Johannes Savelsberg

Religiöser Pazifist (1913-1939)

Helmut Moll (Köln)

Basilika der ehemaligen Prämonstratenserabtei Steinfeld, Foto: Roland Rossner.

Das Pro­blem, den Wehr­dienst aus re­li­giö­sen Grün­den zu­rück­zu­wei­sen, hat im Ver­lauf des Zwei­ten Welt­kriegs Wehr­machts­sol­da­ten al­ler Dienst­gra­de nicht we­nig be­schäf­tigt. Ei­ne Aus­ein­an­der­set­zung mit den Gren­zen von Ge­hor­sam und Ver­pflich­tung zur Treue war da­bei in kei­ner Wei­se nur den Ge­ne­ral­stäb­lern wie et­wa den Ver­schwö­rern des 20.7.1944 vor­be­hal­ten. Nicht zu­letzt der seit Sep­tem­ber 1939 mit Po­len und seit Ju­ni 1941 be­gon­ne­ne Krieg ge­gen die So­wjet­uni­on ver­an­lass­te zahl­rei­chen Sol­da­ten un­ter­schied­li­cher Rang­stu­fen, über die Recht­mä­ßig­keit des An­griffs so­wie die Loya­li­tät ge­gen­über der po­li­ti­schen und mi­li­tä­ri­schen Füh­rung zu re­flek­tie­ren. Der NS-Ideo­lo­gie zu­fol­ge gab es kein Recht auf Kriegs­dienst­ver­wei­ge­rung, auch nicht aus Grün­den des Glau­bens. Wer Adolf Hit­ler (1889-1945) die Ge­folg­schaft durch Kriegs­dienst­ver­wei­ge­rung oder Fah­nen­flucht auf­kün­dig­te, muss­te spä­tes­tens seit dem In­kraft­tre­ten ei­nes Kriegs­son­der­straf­rechts mit der To­des­stra­fe rech­nen.

Die Mit­glie­der der „Zeu­gen Je­ho­va­s“ zeig­ten sich in die­ser Fra­ge völ­lig kom­pro­miss­los. Un­ter den Chris­ten al­ler Kon­fes­sio­nen gab es eben­so Zu­stim­mung wie Ab­leh­nung. Ein Pa­zi­fis­mus, der kei­ne ver­tei­di­gungs­wür­di­gen Wer­te mehr kennt, ist ab­zu­leh­nen, nicht aber ei­ne Ver­wei­ge­rung auf der Ba­sis der Hei­li­gen Schrift und des Lehr­am­tes. Auf­grund me­tho­di­scher Feld­for­schung kom­men in den letz­ten Jah­ren im­mer mehr Per­so­nen ans Ta­ges­licht, die in un­ter­schied­li­cher Bre­chung den Dienst an der Waf­fe im NS-Staat aus Ge­wis­sens­grün­den ab­ge­lehnt und ih­re Über­zeu­gung mit dem Le­ben be­zahlt ha­ben. Die wich­tigs­ten Op­fer aus den bei­den gro­ßen christ­li­chen Kon­fes­sio­nen, wel­che durch ein Ge­richt zum To­de ver­ur­teilt wor­den sind, sind im deut­schen Mar­ty­ro­lo­gi­um „Zeu­gen für Chris­tus“ bio­gra­phisch vor­ge­stellt.

Dank neue­rer For­schun­gen konn­te ein mar­kan­ter re­li­giö­ser Pa­zi­fist er­ar­bei­tet wer­den: Jo­seph Sa­vels­berg. Er kam als Sohn der Ehe­leu­te Ru­dolf Sa­vels­berg und Ma­ria, ge­bo­re­ne Em­me­rich, am 28.6.1913 in Aa­chen-Burt­scheid zur Welt. Nach der Volks­schul­zeit nahm er Kon­takt zu den Sal­va­to­ria­nern auf, ei­ner im Jah­re 1881 in Rom ge­grün­de­ten „Apos­to­li­schen Lehr­ge­sell­schaf­t“, de­ren zen­tra­ler Ge­dan­ke „hei­len be­zie­hungs­wei­se Hei­lun­g“ ist, ver­bun­den mit Ak­ti­vi­tä­ten auf dem Ge­biet der ka­tho­li­schen Pres­se und der Mis­si­on. Im Jah­re 1933 er­hielt Bru­der Jo­han­nes, wie er ge­ru­fen wur­de, im Ei­fel­k­los­ter Stein­feld das Or­dens­ge­wand und be­gann das No­vi­zi­at. Sein Cha­rak­ter wur­de als schweig­sam und un­be­küm­mert, zu­gleich als flei­ßig, „treu wie Gol­d“ und re­li­gi­ös en­ga­giert be­zeich­net. Nach dem Ab­le­gen der ers­ten Or­dens­pro­fess am 31.5.1934 teil­ten ihm die Ver­ant­wort­li­chen ver­schie­de­ne Auf­ga­ben in den or­dens­ei­ge­nen Nie­der­las­sun­gen Wel­ken­ra­edt bei Eu­pen (Bel­gi­en) und Klaus­hei­de bei Pa­der­born zu, be­vor er sich von Sep­tem­ber bis De­zem­ber 1938 ei­ner Schu­lung als In­fan­te­rist in Det­mold im Rah­men der Sol­da­ten­aus­bil­dung un­ter­zog.

Nach ei­ner La­ger­un­ter­bre­chung er­neu­er­te Bru­der Jo­han­nes sei­ne Or­dens­ge­lüb­de am 17.12.1938. Mit­te 1939 er­folg­te sei­ne Ein­be­ru­fung zum Mi­li­tär­dienst im Zu­ge der Hee­res­mo­bil­ma­chung. Ent­lang der West­gren­ze Deutsch­lands nah­men deut­sche Ein­hei­ten Stel­lung, um die Gren­zen zu ver­tei­di­gen. Bru­der Jo­han­nes stand im Au­gust 1939 mit sei­ner Ein­heit im Wehr­kreis VI (Müns­ter in West­fa­len) und wur­de im fol­gen­den Mo­nat im nie­der­rhei­ni­schen Mo­y­land bei Kle­ve, et­wa 15 Ki­lo­me­ter von der nie­der­län­di­schen Gren­ze ent­fernt, ein­quar­tiert.

In die­sen Mo­na­ten mel­de­ten sich bei Bru­der Jo­han­nes wach­sen­de Be­den­ken ge­gen die sitt­li­che Er­laubt­heit von An­griffs­krie­gen. Ihn ließ die Fra­ge nicht los, war­um die NS­DAP die Pa­ro­le vom „Volk oh­ne Raum“ durch sei­ne Pro­pa­gan­da­ma­schi­ne ideo­lo­gisch ver­brei­ten ließ. Von die­sen Vor­be­hal­ten über­zeugt, ent­zog sich der In­fan­te­rist mehr­mals sei­ner Ein­heit und un­ter­nahm Flucht­ver­su­che über den Reichs­wald in Rich­tung Nie­der­lan­de. Wie er­hal­ten ge­blie­be­ne Mi­li­tär­do­ku­men­te be­le­gen, wur­de er am 3.12.1939 an der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze auf­ge­grif­fen und zur Re­de ge­stellt. Wie der zu­stän­di­ge Wehr­machts­pfar­rer We­ber den El­tern mit Schrei­ben vom 7.12.1939 zu ver­ste­hen gab, hat­te Bru­der Jo­han­nes den „Ent­schluss ge­fasst, die Trup­pe zu ver­las­sen, zu de­ser­tie­ren und zu ver­su­chen, auf nie­der­län­di­schem Ge­biet über­zu­tre­ten. Und das hat er ge­tan, ob­schon ihm be­kannt war, wie furcht­bar schwer im Krie­ge die Stra­fen sind, mit de­nen Fah­nen­flucht be­straft wird. Er hat am Sonn­tag [3. De­zem­ber] sei­nen Trup­pen­teil ver­las­sen und wur­de am sel­ben (sic!) Ta­ge abends in der Nä­he der Gren­ze fest­ge­nom­men. Der Tat­be­stand der Fah­nen­flucht kann nicht be­zwei­felt wer­den und ist au­ßer­dem durch sein ei­ge­nes Ge­ständ­nis er­wie­sen. Ich konn­te es da­bei lei­der Ih­rem Sohn nicht er­spa­ren, ihn auf die ver­häng­nis­vol­len Fol­gen sei­ner un­se­li­gen Tat hin­zu­wei­sen und ihn zu bit­ten, sich dar­auf vor­zu­be­rei­ten. Am Diens­tag, den 5. De­zem­ber. tag­te nach Be­en­di­gung der Ver­neh­mung das Kriegs­ge­richt, das lei­der auf To­des­stra­fe er­ken­nen muss­te. Ich ha­be der Sit­zung des Kriegs­ge­rich­tes bei­ge­wohnt und kann nur sa­gen, es wur­de mit grö­ß­tem Ernst und grö­ß­ter Ge­wis­sen­haf­tig­keit ver­fah­ren und die Ur­teils­fin­dung hat al­len Be­tei­lig­ten schwe­re Stun­den be­rei­tet. Ich selbst ha­be am Mon­tag­abend, nach­dem die Ver­neh­mungs­ak­ten ab­ge­schlos­sen wa­ren, und ich die­sel­ben ein­ge­se­hen hat­te, über 3 Stun­den mit dem Kriegs­ge­richts­rat, der das Kriegs­ge­richt lei­te­te, kon­fe­riert. Ir­gend­wel­che aus­rei­chen­de mil­dern­de Um­stän­de, die ge­eig­net ge­we­sen wä­ren, auf ei­ne an­de­re als To­des­stra­fe zu er­ken­nen, lie­ßen sich lei­der nicht fin­den“. 

Es spricht für die Lau­ter­keit des jun­gen Sal­va­to­ri­aner­bru­ders, die ihm im Ver­fah­ren na­he ge­leg­te Be­haup­tung nicht über­nom­men zu ha­ben: Er ha­be sich im Reichs­wald ver­lau­fen. Auf die­se vor­ge­scho­be­nen Aus­flüch­te ging er nicht ein, woll­te er doch an die­sem Krieg nicht mit­schul­dig sein. Da­her sprach ihm das Kriegs­ge­richt die bür­ger­li­chen und po­li­ti­schen Rech­te ab und nach Kriegs­ge­setz wur­de er zum To­de ver­ur­teilt; das Ur­teil wur­de durch den Ober­be­fehls­ha­ber der 6. Ar­mee be­stä­tigt. Wie der da­mals 14-jäh­ri­ge Zeit­zeu­ge Bern­hard Ja­cobs be­rich­te­te, ka­men die Sol­da­ten und so auch Bru­der Jo­han­nes häu­fig in die el­ter­li­che Gast­stät­te „Zur Dorf­schmie­de“ im na­he ge­le­ge­nen Till (heu­te Ge­mein­de Bed­burg-Hau). Er hat­te, als die Re­de auf den Krieg kam, aus dem Mun­de des Sal­va­to­ria­ners, des­sen Or­dens­zu­ge­hö­rig­keit in die­ser Run­de un­be­kannt war, des Öf­te­ren ge­hört: „Auf Men­schen schie­ßen kann ich nicht.“ Deut­sche Mit­brü­der wuss­ten dar­über hin­aus, Bru­der Jo­han­nes ha­be es nicht mit sei­nem Ge­wis­sen ver­ein­ba­ren kön­nen, ge­gen das ka­tho­li­sche Po­len zu Fel­de zu zie­hen. Dem Ver­neh­men nach sol­len die Mit­glie­der des Kriegs­ge­richts von den Ant­wor­ten des An­ge­klag­ten stark be­ein­druckt ge­we­sen sein und noch mehr von sei­nem Tod, so­dass sie sich aus Ge­wis­sens­bis­sen gründ­lich be­trun­ken ha­ben sol­len.

Die Exe­ku­ti­on durch Er­schie­ßen wur­de am Mit­tag des 6.12.1939 auf dem so ge­nann­ten Kat­zen­bu­ckel in Mo­y­land voll­zo­gen, an­schlie­ßend folg­te die Be­er­di­gung im Bei­sein des Mi­li­tär­pfar­rers auf dem rö­misch-ka­tho­li­schen Fried­hof ne­ben der Pfarr­kir­che St. Vin­cen­ti­us in Till. Am fol­gen­den 13. De­zem­ber fei­er­ten die Sal­va­to­ria­ner ein fei­er­li­ches Re­qui­em in der Ka­pel­le des Sal­va­tor-Kol­legs Klaus­hei­de. Im Ok­to­ber 1948 er­folg­te die Ex­hu­mie­rung und Um­bet­tung durch den Volks­bund Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge auf den Eh­ren­fried­hof in Dons­brüg­gen (heu­te Stadt Kle­ve). Auf den Ge­denk­plat­ten des auf dem Fried­hof be­find­li­chen Ge­dächt­nis­rau­mes fin­det sich der Ein­trag „Jos. Sa­vels­ber­g“.

Der Sal­va­to­ria­ner war nicht un­vor­be­rei­tet in den Tod ge­gan­gen, soll­ten doch die pro­phe­ti­schen Wor­te des grei­sen Si­me­on, die er bei der täg­li­chen Kom­plet ge­be­tet hat­te, in sei­nem kur­zen Le­ben bald in Er­fül­lung ge­hen: „Nun lässt du, Herr, dei­nen Knecht, wie du ge­sagt hast, in Frie­den schei­den. Denn mei­ne Au­gen ha­ben das Heil ge­se­hen, das du vor al­len Völ­kern be­rei­tet hast, ein Licht, das die Hei­den er­leuch­tet, und Herr­lich­keit für dein Volk Is­ra­el“ (Lk 2,29-32).

Wehr­machts­pfar­rer We­ber trös­te­te die El­tern des Er­schos­se­nen mit fol­gen­den Wor­ten: „Wir müs­sen das Men­schen­le­ben von der Ewig­keit her be­trach­ten. Die letz­te Auf­ga­be des Men­schen ist es, sein ewi­ges Ziel, ei­ne glück­li­che Ewig­keit bei Chris­tus zu er­rei­chen, und die­ses Ziel hat Jo­sef, so­weit wir Men­schen und so­weit ich als Pries­ter ur­tei­len darf, be­stimmt er­reicht. Wir Chris­ten wis­sen, dass Tod und Grab nicht das Letz­te im Men­schen­le­ben sind, son­dern dass dann das ewi­ge Le­ben folg­t“.

Der Deut­sche Bun­des­tag hat im Jah­re 1998 al­le Un­rechts­ur­tei­le der NS-Zeit durch ein Ge­setz auf­ge­ho­ben, das vier Jah­re spä­ter auf De­ser­teu­re aus­ge­wei­tet wur­de. Je­des Jahr fin­det ein Tref­fen in Dons­brüg­gen zum Ge­den­ken an die Ge­walt­op­fer der NS-Zeit statt, bei dem Ver­tre­ter des Ver­eins „Nach­barn oh­ne Gren­zen“, der Syn­ago­ge von Nim­we­gen und des Be­frei­ungs­mu­se­ums Groes­beck (Nie­der­lan­de) Mit­glie­der sind. Da­bei wird auch im­mer Sal­va­to­ri­aner­bru­der Jo­han­nes Sa­vels­berg aus­drück­lich ge­wür­digt.

Quellen

Ar­chiv des Sal­va­tor-Kol­legs Ber­lin.
Ar­chiv des Ka­tho­li­schen Pfarr­am­tes St. Jo­hann-Bap­tist, Aa­chen-Burt­scheid.

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Basilika der ehemaligen Prämonstratenserabtei Steinfeld, Foto: Roland Rossner.

 
Zitationshinweis

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Moll, Helmut, Johannes Savelsberg, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/johannes-savelsberg/DE-2086/lido/57c942d783d9e4.63465368 (26.04.2018)