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Maria Offenberg war zu ihrer Zeit eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der katholischen Frauenbewegung und der Wohlfahrtspflege (heute Soziale Arbeit) in Deutschland. Von 1921 bis 1957, mit Unterbrechung während des „Dritten Reiches“, leitete sie die Aachener Soziale Frauenschule des „Katholischen Deutschen Frauenbundes“ (KDF). Sie setzte innerhalb von drei politischen Systemen wegweisende Impulse für die Ausbildung junger Frauen zur Wohlfahrtspflegerin, Volkspflegerin und Sozialarbeiterin.
Maria Elisabeth Offenberg erblickte am 4.8.1888 als erstes von drei Kindern des Regierungsassessors und späteren Geheimen Regierungsrates Ludwig Offenberg und dessen Ehefrau Elisabeth, geb. Brixius, in Konitz (heute Chojnice/Polen) das Licht der Welt. Eine Erziehung ihrer Kinder zum christlichen Glauben katholischer Prägung sowie zu sozialer Verantwortung war den Eltern ausgesprochen wichtig. 1895 übersiedelte die Familie nach Düsseldorf, wohin der Vater an das Landeskulturamt berufen worden war. Die Familie nahm regen Anteil am kulturellen Leben der prosperierenden Stadt am Rhein. Der Familienalltag war geprägt von Schauspiel, Oper und Abendgesellschaften. Von 1895 bis 1905 besuchte die Erstgeborene die 1880 gegründete „Marienschule“.
Nachfolgend ging sie zur weiteren Ausbildung nach Walmer (Kent) in England, um sich im „Convent of the Visitation 'Roselands'“ auf ein Universitätsstudium vorzubereiten. Gerne hätten die Nonnen in „Roselands“ die junge Frau in ihre Gemeinschaft aufgenommen. Diese entschied sich jedoch nach langen inneren Kämpfen für ein Leben außerhalb der Klostermauern. Im Juli 1908 absolvierte sie das Examen eines „Junior und Senior Local“ an der Universität Oxford. Zur Familie zurückgekehrt engagierte sich Maria Offenberg unter anderem als Jugendbundleiterin (1910-1912) innerhalb des KDF (heute KDFB). Im Alter von 22 Jahren trat sie in die Untersekunda der realgymnasialen Studienanstalt in Düsseldorf ein und legte im Jahre 1914 die Reifeprüfung ab. Nachfolgend studierte sie unter anderem Volkswirtschaft und Philosophie an den Universitäten in München (dort pflegte sie zusätzlich für ein Jahr Kriegsverletzte), Münster, Berlin und Freiburg im Breisgau, wo sie Anfang 1920 zum Dr. phil. promoviert wurde. Ihre Dissertation, mit dem Titel „Die Scienta bei Augustinus“ wurde mit summa cum laude bewertet. Die frischgebackene Doktorin kehrte nach Düsseldorf zurück und übernahm dort 1921 die Schriftleitung der katholischen Zeitschrift „Die Christliche Frau“ (ab 1961 war sie Herausgeberin dieser Frauenzeitschrift). Bereits nach zwei Jahren gab sie die Redaktion an Gerta Krabbel ab. Helene Weber, neben Hedwig Dransfeld (1871-1925), die tragende Kraft der Katholischen Frauenbewegung, bot Maria Offenberg ebenfalls im Jahr 1921 die Leitung der Sozialen Frauenschule des KDF in Aachen an. Diese Ausbildungsstätte war am 8.11.1916 zunächst in Köln eröffnet und im Mai 1918 wegen starker Spannungen mit der Stadt Köln, die zwischenzeitlich eine eigene soziale Bildungsstätte für das weibliche Geschlecht errichtet hatte, nach Aachen verlegt worden. Ihr Entschluss, die Leitung der sozialen Ausbildungsstätte zu diesem Zeitpunkt zu übernehmen, war äußerst gewagt, zumal deren Zukunft keineswegs gesichert war. Aachen hatte seinerzeit – wie die übrigen rheinischen Städte – mit großen politischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Hauptgründe waren die Besetzung der linksrheinischen Gebiete nach dem Erster Weltkrieg sowie die Inflation. Die finanzielle Situation der Schule war entsprechend angespannt und aufgrund der unsicheren politischen Lage waren die Anmeldezahlen stark zurückgegangen. Als Maria Offenberg am 1.4.1921 ihr Amt antrat, wurde sie von ungefähr 60 Schülerinnen empfangen. „Fräulein Doktor“, wie die neue Direktorin von den Seminaristinnen respekt- und ehrfurchtsvoll genannt wurde, betrachtete die Bildungsinstitution auch als Erziehungseinrichtung und Lebensgemeinschaft. Sie beeinflusste nicht nur die Bildungs- und Kulturkenntnisse der Absolventinnen, sondern auch ihre Religiosität und ihr soziales Leben. Ihr Erziehungskonzept war einerseits bestimmt vom Zusammenspiel von Schule und Wohnen und andererseits von der gemeinsam erlebten Freizeit und dem offenen Austausch. Dabei wurde zugleich darauf geachtet, dass die Schülerinnen sich bei Bedarf zurückziehen konnten. Die „Offenbergsche Schule“, so genannt von der Stadtbevölkerung, erfreute sich schnell eines regen Zuspruchs. Ihr hoher Bekanntheitsgrad, weit über die Grenzen der Stadt und der katholischen Welt hinaus, war mitbedingt durch die unermüdliche Vortragstätigkeit und die vielfältigen Veröffentlichungen Maria Offenbergs. Die steigenden Anmeldezahlen erforderten bald einen Umzug des Seminars in größere Räumlichkeiten. Der Neubau im Bauhausstil wurde am 15.7.1930 im Aachener Stadtteil Burtscheid auf der „Siegelhöhe“ eingeweiht. Neben ihrer organisatorischen Verantwortung als Schulleiterin übernahm „Fräulein Doktor“ selbst viele Lehrveranstaltungen in der Unter- und Oberstufe unter anderem Psychologie und Pädagogik. Sie verstand die soziale Ausbildung, gerade im Zeitalter schwindender materieller Mittel, vordergründig nicht nur als reine „Berufsausbildung“, sondern umfassender, als „Frauen- und Menschenbildung“. Diesbezüglich vermerkte sie in den 1930er Jahren:
Die Berufsaufgabe der Sozialarbeiterin wird heute vielfach verneint und durch Abbau ausgeschaltet. Nicht, weil sie überflüssig geworden wäre, sondern weil die Not zu groß ist. Ihre Hilfeleistung fängt an, an der Not zu ersticken. Das ist ein bitteres Kreuz, das die Schulen zu tragen haben, eine Ausbildung mit aller Sorgfalt aufzubauen, ohne der Ausgebildeten den Weg in das schaffende Leben zu öffnen. Das ist eine Frage der Lebensfähigkeit sozialer Schulen, die an den Kern geht. Aber darauf gibt es eine Antwort. Mit der sozialen Ausbildung vollziehen wir nicht nur Berufsausbildung, sondern Menschenbildung, Frauenbildung. Die Fülle des Lehrgutes einer sozialen Schule, vom Leben hergenommen, kann zu jeder Stunde und jeder Gelegenheit den Menschen dienstbar, dem Leben fruchtbar werden. [...] Die Idee einer sozialen Ausbildung war in ihren Anfängen nicht verhaftet mit Besoldungs- und Anstellungsfragen. Das erste Jahrzehnt ihres Daseins haben die sozialen Schulen aus der Idee frei sich verschenkender Frauenkraft gelebt. [...] Es ist geradezu Aufgabe der katholischen Schulen, die allzeit lebendige, frei spendende Karitas in all denen erstehen zu lassen, die noch einen bescheidenen Lebenshintergrund haben, damit sie sich anbieten, ehrenamtliche Arbeit zu tun. Selbstverständlich dürfen aber keine amtlichen sozialen Berufsarbeiterinnen von ihnen verdrängt oder ersetzt werden. Auch eine Probe der sozialen Ausbildung, ob sie es vermag, soziale Frauenkraft auch ohne Versorgungsaussichten und ohne äußere Sendung lebendig zu erhalten! Das ist heute bei den veränderten Lebensbedingungen und der völlig andersartigen Berufseinstellung der Frau nicht leicht. Aber es muß gewagt werden.[1]
Als Anfang 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kamen und ihre Herrschaft über das gesamte deutsche Bildungswesen ausbreiteten, beantwortete Maria Offenberg, wie ihre Biografin Saskia Reichel beschönigend bilanzierte, „die ständige ideologische Propaganda über Volk, Volkstum, Jugend und Familie […] mit umfangreicher wissenschaftlicher Mitarbeit am großen Herder (1934), an der Katholischen Enzyklopädie für Japan (1937-38) und an einer Enzyklopädie für China (1943/44/45/46). Hier legte sie ihre grundsätzlichen Gedanken über Mädchenerziehung, Frauenbildung, Frauenberufe, Mutterschaft, Kindheit, Jugend und Bildung dar. Unerschrocken sprach sie genau das Gegenteil von dem aus, was der Nationalsozialismus in die Gehirne der Menschen hineinpressen wollte.“[2] Die zeitgenössischen Dokumente Offenbergs sprechen jedoch eine andere Sprache. Schon vor 1933 ist Offenbergs Nähe zu nationalsozialistischen Ideen erkennbar, so unter anderem in ihrem Beitrag aus dem Jahr 1929 über die „sozialpädagogische Bedeutung“ der Familie:
Die heutige rassenhygienische Forschung erweist die kraftvolle Wirkung, die eine normale Familie auf die Gemeinschaft ausübt, indem sie aufzeigt, daß ein körperliches geistiges hochwertiges Geschlecht nur aus dem Gehorsam und der Treue gegenüber den Lebensgesetzen, in der von der Natur gewollten Einehe emporblühen kann.[3]
Maria Offenberg, die nicht Mitglied der NSDAP war, trat am 1.7.1937 dem Nationalsozialistischen Lehrerbund (NSLB) bei und erhielt die Mitgliedsnummer 139 356.[4] Die nun die Fächer Seelenkunde, Erziehungslehre und Volkskunde unterrichtende Schulleiterin forderte im Sprachjargon der Nazis:
Alles im Lehrplan einer Schule für Volkspflege ist ausgerichtet auf den Grundton: Gemeinschaft, Volksgesundheit, Volkswohlfahrt, Volksseelenkunde, Volksbildung, die Stoffgebiete aller theoretischen und praktischen Arbeit. Ichbezogenheit des Denkens, lebensfremdes Wissen hat hier keinen Raum. Alles ist bezogen auf das Außersichsein, auf Dienst, auf Hilfsbereitschaft, Verantwortung für das Ganze steigt auf. Aus der Fülle der Sichten löst sich das Bild des an Leib und Seele gesunden Volkes. Dies formen und aufbauen zu helfen, ist Sinn der Erziehungsarbeit dieser Schule.[5]
Für Maria Offenberg hatte mit dem Jahr der Machtübernahme eine andere geschichtliche Epoche angefangen […] und andere Wertungen an die Stelle der vergangenen gesetzt. Der Gedanke der Volksverbundenheit, der Wert des gewachsenen Volkstums bricht mit wuchtiger Einsatzkraft durch und schafft neue Grundlagen der Erkenntnis und einen anders gefügten Unterbau für praktisches Handeln. Wie der Gedanke an Volk und Volksgemeinschaft das Gesicht der Zeit prägt und umwandelt, zeigt sich ganz besonders in der Wohlfahrtspflege: Fürsorge wird Volkspflege.[6]
Marienschule Düsseldorf, Alexanderstraße 1, undatiert. (Ida-Seele-Archiv)
In ihren Veröffentlichungen häufte sich zusehends die seinerzeit erwünschte NS-Terminologie. Maria Offenberg sprach beispielsweise von deutscher Geistesart, deutscher Seele, von völkischen Schicksalen oder von der harten deutschen Hand. Im April 1941 erzwang die Provinzialregierung der Rheinprovinz in Düsseldorf vom KDF die endgültige Übergabe der Sozialen Frauenschule. Die Schulleiterin sowie der größte Teil des Lehrkörpers mussten das Haus, in dessen Räumen die „Provinzialschule für Volkspflege“ eröffnet wurde, sofort verlassen. Für Regina Illemann ist das ein Beleg dafür, dass die Zugeständnisse Offenbergs an das NS-Regime „nicht ausgereicht hatten“. Neue Schulleiterin wurde Else Opp (1901-1969), die später im Landschaftsverband Rheinland (LVR) zur Landesrätin für Sozialhilfe gewählt wurde und damit die erste Frau in diesem Amt war.
Nach dem Zusammenbruch der nationalsozialistischen Herrschaft konnte Maria Offenberg ihre Arbeit ungebrochen fortsetzen. In dem von der britischen Militärregierung geforderten Entnazifizierungsverfahren wurde sie, da sie nicht Mitglied der NSDAP war, in die Personengruppe der „Mitläufer“ eingestuft. In ihrem Gesuch an die verantwortliche Administration gab sie an, dass die Soziale Frauenschule wegen antinationalsozialistischer Grundhaltung ihren Betrieb einstellen musste und daher ihre Wiederaufrichtung im ‚Sinne der Wiedergutmachung‘ beurteilt werden dürfte[7].
Maria Offenberg setzte sich nach 1945 nicht (selbst-)kritisch mit der braunen Vergangenheit auseinander. Sie bekundete stets, dass die Aachener Sozialschule während der Jahre 1933-1941 in schwerem Ringen des persönlichen Gewissen […] versuchte […] den christlichen Geist des Unterrichts zu wahren[8].
Vom 1. bis 14.4.1946 organisierte die neue alte Schuldirektorin einen Förderkurs für Fürsorgerinnen aus Aachen, um den großen Mangel an ausgebildeten, frei von nationalsozialistischer Ideologie infiltrierten Fachkräften etwas zu entschärfen. Im November des gleichen Jahres konnte der offizielle Unterricht an der Sozialen Frauenschule wiederaufgenommen werden. Der mühsame Auf- und Ausbau der Sozialen Frauenschule „begann und erforderte die tatkräftige Hilfe der Schülerinnen. Schubkarre, Schaufel und Spitzhacke wurden zu vertrauten Arbeitswerkzeugen. Doch Maria Offenberg sorgte gleichzeitig für den geistigen Ausgleich bei ihren Schülerinnen. Begegnungen mit Vortragenden aus England, Holland, Belgien, Chile, USA und Frankreich vertieften den Unterricht und vermittelten das Gefühl, vom Ausland wieder anerkannt zu werden“. Die Schulleiterin setzte sich für eine grundlegende und tiefgreifende inhaltliche Reform der sozialen Ausbildung hin zu einer demokratischen Sichtweise ein. Diese beinhaltete das neu einzuführende Fach Methodenlehre, das aus dem aus den USA importierten methodischen Dreigestirn „social casework“ (soziale Einzel(fall)hilfe), „social group work“ (soziale Gruppenarbeit) und „community organization“ (Gemeinwesenarbeit) bestand.
Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagierte sich Maria Offenberg im „Verein katholischer Sozialbeamtinnen Deutschlands“, im „Verein katholischer deutscher Lehrerinnen“ und war seit Gründung (1925) Vorstandsmitglied der „Union Catholique Internationale des Service Sociales“ UCISS) sowie langjähriges Vorstandmitglied im KDF. 1957 gab sie die Verantwortung „ihrer“ sozialen Ausbildungsstätte in Aachen an Augusta Schroeder (1899-1979) ab. Am 1.10.1971 wurde die 1959 zur „Höheren Fachschule für Sozialarbeit“ umgewandelte Aachener Soziale Frauenschule zu einer der vier Abteilungen der „Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen“ (KFH NW).
1955 wurde Maria Offenberg für ihre Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Sie war außerdem Trägerin des Päpstlichen Ordens „Pro ecclesia et pontifice“. Maria Offenberg starb am 5.4.1972 in Aachen. Ihr Nachlass befindet sich im Bischöflichen Diözesanarchiv Aachen.
Schriften (Auswahl)
Die Scientia bei Augustinus, Freiburg im Breisgau 1921.
Der Geist der katholischen Frauenbewegung, in: Die Christliche Frau 19 (1921), Heft 3, S. 153-160.
Wege zur Gemeinschaft, in: Die Christliche Frau 19 (1921), Heft 4, S. 182-184.
Aus dem Leben einer Wohlfahrtsschule, in: Die Christliche Frau 22 (1924), Heft 1, S. 53-56.
Die Wohlfahrtsschule als Lebensgemeinschaft, in: Preußisches Ministerium für Volkswohlfahrt (Hg.), Grundsätzliche Fragen zur Ausgestaltung der staatlich anerkannten Wohlfahrtsschulen. Eine Sammlung von Vorträgen, Berlin 1926, S. 95-104.
Frauenschule, in: Sacher, Hermann (Hg.), Staatslexikon, Band 2, Freiburg im Breisgau 1927, S. 177-180.
Die sozialpädagogische Bedeutung der Familie und die Familienfürsorge, in: Nohl, Hermann/Pallat, Ludwig (Hg.), Handbuch der Pädagogik, Band 5, Sozialpädagogik, Langensalza 1929, S. 29-38.
Wohlfahrtsschule und deutsches Volkstum, in: Preußisches Ministerium für Volkswohlfahrt (Hg.), Richtlinien für die Lehrpläne der Wohlfahrtsschulen, Berlin 1930, S. 90-96.
Sociale Arbeit - Sociale Bildung, in: Die Christliche Frau 32 (1934), Heft 1, S. 6-10.
Soziale Frauenarbeit am Werk, in: Die Christliche Frau 32 (1934), Heft 5, S. 234-238.
Schule in der Landschaft, in: Die Christliche Frau 33 (1935), Heft 5; S. 229-233.
Gestaltwandel der Fürsorge zur Volkspflege, in: Jahrbuch der Caritaswissenschaft (1938), Freiburg/Brsg. 1938, S. 70-78.
Soziale Frauenschulen im Wellenschlag des Zeitgeschehens, in: Ehrle, Gertrud (Hg.): Licht über den Abgrund. Aufzeichnungen und Erlebnisse christlicher Frauen 1933-1945. Freiburg/Brsg. 1951, S. 96-98.
Probleme der sozialen Ausbildung, in: Bardenhewer, Luise/Franken, Anne (Hg.), Die katholische Frau in der Zeit, Düsseldorf o. J., S. 104-111.
Quellen
Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen, Nachlass Dr. Maria Offenberg.
Bundesarchiv (SLG. BDC) NSLB.
Ida-Seele-Archiv, Dillingen/Donau, Akte: Maria Offenberg, Nr. 1/2/3.
Landesarchiv NRW R, NW 107/SBE Hauptausschuss Stadtkreis Aachen NW 1079, Nr. 5241, Entnazifizierung Maria Offenberg, geb. 04.08.1888 (Direktorin).
Literatur (Auswahl)
Berger, Manfred, Offenberg, Maria Elisabeth, in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Band 21, Nordhausen 2003, Sp. 1074-1080.
Berger, Manfred, Zu den Anfängen der Professionalisierung der Sozialen Arbeit. Das Beispiel der Sozialen Frauenschulen in Trägerschaft des Katholischen Deutschen Frauenbundes, in: Soziale Arbeit 72 (2023), Heft 4, S. 128-139.
Berger, Manfred, Maria Offenberg (1888-1972). Ein Leben in sozial-caritativer Verantwortung, in: Blätter der Wohlfahrtspflege 171, (2024), Heft 1, S. 33-35.
Gaspar, Paul/Zapp, Mirjam, Die Geschichte der sozialen Frauenschule in Aachen, in: Jers, Norbert (Hg.), Soziale Arbeit gestern und morgen. Festschrift zum 75jährigen Bestehen der katholischen Ausbildungsstätte für Sozialarbeit und Sozialpädagogik Aachen, Aachen 1991, S. 51-95.
Illemann, Regina, Katholische Frauenbewegung in Deutschland 1945-1962. Politik, Geschlecht und Religiosität im Katholischen Deutschen Frauenbund, Paderborn 2016.
Jers, Norbert, Feste und Feiern in der Ära Maria Offenberg, in: Gerards, Marion/Lammel, Ute A./Frieters-Reermann, Norbert/Krockauer, Rainer (Hg.), Aachens Hochschule für Soziale Arbeit. 100 Jahre Tradition – Reflexion − Innovation, Opladen 2018, S. 53-78.
Prégardier, Elisabeth/Mohr, Anne (Hg.), Politik als Aufgabe. Engagement christlicher Frauen in der Weimarer Republik, Annweiler/Essen 1990, S. 316f.
Reichel, Saskia, Maria Offenberg 1888-1972, in: Fischer-Holtz, Elisabeth (Hg.), Anruf und Antwort. Bedeutende Frauen aus dem Dreiländereck, Aachen 1992, S. 91-110.
Reinicke, Peter, Offenberg Maria – Leiterin einer Wohlfahrtsschule, in: Maier, Hugo (Hg.), Who is who der Sozialen Arbeit, Freiburg im Breisgau 1998, S. 444f.
Weber, Helene, Maria Offenberg. Bild einer sozialen Erzieherpersönlichkeit, in: Die Christliche Frau 43 (1953), Heft 10, S. 437-439.
Soziale Frauenschule Aachen des KFB, um 1930. (Ida-Seele-Archiv)
- 1: Offenberg, Probleme, S. 109f.
- 2: Reichel, Offenberg, S. 105.
- 3: Offenberg, Bedeutung der Familie, S. 36.
- 4: Bundesarchiv (SLG. BDC) NSLB.
- 5: Zitiert nach Gaspar/Zapp, Geschichte, S. 72.
- 6: Offenberg, Gestaltwandel, S. 71.
- 7: Zitiert nach Gaspar/Zapp S. 79 f.; Vgl. Berger Maria Offenberg (1888-1972), S. 35.
- 8: Offenberg, Soziale Frauenschulen, S. 97.
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Berger, Manfred, Maria Offenberg, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/maria-offenberg/DE-2086/lido/6878ef3bc11e42.60112286 (abgerufen am 16.12.2025)
Veröffentlicht am 29.07.2025, zuletzt geändert am 05.08.2025