Freiheitsstrafen in den preußischen Rheinlanden. Konzeption, Praxis und Reform im langen 19. Jahrhundert
1826 rief der evangelische Pastor Theodor Fliedner in Kaiserswerth im späteren Düsseldorf die „Rheinisch-Westfälische Gefängnisgesellschaft“ ins Leben. Die Tagung nimmt diese Gründung vor 200 Jahren zum Anlass, Diskurse und konkrete Veränderungen des Strafvollzugs in der preußischen Rheinprovinz zu beleuchten. Unter anderem soll nach den wechselseitigen Beeinflussungen von „zivilgesellschaftlichen“ Akteuren, staatlichen Institutionen und Vertretern verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen gefragt werden.
Der Fokus liegt dabei auf Freiheitsstrafen. Im Mittelpunkt der Vorträge werden die Regelung und Praxis von Strafvollstreckung und Strafvollzug in der preußischen Rheinprovinz stehen. Das staatliche Strafen soll aber auch auf seine gesellschaftlichen Bedingungen und Folgen hin untersucht werden.
Interessierte sind herzlich eingeladen. Es besteht die Möglichkeit, nur an einzelnen Vorträgen teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Wann? 12. und 13. November 2026
Wo? Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv, Eifelwall 5, 50674 Köln
Eine Kooperationsveranstaltung mit LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Universität Trier, Professur für Bürgerliches Recht, Deutsche und Europäische Rechtsgeschichte sowie Professur für Geschichtliche Landeskunde, Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv und Rheinischer Verein für Rechtsgeschichte e.V.
Wir bitten um Anmeldung über unseren Kooperationspartner, das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, unter der E-Mail-Adresse rheinische-geschichte@lvr.de