Topographische Karte Osterfeld 2004/05 im Verhältnis 1 : 25.000, Zusammensetzung der Blätter 4507 Mülheim a.d.R. und 4407 Bottrop der Topographischen Karte im Verhältnis 1 : 25.000. (Landesvermessungsamt NRW)

2. 1 Burg Vondern

Die An­fän­ge der Burg Von­dern sind un­be­kannt. Sie liegt süd­lich des Ver­schie­be­bahn­hofs Os­ter­feld-Süd an der Ar­min­stra­ße. 1162 wird erst­mals ei­ne Fa­mi­lie von Von­dern ge­nannt, 1266 über­trug die Ab­tei Wer­den ei­nem Ger­hard von Von­dern die Gü­ter zu Von­dern (Schet­ter, Re­ges­ten, S. 95f.). Die Burg, auch Stein­huis und Haus ge­nannt (1441, ebd., S. 106), war Dienst­mann­le­hen der Gra­fen von der Mark. So wird 1397 Diet­rich von Von­dern durch Graf Diet­rich von der Mark mit dem als Dienst­manns­gut be­zeich­ne­ten Haus in Os­ter­feld be­lehnt (III 1 Amts­trä­ger und Be­diens­te­te). In der Ur­kun­de von 1397 ver­sprach der Graf, Von­dern in ein Er­b­le­hen zu ver­wan­deln. Be­reits 1400 starb die di­rek­te Li­nie der Her­ren von Von­dern aus. Zu­nächst teil­ten sich die Töch­ter das Er­be, 1405 ging das Haus voll­stän­dig an Wes­sel von Loe. 1511 be­lehn­te der Her­zog von Kle­ve sei­nen Amt­mann Wes­sel von Loe er­neut mit Haus und Hof Von­dern (La­cour, S. 113). Die Burg wech­sel­te noch mehr­mals den Be­sit­zer: 1592 ging sie an die von Brempt, 1722 an den Graf von Nes­sel­ro­de-Lands­kron, 1753 an den Müns­ter­schen Dom­herrn Cle­mens Graf von Mer­veldt, 1824 an den Graf Dros­te zu Vi­sche­ring von Nes­sel­ro­de-Rei­chen­stein. 1946 über­nahm die Stadt Ober­hau­sen Von­dern.
Un­ter den von Loe kam es zu ers­ten Er­wei­te­run­gen des Hau­ses zu ei­ner Was­ser­burg. Wohl (1520) er­folg­te die Er­rich­tung der go­ti­schen Tor­burg, in der Fol­ge der Bau der süd­li­chen Wehr­mau­er mit Schieß­schar­ten und spät­go­ti­schen Zier­for­men. Das Haupt­haus wur­de im 17. Jahr­hun­dert im ba­ro­cken Stil er­rich­tet. 1977/82 re­stau­rier­te die Stadt Ober­hau­sen die kurz vor dem Ver­fall ste­hen­de Burg grund­le­gend (zur Bau­ge­schich­te: Seipp, S. 160f.). Heu­te wird die Burg als Mu­se­um und Ver­an­stal­tungs­ort ge­nutzt

2. 1 Haus Hove

Die An­fän­ge von Haus Ho­ve sind eben­falls un­be­kannt. Es liegt im 1929 an Bot­trop ab­ge­tre­te­nen Stadt­teil Von­der­ort, Haus-Ho­ve-Stra­ße, nörd­lich des Gü­ter­bahn­hofs Os­ter­feld-Süd. 1393 wird Diet­rich von Von­dern ge­nannt von Ho­ve er­wähnt, eben­so 1397, als die­ser von dem Graf von der Mark mit Von­dern be­lehnt wur­de (III 1 Amts­trä­ger und Be­diens­te­te) (Schet­ter, Re­ges­ten, S. 73). Ver­mut­lich wur­de die Burg En­de des 14. Jahr­hun­derts er­rich­tet, denn mit de­ren Erst­erwäh­nung fällt auch die erst­ma­li­ge Nen­nung des Na­mens­zu­sat­zes von Ho­ve mit von Von­dern zu­sam­men (ebd.).
Die Burg wech­sel­te nur sel­ten die Be­sit­zer: 1691 hei­ra­te­te Vin­cenz von Quadt in den Hof ein, 1709 ging er an die von Geyr und 1726 an den Graf von Nes­sel­ro­de-Lands­kron auf Burg Von­dern. Be­reits 1738 trat der Graf das Haus an den Graf von Mer­veldt zu Haus Lem­beck ab. Im glei­chen Jahr starb die Fa­mi­lie von Ho­ve im Man­nes­stamm aus. 1842 kauf­te Graf Dros­te Vi­sche­ring von Nes­sel­ro­de-Rei­chen­stein Haus Ho­ve zu­rück. Der letz­te Be­sit­zer­wech­sel er­folg­te 1888, als der Hof an die seit 1873 dort le­ben­de Päch­ter­fa­mi­lie Stein­haus ging (Seipp, S. 162). Tei­le des (2005) wie­der er­rich­te­ten Tor­baus so­wie das Fun­da­ment des Her­ren­hau­ses stam­men ver­mut­lich aus dem 14. Jahr­hun­dert. Die ehe­mals von der Korn­be­cke ge­speis­te dop­pel­te Gräf­te ist grö­ß­ten­teils ver­lan­det (zur Bau­ge­schich­te: B. Grü­ne­wald, O. Bil­der aus d. Ge­schich­te ei­nes alt­ves­ti­schen Ge­mein­we­sens, 1929, S. 54-57). Haus und Hof Ho­ve sind bis heu­te als land­wirt­schaft­li­cher Be­trieb in pri­va­ter Nut­zung

2. 2 Siedlungsentwicklung

Die ers­te Er­wäh­nung ei­ner Hof­sied­lung in der Os­ter­fel­der Ge­mar­kung da­tiert in das 10. Jahr­hun­dert. Das He­be­re­gis­ter des Klos­ters Wer­den ver­zeich­ne­te ei­ne Her­ren­hu­fe in Arm­bu­gi­la, wo­mit der in Von­der­ort ge­le­ge­ne Ober­hof Aren­bö­gel ge­meint war (Ur­ba­re Wer­den II, S. 27). Die­ser Hof lag an der Pe­ri­phe­rie der Ge­mar­kung und war nicht sied­lungs­bil­dend für den Ort. Os­ter­feld, 1047 erst­mals er­wähnt, war ei­ne Hö­fe­sied­lung nörd­lich der Em­scher, west­lich von Von­der­ort (I 3).

Die mit­tel­al­ter­li­che Sied­lung grup­pier­te sich um die Kir­che zu Os­ter­feld, die Pfarr­kir­che für ein grö­ße­res Kirch­spiel war. Ob sie auch sied­lungs­bil­dend war, muss of­fen blei­ben, ist je­doch an­zu­neh­men. Der Li­ber Theo­de­ri­ci aeditui be­rich­tet (1160) von ei­ner Ei­gen­kir­che, die An­fang des 11. Jahr­hun­derts Graf Bal­de­rich von Ha­ma­land dem Köl­ner Erz­bi­schof He­ri­bert ge­schenkt ha­ben soll und die die­ser der Ab­tei Deutz zur Aus­stat­tung gab (I 3). Das Pan­kra­ti­us-Pa­tro­zi­ni­um lässt eben­falls auf ei­ne frü­he Kir­chen­grün­dung schlie­ßen. Die Kir­che lag im Zen­trum ei­ner Stra­ßen­sied­lung, die sich an ein Stra­ßen­kreuz, die Ves­ti­sche Land­stra­ße und die Stra­ße von Ober­hau­sen nach Klos­ter­hardt, an­schloss. An den bei­den Stra­ßen la­gen zahl­rei­che Köt­ter­hö­fe, das Pas­to­rat und Ein­zel­hö­fe. Die grö­ße­ren Adels­sit­ze und Gü­ter la­gen hin­ge­gen au­ßer­halb die­ser Sied­lung: Von­dern im Sü­den an der Em­scher und Aren­bö­gel, (Knip­pen­burg) und Ho­ve in Von­der­ort. Os­ter­feld war bis weit in das 9. Jahr­hun­dert hin­ein ein Stra­ßen­dorf, ei­ne Bau­er­schaft, be­ste­hend aus Ein­zel­hö­fen oh­ne über­re­gio­na­le Ver­kehrs­an­bin­dung (I 1 Stra­ßen)

Über die Aus­deh­nung des Or­tes vor 1800 ist we­nig be­kannt. Die Häu­ser- und Ein­woh­ner­zah­len las­sen auf ei­ne dün­ne Be­sied­lung schlie­ßen. So zähl­te das Kirch­spiel Os­ter­feld 1717 300 Kom­mu­ni­kan­ten, 1755 wa­ren es 394 (IV 10 Ta­bel­le der Kom­mu­ni­kan­ten 1717-1797). Die Le Coq-Kar­te von 1805 zeigt für Os­ter­feld le­dig­lich ei­ne Stra­ßen­rand­be­bau­ung ent­lang dem Stra­ßen­kreuz so­wie Ein­zel­hö­fe in Von­der­ort, wäh­rend sich nörd­lich der Sied­lung vor­nehm­lich Acker-, Wald- und Brach­land be­fand (Ta­fel 2). Die­ses Sied­lungs­bild geht auch aus der Ur­kar­te von 1822 her­vor (Ta­fel 1, Grund­riss)

Ei­ne Aus­nah­me bil­de­te ab 1760 die St. An­t­o­ny-Hüt­te in Klos­ter­hardt, die al­ler­dings nicht sied­lungs­bil­dend war, son­dern ein Bei­spiel länd­li­chen Ei­sen­ge­wer­bes der Früh­in­dus­tria­li­sie­rung. Die ge­rin­ge städ­te­bil­den­de Wir­kung der Hüt­te lag vor al­lem an drei Fak­to­ren: Ers­tens bil­de­te sie sich nicht zu ei­nem über­re­gio­na­len in­dus­tri­el­len Kern­ge­biet aus, zwei­tens la­gen zwei Sied­lungs­zen­tren in un­mit­tel­ba­rer Nä­he zur Hüt­te: Sterk­ra­de und Os­ter­feld Ins­be­son­de­re der Orts­kern von Os­ter­feld fun­gier­te als kul­tisch-kul­tu­rel­les und über das Kirch­spiel als po­li­ti­sches Zen­trum auch für Klos­ter­hardt, so dass we­der Be­darf noch Mög­lich­keit be­stand, ei­nen wei­te­ren Sied­lungs­mit­tel­punkt nörd­lich des Rothe­busch zu er­rich­ten, drit­tens pro­du­zier­te sie nicht kon­ti­nu­ier­lich, wur­de mehr­mals um­ge­baut, ab­ge­bro­chen, still­ge­legt oder um­ge­nutzt und be­schäf­tig­te im Schnitt nie mehr als 100 Ar­bei­ter, meist we­ni­ger (V 4 St. An­t­o­ny-Hüt­te)

Erst im Zu­ge der In­dus­tria­li­sie­rung ab (1870) wuchs Os­ter­feld rasch über den al­ten Orts­kern um St. Pan­kra­ti­us hin­aus und nahm die für die Or­te der nörd­lich Em­scher­rei­he ty­pi­sche Ent­wick­lung (G. Mer­tens, Die Kul­tur­land­schaft d. westl. Ruhr­ge­biets, 1964, S. 216f.). Bis 1921 wa­ren die Bau­lü­cken in Os­ter­feld vor al­lem durch Ko­lo­ni­en und Ar­bei­ter­an­sied­lun­gen (Ei­sen­heim, Stem­mers­berg, Ja­ko­bi­sied­lung, vgl. V 4) be­reits stark ge­schrumpft (Ta­fel 1.2 Ge­bäu­de­nut­zung 1921; Ta­fel 5). Auch zum Orts­kern am Markt­platz hin ver­lie­fen strah­len­för­mig meist Berg­ar­bei­ter­sied­lun­gen hin (ebd.). So­mit war der Orts­kern ver­kehrs­geo­gra­phisch güns­tig ge­le­gen; die Zen­tra­li­tät des Or­tes wur­de trotz der Berg­bau­be­sied­lung zu­nächst bis 1929 er­hal­ten. 1894 er­hielt der Ort ein Rat­haus, Kran­ken­häu­ser, Po­li­zei­sta­tio­nen, kom­mu­na­le Ver­sor­gungs­bau­ten und Schu­len ka­men in den fol­gen­den Jahr­zehn­ten eben­so hin­zu wie Kul­tur­zen­tren und Bi­blio­the­ken (II 5 Ge­bäu­de; Ta­fel 1.2 Ge­bäu­de­nut­zung 1921). Be­reits En­de des 19. Jahr­hun­derts, spä­tes­tens 1894 mit dem Rat­haus­neu­bau und der dar­auf fol­gen­den Er­rich­tung re­gio­na­ler Ver­sor­gungs­märk­te, eta­blier­te sich der Be­reich um die Kir­che St. Pan­kra­ti­us auch als Zen­trum für Dienst­leis­tung, Gas­tro­no­mie und Ein­zel­han­del (ebd.)

In­fol­ge der wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung wuchs Os­ter­feld vor al­lem durch den Zu­zug von Ar­bei­ter­fa­mi­li­en, be­son­ders aus den Ost­pro­vin­zen Preu­ßens, schnell. Da­bei ent­sprach die Be­bau­ung nicht im­mer ei­ner mo­der­nen Stadt­pla­nung, denn die Gu­te­hoff­nungs­hüt­te be­gann früh mit dem Bau ze­chen­na­her Werks­woh­nun­gen, den Ko­lo­nie­sied­lun­gen. 1846 wur­de mit Ei­sen­heim die ers­te Ko­lo­nie er­rich­tet. Sie bil­de­te bis 1891 ei­nen ei­ge­nen Orts­be­zirk ne­ben Os­ter­feld und Klos­ter­hardt. 1890 folg­te Stem­mers­berg, 1906 Von­der­bruch, 1911 die Ko­lo­nie Ja­ko­bi­schäch­te. In den 1920er Jah­ren wur­den zu­dem ein­zel­ne Stra­ßen­zü­ge mit Werks­woh­nun­gen be­baut (II 2 Werks- und Ar­bei­ter­ko­lo­ni­en). Für den Aus­bau und die In­fra­struk­tur war weit­ge­hend die Gu­te­hoff­nungs­hüt­te ­ver­ant­wort­lich. Sie er­rich­te­te nicht nur die Häu­ser, son­dern war auch für die Be­fes­ti­gung der Stra­ßen zu­stän­dig. Die Ka­na­li­sa­ti­on er­folg­te in Rich­tung Em­scher. Die Be­leuch­tung wur­de eben­falls durch die Gu­te­hoff­nungs­hüt­te ­fi­nan­ziert. Auch die Pla­nun­gen für neue Schu­len und Kir­chen er­folg­te durch die Gu­te­hoff­nungs­hüt­te im Ver­bund mit dem Land­kreis und der Ge­mein­de. 1907 exis­tie­ren in Os­ter­feld ins­ge­samt 707 Werks­woh­nun­gen in drei Ko­lo­ni­en mit zahl­rei­chen Ko­lo­nie­schu­len und Kir­chen (StaOb Amt O 200). Da­mit war die Gu­te­hoff­nungs­hüt­te lan­ge Zeit ein wich­ti­ger Prot­ago­nist der Städ­te- und Ver­kehrs­pla­nung in Os­ter­fel­d 

Der Berg­bau so­wie die Ei­sen­bahn be­stimm­ten das Bild des Or­tes, wäh­rend die Ver­hüt­tung nur ei­ne un­ter­ge­ord­ne­te Rol­le spiel­te (Hüt­ten- und Walz­wer­ke der Gu­te­hoff­nungs­hüt­te an der süd­west­li­chen Ge­mar­kungs­gren­ze zu Ober­hau­sen, süd­lich der Em­scher). Schwer­punk­te in­dus­tri­el­ler Be­bau­ung wa­ren die drei Ze­chen im Nor­den (Ja­ko­bi), im Wes­ten an der Gren­ze zu Sterk­ra­de (Ze­che Os­ter­feld) so­wie die Ze­che Von­dern, nörd­lich der Em­scher

Der 1891-1911 ent­stan­de­ne, süd­west­lich des Orts­kerns ge­le­ge­ne Sam­mel- und Ran­gier­bahn­hof Os­ter­feld wuchs bis 1902 zum grö­ß­ten Ran­gier­bahn­hof Eu­ro­pas (zu den Aus­ma­ßen: Ta­fel 1.2, Ge­bäu­de­nut­zung 1921; Ta­fel 1.3, Ge­bäu­de­nut­zung 2005) (StaOb Amt O 42), er war zen­tra­ler Um­schlags­platz für die In­dus­trie­gü­ter der Re­gi­on und Mo­tor für die Ur­ba­ni­sie­rung des Orts­kerns bis zur Em­scher und im Nord­wes­ten bis nach Sterk­ra­de und dar­über hin­aus (I 1 Sam­mel- und Ran­gier­bahn­hof; Ta­fel 1.2, Ge­bäu­de­nut­zung 1921; Ta­fel 1.3, Ge­bäu­de­nut­zung 2005). 1925 wa­ren mehr als 99 Hekt­ar der Os­ter­fel­der Ge­mar­kung von Schie­nen­tras­sen und Bahn­hofs­ein­rich­tun­gen über­baut (StaOb Amt O 577). Die Ei­sen­bahn und der gro­ße Sam­mel­bahn­hof durch­schnit­ten den Ort mehr­fach, so dass bis zur Stadt­er­he­bung 1921 bzw. bis zur Ver­ei­ni­gung mit Ober­hau­sen 1929 und auch noch Jahr­zehn­te da­nach kei­ne ge­ord­ne­te Sied­lungs­struk­tur ent­stand

Durch die do­mi­nan­te La­ge der Ei­sen­bahn- und In­dus­trie- bzw. Berg­bau­an­la­gen war Os­ter­feld um 1920 von groß­flä­chi­gen In­dus­trie- und Berg­bau­zo­nen, von ge­mar­kungs­über­grei­fen­den Werks­sied­lun­gen so­wie von Grün­zo­nen bzw. un­be­bau­ten Flä­chen um­schlos­sen. Die Schlie­ßung die­ser Bau­lü­cken folg­te erst schritt­wei­se nach 1929 (Ta­fel 1.2, Ge­bäu­de­nut­zung 1921; Ta­fel 1.3, Ge­bäu­de­nut­zung 2005). Trotz der Zer­stö­run­gen des Zwei­ten Welt­kriegs und des aus der In­dus­tria­li­sie­rung re­sul­tie­ren­den Bau­booms ist der Grund­riss des al­ten Orts­kerns an der Haupt­stra­ße weit­ge­hend er­hal­ten ge­blie­ben (Ta­fel 1.1, DGK). Nach der Ein­glie­de­rung nach Ober­hau­sen er­folg­ten wei­te­re Aus­wei­sun­gen von Bau- und Ge­wer­be­ge­bie­ten, un­ter aan­de­rem, um die Bau­lü­cken zwi­schen Ober­hau­sen und den neu­en Stadt­tei­len (Os­ter­feld, Sterk­ra­de, Hol­ten) zu schlie­ßen. Sterk­ra­de ist in­zwi­schen wie Hol­ten und auch Os­ter­feld mit Alt-Ober­hau­sen ver­schmol­zen (Ta­fel 1.3). Erst nach dem Zwei­ten Welt­krieg ge­lang es, das ad­mi­nis­tra­ti­ve Zen­trum für Os­ter­feld in Ober­hau­sen auch zu ei­nem funk­tio­na­len Zen­trum zu ma­chen. Nicht zu­letzt durch die­se Ent­wick­lung wur­de der Ein­fluss des klei­ne­ren ört­li­chen Zen­trums von Os­ter­feld zu­rück­ge­drängt. Ins­be­son­de­re das seit (1990) for­cier­te Pro­jekt „Neue Mit­te“ mit dem 1996 er­öff­ne­ten Cen­trO, wel­ches auch klei­ne Tei­le der Os­ter­fel­der Ge­mar­kung um­fass­te, dien­te da­zu, ei­ne ein­heit­li­che, zen­tra­le Stadt­mit­te für Groß-Ober­hau­sen zu ent­wi­ckeln. Der Stadt­be­zirk Os­ter­feld ist 2007 je­doch we­ni­ger ge­werb­lich-in­dus­tri­ell als durch Dienst­leis­tung und Ein­zel­han­del bzw Wohn­be­bau­ung ge­prägt. Der ehe­mals das Orts­bild be­herr­schen­de Berg­bau spielt in Os­ter­feld kei­ne Rol­le mehr (Ta­fel 2.1, TK 25)

2. 2 Werks- und Arbeiterkolonien

Kolonie Eisenheim

Die Sied­lung Ei­sen­heim ist die äl­tes­te Ar­bei­ter­sied­lung des Ruhr­ge­biets. Be­reits 1836 be­gan­nen die ers­ten Pla­nun­gen durch den Di­rek­tor der Hüt­ten­ge­werk­schaft und Hand­lung Ja­co­by, Ha­ni­el und Huys­sen, Wil­helm Lueg, der vor al­lem Meis­ter für den Hüt­ten­be­trieb dort an­sie­deln woll­te. Die Sied­lung war 1902 ca. 7 Hekar groß und wur­de nach eng­li­schem Vor­bild an­ge­legt. Vor al­lem an­dert­halb- und zwei­ge­schos­si­ge Dop­pel­häu­ser ver­schie­de­ner Stil­for­men prä­gen das Bild der Ko­lo­nie bis heu­te (zur Ge­schich­te und ak­tu­el­len Nut­zung: J. Gün­ter/R. Gün­ter, >Spre­chen­de Stra­ßen< in Ei­sen­heim, 1999)
1846 Grün­dung der Ko­lo­nie Ei­sen­heim. 1897 und 1902 Er­wei­te­run­gen (StaOb Amt O 200)
1907 zählt die Ko­lo­nie Ei­sen­heim 166 Woh­nun­gen. Ei­gen­tü­me­rin ist die Gu­te­hoff­nungs­hüt­te (ebd.)
1968 plant die Au­gust-Thys­sen-Hüt­te den Ab­riss und die Neu­be­bau­ung der Ko­lo­nie. 1972 bil­det sich ei­ne Bür­ger­initia­ti­ve zu de­ren Er­hal­tung. 1979/80 wird die Sied­lung sa­niert, 1991 un­ter Denk­mal­schutz ge­stellt. Die Häu­ser sind bis heu­te be­wohnt. Die Ko­lo­nie ist Teil der Rou­te In­dus­trie­kul­tur (Gün­ter/Gün­ter)

Kolonie Stemmersberg

1900 Grün­dung der seit 1890 in Pla­nung be­find­li­chen Ko­lo­nie Stem­mers­berg (ebd.), seit­dem stän­di­ge Er­wei­te­run­gen um gan­ze Häu­ser- und Stra­ßen­zü­ge durch die Gu­te­hoff­nungs­hüt­te (StaOb Amt O 200 S. 10)
1906 Für den Aus­bau der Ko­lo­ni­en kom­men die Hüt­ten auf. Die Ka­na­li­sa­ti­on von Stem­mers­berg er­folgt in Rich­tung Em­scher. Ei­ne Be­leuch­tung wird eben­falls von der Gu­te­hoff­nungs­hüt­te er­rich­tet bzw. fi­nan­ziert. 1907 zählt Stem­mers­berg 392 Woh­nun­gen (ebd.)

Kolonie Vonderbrch

1906/7 Bau­be­ginn der Ko­lo­nie Von­der­bruch durch die Gu­te­hoff­nungs­hüt­te mit der Pla­nung für zu­nächst 10 Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser mit ins­ge­samt 40 Ar­bei­ter­woh­nun­gen. 1910 An­trag für 17 wei­te­re Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser mit 54 Ar­bei­ter­woh­nun­gen (StaOb Amt O 200)
1906 er­fol­gen wei­te­re Pla­nun­gen für 2 neue Schu­len (1 drei­zü­gi­ge ka­tho­li­sche und 1 ein­zü­gi­ge evan­ge­li­sche Schu­le), Kir­chen und Pfar­rerstel­len. Die Kir­chen er­hal­ten je 2000 Mark, die Ge­mein­de er­hält 5000 Mark Zu­schuß (ebd.)
1912 Er­wei­te­rung der Ko­lo­nie. Die Gu­te­hoff­nungs­hüt­te wird für 4 Ar­bei­ter­wohn­häu­ser von den Schul-, Ar­men- und We­ge­las­ten be­freit (ebd. 656)

Kolonie Jacobischächte

1911 be­ginnt die Pla­nung der Ko­lo­nie Ja­co­bi­schäch­te (ebd. 200), 1913 der Aus­bau. 1913 sind 83 Woh­nun­gen in 18 Häu­sern be­wohnt. Ei­ne 2. Bau­pha­se er­folgt 1918. Ei­gen­tü­me­rin ist die Gu­te­hoff­nungs­hüt­te (ebd. 656)

Sonstige Arbeitersiedlungen

1921 Be­ginn des Baus von Berg­ar­bei­ter­sied­lun­gen an der Brei­te­stra­ße (Bir­ken­hof­sied­lung, Teu­to­bur­ger Stra­ße). 1927 er­hält die Berg­mann­sied­lung-GmbH zwecks Wei­ter­bau der Sied­lung ei­nen Zu­schuß der Stadt Os­ter­feld (ebd. 304)

2. 2 Friedhöfe

1393 Kirch­hof in Os­ter­feld (Rei­mann, S. 73), liegt 1487 an der Kir­che (Bet­te, S. 228)
1831 wird ein kom­mu­na­ler Fried­hof au­ßer­halb des Or­tes an­ge­legt (StaOb Amt O 356, 358); 1872 Schlie­ßung und An­la­ge kon­fes­sio­nel­ler Fried­hö­fe (ebd. 42)
1890-93 Pla­nung und Er­rich­tung des evan­ge­li­schen Fried­hofs, da die pro­tes­tan­ti­schen Ver­stor­be­nen seit der Schlie­ßung des kom­mu­na­len Fried­hofs in Sterk­ra­de be­er­digt wor­den wa­ren (ebd. 358)
1896-99 Pla­nung und Bau des ka­tho­li­schen Fried­hofs an der Chaus­see nach Bot­trop. Be­reits 1891 ist der Raum des ka­tho­li­schen Fried­hofs der Pan­kra­ti­us-Pfar­re fast aus­ge­schöpft und kann nicht aus­ge­wei­tet wer­den (ebd. 357)
1909 wird der Fried­hof der St. An­to­ni­us-Pfar­re Klos­ter­hardt an­ge­legt (ebd.; PfaO 1135)
1911 4 Fried­hö­fe in Os­ter­feld: 3 ka­tho­lisch, 1 evan­ge­lisch (StaOb Amt O 46)
1913 Er­rich­tung des 2. evan­ge­li­schen Fried­hofs an der Egel­busch­stra­ße (Schmitz, Kir­chen­ge­mein­de, S. 3f.)

2. 2 Elektrifizierung, Gas-, Wasser- und Abwasserversorgung

1828 er­fol­gen re­gu­lä­re Stra­ßen­rei­ni­gun­gen der Pflas­ter­stra­ßen in Os­ter­feld durch die Ge­mein­de Bot­trop. Be­auf­tragt wer­den Os­ter­fel­der Ge­mein­de­ar­bei­ter (Sta Bot­trop A IV 2, 4)
1840/41 wird die ge­sam­te Stra­ßen­rei­ni­gung in Os­ter­feld ge­meind­lich ge­re­gelt (ebd.)
1888 ver­legt das Städ­ti­sche Was­ser­werk Mül­heim/Ruhr Was­ser­lei­tun­gen in Os­ter­feld (StaOb Amt O 136)
1891 An­schluss von 8 Grund­be­sit­zern, des dor­ti­gen Kran­ken­hau­ses so­wie 8 Wohn­ein­hei­ten aus Ei­sen­heim an die Was­ser­ver­sor­gung (ebd.)
1891 Aus­bau der Stra­ßen­be­leuch­tung in Os­ter­feld, auch in Ei­sen­heim (ebd. 202)
1896 be­ginnt der An­schluss Os­ter­felds an die öf­fent­li­chen Ka­na­li­sa­ti­ons­an­la­gen (ebd. 888). Ab 1903 er­folgt die Ka­na­li­sa­ti­on der Ge­mein­de Os­ter­feld (ebd. 157). Der en­ge­re Dorf­be­zirk wird (1910) an­ge­schlos­sen (ebd. 657, 979, 1008), ab 1928 Klos­ter­hardt (ebd. 752)
1896 Aus­bau des Ka­bel­net­zes in Os­ter­feld zur Ver­sor­gung der Ge­mein­de mit Elek­tri­zi­tät. 1909 Er­rich­tung ei­ner Stark­strom­an­la­ge in Os­ter­feld (ebd. 158)
1898 wird das Was­ser­lei­tungs­netz von der Gu­te­hoff­nungs­hüt­te über­nom­men und er­heb­lich er­wei­tert. 1899 sind ca. 244 von 1988 Haus­hal­ten an die Was­ser­ver­sor­gung an­ge­schlos­sen, au­ßer­dem 5 Schul- und 1 Sta­ti­ons­ge­bäu­de so­wie das Kran­ken­haus (ebd. 136)
1902 gibt es in Os­ter­feld kei­ne Müll­ab­fuhr durch die Ge­mein­de (ebd. 42)
1903 über­nimmt die Ak­ti­en­ge­sell­schaft Ober­hau­se­ner Was­ser­werk die Was­ser­ver­sor­gung in Os­ter­feld und er­wei­tert das Was­ser­lei­tungs­netz in den kom­men­den Jah­ren er­heb­lich (ebd. 136, 137). Au­ßer­dem wird seit 1911 zu­sätz­lich das GHH-Netz ver­wen­det (ebd. 776f.)
1903 sind in Os­ter­feld noch 514 pri­va­te Brun­nen im Be­trieb (Bohl­mann, Os­ter­feld, S. 11)
1903 geht die Gas­an­stalt in den Be­sitz der Ge­mein­de Os­ter­feld über; 1913 Ein­stel­lung der ei­ge­nen Gas­fa­bri­ka­ti­on, seit­dem Ver­sor­gung durch Ze­chen­gas (ebd., S. 11f.)
1903 er­folgt in Ei­sen­heim zwei­mal wö­chent­lich die Stra­ßen­rei­ni­gung durch die Gu­te­hoff­nungs­hüt­te (StaOb Amt O 207)
1905 kom­mu­na­les Ge­mein­de­schlacht­haus in Os­ter­feld (ebd. 152)
1906 kom­men für Aus­bau und Er­schlie­ßung der Ko­lo­ni­en die Hüt­ten auf. Die Ka­na­li­sa­ti­on er­folgt in Rich­tung Em­scher (ebd. 200)
1907 wer­den die Stra­ßen und Woh­nun­gen mit Stein­koh­len­gas be­leuch­tet (ebd. 42)
1908 er­klärt sich die Stadt Ober­hau­sen be­reit, Os­ter­feld mit Strom zu ver­sor­gen (ebd. 158)
1908/09 Ver­trags­ab­schluß mit dem RWE über die Ver­sor­gung des Orts­be­zirks Os­ter­feld, Tei­le Ei­sen­heims und des Rothe­busch­be­zirks mit Strom (ebd.)
1909 er­folgt die Um­stel­lung der Os­ter­fel­der Müll­ent­sor­gung durch den An­kauf mo­der­ner Müll­ab­fuhr­wa­gen. Zu­dem wird die Er­laub­nis zu Alu­mi­ni­um- und Blech­re­cy­cling (Do­sen) an die Fir­ma Gold­schmidt, Es­sen, ver­ge­ben (ebd. 209)
1928/29 Bau des Ga­so­me­ters durch die Gu­te­hoff­nungs­hüt­te süd­lich der Em­scher. Der Ga­so­me­ter um­fasst 347.000 cbm bei ei­nem Durch­mes­ser von 67 m. 1945 zer­stört, nach dem Krieg wie­der auf­ge­baut, dient nach dem Um­bau (1990) seit 1994 als Ort für kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen. Der Ga­so­me­ter Ober­hau­sen ist An­ker­punkt der Rou­te In­dus­trie­kul­tur (zu Ge­schich­te und Nut­zung des Ga­so­me­ters: Land­schafts­ver­band Rhein­land, Rhei­ni­sches In­dus­trie­mu­se­um [Hg.] Ga­so­me­ter Ober­hau­sen, 2007)
1928 Ein­rich­tung ei­ner Müll­kip­pe an der Bot­tro­per Stra­ße auf Ge­biet des Gra­fen von Nes­sel­ro­de-Rei­chen­stein (StaOb Amt O 304)

2. 5 Straßen

1700 Fuhr- und Treib­weg bis auff die fort­kamps stra­ße der Be­cken langs (PfaO 1177)
1734 by­fang­s­chen Weg, Weg im Gar­ten über der obers­ten Korn­müh­le (ebd. 1239)
1781 Weg vom Von­de­ri­schen Berg bis an die Wag­hals-Brü­cke (STAM Vest Reck­ling­hau­sen Statt­hal­ter 571 fol. 42)
1828 wird als 1. Stra­ße von Os­ter­feld die Haupt­stra­ße von der Em­scher- bis zur Markt­stra­ße ge­pflas­tert (PfaO 404 S. 55)
1839 wer­den in Os­ter­feld die ers­ten Haus­num­mern ein­ge­führt. Ge­zählt wird von Kop­pen­burgs Müh­len­bach aus. Die­ser teilt die Ge­mein­de in die Bau­er­schaf­ten Os­ter­feld (west­lich des Bachs) und Von­der­ort (ebd. 2422 S. 3)
1891sind 150 m Stra­ßen in Os­ter­feld ge­pflas­tert und 5300 m Stra­ßen chaus­siert (StaOb Amt O 46)
Seit 1891 er­fol­gen auf­grund der ers­ten Stra­ßen­be­nen­nun­gen wei­te­re Haus­num­me­rie­run­gen (ebd. 206)
1900 er­hal­ten nach Auf­lö­sung der Ge­mein­de­be­zir­ke al­le Stra­ßen Na­men (ebd. 46)

2. 5 Brücken

1761 exis­tie­ren 3 Em­scher­brü­cken: Wag­hals­brü­cke, ei­ne Holz­brü­cke an der Von­der­müh­le so­wie die Ober­hau­se­ner Land­stra­ßen­brü­cke (PfaO Ster­be­re­gis­ter 1761)

2. 5 Plätze

1876 fin­det der Markt auf ei­nem frei­en Ge­mein­de­grund­stück am Ar­rest­haus statt (STAM Reg. Müns­ter 5090; III 2 Markt)
1894 wird der Markt­platz in Os­ter­feld um das Dop­pel­te ver­grö­ßert (StaOb Amt O 46)
1904-7 wird der 5 ha gro­ße Volks­gar­ten als kom­mu­na­le Er­ho­lungs- Park- und Platz­an­la­ge er­rich­tet (ebd. 42)

2. 5 Gebäude

1397 ist das Gut Von­dern (Haus bzw. Burg Von­dern) Dienst­manns­gut des Gra­fen von der Mark (La­cour, S. 98; II 1)
1520 wird das Stein­haus in Os­ter­feld als Ver­samm­lungs­ort für die Kirch­spiel­leu­te ge­nannt (Schet­ter, Re­ges­ten, S. 226f.)
1894/96 Bau des Amts­hau­ses zu Os­ter­feld, 1901  Er­wei­te­rung (StaOb Amt O 142)
1891-1911 wer­den in Os­ter­feld er­rich­tet: 1 Amts­haus, 1 Ver­sor­gungs­heim, die Ge­mein­de­gas­an­stalt, 2 Po­li­zei­ser­gean­ten­woh­nun­gen, 1 Feu­er­wehr­übungs­turm. Au­ßer­dem wird das Schlacht­haus­grund­stück ein­ge­rich­tet (ebd.)

2. 6 Rechtsdenkmäler

1877 Ar­rest­haus in Os­ter­feld an der Haupt­stra­ße (STAM Reg. Müns­ter 5090)

Grundriss Osterfeld nach der Urkarte von 1822 im Verhältnis 1 : 2.500, Entwurf: Esther Weiss, Zeichnung: Regine Binot und Martina Schaper. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)

Deutsche Grundkarte Osterfeld-Klosterhardt von 2006/07 im Verhältnis 1 : 2.500, Zusammensetzung der Blätter OB-Klosterhardt und OB-Osterfeld Heide im Verhältnis von 1 : 5.000. (Stadt Oberhausen)

Gebäudenutzungskartierung Osterfeld von 1921 im Verhältnis 1 : 7.500, Entwurf Helmut Rönz, Kartographie Esther Weiss und Martina Schaper. (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)

Gebäudenutzungskartierung Osterfeld von 2005 im Verhältnis 1 : 7.500, Kartengrundlage: Deutsche Grundkarte im Verhältnis 1 : 5.000, Zusammensetzung der Blätter OB-Sterkrade (2004), OB-Kaisergarten (2004/05), OB-Klosterhardt (2004), OB-Osterfeld Heide (2004), OB-Osterfeld (2004), OB-Borbeck (2004), Bottrop-Fuhlenbrock (2005) und Bottrop-Vonderort (2005), Entwurf: Andrea Rönz, Kartographie Esther Weiss und Martina Schaper. (Stadt Oberhausen, Landesvermessungsamt NRW)

Osterfeld und Umgebung 1805 im Verhältnis 1 : 50.000, Ausschnitt aus der Karte von Nordwestdeutschland 1797-1813, Section XV. Aufgenommen im Maßstab 1 : 86.400 unter der Leitung des preußischen Obersten Le Coq. (Landesvermessungsamt NRW)

Topographische Karte Osterfeld von 1842/43 im Verhältnis 1 : 25.000, Zusammensetzung der Blätter 4507 Mülheim a.d.R. und 4407 Bottrop der Preußischen Kartenaufnahme von 1836-50 (Uraufnahme). (Landesvermessungsamt NRW)

Topographische Karte Osterfeld von 1892 im Verhältnis 1 : 25.000, Zusammensetzung der Blätter 4507 Mülheim a.d.R. und 4407 Bottrop der Preußischen Kartenaufnahme 1891-1912 (Neuaufnahme). (Landesvermessungsamt NRW)

Plan der Stadt Osterfeld von 1921 im Maßstab 1 : 13.000, Vergrößerung, Originalmaßstab 1 : 15.000, Angefertigt durch Amtsbauführer H. Lochtmann. (Stadtarchiv Oberhausen)

Stadtgebiet Osterfeld von 1921-29 im Verhältnis 1 : 50.000, Kartengrundlage: Topographische Karte 1 : 50.000, Entwurf: Esther Weiss, Zeichnung: Martina Schaper. (Land NRW)

 
Zitationshinweis

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Rönz, Helmut, Rheinischer Städteatlas Osterfeld. Teil 2: Topographie, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Orte-und-Raeume/rheinischer-staedteatlas-osterfeld.-teil-2-topographie/DE-2086/lido/5ce7ea34a8ad15.80472804 (abgerufen am 15.08.2022)

Auch über Rheinischer Städteatlas Osterfeld (Oberhausen), bearbeitet von Helmut Rönz (Lieferung XVII, Nr. 91, 2008)