Adolf III. von Berg

Graf von Berg (vor 1175-1218, Regierungszeit um 1190-1218)

Alexander Berner (Essen)

Adolf III. von Berg, Ausschnitt der Ahnengalerie auf Schloss Burg. (Schloss Burg a/d Wupper)

Adolf III. re­prä­sen­tier­te ge­mein­sam mit sei­nem Bru­der En­gel­bert, ab 1217 Erz­bi­schof von Köln , die äl­te­ren Gra­fen auf dem Hö­he­punkt ih­rer Macht. Er ­ver­dich­te­te und er­wei­ter­te ber­gi­sche Herr­schafts­rech­te. Im deut­schen Thron­streit be­wies er ein er­staun­li­ches Ge­spür für kom­men­de Ent­wick­lun­gen, wo­von er wirt­schaft­lich pro­fi­tier­te. Sein Tod auf den fünf­ten Kreuz­zug stand zwar in ei­ner ge­wis­sen Fa­mi­li­en­tra­di­ti­on, läu­te­te aber auch den dy­nas­ti­schen Nie­der­gang sei­ner Fa­mi­lie ein.

Adolf III. be­herrsch­te als Graf von Berg e­ben­je­ne Graf­schaft von un­ge­fähr 1190 bis zu sei­nem Ab­le­ben am 7.8.1218. Er war der äl­tes­te Sohn aus der ­Ver­bin­dung zwi­schen Graf En­gel­bert von Berg (vor 1140-1189) und Mar­ga­re­the, ei­ner Toch­ter Graf Hein­richs von Gel­dern (um 1117-1182). Sein jün­ge­rer Bru­der En­gel­bert er­reich­te als Erz­bi­schof von Köln, Her­zog des rhei­nisch-west­fä­li­schen Du­kats, Reichs­ver­we­ser und tu­tor Hein­richs (VII.) (1211-1242, 1220 rö­misch-deut­scher Kö­nig) ei­ne viel grö­ße­re Pro­mi­nenz, was sich auch in der eher sel­te­nen wis­sen­schaft­li­chen Be­schäf­ti­gung mit Adolf nie­der­schlägt. Ei­ne Schwes­ter, de­ren Na­men nicht über­lie­fert ist, leb­te als Non­ne im west­fä­li­schen Klos­ter Öl­ing­hau­sen. Ver­hei­ra­tet war Adolf mit ei­ner Ber­tha, die mög­li­cher­wei­se dem Haus Sayn ent­stamm­te, doch feh­len da­für ein­deu­ti­ge Be­le­ge. Aus die­ser Ehe ging die ­Toch­ter Irm­gard (spä­tes­tens 1204-1248 oder 1249) als ein­zi­ges über­le­ben­des Kind her­vor. Sie wur­de spä­tes­tens 1216 mit Hein­rich, dem spä­te­ren Her­zog von Lim­burg und Graf von Berg (1225-1248), ver­mählt. Die für po­li­ti­sche Ent­schei­dun­gen im Mit­tel­al­ter so wich­ti­ge Ver­wandt­schaft ver­band Adolf nach West­fa­len mit den Li­ni­en der Gra­fen von Al­te­na aus dem Haus Berg (Al­te­na-Mark, Al­te­na-Isen­berg) und den Gra­fen von Teck­len­burg, im Wes­ten un­ter an­de­rem mit den Gra­fen von Gel­dern, Loon, Flan­dern und den Her­zö­gen von Bra­bant.

Nach­dem sein Va­ter En­gel­bert auf dem drit­ten Kreuz­zug im Jahr 1189 bei Bra­niče­vo (heu­ti­ges Ba­nat) ver­stor­ben war, folg­te ihm Adolf als Graf von Berg nach. Mög­li­cher­wei­se half ihm sein gleich­na­mi­ger On­kel (Adolf der Äl­te­re) bei der Herr­schafts­über­nah­me, in­dem er den jun­gen Gra­fen bis 1197 bei­zei­ten in Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten ver­trat. Adolf erb­te von sei­nem Va­ter ei­ne herr­schaft­lich gut durch­drun­ge­ne Graf­schaft, die sich vor al­lem rechts­rhei­nisch zwi­schen Wup­per und Sieg bis nach West­fa­len ent­fal­tet hat­te. Es ge­lang ihm, dem er­erb­ten Be­sitz ei­ni­ges hin­zu­zu­fü­gen. So fie­len die rechts­rhei­ni­schen Gü­ter der Edel­her­ren von Ty­vern (Te­ve­ren bei Gei­len­kir­chen) bei Him­mel­geist (heu­te Stadt Düs­sel­dorf) an Adolf. Die­se Lie­gen­schaf­ten und Rech­te sind die frü­hes­ten nach­weis­ba­ren ber­gi­schen Er­wer­bun­gen nörd­lich der Wup­per. Zu­dem er­lang­te Adolf spä­tes­tens im Jahr 1217 die ein­träg­li­che Vog­tei  über das Da­men­stift Ger­res­heim (heu­te Stadt Düs­sel­dorf). Es ist an­zu­neh­men, dass der Ber­ger die ­Ent­wick­lung sei­ner Graf­schaft durch die Ro­dung be­wal­de­ter Ge­bie­te und die Ver­grö­ße­rung sei­ner Dienst­mann­schaft för­der­te. Ho­fäm­ter wie Truch­sess (da­pi­fer) und Mund­schenk (pin­cer­na) sind für sei­ne Herr­schafts­zeit erst­mals im Ber­gi­schen be­legt. Auch un­ter­stütz­te er die Ent­wick­lung des _op­pi­dum  _Wip­per­fürth, das er von Steu­er­las­ten be­frei­te.

Als rechts­hei­ni­scher Nach­bar de­s Erz­stifts wa­ren für Adolf von Berg gu­te Be­zie­hun­gen zu den Erz­bi­schö­fen von Köln, den mäch­tigs­ten Män­nern im ­Nord­wes­ten des Reichs, von zen­tra­ler Be­deu­tung. Glei­cher­ma­ßen war für die Köl­ner Erz­bi­schö­fe ein gu­tes Ein­ver­neh­men mit den ber­gi­schen Gra­fen wich­tig, führ­ten doch die Ver­kehrs­we­ge zu den köl­ni­schen Gü­tern in West­fa­len durch die Graf­schaft Berg. In den Jah­ren vor dem Herr­schafts­an­tritt Adolfs war es den Ber­gern ge­lun­gen, mit Bru­no II. (Epis­ko­pat 1131-1137) un­d Fried­rich II. zwei Fa­mi­li­en­mit­glie­der auf­ ­den Erz­bi­schofs­stuhl der Rhein­me­tro­po­le wäh­len zu las­sen. Kurz nach dem Tod En­gel­berts von Berg er­lang­te auch Adolfs On­kel Bru­no im Jahr 1191 al­s Bru­no III. das höchs­te Amt  in der Kir­chen­pro­vinz. Der jun­ge Adolf III. war noch nicht in der La­ge, sei­nen On­kel aus­ ei­ge­ner Kraft wir­kungs­voll zu un­ter­stüt­zen, doch konn­te sich die ber­gi­sche Frak­ti­on in­ner­halb des Dom­ka­pi­tels und Prio­ren­kol­legs auf die Wirk­sam­keit der be­ste­hen­den ver­wandt­schaft­li­chen Netz­wer­ke ver­las­sen. Die In­ter­es­sen der Ber­ger ver­tra­ten in die­sem Fall ne­ben Adolf be­son­ders die Her­zö­ge von Bra­bant und Lim­burg er­folg­reich ge­gen den be­reits ge­wähl­ten Kan­di­da­ten der Par­tei um die Gra­fen von Are-Hoch­sta­den, Lo­thar von Hoch­sta­den. Je­ner wuss­te so­gar Kö­nig Hein­rich VI. (Re­gie­rungs­zeit als rö­misch-deut­scher Kö­nig 1169-1197, ab 1191 Kai­ser) hin­ter sich, konn­te sich aber den­noch nicht durch­set­zen. Der ber­gi­sche Ein­fluss am Köl­ner Hof blieb auch un­ter dem Nach­fol­ger Bru­nos, Adolf von Al­te­na, er­hal­ten. An der Sei­te sei­nes Vet­ters wuchs Adolf III. in die po­li­ti­sche Land­schaft des Nie­der­rheins hin­ein. Im bra­ban­tisch-gel­dri­schen ­Kon­flikt ver­mit­tel­te der Ber­ger im Jahr 1202 ge­mein­sam mit Adolf von Al­te­na zwi­schen Ot­to von Gel­dern (Re­gie­rungs­zeit 1182-1207) und Hein­rich von Bra­bant (Re­gie­rungs­zeit als Her­zog von Bra­bant 1183-1235), wo­zu ihn ei­ner­seits sei­ne Ver­wandt­schaft zu den Kon­flikt­par­tei­en, an­de­rer­seits sein An­se­hen qua­li­fi­ziert ha­ben dürf­ten. Die nächt­li­che Flucht der ber­gi­schen Vet­tern aus Lö­wen vor den Hä­schern Hein­richs be­legt al­ler­dings deut­lich, dass Ver­wandt­schaft kei­ne Ga­ran­tie für ein­träch­ti­ges po­li­ti­sches Han­deln dar­stell­te, son­dern le­dig­lich ei­ne mög­li­che Grund­la­ge. Im Jahr 1204 be­tei­lig­te sich Adolf III. von Berg wie­der an ei­nem Kon­flikt im Links­rhei­ni­schen, näm­lich dem Erb­fol­ge­krieg um die Graf­schaft Hol­land. Hier un­ter­stütz­te er die An­sprü­che sei­nes Ver­wand­ten, des Gra­fen Lud­wig II. von Loon (Re­gie­rungs­zeit 1196/97-1218). Die­se bei­den Bei­spie­le sol­len ge­nü­gen, um den Schwer­punkt der po­li­ti­schen Be­tä­ti­gung Adolfs III. im Rhei­ni­schen, nicht im West­fä­li­schen zu ver­or­ten. Im Deut­schen Thron­streit hielt sich Adolf zu­nächst an die Ent­schei­dun­gen sei­nes Vet­ters Adolf von Al­te­na. Wäh­rend er aus na­he­lie­gen­den wirt­schaft­li­chen In­ter­es­sen (Eng­land­han­del) zu­nächst Ot­to IV. (1198-1218 rö­misch-deut­scher Kö­nig, ab 1209 Kai­ser), un­ter­stütz­te, wech­sel­te er 1204 im Ge­fol­ge des Köl­ners in das La­ger Phil­ipps von Schwa­ben (1198 zum rö­misch-deut­schen Kö­nig ge­wählt, er­mor­det 1208). Den Nach­fol­ger des dar­auf­hin ab­ge­setz­ten Adolf von Al­te­na, Bru­no von Sayn (Epis­ko­pat 1205-1208), be­kämpf­te der Ber­ger mit mi­li­tä­ri­schen Mit­teln. Nach dem Tod so­wohl Phil­ipps als auch Bru­nos im Jahr 1208 schloss sich Adolf er­neut Ot­to und dem neu­ge­wähl­ten Erz­bi­schof Diet­rich von Hen­ge­bach (Epis­ko­pat 1208-1212/1215) an. Vier Jah­re spä­ter nahm er ge­mein­sam mit sei­nem Bru­der En­gel­bert am so­ge­nann­ten Al­bi­genser­kreuz­zug teil, u.a. wahr­schein­lich als Bu­ß­leis­tung für wäh­rend der Aus­ein­an­der­set­zun­gen im Erz­stift  ver­ur­sach­te Schä­den. Spä­tes­tens nach der Schlacht von Bou­vi­nes 1214 un­ter­stütz­te er dann Fried­rich II. (Re­gie­r­uns­g­zeit 1212-1250) Adolf von Berg ent­schied sich im Thron­streit mit be­mer­kens­wer­tem Spür­sinn für das je­weils po­li­tisch Op­por­tu­ne und zog dar­aus Ge­winn, bei­spiels­wei­se in Form von Pri­vi­le­gi­en für das ber­gi­sche ‚Haus­klos­ter‘ Al­ten­berg. Nach der Krö­nung Fried­richs II. (Re­gie­rungs­zeit als rö­misch-deut­scher Kö­nig 1212/15-1250, ab 1220 als Kai­ser) 1215 in Aa­chen be­frei­te Adolf in kö­nig­li­chem Auf­trag Bi­schof Ot­to I. von Müns­ter (Epis­ko­pat 1204-1218) aus der Fes­tung Kai­sers­werth (heu­te Stadt Düs­sel­dorf), wo­mit er dem Stau­fer  s­ei­ne Loya­li­tät und mi­li­tä­ri­sche Eig­nung de­mons­trier­te, was sich im Fol­ge­jahr in des­sen Un­ter­stüt­zung der Wahl En­gel­berts von Berg zum Köl­ner Erz­bi­schof aus­zahl­te. Das Ver­hält­nis Adolfs zu sei­nem nun un­gleich mäch­ti­ge­ren Bru­der war von Ein­mü­tig­keit ge­prägt.

Im Be­reich der Fröm­mig­keit be­wies Adolf III. von Berg Kon­ti­nui­tät zu sei­nem Va­ter En­gel­bert, den er sehr ver­ehr­te, ließ sich aber nicht auf ei­ne be­stimm­te be­vor­zug­te Fröm­mig­keits­form fest­le­gen. Er för­der­te die Zis­ter­zi­en­ser in Al­ten­berg (heu­te Ge­mein­de Oden­thal), die Jo­han­ni­ter im ber­gi­schen Herr­schafts­zen­trum Burg an der Wup­per (heu­te Stadt So­lin­gen), aber auch die Prä­mons­tra­ten­ser in Knecht­ste­den (heu­te Stadt Dor­ma­gen) und an­de­re Ein­rich­tun­gen. Von be­son­de­rer Re­le­vanz ist die – im Grun­de rechts­wid­ri­ge – Schen­kung des Reichs­hofs Die­ren an den Deut­schen Or­den, die Adolf im Jahr 1218 wäh­rend des fünf­ten Kreuz­zugs in Ägyp­ten vor­nahm. Weil Fried­rich II. im Fol­ge­jahr die­se Zu­wen­dung bil­lig­te, hat­te Adolf III. von Berg den Prä­ze­denz­fall für die Be­gü­te­rung des noch jun­gen Rit­ter­or­dens über Ei­gen­gü­ter des Adels hin­aus ge­schaf­fen. Mit der Schen­kung Die­rens fass­te der Deut­sche Or­den im Nord­wes­ten des Reichs Fuß.

Der Ber­ger nahm an zwei Kreuz­zü­gen teil, zu­nächst 1212 am so­ge­nann­ten Al­bi­genser­kreuz­zug, dann 1218 am fünf­ten Kreuz­zug, der sich ge­gen Ägyp­ten rich­te­te. Die­se Zü­ge wa­ren zwar auch Aus­druck ei­ner be­son­de­ren per­sön­li­chen Nä­he Adolfs zur Kreuz­zugs­be­we­gung, al­ler­dings lag eben­falls ei­ne ge­wis­se Fa­mi­li­en­tra­di­ti­on vor, denn so­wohl sein Va­ter als auch ein On­kel hat­ten sich an den vo­ri­gen Kreuz­zü­gen be­tei­ligt; sein On­kel Bru­no war zu­dem Teil ei­ner fried­li­chen Pil­ger­fahrt nach Je­ru­sa­lem ge­we­sen. Quel­len des fünf­ten Kreuz­zugs las­sen dann auch auf den so­zia­len Sta­tus Adolfs III. von Berg schlie­ßen, den je­ner kurz vor sei­nem wohl seu­chen­be­ding­ten Tod wäh­rend der Be­la­ge­rung von Da­miet­te im Au­gust 1218 er­reicht hat­te: Wäh­rend­des­sen be­rei­te­ten der Her­zog von Ös­ter­reich und die Jo­han­ni­ter zwei Lei­tern auf zwei Schif­fen (Kog­gen) vor, wäh­rend Deut­sche und Frie­sen ein drit­tes Schiff  mit Schutz­weh­ren und ei­ner klei­nen Fes­tung am obe­ren Mas­ten­de ver­sa­hen, von der kei­ne Lei­ter her­ab­hing. Ihr Haupt, Füh­rer und Rich­ter war Graf Adolf von Berg, ein ed­ler und mäch­ti­ger Mann, Bru­der des Köl­ner Erz­bi­schofs.[1] Ba­sis der Dar­stel­lung Adolfs als An­füh­rer der Nie­der­deut­schen und Frie­sen im Nil­del­ta wa­ren al­so er­heb­li­ches An­se­hen, Macht so­wie ein­fluss­rei­che Ver­wandt­schaft. Nach sei­nem Tod kam es zu be­waff­ne­ten Aus­ein­an­der­set­zun­gen um die Nach­fol­ge in der Graf­schaft Berg: Aus dem Recht sei­ner Ehe­frau Irm­gard von Berg, der Erb­toch­ter Adolfs, be­an­spruch­te Hein­rich von Lim­burg die Graf­schaft, al­ler­dings wur­den sei­ne Plä­ne von En­gel­bert von Berg durch­kreuzt. Der Köl­ner Erz­bi­schof setz­te sich mi­li­tä­risch durch und er­reich­te ein Ab­kom­men, das ihm den Ver­bleib der Graf­schaft auf Le­bens­zeit ga­ran­tier­te. Das En­de der äl­te­ren Gra­fen von Berg als Dy­nas­tie er­fuhr so ei­nen letz­ten Auf­schub.

Literatur

Ber­ner, Alex­an­der, Kreuz­zug und re­gio­na­le Herr­schaft: die äl­te­ren Gra­fen von Berg 1147-1225, Köln 2014.

Kraus, Tho­mas R., Die Ent­ste­hung der Lan­des­herr­schaft der Gra­fen von Berg bis zum Jah­re 1225, Neu­stadt an der Aisch 1981.

Online

Dahm, Hel­mut, "Adolf III. von Berg" in: Neue Deut­sche Bio­gra­phie 1 (1953), S. 75-76. [On­line]

 
Anmerkungen
  • 1: Historia Damiatina, ed. Hermann Hoogeweg, in: Hoogeweg, Hermann. (Hg.), Die Schriften des Kölner Domscholasters, späteren Bischofs von Paderborn und Kardinalbischofs von S. Sabina Oliverus, Tübingen 1894, S. 159-280, cap. 11, S. 179.
Zitationshinweis

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Berner, Alexander, Adolf III. von Berg, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/adolf-iii.-von-berg/DE-2086/lido/57a9bf8dc43ce7.53221953 (18.11.2018)