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 Glossar 

Im Glossar werden Begriffe und historische Ereignisse aus allen Sparten des Internetportals erläutert. Das Glossar befindet sich im Aufbau und wird laufend ergänzt.


TitelBeschreibung
Nadelprobe
Im Verlauf der frühneuzeitlichen Hexenprozesse häufig angewandte Methode zur Überführung einer Hexe, bei der auffällige Hautmerkmale (so genannte Teufelsmale) mit einer Nadel durchstochen wurden. Floss kein Blut aus dem Mal oder spürte die/derAngeklagte keine Schmerzen, so galt dies als sicherer Beweis für einen Bund mit dem Teufel.

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Nationalökonomie
Veraltete Bezeichnung für Volkswirtschaftslehre.

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Nationalsozialister Deutscher Dozentenbund
Abkürzung NSDDB, hervorgegangen aus dem Nationalsozialistischen Lehrerbund, gegründet im Juli 1935 nach dem Führerprinzip ("Reichsdozentenführer"), Gliederung der NSDAP zur ideologischen Beeinflussung und politischen Kontrolle der Hochschullehrerschaft. 1938 waren 25,3 Prozent der deutschen Hochschullehrer Mitglied.

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Nationalsozialistische Volkswohlfahrt
Abkürzung NSV siehe Nationalsozialistische Volkswohlfahrt , 1932 gegründet, seit 29.3.1935 ein so genannter angeschlossener Verband der NSDAP, zuständig für die nationalsozialistische Volkswohlfahrtspflege und Fürsorge. Zur NSV siehe Nationalsozialistische Volkswohlfahrt gehörte unter anderem das Winterhilfswerk.

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Nationalsozialistisches Fliegerkorps
Abkürzung NSFK siehe Nationalsozialistisches Fliegerkorps . Vor der Erlangung der Wehrhoheit hatte der Deutsche Luftsportverband (DLV) seit 1933 die vormilitärische Fliegerausbildung im Geheimen betrieben. Das am 17.4.1937 gegründete NSFK siehe Nationalsozialistisches Fliegerkorps  war eine Organisation der Nationalsozialisten, die nun offen der Ausbildung für den Nachwuchs der Luftwaffe diente.

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Naturalismus
Eine philosophische Richtung, die verschiedene Theorien in sich vereint. So bezeichnet der Naturalismus Eine philosophische Richtung, die verschiedene Theorien in sich vereint. So bezeichnet der Naturalismus (1) diejenigen Lehren, die von einer allumfassenden Welt aus Raum und Zeit ausgehen, d.h. alle Objekte und Ereignisse sind Teil der Natur (2) in der Erkenntnistheorie diejenigen Lehren, die davon ausgehen, dass alles Wissen nicht a priori, sondern immer Teil der empirischen Wissenschaften ist. (1) diejenigen Lehren, die von einer allumfassenden Welt aus Raum und Zeit ausgehen, d.h. alle Objekte und Ereignisse sind Teil der Natur (2) in der Erkenntnistheorie Das Teilgebiet der Philosophie betreffend, das sich mit der Natur, Grenzen, Ursprüngen und Möglichkeiten von Wissen beschäftigt. diejenigen Lehren, die davon ausgehen, dass alles Wissen nicht a priori, sondern immer Teil der empirischen Wissenschaften ist.

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Naturhistorischer Verein der preußischen Rheinlande und Westfalens
Gegründet 1834 in Koblenz von dem Gymnasiallehrer Philipp Wirtgen (1806-1870) und dem Pharmazieprofessor Th. Fr. L. Nees von Knesebeck als "Botanischer Verein am Mittel- und Niederrheine", 1843 erweitert zum "Naturhistorischer Verein der preußischen Rheinlande", ab 1849 auf Westfalen ausgedehnt als "Naturhistorischer Verein der preußischen Rheinlande und Westphalens", heute "Naturhistorischer Verein der Rheinlande und Westfalens e.V."

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Naturrecht
Rechtsphilosophische Bezeichnung für Recht, das nicht auf menschlicher Setzung oder Vereinbarung beruht.

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Neologismen
Bewusst eingeführter oder durch Gebrauch in einer Gruppe entstandener neuer sprachlicher Ausdruck.

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Neue Ära
Bezeichnung für die im Herbst 1858 einsetzende und im Frühjahr 1862 endende gemäßigt liberale Regierungspolitik des preußischen Kronprinzen und späteren Königs Wilhelm I. (Regentschaft 1858-1888).

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Neue Rheinische Zeitung
Demokratische Tageszeitung aus Köln, 1848-1849 von Karl Marx geleitet. Bedeutendes Presseorgan der Revolution 1848/1849.

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Neugotik
Richtung der neueren Baukunst, die den gotischen Stil erneut voll zur Geltung brachte. Sie steht im Zusammenhang mit dem Aufkommen der Romantik und ist wie diese von England ausgegangen, wo um 1750 die ersten neugotischen Bauten entstanden.

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Neuhegelianismus
Philosophische Strömungen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, die eine Aktualisierung und Erneuerung der Philosophie Hegels anstrebten.

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Neukantianismus
Philosophische Strömung, die eine Philosophie auf Grundlage der Methode Immanuel Kants anstrebte.

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Neuscholastik
Zum einen die Erneuerung der scholastischen Philosophie und  Theologie seit Mitte des 16. Jh. (auch Spanische Scholastik Von lateinisch scholasticus (Gelehrter, der einer Schule  Vorstehende). Fälschlicherweise als einheitliche philosophische Richtung missverstanden, die an den mittelalterlichen Universitäten gelehrt wurde, bezeichnet die Scholastik eine Reihe in der Philosophie und Theologie des Spätmittelalters entwickelten  Lehrmethoden und Techniken, unter anderem den Kommentar und die disputatio (disputierte Frage). ), zum anderen die Erneuerung der Scholastik Von lateinisch scholasticus (Gelehrter, der einer Schule  Vorstehende). Fälschlicherweise als einheitliche philosophische Richtung missverstanden, die an den mittelalterlichen Universitäten gelehrt wurde, bezeichnet die Scholastik eine Reihe in der Philosophie und Theologie des Spätmittelalters entwickelten  Lehrmethoden und Techniken, unter anderem den Kommentar und die disputatio (disputierte Frage). im 19. und 20. Jh.

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Neuscholastik, neuscholastisch
Von den Theologen Jakob Frohschammer (1821-1893) und Alois (von) Schmid (1825-1910) 1862 geprägter Begriff, der eine Richtung katholischer Philosophie und Theologie im 19. Jahrhundert bezeichnet, die zunächst kirchenpoltischen Charakter hat und gekennzeichnet ist von den Überzeugungen, dass 1. eine authentische katholische Philosophie nur durch Rückgriff auf die Scholastik Von lateinisch scholasticus (Gelehrter, der einer Schule  Vorstehende). Fälschlicherweise als einheitliche philosophische Richtung missverstanden, die an den mittelalterlichen Universitäten gelehrt wurde, bezeichnet die Scholastik eine Reihe in der Philosophie und Theologie des Spätmittelalters entwickelten  Lehrmethoden und Techniken, unter anderem den Kommentar und die disputatio (disputierte Frage). des Mittelalters erhalten und erworben werden könne, dass 2. die neuzeitliche Geistesgeschichte ein im weitesten Sinne durch den Protestantismus verursachter Irrweg sei und dass 3. Freiheit (1) Gefreiter Bezirk vor einer Burg, (2)  im südlichen Westfalen und in Teilen des Rheinlands verbreitete Bezeichnung für gefreite Orte. von Wissenschaft und Philosophie begrenzt sei, da sie sich beide der Lehrautorität der Kirche zu unterwerfen haben.

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Neusser Krieg
1474-1475, ausgelöst durch einen Konflikt zwischen dem Kölner Erzbischof und Kurfürsten Ruprecht von der Pfalz (Episkopat 1463-1480) und der Stadt Köln, die sich mit dem Kölner Domkapitel verbündet hatte. Stadt wie Domkapitel erkannten Ruprecht nicht mehr als Erzbischof an. Das Domkapitel bestimmte am 24.3.1473 den Landgrafen Hermann von Hessen zum "Beschirmer und Schützer des Erzstifts". Als auch die kurkölnische Stadt Neuss von Ruprecht abfiel, suchte dieser Hilfe bei Herzog Karl dem Kühnen von Burgund (Regierungszeit 1465-1477). Dieser ergriff die Gelegenheit, seinen Einfluss im Westen des Reiches zu vergrößern, um so seinem Ziel, ein burgundisch-niederländisches Königreich zu schaffen, näher zu kommen. Im Juli 1474 begann der Burgunderherzog mit der Belagerung der Stadt Neuss, die zunächst nur von der Stadt Köln unterstützt wurde. Im März 1475 traf Kaiser Friedrich III. (Regierungszeit 1440-1493) in Köln ein und zog im Juni weiter nach Neuss. Karl der Kühne brach die Belagerung schließlich am 5.6.1475 ab. Zu den Ergebnissen der Verhandlungen gehörte die Verabredung der Heirat zwischen dem Kaisersohn Maximilian (1459-1519, König 1493, Kaiser 1508) und der Erbtochter Herzog Karls, Maria von Burgund (1457-1482).

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Niedergermanien
Auch Germania Inferior, 85/90 n. Chr. eingerichtete römische Provinz mit der Hauptstadt Colonia Claudia Ara Agrippinensum (Köln). Umfasste Gebiete westlich des Rheins, in den Niederlanden und Belgien.

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Nihilismus
Vom lateinischen Wort nihil (nichts) abgeleiteter Begriff, der verschiedenste religiöse, politische und literarische Strömungen sowie philosophische Richtungen wie zum Beispiel philosophischen Egoismus, Pantheismus, Atheismus, Idealismus Etymologisch von idea (griechisch Idee, Gestalt oder (Ur)Bild) abgeleitet, bezeichnet der Idealismus entweder (1) nach Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) die platonische Ontologie, wonach allein die Ideen wahre unveränderliche Realität besitzen, oder (2) im Gegensatz zu Materialismus oder Realismus eine wertorientierte Weltsicht, oder (3) eine philosophische Lehre, wonach allein dem (menschliche) Geist beziehungsweise geistigen Konstrukten, nicht aber der (davon unabhängigen) Außenwelt Realität zukommt. usw. betreffen kann. Generell als Philosophie der Verneinung oder Zurückweisung einiger oder aller Aspekte von Leben und Denken bezeichnet, tritt der Nihilismus Vom lateinischen Wort nihil (nichts) abgeleiteter Begriff, der verschiedenste religiöse, politische und literarische Strömungen sowie philosophische Richtungen wie zum Beispiel philosophischen Egoismus, Pantheismus, Atheismus, Idealismus usw. betreffen kann. Generell als Philosophie der Verneinung oder Zurückweisung einiger oder aller Aspekte von Leben und Denken bezeichnet, tritt der Nihilismus in verschiedenen Formen auf: Kosmischer Nihilismus verneint jede Art von erkennbarem Sinn im Universum, existentieller Nihilismus geht davon aus, dass die menschliche Existenz keinen Wert, Sinn und keine Rechtfertigung habe, moralischer N. weist jede Rechtfertigung moralischer Prinzipien und Urteile zurück, erkenntnistheoretischer N. die Möglichkeit von Wissensbehauptungen und politischer N. fordert die komplette Zerstörung aller politischen Institutionen.     in verschiedenen Formen auf: Kosmischer Nihilismus Vom lateinischen Wort nihil (nichts) abgeleiteter Begriff, der verschiedenste religiöse, politische und literarische Strömungen sowie philosophische Richtungen wie zum Beispiel philosophischen Egoismus, Pantheismus, Atheismus, Idealismus usw. betreffen kann. Generell als Philosophie der Verneinung oder Zurückweisung einiger oder aller Aspekte von Leben und Denken bezeichnet, tritt der Nihilismus in verschiedenen Formen auf: Kosmischer Nihilismus verneint jede Art von erkennbarem Sinn im Universum, existentieller Nihilismus geht davon aus, dass die menschliche Existenz keinen Wert, Sinn und keine Rechtfertigung habe, moralischer N. weist jede Rechtfertigung moralischer Prinzipien und Urteile zurück, erkenntnistheoretischer N. die Möglichkeit von Wissensbehauptungen und politischer N. fordert die komplette Zerstörung aller politischen Institutionen.     verneint jede Art von erkennbarem Sinn im Universum, existentieller Nihilismus Vom lateinischen Wort nihil (nichts) abgeleiteter Begriff, der verschiedenste religiöse, politische und literarische Strömungen sowie philosophische Richtungen wie zum Beispiel philosophischen Egoismus, Pantheismus, Atheismus, Idealismus usw. betreffen kann. Generell als Philosophie der Verneinung oder Zurückweisung einiger oder aller Aspekte von Leben und Denken bezeichnet, tritt der Nihilismus in verschiedenen Formen auf: Kosmischer Nihilismus verneint jede Art von erkennbarem Sinn im Universum, existentieller Nihilismus geht davon aus, dass die menschliche Existenz keinen Wert, Sinn und keine Rechtfertigung habe, moralischer N. weist jede Rechtfertigung moralischer Prinzipien und Urteile zurück, erkenntnistheoretischer N. die Möglichkeit von Wissensbehauptungen und politischer N. fordert die komplette Zerstörung aller politischen Institutionen.     geht davon aus, dass die menschliche Existenz keinen Wert, Sinn und keine Rechtfertigung habe, moralischer N. weist jede Rechtfertigung moralischer Prinzipien und Urteile zurück, erkenntnistheoretischer N. die Möglichkeit von Wissensbehauptungen und politischer N. fordert die komplette Zerstörung aller politischen Institutionen.
 
 

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Nonkonformismus
Lateinisch-englisch, bezeichnet eine individualistische Haltung in weltanschaulichen, religiösen,  politischen und sozialen Fragen.

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Non-Restraint-Prinzip
Verzicht auf Zwangsmittel bei der Behandlung psychotischer Patienten.

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Normannen
(1) Allgemeine Bezeichnung für die Skandinavier, die vom 8.- 11. Jahrhundert als Wikinger Raubzüge unternahmen,  (2) vor allem aus Dänemark und Norwegen stammende germanischstämmige "Nordmänner“. Einsetzend mit der Plünderung von Lindisfarne 793 suchten die Normannen (1) Allgemeine Bezeichnung für die Skandinavier, die vom 8.- 11. Jahrhundert als Wikinger Raubzüge unternahmen,  (2) vor allem aus Dänemark und Norwegen stammende germanischstämmige "Nordmänner“. Einsetzend mit der Plünderung von Lindisfarne 793 suchten die Normannen im 9. Jahrhundert vor allem Britannien, Irland und das Frankenreich heim. Seit 911 siedelten Teile der Normannen, die nie eine homogene Volksgruppe bildeten, dauerhaft im Norden Frankreichs und errichteten in der heutigen Normandie ein mächtiges Herzogtum. Nach einer Phase der Konsolidierung nahm von hier aus die normannische Eroberung weiter Teile Europas ihren Ausgang, die sich von Süditalien über England und Irland erstreckte. Bis zum 12./13. Jahrhundert gingen die Normannen in der Bevölkerung der eroberten Länder auf. im 9. Jahrhundert vor allem Britannien, Irland und das Frankenreich heim. Seit 911 siedelten Teile der Normannen (1) Allgemeine Bezeichnung für die Skandinavier, die vom 8.- 11. Jahrhundert als Wikinger Raubzüge unternahmen,  (2) vor allem aus Dänemark und Norwegen stammende germanischstämmige "Nordmänner“. Einsetzend mit der Plünderung von Lindisfarne 793 suchten die Normannen im 9. Jahrhundert vor allem Britannien, Irland und das Frankenreich heim. Seit 911 siedelten Teile der Normannen, die nie eine homogene Volksgruppe bildeten, dauerhaft im Norden Frankreichs und errichteten in der heutigen Normandie ein mächtiges Herzogtum. Nach einer Phase der Konsolidierung nahm von hier aus die normannische Eroberung weiter Teile Europas ihren Ausgang, die sich von Süditalien über England und Irland erstreckte. Bis zum 12./13. Jahrhundert gingen die Normannen in der Bevölkerung der eroberten Länder auf. , die nie eine homogene Volksgruppe bildeten, dauerhaft im Norden Frankreichs und errichteten in der heutigen Normandie ein mächtiges Herzogtum. Nach einer Phase der Konsolidierung nahm von hier aus die normannische Eroberung weiter Teile Europas ihren Ausgang, die sich von Süditalien über England und Irland erstreckte. Bis zum 12./13. Jahrhundert gingen die Normannen (1) Allgemeine Bezeichnung für die Skandinavier, die vom 8.- 11. Jahrhundert als Wikinger Raubzüge unternahmen,  (2) vor allem aus Dänemark und Norwegen stammende germanischstämmige "Nordmänner“. Einsetzend mit der Plünderung von Lindisfarne 793 suchten die Normannen im 9. Jahrhundert vor allem Britannien, Irland und das Frankenreich heim. Seit 911 siedelten Teile der Normannen, die nie eine homogene Volksgruppe bildeten, dauerhaft im Norden Frankreichs und errichteten in der heutigen Normandie ein mächtiges Herzogtum. Nach einer Phase der Konsolidierung nahm von hier aus die normannische Eroberung weiter Teile Europas ihren Ausgang, die sich von Süditalien über England und Irland erstreckte. Bis zum 12./13. Jahrhundert gingen die Normannen in der Bevölkerung der eroberten Länder auf. in der Bevölkerung der eroberten Länder auf.

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Notname
Behelfsname für Künstler der Antike und des Mittelalters, deren Namen nicht überliefert sind.

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Novemberrevolution
Bezeichnung für die Beseitigung der Monarchien in Deutschland und Österreich im November 1918. Im Deutschen Reich begannen die revolutionären Ereignisse mit einer Meuterei von Matrosen der kaiserlichen Marine in Kiel und griffen in der Folge auf das gesamte Reichsgebiet über. Kaiser Wilhelm II. (Regentschaft ab 1888) ging ins Exil, an die Stelle der Monarchie trat nach gewaltsamen Auseinandersetzungen die Weimarer Republik Bezeichnung des präsidialen und parlamentarischen Regierungssystems in Deutschland zwischen 1919 und 1933. Gebräuchliche Bezeichnung der gesamten Epoche deutscher Geschichte zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs und der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Benannt nach dem Tagungsort der verfassungsgebenden Nationalversammlung in Weimar. .

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NSDAP-Ortsgruppenleiter
Leiter einer Organisationsebene der NSDAP unterhalb des Kreises. Ortsgruppen gliederten sich in Zellen und Blöcke. Der Ortsgruppenleiter war aufgrund seines Amtes Politischer Leiter und ein Hoheitsträger der Partei für das ihm unterstellte Gebiet der Ortsgruppe.

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NSFK
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NS-Frauenschaft
Zusammenschluss mehrerer nationalsozialistischer Frauenverbände, der der NSDAP-Reichsleitung unterstand.

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NSV
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NS-Volkswohlfahrt
Abkürzung NSV siehe Nationalsozialistische Volkswohlfahrt , am 3.5.1933 als eingetragener Verein gegründete Organisation der NSDAP, die in Konkurrenz zu den freien Wohlfahrtsorganisationen stand.

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Nürnberger Prozess
Zusammenfassende Bezeichnung für die 1946-1949 in Nürnberg durchgeführten Gerichtsverfahren zur Offenlegung und Ahndung nationalsozialistischer Verbrechen. Das Hauptverfahren gegen 22 als Hauptkriegsverbrecher angeklagte politische Führungskräfte des "Dritten Reichs" fand zwischen dem 20.11.1945 und dem 1.10.1946 statt und endete mit der Verhängung von zwölf Todesurteilen. Zwischen 1946 und 1949 folgten an gleicher Stelle zwölf weitere Verfahren.

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