Edmund Conen

Fußballspieler und -trainer (1914-1990)

Marius Kley (St. Augustin)

Edmund Conen, Porträtfoto. (Deutscher Fußball-Bund)

Ed­mund Co­nen war ein deut­scher Fuß­ball­spie­ler und –trai­ner, der ins­be­son­de­re vor dem Zwei­ten Welt­krieg als ei­ner der er­folg­reichs­ten Tor­jä­ger des Lan­des in Er­schei­nung trat. Nach Gerd Mül­ler (ge­bo­ren 1945) weist er bis heu­te die bes­te Tref­fer­quo­te für die Deut­sche Fuß­ball­na­tio­nal­mann­schaft auf.

„Ed“ wur­de am 10.11.1914 in Ür­zig an der Mit­tel­mo­sel als Sohn ei­nes Schnei­der­meis­ters ge­bo­ren. Die Fuß­ball-Fas­zi­na­ti­on wur­de ihm ge­wis­ser­ma­ßen mit in die Wie­ge ge­legt. Sei­ne vier äl­te­ren Brü­der hat­ten 1921 ge­mein­sam mit ei­nem Schwa­ger den ört­li­chen Fuß­ball­club ge­grün­det. Dass Ed­mund 1924 eben­falls Fuß­bal­ler wur­de und das beim SV Ür­zig, war nur fol­ge­rich­tig. Schon bald er­wies sich, dass der Stepp­ke vie­len sei­ner Al­ters­ge­nos­sen in fuß­bal­le­ri­scher Hin­sicht über­le­gen war. Und so de­bü­tier­te er be­reits mit 13 Jah­ren in der ers­ten Her­ren­mann­schaft des SV.

1928 sie­del­te die Fa­mi­lie Co­nen nach Saar­brü­cken um, wo der Va­ter ein Le­bens­mit­tel­ge­schäft über­nahm. Mit dem Um­zug nahm Ed­munds Fuß­ball-Kar­rie­re an ­Fahrt auf, wäh­rend sei­ne Brü­der nun al­le­samt die Stol­len­schu­he an den Na­gel häng­ten. Beim FV Saar­brü­cken fand der ta­len­tier­te Nach­wuchs­ki­cker in dem Trai­ner An­ton Un­seld (ge­stor­ben 1932) ei­nen ganz per­sön­li­chen För­de­rer und er­hielt den nö­ti­gen Fein­schliff. Co­nen ar­bei­te­te sich in­ner­halb kur­zer Zeit von der drit­ten in die ers­te Ju­gend­mann­schaft vor. Sein Auf­tritt im Vor­spiel ei­nes Ver­bands­tref­fens Süd­deutsch­land ge­gen West­deutsch­land 1931 war schlie­ß­lich sein Sprung­brett zu den „Gro­ßen“ – Co­nen er­ziel­te in die­ser Par­tie nicht we­ni­ger als sie­ben To­re und wur­de post­wen­dend mit erst 16 Jah­ren in die 1. Her­ren­mann­schaft des FVS be­ru­fen. Die „un­barm­her­zi­ge Feu­er­tau­fe“ ge­gen den am­tie­ren­den Meis­ter VfR Mann­heim ver­lief je­doch ent­täu­schend. Co­nen konn­te dem Spiel zu kei­nem Zeit­punkt sei­nen Stem­pel auf­drü­cken, und am En­de gin­gen die Saar­brü­cker mit 1:5 un­ter. Doch be­reits in der nächs­ten Par­tie ge­gen Kai­sers­lau­tern ließ er sein gro­ßes Po­ten­zi­al auf­blit­zen. Beim Re­mis ge­gen die Pfäl­zer lie­fer­te der jun­ge Stür­mer ei­nen en­ga­gier­ten Auf­tritt und er­ziel­te sei­ne ers­ten bei­den Pflicht­spiel­to­re. Da­nach war er aus der ers­ten Elf der Schwarz-Blau­en nicht mehr weg zu den­ken. Am En­de sei­ner De­büt-Sai­son 1931/1932 war er mit 33 er­ziel­ten Tref­fern nicht nur süd­deut­scher Schüt­zen­kö­nig, son­dern auch zum ge­fei­er­ten Pu­bli­kums­lieb­ling der Saar­brü­cker Fuß­ball­fach­welt avan­ciert. Vie­len blieb da­bei vor al­lem Co­nens Auf­tritt im Der­by ge­gen den FK Pir­ma­sens in Er­in­ne­rung. Beim tri­um­pha­len 3:1-Sieg zeich­ne­te er mit ei­nem lu­pen­rei­nen Hat­trick für al­le Tref­fer der Schwarz-Blau­en ver­ant­wort­lich.

 

Sol­che gro­ßar­ti­gen Leis­tun­gen blie­ben na­tür­lich auch in Ber­lin nicht ver­bor­gen. Und so wur­de Co­nen schon wäh­rend sei­ner Pre­mie­ren-Sai­son erst­mals zu ei­nem Lehr­gang für Na­tio­nal­spie­ler ein­ge­la­den. Bis zum ers­ten Pflicht­spiel-Auf­tritt im schwarz-wei­ßen Dress soll­te es frei­lich noch ein we­nig dau­ern. Doch An­fang 1934 war es dann so weit: Aus dem Ra­dio er­fuhr der 19-jäh­ri­ge Stür­mer von sei­ner No­mi­nie­rung für das Län­der­spiel ge­gen die Un­garn am 14. Ja­nu­ar in Frank­furt am Main. Was folg­te, klingt zu­nächst wie ein Ein­stand nach Maß. Rund 38.000 Zu­schau­er, dar­un­ter über 1.000 saar­län­di­sche Fuß­ball­freun­de, die in vier über­füll­ten Son­der­zü­gen in die Main­me­tro­po­le an­ge­reist wa­ren, ver­folg­ten den Auf­tritt des deut­schen Teams. Sie wur­den Zeu­gen ei­nes sou­ve­rä­nen 3:1-Sie­ges, bei dem Co­nen so­gleich durch ei­nen Flug­kopf­ball sein ers­tes Län­der­spiel­tor ge­lang. Das Pu­bli­kum war ver­zückt. Doch un­gleich nüch­ter­ner be­wer­te­te Reichs­trai­ner Ot­to Nerz (1892-1949) die Leis­tung des jun­gen An­grei­fers. So ließ er sich gar zu der Äu­ße­rung hin­rei­ßen, Co­nen ha­be an die­sem Tag zum ers­ten und zu­gleich letz­ten Mal für Deutsch­land ge­spielt. Der jun­ge Ed­mund ent­sprach ein­fach nicht dem Nerz­schen Ide­al­ty­pus des Mit­tel­stür­mers in Ge­stalt ei­nes bru­ta­len „Bre­cher­s“. Im Ge­gen­teil ver­kör­per­te der Saar­län­der viel mehr den ele­gan­ten, tech­nisch ver­sier­ten Stür­mer mo­der­ner Prä­gung, der nicht nur als eis­kal­ter Voll­stre­cker glänz­te, son­dern sich re­gel­mä­ßig auch ins Mit­tel­feld zu­rück­fal­len ließ, um am Auf­bau des ei­ge­nen Kom­bi­na­ti­ons­spiels mit­zu­wir­ken.

Der Übungs­lei­ter muss­te je­doch schon bald sei­nen Irr­tum ein­ge­ste­hen. Im Hin­blick auf die Welt­meis­ter­schaft 1934 in Ita­li­en kam er um den jun­gen „Rol­ly“, wie Co­nen nun von sei­nen Kol­le­gen in An­spie­lung auf ei­ne zeit­ge­nös­si­sche Ro­man­fi­gur ge­nannt wur­de, nicht mehr her­um. Al­ler­dings tru­gen zum Um­den­ken des Coa­ches nicht al­lein Co­nens ge­zeig­te Leis­tun­gen bei. Es war auch das Ver­let­zungs­pech an­de­rer Ak­teu­re, das Nerz zwang, den Saar­brü­cker er­neut in den Fo­kus zu neh­men. Rück­bli­ckend soll­te das Tur­nier zum ab­so­lu­ten Kar­rier­ehö­he­punkt Ed­mund Co­nens wer­den. Völ­lig über­ra­schend lan­de­te die deut­sche Aus­wahl, die erst­ma­lig bei ei­nem sol­chen Welt­tur­nier star­te­te, auf ei­nem gu­ten drit­ten Platz. Und „Rol­ly“ nutz­te die Chan­ce, auf gro­ßer Büh­ne sei­ne her­aus­ra­gen­den Fä­hig­kei­ten un­ter Be­weis zu stel­len. Be­reits im Er­öff­nungs­spiel „zer­leg­te“ Co­nen die Bel­gi­er qua­si im Al­lein­gang und er­ziel­te beim tri­um­pha­len 5:2 ei­nen lu­pen­rei­nen Hat­trick. Ins­ge­samt netz­te „Ed“ in die­sem Tur­nier vier­mal und galt mit die­ser Aus­beu­te lan­ge Zeit als ei­ner der Tor­schüt­zen­kö­ni­ge. Erst 72 Jah­re spä­ter wur­de ihm die­ser Ti­tel ab­er­kannt, als nach­träg­lich dem Tsche­cho­slo­wa­ken Ol­dřich Ne­jed­lý (1909-1990) ein wei­te­rer Tref­fer gut­ge­schrie­ben und er da­mit zum al­lei­ni­gen Tor­schüt­zen­kö­nig er­nannt wur­de. Die in­ter­na­tio­na­le Fach­pres­se schwärm­te und wähl­te den jun­gen Co­nen zum Mit­tel­stür­mer des Tur­niers.

Edmund Conen und der belgische Torwart Andre Vandeweyer im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 1934. In diesem Spiel gelang Conen ein Hattrick zum 3:2, 4:2 und zum Endstand von 5:2. (Deutsches Historisches Museum, Berlin)

 

Nach der Welt­meis­ter­schaft hielt die Glücks­sträh­ne zu­nächst an. Ed­mund Co­nen spiel­te äu­ßerst er­folg­reich für den FV Saar­brü­cken und konn­te am En­de der Sai­son 1934/1935 den Auf­stieg in die Gau­li­ga fei­ern. Doch kurz dar­auf er­folg­te der gro­ße Ab­sturz. Co­nen er­krank­te an ei­ner so ge­nann­ten Herz­neu­ro­se, in de­ren Fol­ge er rund drei Jah­re voll­stän­dig von der Fuß­ball­büh­ne ver­schwand. Bei die­ser Form der Angst­stö­rung krei­sen die Ge­dan­ken des Be­trof­fe­nen per­ma­nent um den Zu­stand des ei­ge­nen Her­zens und die Ge­wiss­heit, trotz at­tes­tier­ter Ge­sund­heit an ei­ner schwe­ren Herz­krank­heit zu lei­den. Es folg­ten Kur­auf­ent­hal­te in ver­schie­de­nen Bä­dern, die je­doch al­le­samt wir­kungs­los blie­ben. Schlie­ß­lich nahm Co­nen sein Schick­sal selbst in die Hand und ver­ord­ne­te sich ei­ne Art Schock-The­ra­pie. Er ent­schied sich 1938 – ob­wohl er im Vor­jahr auf­grund sei­ner Krank­heit noch frei­ge­stellt wor­den war –  be­wusst da­für, dem Ein­be­ru­fungs­be­fehl zum Mi­li­tär zu fol­gen: "Jetzt woll­te ich das Wag­nis un­ter al­len Um­stän­den auf mich neh­men. Ent­we­der ich wür­de durch den Kom­miss wie­der ins Le­ben zu­rück­fin­den und ein Kerl wer­den, oder ich wür­de an ihm kre­pie­ren." Die ers­ten Mo­na­te bei der mo­to­ri­sier­ten Ar­til­le­rie in Ne­ckar­sulm wa­ren für Co­nen ein Alb­traum, doch er biss sich durch. Und ganz all­mäh­lich ent­wi­ckel­te er wie­der Ver­trau­en in den ei­ge­nen Kör­per. Auf dem Ka­ser­nen­hof trat er erst­mals seit Jah­ren wie­der ge­gen ei­nen Fuß­ball und nahm spä­ter gar an ei­nem Spiel sei­ner Bat­te­rie ge­gen ei­ne Pa­der­born-Aus­wahl teil.

Die Nach­richt mach­te die Run­de: „Mit dem Ed­mund ist wie­der zu rech­nen!“ Und als­bald häuf­ten sich beim Re­kon­va­les­zen­ten An­ge­bo­te di­ver­ser Gro­ß­clubs. Co­nen ent­schied sich schlie­ß­lich für die Stutt­gar­ter Ki­ckers, oder viel mehr für de­ren ös­ter­rei­chi­schen Trai­ner Os­si Mül­ler (ge­bo­ren 1904). Die­ser er­wies sich als fein­füh­li­ger, ge­schick­ter Psy­cho­lo­ge im Um­gang mit dem sen­si­blen Stür­mer. Er ver­moch­te, Co­nens Ehr­geiz aufs Neue zu ent­fa­chen und ihn zu­gleich wei­ter im Ver­trau­en in den ei­ge­nen Kör­per zu be­stär­ken. „Ed“ zahl­te es dem Übungs­lei­ter auf sei­ne Art zu­rück: Denn als Co­nen end­lich wie­der auf dem Platz stand, schien es bei­na­he so, als wä­re er nie weg ge­we­sen. Mit ihm er­klom­men die Ki­ckers un­ge­ahn­te Hö­hen. Am En­de schei­ter­ten sie beim Kampf um den Ein­zug ins End­spiel um die deut­sche Meis­ter­schaft nur knapp.

Die­se Leis­tung blieb auch dem neu­en Reichs­trai­ner Sepp Her­ber­ger (1897-1977) nicht ver­bor­gen. Er er­mög­lich­te dem Saar­län­der schlie­ß­lich auch ein Come­back im schwarz-wei­ßen Dress. Am 25.6.1939 wur­de die Aus­wahl Dä­ne­marks in Ko­pen­ha­gen von der deut­schen Mann­schaft um den Sturm­füh­rer Co­nen sou­ve­rän mit 2:0 be­zwun­gen. Ins­ge­samt 28 Län­der­spie­le be­stritt Co­nen zwi­schen 1934 und 1942 für den DFB und er­ziel­te da­bei 27 To­re, was ei­ner Tref­fer­quo­te von 0,96 ent­spricht. Da­mit ran­giert er noch heu­te hin­ter Gerd Mül­ler als zwei­tef­fek­tivs­ter deut­scher Tor­jä­ger al­ler Zei­ten. Auch sein letz­tes Län­der­spiel war er­folg­reich. Da­bei wur­de das Team der Un­garn am 3.5.1942 nach 1:3-Rück­stand noch mit 5:3 be­siegt.

Nach Be­en­di­gung des Krie­ges, in dem er in der Ei­fel in ame­ri­ka­ni­sche Kriegs­ge­fan­gen­schaft ge­ra­ten war, um da­nach ei­ni­ge Mo­na­te in ei­nem nord­fran­zö­si­schen La­ger zu ver­brin­gen, war Co­nen wie­der für die Ki­ckers im Ein­satz. Nur 24 Stun­den nach sei­ner Rück­kehr stand er bei ei­nem Po­kal­spiel ge­gen Sin­del­fin­gen wie­der auf dem Platz. In den fol­gen­den Jah­ren ließ „Ed“ sei­ne Kar­rie­re bei den Blau-Wei­ßen all­mäh­lich aus­klin­gen, oh­ne je­doch sei­ne le­gen­dä­re Treff­si­cher­heit ein­zu­bü­ßen. So er­ziel­te er bis 1950 in 143 Ober­li­ga-Spie­len „sat­te“ 68 To­re und war fes­ter Be­stand­teil des so ge­nann­ten „Hun­dert-To­re-Sturm­s“. Un­ter die­sem Ober­be­griff ging die bis heu­te er­folg­reichs­te Spiel­zeit der ge­sam­ten Ki­ckers-His­to­rie (1947/1948) in die An­na­len ein, in der die De­ger­lo­cher un­fass­ba­re 113 To­re er­zie­len konn­ten und nur auf­grund der po­li­ti­schen Um­stän­de nicht an den Aus­schei­dungs­spie­len um die Deut­sche Meis­ter­schaft teil­neh­men durf­ten.

Ab 1952 star­te­te Ed­mund Co­nen sei­ne Trai­ner­kar­rie­re. Ers­te Sta­ti­on war Ein­tracht Braun­schweig, das jüngst vom DFB we­gen des Ver­dachts der Spiel­ma­ni­pu­la­ti­on in die Zweit­klas­sig­keit ver­bannt wor­den war. „Aus die­ser Ein­tracht ist et­was zu ma­chen“, war sich der ehe­ma­li­ge Na­tio­nal­spie­ler von Be­ginn an si­cher. Und er soll­te Recht be­hal­ten. Nach­dem das Team völ­lig un­ge­fähr­det die Meis­ter­schaft in der Ama­teur­li­ga Nie­der­sach­sen-Ost ein­ge­fah­ren hat­te, ga­ben sich die Blau-Gel­ben auch in der Auf­stiegs­run­de kei­ne Blö­ße und konn­ten be­reits am vor­letz­ten Spiel­tag nach ei­nem 3:0 über den VfL Wolfs­burg die Rück­kehr in die Ober­li­ga be­ju­beln. Auch die fol­gen­de Come­back-Sai­son wur­de zu ei­nem Rie­sen­er­folg. Völ­lig über­ra­schend lan­de­te die Ein­tracht am En­de auf ei­nem star­ken vier­ten Rang und hat­te – so wie es Co­nen be­reits zum Auf­takt der Se­rie pro­phe­zeit hat­te – mit dem Ab­stiegs­kampf zu kei­nem Zeit­punkt et­was zu tun. Das soll­te auch wäh­rend der zwei wei­te­ren Spiel­zei­ten so blei­ben, die sich „Ed“ bei den Nie­der­sach­sen im Sat­tel hielt. Da sich der Club je­doch eben­so we­nig in der obe­ren Ta­bel­len­re­gi­on fest­zu­setz­ten ver­moch­te und Ge­fahr lief, sich dau­er­haft im Mit­tel­maß zu ver­lie­ren, mach­te Co­nen nach der Sai­son 1955/1956 frei­wil­lig sei­nen Trai­ner­stuhl frei, um den Braun­schwei­gern ei­nen kom­plet­ten Neu­an­fang zu er­mög­li­chen.

Von Braun­schweig zog es ihn ins Ber­gi­sche Land. Dort heu­er­te er beim Ober­li­gis­ten Wup­per­ta­ler SV Bo­rus­sia an, den er nach ei­ner durch­wach­se­nen Sai­son auf den 9. Platz führ­te. An­schlie­ßend be­treu­te er für drei Jah­re den Werks­club Bay­er 04 Le­ver­ku­sen, ehe er in­ner­halb der Stadt zum Ver­bands­li­gis­ten SV Schle­busch wech­sel­te. Sei­ne letz­te Sta­ti­on war schlie­ß­lich der BV 01 Op­la­den, mit dem er 1970 in die Lan­des­li­ga Mit­tel­rhein auf­stieg. Nach Ab­schluss sei­nes Trai­ner­tä­tig­keit ar­bei­te­te Co­nen beim Bun­des­bahn-Aus­bes­se­rungs­werk in Op­la­den (heu­te Stadt Le­ver­ku­sen). Er ver­starb am 5.3.1990 in Le­ver­ku­sen.

Werke

Ed­mund Co­nen er­zählt. Er­in­ne­run­gen des 28­fa­chen Sturm­füh­rers der deut­schen Na­tio­nal­mann­schaft, Stutt­gart 1950.

Literatur

Feld­herrn der Fuß­ball­schlach­ten. Die pa­cken­de Le­bens­ge­schich­te be­rühm­ter deut­scher Mit­tel­stür­mer, hg. vom Ver­lag „Der Ki­cker“, be­arb. v. H. J. Müllen­bach/Frie­de­bert Be­cker, Kas­sel 1990 (Nach­druck der Aus­ga­be Ber­lin 1941).

Online

Ein­trag „Co­nen, Ed­mun­d“, in: Mun­zin­ger On­line/Sport – In­ter­na­tio­na­les Sport­ar­chiv. [On­line]

Edmund Conen im Trikot des FV Saarbrücken, 1934.

 
Zitationshinweis

Bitte geben Sie beim Zitieren dieses Beitrags die exakte URL und das Datum Ihres Besuchs dieser Online-Adresse an.

Kley, Marius, Edmund Conen, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/edmund-conen/DE-2086/lido/57c68d574ef257.93344090 (23.06.2018)