Zu den Kapiteln
Johann Reinhard (Hans) von Marées war ein deutscher Maler und Zeichner des Idealismus, der in zähem Ringen seine innere künstlerische Widersprüchlichkeit zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu überwinden suchte. Als bedeutender Vorreiter der Moderne wird er, obwohl umstritten, bis heute geehrt.
Hans von Marées wurde als zweiter Sohn des preußischen Kammerpräsidenten Adolf von Marées (1801-1874) und Friederike Susman (1810-1864) in Elberfeld (heute Stadt Wuppertal) geboren. Die Familie war evangelisch. Die Mutter war Tochter des jüdischen Großkaufmanns und Fabrikanten David Susman (1781-1833), Syndikus der israelischen Gemeinde Halberstadt. Sein Bruder Georg (1834-1888) wurde preußischer Oberstleutnant und Militärschriftsteller. Die Familie zog 1847 nach Koblenz, wo Marées das Gymnasium besuchte. Schon früh wurde man auf sein Zeichentalent aufmerksam.
1853 begann Marées ein Kunststudium in Berlin und war von 1854 bis 1855 für ein Jahr im Atelier von Carl Steffek (1818-1890) tätig. Fünf Monate hielt er sich in Wörlitz auf und malte eine Reihe von Bildern, auch im Auftrag des Herzogs Leopold von Anhalt (1794-1871).
Nach seinem Militärdienst (1855-1856) in Koblenz siedelte Marées im Winter 1857 nach München über. Dort hielt er sich aber vom Akademiebetrieb fern und arbeitete als freier Künstler, wobei er sich vornehmlich an der alt-niederländischen Malerei orientierte. Sein Selbstbildnis aus dem Jahr 1860/61 zeigte seine Anlehnung an Rembrandt. Des Weiteren entstanden Historienbilder mit militärischem Sujet sowie zahlreiche Porträts seiner Malerkollegen Karl Raupp (1837-1918), Ludwig Meixner (1828-1885), Heinrich Heger (1832-1888), August Cesar (1837-1907) und Friedrich Adolph Hornemann (1813-1890) sowie das Doppelbildnis mit sich selbst und Franz Lenbach (1836-1904).
Marées Gemälde „Schill´s Tod“ aus dem Jahr 1860, das die Geschichte des preußischen Offiziers Ferdinand von Schill (1776-1809) während der Befreiungskriege thematisierte, wurde 1861 in Köln ausgestellt und von der Kritik negativ bewertet. Daraufhin zerschnitt Marées das Bild. Zeit seines Lebens begeisterte er sich nicht dafür, in der Öffentlichkeit auszustellen. „Die Rettung des preußischen Majors von Platen“ wurde dagegen in der Bayerischen Zeitung vom 17.6.1862 positiv aufgenommen.
Im Sommer 1863 arbeitete der Künstler im Auftrag des russischen Bankiers, Industriellen und Mäzens Baron Alexander von Stieglitz (1814-1884) für den russischen Maler und Kunstagenten Wladimir Dimitrijewitsch Swertschkow (1821-1888). Seine neuen Werke, wie zum Beispiel „Bad der Diana“ und „Rast am Waldesrand“ aus dem Jahr 1863 zeigen Einflüsse der französischen Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts.
Selbstporträt, Gemälde, Öl und Tempera auf Leinwand, um 1860/61. (CC BY-SA 4.0/Neue Pinakothek München/ Inv. Nr. 14548)
Graf Adolf Friedrich von Schack (1815-1894), wohlwissend, dass der Künstler so gut wie mittellos war, beauftragte Marées und Lenbach mit Kopiertätigkeiten in Florenz und Rom und kaufte das Gemälde „Die Schwemme“ 1864 während einer Ausstellung im Kunstverein München an. Das idyllische Bild zeigte eine Alltagsszene an einer von Bäumen umstandenen Wassersenke mit einem Reiter auf einem Schimmel im Zentrum sowie weiteren Pferden, Wäscherinnen und Wassergeflügel.
Im Oktober 1864 reiste Marées zusammen mit Lenbach nach Rom und lernt auf dem Weg in Florenz Anselm Feuerbach (1829-1880) kennen. Durch die Kopiertätigkeit fand eine intensive Auseinandersetzung mit der Renaissancemalerei statt. 1865 schickte Marées vier Kopien nach München, die zu den Originalen einen nur freien Bezug haben: „Anbetung der Hirten“ nach Tizian, „Bildnis einer Frau mit Schleier“ nach Raffael, „Reiterbildnis von König Philipp IV.“ nach Velazquez und „Madonna mit dem hl. Petrus und einem Stifter“ nach Palma Veccio. Sie befinden sich heute alle in der Sammlung Schack in der Neuen Pinakothek München. Zwei weitere Gemälde verkaufte Schack wieder, weil sie ihm nicht gut genug waren. Er wünschte sich klassische Kopien für seine Sammlung, doch Marées wollte seine eigene Bildsprache entwickeln. 1868 kam es endgültig zum Bruch des Förderverhältnisses, vermutlich auch, da Marées 1866 wohl in einer tiefen Schaffenskrise steckte und keine Werke mehr ablieferte.
Die Schwemme, Gemälde, Öl auf Leinwand, 1864. (CC BY-SA 4.0/Neue Pinakothek München/ Sammlung Schack, Inv. Nr. 11515)
Im Winter 1866 begegnete Marées in Rom dem deutschen Kunsttheoretiker Konrad Fiedler (1841-1895), der sein bedeutendster Mäzen werden sollte. Zur gleichen Zeit lernte er den Bildhauer Adolf von Hildebrand (1847-1921) kennen. Zu ihm entwickelte sich eine enge Freundschaft.1868 entstand Marées bedeutendes eigenständiges Bild „Römische Landschaft I“, das seine späteren Kompositionen und seine bildnerische Entwicklung (idealisierte Figurenkonstellationen innerhalb einer räumlich-konstruierten Natur) vorwegnahm.
1869 lud Fiedler Marées zu einer mehrmonatigen Reise nach Frankreich und Spanien ein. Im Anschluss verbrachte er eine Weile zusammen mit Hildebrand auf Fiedlers Gut Crostewitz bei Leipzig. Es ist nicht überliefert, ob er ab dieser Zeit noch einmal eines seiner Gemälde verkauft hat.
Die Einberufung in den Krieg mit Frankreich unterbrach Marées künstlerische Tätigkeit nur kurz; er siedelte nach Berlin über und mietete mit Hildebrand ein gemeinsames Atelier.
1871-1872 reiste er nach Dresden und nahm Kontakt zu der Familie Koppel auf. Der Dramaturg und Journalist Franz Koppel (1838-1920), verheiratet mit Irene (1846-1921), Tochter des Industriellen Gustav Schäuffelen (1798-1848) und spätere Frau von Adolf von Hildebrand, besaß in Dresden ein großes Haus, das als Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle fungierte. Auf Veranlassung Fiedlers wurde für Marées hier ein Gartenpavillon als Arbeitsstätte errichtet. In der Dresdener Zeit entstanden zahlreiche Porträts, französische Einflüsse machten sich hier weiter bemerkbar.
Porträt von Adolf Hildebrand, Öl und Tempera auf Leinwand, um 1868. (CC BY-SA 4.0/Neue Pinakothek München/ Inv. Nr. 13407)
Im Mai 1873 reiste Marées über Wien nach Neapel. Fiedler hatte ihm den Auftrag verschafft, unter Mithilfe von Hildebrand, der die dekorativen Einfassungen und die plastischen Arbeiten (Relieffriese) übernahm, die Bibliothek der Zoologischen Station dort von Juli bis November mit Fresken auszustatten. Das biologische Forschungsinstitut, 1872 durch den deutschen Zoologen Anton Dohrn (1840-1909) gegründet, wurde im September 1873 für Wissenschaftler und im Januar 1874 für das Publikum geöffnet. Allerdings fiel der Bau teurer aus als erwartet, so dass ohne die Hilfe Fiedlers Marées nicht hätte bezahlt werden können. Der Raum, dessen drei hohe Türen sich zu einer Loggia mit Blick zur Blauen Bucht öffnen, war als malerisches und plastisches Gesamtkunstwerk konzipiert und sollte sowohl dem Studium als auch der geistigen Geselligkeit dienen. Die großformatigen Fresken, die alle vier Wände überzogen, thematisierten Szenen aus dem Leben am Golf von Neapel (zum Beispiel: Ausfahrt der Fischer, Ruderer, abendliches Beisammensein vor einem Wirtshaus, paradiesartiger Orangenhain mit ruhenden Frauen und Gärtnern). Dabei hatte Marées sich selbst, Hildebrand und auch andere Freunde in den Figurenkanon eingearbeitet. Vorbereitend entstanden Skizzen in Öl, um die Arbeit in dem feuchten Putz sicher ausführen zu können. Fünf davon schenkte Hildebrand 1907 den Staatlichen Museen zu Berlin (Alte Staatsgalerie).
Ende November 1873 siedelte der Künstler nach Florenz über und bezog zusammen mit Hildebrand Atelier und Wohnung im ehemaligen Kloster S. Francesco di Paolo. Außerdem stand er in Kontakt mit Arnold Böcklin (1827-1901). Zur gleichen Zeit hatte sich Irene Koppel in Hildebrand verliebt und die beiden gingen eine Beziehung ein. Das ehemalige Kloster S. Francesco die Paolo wurde 1874 von Hildebrand erworben und nach den Vorstellungen Irenes kunstvoll gestaltet. Der Druck von Fiedler und Marées auf Hildebrand, diese Beziehung zu beenden, konnte nur kurzfristig wirken, zumal Marées wohl auch selbst für Irene Empfindungen hegte. Im September 1875 kam es zum Bruch mit Hildebrand. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte Marées in Florenz produktiv arbeiten; so schuf er in dieser Zeit allein vier Selbstbildnisse. 1875 zog Marées nach Rom. 1877 erfolgte die Scheidung Irenes von Franz Koppel und ihre Hochzeit mit Hildebrand in Florenz. Sein aus den Fresken abgeleitetes „Orangenbild“ schenkte Marées Fiedler 1879 nachträglich zur Hochzeit. Es zeigte Irene Koppel, Hildebrand, und ein Porträt von sich selbst als Orangenpflücker. Zahlreiche seiner Bilder wiesen programmatisch eine Verknüpfung mit seinem Leben auf. 1878 schuf Karl Begas d. J. (1845-1916) eine Marmorbüste von Marées (Berlin, Alte Nationalgalerie).
Die Ruderer, Studie zu den Fresken in der Zoologischen Station Neapel, Gemälde, Öl auf Leinwand, Original in der Alten Nationalgalerie Berlin (A I 1024/4), 1873. (gemeinfrei)
Um 1880 konnte er einen Kreis von jungen Künstlern um sich scharen, die seine idealistischen Auffassungen und Theorien, insbesondere seine unermüdliche Schaffenskraft bewunderten. Unter ihnen befanden sich unter anderem Carl von Pidoll zu Quintenbach (1847-1901), Arthur Volkmann (1851-1941) sowie die Bildhauer Peter Bruckmann (1850-1925) und Hermann Prell (1854-1922). Im gleichen Jahr malte er den „Drachentöter“, den heiligen Georg zu Pferd, dem er seine eigenen Züge verlieh, als „Selbststilisierung zum heroischen Kämpfer für die Kunst“[1] .
1885 bereitete Marées sich auf seine erste (und einzige) Einzel-Ausstellung in der renommierten Galerie Gurlitt in Berlin vor; sie geriet jedoch zum vollständigen Misserfolg.
In seinen Kompositionen waren Marées die Anordnung der Figuren im Raum und die Schichtung einzelner Raumzonen wichtig. Seine nackten Gestalten, frei und ohne Modell komponiert, hatten kein individuelles Leben, sondern ordneten sich einer formalen Gesamtkomposition unter. Zeitlosigkeit, Universalität, Ganzheit, Verständlichkeit in einer idealisierten Wirklichkeit mit Verzicht auf großen Formenreichtum hatten seine Gemälde zum Ziel. Sein Spätwerk umfasste großformatige Triptychen, wie „Das Goldene Zeitalter I und II“ (1880), „Die Werbung“ (1881/82), „Die Hesperiden“ (1885-1887) und „Die drei Reiter, hl. Georg, hl. Hubertus, hl. Martin“ (um 1885).
Mit seinem kompromisslosen Streben nach Vervollkommnung stand sich Marées in der Ausführung seiner Werke allerdings selbst im Weg. Fiedler erinnerte sich: In seiner Werkstatt fand man sich umgeben von den Zeugnissen eines unablässigen Ringens; […] Und doch stand man keinem vollen Gelingen gegenüber. [...] Nirgends begegnete man derjenigen Vollendung, in der allein inmitten eines allgemeinen geistigen Schaffens für das einzelne Werk die Bürgschaft dauernden Wertes liegen kann.[2] Marées Unzulänglichkeit bildnerischer Verwirklichung, die sich in häufigen Übermalungen äußerte, bezeichnete Blum als "langsam und zäh zermalend"[3]. Mit seinem nach außen gekehrten Selbstbewusstsein, seiner unerschütterlichen Zuversicht und seiner Resistenz gegen jegliche Kritik unterlag er einer Selbsttäuschung gegenüber der eigenen Qualität. Dass er auch zu Selbstzweifeln fähig war, bewiesen einige Briefe an Fiedler, aber im Wesentlichen glaubte er an sich selbst[…] es ist etwas in mir, was mich immer und immer wieder über jeden traurigen Zustand erhebt. Und dieses Etwas ist nichts anderes, als meine unmittelbare Beziehung zum Reiche der Erscheinung, wenn auch nicht ein Verstehen, so doch ein fortwährendes Fühlen und Ahnen des Göttlichen, oder wie man es nennen will, in der Schöpfung.[4]
Marées starb 1887 in Rom nach kurzer schwerer Krankheit. Eines seiner letzten Bilder, „Die Entführung des Ganymed“, dürfte ein programmatisches Motiv im Hinblick auf seinen Tod gewesen sein. Marées wurde auf dem protestantischen Friedhof in Rom bestattet. Dieser liegt im Stadtteil Testaccio in der Via Caio Cestio 6, an der Porta San Paolo und der Cestius-Pyramide. Der in antikem Stil reliefartig gestaltete Grabstein zeigt eine von einem Knaben begleitete Göttin, die dem Künstler die Hand reicht und ihm einen Lorbeerkranz über sein Haupt hält.
Die Würdigung von Marées Leistung setzte nach 1900 mit zwei Ausstellungen in Berlin und München ein. 1904 widmete seine Heimatstadt Wuppertal bereits zwei Jahre nach der Gründung des Von-der-Heydt-Museums dem Künstler hier eine Einzelausstellung. Das Museum besitzt 41 Zeichnungen, 24 Gemälde und das Skizzenbuch zu den Neapolitanischen Fresken, das als Faksimile 1987 vom Museum veröffentlicht wurde. Ein weiteres großes Kontingent an Werken besitzt die Bayerische Staatsgemäldesammlung, Neue Pinakothek. Grundstock bieten die Sammlung Schack und der Gemäldebestand von Fiedler.
Marées Mäzen Konrad Fiedler veröffentlichte zwei Jahre nach Marées Tod eine Schrift zum Andenken, Marées Anhänger und Schüler, Carl von Pidoll (1847-1901), 1890 die Publikation „Aus der Werkstatt eines Künstlers.“ 1909 gab Julius Meier-Graefe (1876-1935) eine dreibändige Gesamtausgabe des Marées-Werkes heraus, Gemälde, Zeichnungen sowie die Edition seiner Briefe.
In seinem mehrjährigen Wohnort München und in seinem Geburtsort Wuppertal-Elberfeld ist eine Straße nach ihm benannt.
Porträtbüste Hans von Marées von Carl Begas dem Jüngeren, 1878. (gemeinfrei)
Werke (in Auswahl)
Bildnis Karl Raupp, 1859, Öl/Lw., 23,1 x 24 cm, (Neue Pinakothek München).
Selbstporträt, um 1860/61, Öl und Tempera/Lw., 41,4 x 33,5 cm (Neue Pinakothek München).
Porträt des Vaters, Adolf von Marées, 1862, Öl/Lw., 78 x 55,5 cm (Neue Pinakothek München).
Rast der Diana, 1863, Öl/Lw., 96,2 x 136 cm, (Neue Pinakothek München, Slg. Schack).
Rast am Waldesrand, 1863, Öl/Lw., 113 x 147 cm (Staatliche Kunsthalle Karlsruhe).
Doppelbildnis Marées und Lenbach, 1863, 54,3 x 62 cm (Neue Pinakothek München, Slg. Schack).
Die Schwemme, 1864, Öl/Lw., 64,8 x 96,3 cm, (Neue Pinakothek München, Slg. Schack).
Bildnis einer Frau mit Schleier (nach Raffael), 1865, Öl/Lw., 83,4 x 60,5 cm (Neue Pinakothek München).
Madonna mit dem hl. Petrus und einem Stifter (nach Palma Veccio), 1865, Öl/Lw., 83,3 x 108 cm (Neue Pinakothek München).
Anbetung der Hirten (nach Tizian), 1865, Öl/Lw., 95,3 x 114,2 cm (Neue Pinakothek München).
Reiterbildnis von König Philipp IV. (nach Velasquez), 1865, Öl/Lw., 126,5 x 91,5 cm (Neue Pinakothek München).
Vom Wesen Arkadiens („Ekloge“), um 1868, Öl/Lw., 100 x 75 cm (Köln, Wallraf-Richartz-Museum).
Porträt Adolph von Hildebrand, um 1868, Öl u. Tempera/Lw., 49 x 37,6 cm (Neue Pinakothek München).
Porträt Adolph von Hildebrand, um 1868, Öl/Lw., 71 x 58 cm (Wuppertal, Von-der-Heydt-Museum).
Römische Landschaft I, 1868, Mischtechnik/Lw., 152,8 x 109,8 cm (Neue Pinakothek München, Slg. Schack).
Der Maler August Cesar, Öl/Karton 41 x 28 cm (Österreichische Galerie Belvedere).
Hildebrandt und sein Englischlehrer Charles Grant, 1870, Mischtechnik/textiler Bildträger, 107 x 81 cm (Kunsthalle Mannheim).
Selbstbildnis, um 1870, Öl/Lw., 72 x 54,8 cm (Neue Pinakothek München).
Porträt des Bruders, Georg von Marées, 1871, Öl und Tempera/Lw., 110,7 x 79,2 cm (Neue Pinakothek München).
Selbstbildnis mit gelbem Hut, 1874, Öl/Lw., 97 x 80 cm (Berlin, Alte Nationalgalerie).
Drei Jünglinge unter Orangenbäumen, 1873/75, Öl u. Tempera/Holz, 187,5 x 145 cm (Neue Pinakothek München).
Die Ruderer, 1873, Öl/Lw., Entwurf für ein Fresko in der zoologischen Station in Neapel, 136 x 166,5 cm (Staatliche Museen Berlin, Alte Nationalgalerie).
Die Frau zwischen den beiden Männern, um 1875, Öl u. Tempera/Holz, 49,2 x 34,3 cm (Neue Pinakothek München).
Das Goldene Zeitalter I, 1880, Öl und Tempera/Holz, 189,5 x 145 cm (Neue Pinakothek München).
Das Goldene Zeitalter II, 1880, Öl u. Tempera/Holz, 189 x 149,5 cm (Neue Pinakothek München).
Der Drachentöter, 1880, Öl und Tempera/Holz, 65 x 45 cm (Berlin, Staatliche Museen, Alte Nationalgalerie).
Pferdeführer und Nymphe, 1881/82, Öl und Tempera/Holz, 188,5 x 145 cm (Neue Pinakothek München).
Selbstbildnis, um 1882/83, Öl/Holz, 99,2 x 63,7 cm (Neue Pinakothek München).
Die Werbung („Das Liebespaar“, „Die Hochzeit“, „Narziss“), um 1885, Triptychon, Flügel: Öl und Tempera/Lw., Mitteltafel: Laubholz, rechter Flügel 184 x 61,3 cm (Neue Pinakothek München).
Hesperiden, 1885-1887, Öl u. Tempera/Holz, Triptychon, je Flügel 175 x 88,5 cm (Neue Pinakothek München).
Die Drei Reiter II, Hl. Georg, um 1885, Öl und Tempera/Lw., 183,3 x 117,2 cm (Neue Pinakothek München).
Die Drei Reiter II, Hl. Hubertus, um 1885, Öl und Tempera/Lw., 182,7 x 117,7 cm (Neue Pinakothek München).
Die Drei Reiter II, Hl. Martin, um 1885, Öl und Tempera/Lw., 183,2 x 117,2 cm (Neue Pinakothek München).
Singende Mädchen, um 1885, Pastellkreide/Lw., 100,4 x 67,6 cm (Neue Pinakothek München).
Entführung des Ganymed, 1887, Öl/Lw., 99,7 x 81cm (Neue Pinakothek München).
Literatur (in Auswahl)
Blum, Gerd, Hans von Marées – der Maler als Modell, Werk und Wirkung zwischen Moltke und Duchamps, in: Wesenberg, Angelika (Hg.), Hans von Marées – Sehnsucht nach Gemeinschaft, Katalog der Ausstellung Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie, Dresden 2008, S. 17-25.
Degenhart, Bernhard, Marées Zeichnungen, Berlin 1953.
Degenhart, Bernhard, Die Fresken in Neapel, München 1958.
Von Einem, Herbert, Hans von Marées, München 1967.
Fiedler, Konrad, Hans von Marées, seinem Andenken gewidmet, München 1889, Neudruck 1947.
Gerlach-Laxner, Uta, Hans von Marées, Katalog seiner Gemälde, München 1980.
Justi, Ludwig, Hans von Marées, Berlin 1921.
Kuttner, Erich, Hans von Marées – Die Tragödie des deutschen Idealismus, Dresden 1958.
Liebmann, Kurt, Hans von Marées, Dresden 1972.
Meier-Graefe, Julius, Hans von Marées – sein Leben und Werk, 3 Bde, München 1909-1910.
Meier-Graefe, Julius, Der Zeichner Hans von Marées, München 1925.
Schürer, Oskar, Der Bildraum in den späten Werken des Hans von Marées, Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft 28 (1934), S. 175-183.
Wegener, Franz, Der Vedremo-Bund – Conrad Fiedler, Hans von Marées und Adolf von Hildebrand, Gladbeck 2016.
Zieglgänsberger, Roman, Hans von Marées als Bildnismaler, Frankfurt/Main 2001.
Online
Blum, Gerd, Hans von Marées, Autobiografische Malerei zwischen Mythos und Moderne, Berlin und München 2005 [Online].
Gerlach-Laxner, Ute, Marées, Hans von, Neue Deutsche Biographie (NDB), Bd. 16, Berlin 1990, S.145 f. [Online].
Grote, Ludwig, Hans von Marées, Die Fresken in Neapel, Stuttgart 1958 [Online].
Holland, Hyacinth, Marées, Hans von, Allgemeine Deutsche Biografie, Bd. 52, Leipzig 1902, S. 190-196 [Online].
Pidoll, Carl von; Aus der Werkstatt eines Künstlers, Luxemburg 1890, Neudrucke Luxemburg 1908, Augsburg 1930, Norderstedt 2016 und London 2018 [Online].
Römische Landschaft I, Gemälde, Mischtechnik auf Leinwand,1868. (CC BY-SA 4.0/Neue Pinakothek München/ Inv. Nr. 7873)
Bitte geben Sie beim Zitieren dieses Beitrags die exakte URL und das Datum Ihres Besuchs dieser Online-Adresse an.
Steger, Denise, Hans von Marées, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/hans-von-mar%25C3%25A9es/DE-2086/lido/68650ace55cca5.42559227 (abgerufen am 22.01.2026)
Veröffentlicht am 15.07.2025