Peco Bauwens

Ehrenpräsident des Deutschen Fußball Bundes (1886-1963)

Björn Thomann (Sankt Augustin)

Peco Bauwens, Porträtfoto, 1907.

Pe­co Bau­wens wur­de durch sei­ne Leis­tung als Bau­un­ter­neh­mer, vor al­lem aber durch sei­ne Tä­tig­keit als Sport­funk­tio­när zu ei­ner be­deu­ten­den rhei­ni­schen Per­sön­lich­keit. In den 1920er und 1930er Jah­ren galt der stu­dier­te Ju­rist als „Kö­nig der Schieds­rich­ter“, von 1949 bis 1963 fun­gier­te er als Prä­si­dent des DFB.

Pe­ter Jo­seph (ge­nannt Pe­co) Bau­wens wur­de am 24.12.1886 in Köln ge­bo­ren. Er war der Sohn des aus dem flä­mi­schen Let­ter­hou­tem stam­men­den Bau­un­ter­neh­mers Pe­ter Bau­wens (1852-1904) und des­sen in Stamm­heim ge­bo­re­ner Frau So­phie Brems (1860-1938). Der Va­ter hat­te mit sei­nem Bru­der Ca­mil­le Bau­wens (1849-1885) im Jahr 1873 in Köln ein Bau­ge­schäft er­öff­net, das durch den nach der Reichs­grün­dung in der Rhein­pro­vinz ein­set­zen­den Bau­boom ei­nen fort­wäh­ren­den Auf­schwung nahm. Pe­co Bau­wens be­such­te die Hum­boldt-Ober­re­al­schu­le in Köln, an der er Os­tern 1907 die Ab­itur­prü­fung ab­leg­te. Im Som­mer­se­mes­ter 1907 im­ma­tri­ku­lier­te er sich an der ju­ris­ti­schen Fa­kul­tät der Uni­ver­si­tät Ber­lin, wech­sel­te aber be­reits im Win­ter­se­mes­ter 1907/1908 nach Bonn, wo er dem Corps Sa­xo­nia bei­trat und bis zum 31.3.1910 stu­dier­te. Nach ei­ge­nen An­ga­ben pro­mo­vier­te er am 14.7.1914 in Leip­zig zum Dok­tor der Rech­te, be­le­gen lässt sich dies an­hand der im dor­ti­gen Uni­ver­si­täts­ar­chiv ver­wahr­ten Ver­zeich­nis­se je­doch nicht.

1913 trat Bau­wens in das el­ter­li­che Un­ter­neh­men ein, wel­ches nach dem Tod des Va­ters von der Mut­ter so­wie den äl­te­ren Brü­dern Ca­mil­lus (1882-1954) und Jean (1884-1955) wei­ter­ge­führt wor­den war. Noch im glei­chen Jahr wur­de er mit der Lei­tung der „Ost­ab­tei­lun­g“ der Fir­ma mit ih­ren Nie­der­las­sun­gen in Kö­nigs­berg, Grau­denz und Po­sen be­traut. Wäh­rend des Ers­ten Welt­krie­ges über­nahm Bau­wens in Ab­we­sen­heit sei­ner zum Kriegs­dienst ein­ge­zo­ge­nen Brü­der die al­lei­ni­ge Füh­rung und wur­de in die­ser Zeit vor al­lem mit der bau­li­chen Aus­füh­rung ei­ner Rei­he stra­te­gisch be­deu­ten­der Ver­tei­di­gungs­li­ni­en wie der Sieg­fried­stel­lung be­traut. Auch über das Jahr 1918 hin­aus fun­gier­te er als kauf­män­ni­scher Lei­ter der Fir­ma, die sich in den 1920er Jah­ren auf die Er­rich­tung von Bin­nen­schiff­fahrts­ka­nä­len, Kraft­wer­ken und In­dus­trie­an­la­gen zu spe­zia­li­sie­ren be­gann. Un­ter an­de­rem zeich­ne­te sie für die im Jahr 1930 fer­tig­ge­stell­ten Ford-Wer­ke in Köln-Niehl und die Aus­füh­rung der Au­to­bahn­stre­cke Köln-Bonn ver­ant­wort­lich.

In die­ser Zeit be­gann auch sei­ne Lauf­bahn als Sport­funk­tio­när, der je­doch be­reits ei­ne re­spek­ta­ble Kar­rie­re als ak­ti­ver Fuß­bal­ler vor­an­ge­gan­gen war. Sei­ne Vor­lie­be für das run­de Le­der hat­te Bau­wens in ei­ner Zeit ent­deckt, in wel­cher der Fuß­ball noch ge­ring­schät­zig als Sport der so­zia­len Un­ter­schicht an­ge­se­hen wur­de. Im Jahr 1896 war er, ge­ra­de zehn­jäh­rig, von ei­nem Pfer­de­fuhr­werk er­fasst und da­bei so schwer ver­letzt wor­den, dass ei­ne Am­pu­ta­ti­on des lin­ken Bei­nes un­aus­weich­lich er­schien. Nur dank der Dia­gno­se ei­nes von den El­tern hin­zu­ge­zo­ge­nen bel­gi­schen Spe­zia­lis­ten konn­te es ge­ret­tet wer­den. Nach mehr als ein­jäh­ri­ger Ge­ne­sungs­zeit er­wies sich aus­ge­rech­net der ver­fem­te Fuß­ball­sport als idea­le „The­ra­pie“ zur Kräf­ti­gung des Bei­nes. Bau­wens wuss­te spä­ter zu be­rich­ten, dass er der ein­zi­ge von 600 Schü­lern auf der Ober­re­al­schu­le ge­we­sen sei, der of­fi­zi­ell Fuß­ball ha­be spie­len dür­fen. Zwi­schen 1904 und 1921 kick­te er als Ak­ti­ver für den VfL Köln 1899 auf der Po­si­ti­on des Stür­mers und be­stritt als sol­cher am 16.5.1910 in Duis­burg auch sein ers­tes und ein­zi­ges Län­der­spiel. Bei der 0:3 Nie­der­la­ge ge­gen Bel­gi­en ver­moch­te er sich aber nicht für wei­te­re No­mi­nie­run­gen zu emp­feh­len.

 

Weit­aus be­kann­ter als durch sei­ne Lauf­bahn als ak­ti­ver Fuß­bal­ler wur­de Pe­co Bau­wens durch sei­ne Tä­tig­keit als Schieds­rich­ter. Na­tio­nal und in­ter­na­tio­nal galt er in den 1920er und 1930er Jah­ren als ei­ner der bes­ten sei­ner Zunft. Be­rühmt­heit er­lang­te er als Spiel­lei­ter im End­spiel um die Deut­sche Meis­ter­schaft am 18.6.1922 zwi­schen dem 1. FC Nürn­berg und dem Ham­bur­ger SV. Die Par­tie wur­de von dem selbst un­ter Wa­den­krämp­fen lei­den­den Bau­wens nach mehr­ma­li­ger Ver­län­ge­rung in der 189. Mi­nu­te beim Stand von 2:2 we­gen ein­bre­chen­der Dun­kel­heit ab­ge­bro­chen. Bau­wens lei­te­te auch das Wie­der­ho­lungs­spiel am 6.8.1922, das er in der Ver­län­ge­rung beim Stand von 1:1 ab­pfiff und zu­guns­ten des HSV ent­schied. Nach zwei Platz­ver­wei­sen und zwei ver­let­zungs­be­ding­ten Aus­fäl­len hat­te Nürn­berg nur mehr sie­ben statt der vor­ge­schrie­be­nen acht Spie­ler auf dem Feld ge­habt. Die Ent­schei­dung wur­de spä­ter an­ge­foch­ten, da Bau­wens die Par­tie wäh­rend der Pau­se der Ver­län­ge­rung be­en­det hat­te, was wie­der­um sei­ner­seits ei­nen Re­gel­ver­stoß be­deu­tet hat­te. Auf die­se Wei­se fand die Meis­ter­schaft des Jah­res 1921/1922 letzt­lich kei­nen Sie­ger. Pe­co Bau­wens lei­te­te ins­ge­samt 82 Län­der­spie­le, dar­un­ter auch Par­ti­en auf der bri­ti­schen In­sel und am 15.8.1936 das Fi­na­le des Olym­pi­schen Fuß­ball­tur­niers in Ber­lin zwi­schen Ita­li­en und Ös­ter­reich (2:1). Par­al­lel zu sei­ner Tä­tig­keit als Schieds­rich­ter wur­de Bau­wens be­reits 1925 in die Re­gel­kom­mis­si­on und 1932 in das Exe­ku­tiv­ko­mi­tee der FI­FA ge­wählt. Wäh­rend des Zwei­ten Welt­krie­ges un­ter­nahm er An­stren­gun­gen, den Dach­ver­band un­ter die Kon­trol­le der Ach­sen­mäch­te zu brin­gen, schei­ter­te je­doch. Statt­des­sen wur­de Bau­wens selbst im Mai 1945 aus dem Exe­ku­tiv­ko­mi­tee aus­ge­schlos­sen, wo­ge­gen er en­er­gisch pro­tes­tier­te.

Sei­ne ei­ge­ne Rol­le im „Drit­ten Reich“ ist von zahl­rei­chen Wi­der­sprü­chen ge­prägt. Zwar ging Bau­wens wohl in wei­ten Tei­len mit der na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Welt­an­schau­ung kon­form, hat­te aber durch sei­ne am 16.7.1919 ge­schlos­se­ne Ehe mit der jü­di­schen Kauf­mann­s­toch­ter Eli­sa­beth Gidi­on (1891-1940) auch un­ter Re­pres­sa­li­en zu lei­den. Als „jü­disch ver­sipp­t“ gel­tend, wur­de sein 1933 ge­stell­ter Auf­nah­me­an­trag in die NS­DAP ab­ge­lehnt, am 5.5.1934 er­folg­te der Aus­schluss aus dem Corps Sa­xo­nia. Das Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men flo­rier­te hin­ge­gen auch im „Drit­ten Reich“ und in sei­ner Tä­tig­keit als Sport­funk­tio­när er­wies sich Bau­wens stets als ein zu­ver­läs­si­ger Se­kun­dant des Re­gimes.

Am 16.9.1940 be­ging Eli­sa­beth Bau­wens Selbst­mord, die Hin­ter­grün­de wer­fen noch im­mer Fra­gen auf. Zwei­fels­oh­ne sah sie sich durch das na­tio­nal­so­zia­lis­ti­sche Re­gime ei­nem star­ken psy­chi­schen Druck aus­ge­setzt. Pe­co Bau­wens ver­wies nach 1945 stets auf den Sui­zid sei­ner Ehe­frau, um sich selbst als ein Op­fer des "Drit­ten Rei­ches“ dar­zu­stel­len und sei­nen Kri­ti­kern ent­ge­gen­zu­tre­ten, die ihm ei­ne zu ge­rin­ge Dis­tanz zum Na­tio­nal­so­zia­lis­mus at­tes­tier­ten. Am 1.5.1951 hei­ra­te­te er Jo­han­na Eleo­no­re Schult­heiss, die ge­schie­de­ne Frau des Schwei­zer Di­plo­ma­ten Franz-Ru­dolf von Weiss (1885-1960), in Pad­ding­ton. Aus Bau­wens ers­ter Ehe stamm­ten die Kin­der Pe­ter-Franz (1921-1948) und Li­lo (1927-2010).

Bei der Re­or­ga­ni­sa­ti­on des Fuß­balls in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land soll­te Pe­co Bau­wens, nach­dem er am 1.7.1949 in das Amt des DFB-Vor­sit­zen­den ge­wählt wor­den war, ei­ne zen­tra­le Rol­le zu­fal­len. Dar­über hin­aus fun­gier­te er auch als Vor­sit­zen­der des Lan­des­sport­bun­des NRW und der Ar­beits­ge­mein­schaft der deut­schen Sport­ver­bän­de. 1952 wur­de er auch in das wie­der­ber­grün­de­te Na­tio­na­le Olym­pi­sche Ko­mi­tee ge­wählt. Au­ßer­halb sei­nes sport­po­li­ti­schen En­ga­ge­ments üb­te er das Amt des Prä­si­den­ten der deutsch-lu­xem­bur­gisch-bel­gi­schen In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer mit Sitz in Köln aus.

An der Spit­ze des DFB setz­te sich Bau­wens vor al­lem für die Re­ha­bi­li­ta­ti­on des deut­schen Fuß­balls auf in­ter­na­tio­na­ler Ebe­ne ein. Er tat dies in ei­ner für die un­mit­tel­ba­re Nach­kriegs­zeit au­ßer­or­dent­lich selbst­be­wuss­ten und un­di­plo­ma­ti­schen Wei­se. Be­reits 1949 for­mu­lier­te er: Wir ha­ben drau­ßen wie­der viel gut­zu­ma­chen. Die an­de­ren aber auch ei­ni­ges an uns. Wenn un­se­re Ju­gend in frem­de Län­der geht, soll und braucht sie es nicht mit nie­der­ge­schla­ge­nen Au­gen zu tun. Sie hat die lau­ters­ten Ab­sich­ten, denn wir wol­len in die sport­li­che Völ­ker­fa­mi­lie ein­tre­ten als Men­schen, die das Recht für sich in An­spruch neh­men, gu­te Deut­sche sein zu dür­fen, um gu­te Eu­ro­pä­er und gu­te Welt­bür­ger wer­den zu kön­nen.

Die An­stren­gun­gen blie­ben nicht oh­ne Wir­kung, denn schon am 22.9.1950 wur­de der DFB wie­der in die FI­FA auf­ge­nom­men. Der über­ra­schen­de Ge­winn der Welt­meis­ter­schaft 1954 stell­te da­her nicht zu­letzt ei­nen per­sön­li­chen Tri­umph für Pe­co Bau­wens dar, dem er mit ei­ner um­strit­te­nen, na­tio­na­lis­tisch ge­färb­ten Re­de im Mün­che­ner Lö­wen­bräu­kel­ler am 6.7.1954 auch un­ver­blümt Aus­druck ver­lieh. Der Baye­ri­sche Rund­funk brach die Hör­funk­über­tra­gung die­ser Ver­an­stal­tung kur­zer­hand ab. Auch wäh­rend der Welt­meis­ter­schaft des Jah­res 1958 in Schwe­den ge­riet Bau­wens in die Kri­tik, nach­dem er die um­strit­te­ne Halb­fi­nal­nie­der­la­ge ge­gen den Gast­ge­ber mit an­ti­sch­we­di­schen Äu­ße­run­gen kom­men­tiert hat­te.

Wenn er dem deut­schen Fuß­ball auch früh­zei­tig die Rück­kehr auf die in­ter­na­tio­na­le Büh­ne eb­ne­te, so ist Pe­co Bau­wens den­noch als ein aus­ge­spro­chen kon­ser­va­tiv den­ken­der und han­deln­der Prä­si­dent ein­zu­stu­fen. Für die Ent­wick­lung des na­tio­na­len Fuß­balls er­wies sich vor al­lem sein strik­tes Fest­hal­ten am Ama­teur­sta­tut als hin­der­lich, die von zahl­rei­chen Ex­per­ten wie Sepp Her­ber­ger (1897-1977) oder Franz Kre­mer ge­for­der­te Ein­füh­rung des Be­rufs­fuß­balls lehn­te er ab. Al­lein durch das er­folg­rei­che Ab­schnei­den der Na­tio­nal­mann­schaft bei den Welt­meis­ter­schaf­ten 1954 und 1958 konn­ten die Män­gel im bun­des­deut­schen Ver­eins­fuß­ball ka­schiert wer­den. Erst auf dem letz­ten von Bau­wens ge­lei­te­ten DFB-Bun­des­tag am 14.7.1962 in Dort­mund konn­ten mit der Ein­füh­rung der Bun­des­li­ga die Wei­chen für ei­ne pro­fes­sio­nel­le Zu­kunft des deut­schen Fuß­balls ge­stellt wer­den. Der an Leuk­ämie er­krank­te Bau­wens, der be­reits 1949 ge­äu­ßert hat­te, dass er sich nur als Platz­hal­ter für die Ju­gend se­he, trat an die­sem Tag von sei­nem Amt zu­rück, wur­de aber zu­gleich zum ers­ten Eh­ren­prä­si­den­ten des DFB ge­wählt. Be­reits am 25.7.1959 war er in An­er­ken­nung sei­ner Leis­tun­gen als Schieds­rich­ter mit dem DFB-Eh­ren­schild aus­ge­zeich­net wor­den. Ne­ben zahl­rei­chen wei­te­ren Eh­run­gen hat­te er an­läss­lich sei­nes 70. Ge­burts­ta­ges 1956 auch das Bun­des­ver­dienst­kreuz ver­lie­hen be­kom­men.

Pe­co Bau­wens starb am 17.11.1963 in den städ­ti­schen Kran­ken­an­stal­ten Köln-Mer­heim. Er wur­de auf dem Fried­hof Me­la­ten bei­ge­setzt, die Mit­glie­der der Welt­meis­ter­elf von 1954 Horst Eckel (ge­bo­ren 1932), Wer­ner Lie­brich (1927-1995), To­ni Tu­rek und Fritz Wal­ter (1920-2000) tru­gen sei­nen Sarg. Spä­ter wur­de er Na­mens­pa­te der Pe­co-Bau­wens-Al­lee in Köln-Mün­gers­dorf.

Literatur

Baum, Ralf-Joa­chim, „Wir wol­len Män­ner, wir wol­len Ta­ten!“ Deut­sche Corps­stu­den­ten 1848 bis heu­te, Ber­lin 1998, S. 405-406.

Bau­wens, Pe­ter (Hg.), 100 Jah­re Bau­wens – dem Neu­en zu­ge­tan, dem Al­ten ver­wach­sen, Köln 1973.

Ha­ve­mann, Nils, Fuß­ball un­term Ha­ken­kreuz - Der DFB zwi­schen Sport, Po­li­tik und Kom­merz, Frank­furt a. M. 2005.

Online

Dr. Pe­co Bau­wens. Der Schieds­rich­ter mit dem of­fe­nen Wort(Bio­gra­phie auf der Home­page des DFB). [On­line]

Peco Bauwens, Porträtfoto. (Deutscher Fußball-Bund)

 
Zitationshinweis

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Thomann, Björn, Peco Bauwens, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/peco-bauwens-/DE-2086/lido/57c575e63f36a2.92887888 (12.12.2018)