Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

Bildleiste
  
Navigationslinks überspringenStartseite  |  Service  |  Glossar

 Glossar 

Im Glossar werden Begriffe und historische Ereignisse aus allen Sparten des Internetportals erläutert. Das Glossar befindet sich im Aufbau und wird laufend ergänzt.


TitelBeschreibung
Oberführer
Sechshöchster Dienstgrad bei SS, Waffen-SS, SA, NS-Fliegerkorps und NS-Kraftfahrerkorps. Entsprach keinem vergleichbaren Rang der Wehrmacht.

nach oben
Obergruppenführer
Dritthöchster Dienstgrad bei SS, SA, NS-Fliegerkorps und NS-Kraftfahrerkorps. Entsprach dem Rang eines Generals der Wehrmacht.

nach oben
Oberkellnerei
Verwaltungsstelle für herrschaftliche Einkünfte, siehe auch Kellnerei Verwaltungsstelle für herrschaftliche Einkünfte. .

nach oben
Oberpräsident
Seit dem 17. Jahrhundert Bezeichnung für den Landesstatthalter einer Provinz in Preußen, seit 1808 beziehungsweise 1815 Amtsbezeichnung für den Leiter der Verwaltung einer preußischen Provinz. Der Oberpräsident Seit dem 17. Jahrhundert Bezeichnung für den Landesstatthalter einer Provinz in Preußen, seit 1808 beziehungsweise 1815 Amtsbezeichnung für den Leiter der Verwaltung einer preußischen Provinz. Der Oberpräsident der Rheinprovinz hatte seinen Dienstsitz in der Provinzhauptstadt Koblenz. Mit dem Land Preußen wurde auch 1945 (formales Ende 1947) das Amt abgeschafft. der Rheinprovinz hatte seinen Dienstsitz in der Provinzhauptstadt Koblenz. Mit dem Land Preußen wurde auch 1945 (formales Ende 1947) das Amt (1) Dienst, (2) im Territorialstaat vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches Verwaltungsbezirk, kleinste Verwaltungseinheit, (3) seit den 1920er Jahren bis zur 1975 abgeschlossenen kommunalen Neugliederung Bezeichnung für einen Gemeindezusammenschluss, (4) Bezeichnung für Zunft. abgeschafft.

nach oben
Oberscharführer
Sechster Dienstgrad bei SS, NS-Fliegerkorps und NS-Kraftfahrerkorps. Entsprach dem Rang eines Feldwebels der Wehrmacht, bzw. eines Truppführers der SA.

nach oben
Oberstgruppenführer
Zweithöchster Dienstrang bei SS, NS-Fliegerkorps und NS-Kraftfahrerkorps. Entsprach dem Rang eines Generaloberst der Wehrmacht, keine entsprechende Rangbezeichnung bei SA.

nach oben
Obersturmbannführer
Achthöchster Dienstgrad bei SS, SA, NS-Fliegerkorps und NS-Kraftfahrerkorps. Entsprach dem Rang eines Oberstleutnants der Wehrmacht.

nach oben
Obersturmführer
Neunter Dienstgrad bei SS, SA, NS-Fliegerkorps und NS-Kraftfahrerkorps. Entsprach dem Rang eines Oberleutnants der Wehrmacht.

nach oben
Oberzentrum
Nach der Lehre über die zentralen Orte des Geographen Walter Christaller (1893-1969) in der höchsten Stufe stehender Ort von zentraler Bedeutung für Mittel- und Unterzentren. Neben dem Grundbedarf und dem periodischen Bedarf kann in Oberzentren auch ein spezifischer Bedarf gedeckt werden (beispielweise Spezialgeschäfte, Fachkliniken).
 

nach oben
Oktogon
Griechisch-neulateinisch,  Achteck, eine der wichtigsten geometrischen Figuren in der Baukunst, einmal für die Grundrissbildung bei  Zentralbauten, dann auch für die Bildung von Ornamentfiguren.

nach oben
Ontologie
Griechisch, eine philosophische metaphysische Lehre das Wesen von Sein und Existenz betreffend.

nach oben
Operation Market Garden
Am 17.9.1944 begann mit der Luftlandung der Allierten im Raum Nimwegen/Arnheim durch den Einsatz von 30.000 alliierten Fallschirmjägern die größte Luftlandeoperation des Zweiten Weltkriegs. Ihr Ziel war die Eroberung der für den Vormarsch der Bodentruppen strategisch wichtigen niederländischen Brücken über den Niederrhein: "Market" bezeichnete die Rheinbrücke bei Arnheim, "Garden" die Brücken um den Wilhelminakanal und die Maas zwischen Eindhoven und Nimwegen. Ein Gelingen der Operation hätte zu einem schnellen Vorstoß der Alliierten in Richtung der kriegswichtigen Industrieanlagen des Ruhrgebiets geführt. Die Operation, die bis zum 27.9.1944 dauerte,  misslang.

nach oben
Operation veritable
Offensive der 1. kanadischen Armee zwischen Rhein und Maas östlich von Nimwegen gegen die 1. deutsche Fallschirmjägerarmee zur Eroberung des Niederrheins. Die Operation begann am 8.2.1945. Bis zum 13.2.1945 fanden erbitterte Kämpfe um den Reichswald statt. Die deutschen Truppen wichen schrittweise auf den Bückenkof Wesel zurück. Am 3.3.1945 erreichten die Kanadier Xanten.  Dabei wurde in den letzten Kriegsmonaten der untere Niederrhein einem schweren Artilleriefeuer ausgesetzt. Der Grad der Zerstörungen durch den anhaltenden Artillleriebeschuss übertraf hier den durch den Luftkrieg.

nach oben
Optik
Teilgebiet der Physik, das sich mit der Ausbreitung von Licht und der Wechselwirkung Licht - Materie beschäftigt.

nach oben
Orden vom Schwarzen Adler
Höchster Orden des Königreichs Preußen, gestiftet von Kurfürst Bezeichnung eines zur  Wahl des deutschen Königs berechtigten geistlichen oder weltlichen Reichsfürsten. Friedrich III. von Brandenburg am 17.1.1701, am Tage vor seiner Selbstkrönung zum König (Friedrich I.) in Preußen (Regierungszeit als Kurfürst Bezeichnung eines zur  Wahl des deutschen Königs berechtigten geistlichen oder weltlichen Reichsfürsten. und König 1688-1713). Den Orden erhielten alle Mitglieder des Hauses Hohenzollern mit ihrer Geburt. Bis 1848 konnte der Orden nur Personen fürstlicher Abstammung verliehen werden, ab 20.2.1848  auch an Bürgerliche, die damit in den erblichen Adelsstand erhoben wurden. Die Losung des Ordens, der nur eine Klasse hatte, heißt: "SUUUM CUIQUE" (Jedem das Seine); er wurde bis 1918 verliehen.

nach oben
Ordensburg
(1) Bezeichnung für die Burgen des Deutschen Ordens,  vor allem in West- und Ostpreußen,  (2) in der NS-Zeit Gründung von Ordensburgen als "Kaderschmieden" für den nationalsozialistischen Funktionärs- und Führernachwuchs; ab 1934 entstanden die Ordensburgen Sonthofen (Allgäu) Crössinsee in Pommern und im Rheinland in der Eifel die riesige Anlage der Ordensburg (1) Bezeichnung für die Burgen des Deutschen Ordens,  vor allem in West- und Ostpreußen,  (2) in der NS-Zeit Gründung von Ordensburgen als "Kaderschmieden" für den nationalsozialistischen Funktionärs- und Führernachwuchs; ab 1934 entstanden die Ordensburgen Sonthofen (Allgäu) Crössinsee in Pommern und im Rheinland in der Eifel die riesige Anlage der Ordensburg "Vogelsang", die 1936 eingeweiht wurde, insgesamt aber unvollendet blieb. "Vogelsang", die 1936 eingeweiht wurde, insgesamt aber unvollendet blieb.

nach oben
Ordinarius
Lateinisch, aus iudex ordinarius Lateinisch, aus iudex ordinarius entstandene Kurzform, bezeichnet (1) den Inhaber der iurisdictio ordinaria, das heißt in der katholischen Kirche den Papst, und die ordinarii locorum, das heißt den regierenden Bischof, Abt oder Prälaten, den apostolischen Administrator, Vikar oder Kapitelsvikar usw.,  (2) den durch Berufung auf einen Lehrstuhl gelangten, lebenslang ernannten Professor, seit der Abschaffung der so genannten "Ordinarienuniversität" mit den Hochschulreformen der 1970er Jahre unüblich gewordene Bezeichnung. entstandene Kurzform, bezeichnet (1) den Inhaber der iurisdictio ordinaria, das heißt in der katholischen Kirche den Papst, und die ordinarii locorum, das heißt den regierenden Bischof, Abt oder Prälaten, den apostolischen Administrator, Vikar oder Kapitelsvikar usw.,  (2) den durch Berufung auf einen Lehrstuhl gelangten, lebenslang ernannten Professor, seit der Abschaffung der so genannten "Ordinarienuniversität" mit den Hochschulreformen der 1970er Jahre unüblich gewordene Bezeichnung.

nach oben
Ordo-Liberalismus
Deutsche Variante der marktwirtschaftlichen Konzeption des Neoliberalismus mit staatlicher Gewährleistung des freien Wettbewerbs durch Schaffung eines entsprechenden Rechts- und Ordnungsrahmens.

nach oben
Organisation Todt
1938 unter der Führung des Generalbevollmächtigten für die deutsche Bauwirtschaft Fritz Todt (1891-1942) gegründete militärisch organisierte Baukolonnen im nationalsozialistischen Deutschland. Während des Zweiten Weltkrieges vor allem in den besetzten Gebieten eingesetzt (unter anderem  Instandsetzung der Versorgungswege hinter der Front und Bau des Atlantikwalls).

nach oben
Organische Artikel
Bezeichnung für die umfangreichen Ausführungsbestimmungen, die dem am 8.9.1810 unterzeichneten Konkordat zwischen Frankreich und dem Vatikan eigenmächtig seitens Frankreichs hinzugefügt wurden, was bei der Veröffentlichung am 8.4.1802 den Protest des Papstes hervorrief. Am 4.5.1802 traten Konkordat und Anhang in den vier rheinischen Departements in Kraft. Die "Organischen Artikel" sicherten den Protestanten die Freiheit (1) Gefreiter Bezirk vor einer Burg, (2)  im südlichen Westfalen und in Teilen des Rheinlands verbreitete Bezeichnung für gefreite Orte. der Religionsausübung und die Gleichstellung mit dem Katholizismus zu, den das Konkordat Frankreichs mit dem Vatikan  nicht als Staatsreligion, sondern als "Religion der großen Mehrheit der französischen Bürger" anerkannte.

nach oben
Ottonen
Epoche der deutschen Geschichte von 919 bis 1024, in denen das Geschlecht der Liudolfinger von König Heinrich I. (Regierungszeit 919-936)  bis zum Tode Kaiser Heinrichs II. (Regierungszeit 1002-1024) die deutschen Könige und Kaiser stellte. Die Bezeichnung Ottonen Epoche der deutschen Geschichte von 919 bis 1024, in denen das Geschlecht der Liudolfinger von König Heinrich I. (Regierungszeit 919-936)  bis zum Tode Kaiser Heinrichs II. (Regierungszeit 1002-1024) die deutschen Könige und Kaiser stellte. Die Bezeichnung Ottonen geht auf die Kaiser Otto I. (Regierungszeit 936-973 ), Otto II. (Regierungszeit 973-983) und Otto III. (983-1002) seit der Kaiserkrönung Ottos I. 962 zurück. geht auf die Kaiser Otto I. (Regierungszeit 936-973 ), Otto II. (Regierungszeit 973-983) und Otto III. (983-1002) seit der Kaiserkrönung Ottos I. 962 zurück.

nach oben