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Persönlichkeit

Hermann Platz

Dagmar Pöpping (München)

Hermann Peter Platz (Pseudonym Hermann Queich) war ein katholischer Kulturphilosoph und Frankreichkenner, der sich nach dem Ersten Weltkrieg für die deutsch-französische Versöhnung einsetzte und eine übernationale Europaidee verfocht, die unter dem Topos „Abendland“ insbesondere von christlich-konservativen Kreisen in Frankreich und den deutschsprachigen Ländern Europas vertreten wurde.

Persönlichkeit

Johannes Fastenrath

Yorick Fastenrath (Bonn)

Johannes Fastenrath war ein deutscher Schriftsteller und Mäzen, der als der bedeu-tendste Vermittler zwischen deutscher und spanischer Kultur seiner Zeit galt. Als Gründer der Kölner Blumenspielen und engagierter Kulturförderer machte er sich um die literarische Szenen Kölns und ganz Deutschlands verdient.

Persönlichkeit

Karl der Große

Matthias Becher (Bonn)

Karl der Große wurde am 24.4.748 als ältester Sohn des fränkischen Hausmeiers und späteren Königs Pippin und dessen Gemahlin Bertrada geboren. Er war 768-814 König der Franken und seit 800 römischer Kaiser. Karls Geburtsort ist unbekannt, auch wenn Düren als sein Geburtsort erwogen wurde. Da sich sein Vater hauptsächlich im heutigen Frankreich aufhielt, dürfte Karl dort aufgewachsen sein. Das Gewicht der Rheinlande im Frankenreich hat er entscheidend vergrößert, da er sich in seiner frühen Zeit als König oft am Mittelrhein aufhielt und ab den 790er Jahren Aachen zu seiner ständigen Winterpfalz und damit zur wichtigsten Residenz des Reiches ausbaute.

Persönlichkeit

Otto Friedrich Wilhelm von der Wenge Graf Lambsdorff

Jürgen Frölich (Gummersbach/Bonn)

Der aus einem deutsch-baltischen Adelsgeschlecht stammende, in Aachen geborene Otto Graf Lambsdorff war im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts als Parlamentarier, Bundesminister und Parteipolitiker einer der bekanntesten und profiliertesten Vertreter einer klassischen wirtschaftsliberalen Ordnungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland.

Persönlichkeit

Udo Klausa

Thomas Roth (Köln/Bonn), Uwe Kaminsky (Bochum/Berlin)

Udo Klausas Biografie ist in mehrfacher Hinsicht bedeutsam. Erstens, weil er von 1954 bis 1975 als erster Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) amtierte, der in der Nachfolge des preußischen Provinzialverbandes 1953 gegründet worden war. Klausa prägte den Verband in seiner Aufbauphase und trug wesentlich dazu bei, dass sich der LVR zu einem zentralen Akteur des westdeutschen Sozialstaates entwickelte, der wesentliche Aufgaben für die Gesellschaft in Feldern wie der Jugendhilfe, der Psychiatrie, der Hilfe für behinderte Menschen und der Kulturpflege übernahm. Zweitens ist Klausa auch eine wichtige Figur zum Verständnis der NS-Zeit sowie der Veränderungen und Kontinuitäten im Übergang zwischen NS-Regime und Nachkriegsdeutschland.