Biographie Ella Große-Wächter Petronella (genannt Ella) Große-Wächter war eine deutsche Sportfunktionärin. Sie spielte für die Konsolidierung des westdeutschen Sports nach 1945 sowie die Professionalisierung ehrenamtlicher Verbandsstrukturen eine wichtige Rolle. Ihr Beitrag liegt insbesondere in der Stärkung der Jugendorganisation sowie im Auf- und Ausbau des Sports für Mädchen und junge Frauen.
Biographie Jakob Koenen Jakob Koenen war regional und auf Bundesebene Mitgestalter des politischen, gesellschaftlichen und sportlichen Wiederaufbaus. Nach dem Zweiten Weltkrieg amtierte er über 25 Jahre lang als Bürgermeister von Lippstadt. Als „Mann des Sports“ etablierte er sich als hoher Funktionär in regionalen und nationalen Sportverbänden, darunter als stellvertretender Vorsitzender des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen und als Präsidiumsmitglied des Deutschen Fußballbundes (DFB).
Biographie Ria Böbbis Ria Böbbis war eine Dortmunder Rudersportlerin und Sportfunktionärin für den Rheinisch-Westfälischen Regatta-Verband, den Landessportbund Nordrhein-Westfalen und den Deutschen Sportbund.
Thema Die Gründungsjahre des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen Am 6.5.1947 als Dachverband des organisierten Sports in Hagen-Haspe gegründet, ist der Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) nur wenig jünger als das Bundesland selbst, das sein Einzugsgebiet bildet. Die Geschichte des LSB NRW ist mit den sozialen, politischen und kulturellen Entwicklungen Nordrhein-Westfalens und der Bundesrepublik Deutschland untrennbar verflochten. Sein Entstehen fällt in einen Zeitabschnitt, der bezogen auf das am 23.8.1946 aus der Fusion der ehemaligen eigenständigen preußischen Provinzen Rheinland und Westfalen hervorgegangene Bindestrichland als „innere“ Landesgründung bezeichnet wird.
Biographie Peco Bauwens FIFA-Schiedsrichter in 82 Länderspielen, Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees von 1932 bis 1945, nach dem Zweiten Weltkrieg Sportbeauftragter für die Stadt Köln und Mitbegründer diverser lokaler und regionaler Sportvereinigungen, 1. Vorsitzender des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen von 1947 bis 1957, Vizepräsident des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland von 1949 bis 1963 und Präsident des Deutschen Fußball-Bundes von 1949/50 bis 1962 – soweit die Eckdaten zum Sportwirken Peco Bauwens‘.
Biographie Hugo Grömmer Hugo Grömmer entstammte einem sozialdemokratischen Elternhaus und war bereits mit jungen Jahren eng im proletarischen Sozialmilieu vernetzt. Als langjähriges SPD-Mitglied, engagierter Arbeitersportler und Redakteur verschiedener Arbeiter(sport)zeitungen geriet Grömmer bereits im Frühjahr 1933 in den Fokus des NS-Verfolgungsapparates. In der Nachkriegszeit avancierte Grömmer zu einer zentralen Persönlichkeit für den Aufbau eines demokratischen Sportwesens auf Landes- und Bundesebene.