Friedrich Karl Karg Freiherr von Bebenburg

Kurkölnischer Reichstagsgesandter (1709-1773)

Michael Rohrschneider (Bonn)

Porträt des Friedrich Karl Karg von Bebenburg, gemalt von Cyriacus Ries, 1771, Foto: Peter Ferstl. (Museen der Stadt Regensburg, Historisches Museum)

Karg führ­te seit 1742/43 für rund drei Jahr­zehn­te die Stim­men der Köl­ner Kur­fürs­ten Cle­mens Au­gust un­d Ma­xi­mi­li­an Fried­rich am Im­mer­wäh­ren­den ­Reichs­tag. Er zähl­te dort zu den wich­tigs­ten ka­tho­li­schen Ge­sand­ten in ei­ner Zeit, die sehr stark durch den ös­ter­rei­chisch-preu­ßi­schen ­Dua­lis­mus  ­ge­prägt war. In der Reichs­po­li­tik ziel­te Karg auf ein en­ges Zu­sam­men­wir­ken der ka­tho­li­schen Reichs­stän­de mit dem Kai­ser ab. Vom Reichs­ober­haupt, dem tra­di­tio­nel­len Schutz­herrn der geist­li­chen Reichs­stän­de, er­hofft man sich nicht zu­letzt Un­ter­stüt­zung im exis­ten­zi­el­len Kampf ge­gen die im Ver­lauf des 18. Jahr­hun­derts im­mer deut­li­cher dro­hen­den Sä­ku­la­ri­sa­tio­nen, die mit dem Reichs­de­pu­ta­ti­ons­haupt­schluss von 1803 schlie­ß­lich reichs­recht­lich sank­tio­niert wur­den und zum Un­ter­gang de­s Köl­ner Kur­staa­tes führ­ten.

Karg wur­de am 7.11.1709 als ers­ter Sohn des Ge­org Karl Karg von Be­ben­burg (1686-1747) und der An­na Mar­ga­re­tha ge­bo­re­ne von Münch (1689-1732) in Bam­berg ge­bo­ren. Er stamm­te aus ei­ner ge­ho­be­nen bür­ger­li­chen Fa­mi­lie, die im Ver­lauf des 16. Jahr­hun­derts aus Ulm und Augs­burg nach Bam­berg über­ge­sie­delt war und dort in fürst­bi­schöf­li­chen Diens­ten Kar­rie­re ge­macht hat­te. Ob und in­wie­fern die Fa­mi­lie Karg die be­haup­te­ten ge­nea­lo­gi­schen Ver­bin­dun­gen zu dem al­tad­li­gen frän­ki­schen Ge­schlecht der Her­ren von Be­ben­burg (Boi­ben­burg) auf­wies, lässt sich nicht mehr zwei­fels­frei re­kon­stru­ie­ren. Kargs Gro­ßon­kel Jo­hann Fried­rich trat als Obrist­kanz­ler un­ter Kur­fürs­t  Jo­seph Cle­mens lei­tend in der kur­k­öl­ni­schen Po­li­tik her­vor und wur­de im Jahr 1698 in den Reichs­frei­her­ren­stand er­ho­ben. Er hat­te ma­ß­geb­li­chen An­teil am pro­f­ran­zö­si­schen Kurs der Au­ßen­po­li­tik Jo­seph Cle­mens', die im Spa­ni­schen Erb­fol­ge­krieg (1701-1713/14) un­ter an­de­rem die Ver­hän­gung der Reichs­acht über den Wit­tels­ba­cher und ein lang­jäh­ri­ges Exil zur Fol­ge hat­te.

Im Al­ter von 19 Jah­ren, un­mit­tel­bar nach­dem er in Rom das Li­zen­zi­at der Rech­te er­wor­ben hat­te, er­hielt Karg ei­ne An­stel­lung als ad­li­ger Hof­rat in bam­ber­gi­schen Diens­ten. Be­reits sein Va­ter ver­trat meh­re­re Reichs­stän­de (Kur­trier, Fürst­bis­tü­mer Bam­berg, Spey­er, Straß­burg u.a.) als Ge­sand­ter am ­Reichs­tag. Der drit­te Sohn Kargs, Ma­xi­mi­li­an Jo­seph Franz Xa­ver (1745-1797), wur­de eben­falls kur­k­öl­ni­scher Reichs­tags­ge­sand­ter. Die Karg von Be­ben­burg wa­ren so­mit ei­ne re­gel­rech­te Ge­sand­ten­dy­nas­tie, die im­mer­hin rund 80 Jah­re lang un­mit­tel­bar am Reichs­tags­ge­sche­hen be­tei­ligt war.

1742 ver­mähl­te sich Karg mit Ma­ria Jo­han­na Fran­zis­ka (1719-1784), Toch­ter des in kur­baye­ri­schen Diens­ten tä­ti­gen Se­bas­ti­an An­ton Gra­fen von Seins­heim-Weng (1694-1735) und der Ma­ria Fran­zis­ka The­re­sia Frei­in von Mug­gen­thal (1700-1771). Aus der Ehe gin­gen ins­ge­samt zwölf Kin­der her­vor. Tauf­pa­te sei­nes äl­tes­ten Soh­nes Cle­mens Au­gust Franz Karl (1743-1786) war Kur­fürs­t Cle­mens Au­gust, was als ein­deu­ti­ger Gunster­weis sei­nes Dienst­her­ren gel­ten kann.

Nach dem Tod sei­nes Va­ters im Jah­re 1747 erb­te Karg die frän­ki­schen Fa­mi­li­en­gü­ter (Kirch­schlet­ten, Ober-, Mit­tel- und Un­ter­wei­lers­bach, Gras­manns­dorf und Buch) so­wie das pfalz-neu­bur­gi­sche Landsas­sen­gut Hoch­dorf in der Nä­he von Bur­g­len­gen­feld. In den 1750er Jah­ren er­warb er zu­dem Gü­ter in der ober­pfäl­zi­schen Re­gi­on (Win­klarn, Schön­see, Frau­en­stein und Rei­chen­stein). Dies war un­ter den Reichs­tags­ge­sand­ten durch­aus gän­gi­ge Pra­xis, denn Land­gü­ter, die nicht all­zu weit von Re­gens­burg ent­fernt la­gen, bo­ten ih­nen die Mög­lich­keit, sich in den aus­ge­dehn­ten Reichs­tags­fe­ri­en rasch dort­hin be­ge­ben zu kön­nen. Bis­wei­len wur­de es so­gar als so­zia­ler Ma­kel emp­fun­den, wenn man nicht über ein sol­ches Land­gut ver­füg­te. Für Karg war in die­sem Zu­sam­men­hang ins­be­son­de­re die na­he der heu­ti­gen Gren­ze zu Tsche­chi­en ge­le­ge­ne Herr­schaft Win­klarn von Be­deu­tung, wo er sich re­gel­mä­ßig meh­re­re Mo­na­te im Jahr auf­hielt und das Schloss re­no­vie­ren ließ. Wäh­rend de­s­ ­Sie­ben­jäh­ri­gen Krie­ge­s (1756-1763) wa­ren sei­ne dor­ti­gen Gü­ter un­mit­tel­bar durch das Vor­drin­gen preu­ßi­scher Trup­pen be­droht.

Karg häuf­te im Lau­fe sei­nes Le­bens wie kaum ein zwei­ter Ge­sand­ter Reichs­tags­stim­men an. Er führ­te nicht nur das Vo­tum des Köl­ner Kur­fürs­ten im Kur­fürs­ten­rat, son­dern dar­über hin­aus auch die fünf Stim­men Cle­mens Au­gusts ("Mon­sieur de cinq ég­li­ses") al­s ­Fürst­bi­schof  von Hil­des­heim, Müns­ter, Os­na­brück und Pa­der­born so­wie als Hoch- und Deutsch­meis­ter im Fürs­ten­rat. Nach dem Tod Cle­mens Au­gusts vo­tier­te Karg auch für des­sen Nach­fol­ger Ma­xi­mi­li­an Fried­rich al­s Kur­fürs­t von Köln un­d ­Fürst­bi­schof­von Müns­ter im Kur­fürs­ten- be­zie­hungs­wei­se Fürs­ten­rat. Doch da­mit nicht ge­nug: Im Lau­fe sei­ner rund drei Jahr­zehn­te wäh­ren­den Tä­tig­keit in Re­gens­burg ver­trat Karg zu­dem zahl­rei­che wei­te­re Fürs­ten, zu­meist min­der­mäch­ti­ge ka­tho­li­sche geist­li­che Reichs­stän­de, aber zeit­wei­se auch die Kur­fürs­ten von der Pfalz und Bay­ern. Zu­meist führ­te er 15-18 Vo­ten gleich­zei­tig. Die Fran­zo­sen, von de­nen meh­re­re aus­führ­li­che Cha­rak­te­ri­sie­run­gen Kargs über­lie­fert sind, be­zeich­ne­ten ihn da­her als "ther­momèt­re Co­mi­ti­al". Die­se auf­fäl­li­ge Stim­men­ku­mu­la­ti­on rief durch­aus Kri­tik her­vor, da sol­che Prak­ti­ken nicht un­um­strit­ten wa­ren, stell­te sich doch die Fra­ge, wie sich ein Reichs­tags­ge­sand­ter bei so vie­len un­ter­schied­li­chen Dienst­her­ren über­haupt loy­al ver­hal­ten konn­te. Mit die­ser An­häu­fung von Reichs­tags­vo­ten kor­re­spon­diert, dass Karg auch meh­re­re Rats­wür­den ver­lie­hen wur­den (Kur­k­öln, Kur­pfalz, Kur­bay­ern, Fürst­bis­tü­mer Augs­burg und Tri­ent). Dar­über hin­aus führ­te er den Ti­tel ei­nes kur­fürst­li­chen Käm­me­rers.

Als Ge­sand­ter hat­te Karg am ­Reichs­ta­g ­zahl­rei­che Auf­ga­ben zu er­fül­len. Er leg­te im Kur­fürs­ten- be­zie­hungs­wei­se Fürs­ten­rat die Vo­ten sei­ner Dienst­her­ren ab und fun­gier­te dar­über hin­aus vor Ort als de­ren Au­ge und Ohr. Die "Dreh­schei­be Re­gens­burg" (Su­san­ne Fried­rich) dien­te den Reichs­stän­den als be­vor­zug­ter Ort, um zu­ver­läs­si­ge Aus­künf­te über das po­li­ti­sche Ge­sche­hen im Reich und in Eu­ro­pa zu er­lan­gen. Den Reichs­tags­ge­sand­ten kam in die­sem Kon­text die wich­ti­ge Funk­ti­on der In­for­ma­ti­ons­samm­lung und -dis­tri­bu­ti­on zu. Auch auf die pri­va­ten In­ter­es­sen Cle­mens Au­gusts ach­te­te Karg und be­rich­te­te aus Re­gens­burg, wenn er glaub­te, auf Din­ge ge­sto­ßen zu sein, die sei­nen Dienst­her­ren per­sön­lich in­ter­es­sie­ren könn­ten (zum Bei­spiel Mu­sik, Kunst­hand­werk und Vo­gel­samm­lung). Dar­über hin­aus galt es für Karg, den Köl­ner Kur­fürs­ten auf der Ebe­ne des for­ma­len Ze­re­mo­ni­ells, aber auch auf in­for­mel­ler Ebe­ne ad­äquat zu re­prä­sen­tie­ren, zum Bei­spiel im Rah­men der zahl­rei­chen ge­sell­schaft­li­chen Ak­ti­vi­tä­ten in und um die Stadt Re­gens­burg (Abend­ge­sell­schaf­ten, ge­mein­sa­me Mahl­zei­ten, Fei­er­lich­kei­ten jed­we­der Art, Ge­denk­ver­an­stal­tun­gen an­läss­lich von Ge­burts- und Na­mens­ta­gen so­wie Ge­bur­ten und To­des­fäl­len, Thea­ter, Mu­sik­ver­an­stal­tun­gen, Schlit­ten­fahr­ten usw.). Dies war mit er­heb­li­chem fi­nan­zi­el­len Auf­wand ver­bun­den und konn­te mit­tel- und lang­fris­tig durch­aus rui­nö­sen Cha­rak­ter an­neh­men. Karg sah sich nach dem Sie­ben­jäh­ri­gen Krieg je­den­falls ge­nö­tigt, Ta­fel­ge­schirr, Sil­ber und Schmuck sei­ner Ge­mah­lin zu ver­äu­ßern. An­de­ren Reichs­tags­ge­sand­ten ging es ganz ähn­lich; fi­nan­zi­el­le Sor­gen wa­ren fak­tisch der Nor­mal­fall.

Karg, der nach Aus­kunft sei­ner Zeit­ge­nos­sen sehr ge­bil­det war und ei­ne um­fang­rei­che Bi­blio­thek in Re­gens­burg be­saß, zähl­te zu der ver­gleichs­wei­se klei­nen Grup­pe von Reichs­tags­ge­sand­ten, die auf­grund ih­rer lang­jäh­ri­gen Tä­tig­keit in Re­gens­burg zu ei­ner pro­fes­sio­na­li­sier­ten Funk­ti­ons­eli­te avan­cier­te, wel­che das sehr kom­ple­xe Pro­ze­de­re am ­Reichs­ta­g − in­klu­si­ve sämt­li­cher Fall­stri­cke − voll­stän­dig zu über­bli­cken und zu durch­drin­gen ver­moch­te. Die­se Reichs­tags­ex­per­ten wa­ren für ih­re Dienst­her­ren wich­ti­ge Fak­to­ren bei der kon­kre­ten Ge­stal­tung der Reichs­po­li­tik, denn sie agier­ten am Puls des Re­gens­bur­ger Ge­sche­hens und ver­füg­ten zu­meist über ein­ge­hen­de reichs­recht­li­che Kennt­nis­se und ak­tu­el­le In­for­ma­tio­nen zur po­li­ti­schen La­ge.

Po­li­tisch ge­se­hen zähl­te Karg zur "Par­they" der wich­ti­ge­ren ka­tho­li­schen Reichs­tags­ge­sand­ten, die grund­sätz­lich zum Kai­ser­hof ten­dier­ten und sich im­mer wie­der ge­gen das pro­tes­tan­ti­sche Preu­ßen po­si­tio­nier­ten, oh­ne da­bei je­doch zu blo­ßen Er­fül­lungs­ge­hil­fen der Wie­ner Hof­burg zu wer­den. Tref­fen mit den von ihm als "Con­fi­den­tio­res" be­zeich­ne­ten ein­fluss­rei­chen Wort­füh­rern der be­deu­ten­de­ren ka­tho­li­schen Reichs­stän­de fan­den bis­wei­len in sei­nem Re­gens­bur­ger Ge­sandt­schafts­quar­tier statt. Es ging Karg ins­ge­samt ge­se­hen um ein Zu­sam­men­wir­ken von ka­tho­li­schen Reichs­stän­den und Reichs­ober­haupt. Dies muss ge­ra­de vor dem Hin­ter­grund der Tat­sa­che ge­se­hen wer­den, dass über den geist­li­chen Reichs­stän­den seit ge­rau­mer Zeit, schon lan­ge vor Na­po­le­on, das Da­mo­kles­schwert der Sä­ku­la­ri­sie­rung hing. Schon al­lein des­halb wa­ren die geist­li­chen Reichs­stän­de auf Ge­deih und Ver­derb dar­auf an­ge­wie­sen, sich der Pro­tek­ti­on der Wie­ner Hof­burg zu ver­si­chern, denn Fried­rich II. von Preu­ßen (Re­gie­rungs­zeit 1740-1786), der gro­ße au­ßen- und reichs­po­li­ti­sche Kon­kur­rent Ös­ter­reichs, mach­te kei­nen Hehl aus sei­ner Ge­ring­schät­zung der geist­li­chen Staa­ten, die er als blo­ße Krea­tu­ren des Kai­sers an­sah. Fol­ge­rich­tig sa­hen die Preu­ßen in Karg ei­nen po­li­ti­schen Ak­teur, der voll­kom­men ab­hän­gig vom Wie­ner Hof sei, wäh­rend ihn die Ös­ter­rei­cher, trotz punk­tu­el­ler Dif­fe­ren­zen, ge­ne­rell zu den "Gut­ge­sinn­ten" oder "Wohl­mei­nen­den" zähl­ten, die man in der Au­ßen- und Reichs­po­li­tik im­mer wie­der als Par­tei­gän­ger ge­gen den preu­ßi­schen Ri­va­len in­stru­men­ta­li­sie­ren woll­te. Auch Be­mü­hun­gen der fran­zö­si­schen Sei­te, Karg als en­gen Ge­folgs­mann zu ge­win­nen, sind in den Quel­len nach­weis­bar. Un­ter an­de­rem ge­währ­ten sie sei­nem äl­tes­ten Sohn auf Kos­ten des fran­zö­si­schen Kö­nigs ei­ne Aus­bil­dung am re­nom­mier­ten Pa­ri­ser Col­lè­ge Louis-le-Grand. Die da­mit of­fen­bar ver­bun­de­nen Hoff­nun­gen, aus Karg ei­nen fran­zö­si­schen Kli­en­ten zu ma­chen, wa­ren aber lang­fris­tig ge­se­hen nicht von Er­folg ge­krönt.

Karg trug das Gro­ßkreuz des von Kur­fürs­t Jo­seph Cle­mens 1693 ge­grün­de­ten Rit­ter­or­dens vom Hei­li­gen Mi­cha­el, des­sen ad­li­ge Mit­glie­der sich der Ver­tei­di­gung des ka­tho­li­schen Glau­bens wid­me­ten. Sitz des rhei­ni­schen Or­dens­zweigs war das Ko­blen­zer Tor in­ Bonn. Als Haus­ka­pel­le dien­te die Mi­cha­els­ka­pel­le im heu­ti­gen Bon­ner Stadt­teil Bad Go­des­berg.

Karg starb am 14.11.1773 in Re­gens­burg, wo er in der Mi­no­ri­ten­kir­che be­gra­ben wur­de. Sei­ne Ge­sandt­schafts­be­rich­te an die Kur­fürs­ten von Köln fin­den sich heu­te im Lan­des­ar­chiv Nord­rhein-West­fa­len in Duis­burg (Ab­tei­lung Rhein­land, Kur­k­öln VI).

Literatur

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Zitationshinweis

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Rohrschneider, Michael, Friedrich Karl Karg Freiherr von Bebenburg, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/friedrich-karl-karg-freiherr-von-bebenburg/DE-2086/lido/5a708f40ac3043.04835840 (19.10.2018)