Nikolaus Gülich

Aufständischer (1644-1686)

Martin Bock (Frechen)

Nikolaus Gülich, Figur am Kölner Rathausturm. (Stadtkonservator Köln;Kölner Stadtkonservator)

Re­bel­len und Re­vo­lu­tio­nä­re re­gen die Phan­ta­sie der Men­schen seit je­her an und er­fah­ren nicht sel­ten ei­ne bei­na­he ro­man­ti­sche Ver­klä­rung. So gilt Ni­ko­laus Gü­lich bis heu­te als ein Vor­kämp­fer für Frei­heit und Ge­rech­tig­keit, der ihn im­mer­hin in der Ge­gen­wart so­wohl zum Na­mens­ge­ber ei­nes von der Par­tei Bünd­nis 90/Die Grü­nen ge­stif­te­ten Fonds, der so­zia­le und bür­ger­schaft­li­che Pro­jek­te för­dert, wie auch zum Prot­ago­nis­ten ei­nes von Her­bert Sinz (1913-1989) ver­fass­ten His­to­ri­en­ro­mans mit dem Ti­tel „Der köl­ni­sche Re­bel­l“ macht. Ein dif­fe­ren­zier­te­res Bild, das ne­ben der Bin­nen­di­men­si­on auch die Be­deu­tung des von Gü­lich an­ge­führ­ten Auf­stan­des im Hin­blick auf die reichs­ge­schicht­li­che Si­tua­ti­on auf­zeigt, ge­lingt der his­to­ri­schen For­schung erst in den letz­ten Jah­ren. 

Ni­ko­laus Gü­lich, ge­tauft am 31.10.1644 in der Köl­ner Pfarr­kir­che Klein St. Mar­tin, war vor al­lem über die alt­ein­ge­ses­se­ne Fa­mi­lie sei­ner Mut­ter Ma­ria de ­Reus in das so­zia­le Netz­werk der früh­neu­zeit­li­chen Reichs­stadt Köln ein­ge­bun­den. Von sei­nem Va­ter An­dre­as Gü­lich erb­te er als äl­tes­tes der ins­ge­samt sechs Kin­der das Tuch­ge­schäft; in den 1670er Jah­ren be­zog er ein im Fa­mi­li­en­be­sitz be­find­li­ches Haus an der Ecke Ober­mars­pfor­ten und Mom­mers­loch­gas­se, et­wa dort, wo sich der seit 1928 nach ihm be­nann­te Gü­lich­platz be­fin­det. Hier ver­trieb er Band- und Ma­nu­fak­tur­wa­ren und ge­mein­sam mit sei­nem Bru­der Theo­dor auch Wein. 

Im März 1679 wur­de er zu­sam­men mit an­de­ren Köl­ner Kauf­leu­ten von Söld­nern aus dem Bis­tum Os­na­brück ge­fan­gen ge­nom­men. Im Trans­fix­brief aus dem Jahr 1513, dem zwei­ten städ­ti­schen Grund­ge­setz nach dem Ver­bund­brief von 1396, war fest­ge­legt, dass die Stadt un­ver­schul­det in Haft ge­kom­me­ne Köl­ner Bür­ger zu be­frei­en - und das hieß in der Re­gel frei­zu­kau­fen - hat­te. Dar­auf ziel­te die Ge­fan­gen­nah­me ab, denn die Stadt Köln schul­de­te dem Bi­schof von Os­na­brück und Her­zog von Braun­schweig Ernst Au­gust (1629-1698) auf kai­ser­li­ches Ge­heiß Quar­tiers­geld für die Un­ter­brin­gung von Sol­da­ten. Die Fest­set­zung Gü­lichs und sei­ner Mit­rei­sen­den war da­mit schlicht­weg als Er­pres­sung ge­dacht, um ent­we­der die­se Zah­lung zu er­hal­ten oder mit der Lö­se­geld­sum­me zu ver­rech­nen. Al­ler­dings wei­ger­te sich der Köl­ner Rat, die ge­for­der­te Sum­me auf­zu­brin­gen und ließ die Ge­fan­ge­nen sich statt­des­sen aus ei­ge­nen Mit­teln frei­kau­fen. Zu­rück in Köln pro­tes­tier­te Gü­lich in sei­ner Kauf­manns­gaf­fel Him­mel­reich ge­gen die­se Ent­schei­dung, er­hielt da­für je­doch ei­ne Ver­war­nung. Sich sei­ner Re­de- und Mei­nungs­frei­heit sol­cher­ma­ßen be­raubt füh­lend und ein­ge­denk der er­lit­te­nen Ver­let­zung des Stadt­bür­ger­rechts setz­te Gü­lich zum Kampf ge­gen den Stadt­rat an. 

 

Ent­schei­dend für sei­nen zu­min­dest vor­über­ge­hen­den Er­folg wa­ren die zu die­sem Zeit­punkt herr­schen­den po­li­ti­schen Struk­tu­ren, die zwar de iu­re noch auf den al­ten Ver­fas­sungs­do­ku­men­ten be­ruh­ten, de fac­to aber von Ne­po­tis­mus, Äm­ter­han­del und Kor­rup­ti­on ge­kenn­zeich­net wa­ren. Ent­stan­den war ein Sys­tem ei­ner sich selbst re­pro­du­zie­ren­den Eli­te, das sich im­mer wie­der mit der Un­zu­frie­den­heit und Kri­tik der von der Par­ti­zi­pa­ti­on zu­neh­mend aus­ge­schlos­se­nen Bür­ger­schaft kon­fron­tiert sah. Noch zu Be­ginn des 17. Jahr­hun­derts hat­te ein zwei­jäh­ri­ger Kon­flikt zwi­schen der Rat­so­lig­ar­chie und den Bür­gern zur Re­dak­ti­on des „Sum­ma­ri­schen Extracts“ ge­führt, der im Jahr 1610 die zen­tra­len Aus­sa­gen von Ver­bund- und Trans­fix­brief kon­kre­ti­sie­ren soll­te. Trotz­dem hat­te sich zu die­sem Zeit­punkt die durch Ro­ta­ti­on in Spit­zen­äm­tern er­mög­lich­te Be­set­zung des Bür­ger­meis­ter­amts auf Le­bens­zeit ent­ge­gen der Stadt­ver­fas­sung be­reits durch­ge­setzt. 

Die gro­ße Pest­epi­de­mie der Jah­re 1665 bis 1667 so­wie die mi­li­tä­ri­sche Be­dro­hung durch das im Ver­bund mit Kur­k­öln ste­hen­de Frank­reich, das in den Er­obe­rungs­krie­gen un­ter Lud­wig XIV. (Re­gie­rungs­zeit 1643-1715) weit nach Os­ten aus­griff und auch das Rhein­land be­droh­te, und die dar­aus re­sul­tie­ren­de Kri­sen­stim­mung ta­ten ein Üb­ri­ges, so dass Gü­lichs For­de­rung, das po­li­ti­sche Sys­tem durch die Rück­kehr zu den ur­sprüng­li­chen Ver­hält­nis­sen von sei­nen Übeln zu be­frei­en und die Ent­schei­dungs­pro­zes­se da­mit wie­der stär­ker in die Hän­de der Bür­ger zu le­gen, auf frucht­ba­ren Bo­den fiel. 

Der Zorn der Men­schen rich­te­te sich vor al­lem ge­gen die Sechs­her­ren, je­nes Gre­mi­um aus den ei­gent­li­chen Bür­ger­meis­tern, Rent­meis­tern und Prä­si­den­ten der Frei­tags­rent­kam­mer, das die Ver­ga­be des Bür­ger­meis­ter­amts un­ter sich aus­mach­te und zur fak­tisch nicht ab­zu­wäh­len­den und macht­vol­len Stadt­spit­ze ge­wor­den war. Ins­be­son­de­re auf Dr. Cas­par Cro­nen­berg (1612-1681), Ja­cob von Wolfs­kehl (1624-1683) und Ma­xi­mi­li­an von Krebs (1624-1684) kon­zen­trier­ten sich die Kla­gen der Bür­ger und Gaf­feln, die auf Druck Gü­lichs seit Sep­tem­ber 1680 vor ei­ne In­qui­si­ti­ons­kom­mis­si­on ge­bracht wer­den konn­ten. Cro­nen­berg und Krebs wur­den dar­auf­hin un­ter Haus­ar­rest ge­stellt; Wolfs­kehl floh aus der Stadt und er­reich­te am Kai­ser­hof in Wien, dem die Köl­ner Ver­hält­nis­se oh­ne­hin su­spekt wa­ren, die Ent­sen­dung ei­nes Reichs­kom­mis­sars so­wie die einst­wei­li­ge Ver­fü­gung, dass die städ­ti­schen Gre­mi­en kei­ne wei­te­ren Schrit­te zur Ver­än­de­rung des Sta­tus quo mehr un­ter­neh­men soll­ten.

Gülich-Schandsäule, Radierung von Benedikt Beckenkamp (1747-1828) anlässlich ihrer Zerstörung am 17. September 1797. (Kölnischen Stadtmuseum, Graphische Sammlung)

 

Dem wi­der­setz­te sich der Rat und führ­te den Pro­zess ge­gen die Bür­ger­meis­ter fort; gleich­zei­tig be­stimm­te er im De­zem­ber 1680, dass der ge­sam­te Rat und nicht nur die tur­nus­ge­mäß zu wäh­len­de Hälf­te neu ge­wählt wer­den soll­te. Im Er­geb­nis be­deu­te­te bei­des je­doch kei­ne gro­ße Ver­än­de­rung, denn die Mehr­heits­ver­hält­nis­se im Rat blie­ben sta­bil, und im Früh­jahr 1681 fie­len die Ur­tei­le ge­gen Cro­nen­berg, Krebs und Wolfs­kehl ver­gleichs­wei­se mil­de aus. Den­noch such­ten und fan­den die drei ab­ge­setz­ten Bür­ger­meis­ter Un­ter­stüt­zung beim Reichs­hof­rat, dem kai­ser­li­chen Ap­pel­la­ti­ons­ge­richt, so dass der in­ne­re Kon­flikt zu­neh­mend auch ei­ne reichs­po­li­ti­sche Di­men­si­on er­lang­te.

Dies um­so mehr, als im Herbst 1681 die Ge­fahr durch die vor­rü­cken­den fran­zö­si­schen Trup­pen, die be­reits Straß­burg ein­ge­nom­men hat­ten und na­he­zu un­auf­halt­sam den Rhein ab­wärts mar­schier­ten, die Span­nun­gen zwi­schen Rat und Be­völ­ke­rung wei­ter ver­schärf­te. Denn zum Schutz der Stadt muss­ten die zwi­schen­zeit­lich neu ge­wähl­ten Bür­ger­meis­ter auf den Kai­ser zu­ge­hen, um des­sen not­wen­di­gen mi­li­tä­ri­schen Bei­stand zu er­lan­gen. Gü­lich wur­de im März 1682 aus der In­qui­si­ti­ons­kom­mis­si­on aus­ge­schlos­sen, im Au­gust so­gar kurz­zei­tig ver­haf­tet. Weil dem Kai­ser­hof die­ses Si­gnal je­doch nicht aus­reich­te und dar­über hin­aus noch aus­ste­hen­de Reichs­steu­ern ein­ge­for­dert wur­den, gin­gen die Bür­ger­meis­ter ein Schutz­bünd­nis mit dem po­li­tisch von Wil­helm Egon von Fürs­ten­berg ge­steu­er­ten Kur­fürs­ten­tum Köln ein und hol­ten sich da­mit den Feind in Ge­stal­t erz­bi­schöf­li­cher, je­doch von Frank­reich fi­nan­zier­ter Trup­pen in die Stadt. In dem ver­zwei­fel­ten Ver­such, die­se Po­li­tik, die je­dem Her­kom­men wi­der­sprach und den Arg­wohn und Un­mut der Bür­ger auf die Spit­ze trieb, zu ver­tei­di­gen, dis­tan­zier­te sich der Rat von der Re­form­par­tei, wel­che die aus dem Bünd­nis­ver­trag re­sul­tie­ren­de Ge­fahr er­kannt hat­te, und gab Gü­lich da­mit Ge­le­gen­heit zu ei­nem fi­na­len Schlag. 

Gü­lich, un­ter­stützt von den Gaf­feln und de­ren Vor­sit­zen­den, den Ban­ner­her­ren, die be­reits seit 1680 nicht mehr Mit­glie­der des Ra­tes sein durf­ten, agi­tier­te ge­gen Rat und Bür­ger­meis­ter. Mit flam­men­den Re­den in Wirts­häu­sern und auf öf­fent­li­chen Plät­zen ge­wann er neue Un­ter­stüt­zung aus der Bür­ger­schaft. Als die Bür­ger­meis­ter sich in der Nacht vom 1. auf den 2.6.1683 im Rat­haus ver­schanz­ten, spiel­te Gü­lich die wäh­rend des ge­sam­ten Kon­flikts auf­grund kai­ser­li­cher Steu­er­for­de­run­gen äu­ßerst an­ge­spann­te fi­nan­zi­el­le La­ge der Stadt in die Hän­de, denn die Stadt­sol­da­ten, die in­fol­ge­des­sen seit Mo­na­ten kei­nen Sold mehr er­hal­ten hat­ten, über­lie­ßen ihm kampf­los den Platz.

Erst jetzt be­gann der ei­gent­li­che Um­sturz: der ge­sam­te Rat wur­de ab­ge­setzt und eben­so wie die Bür­ger­meis­ter neu ge­wählt; al­len bis­he­ri­gen Man­dats­trä­gern wur­de das Wahl­recht ent­zo­gen, die städ­ti­schen Be­am­ten ent­las­sen, ver­meint­li­che Ver­rä­ter wie Ge­re­on Hes­sel­mann (ge­stor­ben 1683), der einst mit Gü­lich für mehr bür­ger­li­che Par­ti­zi­pa­ti­on ge­kämpft, dann aber die pro­kai­ser­li­che Po­li­tik un­ter­stützt hat­te und da­durch in den Ver­dacht ge­ra­ten war, der al­ten Ord­nung an­zu­hän­gen, wur­den in­haf­tiert und zum Teil auch hin­ge­rich­tet. 

Ni­ko­laus Gü­lich selbst wur­de zum Stadt­syn­di­kus ge­wählt, hielt aber al­le Fä­den in der Hand und steu­er­te von die­ser Po­si­ti­on aus die Po­li­tik. Al­ler­dings hat­te er sich eben­so wie der al­te Rat mit der Fra­ge aus­ein­an­der­zu­set­zen, wie die Ver­tei­di­gung der Stadt ge­gen aus­wär­ti­ge Mäch­te or­ga­ni­siert und vor al­lem fi­nan­ziert wer­den soll­te. Die da­zu not­wen­di­gen Maß­nah­men setz­te er mit Ge­walt durch und re­agier­te auf den sich des­halb for­mie­ren­den Wi­der­stand, in­dem er die Stadt­ver­fas­sung än­dern und die Amts­zeit des Ra­tes ver­län­gern ließ, um sei­ne lau­ter wer­den­den Kri­ti­ker da­von aus­zu­schlie­ßen. Doch auch in­ner­halb des von Gü­lich selbst ge­schaf­fe­nen neu­en Ra­tes for­mier­te sich recht schnell ei­ne Op­po­si­ti­on. 

Das En­de der Gü­lich­schen Herr­schaft war ge­kom­men, nach­dem der Kai­ser und Frank­reich ei­nen Waf­fen­still­stand un­ter­zeich­net hat­ten und Lud­wig XIV. sei­ne Trup­pen vom Rhein ab­zog. Wien hat­te bis da­hin ein stär­ke­res Ein­grei­fen in Köln ge­scheut, um Frank­reich dort nicht zu pro­vo­zie­ren und ne­ben dem seit Mit­te 1683 aus­ge­bro­che­nen Tür­ken­krieg ei­nen zwei­ten Kriegs­schau­platz be­schi­cken zu müs­sen. Nun aber stand ei­nem har­ten Vor­ge­hen in der Köl­ner Sa­che nichts mehr im We­ge; An­fang Au­gust 1685 wur­de die Reichs­acht über die ge­sam­te Stadt und über Gü­lich und sei­ne An­hän­ger im Be­son­de­ren er­klärt. Die meis­ten un­ter­war­fen sich dar­auf­hin un­ver­züg­lich der kai­ser­li­chen Kom­mis­si­on, Gü­lich wur­de am 18. Au­gust ver­haf­tet und, um Be­frei­ungs­ver­su­chen vor­zu­beu­gen, in Düs­sel­dorf in­haf­tiert. Am 23.2.1686 schlie­ß­lich wur­de er auf dem Richt­platz in­ ­Mül­heim am Rhein, wo die Reichs­kom­mis­sa­re be­reits 1681 ihr La­ger auf­ge­schla­gen hat­ten, ent­haup­tet, sein auf­ge­spie­ß­ter Kopf am Fol­ge­tag am Köl­ner Bay­en­turm aus­ge­stellt. 

Das Haus von Ni­ko­laus Gü­lich wur­de noch im sel­ben Jahr ab­ge­ris­sen, das Grund­stück soll­te für im­mer un­be­baut blei­ben. Ei­ne Schand­säu­le mit Gü­lichs durch­bohr­tem Kopf soll­te Nach­ah­mer ab­schre­cken. Es wa­ren be­zeich­nen­der­wei­se die fran­zö­si­schen Be­sat­zer, die sie 1797 ab­mon­tier­ten und Gü­lich zum Volks­hel­den sti­li­sier­ten, als der er heu­te noch sei­nen Platz in der Stadt­ge­schich­te hat – ein zwie­späl­ti­ger Held gleich­wohl, denn wie so vie­le Re­vo­lu­tio­nä­re in der Ge­schich­te hat Gü­lich sei­ne Zie­le mit Ge­walt und Un­ter­drü­ckung zu er­rei­chen ver­sucht und ist dar­an ge­schei­tert. 

Ei­ne Fi­gur am Köl­ner Rat­haus­turm er­in­nert an den po­pu­lä­ren Re­vo­lu­tio­när. 

Quelle

The­mi­dis Ul­tio, Oder Ge­rech­te Rach-Ver­gel­tung der H. Ge­rech­tig­keit und wohl-ver­dien­te Be­loh­nung Bür­ger­li­cher Un­treu und Auf­ruhrs wie­der die vor­ge­setz­te ho­he Ob­rig­keit: Zu ei­nem ab­scheu­li­chen Bey-Spiel und bil­li­chen Straff-Ex­em­pel höchst-ver­meid­li­chen Un­ge­hor­sams ... vor­ge­stel­let an den Cöl­ni­schen Exe­cu­ti­ons-Pro­ceß drey­er bo­ßhaff­ti­gen Auf­wick­ler und Ertz-Re­bel­len Ni­co­laui Gu­lichs, Abra­ham Sa­xens und An­t­ho­nii Mest­hovii wie sol­che als de­clar­ir­te Aech­ter und Treu­lo­se Main-Ey­di­ge Bür­ger jüngst­hin zu Mühl­heim den 23. Fe­bru­ar­ii die­ses mit Gott tra­gen­den 1686s­ten Jahrs ex­em­pla­risch ab­ge­strafft und Exe­cu­tirt wor­den 1686. (Di­gi­ta­li­sat)

Literatur

Bel­lin­gradt, Da­ni­el, Or­ga­ni­zing pu­blic opi­ni­on in a re­so­na­ting box. The Gü­lich re­bel­li­on in ear­ly mo­dern Co­lo­gne 1680-1686, in: Ur­ban His­to­ry 39/4 (2012), S. 553-570.

Ber­ger­hau­sen, Hans-Wolf­gang, Köln in ei­nem ei­ser­nen Zeit­al­ter 1610-1686 (Ge­schich­te der Stadt Köln 6), Köln 2010, S. 349-371.

Dre­her, Bernd, Vor 300 Jah­ren – Ni­ko­laus Gü­lich, Köln 1986.

Stelz­mann, Ar­nold/Frohn, Ro­bert, Il­lus­trier­te Ge­schich­te der Stadt Köln, 11. Auf­la­ge, Köln 1990, S. 211-213.

Kopf des Nikolaus Gülich von der Schandsäule, Foto: Willy Horsch / CC-BY-SA. (Kölnischen Stadtmuseum)

 
Zitationshinweis

Bitte geben Sie beim Zitieren dieses Beitrags die exakte URL und das Datum Ihres Besuchs dieser Online-Adresse an.

Bock, Martin, Nikolaus Gülich, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/nikolaus-guelich/DE-2086/lido/57c6d9fdb551f0.54153919 (25.05.2018)