Otto Weiß

NS-Widerstandskämpfer (1902-1944)

Helmut Moll (Köln)

Otto Weiß im Dienst am Polizeipräsidium Breslau, um 1940. (Stadtarchiv Essen)

Schlagworte

Der Ju­rist Dr. Ot­to Weiß wur­de aus sei­ner ka­tho­li­schen Über­zeu­gung her­aus zum Wi­der­sa­cher des NS-Re­gimes. Er wur­de am 14. 2.1944 in Bran­den­burg/Ha­vel als „Volks- und Hoch­ver­rä­ter“ durch den Prä­si­den­ten des Ber­li­ner Volks­ge­richts­hofs, Dr. Ro­bert Freis­ler (1893-1945), zum To­de ver­ur­teilt und am 20. 3.1944 im Zucht­haus Bran­den­burg-Gör­den hin­ge­rich­tet.

Ot­to Weiß wur­de am 28.4.1912 in Mül­heim an der Ruhr als Sohn ei­ner Kauf­manns­fa­mi­lie nach drei Töch­tern (Wil­hel­mi­ne, Ma­ria und El­se) ge­bo­ren. Nach Ab­sol­vie­rung der Volks­schu­le be­such­te er das hu­ma­nis­ti­sche Gym­na­si­um sei­ner Hei­mat­stadt, das er am 25.2.1921 mit dem Zeug­nis der Rei­fe ver­ließ. Kai­ser Wil­helm II. (Re­gent­schaft 1888-1918) hat­te ihm als ein­zi­gen Schü­ler sei­nes Jahr­gangs auf­grund sei­ner aus­ge­zeich­ne­ten Leis­tun­gen ein Buch ge­schenkt.

Es folg­te das Stu­di­um der Rechts- und Staats­wis­sen­schaf­ten an der Uni­ver­si­tät Frei­burg im Breis­gau, wo Weiß bei der Ka­tho­li­schen Deut­schen Stu­den­ten­ver­bin­dung Fal­ken­stein ak­tiv wur­de. Zum Som­mer­se­mes­ter 1922 wech­sel­te er an die Uni­ver­si­tät Müns­ter, im an­schlie­ßen­den Win­ter­se­mes­ter an die Uni­ver­si­tät Mün­chen und ab Som­mer­se­mes­ter 1923 stu­dier­te er wie­der­um in Müns­ter. Es folg­te das Re­fe­ren­da­ri­at, das er an ver­schie­de­nen Stel­len ab­sol­vier­te:  bei der Staats­an­walt­schaft in Duis­burg, dem Amts­ge­richt in Mül­heim an der Ruhr, dem Land­ge­richt in Duis­burg, beim Land­rats­amt in Bonn, bei der Stadt­ver­wal­tung und dem Fi­nanz­amt in Mül­heim, beim Po­li­zei­prä­si­di­um in Reck­ling­hau­sen so­wie bei den Re­gie­rungs­prä­si­di­en in Müns­ter un­d Köln. Am 25.7.1924 leg­te Ot­to Weiß am Ober­lan­des­ge­richt in Hamm die Re­fe­ren­dar­prü­fung ab, die gro­ße Staats­prü­fung für den hö­he­ren Ver­wal­tungs­dienst am 15.12.1928 im Preu­ßi­schen Mi­nis­te­ri­um des In­nern in Ber­lin.

Mit der Ar­beit „Die ei­gen­wirt­schaft­li­che Tä­tig­keit der Stadt Mül­heim a. d. Ruhr in Vor­kriegs­zeit und Heu­te. Ein Bei­trag zum Pro­blem der Kom­mu­nal­wirt­schaft" wur­de Weiß am 25.2.1929 an der Uni­ver­si­tät Müns­ter zum Dr. rer.pol. pro­mo­viert. Sein Dok­tor­va­ter war Pro­fes­sor Dr. Ot­to Most (1881-1971), der Zweit­gut­ach­ter Pro­fes­sor Dr. Wer­ner Fried­rich Bruck (1880-1945).

Als „kon­se­quen­ter Ka­tho­li­k“ er­kann­te Weiß schon 1930/1931 "die ab­grün­di­ge Ge­fahr des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus" (Wi­der­stand, 190). Er hat­te sich in­ten­siv mit dem Na­tio­nal­so­zia­lis­mus aus­ein­an­der­ge­setzt, den er, nicht zu­letzt durch des­sen To­ta­li­täts­an­spruch, für äu­ßerst frag­wür­dig hielt. Im Schick­sals­jahr 1933, als ihm die NS­DAP und sei­ne Vor­ge­setz­ten be­droh­li­che Schwie­rig­kei­ten be­rei­te­ten, wur­de Weiß zum Re­gie­rungs­rat er­nannt und als Kul­tur­de­zer­nent in die Be­zirks­re­gie­rung Aa­chen be­ru­fen. In die­ser rhei­ni­schen Groß­stadt blie­ben Grenz­land­pro­ble­me nicht aus. Aus dem Ge­dan­ken der Völ­ker­ver­stän­di­gung und -ver­söh­nung or­ga­ni­sier­te Weiß im Rah­men kul­tu­rel­ler Pro­gram­me ver­schie­de­ne Rei­sen nach Bel­gi­en und in die Nie­der­lan­de so­wie sol­che aus die­sen Län­dern nach Deutsch­land. Als sei­ne Pla­nun­gen auch Wall­fahr­ten ein­be­zo­gen, wur­de er nach ei­ner erns­ten Ver­war­nung an das Po­li­zei­prä­si­di­um Bres­lau straf­ver­setzt. Als su­spekt ge­wor­de­ner Be­am­ter ge­riet Weiß von Jahr zu Jahr mehr in die Kon­fron­ta­ti­on mit der NS-Ideo­lo­gie, weil der Maß­stab sei­nes Han­delns auf den Ge­bo­ten Got­tes fu­ß­te. Sein gan­zes Ver­hal­ten war durch sei­ne tie­fe re­li­giö­se Über­zeu­gung ge­prägt. Sei­ne Schwes­ter Ma­ria, ver­hei­ra­te­te Erl­hoff (ge­stor­ben 23.8.1997), die 1988 über ih­ren Bru­der be­fragt wur­de, wuss­te von sei­ner Mit­glied­schaft in der Zen­trums­par­tei; zu­dem sei er ein „be­ken­nen­der Ka­tho­lik" ge­we­sen.

Nach der Teil­nah­me an ei­ner mi­li­tä­ri­schen Übung im Jah­re 1936 wur­de Weiß mit dem Be­ginn des Po­len­feld­zugs am 1.9.1939 ein­ge­zo­gen, je­doch bald „UK" (un­ab­kömm­lich) ge­stellt und wie­der nach Bres­lau ent­las­sen. Zu Be­ginn des Jah­res 1943 er­neut zur Wehr­macht ein­ge­zo­gen, kam er nach Ru­mä­ni­en. Im Ur­laub be­such­te er sei­nen in Es­sen le­ben­den Va­ter, mit dem ihn ein herz­li­ches Ver­hält­nis ver­band. Der Ver­lust sei­ner jü­di­schen Freun­de schmerz­te ihn. Nach der mit der Schlacht um Sta­lin­grad aus­ge­spro­che­nen Ka­pi­tu­la­ti­on der 6. Ar­mee am 2.2.1943 wuchs in dem nach­denk­li­chen Ju­ris­ten die Ein­sicht, der Krieg kön­ne nicht mehr ge­won­nen wer­den. Er setz­te sei­ne Idee in ei­nem an­ony­men, an Adolf Hit­ler (1886-1945) adres­sier­ten Schrei­ben um, in­dem er ihn zum Rück­tritt auf­for­der­te. Ab­schrif­ten gin­gen un­ter an­de­rem an den Reichs­mar­schall Her­mann Gö­ring (1893-1946) und an den Mi­nis­ter für Volks­auf­klä­rung und Pro­pa­gan­da, Dr. Jo­seph Go­eb­bels. Da sein Schrei­ben oh­ne er­kenn­ba­re Re­ak­ti­on blieb, wand­te er sich an die Ge­ne­rä­le mit der Ab­sicht, Hit­ler zu stür­zen. Als auch die­ser Vor­stoß sei­ne Wir­kung ver­fehl­te, be­gann er, es al­lein zu ver­su­chen. Weiß war ein Pa­tri­ot, des­sen Sin­nen und Trach­ten dar­auf aus­ge­rich­tet war, sein Va­ter­land zu ret­ten.

Nach den zur Ver­fü­gung ste­hen­den Quel­len setz­te Weiß die Denk­schrift „Auf­trag zur Ret­tung Deutsch­lands" auf, wo­mit er den ehe­ma­li­gen Leip­zi­ger Ober­bür­ger­meis­ter Carl Fried­rich Go­er­de­ler (1884-1945) und sei­nen Wi­der­stands­kreis auf sich auf­merk­sam mach­te. Als Weiß im Som­mer 1943 Hei­mat­ur­laub er­hielt, soll er be­müht ge­we­sen sein, für sei­nen Plan Mit­strei­ter zu fin­den; bei die­ser Ge­le­gen­heit soll auch sei­ne Schwes­ter Eli­sa­beth da­von er­fah­ren ha­ben. An­ge­sichts der mit die­sem Ri­si­ko ver­bun­de­nen heik­len Si­tua­ti­on be­schloss er, sei­ne Ide­en im Aus­land zu ver­wirk­li­chen; da­bei nahm er auch zu dem frü­he­ren Zen­trums­po­li­ti­ker und ehe­ma­li­gen Reichs­kanz­ler Be­zeich­net (1) im al­ten  Deut­schen Reich (bis 1806) den Reich­serz­kanz­ler (das Amt lag seit 965 beim Erz­bi­schof von Mainz), (2) im Nord­deut­schen Bund 1867-1871 den vom Bun­des­prä­si­dum, das der Kö­nig von Preu­ßen in­ne hat­te,  be­stimm­ten Bun­des­kanz­ler, (3) im Deut­schen Reich 1871-1918 den Reichs­kanz­ler, den höchs­ten, vom Kai­ser er­nann­ten Re­gie­rungs­be­am­ten und Vor­sit­zen­den des Bun­des­rats, (3) 1919-1945 den deut­schen Mi­nis­ter­prä­si­den­ten, der (4) in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land seit 1949 wie­der Bun­des­kanz­ler hei­ßt.  Dr. Hein­rich Brü­ning (1885-1970, Reichs­kanz­ler 30.3.1930-30.5.1932) Kon­takt auf. Al­ler­dings miss­lang sein Ver­such, die Schwei­zer Gren­ze zu pas­sie­ren. Zwar wuss­te er um die Mög­lich­keit zur Flucht, al­lein die Sor­ge um sei­ne be­tag­ten El­tern und um sei­ne Schwes­tern, die dann der Sip­pen­haft ver­fal­len wä­ren, be­wo­gen ihn aus­zu­har­ren.

 

Im Au­gust 1943 wur­de Weiß von ei­nem na­ment­lich be­kann­ten, vor­geb­lich zum Go­er­de­ler-Kreis ge­hö­ren­den Stabs­of­fi­zier ver­ra­ten. Es folg­te die Ver­haf­tung so­wie die Ein­lie­fe­rung in das Bres­lau­er Ge­fäng­nis. Der be­rüch­tig­te Prä­si­dent des Ber­li­ner Volks­ge­richts­hofs, Dr. Ro­land Freis­ler, er­öff­ne­te den Pro­zess am 14.2.1944 in Bran­den­burg. Noch auf dem Weg in den Ge­richts­saal ver­such­ten die Weiß be­glei­ten­den Be­am­ten, ihn zu ei­nem Ge­ständ­nis zu be­we­gen und si­cher­ten ihm im be­ja­hen­den Fall Be­gna­di­gung zu, als Ent­geg­nung dar­auf ver­such­te Weiß, die Be­am­ten von der Un­ge­heu­er­lich­keit des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und sei­nem grau­en­vol­len Un­ter­gang zu über­zeu­gen. Sei­ne Ma­xi­me lau­te­te hier wie sonst: "Eu­er Ja sei ein Ja, eu­er Nein ein Nein" (Mt 5,37). „Den Prä­si­dent Freis­ler em­pör­te we­ni­ger der po­lit. Tat­be­stand, als viel­mehr sei­ne re­li­giö­se Be­harr­lich­keit, dass er re­gel­mä­ßig die hl. Mes­se be­such­te, Wall­fahr­ten or­ga­ni­sier­te, ja so­gar an ei­ner Pap­stau­di­enz in Rom teil­ge­nom­men hat­te" (Wi­der­stand, S. 191). An­ders als Weiß wur­de sei­ne Schwes­ter Eli­sa­beth frei­ge­spro­chen, dann aber doch in das KZ Ra­vens­brück ein­ge­wie­sen. In der Ur­teils­be­grün­dung hieß es: „Eid­brü­chig un­se­rem Füh­rer als Par­tei­ge­nos­se, Sol­dat und Be­am­ter und da­durch schon für im­mer ehr­los hat Ot­to W. im vier­ten Kriegs­jahr ein Schrei­ben an den Füh­rer ver­fasst, er sol­le – weil der Krieg ver­lo­ren sei – zu­rück­tre­ten ... Spä­ter ar­bei­te­te er – als Sol­dat – so­gar an ei­nem Plan, ho­he mi­li­tä­ri­sche Krei­se zum Ab­fall vom Füh­rer und zur ge­hei­men Auf­nah­me von Ver­hand­lun­gen mit un­se­ren an­gel­säch­sisch-plu­to­kra­ti­schen Tod­fein­den zu be­stim­men ... Als Volks- und Hoch­ver­rä­ter, als Hel­fers­hel­fer un­se­rer Kriegs­fein­de, der un­se­re Kraft zu mann­haf­ter Wehr an­ge­nagt hat, wird er, aus un­se­rer Volks­ge­mein­schaft aus­ge­sto­ßen, mit dem T o d e be­straft" (Schmidt, S. 251).

Nach dem To­des­ur­teil ge­lang es Eli­sa­beth Weiß, ih­ren Bru­der noch ein­mal zu se­hen und zu spre­chen. In ei­nem Brief an ih­re Ver­wand­ten da­heim be­kun­de­te sie des­sen christ­li­che Ge­las­sen­heit vor und nach dem Pro­zess: „Er un­ter­hielt sich völ­lig ru­hig und ge­fasst mit den Be­am­ten, kei­ne Spur von Auf­re­gung ... Ich ha­be Ot­to wäh­rend des Ter­mins be­wun­dert, denn wenn man das Cha­rak­ter­bild ... hör­te, be­durf­te es wirk­lich al­ler Selbst­be­herr­schung, um nicht da­zwi­schen zu schla­gen." Fer­ner wol­le sie „Ot­to nicht nach­ste­hen", da auch sie „oh­ne Mur­ren und Kla­gen be­reit zu ster­ben" ge­we­sen sei, „wenn mir nur der lie­be Gott hel­fen wird und Kraft ver­leiht" (Schmidt, S. 252). Selbst der al­te Va­ter (ge­stor­ben 24.10.1961) nahm die Stra­pa­zen der Rei­se nach Bran­den­burg auf sich, um sei­nem Sohn ein letz­tes Mal zu be­geg­nen. Am Haf­t­ort wur­de ihm je­doch ei­ne Rech­nung von 1.000 Reichs­mark für den Pro­zess und die Hin­rich­tung sei­nes Soh­nes vor­ge­legt so­wie mit­ge­teilt, sein Sohn sei in­zwi­schen hin­ge­rich­tet wor­den. Die Zeit­zeu­gin Ma­ria Scheib aus Ober­hau­sen, da­mals 22 Jah­re alt und Ro­te-Kreuz-Schwes­ter, die Weiß drei­mal in Bran­den­burg-Gör­den be­sucht hat­te, spricht in ih­rem Er­leb­nis­be­richt aus dem Jah­re 1988 von der „Zu­ver­sicht oh­ne­glei­chen", die sie bei Weiß an­ge­trof­fen ha­be. „Sein Ver­hal­ten of­fen­bar­te ei­ne tie­fe Gläu­big­keit" (Schmidt, S. 254). Wäh­rend ih­res drit­ten Be­suchs hat­te Weiß sie ge­be­ten, nach Glei­witz zu fah­ren, um dort ei­ne hoch­ge­stell­te Per­sön­lich­keit auf­zu­su­chen, da­mit die­ser ihn ent­las­ten mö­ge. In der Tat traf sie den Herrn in ei­nem Glei­wit­zer Ho­tel, der ihr je­doch be­teu­er­te, nichts mehr für ihn tun zu kön­nen. Es wur­de al­les nur Denk­ba­re un­ter­nom­men, um des­sen Le­ben zu ret­ten, doch ver­ge­bens. Das Ur­teil wur­de am 20.3.1944, um 15.20 Uhr durch Er­hän­gen voll­streckt, wie aus der Ster­be­ur­kun­de des Stan­des­am­tes Bran­den­burg, aus­ge­stellt am 17.7.1951, her­vor­geht. Zucht­haus­pfar­rer Win­ter ver­si­cher­te den An­ge­hö­ri­gen, dass Weiß „den Tod ru­hig und ge­fasst er­war­tet ha­be und wie ein Hei­li­ger ge­stor­ben sei. Für ihn brauch­ten sie nicht zu be­ten, wohl könn­ten sie ihn um sei­ne Für­bit­te an­ru­fen" (Schmidt, S. 252).

Die sterb­li­chen Über­res­te Weiß’ wur­den ver­brannt; die An­ge­hö­ri­gen konn­ten die Ur­ne mit der Asche nach Mül­heim an der Ruhr über­füh­ren und auf dem dor­ti­gen Fried­hof bei­set­zen las­sen. Das Grab be­steht bis heu­te. Ver­tre­ter von Rat und Ver­wal­tung der Stadt leg­ten im Jah­re 1995 dort ei­nen Kranz nie­der – ein Zei­chen, dass die­ser Glau­bens­zeu­ge zu­min­dest in sei­ner Hei­mat­stadt nicht gänz­lich ver­ges­sen wor­den ist.

Werke

Die ei­gen­wirt­schaft­li­che Tä­tig­keit der Stadt Mül­heim a. d. Ruhr in Vor­kriegs­zeit und Heu­te. Ein Bei­trag zum Pro­blem der Kom­mu­nal­wirt­schaft, Bern­kas­tel 1930

Quellen

Ruhr­land­mu­se­um Es­sen, Ar­chiv Ernst Schmidt, Be­stand 19 – 537,

Mit­tei­lun­gen von El­li Strauch, ge­bo­re­ne Weiß, Mül­heim a. d. Ruhr, vom 26.5.2004 so­wie von Ma­ria Scheib, Ober­hau­sen, vom 21.6.2004.

Literatur

Stitz, Pe­ter, Der CV 1919-1938. Der hoch­schul­po­li­ti­sche Weg des Car­tell­ver­ban­des der kath. deut­schen Stu­den­ten­ver­bin­dun­gen (CV) vom En­de des 1. Welt­krie­ges bis zur Ver­nich­tung durch den Na­tio­nal­so­zia­lis­mus, Mün­chen 1970.

Wi­der­stand und Ver­fol­gung im CV. Die im Zwei­ten Welt­krieg ge­fal­le­nen CVer. Ei­ne Do­ku­men­ta­ti­on, Mün­chen 1983, S. 190-191.

Schie­weck-Mauk, Sieg­fried, Le­xi­kon der CV- und ÖCV-Ver­bin­dun­gen, Köln 1997, S. 265-271.

Schmidt, Ernst, Dr. Ot­to Weiß – am 20. März 1944 als Hit­ler­geg­ner ge­hängt, in: Mül­hei­mer Jahr­buch (1998), S. 247-255 (mit bis­wei­len un­rich­ti­gen An­ga­ben).

Kauf­hold, Bar­ba­ra, Er­in­ne­run­gen wer­den wach. Zeit­zeu­gen­be­rich­te aus Mül­heim an der Ruhr 1933-1945. Hg. vom Kul­tur­be­trieb der Stadt Mül­heim an der Ruhr, Es­sen 2001.

Moll, Hel­mut, Art. Dr. Ot­to Weiß, in: ders. (Hrsg.), Zeu­gen für Chris­tus. Das deut­sche Mar­ty­ro­lo­gi­um des 20. Jahr­hun­derts, Pa­der­born u.a., 5., er­wei­ter­te und ak­tua­li­sier­te Auf­la­ge 2010, Bd. 2, S. 1288-1292.

Stolperstein für Otto Weiß vor seinem Elternhaus in der Sandstraße 64 in Mülheim an der Ruhr. (Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr)

 
Zitationshinweis

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Moll, Helmut, Otto Weiß, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/otto-weiss/DE-2086/lido/57c92bb678f9a5.47852928 (12.12.2018)