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Literaturschau

Der Niederrhein – Kunstlandschaft der Spätgotik. Eine Dokumentation zum 3. Rheinischen Tag der Denkmalpflege in Kalkar, 5. Mai 2013 (Mitteilungen aus dem LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland 15), Köln: LVR-Druck 2013

100 S., zahlr. Abb., ohne ISBN-Nummer 02.07.2019

Das zum Tag der Denkmalpflege 2013 erschienene Heft beschäftigt sich in der Hauptsache mit dem einzigartigen Bestand an Kunstschätzen der spätgotischen Pfarrkirche St. Nicolai in Kalkar. Zwischen 1450 und 1540 erhielt die Kirche ihre reiche, großenteils erhaltene Ausstattung. Namhafte Bildschnitzer und Maler – Arnt van Zwolle, Ludwig Jupan, Jan Joest, Dries Holthuys, Henrick Douvermann, Arnt van Tricht – lebten zeitweise in Kalkar und machten die Stadt um 1500 zu einem Zentrum der Bildschnitzerkunst am Niederrhein.

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Literaturschau

Rheinischer Städteatlas, hg. vom LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Gesamtredaktion Margret Wensky, Kartographie Esther Weiss, XVIII. Lieferung, Köln/Weimar/Wien, Böhlau Verlag 2010

02.07.2019

Die XVIII. Lieferung des Rheinischen Städteatlasses enthält mit Neuss eine der wichtigsten rheinischen Städte, mit Linnich eine im Spätmittelalter entstandene kleine Landstadt, die spätestens 1530 an das Herzogtum Jülich kam, zu dem auch Titz gehörte – ein wohl um 1600 zur Freiheit erhobener Ort, der keine städtische Entwicklung erfuhr.

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Literaturschau

Rheinischer Städteatlas, hg. vom Landschaftsverband Rheinland (LVR), Rheinische Landeskunde [heute LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte], Gesamtredaktion Margret Wensky, Kartographie Esther Weiss, XVII. Lieferung, Köln/Weimar/Wien, Böhlau Verlag 2008

02.07.2019

Die XVII. Lieferung des Rheinischen Städteatlasses enthält Städte oder gefreite Orte unterschiedlichen Typs: Zu den im Mittelalter entstandenen Städten gehört das im 9. Jahrhundert erstmals erwähnte Ratingen, dessen Stadterhebung 1276 durch den Grafen von Berg erfolgte. Noch im 13. Jahrhundert wurde die Stadt befestigt. Die erste Stadterweiterung durch die Anlage von drei Vordörfern wird bereits im 14. Jahrhundert erfolgt sein. Ihre Blütezeit erlebte die Stadt im 14. und 15. Jahrhundert.

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Annette Fimpeler-Philippen, Die Schifffahrt und ihre Fahrzeuge auf dem Niederrhein vom späten Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert (Studien zur Düsseldorfer Wirtschaftsgeschichte 5 = Veröffentlichungen aus dem Stadtarchiv Düsseldorf 15), Düsseldorf, Droste Verlag 2008

480 S., 316 Abbildungen, ISBN 978-3-7700-3057-6, 48,00 Euro 02.07.2019

Ausgehend vom Bestand des in den 1930er Jahren entstandenen SchifffahrtMuseums Düsseldorf, das sich seit 1984 im Schlossturm am Rheinufer befindet, legt die Verfasserin die bislang umfassendste Darstellung der Entwicklung der Binnenschifffahrt auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen vor. Der geographische Rahmen umfasst die Rheinabschnitte von etwa Köln bis zu den holländischen Hafenstädten, die die Meeresanbindung boten, der zeitliche Rahmen die Zeitalter der hölzernen Binnenschiffe. Neben den Quellen stellt Frau Fimpeler zunächst die natürlichen Stromverhältnisse und die davon abhängenden Bedingungen der Schifffahrt vor. Anschließend geht sie auf die gegenseitigen Bedingtheiten der Entwicklung von Schiffsbau, Schifffahrtswegen, Handel, Handelsverkehr, Handelsgütern und der jeweiligen politischen Verhältnisse ein.

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Glanz und Größe des Mittelalters. Kölner Meisterwerke aus den großen Sammlungen der Welt. Katalog zur Ausstellung in Köln, Museum Schnütgen, 4.11.2011-26.2.2012, hg. von Dagmar Täube und Miriam Verena Fleck, München, 2011

522 S., ISBN 978-3-7774-4531-1, 49,90 Euro 23.02.2012

Im Mittelalter war Köln als größte, bevölkerungsreichste und wirtschaftlich leistungsfähigste deutsche Stadt auch eine der wichtigsten Städte Europas. Neben der Bedeutung als geistliches und weltliches Zentrum, als Pilger-, Gewerbe- und Handelsstadt mit einem weit umspannenden Beziehungsnetz, waren es auch die Künstler, die die Domstadt berühmt machten: In ihrer Blütezeit von 1000 bis 1550 war Köln neben Paris oder Venedig eines der führenden Kunstzentren in Europa. Die Kölner Meister standen in Kontakt mit Künstlern aus Paris, Prag, Italien oder den Niederlanden und entwickelten einen typisch kölnischen Kunststil, der international Geltung hatte.

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