beschäftigen (HSTAD Abtei G Akt 22c fol. 97r).
1786 Acht Leinengarnhändler in Gladbach, zwei in Hardt (StaMG 24 Akt 260)
1798 Gründung der Baumwollweberei J. P. Schlickum (HSTAD Roer-Dep. 2593 I), kommt aus Elberfeld
1799 Gründung der Baumwollspinnerei W. Busch (ebd.), kommt aus Gladbach
1802 Gründung der Baumwollweberei P. D. Kyllmann (ebd.)
Tabelle 10 Gewerbe 1799-1858. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)
1862/63 Gründung einer Fabrik mit einigen mechanischen Leinenwebstühlen, 1875 und 1878 sind es zwöf. Stellte hauptsächlich weiße und blaugefärbte Halbleinenstoffe für Betriebskleidung her. 1886 hat die Fabrik vierundvierzig, 1895 fünfundfünfzig mechanische Leinenwebstühle (ebd., S. 31 f)
1896 Zweite Fabrik mit mechanischen Leinenwebstühlen gegründet (ebd., S. 32)
1899 beschäftigen beide Betriebe zusammen ca. 150 Arbeiter. Bestehen noch 1940 (ebd.)
Baumwoll- und Halbwollindustrie
1747 beschäftigt der Elberfelder Kaufmann Ullenberg in Gladbach und Umgebung zweihundert Baumwollweber und mehr als einhundert Baumwollspinner (ebd., S. 32 f)
(1801) gründen bergische Kaufleute in Gladbach Baumwollmanufakturen (ebd., S. 37). 1804 werden in Gladbach 10.000 Stück Baumwolltuch hergestellt (A. J. Dorsch, Statistique du Département de la Roer, 1804, S. 432). Nach 1806 verstärkte Zuwanderung aus dem Bergischen Land (Fränken, S. 39)
1807 Vier Baumwollmanufakturen mit 1145 Arbeitern und 750.000 Francs Umsatz (ebd., S. 40)
Tabelle 11 Leinenwebereien (1807-1811) und Leinen(hand)webstühle, 1816-1880. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)
Tabelle 12 Baumwollverarbeitung, 1808-1901. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)
Ende des 19. Jahrhunderts bestanden in Gladbach nur drei Betriebe der Samt- und Seidenindustrie: Zwei mechanische Webereien mit insgesamt 150 Arbeitern und eine Seiden- und Plüschfabrik mit fünfzig Arbeitern. Für die Gladbacher Textilindustrie war dieser Zweig fast bedeutungslos im Vergleich mit der Baumwollverarbeitung (ebd., S. 107 f).
Färbereien, Textilveredlung
1816 bestehen in der Stadt Gladbach drei Färbereien, davon zwei Türkischrot-Färbereien, mit zehn Arbeitern (ebd., S. 84)
1820 bestehen in Obergeburt und Oberniedergeburt vier Färbereien mit sechszehn Arbeitern, ein Zeugdruckerei mit zwei Arbeitern und sechs Bleichereien mit zwölf Arbeitern (ebd.)
1839 Appreturanstalt des Kreises Gladbach, liegt am Gladbach (Emsbach, S. 54)
1857 Gladbacher Aktien-Gesellschaft für Druckerei und Appretur, beschäftigt 1858 123 Arbeiter (Fränken, S. 85; Emsbach, S. 408)
1858 bestehen in der Stadt Gladbach 54 Färbereien mit 230 Arbeitern, zwölf Zeugdruckereien mit 110 Arbeitern, fünf Bleichereien mit sechzig Arbeitern (Fränken, S. 84)
1899 bestehen in der Stadt Gladbach 45 Veredlungsbetriebe mit ca. 1000 Arbeitern (ebd., S. 86)
Bekleidungsindustrie
In den 1840er Jahren Lohnkonfektion (Herstellung von Fertigkleidung) durch Gladbacher Firmen (ebd., S. 117)
1870/71 Erste Kleiderfabrik (ebd., S. 118)
1895 Sechszehn Kleiderfabriken (ebd., S. 119)
Schuhfabrikation
1870/71 Erste Schuhfabrik (ebd., S. 129)
Papierverarbeitende Industrie und graphisches Gewerbe
1825 Steindruckerei von B. Kühlen gegründet (G. Erckens, 150 Jahre Rechnungs- u. Briefbögen, 1981, S. 18-20)
1831 Zwei Steindruckereien in Gladbach (Fränken, S. 137)
1858 Zwei Buchdruckereien (ebd., S. 144)
1880 Sieben Buchdruckereien (ebd.), neun lithographische Anstalten (ebd., S. 147)
1899 arbeiten in den sechs größeren Steindruckereien ca. 300 Arbeiter (ebd.)
Maschinenindustrie
1861 Drei Fabriken für den Maschinenbau mit insges. 15 Arbeitern (ebd., S. 178)
1875 24 Betriebe für die Fabrikation von Maschinen, Apparaturen und Werkzeuge mit 244 Arbeitern, drei Eisengießereien mit 36 Arbeitern (ebd., S. 181)
1888 24 Maschinenfabriken und Eisengießereien mit 568 Arbeitern (ebd., S. 182)
1898 25 Maschinenfabriken und Eisengießereien mit ca. 1300 Arbeitern (ebd., S. 185)
Tabelle 13 Samt- und Seidenwebstühle, 1822-1880. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)
Tabelle 14 Gewerbebetriebe in Gladbach, 1875; Berufs- und Gewerbezählung, 1895. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)
Tabelle 15 Industriebetriebe in Mönchengladbach, 1906-1912. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)
Tabelle 16 Wirtschaftsstruktur Mönchengladbach, 1949. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)
Tabelle 17 Industriebeschäftigte Mönchengladbach, 1955-1974. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)
4. 4 Zeitungen
Druckereien
1827-64 Geschäfts- und Unterhaltungsblatt für Gladbach und dessen Umgebung, ab 1847 Gladbacher Kreisblatt für Geschäfte und Unterhaltung
1859 Gladbacher Handelsblatt und öffentlicher Anzeiger
1864 bis 1933 Gladbacher Zeitung
1872 Gladbacher Volkszeitung (Zentrumsblatt), ab 1904 Westdeutsche Landeszeitung, erschien bis 1933
1879 bis 1919 Generalanzeiger
1886-94 Haupt-Annoncenblatt für Gladbach und Umgebung
1889 bis 1890 Gladbacher Anzeiger
1889 bis 1909 Gladbacher Merkur
1908-09 Stadtanzeiger
1927-28 Westdeutsches Volksblatt
1933 Volksparole, ab 1935 Volksparole - Rheinische Landeszeitung, erschien bis 1943, dann 1944 Rheinische Landeszeitung
1946 Rheinische Post, Lokalredaktion M
1948 Westdeutsche Zeitung, Lokalredaktion M
4. 5 Wirtschaftliche und soziale Gesamtentwicklung
Über Jahrhunderte hinweg hat die Abtei Gladbach mit ihrer Grundherrschaft die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Gladbachs weit über die Zeit der Stadtwerdung im 14. Jahrhundert (III 3) hinaus geprägt. Auf die Abtei geht die Fronhofverwaltung mit ihren abhängigen Bauern und die frühe Ansiedlung von Handwerkern - erste Belege für in Gladbach ansässige Handwerker Ende des 12. Jahrhunderts - und Gewerbetreibende im Bereich des Marktes zurück (III 1 Grundherrschaft; III 2 Markt; V 4 Gewerbe). Dieser Markt, der die Grundlage der wirtschaftlichen Entwicklung bildete und die Bedeutung des Ortes Gladbach begründete, dürfte auf ein entsprechendes Privileg zurückgehen. In Erinnerung an diese wichtigsten Impulse ließ sich der Abt noch im späten 16. Jahrhundert Erbgrundherr nennen (III 1 Grundherrschaft) und verlangte bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts von den Neubürgern einen Treueeid (III 6). Auch die landwirtschaftlichen Güter (Rittergüter, Bauernlehen, Kurmudsgüter) blieben durch verschiedene Abgaben im Einflussbereich der Abtei (III 1 Grundherrschaft). Andere, aus der Grundherrschaft der Abtei abgeleitete Rechte der Abtei im wirtschaftlichen Bereich wurden ihr schon seit dem 15. Jahrhundert streitig gemacht. Es begann mit einem Streit über die Bierabgabe mit den Brauern 1480 und setzte sich fort mit einer Auseinandersetzung über Maß und Gewicht sowie über eine Art Verbrauchssteuer auf Brot, Fleisch und Wein (V 4 Gewerbe; V 6; Stadtgesch. Mönchengladbach I, S. 372; II 2 Akzise).
Die Bedeutung Gladbachs als Handelszentrum wurde im 14. Jahrhundert durch die Entstehung einer größeren jüdischen Gemeinde und das Auftreten von Lombarden, d. h. oberitalienienischen Geldkaufleuten, mit Hausbesitz in Gladbach manifestiert (IV 8; UB Viersen 68). Geldverkehr ist auf dem Gladbacher Markt bereits 1303 bezeugt, wobei der brabantische Pfennig und die brabantische Mark die gängigen Münzen waren (III 2 Markt). Auch die Akzise, die die Stadt schon im 14. Jahrhundert erhob, lässt auf größere Handelsaktivitäten schließen. Aus der Akziseordnung von 1488 geht ein lebhafter Warenverkehr hervor, der teilweise Fernhandelgüter umfasste, wie z. B. englisches Tuch, niederländische Seefische, Salz, Wein, Rosinen und Feigen (III 2 Akzise; Stadtgesch. Mönchengladbach I, S. 373).
Tabelle 18 Branchenaufteilung der Erwerbstätigen Mönchengladbach, 1961; 1970; 1987. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)
Mit der Intensivierung des Handels seit dem 14. Jahrhundert ging eine Expandierung des Handwerks und des Gewerbes einher, die schon im frühen 14. Jahrhundert nachweisbar ist. Die Handwerker und Gewerbetreibenden lösten sich dabei allmählich aus der Abhängigkeit der Abtei. Die Verpachtung der Mühlen und der Brauerei durch die Abtei räumte den Pächtern die Möglichkeit eines weitgehend selbstverantworteten Wirtschaftens ein (ebd., S. 335).
Das Selbstverständnis und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gladbacher Kaufmannschaft nahm bis zum Ausgang des 15. Jahrhundert so zu, dass sie als geschlossene Gruppe auftrat (z. B. 1491, UB Gladbach 518). Aus ihr entwickelte sich im 16. Jahrhundert die Zunft der Krämer, aus der noch im gleichen Jahr die der Schneider und Wollweber hervorging (III 7 Zünfte). Diese Konzentration von Handel und Produktion im Textilsektor deutet auf Verlagsformen hin. Ähnliches ist für das Schmiedehandwerk zu beobachten, in dem ebenfalls im Verlagssystem produziert und vertrieben wurde. (III 7 Zünfte; V 4 Gewerbe).
Als Weber und Verleger traten im 17. Jahrhundert auch die Täufer auf. Die wirtschaftlichen Folgen ihrer Vertreibung waren noch im frühen 18. Jahrhundert spürbar. Den Reformierten, die sich in Gladbach behaupteten, gelang es nicht, in der Krämer- und Schneiderzunft dauerhaft zu verbleiben (III 7; IV 9). Sie waren wie die Täufer als Verleger tätig. Unter ihnen nahm die Familie Lüps eine besondere Stellung ein. Mitglieder der Familie traten im 17. Jahrhundert als Tuch- und Wollweber auf und unterhielten rege Geschäftsverbindungen mit den Niederlanden, auf deren Bleichen Gladbacher Tuche veredelt wurden (I. Barleben, Geschichte d. Familie Lüps, Bd. 1, 1937, S. 57-115).
Das Tuchgewerbe entwickelte sich in Gladbach aufgrund von Flachsanbau. Der Flachs wurde als bäuerlicher Nebenerwerb versponnen und zu Leinen verarbeitet, das zum Beispiel im 18. Jahrhundert auf dem Gladbacher Markt gegen Tuch aus dem Bergischen, aus Monschau und Brabant getauscht wurde (III 2 Markt). Mitte des 18. Jahrhunderts setzten Baumwollverarbeitung und Seidenweberei ein. Gegen Ende des Jahrhunderts siedelten sich als Folge der französischen Wirtschaftspolitik, die die westfälische und schlesische Konkurrenz ausschloss und Zugang zum großen französischen Markt schaffte, Baumwollwebereien in Gladbach an, ab (1800) dann auch Spinnereien, deren Besitzer vielfach aus dem Bergischen Land zugewandert waren (Fränken, S. 16-22). Ab (1810) ging die Bedeutung des Textilgewerbes zunächst zurück, erholte sich aber (1830) wieder. (1880) verlor die Leinenindustrie und Ende 19. Jahrhundert die Samt- und Seidenindustrie völlig an Bedeutung. Sie wurden durch die Baumwollindustrie abgelöst, so dass Mönchengladbach bald als "rheinisches Manchester" bezeichnet wurde. Die Bereiche Maschinenbau und Papier, die im Zusammenhang mit der expandierenden Textilindustrie entstanden, wurden seit Ende des Jahrhunderts ausgebaut. Insgesamt gesehen war Mönchengladbach durch eine textile Monowirtschaft gekennzeichnet.
Wegen der vorherrschenden Industrie blieb das Handwerk von untergeordneter Bedeutung. Die Landwirtschaft ging während des 19. Jahrhunderts kontinuierlich bis zur Bedeutungslosigkeit zurück (V 2). Nach dem Ersten Weltkrieg brach 1918 die Textilindustrie fast völlig zusammen, erholte sich in den Folgejahren jedoch allmählich. Während des Zweiten Weltkrieges wurden zahlreiche Betriebe zerstört, die nach 1945 wiederaufgebaut wurden. Rationalisierung und Automatisierung kennzeichneten das Jahrzehnt von 1950-60. Danach kam es zu einer erneuten Krise der Textilindustrie als Folge der zunehmenden ausländischen Konkurrenz. An ihre Stelle traten Handel, Maschinenbau und vor allem der tertiäre Sektor, der heute vorherrschend ist.
Eine Arbeiterbewegung entstand in Gladbach erst in den 1860er und 70er Jahren. Noch 1853 heißt es, dass der besitzlose Arbeiterstand ... noch nicht in der Weise vertreten sei wie an anderen Fabrikorten (Eckertz-Noever, S. 237). Die Unternehmer vermieden es, soziale Unterschiede allzu deutlich hervorzuheben und blieben immer hinter dem hohen Sozialprestige der Ruhrindustriellen zurück (G. Adelmann, Führende Unternehmer im Rheinland u. in Westfalen 1850-1914. In: RhVjbl 35, 1971, S. 335-352). Die Gladbacher Unternehmer waren überwiegend evangelisch, einige sind aus Verlegerfamilien hervorgegangen. Evangelische und katholische Industrielle in Gladbach hielten es für eine Ehrenpflicht, kirchliche und kommunale Ämter zu übernehmen (ebd., S. 349). Als Betriebsform herrschte die Einzelfirma oder die Personalgesellschaft vor. Eine Ausnahme war die 1854/55 gegründete Aktiengesellschaft Gladbacher Spinnerei und Weberei (ebd., S. 337; Fränken, S. 61, 222; Emsbach, S. 263, 409 f).
Die Arbeiterschaft spürte während des gesamten 19. Jahrhundert jeden Rückgang der Konjunktur und konnte trotz der noch häufig im Nebenerwerb betriebenen Landwirtschaft nur mühevoll überleben. (1846) führten Absatzschwierigkeiten der Textilindustrie zu der ersten großen Welle von Arbeitslosigkeit in Gladbach (N. Klinkenberg, Sozialer Katholizismus in Mönchengladbach, 1981, S. 24-34). Bis in die 1870er Jahre blieb Kinderarbeit üblich (ebd., S. 85-101; Emsbach, S. 257-260). 1871 kam es zum ersten größeren Streik in Gladbach, der aber nach wenigen Tagen zusammenbrach (Klinkenberg, Sozialer Katholizismus, S. 132 f). Bei der ersten Reichstagswahl 1871 gelang dem Lasalleschen Arbeiterverein ein Achtungserfolg, der sich allerdings nicht wiederholen ließ (ebd. S. 127-133; Beckers, S. 38-44).
Während des Kulturkampfs solidarisierten sich die meisten katholischen Arbeiter mit den katholischen Unternehmern. Es entstand ein soziales Programm, das Einfluss auf die Sozialpolitik, private soziale Einrichtungen und letztlich eine Verbürgerlichung der Arbeiter anstrebte bei Bejahung der kapitalistischen Wirtschaftsform (Klinkenberg, Sozialer Katholizismus, S. 133-145). Eine politische Heimat fanden die katholischen Arbeiter in der Zentrumspartei, die 1871 entstand und in der sich ein eigener Arbeiterflügel bildete, der vor allem in der Weimarer Zeit eine bedeutende Rolle spielt.
Unter den katholischen Unternehmern ragte der aus einer Verlegerfamilie stammende Textilfabrikant Franz Brandts heraus, der für seine 1872 entstandene Firma einen Arbeiterausschuss gründete, der sich nach der Jahrhundertwende zu einem Mitbestimmungsorgan entwickelte. Brandts schaffte ferner eine Fülle sozialer Einrichtungen (Krankenversicherung, Darlehenskasse, Bücherei, Kindergarten, Betriebsküche u. a.) für seine Belegschaft (Emsbach, S. 456-461, 589-593, 601-603, 606). Er wurde 1890 Vorsitzender des Volksvereins für das katholische Deutschland, der den Namen Mönchengladbach zum Synonym für katholische Sozialreform machte (IV 11; W. Löhr, Franz Brandts, 1985).
Durch das undemokratische Dreiklassenwahlrecht beherrschten die liberalen Unternehmer bis 1912 weitgehend die Gladbacher/Mönchengladbacher Stadtpolitik (W. Löhr, Honoratiorengruppen u. Kommunalpolitik. In: Rheinland-Westfalen im Industriezeitalter, Bd. 2, 1984, S. 9-24). In der Weimarer Republik wurde die Zentrumspartei als eigentliche Volkspartei führende politische Kraft in Mönchengladbach.
4. 6 Maße und Gewichte
Maß und Gewicht waren im Besitz des Abts von Gladbach (1349, UB Gladbach 308). Spätestens seit dem 16. Jahrhundert wurden sie vom abteilichen Schultheißen und einem, zweien oder drei Schöffen überprüft (ebd. 794, 795 u. ö.). Im 18. Jahrhundert als dem Gotteshauss zustehende Policey (ebd. 947, vgl. auch 987) und waren öfters zwischen Abt und Landesherren strittig (vgl. ebd. 986 f).
1285 eine Hufe = 60 Morgen (UB Gladbach 127)
1311 mensura manualis que vulgariter gobsen dicitur (HSTAD Abtei G 53, 54; Regesten UB Gladbach 166 u. 167; auch 1331 bezeugt, HSTAD Kloster Neuwerk 17)
1334 mensura plena et legalis fori Gladbacensis bladi melioris (ebd. 21-23)
1399 Gelaidbecker moesen, 1408 Glaidbachscher maissen (ebd. 30 u. 31)
Der Gladbacher Malter war ein Fass mehr als der Grevenbroicher Malter (ebd. JB III R Grevenbroich 7 fol. 112v = 1566/67). Da der Grevenbroicher Malter drei Sumber drei Fass kölnisch fasste und ein Malter = vier Sumber sind, waren der Gladbacher und der kölnische Malter identisch.
Luftbild, Mönchengladbach von Westen, 1985. (Stadtarchiv Mönchengladbach/ 10/50381)
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Löhr, Wolfgang, Rheinischer Städteatlas Mönchengladbach. Teil 5: Wirtschafts- und Sozialstruktur, Statistik, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Orte-und-Raeume/rheinischer-staedteatlas-moenchengladbach.-teil-5-wirtschafts--und-sozialstruktur-statistik/DE-2086/lido/60860ffd89a891.06848038 (abgerufen am 09.06.2026)
Veröffentlicht am 02.09.2025, zuletzt geändert am 08.10.2025