Hans Barion

Kirchenrechtler (1899-1973)

Norbert Lüdecke (Bonn)

Hans Barion, Porträtfoto. (Universitätsarchiv Bonn)

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Hans Ba­ri­on war ein eben­so her­aus­ra­gen­der wie po­li­tisch, theo­lo­gisch und per­sön­lich schil­lern­der In­tel­lek­tu­el­ler, der we­gen sei­ner Nä­he zum Na­tio­nal­so­zia­lis­mus nach 1945 nicht mehr auf sei­nen Lehr­stuhl für Kir­chen­recht an der Ka­tho­lisch-Theo­lo­gi­schen Fa­kul­tät der Uni­ver­si­tät Bonn zu­rück durf­te. Zeit­le­bens fach­lich und per­sön­lich iso­liert, wur­de er erst nach sei­nem Tod – nicht zu­letzt we­gen sei­ner le­bens­lan­gen Freund­schaft zu Carl Schmitt – als in­ter­es­san­te Per­sön­lich­keit der Zeit­ge­schich­te und wis­sen­schaft­li­cher Ge­heim­tipp wie­der ent­deckt.

Hans Ba­ri­on wur­de als Sohn des Kauf­manns Hein­rich Ba­ri­on und sei­ner Ehe­frau Wil­hel­ma, ge­bo­re­ne Mül­ler, am 16.12.1899 in Düs­sel­dorf ge­bo­ren, wuchs dort auf und leg­te 1917 am Städ­ti­schen Re­form-Re­al­gym­na­si­um an der Re­thel­stra­ße die Rei­fe­prü­fung ab. Nach Kriegs­dienst 1917/ 1918 in Bel­gi­en und Frank­reich so­wie eng­li­scher Ge­fan­gen­schaft bis En­de 1919 stu­dier­te er seit 1920 in Bonn Ge­schich­te, Phi­lo­so­phie und Theo­lo­gie. Am 14.8.1924 wur­de er zum Pries­ter des Erz­bis­tums Köln ge­weiht.

In Bonn be­gann auch – nach drei­jäh­ri­ger Tä­tig­keit als Geist­li­cher Re­li­gi­ons­leh­rer und Rek­tor am St. Au­gus­ti­nus-Stift in (Wup­per­tal-) El­ber­feld – sein wis­sen­schaft­li­cher Weg. 1928 wur­de er mit ei­ner kir­chen­rechts­his­to­ri­schen Dis­ser­ta­ti­on bei Al­bert Mi­cha­el Ko­eni­ger (1874-1950) zum Dr. theol. pro­mo­viert. 1930 folg­ten die ka­no­nis­ti­sche Pro­mo­ti­on zum Dr. iur can. an der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Gre­go­ria­na in Rom und die Ha­bi­li­ta­ti­on für das Fach Kir­chen­recht in Bonn. Be­reits sei­ne An­tritts­vor­le­sung über „Ru­dolph Sohm und die Grund­le­gung des Kir­chen­rechts" mach­te Ba­ri­on weit über den Kreis der Fach­kol­le­gen hin­aus be­kannt.

An der Staat­li­chen Aka­de­mie Brauns­berg (Ost­preu­ßen) wur­de er En­de 1930 Lehr­be­auf­trag­ter für Kir­chen­recht und Pa­tro­lo­gie, ein Jahr spä­ter Or­dent­li­cher Pro­fes­sor für Kir­chen­recht. Sei­ne Brauns­ber­ger Jah­re zei­tig­ten für ihn schick­sal­haf­te Spät­fol­gen. Wie die Mehr­heit der Fa­kul­tät trat er auf Rat des dor­ti­gen Orts­bi­schofs Ma­xi­mi­li­an Kal­ler (1880-1947) 1933 in die NS­DAP ein, zu­dem in den NS-Leh­rer­bund und 1937 in die Na­tio­nal­so­zia­lis­ti­sche Volks­wohl­fahrt. Von 1938 bis 1941 wirk­te er mit im Aus­schuss für Re­li­gi­ons­recht der Aka­de­mie für Deut­sches Recht, der dem Man­gel an kir­chen­recht­li­cher und staats­kir­chen­recht­li­cher Sach­kennt­nis un­ter re­li­gi­ons­po­li­tisch tä­ti­gen Ju­ris­ten ab­hel­fen soll­te.

Ba­ri­on ge­riet ins Vi­sier des Apos­to­li­schen Stuhls. Die ge­nau­en Grün­de sind man­gels Zu­gangs zum va­ti­ka­ni­schen Ar­chiv­ma­te­ri­al nicht be­kannt. Mög­li­cher­wei­se war er auf­ge­fal­len, weil er un­ter an­de­rem das Reichs­kon­kor­dat fach­wis­sen­schaft­lich stark kri­ti­sier­te. Es sei für den Staat zu schwach und für die Kir­che zu güns­tig, Nie­der­la­ge staat­li­cher und Sieg „cle­ve­rer" rö­misch-ku­ria­ler Di­plo­ma­tie. Auch sei­ne erst seit kur­zem klar be­leg­te ge­hei­me staats­kir­chen­recht­li­che Gut­ach­ter­tä­tig­keit für die Re­gie­rung könn­te auf kirch­li­cher Sei­te ruch­bar ge­wor­den sein. Die rö­mi­sche Kon­zils­kon­gre­ga­ti­on un­ter­sag­te Ba­ri­on mit Wir­kung vom 4.9.1934 straf­wei­se die Aus­übung sei­ner pries­ter­li­chen Voll­mach­ten we­gen schwe­rer (nicht wei­ter kon­kre­ti­sier­ter) Ver­feh­lung ge­gen die kirch­li­che Dis­zi­plin. Ob­wohl von der Maß­nah­me recht­lich nicht um­fasst, ent­hielt sich Ba­ri­on auch der Lehr­tä­tig­keit. Auf sei­ne Bit­te hin und nach Un­ter­zeich­nung der ge­for­der­ten Un­ter­wer­fungs­er­klä­rung mit dem Ver­spre­chen, künf­tig in­ner- und au­ßer­halb sei­ner Lehr­tä­tig­keit vor­be­halt­los dem kirch­li­chen Geist zu ent­spre­chen, wur­de die Sus­pen­si­on im Ok­to­ber 1935 auf­ge­ho­ben.

Zwar ge­riet Ba­ri­on mit dem kirch­li­chen Lehr­amt nicht mehr in Kon­flikt, aber auch wer durch ei­ne Stra­fe un­ter die kirch­li­che Ord­nung zu­rück­ge­beugt und in­so­weit re­ha­bi­li­tiert wur­de, bleibt für die kirch­li­che Au­to­ri­tät mit ei­nem Ma­kel be­haf­tet, den sie bei ihr ge­le­ge­nem An­lass er­neut gel­tend ma­chen kann. Dies tat der Münch­ner Kar­di­nal Mi­cha­el von Faul­ha­ber (1869-1952), der Ba­ri­ons staat­lich un­ter­stütz­te Be­mü­hung um den Lehr­stuhl für Kir­chen­recht an der Ka­tho­lisch-Theo­lo­gi­schen Fa­kul­tät der Uni­ver­si­tät Mün­chen ve­he­ment be­kämpf­te und so­gar ei­ne Pro­test­no­te des Apos­to­li­schen Stuhls er­wirk­te, bis un­ter an­de­rem des­we­gen das Baye­ri­sche Kul­tus­mi­nis­te­ri­um die Fa­kul­tät am 13.2.1939 schloss.

Ba­ri­on folg­te noch im sel­ben Jahr, vom zu­stän­di­gen Köl­ner Erz­bi­schof Kar­di­nal Karl Jo­seph Schul­te un­be­an­stan­det, ei­nem Ruf auf den kir­chen­recht­li­chen Lehr­stuhl sei­nes Leh­rers Ko­eni­ger an die Uni­ver­si­tät Bonn, wo er seit­her lehr­te und von 1940 bis zur Schlie­ßung der Ka­tho­lisch-Theo­lo­gi­schen Fa­kul­tät im Herbst 1944 als De­kan am­tier­te.

Da­mit en­de­te auch die Lehr­tä­tig­keit Ba­ri­ons. Von der Mi­li­tär­re­gie­rung ent­las­sen, bei der Ent­na­zi­fi­zie­rung in die Grup­pe der „Ent­las­te­ten" ein­ge­stuft, ver­wehr­te das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len ihm die Rück­kehr auf sei­nen Lehr­stuhl. Haupt­vor­wür­fe wa­ren sei­ne NS­DAP-Mit­glied­schaft, die kirch­li­che Sus­pen­si­on und die Nicht­be­ru­fung auf den Mün­che­ner Lehr­stuhl. Im jah­re­lan­gen ju­ris­ti­schen Kampf mit dem Land um sei­ne Wie­der­ein­stel­lung un­ter­lag Ba­ri­on 1957 end­gül­tig.

Ba­ri­on fühl­te sich un­ge­recht be­han­delt und hat dies nie ver­wun­den. Er be­tä­tig­te sich seit­her als ka­no­nis­ti­scher Pri­vat­ge­lehr­ter, staats­kir­chen­recht­li­cher Gut­ach­ter für das Land Hes­sen und pseud­ony­mer Pu­bli­zist. In­tel­lek­tu­ell leb­te er vor al­lem vom Aus­tausch im Freun­des­kreis von Carl Schmitt. Ba­ri­on starb 73-jäh­rig, fach­lich und mensch­lich iso­liert, nach schwe­rer Krank­heit am 15.5.1973. Auf ei­ge­nen Wunsch wur­de er in al­ler Stil­le im Fa­mi­li­en­grab auf dem Düs­sel­dor­fer Nord­fried­hof be­stat­tet.

Hans Ba­ri­on gilt als ei­ne der schil­lernds­ten wie in­ter­es­san­tes­ten Per­sön­lich­kei­ten nicht nur der kirch­li­chen Zeit­ge­schich­te. Sei­ne Wür­di­gun­gen rei­chen von Be­wun­de­rung bis zu dä­mo­ni­sie­ren­der Par­al­le­li­sie­rung mit Carl Schmitt und chan­gie­ren auch je nach kirch­li­cher Bin­dung des Wür­di­gen­den.

Po­li­tisch ge­hört Ba­ri­on zu den we­ni­gen ka­tho­li­schen Theo­lo­gen mit ei­nem spe­zi­fi­schen Nah­ver­hält­nis zum Na­tio­nal­so­zia­lis­mus, oh­ne dass sich sei­ne ge­nau­en Mo­ti­va­tio­nen aus­leuch­ten und sei­ne Über­zeu­gung von den Stra­te­gi­en zur Durch­set­zung ei­ge­ner Zie­le trenn­scharf un­ter­schei­den lie­ßen. Po­li­ti­sie­ren­de Kir­che und Ka­tho­li­zis­mus wa­ren Ba­ri­on ein Gräu­el, die strik­te Tren­nung von Kir­che und Staat sein Ide­al. Zu die­sem Zweck ließ er die staat­li­che Sei­te durch sei­ne schar­fen Ana­ly­sen die kirch­li­chen Ab­sich­ten durch­schau­en. Gleich­zei­tig konn­te er sich staat­li­cher Ar­gu­men­ta­tio­nen be­die­nen, um theo­lo­gi­sche Fa­kul­tä­ten an staat­li­chen Uni­ver­si­tä­ten vor Be­schrän­kun­gen zu be­wah­ren. Per­sön­lich war er über­zeugt, es kön­ne und müs­se zwi­schen sei­nen In­ten­tio­nen, von de­nen im Text nichts ste­he, und sei­nen wis­sen­schaft­li­chen Äu­ße­run­gen eben­so streng un­ter­schie­den wer­den, wie zwi­schen In­ter­es­sen des Staa­tes als sol­chem und des­sen na­tio­nal­so­zia­lis­ti­scher Ma­ni­fes­ta­ti­on.

Kir­chen­amt­lich ist die­se Hal­tung nicht ak­zep­ta­bel. Der kirch­li­chen Au­to­ri­tät muss dies – ge­ra­de in den zu­tref­fen­den Punk­ten – als Ver­let­zung je­ner Par­tei­lich­keit er­schei­nen, zu der ein Ka­tho­lik ver­pflich­tet ist. Ba­ri­on war nicht be­reit, dem Staat vor­zu­ent­hal­ten, was nach kir­chen­amt­li­cher Auf­fas­sung nicht des­sen ist, und ver­wei­ger­te den vom kirch­li­chen Sinn ge­for­der­ten par­tei­li­chen Ein­satz sei­ner her­aus­ra­gen­den wis­sen­schaft­li­chen Kom­pe­tenz. Dar­über hin­aus wird häu­fig be­zwei­felt, ob Ba­ri­ons po­li­ti­sche Po­si­ti­on über­haupt mög­lich war und ge­lin­gen konn­te, ob man auf dem staat­li­chen Kla­vier spie­len konn­te, oh­ne na­tio­nal­so­zia­lis­ti­sche Tö­ne zu er­zeu­gen, ob man da­mals staats­nah sein konn­te, oh­ne in NS-Nä­he zu ge­ra­ten, ob Ba­ri­on sei­ne po­li­ti­schen Ein­fluss­mög­lich­kei­ten nicht über- und die Ge­fahr, vom Jon­glie­ren ins Kol­la­bo­rie­ren hin­über zu glei­ten, un­ter­schätzt, sich al­so ver­kal­ku­liert hat bei dem Ver­such, sei­ne ei­ge­nen kir­chen­po­li­ti­schen Zie­le mit Hil­fe der Par­tei durch­zu­set­zen.

Trotz des ho­hen fach­li­chen An­se­hens, dass Ba­ri­on sich in den vier Schwer­punk­ten sei­ner Ver­öf­fent­li­chun­gen (Kir­chen­rechts­ge­schich­te, Ver­hält­nis von Kir­che und Staat, Grund­fra­gen des Kir­chen­rechts, Zwei­tes Va­ti­ka­ni­sches Kon­zil) er­wor­ben hat­te, wur­de er in der ei­ge­nen ka­no­nis­ti­schen Zunft tot­ge­schwie­gen. Im Fa­chur­teil gilt er als eben­so geis­tig über­le­ge­ner, wie kan­ti­ger und schwie­ri­ger Meis­ter der Ka­no­nis­tik, der ana­ly­ti­sche Bril­lanz, Abs­trak­ti­ons­fä­hig­keit und er­hel­len­den sys­te­ma­ti­schen Zu­griff ver­band. Sei­nem Werk wer­den Stre­ben nach Ob­jek­ti­vi­tät, ju­ris­ti­scher Scharf­sinn und theo­lo­gi­sche Zu­sam­men­schau at­tes­tiert. Nach dem Aus­schei­den aus der Uni­ver­si­tät wur­de die Le­xi­ko­gra­phie sein Fo­rum. Al­lein sei­ne 95 Ar­ti­kel in dem groß an­ge­leg­ten evan­ge­li­schen Le­xi­kon „Re­li­gi­on in Ge­schich­te und Ge­gen­wart" gel­ten als sprach­li­che und fach­li­che Meis­ter­leis­tun­gen.

Dass Ba­ri­on sei­ne ana­ly­ti­sche Schär­fe auch sehr kri­tisch auf das in sei­nen Au­gen für die ka­tho­li­sche Iden­ti­tät ge­fähr­lich pro­gres­si­ve Zwei­te Va­ti­ka­ni­sche Kon­zil rich­te­te – und dies in Dis­tanz zum nach­kon­zi­li­ar re­al exis­tie­ren­den, in wei­ten Tei­len kon­zil­seu­pho­ri­sier­ten Ka­tho­li­zis­mus – dürf­te zu sei­ner Iso­lie­rung bei­ge­tra­gen und ei­ne an­ge­mes­se­ne Wür­di­gung ver­hin­dert ha­ben. Da­bei dürf­te das bis heu­te un­auf­ge­klär­te, eben­so ver­brei­te­te wie grund­le­gen­de Miss­ver­ständ­nis des Ba­ri­ons­chen An­sat­zes dar­in be­ste­hen, als sei­ne kir­chen­po­li­ti­sche Mei­nung ab­zu­tun, was sei­ne strin­gen­te Be­fun­dung des amt­li­chen Selbst­ver­ständ­nis­ses der rö­misch-ka­tho­li­schen Kir­che war. Der An­er­ken­nung oder Kri­tik die­ses Selbst­ver­ständ­nis­ses ent­hebt man sich durch die Eti­ket­tie­rung Ba­ri­ons als Fun­da­men­tal- oder Ra­di­kal-Kon­ser­va­ti­ven und be­ant­wor­tet so Wis­sen­schaft mit Po­li­tik. Die rö­misch-ka­tho­li­sche Rechts­ent­wick­lung, ins­be­son­de­re seit Papst Jo­han­nes Paul II. (Pon­ti­fi­kat 1978-2005), kann Kor­rekt­heit und Ak­tua­li­tät der Ar­bei­ten Ba­ri­ons be­le­gen. Die­se blei­ben in der un­er­bitt­li­chen Strin­genz des kor­rek­ten Ka­no­nis­ten ei­ne Her­aus­for­de­rung für Ka­no­nis­tik, sys­te­ma­ti­sche Theo­lo­gie und kirch­li­ches Lehr­amt.

Ba­ri­on hat ei­ne aus­gie­bi­ge Kor­re­spon­denz, ins­be­son­de­re im Rah­men des so ge­nann­ten Schmitt-Krei­ses, ge­pflegt, die erst nach und nach ent­deckt wird. Lei­der sind ih­re Ge­gen­stü­cke wie der Nach­lass Ba­ri­ons un­auf­find­bar. Die Samm­lung und Her­aus­ga­be der Ba­ri­on-Brie­fe gilt nicht nur als für die For­schung loh­nens­wert, son­dern ver­sprä­che auch Le­se­ver­gnü­gen. In ih­nen zeigt sich auf ei­ge­ne Wei­se Ba­ri­ons un­ge­heu­er brei­te hu­ma­nis­ti­sche Bil­dung, sei­ne Nä­he zu Kunst, Mu­se­um, Oper und Kon­zert, sei­ne er­staun­li­che Be­le­sen­heit so­wie ei­ne sti­lis­ti­sche Ele­ganz, die sich mit sprü­hen­dem Witz und ei­ner Ten­denz ins Schar­fe und Sar­kas­ti­sche ver­band. Sei­ne Brie­fe las­sen zu­dem je­ne per­sön­li­chen An­sich­ten und Ab­nei­gun­gen auf­schei­nen, von de­nen er sei­ne wis­sen­schaft­li­chen Tex­te kon­se­quent frei hielt. Sei­ne Ur­tei­le über Kol­le­gen oder kirch­li­che Obe­re be­stä­ti­gen man­che in ih­rem Un­be­ha­gen ge­gen­über ei­nem als schwie­rig emp­fun­de­nen Cha­rak­ter.

Hans Ba­ri­on schil­lert wei­ter und bleibt trotz sei­ner von Wer­ner Bö­cken­för­de (1928-2003) 1984 her­aus­ge­ge­be­nen ge­sam­mel­ten Auf­sät­ze und neu­er­dings ver­ein­zel­ten mo­no­gra­phi­schen In­ter­es­ses ein „Ge­heim­tipp".

Quellen

Bö­cken­för­de, Wer­ner (Hg.), Hans Ba­ri­on. Kir­che und Kir­chen­recht. Ge­sam­mel­te Auf­sät­ze, Pa­der­born 1984.

Literatur

Flat­ten, Hein­rich, Hans Ba­ri­on, in: Ar­chiv für ka­tho­li­sches Kir­chen­recht 142 (1973), S. 71-73.

Gro­te, Hei­ner, Fort­gang der Neu­scho­las­tik. Zur Ak­tua­li­tät ei­nes Un­mo­der­nen: Hans Ba­ri­on, in: Ma­te­ri­al­dienst des Kon­fes­si­ons­kund­li­chen In­sti­tuts Bens­heim 12 (1991), S. 103-106.

Marsch­ler, Tho­mas, Kir­chen­recht im Bann­kreis Carl Schmitts. Hans Ba­ri­on vor und nach 1945, Bonn 2004.

Marsch­ler, Tho­mas, Ar­ti­kel "Ba­ri­on, Hans", in: Bio­gra­phisch-Bi­blio­gra­phi­sches Kir­chen­le­xi­kon 12 (2003), Sp. 53-56. 

 
Zitationshinweis

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Lüdecke, Norbert, Hans Barion, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/hans-barion/DE-2086/lido/57c574dc6cb068.31936414 (10.11.2018)