Biographie Valéry Giscard d‘Estaing Valéry Giscard d’Estaing, der französische Staatspräsident der Jahre 1974 bis 1981, wurde am 2.2.1926 in Koblenz geboren. „Meine kurze Kindheit in Deutschland sollte mich fürs Leben prägen“, sagte er bei der Verleihung der Ehrenbürgerwürde durch die Stadt Koblenz am 22.10.2006.
Biographie Franz Anton Meisterburg Franz Anton Meisterburg verfasste als Missionar im kolonialen Brasilien ein Wörterbuch der indigenen Verkehrssprache des Amazonasgebiets.
Biographie Helene Wieruszowski Helene Wieruszowski war eine deutsch-amerikanische Mediävistin und Bibliothekarin, die 1934 vor der Verfolgung durch das NS-Regime zunächst nach Spanien, dann Italien und schließlich in die USA floh. Sie wirkte vor ihrem Exil an der Universitätsbibliothek Bonn und hatte nach dem Erlangen der US-amerikanischen Staatsbürgerschaft eine Professur für Geschichte am City College in New York inne. Damit war sie die erste Frau überhaupt in dieser Position.
Thema Die IHK Bonn/Rhein-Sieg Die IHK Bonn/Rhein-Sieg wurde 1891 unter dem Namen „IHK Bonn“ gegründet - eine im Vergleich zu anderen Kammern vergleichsweise späte Gründung. Die Gründe dafür liegen im späten 18. Jahrhundert, den politischen Rahmenbedingungen, der wirtschaftlichen Struktur der Region und nicht zuletzt in der Mentalität der Bonner Bevölkerung.
Orte und Räume Rheinischer Städteatlas Mönchengladbach, bearbeitet von Wolfgang Löhr (Lieferung XII Nr. 65, 1996) Spuren römischer Besiedlung sind im Stadtgebiet von Mönchengladbach bis Mitte des 3. Jahrhunderts nachweisbar. Eine frühmittelalterliche Siedlung ist wohl für das 9. Jahrhundert anzunehmen, deren Reste 974 bei der Gründung der Benediktinerabtei noch vorhanden waren. Zur Siedlung von 974 gehörte bereits eine Kirche. Im 12. Jahrhundert legte der Gladbacher Abt nördlich davon einen Markt an und siedelte um ihn Handwerker und Gewerbetreibende an. Nach der mutmaßlichen Stadterhebung 1365/66 entstand eine steinerne Befestigung. Aus dem im Mönchengladbacher Raum herkömmlichen Flachsanbau entwickelte sich das Leinengewerbe. Ende des 18. Jahrhunderts siedelten sich Baumwollwebereien und Anfang des 19. Jahrhunderts Spinnereien an. Die in Mönchengladbach vorherrschende Textilindustrie ist erst in den 1960er Jahren durch den Dienstleistungssektor abgelöst worden.
Orte und Räume Rheinischer Städteatlas Bergheim, bearbeitet von Heinz Andermahr (Lieferung XIV, Nr. 74, 2001) Die Siedlung Bergheim verdankt ihre Entstehung einer Anfang des 13. Jahrhunderts erbauten Burg der Grafen von Jülich. Die Gründung der Stadt erfolgte um 1300 durch Walram II. von Bergheim aus einer Nebenlinie des Jülichschen Grafenhauses. Zur günstigen Entwicklung der Stadt in der Folgezeit trugen die Lage an der Fernhandelsstraße Köln-Flandern/Aachen, die Einrichtung von Zollstelle und Münzstätte sowie ihre Funktion als Stationsort für das Jülicher Geleit bei. Der Niedergang der Stadt begann mit der Zerstörung von 1542. Für das starke Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts spielten neben dem Bergbau vor allem die Energiewirtschaft, aber auch Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung eine entscheidende Rolle. Seit 1975 ist Bergheim Sitz des Rhein-Erft-Kreises.
Biographie Maria Offenberg Maria Offenberg war zu ihrer Zeit eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der katholischen Frauenbewegung und der Wohlfahrtspflege (heute Soziale Arbeit) in Deutschland. Von 1921 bis 1957, mit Unterbrechung während des „Dritten Reiches“, leitete sie die Aachener Soziale Frauenschule des „Katholischen Deutschen Frauenbundes“ (KDF). Sie setzte innerhalb von drei politischen Systemen wegweisende Impulse für die Ausbildung junger Frauen zur Wohlfahrtspflegerin, Volkspflegerin und Sozialarbeiterin.
Biographie Hans von Marées Johann Reinhard (Hans) von Marées war ein deutscher Maler und Zeichner des Idealismus, der in zähem Ringen seine innere künstlerische Widersprüchlichkeit zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu überwinden suchte. Als bedeutender Vorreiter der Moderne wird er, obwohl umstritten, bis heute geehrt.
Biographie Paul Herzog Paul Herzog wirkte nicht nur als Verwaltungsbeamter in den Jahren des Wiederaufbaus in seiner Geburtsstadt Gelsenkirchen und acht Jahre als Oberstadtdirektor im Wattenscheid der 1960er Jahre, sondern prägte unter anderem den Westfälischen Amateur-Box-Verband sowie den Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) als Funktionär. Nachfolgend wird neben der Verwaltungs- und Funktionärskarriere auch ein Blick auf seine Biographie während der Zeit des Nationalsozialismus geworfen.
Biographie Ria Böbbis Ria Böbbis war eine Dortmunder Rudersportlerin und Sportfunktionärin für den Rheinisch-Westfälischen Regatta-Verband, den Landessportbund Nordrhein-Westfalen und den Deutschen Sportbund.