Helene Wieruszowski

Emigrierte Historikerin und Bibliothekarin (1893–1978)

Tobias P. Jansen (Bonn)

Helene Wieruszowski, Porträtfoto, undatiert, Foto: Daniela Lilova. (Universitäts- und Landesbibliothek Bonn/ Portraitsammlung/ Ruth Pincus-Wieruszowski)

He­le­ne Wie­rus­zow­ski war ei­ne deutsch-ame­ri­ka­ni­sche Me­diä­vis­tin und Bi­blio­the­ka­rin, die 1934 vor der Ver­fol­gung durch das NS-Re­gime zu­nächst nach Spa­ni­en, dann Ita­li­en und schlie­ß­lich in die USA floh. Sie wirk­te vor ih­rem Exil an der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Bonn und hat­te nach dem Er­lan­gen der US-ame­ri­ka­ni­schen Staats­bür­ger­schaft ei­ne Pro­fes­sur für Ge­schich­te am Ci­ty Col­le­ge in New York in­ne. Da­mit war sie die ers­te Frau über­haupt in die­ser Po­si­ti­on.

 

He­le­ne Wie­rus­zow­ski wur­de am 13.12.1893 in El­ber­feld (heu­te Wup­per­tal) als ei­ne von vier Töch­tern (und ei­ner kur­zen Rei­he wei­te­rer, of­fen­bar früh ver­stor­be­ner Kin­der) von Al­fred Wie­rus­zow­ski (1857-1945) und Jen­ny Wie­rus­zow­ski, ge­bo­re­ne Lands­berg (1866-1919) ge­bo­ren. Ihr Va­ter war Se­nats­prä­si­dent des Ober­lan­des­ge­richts Köln und spä­ter Ho­no­rar­pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät zu Köln. Stamm­te sie zu bei­den Sei­ten aus jü­di­schen Fa­mi­li­en, so wa­ren die El­tern schon vor ih­rer Ge­burt zum Pro­tes­tan­tis­mus kon­ver­tiert. Wie­rus­zow­ski wur­de ent­spre­chend evan­ge­lisch ge­tauft und er­zo­gen. Ab 1930 war sie nach Aus­sa­ge ih­rer Schwes­ter Ruth kon­fes­si­ons­los.

Als Kind pro­gres­siv ein­ge­stell­ter und die Frau­en­bil­dung un­ter­stüt­zen­der El­tern wuchs Wie­rus­zow­ski in Köln-Lin­den­thal auf, wo sie zu­letzt das Hu­ma­nis­ti­sche Mäd­chen­gym­na­si­um be­such­te. Ab 1913 folg­te das Stu­di­um der Ge­schich­te, Ger­ma­nis­tik, Phi­lo­so­phie und Phi­lo­lo­gie in Frei­burg im Breis­gau, Hei­del­berg, Bonn und Ber­lin. Im Jahr 1918 wur­de sie in Bonn beim Me­diä­vis­ten Wil­helm Le­vi­son (1876-1947) pro­mo­viert. 1919 leg­te sie die Prü­fung für das Hö­he­re Lehr­amt ab, muss­te den an­schlie­ßen­den Vor­be­rei­tungs­dienst auf­grund des To­des ih­rer Mut­ter und an­de­rer Um­stän­de aber 1920 wie­der ab­bre­chen. Es folgt ei­ne Über­gangs­zeit, in der sie ne­ben­bei für die „Ge­sell­schaft für Rhei­ni­sche Ge­schichts­kun­de“ so­wie an der Köl­ner Kö­ni­gin-Lui­se-Schu­le tä­tig war. Nach Stu­di­en in Rom be­zie­hungs­wei­se dem Va­ti­kan hat­te sie 1925/26 ein sie­ben­mo­na­ti­ges Sti­pen­di­um der „Not­ge­mein­schaft der Deut­schen Wis­sen­schaf­t“ er­hal­ten. Die Mög­lich­keit zur Ha­bi­li­ta­ti­on an der Uni­ver­si­tät zu Köln wur­de ihr auf­grund ih­res Ge­schlechts ver­wehrt.

Ih­re Lauf­bahn als Bi­blio­the­ka­rin trat sie im No­vem­ber 1926 mit ei­nem Vo­lon­ta­ri­at an der Preu­ßi­schen Staats­bi­blio­thek in Ber­lin an. Nach be­stan­de­ner Prü­fung be­gann sie im No­vem­ber 1928 ih­ren Dienst an der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Bonn. Ih­ren Ein­tritt in den Bi­blio­theks­dienst be­zeich­ne­te sie selbst als Kom­pro­miss zwi­schen der Not­wen­dig­keit, als al­lein­ste­hen­de Frau ei­ne Le­bens­grund­la­ge zu er­wirt­schaf­ten, und dem Be­dürf­nis, wei­ter­hin im Rah­men der Mög­lich­kei­ten wis­sen­schaft­lich tä­tig zu sein. Ih­rer Ar­beit in Bonn ging sie zu­nächst als au­ßer­plan­mä­ßi­ge, seit No­vem­ber 1930 als ver­be­am­te­te Bi­blio­the­ka­rin nach. Da­mit war sie die ers­te Frau in die­ser Po­si­ti­on an der Bon­ner Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek. 1929/30 war sie zur Fer­tig­stel­lung ih­rer ge­plan­ten Ha­bi­li­ta­ti­ons­schrift noch für ein Jahr be­ur­laubt. Ver­mut­lich 1932 wur­de aber auch ihr zwei­ter Ha­bi­li­ta­ti­ons­ver­such, nun an der Uni­ver­si­tät Bonn[1] , ab­ge­lehnt. Von Bi­blio­theks­di­rek­tor Erich von Rath (1881-1948), der sich so­wohl für ih­re wis­sen­schaft­li­chen Ar­bei­ten als auch spä­ter bei ih­rer Ent­las­sung im Rah­men sei­ner Mög­lich­kei­ten für sie ein­set­zen soll­te, wur­de ihr Wir­ken, un­ter an­de­rem bei der Ka­ta­lo­gi­sie­rung mit­tel­al­ter­li­cher Hand­schrif­ten und Ur­kun­den, sehr ge­schätzt.

Von den durch das „Ge­setz zur Wie­der­her­stel­lung des Be­rufs­be­am­ten­tums“ vom 7.4.1933 er­mög­lich­ten per­so­nel­len Säu­be­run­gen am Be­ginn der na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Herr­schaft war Wie­rus­zow­ski als ein­zi­ge in der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Bonn wir­ken­de Per­son be­trof­fen. Nach ei­ner län­ge­ren Pha­se der Be­ur­lau­bung seit April 1933 nahm sie ab Ju­ni ih­re Ar­beit zu­nächst wie­der auf, be­vor sie aber­mals ein Ur­laubs­ge­such stell­te; ein Vor­gang, der hin­sicht­lich der da­hin­ter­ste­hen­den un­kla­ren Mo­ti­ve un­ter­schied­li­cher Ak­teu­re nur äu­ßerst vor­sich­tig be­wer­tet wer­den kann. Mit Schrei­ben des Mi­nis­ters für Wis­sen­schaft, Kunst und Volks­bil­dung vom 30.9.1933 wur­de sie in den Ru­he­stand ver­setzt und zum 1.2.1934 ent­las­sen. Ein Ru­he­ge­halt wur­de ihr nicht ge­währt. Nichts­des­to­we­ni­ger wur­de ihr durch Erich von Rath, mit dem sie auch nach 1934 wei­ter in Kon­takt stand, ein wohl­wol­len­des Zeug­nis aus­ge­stellt.

Wie­rus­zow­ski ge­lang die Flucht ins Exil: Hat­te sie sich noch ver­geb­lich dar­um be­müht, Ar­bei­ten für die „Mo­nu­men­ta Ger­ma­niae His­to­ri­ca“ zu über­neh­men, so führ­te sie ihr Weg zu­nächst nach Spa­ni­en (Bar­ce­lo­na und Ma­drid), das sie je­doch auf­grund des dor­ti­gen Bür­ger­kriegs, in dem auch ih­re wis­sen­schaft­li­che Bi­blio­thek zer­stört wur­de, wie­der ver­ließ. Zwi­schen Au­gust 1936 und März 1937 wag­te sie noch ein­mal die ge­fähr­li­che Rei­se nach Deutsch­land und be­such­te dort Ver­wand­te wie ih­re Tan­te An­na Lands­berg (1878-1938) in Bonn oder frü­he­re Leh­rer. Hier­nach wand­te sie sich al­ler­dings nach Ita­li­en, wo sie in Flo­renz ar­bei­te­te. Nach lan­ger War­te­zeit konn­te sie 1940 ein Vi­sum zur Ein­rei­se in die USA er­hal­ten, durch­leb­te dort bis zum En­de des Zwei­ten Welt­kriegs je­doch ei­ne von fi­nan­zi­el­ler und be­ruf­li­cher Un­si­cher­heit so­wie vor al­lem von Sor­ge um ih­re in Eu­ro­pa be­find­li­che Fa­mi­lie ge­präg­te Zeit. In die­ser Pha­se ge­lang es ihr aber trotz der ge­nann­ten Wid­rig­kei­ten, zwei ih­rer Schwes­tern fi­nan­zi­ell zu un­ter­stüt­zen, CA­RE-Pa­ke­te ins Rhein­land zu sen­den oder so­gar – an­ge­sichts der Zer­stö­rung der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Bonn im Jahr 1944 – den Ver­such ei­ner Bü­cher­samm­lung zu un­ter­neh­men.

Nach ih­rer Ein­bür­ge­rung in die USA im Jahr 1945 bes­ser­te sich ih­re be­ruf­li­che Si­tua­ti­on all­mäh­lich: Zu­nächst nahm sie be­fris­te­te Lehr­auf­trä­ge wahr, un­ter an­de­rem am Brook­lyn Col­le­ge. Sie ent­kam die­sen pre­kä­ren Be­din­gun­gen, als sie 1949 ei­ne Be­schäf­ti­gung als As­sis­tant Pro­fes­sor am Ci­ty Col­le­ge in New York er­hielt. Seit 1957 bis zu ih­rer Eme­ri­tie­rung 1961 hat­te sie dort ei­ne Stel­le als As­so­cia­te Pro­fes­sor in­ne. In Deutsch­land woll­te sie nicht mehr ar­bei­ten; das ihr und ih­rer Fa­mi­lie an­ge­ta­ne Un­recht und die ge­gen­über den USA emp­fun­de­ne Dank­bar­keit wo­gen ih­rer ei­ge­nen Aus­sa­ge nach zu schwer. Die Bon­ner Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek be­müh­te sich zwar – ein­ge­bun­den in all­ge­mei­ne Be­mü­hun­gen der Uni­ver­si­tät in Be­zug auf ver­trie­be­ne Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler –, ihr ei­ne Rück­kehr an die UB zu er­mög­li­chen, doch schloss Wie­rus­zow­ski seit der zwei­ten Hälf­te der 1940er Jah­re ei­nen Neu­be­ginn in Bonn und im Bi­blio­theks­dienst ka­te­go­risch aus. Nichts­des­to­we­ni­ger wag­te sie im Som­mer­se­mes­ter 1948 trotz gro­ßer Be­den­ken die An­nah­me ei­ner Gast­pro­fes­sur an der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg, kehr­te aber hier­nach end­gül­tig in die USA zu­rück. Nach ih­rer Eme­ri­tie­rung war Wie­rus­zow­ski noch wei­ter wis­sen­schaft­lich tä­tig: in der Me­di­eval Aca­de­my of Ame­ri­ca und leh­rend an der New School of So­ci­al Re­se­arch in New York (1962-1966). Ent­schä­di­gung für das in Deutsch­land er­lit­te­ne Un­recht er­hielt sie erst seit 1951 be­zie­hungs­wei­se 1965.

Jenny Wieruszowski, Porträtfoto, undatiert. (Privatbesitz)

 

Ei­ni­ge ih­rer Ver­wand­ten wa­ren dem Ho­lo­caust ent­kom­men. Ih­re eben­falls emi­grier­ten Schwes­tern Ruth, Ma­rie und Li­li sah sie erst 1950 in Ba­sel wie­der. An­de­re wa­ren der Ver­fol­gung durch den NS-Staat zum Op­fer ge­fal­len, al­len vor­an ihr noch 1944 zu­sam­men mit sei­ner zwei­ten Ehe­frau Frie­da Fi­scher (1874-1945) aus Köln ge­flo­he­ner Va­ter oder ih­re in Bonn an­säs­si­ge Tan­te An­na Lands­berg und de­ren Sohn Paul Lud­wig (1901-1944).

Wäh­rend ih­res Exils war sie mit den in den USA le­ben­den Emi­gran­tin­nen und Emi­gran­ten wie Han­nah Arendt (1906-1975), Em­my Hel­ler (1886-1956), mit der sie ge­mein­sam am Brook­lyn Col­le­ge un­ter­rich­tet hat­te, oder Paul Os­kar Kristel­ler (1905-1999) gut ver­netzt, stand aber auch mit zahl­rei­chen Kor­re­spon­den­tin­nen und Kor­re­spon­den­ten in Deutsch­land und be­son­ders im Rhein­land wei­ter­hin in Kon­takt. Her­vor­ge­ho­ben sei­en meh­re­re ehe­ma­li­ge Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Bonn, de­nen Wie­rus­zow­ski per­sön­lich ver­bun­den war oder die sie auf­grund des Wie­der­gut­ma­chungs­ver­fah­rens kon­tak­tier­te. Ei­ne be­son­de­re Po­si­ti­on nahm der Bon­ner Kir­chen­his­to­ri­ker Wil­helm Neuß ein, der ei­ne spe­zi­el­le Ver­trau­ens­stel­lung ge­noss, da er zu­sam­men mit Su­per­in­ten­dent Emil Schil­ler (1865-1945) aus Bad Go­des­berg Wie­rus­zow­skis Va­ter und Stief­mut­ter 1944 zur Flucht ver­hol­fen hat­te.

1968 gra­tu­lier­te ihr der De­kan Prof. Dr. Hein­rich Lüt­zeler (1902-1988) sei­tens der Uni­ver­si­tät Bonn zu ih­rem 50-jäh­ri­gen Pro­mo­ti­ons­ju­bi­lä­um. Eben­falls in der Nach­kriegs­zeit wur­de Wie­rus­zow­ski zum Eh­ren­mit­glied der „Ge­sell­schaft für Rhei­ni­sche Ge­schichts­kun­de“ er­nannt. 1976 sand­te sie – durch Krank­heit ver­hin­dert – ein Gruß­schrei­ben an die Uni­ver­si­tät nach Bonn, das an­läss­lich der Ge­denk­ver­an­stal­tung zum 100. Ge­burts­tag ih­res Dok­tor­va­ters Wil­helm Le­vi­son ver­le­sen wur­de.

Zu­vor hat­te sie sich be­reits im Jahr 1971 in der Schweiz nie­der­ge­las­sen. He­le­ne Wie­rus­zow­ski leb­te in So­ren­go bei Lu­ga­no, ver­brach­te aber in ih­ren letz­ten Le­bens­jah­ren auch län­ge­re Pha­sen in Rom.

Schon in He­le­ne Wie­rus­zow­skis Kind­heit und Ju­gend, die sie im von mit­tel­al­ter­li­chen Kir­chen, Ge­bäu­den und Kunst ge­präg­ten Köln ver­brach­te, wur­de der Grund­stein für ihr spä­te­res wis­sen­schaft­li­ches Wir­ken im Feld der mit­tel­al­ter­li­chen Ge­schich­te ge­legt. Nach der von Wil­helm Le­vi­son in Bonn be­treu­ten Dis­ser­ta­ti­on zur Zu­sam­men­set­zung des früh­mit­tel­al­ter­li­chen gal­li­schen und frän­ki­schen Epis­ko­pats (1922) – ein The­ma, das gut mit Le­vi­sons ei­ge­nem For­schungs­feld, Quel­len zu früh­mit­tel­al­ter­li­chen frän­ki­schen Bi­schö­fen, kor­re­spon­dier­te – ver­such­te sie, bio­gra­phi­schen Rück­schlä­gen zum Trotz, wei­ter im ihr mög­li­chen Rah­men for­schend tä­tig zu blei­ben: Un­ter Lei­tung von Her­mann Au­bin wirk­te sie am „Ge­schicht­li­chen At­las der Rhein­pro­vin­z“ mit und fer­tig­te ei­ne Quel­len­samm­lung zur Ent­wick­lung des Kö­nigs­guts und des Reichs­guts wäh­rend des Mit­tel­al­ters an, die auf Kar­ten und in ei­ner schrift­li­chen Zu­sam­men­fas­sung fest­ge­hal­ten wur­den. Ein Aus­zug dar­aus liegt ge­druckt vor (1926).

Trotz bio­gra­phi­scher Ver­wur­ze­lung im Rhein­land soll­te dies ihr ein­zi­ger in­ten­si­ve­rer Be­rüh­rungs­punkt mit der rhei­ni­schen Ge­schich­te blei­ben. In den fol­gen­den Jah­ren wand­te sich Wie­rus­zow­ski – un­ter dem Ein­druck des ide­en­ge­schicht­li­chen An­sat­zes ih­res Leh­rers Fried­rich Meine­cke (1862-1954) – der Reichs­ge­schich­te, be­son­ders aber der Ge­schich­te des mit­tel­al­ter­li­chen Süd­west­eu­ro­pa zu, die sie ihr gan­zes Le­ben be­glei­ten soll­te. Wäh­rend ih­res Bi­blio­theks­vo­lon­ta­ri­ats in Ber­lin und an­schlie­ßen­der Ar­beit als Bi­blio­the­ka­rin in Bonn er­forsch­te sie – mit Un­ter­bre­chun­gen – die Streit­schrif­ten Kai­ser Fried­richs II. und des fran­zö­si­schen Kö­nigs Phil­ipps des Schö­nen. Zur Fer­tig­stel­lung die­ser Ar­bei­ten (und der An­fer­ti­gung the­men­re­le­van­ter Re­zen­sio­nen) ließ sie sich ei­gens be­ur­lau­ben. Nach den er­folg­lo­sen Ver­su­chen der Ha­bi­li­ta­ti­on in Köln und Bonn wur­de die­se Ar­beit schlie­ß­lich 1933, kurz vor Wie­rus­zow­skis Flucht ins Exil, oh­ne den ihr von ih­rer Au­to­rin bei­ge­mes­se­nen Zweck er­füllt zu ha­ben, pu­bli­ziert. Das Vor­wort da­tiert auf Ju­li 1933, als das En­de ih­rer Ar­beit in der Bon­ner Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek be­reits ab­seh­bar war.

Ein Jahr zu­vor war ih­re Ar­beit zur „His­to­ria Wel­fo­rum“ er­schie­nen (1932). Hier­in stell­te sie ei­ne neue Über­lie­fe­rung die­ser Quel­le, ei­ne Hand­schrift aus dem Klos­ter Al­to­müns­ter, vor, re­vi­dier­te die bis da­to vor­herr­schen­de An­nah­me zur bes­ten Text­über­lie­fe­rung und stell­te neue Über­le­gun­gen zum Ver­fas­ser an. Die frag­li­che Hand­schrift wur­de da­mals in der Preu­ßi­schen Staats­bi­blio­thek Ber­lin auf­be­wahrt,[2]  an der sie auch ihr Bi­blio­theks­vo­lon­ta­ri­at ab­sol­viert hat­te, wor­aus sich un­ter Um­stän­den ih­re Be­schäf­ti­gung mit dem Ma­nu­skript er­klä­ren lässt.

Die hier­nach in An­griff ge­nom­me­nen Ar­bei­ten spie­geln in dra­ma­ti­scher Wei­se sprach­lich und in­halt­lich ih­re Odys­see durch Eu­ro­pa bis zur müh­sam er­kämpf­ten Kon­so­li­die­rung ih­rer Si­tua­ti­on in den USA wi­der; die­se For­schun­gen präg­ten Wie­rus­zow­skis wis­sen­schaft­li­ches Wir­ken auch für die dar­auf­fol­gen­den Jah­re. Sie ar­bei­te­te, wie schon in Ber­lin, mit den ihr am je­wei­li­gen Auf­ent­halts­ort (Bar­ce­lo­na, Ma­drid, Flo­renz etc.) zur Ver­fü­gung ste­hen­den Quel­len oder zu re­gio­na­len The­men: So be­schäf­tig­te sie sich mit Ar­bei­ten über die Kö­nig­rei­che Ara­gón und Si­zi­li­en. Von ih­rer gro­ßen Kennt­nis- und In­ter­es­sen­span­ne zeu­gen fer­ner Ar­bei­ten zur ita­lie­ni­schen Kul­tur um Dan­te Ali­ghie­ri und zur spät­mit­tel­al­ter­li­chen Rhe­to­rik be­zie­hungs­wei­se der mit­tel­al­ter­li­chen Bri­ef­kul­tur. Ihr gro­ßes Pro­jekt der Edi­ti­on der Brie­fe des Mi­no da Col­le konn­te sie je­doch nicht mehr fer­tig­stel­len.[3] 

An klei­ne­ren Schrif­ten sind be­son­ders die Nach­ru­fe für ih­re 1956 ver­stor­be­ne Freun­din Em­my Hel­ler im „Deut­schen Ar­chi­v“ so­wie den Me­diä­vis­ten Theo­dor Ernst Momm­sen (1905-1958), der 1958 Sui­zid be­ging, oder das 1977 er­schie­ne­ne Gruß­wort zum 100. Ge­burts­tag Wil­helm Le­vi­sons her­vor­zu­he­ben. Eben­so trug sie drei Ar­ti­kel zur erst­mals in den 1970er Jah­ren in eng­li­scher Spra­che er­schie­ne­nen „En­cy­clo­pa­edia Ju­dai­ca“ bei.

Alfred Wieruszowski, Porträtfoto, undatiert. (Privatbesitz)

 

In den USA präg­te sie über mehr als 20 Jah­re die For­schung in der mit­tel­al­ter­li­chen Ge­schich­te mit. Aber auch an „der Ree­du­ca­ti­on der deut­schen Be­völ­ke­rung nach dem En­de des Zwei­ten Welt­krie­ge­s“[4] be­tei­lig­te sie sich durch die Mit­ar­beit an Lehr­bü­chern oder kurz­zei­tig auch die ei­ge­ne Leh­re (Hei­del­berg, Som­mer­se­mes­ter 1948). Vor al­lem der Leh­re, we­ni­ger der ste­ti­gen be­zie­hungs­wei­se hoch­fre­quen­ten Pu­bli­ka­ti­ons­tä­tig­keit maß Wie­rus­zow­ski gro­ße Be­deu­tung zu. Aus­druck des­sen ist ei­ne zu­sam­men mit Ste­wart C. Eas­ton (1907-1989) ver­fass­te Ein­füh­rung be­zie­hungs­wei­se ein Stu­di­en­buch mit Quel­len­über­set­zun­gen zur Zeit Karls des Gro­ßen, das aber weit dar­über hin­aus aus­greift. Mit die­sem Werk soll­te sie 1961 noch ein­mal zu den The­men des An­fangs ih­res wis­sen­schaft­li­chen Wir­kens zu­rück­keh­ren. Ein in der­sel­ben Rei­he er­schie­ne­ner Band zur mit­tel­al­ter­li­chen Uni­ver­si­tät ist in eben­die­sen Kon­text ein­zu­ord­nen.

1971 ver­öf­fent­lich­te sie, ur­sprüng­lich an­ge­regt durch den Ver­le­ger Giu­sep­pe de Lu­ca (1898-1962), ei­nen um­fang­rei­chen Sam­mel­band, der ins­ge­samt 20 ih­rer ver­streut er­schie­ne­nen Auf­sät­ze und sie­ben ih­rer Re­zen­sio­nen (1932-1968), ent­hielt. Die­sen ver­sah sie mit ei­ner be­deu­ten­den au­to­bio­gra­phi­schen Ein­lei­tung.

Re­sü­mie­rend be­trach­tet war He­le­ne Wie­rus­zow­ski vor al­lem und stets Me­diä­vis­tin – als Leh­re­rin und For­sche­rin. Die Ar­beit in der Bi­blio­thek war ein den Zeit­um­stän­den ge­schul­de­tes Ve­hi­kel, das Not­wen­di­ge mit dem An­ge­neh­men zu ver­bin­den. Ihr wis­sen­schaft­li­ches Ar­bei­ten wur­de ge­prägt von den äu­ße­ren Um­stän­den ih­res Exils und ih­rer ei­ge­nen Hart­nä­ckig­keit und Lei­dens­fä­hig­keit. Dank ih­rer Ziel­stre­big­keit ver­lor sie ihr Ziel, die Leh­re und For­schung, trotz psy­chi­scher und phy­si­scher Be­ein­träch­ti­gung auf­grund ih­rer und der Ver­fol­gung ih­rer Fa­mi­lie nie aus den Au­gen. Wie­rus­zow­ski führ­te ein von gro­ßen Hemm­nis­sen ge­präg­tes, aber doch in wis­sen­schaft­li­cher wie mensch­li­cher Hin­sicht im höchs­ten Ma­ße in­spi­rie­ren­des Le­ben.

Helene Wieruszowski in älteren Jahren, undatiert. (Privatbesitz)

 

Sie ver­starb am 9.11.1978 in So­ren­go. Für He­le­ne Wie­rus­zow­ski wur­de am 13.12.2023 vor ih­rer ehe­ma­li­gen Wir­kungs­stät­te in Bonn ein Stol­per­stein ver­legt.

Nachlass / Archivalien

Bi­blio­te­ca can­to­na­le Lu­ga­no. [Er­hielt 1976 den Gro­ß­teil der Spe­zi­al­bi­blio­thek Wie­rus­zow­skis].

Cen­ter for Je­wish His­to­ry New York, Er­in­ne­run­gen an Al­fred Wie­rus­zow­ski (1857-1945) von Ruth Pin­cus-Wie­rus­zow­ski. [auch Quel­le zu He­le­ne Wie­rus­zow­ski On­line]; und Jen­ny Wie­rus­zow­ski, „Mut­ters Kin­der­ta­ge­bü­cher“. [1894-1918, Haupt­quel­le zu He­le­ne Wie­rus­zow­skis Kind­heit und Ju­gend On­line].

Deut­sches His­to­ri­sches In­sti­tut Rom, Ar­chiv, N 21 He­le­ne Wie­rus­zow­ski. [Pri­va­ter Nach­lass; Find­buch von Wolf­gang Jür­ries, 2016: On­line]

Lan­des­ar­chiv NRW Duis­burg, Ab­tei­lung Rhein­land, BR 3005 Nr. 21445 und BR 3006 Nr. 33599. [Ent­schä­di­gungs­ak­ten]; eben­da, BR 336 Nr. 29114 [Rück­erstat­tung von Kon­to­gut­ha­ben u. Wert­pa­pie­ren]; eben­da, Ge­rich­te Rep. 266 Nr. 7026 und 7027. [Land­ge­richt Köln, Wie­der­gut­ma­chung]

NS-DOK Köln, Samm­lung zur Fa­mi­lie Wie­rus­zow­ski, Ein­gangs­nr. N 2201. [Un­ver­zeich­ne­te Ko­pi­en und In­ter­net­aus­dru­cke]

Uni­ver­si­täts­ar­chiv Bonn, PA 11677 (He­le­ne Wie­rus­zow­ski). [Per­so­nal­ak­te nur i. B. a. das Wie­der­gut­ma­chungs­ver­fah­ren]

Uni­ver­si­täts- und Lan­des­bi­blio­thek Bonn, Alt­ak­ten, Id, Fasz. 18. [Per­so­nal­ak­te On­line] In der ULB Bonn wer­den in ver­schie­de­nen an­de­ren Be­stän­den zahl­rei­che wei­te­re Schrift­stü­cke Wie­rus­zow­skis und ih­rer Fa­mi­lie ver­wahrt.

Uni­ver­si­täts- und Lan­des­bi­blio­thek Bonn, Mitt­le­re Ak­ten, G 3 [un­ter an­de­rem Ak­ten zum Wie­der­gut­ma­chungs­ver­fah­ren Wie­rus­zow­skis, 1947-1952].

Schriften (Auswahl)

Ne­ben der un­ten auf­ge­führ­ten Aus­wahl an Mo­no­gra­phi­en und un­selbst­stän­di­gen Bei­trä­gen ver­öf­fent­lich­te Wie­rus­zow­ski re­gel­mä­ßig Re­zen­sio­nen, et­wa in der Zeit­schrift der „Me­di­eval Aca­de­my of Ame­ri­ca ‚Spe­cu­lum‘“ be­zie­hungs­wei­se vor ih­rer Emi­gra­ti­on auch in den „An­na­len des His­to­ri­schen Ver­eins für den Nie­der­rhein“ (1930) oder in der von ih­rem Leh­rer Meine­cke her­aus­ge­ge­be­nen „His­to­ri­schen Zeit­schrif­t“ (1926 u.1935).

Die Zu­sam­men­set­zung des gal­li­schen und frän­ki­schen Epis­ko­pats bis zum Ver­trag von Ver­dun (843) mit be­son­de­rer Be­rück­sich­ti­gung der Na­tio­na­li­tät und des Stan­des. Ein Bei­trag zur frän­ki­schen Kir­chen- und Ver­fas­sungs­ge­schich­te, in: Bon­ner Jahr­bü­cher 127 (1922), S. 1-83. [Dis­ser­ta­ti­on]

Reichs­be­sitz und Reichs­rech­te im Rhein­land (500–1300), in: Bon­ner Jahr­bü­cher 131 (1926), S. 114-153.

Neu­es zu den sog. Wein­gar­te­ner Quel­len der Wel­fen­ge­schich­te, in: Neu­es Ar­chiv der Ge­sell­schaft für äl­te­re deut­sche Ge­schichts­kun­de 49 (1932), S. 56-85.

Vom Im­pe­ri­um zum na­tio­na­len Kö­nig­tum. Ver­glei­chen­de Stu­di­en über die pu­bli­zis­ti­schen Kämp­fe Kai­ser Fried­richs II. und Kö­nig Phil­ipps des Schö­nen mit der Ku­rie (His­to­ri­sche Zeit­schrift, Bei­heft 30), Mün­chen 1933. [po­ten­ti­el­le Ha­bi­li­ta­ti­ons­schrift]
 
Ra­mon Lull et l'idée de la Cité de Dieu. Quel­ques nou­veaux écrits sur la croi­sa­de, in: Estu­dis fran­ciscans. Re­vis­ta tri­mes­tral de cul­tu­ra ecle­si­àsti­ca i fran­cisca­nis­me 47 (1935), S. 87-110. [Als Son­der­druck mit Wid­mung vorh. in der ULB Bonn, Sign. 51/3989, On­line]

Ars dictami­nis in the ti­me of Dan­te, in: Me­di­eva­lia et hu­ma­nis­ti­ca. Stu­dies in me­di­eval and Re­nais­sance cul­tu­re 1 (1943), S. 95-108.

Art and the Com­mu­ne in the Ti­me of Dan­te, in: Spe­cu­lum. An Jour­nal of Me­di­eval Stu­dies 19, 1 (1944), S. 14-33.

Das Mit­tel­al­ter­bild in Goe­thes „He­len­a“, in: Mo­nats­hef­te für Deut­schen Un­ter­richt. Of­fi­ci­al Or­gan of the Ger­man Sec­tion of the Mo­dern Lan­gua­ge As­so­cia­ti­on of the Cen­tral West and South 36, 2 (1944), S. 65-81.

Arez­zo as a cen­ter of learning and let­ters in the thir­teenth cen­tu­ry, in: Tra­di­tio. Stu­dies in an­ci­ent and me­di­eval his­to­ry, thought and re­li­gi­on 9 (1953), S. 321-391.

Nach­ruf Em­my Hel­ler, in: Deut­sches Ar­chiv für Er­for­schung des Mit­tel­al­ters 15 (1959), S. 611 f.

Nach­ruf Theo­dor Ernst Momm­sen, in: His­to­ri­sche Zeit­schrift 187 (1959), S. 481 f.

Zu­sam­men mit Ste­wart C. Eas­ton, The Era of Char­le­ma­gne. Fran­kish Sta­te and So­cie­ty (Van Nost­rand An­vil Books 54), Prin­ce­ton (N.J.) 1961.

The Me­di­eval Uni­ver­si­ty. Mas­ters, Stu­dents, Learning (Van Nost­rand An­vil Books 90), Prin­ce­ton (N.J.) 1966.

Rhe­to­ric and the Clas­sics in Ita­li­an Edu­ca­ti­on of the thir­teenth Cen­tu­ry, in: Stu­dia Gra­tia­na, post oc­ta­va De­cre­ti sa­e­cu­la­ria auc­to­re con­silio com­me­mo­ra­tio­ni Gra­ti­a­nae in­stru­en­dae 11 (1967), S. 169-207.

Po­li­tics and Cul­tu­re in Me­di­eval Spain and Ita­ly (Sto­ria e let­te­ra­tu­ra. Rac­col­ta du Stu­di e Tes­ti 121), Rom 1971.

Ja­cob Burck­hardt (1818-1897) and Ves­pa­sia­no da Bis­tic­ci (1422-1498), in: Maho­ney, Ed­ward P. (Hg.), Phi­lo­so­phy and Hu­ma­nism. Re­nais­sance Es­says in Ho­nor of Paul Os­kar Kristel­ler, Lei­den 1976, S. 387-405.

Gruß­bot­schaft, in: In Me­mo­ri­am Wil­helm Le­vi­son (1876–1947). Re­den und Gruß­bot­schaf­ten bei der Ge­denk­fei­er der Uni­ver­si­tät zum 100. Ge­burts­tag am 31. Mai 1976 (Al­ma Ma­ter. Bei­trä­ge zur Ge­schich­te der Uni­ver­si­tät Bonn 40), Köln u. Bonn 1977, S. 53 f.

Ar­ti­kel „Kan­to­ro­wicz, Ernst Hart­wi­g“, in: En­cy­clo­pa­edia Ju­dai­ca, Bd. 11, hg. v. Fred Skol­nik/Mi­cha­el Be­ren­baum, 2. Aufl., De­troit u. a. 2007, S. 772.

Literatur

Da­ni­els, To­bi­as, Wie­rus­zow­ski, He­le­ne, in: Küm­per, Hi­ram (Hg.), His­to­ri­ke­rin­nen. Ei­ne bio­bi­blio­gra­phi­sche Spu­ren­su­che im deut­schen Sprach­raum mit ei­ner Ein­füh­rung von An­ge­li­ka Scha­ser (Schrif­ten­rei­he des Ar­chivs der deut­schen Frau­en­be­we­gung, Bd. 14), S. 219-226.

Froh­mann, Ja­kob, Em­my Hel­ler (1886-1956) und die Über­lie­fe­rung der Brief­samm­lung des Tho­mas von Ca­pua, in: Bro­ser, Tan­ja/Fi­scher, An­dre­as/Thumser, Mat­thi­as (Hg.), Ku­ria­le Bri­ef­kul­tur im spä­te­ren Mit­tel­al­ter. Ge­stal­tung – Über­lie­fe­rung – Re­zep­ti­on (For­schun­gen zur Kai­ser- und Papst­ge­schich­te des Mit­tel­al­ters. Bei­hef­te zu J. F. Böh­mer, Re­ges­ta Im­pe­rii, Bd. 37), Köln u.a. 2015, S. 153-178, bes. S. 159-161.

Haug, Hen­ri­ke, He­le­ne Wie­rus­zow­ski (1893–1978), Art and the Com­mu­ne in the Ti­me of Dan­te, in: Spe­cu­lum 19 (1944), S. 14–33, in: Chi­ches­ter, K. Lee/Sölch, Bri­git­te (Hg.), Kunst­his­to­ri­ke­rin­nen 1910–1980. Theo­ri­en, Me­tho­den, Kri­ti­ken, Ber­lin 2021, S. 224-236.

Ho­hoff, Ul­rich, Wis­sen­schaft­li­che Bi­blio­the­ka­re als Op­fer der NS-Dik­ta­tur. Ein Per­so­nen­le­xi­kon (Bei­trä­ge zum Buch- und Bi­blio­theks­we­sen, Bd. 62), Wies­ba­den 2017, S. 326 f.

Jan­sen, To­bi­as P., „Ent­las­sen auf Grund der na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ge­setz­ge­bun­g“. Dem An­denken der Bon­ner Me­diä­vis­tin und Bi­blio­the­ka­rin He­le­ne Wie­rus­zow­ski (1893–1978), in: Rhei­ni­sche Vier­tel­jahrs­blät­ter 89 (2025) (im Druck).

Luz­za­ti Laganà, Fran­ce­sca, Ap­p­un­ti bio­gra­fi­ci su He­le­ne Wie­rus­zow­ski, in: Quel­len und For­schun­gen aus ita­lie­ni­schen Ar­chi­ven und Bi­blio­the­ken 89 (2009), S. 407-421.

Polak, Emil J. (Hg.), A Me­di­eva­list’s Odys­sey. He­le­ne Wie­rus­zow­ski, Scho­lar (Uo­mi­ni e dott­ri­ne, Bd. 41), Rom 2004. 

Stolperstein für Helene Wieruszowski, verlegt am 13.12.2023 am ehemaligen Standort der Universitätsbibliothek Bonn, Regina-Pacis-Weg 7, Foto: Tobias P. Jansen. (Privatbesitz)

 
Zitationshinweis

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Jansen, Tobias P., Helene Wieruszowski, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/helene-wieruszowski/DE-2086/lido/68adb181554907.87545740 (abgerufen am 24.01.2026)

Veröffentlichung

Veröffentlicht am 27.08.2025