Biographie Grete Busch International erfolgreiche Leichtathletin, Sportlehrerin und stets engagierte Streiterin für die Förderung von Frauen im Sport – Grete Busch gehört zu den wenigen Pionierinnen, die den von Männern dominierten Aufbau des Sportsystems in Nordrhein-Westfalen und in der jungen Bundesrepublik Deutschland maßgeblich mitgestalteten.
Biographie Karl Josef Könen Karl Josef Könen lebte gewissermaßen für den Sport – und dabei speziell fürs Turnen. Der Stadtamtsrat aus Mülheim an der Ruhr übernahm in über sechs Jahrzehnten ehrenamtlich Funktionen in Vereinen und Verbänden wie wohl kaum jemand anderes. Er gehörte Präsidien, Vorständen, Ausschüssen, Komitees, Arbeitskreisen und weiteren Organen bzw. Gremien an und gestaltete so mit seinem Wirken und seinen umfangreichen Erfahrungen das Sportgeschehen in Deutschland in bedeutsamer Weise mit.
Biographie Artur Schirrmacher Artur Schirrmacher gilt bis heute als einer der Pioniere des Nachkriegssports in Nordrhein-Westfalen. Seit 1947 war er Mitglied des Präsidiums des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) als Vertreter der Stadt- und Kreissportbünde und bekleidete diese zentrale Aufgabe mehrere Jahrzehnte. Der Arbeitersportbewegung erwachsend blieb er dem (Wasser-)Sport auch aktiv ein Leben lang verbunden.
Biographie Hugo Grömmer Hugo Grömmer entstammte einem sozialdemokratischen Elternhaus und war bereits mit jungen Jahren eng im proletarischen Sozialmilieu vernetzt. Als langjähriges SPD-Mitglied, engagierter Arbeitersportler und Redakteur verschiedener Arbeiter(sport)zeitungen geriet Grömmer bereits im Frühjahr 1933 in den Fokus des NS-Verfolgungsapparates. In der Nachkriegszeit avancierte Grömmer zu einer zentralen Persönlichkeit für den Aufbau eines demokratischen Sportwesens auf Landes- und Bundesebene.
Biographie Willi Schwarz „Vorbild an Einfallsreichtum“, „Arbeitstier“ im unermüdlichen Einsatz, dabei sich stets im Hintergrund haltend – so beschreiben Mitstreiter und Zeitgenossen Willi Schwarz. Als langjähriger Vizepräsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB NRW), Verwaltungsdirektor der Deutschen Sporthochschule Köln und als Vorstandsmitglied in diversen Vereinen und Verbänden prägte dieser nachhaltig den Wiederaufbau und die Entwicklung von Turnen und Sport im Nachkriegsdeutschland.
Biographie Eugen Ewig Eugen Ewig war ein deutscher Mediävist und Archivar des 20. Jahrhunderts. Er lehrte als Professor für Mittelalterliche Geschichte an den Universitäten Mainz und Bonn und war Initiator und Gründer des Deutschen Historischen Instituts in Paris. Er vermittelte nach dem zweiten Weltkrieg sowohl auf politischer als auch auf wissenschaftlicher Ebene zwischen Deutschland und Frankreich und betonte die Gemeinsamkeiten des germanischen und des romanischen Sprachraums auch in seiner Forschung. Er gilt bis heute als einer der besten Kenner der Merowingerzeit.
Literaturschau Fuhrer, Armin, Hugo Junkers. Das Leben ist ein Kampf. Eine Biographie, Reinbek 2024 Hugo Junkers ist den meisten als Luftfahrtpionier bekannt. Im Fokus von Armin Fuhrers sehr gut recherchierter Biographie stehen allerdings weniger die technikgeschichtlichen Aspekte, sondern das Leben des umtriebigen Erfinders und Unternehmers.
Thema Die Schlacht von Worringen 1288 Am 5.6.1288 kam es auf der Fühlinger Heide nördlich von Köln zu einem Aufeinandertreffen, das als eine der größten Schlachten des deutschen Mittelalters gilt. Hier traf sich nahezu die gesamte fürstliche Elite aus dem Nordwesten des Heiligen Römischen Reichs auf dem Schlachtfeld. Aufgrund des ihr früh attestierten Charakters als eine der wenigen großen Entscheidungsschlachten in dieser Epoche sind die Ereignisse um Worringen häufig und gründlich untersucht worden.
Biographie Pippin der Bucklige Pippin der Bucklige war der erste Sohn Karls des Großen. Im Vergleich zu seinem kaiserlichen Vater und seinem ebenfalls zum Kaiser gekrönten Halbbruder Ludwig dem Frommen (778-840) hat Pippin nur wenig Beachtung in den mittelalterlichen Quellen gefunden. Bestimmt wurde sein Leben von der Frage der Herrschaftsnachfolge, von der Pippin nach der Geburt mehrerer Halbbrüder aus einer späteren Eheverbindung Karls ausgeschlossen wurde. Die vermeintliche Tragik seines Lebens diente indes als Inspiration für ein lose an seiner Biographie angelehntes Broadway-Musical von Stephen Schwartz aus dem Jahre 1972.
Thema Lebensreform und Zivilisationskritik um 1900. Das Barmer „Reformhaus Jungbrunnen“ Im Jahr 1900 eröffnete Karl August Heynen (gest. 1943) in der frühindustriellen „Boomtown“ Barmen (heute Stadt Wuppertal) in der Berliner Straße 16 das Reformhaus „Jungbrunnen“. Sein Reformhaus stellte sich als innovative und lukrative Geschäftsidee heraus. Das Konzept sollte in den kommenden Jahrzehnten landesweit Erfolge feiern. Heute ist ‚Reformhaus‘ ein eingetragenes Markenzeichen für den genossenschaftlich organisierten Handel mit naturbelassenen Lebensmitteln und anderen Konsumgütern.