Biographie Joseph Görres Joseph Görres war ein aus Koblenz stammender katholischer Publizist des Vormärz (1815-1848) und Begründer des „Rheinischen Merkur". Bis zu seinem Besuch in Paris 1798/1799 war er Anhänger der Französischen Revolution. Mit seiner Schrift „Athanasius" wurde er zu einem der frühen Begründer des politischen Katholizismus. Görres wurde als Sohn des Holzhändlers Moritz Görres und dessen Frau Helena am 25.1.1776 in Koblenz geboren. Von 1786 bis 1793 besuchte er das dortige, heute nach ihm benannte Jesuitengymnasium. Über seine geistlichen Lehrer kam er mit aufklärerischem Gedankengut in Berührung. Nach der Schulzeit bildete sich der Autodidakt in Medizin, Naturwissenschaften und Geschichte fort.
Biographie Max Braubach Max Braubach wirkte seit 1928 als Ordinarius für Geschichte an der Universität Bonn und verfasste in dieser Zeit zahlreiche historische Werke, darunter wichtige Arbeiten zur Geschichte der rheinischen Territorien im 17. und 18. Jahrhundert und der Bonner Universität.
Biographie Wilhelm Levison Aus einer in Siegburg verwurzelten jüdischen Familie hervorgegangen, erwarb sich Levison in mehr als dreißigjähriger Tätigkeit an der Universität Bonn internationales Ansehen als Erforscher und Herausgeber lateinischer Quellen des Frühmittelalters. Ende 1935 wurde er im Zuge der nationalsozialistischen Judenpolitik in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Weiterer Verfolgung entging er, indem er im April 1939 einer Einladung an die nordenglische Universität Durham folgte, wo er bald nach Kriegsende verstorben ist.
Thema Der Neubeginn der Universität Bonn nach 1945 Am 17.11.1945, nur ein Jahr nach ihrer Zerstörung und nur sechs Monate nach Kriegsende, wurde die Bonner Universität feierlich wiedereröffnet. Damit war die erste Etappe des universitären Neubeginns vollendet. Doch bis dahin war es ein langer Weg mit vielen Hindernissen.