Carl Mannesmann

Erfinder und Unternehmer (1861-1950)

Horst A. Wessel (Hilden)

Carl Mannesmann, Porträtfoto. (Salzgitter AG-Konzernarchiv/Mannesmann-Archiv)

Schlagworte

Carl Man­nes­mann war ma­ß­geb­lich an den Er­fin­dun­gen und Un­ter­neh­mens­ak­ti­vi­tä­ten der Fa­mi­lie im In- und Aus­land be­tei­ligt. Er hat viel­fäl­ti­ge Füh­rungs­auf­ga­ben in der tech­ni­schen und in der kauf­män­ni­schen Lei­tung der Kon­zern­ge­sell­schaf­ten wahr­ge­nom­men. Auf ihn geht die Grün­dung ei­nes Un­ter­neh­mens zu­rück, das noch heu­te in Rem­scheid un­ter dem Na­men Man­nes­mann tä­tig ist.

Als der vier­te Sohn als fünf­tes Kind des evan­ge­lisch-lu­the­ri­schen Fei­len- und Stahl­fa­bri­kan­ten Rein­hard Man­nes­mann und sei­ner Ehe­frau Kla­ra ge­bo­re­ne Ro­choll am 2.10.1861 in <u>Rem­scheid</u> zur Welt kam, wohn­te die Fa­mi­lie noch im be­schei­de­nen Haus in der Rhein­stra­ße 1, dem ehe­ma­li­gen Schwei­ger­schen Haus, in un­mit­tel­ba­rer Nä­he des Wer­kes. Erst 1870 ließ der Va­ter ein statt­li­ches Haus an der da­ma­li­gen Köl­ner Stra­ße er­rich­ten. Al­ler­dings hat­te, als Carl ge­bo­ren wur­de, das vom Gro­ßva­ter ge­grün­de­te und vom äl­tes­ten On­kel, Ar­nold, un­ter der Fir­ma A. Man­nes­mann ge­führ­te Un­ter­neh­men, an dem al­le vier Brü­der be­tei­ligt wa­ren, ei­ne au­ßer­or­dent­lich gu­te Ent­wick­lung ge­nom­men. Wäh­rend die Brü­der den Ver­trieb im Wes­ten und Sü­den Eu­ro­pas di­rekt so­wie welt­weit mit Über­see­händ­lern in Rem­scheid, Ham­burg und Bre­men be­sorg­ten, or­ga­ni­sier­te und er­wei­ter­te Rein­hard die Pro­duk­ti­on. Nicht al­lein die gu­te Er­trags­la­ge, son­dern auch die als spek­ta­ku­lär zu be­zeich­nen­den Er­fol­ge auf den Welt­aus­stel­lun­gen in Lon­don und Pa­ris spre­chen für das ho­he An­se­hen der von A. Man­nes­mann her­ge­stell­ten und ver­kauf­ten Fa­bri­ka­te und nicht zu­letzt für de­ren au­ßer­ge­wöhn­lich gu­te Qua­li­tät. Die er­wirt­schaf­te­ten Ge­win­ne wur­den weit­ge­hend re­inves­tiert; die Kin­der wur­den zu Spar­sam­keit und ge­sun­der Le­bens­füh­rung an­ge­hal­ten. In jün­ge­ren Jah­ren war Carl ein eif­ri­ger Ten­nis­spie­ler und Par­force­re­i­ter; auch hat er viel ge­se­gelt. Von frü­hes­ter Ju­gend auf lieb­te er wie al­le sei­ne Brü­der die Jagd.

Au­ßer­ge­wöhn­lich war die schu­li­sche Aus­bil­dung, die Rein­hard Man­nes­mann al­len sei­nen sechs Söh­nen zu­teil­wer­den ließ; denn ent­ge­gen der Tra­di­ti­on ber­gi­scher Kauf­leu­te, ver­lie­ßen sie die hö­he­re Schu­le nicht spä­tes­tens mit der Mitt­le­ren Rei­fe, um dann ei­ne kauf­män­ni­sche Leh­re, vor­nehm­lich im Aus­land, zu ab­sol­vie­ren. Sie mach­ten, weil der Va­ter der Auf­fas­sung war, dass es zur Lö­sung der an­ste­hen­den Pro­ble­me ei­ner Hoch­schul­aus­bil­dung be­durf­te, oh­ne Aus­nah­me Ab­itur, um dann an ei­ne Uni­ver­si­tät oder Berg­aka­de­mie zu wech­seln. Carl hat­te wie sei­ne äl­te­ren Brü­der da­zu noch ei­ne Schu­le au­ßer­halb Rem­scheids be­su­chen, je­doch nicht mehr nach Düs­sel­dorf wech­seln müs­sen. Carl er­warb die Hoch­schul­rei­fe in Len­nep (heu­te Stadt Rem­scheid). An­schlie­ßend stu­dier­te er an den Uni­ver­si­tä­ten in Hei­del­berg, Bonn und Frei­burg Phy­sik und Che­mie so­wie an der Berg­aka­de­mie in Char­lot­ten­burg (heu­te Ber­lin) Hüt­ten­kun­de. Ein for­ma­ler Ab­schluss wur­de nicht an­ge­strebt; die­ser war auch, weil Carl kei­ne Ver­wen­dung im Staats- oder Ei­sen­bahn­dienst plan­te, nicht er­for­der­lich.

Ob­wohl er auch die ge­sel­li­gen Sei­ten des Stu­den­ten­le­bens ge­noss und Freund­schaf­ten fürs Le­ben schloss, war ihm kein un­ge­stör­tes Stu­di­um ver­gönnt. Ab­ge­se­hen da­von, dass er wie sei­ne äl­te­ren Brü­der in der vor­le­sungs­frei­en Zeit un­ter der Auf­sicht des Va­ters in der Fa­brik ar­bei­te­te und sich al­le Schrit­te der Stahl­her­stel­lung und der Fei­len­fa­bri­ka­ti­on im prak­ti­schen Be­trieb an­eig­ne­te, muss­te er im Win­ter­se­mes­ter 1884/1885 und im fol­gen­den Som­mer­se­mes­ter sein Stu­di­um un­ter­bre­chen, um die Brü­der Rein­hard und Max bei ih­ren meist nächt­li­chen Ver­su­chen zur Er­fin­dung des re­vo­lu­tio­nä­ren Ver­fah­rens, naht­lo­se Roh­re aus dem mas­si­ven Stahl­block al­lein durch Wal­zen her­zu­stel­len, zu un­ter­stüt­zen. Carl war an die­sen Ver­su­chen ge­mein­sam mit sei­nem Bru­der <u>Al­fred</u> ma­ß­geb­lich be­tei­ligt. Nach der An­mel­dung des Schräg­walz-Pa­tents, zu Be­ginn des Jah­res 1885, setz­te er sein Stu­di­um fort, wur­de je­doch, wie die er­hal­ten ge­blie­be­ne Kor­re­spon­denz be­legt, vom Va­ter und den Er­fin­dern so­wie sei­nem Vet­ter Dr. Fritz Ko­e­gel (1860-1904) über die wei­te­re Ent­wick­lung, ins­be­son­de­re über die fort­ge­führ­ten Ver­su­che, re­gel­mä­ßig in­for­miert. Er er­fuhr nicht al­lein von der Pa­ten­ter­tei­lung, son­dern auch von den viel­ver­spre­chen­den Be­su­chen Düs­sel­dor­fer, saar­län­di­scher und fran­zö­si­scher Un­ter­neh­mer in Rem­scheid, die zu Li­zenz­ver­ga­ben oder der Vor­be­rei­tung ge­mein­sa­mer Un­ter­neh­men zur Ver­wer­tung des Schräg­walz-Ver­fah­rens führ­ten. Ob­wohl er auch die ge­sel­li­gen Sei­ten des Stu­den­ten­le­bens ge­noss und Freund­schaf­ten fürs Le­ben schloss, war ihm kein un­ge­stör­tes Stu­di­um ver­gönnt. Ab­ge­se­hen da­von, dass er wie sei­ne äl­te­ren Brü­der in der vor­le­sungs­frei­en Zeit un­ter der Auf­sicht des Va­ters in der Fa­brik ar­bei­te­te und sich al­le Schrit­te der Stahl­her­stel­lung und der Fei­len­fa­bri­ka­ti­on im prak­ti­schen Be­trieb an­eig­ne­te, muss­te er im Win­ter­se­mes­ter 1884/1885 und im fol­gen­den Som­mer­se­mes­ter sein Stu­di­um un­ter­bre­chen, um die Brü­der Rein­hard und Max bei ih­ren meist nächt­li­chen Ver­su­chen zur Er­fin­dung des re­vo­lu­tio­nä­ren Ver­fah­rens, naht­lo­se Roh­re aus dem mas­si­ven Stahl­block al­lein durch Wal­zen her­zu­stel­len, zu un­ter­stüt­zen. Carl war an die­sen Ver­su­chen ge­mein­sam mit sei­nem Bru­der <u>Al­fred</u> ma­ß­geb­lich be­tei­ligt. Nach der An­mel­dung des Schräg­walz-Pa­tents, zu Be­ginn des Jah­res 1885, setz­te er sein Stu­di­um fort, wur­de je­doch, wie die er­hal­ten ge­blie­be­ne Kor­re­spon­denz be­legt, vom Va­ter und den Er­fin­dern so­wie sei­nem Vet­ter Dr. Fritz Ko­e­gel (1860-1904) über die wei­te­re Ent­wick­lung, ins­be­son­de­re über die fort­ge­führ­ten Ver­su­che, re­gel­mä­ßig in­for­miert. Er er­fuhr nicht al­lein von der Pa­ten­ter­tei­lung, son­dern auch von den viel­ver­spre­chen­den Be­su­chen Düs­sel­dor­fer, saar­län­di­scher und fran­zö­si­scher Un­ter­neh­mer in Rem­scheid, die zu Li­zenz­ver­ga­ben oder der Vor­be­rei­tung ge­mein­sa­mer Un­ter­neh­men zur Ver­wer­tung des Schräg­walz-Ver­fah­rens führ­ten.

Be­son­ders weit­rei­chend wa­ren die Ver­hand­lun­gen mit der Fa­mi­lie Sie­mens; Wer­ner von Sie­mens (1816-1892) und sein Bru­der Fried­rich (1826-1904) be­tei­lig­ten sich nicht nur an den Man­nes­mann­röh­ren-Ge­sell­schaf­ten in Bous/Saar­land (1886), de­ren Auf­sichts­rat Carl so­wie sei­ne Brü­der Rein­hard und Max an­ge­hör­ten, und Ko­motau/Böh­men (1887), de­ren tech­ni­sche Lei­tung der Bru­der Al­fred über­nahm, son­dern sie grün­de­ten ge­mein­sam mit den Er­fin­dern ein wei­te­res Un­ter­neh­men in Lan­do­re bei Swan­sea/Wa­les (1887), wo ein wei­te­rer Bru­der, Wil­liam Sie­mens (1823-1883), ein mo­der­nes Stahl­werk be­trieb. Ein Ver­wand­ter von des­sen Frau, ei­ne ge­bo­re­ne Gor­don, war gleich­falls be­tei­ligt und im Vor­stand der Ge­sell­schaft. Über die bri­ti­schen Plä­ne er­fuhr Carl im Au­gust 1887 an­läss­lich ei­nes län­ge­ren Auf­ent­halts in Wien, wo er die Re­prä­sen­tanz des Ko­motau­er Werks ein­rich­te­te. Im sel­ben Jahr ent­stand in Rem­scheid ei­ne wei­te­re Röh­ren­ge­sell­schaft mit Carl, Rein­hard und Max als Pro­ku­ris­ten.

Ein Jahr spä­ter wur­de er für zwei Jah­re zum Ma­na­ging Di­rec­tor der Man­nes­mann Tu­be Co. Ltd. be­stellt. In die­ser Funk­ti­on war er für das Ge­samt­un­ter­neh­men, vor al­le­m  für die Tech­nik, zu­stän­dig. Das Werk ent­stand un­ter sei­ner Lei­tung. Die Er­fin­der ka­men selbst wie­der­holt nach Wa­les, um auf­tre­ten­de Pro­ble­me zu lö­sen und das An­fang der 1890er Jah­re er­fun­de­ne Pil­ger­schritt-Ver­fah­ren, ei­ne we­sent­li­che Er­gän­zung des Schräg­walz-Ver­fah­rens, ein­zu­füh­ren; au­ßer­dem stell­te das Werk Rem­scheid Füh­rungs- und Fach­ar­bei­ter zur Ver­fü­gung. In die­ser hin­sicht­lich der Per­so­nal­füh­rung noch stark pa­ter­na­lis­tisch ge­präg­ten Zeit um­fass­te die Ver­ant­wor­tung des Chefs selbst die Er­tei­lung der Hei­rats­er­laub­nis – zu­min­dest in­di­rekt, weil erst ei­ne ent­spre­chen­de Er­hö­hung des Lohns ei­ne Fa­mi­li­en­grün­dung mög­lich mach­te. In ei­nem der be­kann­ten Fäl­le mach­te der Va­ter des Bräu­ti­gams, wie er die Un­ter­neh­mens­lei­tung wis­sen ließ, sei­ne Zu­stim­mung aus­drück­lich von der Zah­lung ei­ner Al­ters­un­ter­stüt­zung ab­hän­gig. Auch bei Qua­li­täts­män­geln und Ter­min­über­schrei­tun­gen war Carl Man­nes­mann der An­sprech­part­ner.

Nach­dem die An­fangs­schwie­rig­kei­ten über­wun­den wa­ren, er­hielt die Ge­sell­schaft mehr Auf­trä­ge, als sie über Ka­pa­zi­tä­ten ver­füg­te, die­se ter­min­ge­recht aus­zu­füh­ren. Als Weg­bah­ne­rin hat­te sich die Füh­rung der chi­le­ni­schen und vor al­lem der bri­ti­schen Kriegs­ma­ri­ne er­wie­sen, die be­mer­kens­wert früh die Vor­tei­le der Man­nes­mann­röh­ren für die Leis­tungs­stär­ke und ins­be­son­de­re die Si­cher­heit ih­rer Schif­fe er­kannt und an­ge­ord­net hat­ten, dass bei al­len Neu­bau­ten nur noch nach dem Man­nes­mann-Ver­fah­ren her­ge­stell­te Roh­re Ver­wen­dung fin­den soll­ten. Ei­nen wah­ren Fahr­rad­boom lös­ten die Man­nes­mann-Pro­duk­te in den USA aus. Die kon­ti­nen­ta­len Man­nes­mann­röh­ren-Wer­ke, ins­be­son­de­re das Rem­schei­der und Bou­ser Werk, muss­ten be­tei­ligt wer­den, um die Auf­trä­ge frist­ge­recht ab­wi­ckeln zu kön­nen. Um­ge­kehrt half Lan­do­re den Schwes­ter­wer­ken bei Eng­päs­sen; bei­spiels­wei­se er­hielt Rem­scheid das Vor­ma­te­ri­al für Glüh­töp­fe und Gra­na­ten­män­tel zur Aus­rüs­tung der preu­ßi­schen Ar­mee; al­ler­dings be­klag­te man sich hier im Fe­bru­ar 1890 über die schlech­te Stahl-Qua­li­tät mit bis zu 45 Pro­zent Aus­schuss. Hin­zu ka­men Roh­re für Pipe­line-Pro­jek­te. Carl er­wies sich als ge­schick­ter Ver­mitt­ler, der auch ge­sell­schaft­li­che Er­eig­nis­se und pri­va­te Zu­sam­men­künf­te ge­schäfts­för­dernd zu nut­zen wuss­te.

Als Mit­te des Jah­res 1890 die gro­ße Deutsch-Ös­ter­rei­chi­sche Man­nes­mann­röh­ren-Wer­ke AG mit Sitz in Ber­lin ge­grün­det wur­de, de­ren Auf­sichts­rat Carl bis 1895 an­ge­hör­te, wei­ger­te sich die Fa­mi­lie Sie­mens, die bri­ti­sche Ge­sell­schaft, die sich in­zwi­schen fast voll­stän­dig in ih­rem Be­sitz be­fand, in den neu­en Kon­zern, der mit ei­nem Ak­ti­en­ka­pi­tal in Hö­he von 35 Mil­lio­nen Mark zu den zehn grö­ß­ten im Deut­schen Reich ge­hör­te, ein­zu­brin­gen. Sie be­schloss, die­se auf ei­ge­ne Rech­nung fort­zu­füh­ren. Es spricht für das An­se­hen, das sich Carl in­zwi­schen er­wor­ben hat­te, dass er trotz­dem sei­ne Chef­po­si­ti­on be­hielt und erst 1894 die Lei­tung von Lan­do­re nie­der­leg­te, um im Auf­trag des Un­ter­neh­mens in den USA ein Ver­triebs­netz auf­zu­bau­en. Kur­ze Zeit spä­ter schied er je­doch aus und ar­bei­te­te mit sei­nen seit der Welt­aus­stel­lung von 1893 in Chi­ca­go tä­ti­gen Brü­dern Rein­hard, Al­fred und Ro­bert zu­sam­men. 1895 be­tei­lig­te er sich an der Er­rich­tung ei­nes Man­nes­mann­röh­ren-Wer­kes in Wa­ter­bu­ry/Con­nec­ti­cut und nach­dem die­ses samt Kraft­zen­tra­le ab­ge­brannt war, am Bau ei­nes zwei­ten Wer­kes in Adams/Mas­sa­chu­setts. Wäh­rend sei­ner Zeit in Nord­ame­ri­ka un­ter­nahm Carl ei­ne mehr­mo­na­ti­ge Jagd­tour in Ka­na­da.

Den wirt­schaft­li­chen Plä­nen der Brü­der war in Ame­ri­ka kein Glück be­schie­den. Zwar be­stand gro­ßes In­ter­es­se an den Pro­duk­ten, aber Pa­tent­strei­tig­kei­ten, die Un­kennt­nis der Rechts­la­ge, Leicht­gläu­big­keit ge­gen­über Part­nern, der Brand, der es ver­hin­der­te, die gu­te Kon­junk­tur zu nut­zen, und die die In­ves­to­ren und die Kund­schaft ver­un­si­chern­de In­for­ma­tio­nen über ge­richt­li­che Aus­ein­an­der­set­zun­gen der Fa­mi­lie Man­nes­mann in Deutsch­land, ver­wehr­ten den Er­folg. Au­ßer­dem kam bei ei­nem pri­va­ten Brand­un­fall ein gu­ter Freund, der als In­ge­nieur die Fa­bri­ka­ti­on lei­te­te, ums Le­ben, wäh­rend sich Rein­hard schwe­re Brand­ver­let­zun­gen zu­zog, die ei­nen län­ge­ren Kran­ken­haus­auf­ent­halt er­for­der­lich mach­ten. Wie­der­holt sah sich der in Rem­scheid um die Pro­zes­se, die an­de­ren Aus­lands­vor­ha­ben so­wie um wei­te­re Pro­jek­te küm­mern­de Bru­der Max ge­zwun­gen, Geld zu über­wei­sen. Weil die Mit­tel für Weih­nachts­ge­schen­ke fehl­ten, wur­den die Lie­ben da­heim mit selbst ver­fass­ten Ge­dich­ten be­dacht. Da­bei ver­kehr­ten die Brü­der in den bes­ten Krei­sen, wa­ren so­gar zu Gast im Wei­ßen Haus und ver­folg­ten die Re­de des Prä­si­den­ten an­läss­lich der 1. Ku­ba-Kri­se von 1898 von der Se­na­to­ren­lo­ge aus. 1899 kehr­ten die Brü­der nach Rem­scheid zu­rück.

Nun leb­ten die Brü­der wie­der ge­mein­sam mit ih­rer Mut­ter – der Va­ter war 1894 ge­stor­ben – in ei­nem Haus und wid­me­ten sich ih­rer Lieb­lings­be­schäf­ti­gung, dem Er­fin­den. Wie ein Au­gen- und Oh­ren­zeu­ge glaub­haft ver­si­chert, lie­ßen die Brü­der ih­re Schlaf­zim­mer­tü­ren of­fen, um sich über neue Ide­en un­ver­züg­lich aus­tau­schen zu kön­nen. Mit Nach­druck wur­de vor al­lem an der Ver­bes­se­rung der Gas­be­leuch­tung ge­ar­bei­tet und mit der Er­fin­dung des hän­gen­den Gas­glüh­lichts, das 60 Pro­zent Brenn­stoff spar­te, ein tech­ni­scher und wirt­schaft­li­cher Er­folg er­zielt, der der Fa­mi­lie neue gro­ße Aus­sich­ten er­öff­ne­te. Zwar kam es auch hier zu An­fech­tun­gen, aber al­le ge­richt­li­chen Aus­ein­an­der­set­zun­gen ver­lie­fen zu­guns­ten der Er­fin­der; al­le Her­stel­ler von Gas­lam­pen wur­den Li­zenz­neh­mer. Die wich­tigs­ten Pa­ten­te sind auf den Na­men von Rein­hard und ins­be­son­de­re von <u>Ot­to Man­nes­mann</u> aus­ge­stellt wor­den. Wir wis­sen je­doch, dass dar­an, mehr noch als beim Schräg­walz-Ver­fah­ren, al­le Brü­der be­tei­ligt wa­ren. Carl mach­te bei­spiels­wei­se im Ok­to­ber 1898, wie ei­nem Schrei­ben von Rein­hard an Max und Ot­to, die sich in Ber­lin auf­hiel­ten, zu ent­neh­men ist, Ver­su­che mit ver­schie­de­nen Brenn­stof­fen und un­ter­schied­li­chen Glüh­kör­pern. 1900 wur­de das Zin­kerz­berg­werk Mies in Böh­men er­wor­ben, des­sen Aus­beu­te in Deutsch­land ver­hüt­tet.

1901 zog Carl als ers­ter der Brü­der aus dem vä­ter­li­chen Hau­se aus, um ei­nen ei­ge­nen Haus­stand zu grün­den. Er hei­ra­te­te die 20 Jah­re jün­ge­re Emi­lie Ro­sa­lie Luck­haus (1881-1966), Toch­ter ei­ner reich be­gü­ter­ten Kauf­manns­fa­mi­lie aus Rem­scheid-Has­ten, die ma­ß­geb­lich an dem be­deu­ten­den Fern­han­dels­un­ter­neh­men Luck­haus & Gün­ther be­tei­ligt war. Das Paar be­zog zu­nächst ei­ne Woh­nung in der Lud­wig­stra­ße, dann das Haus ne­ben der Man­nes­mann­schu­le an der heu­ti­gen Bur­ger Stra­ße. 1907/1908 bis 1910 er­rich­te­te Carl ein statt­li­ches Haus ge­gen­über dem ehe­ma­li­gen Man­nes­mann-Park mit Blick ins Tal und auf die Kern-Stadt Rem­scheid. Das Haus be­ein­druckt von au­ßen durch sei­ne kla­ren For­men und im In­nern durch sei­ne bür­ger­lich ge­die­ge­ne, je­doch in vie­ler Hin­sicht über­aus prak­ti­sche Aus­stat­tung. Hier hat er mit sei­ner Frau sein gan­zes Le­ben lang ge­wohnt – auch nach­dem im Zwei­ten Welt­krieg ei­ne Phos­phor­bom­be das Dach samt Ober­ge­schoss zer­stört hat­te; das „Not­dach“ ist erst vor ei­ni­gen Jah­ren durch ei­ne neue Kon­struk­ti­on, das dem Ori­gi­nal ent­spricht, er­setzt wor­den. Hier sind auch die drei Söh­ne Wal­ter, Heinz und Claus und die Toch­ter Lot­te ge­bo­ren und groß ge­wor­den.

Carl über­nahm 1901 mit sei­nem Bru­der Ot­to die Lei­tung der Man­nes­mann Spar­licht­ge­sell­schaft, die ih­ren Sitz erst in Ber­lin, dann in Rem­scheid hat­te und an der Lemp­stra­ße ei­ne Lam­pen­fa­brik be­trieb. Auch an den Erz­berg­wer­ken, die von den Brü­dern am Rhein und in Böh­men er­wor­ben wur­den, war er be­tei­ligt. Als ab 1908 die Fa­mi­lie Man­nes­mann in Ma­rok­ko ei­nen wirt­schaft­li­chen Schwer­punkt bil­de­te, blieb Carl mit Max in Rem­scheid, be­tei­lig­te sich je­doch an meh­re­ren dort tä­ti­gen Ge­sell­schaf­ten. Er über­nahm den Vor­sitz im Vor­stand der Ma­rok­ko-Man­nes­mann & Co. GmbH und der Man­nes­mann-Han­del­s­com­pa­gnie so­wie spä­ter in der ver­ei­nig­ten Ma­rok­ko-Man­nes­mann AG; au­ßer­dem lei­te­te er das Tech­ni­sche Bü­ro Rem­scheid der Brü­der.

Als der Ers­te Welt­krieg aus­brach, wur­den die ma­rok­ka­ni­schen Be­sit­zun­gen als Feind­ver­mö­gen be­schlag­nahmt und schlie­ß­lich, ab­ge­se­hen von den land­wirt­schaft­li­chen An­we­sen, ent­schä­di­gungs­los ent­eig­net. Die Licht­fa­brik wur­de aus­ge­baut und auf Kriegs­lie­fe­run­gen um­ge­stellt; in der Fol­ge wur­de die Licht­ge­sell­schaft in Man­nes­mann Waf­fen- und Mu­ni­ti­ons-Wer­ke um­fir­miert. Hier wa­ren schlie­ß­lich rund 4.500 männ­li­che und weib­li­che Ar­beits­kräf­te un­ter an­de­rem mit der Her­stel­lung von täg­lich et­wa 10.000 Zün­dern und 10.000 Gra­na­ten vom Ka­li­ber 7,6 cm be­schäf­tigt. An der Lemp­stra­ße ent­stand das noch heu­te be­ein­dru­cken­de Ver­wal­tungs­ge­bäu­de. Die kauf­män­ni­sche Lei­tung des Un­ter­neh­mens lag bei Carl Man­nes­mann.

Nach dem Krie­ge gab es da­für kei­nen Be­darf mehr. Au­ßer­dem wa­ren die po­li­ti­schen Ver­hält­nis­se so un­si­cher, dass die Fer­ti­gung in al­len Wer­ken ruh­te. Die Pro­duk­ti­on wur­de schlie­ß­lich um­ge­stellt zum ei­nen er­neut auf Licht, al­ler­dings nun auf Gas- und elek­tri­sche Glüh­licht­an­la­gen, auf den Bau von mit elek­tri­scher En­er­gie be­trie­be­ner Kühl­mö­bel und dann vor al­lem von Per­so­nen­kraft­wa­gen, bis hin zum 8-Zy­lin­der-Lu­xus­fahr­zeug mit May­bach-Ka­ros­se­rie. Hin­zu kam noch die vor­her von Max und dann von Rein­hard tech­nisch ge­lei­te­te Man­nes­mann Mu­lag, die in Aa­chen und in Grem­berg­ho­ven bei Köln Last­kraft­wa­gen so­wie mo­to­ri­sier­te Acker­schlep­per bau­te, fer­ner die Man­nes­mann-Haus-Ge­sell­schaft, die an der Lemp­stra­ße Haus­ele­men­te aus Be­ton fer­tig­te, mit Schwer­las­tern zur Bau­stel­le trans­por­tier­te und mit Hil­fe von Kran­an­la­gen mon­tier­te. Auch die ehe­mals in West­ho­ven bei Köln be­trie­be­ne Man­nes­mann Che­mi­sche Wer­ke mbH, die phar­ma­zeu­ti­sche Pro­duk­te her­stell­te, wur­de nach Rem­scheid ver­legt. 1924 kam die Man­nes­mann-Co­burg Berg- und Hüt­ten­wer­ke A.G. in der Tsche­cho­slo­wa­kei hin­zu.

Für die­ses Fir­men­kon­glo­me­rat wa­ren, nach­dem die Brü­der Ro­bert, Max, Ot­to und schlie­ß­lich auch Rein­hard ver­stor­ben wa­ren, Carl und Al­fred die ver­ant­wort­li­chen Un­ter­neh­mer. Carl über­nahm den Vor­sitz im Auf­sichts­rat der Man­nes­mann Mu­lag. Die Ent­wick­lungs­ar­beit, die zu­vor mit gro­ßem Er­folg erst von Max und dann von Rein­hard ge­leis­tet wor­den war, muss­te man nun weit­ge­hend Fir­men­frem­den über­las­sen. Die un­si­che­ren po­li­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se hat­ten lan­ge den Neu­an­fang er­schwert; dann führ­ten un­zu­rei­chen­de Kom­po­nen­ten­leis­tun­gen und Kon­struk­ti­ons­feh­ler zu Image­ver­lus­ten und die Ein­stel­lung, da­für die vol­le Ver­ant­wor­tung über­neh­men und Er­satz leis­ten zu müs­sen, zu sich häu­fen­den Ver­lus­ten, die durch Zu­bu­ßen aus dem Fa­mi­li­en­ver­mö­gen be­gli­chen wur­den. Schlie­ß­lich mach­ten die Fol­gen der Welt­wirt­schafts­kri­se der Pro­duk­ti­on von Pkw und Nutz­fahr­zeu­gen ein En­de; auch die üb­ri­gen Ge­sell­schaf­ten wur­den mit Ver­lus­ten li­qui­diert. Sei­ne „Ver­diens­te als Pio­nier deut­scher Tech­nik und deut­schen Un­ter­neh­mer­geis­tes im Aus­lan­de“ wur­den im März 1924 durch die Ver­lei­hung des Dr.-Ing. e.h. durch die TH Aa­chen an­er­kannt. Die vom Ver­lag „Un­se­re Zeit“ her­aus­ge­ge­be­ne „In­ter­na­tio­nal Bridge of Tra­de“ ver­öf­fent­lich­te 1929 un­ter dem Stich­wort „Lea­ding Men at Ho­me and Ab­road“ ei­nen de­tail­lier­ten bio­gra­phi­schen Bei­trag mit Fo­to.

Ge­mein­sam mit der Wit­we sei­nes ver­stor­be­nen Bru­ders Rein­hard und sei­nem Bru­der Al­fred war Carl 1927 an fol­gen­den Un­ter­neh­men be­tei­ligt: Man­nes­mann In­dus­trie- u. Han­dels AG in Li­qu., Ber­lin; Man­nes­mann Mo­to­ren-Wer­ke & Co., Rem­scheid; Man­nes­mann-Au­to­mo­bil-Ge­sell­schaft mbH, Rem­scheid; Man­nes­mann-Mu­lag, Aa­chen; Man­nes­mann Käl­te-In­dus­trie AG, Dö­be­ritz; Man­nes­mann Kühlap­pa­ra­te-Ver­triebs-Ge­sell­schaft mbH, Ber­lin; Man­nes­mann Licht-AG, Ber­lin; Man­nes­mann-Co­burg Berg- u. Hüt­ten­wer­ke AG, Trna­va/Tsche­cho­slo­wa­kei; Ge­werk­schaft Han­sea und die Gru­be Cu­ra­tin; hin­zu ka­men Be­sitz­rech­te in Spa­nisch-Ma­rok­ko so­wie An­sprü­che auf Li­qui­da­ti­ons­schä­den in Fran­zö­sisch-Ma­rok­ko.

Die Exis­tenz­grund­la­ge der Fa­mi­li­en von Carl und Al­fred Man­nes­mann bil­de­te bis 1945 haupt­säch­lich die 1921 ge­grün­de­te Man­nes­mann-Han­dels­ge­sell­schaft, So­fia. Die­se ging auf ei­ne Ak­ti­vi­tät von Bru­der Rein­hard im Ers­ten Welt­krieg zu­rück. Durch Ver­fü­gung der bul­ga­ri­schen Re­gie­rung wur­den ihr sämt­li­che Aus­lands­auf­trä­ge, die Bul­ga­ri­en zu ver­ge­ben hat­te, ins­be­son­de­re Loks, Wag­gons so­wie Ei­sen­bahn­bau­ma­te­ri­al, über­tra­gen. 1922 er­hielt die Fa­mi­lie Man­nes­mann auch das Salz­mo­no­pol in Bul­ga­ri­en. Grund­la­ge für die lan­des­wei­te Ver­sor­gung bil­de­te die Sa­li­ne Bur­gas am Schwar­zen Meer, die be­trächt­lich er­wei­tert wur­de und schlie­ß­lich ei­ne der be­deu­tends­ten An­la­gen im Lan­de war.

Schlie­ß­lich grün­de­ten Carl und Al­fred 1931 un­ter der noch heu­te be­ste­hen­den Fir­ma Brü­der Man­nes­mann GmbH ein Un­ter­neh­men zur Fer­ti­gung von spe­zi­el­len Ma­schi­nen­mes­sern und Holz­be­ar­bei­tungs­werk­zeu­gen. Die­ses bil­de­te nach dem Zwei­ten Welt­krieg die Grund­la­ge für den un­ter­neh­me­ri­schen Wie­der­an­fang durch den äl­tes­ten Sohn, Wal­ter (1902-1984), und dann den En­kel, <u>Rein­hard C. Man­nes­mann</u> (geb. 1946). Der zwei­te Sohn, Heinz (1904-1982), grün­de­te als pro­mo­vier­ter Di­plom-In­ge­nieur ein ei­ge­nes Un­ter­neh­men für Käl­te­tech­nik; der jüngs­te Sohn, der Dipl.-Vw. Dr. rer. pol. Claus Her­bert (1907-1945), der 1931 mit ei­ner Ar­beit über das The­ma „Die Un­ter­neh­mun­gen der Brü­der Man­nes­mann in Ma­rok­ko“ von der Uni­ver­si­tät Würz­burg pro­mo­viert wor­den war, ist als Schlacht­flie­ger im Kampf um Ber­lin am 27.1.1945 ums Le­ben ge­kom­men.

1941 hat­ten die bei­den Brü­der und die Wit­we ih­res Bru­ders Rein­hard ei­nen Kon­sor­ti­al­ver­trag mit der Man­nes­mann­röh­ren-Wer­ke AG und der Deut­schen Ka­li-Syn­di­kat GmbH ab­ge­schlos­sen. Ge­gen­stand die­ses so ge­nann­ten Ma­rok­ko-Kon­sor­ti­ums war ei­ne Nut­zung der al­ten und in­fol­ge des Ers­ten Welt­kriegs ver­lo­re­nen Be­sitz­rech­te (Er­ze, Koh­le, Öl, Phos­phat und an­de­re Dün­ge­mit­tel) in Nord­afri­ka. Man rech­ne­te da­mals da­mit, dass nach dem bal­di­gen En­de des Kriegs und dem zu schlie­ßen­den Frie­dens­ver­trag mit Frank­reich die ko­lo­nia­len In­ter­es­sen neu auf­ge­teilt wür­den, die Fa­mi­lie Man­nes­mann ih­re al­ten Rech­te wie­der­er­lan­gen bzw. die Mög­lich­keit zum Rück­erwerb er­hal­ten wür­de. Von den er­wirt­schaf­te­ten Er­lö­sen soll­ten 80 Pro­zent den Man­nes­mann-Fa­mi­li­en zu­fal­len. Die in die­ses Un­ter­neh­men ge­setz­ten ho­hen Er­war­tun­gen ha­ben sich auch nicht an­satz­wei­se er­füllt – we­der wäh­rend des Krie­ges noch da­nach. 1962 ha­ben die ge­nann­ten Un­ter­neh­men den Ver­trag ge­kün­digt; zehn Jah­re spä­ter be­en­de­ten auch die drei Man­nes­mann-Fa­mi­li­en ih­re Mit­glied­schaft im „ver­mö­gens­lo­sen“ Kon­sor­ti­um (oh­ne in­des ih­re Hoff­nun­gen ganz zu be­gra­ben).

Carl Man­nes­mann ver­brach­te sei­ne letz­ten Jah­re, die we­nig von dem Glanz der frü­hen Jah­re, als Man­nes­mann zu den reichs­ten Fa­mi­li­en in Deutsch­land ge­hört hat­te, üb­rig ge­las­sen hat­ten, in Be­schei­den­heit, oh­ne zu kla­gen. Bis zum Schluss be­hielt er die be­reits in jun­gen Jah­ren prak­ti­zier­te Übung, ei­ne wei­ße Blü­te im Knopf­loch des Ja­cketts zu tra­gen, bei. Er starb am 28.3.1950 in Rem­scheid und fand sei­ne letz­te Ru­he in der Fa­mi­li­en­grabstät­te auf dem Rem­schei­der Süd­fried­hof.

Quellen

Salz­git­ter AG Kon­zernar­chiv/Man­nes­mann-Ar­chiv, Mül­heim an der Ruhr.

Brand-Man­nes­mann, Rut­hild, Do­ku­men­te aus dem Le­ben der Er­fin­der, Rem­scheid 1965;

Literatur

Wes­sel, Horst A., Glo­ba­le Un­ter­neh­mens­ak­ti­vi­tä­ten im Span­nungs­feld von un­ter­neh­me­ri­schem Ge­stal­tungs­wil­len und (wirt­schafts-) po­li­ti­schen Rea­li­tä­ten. Das Bei­spiel der Fa­mi­lie Man­nes­mann aus Rem­scheid, in: Hil­ger, Su­san­ne/Soé­ni­us, Ul­rich S. (Hg.), Netz­wer­ke-Nach­fol­ge-So­zia­les Ka­pi­tal. Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men im Rhein­land im 19. und 20. Jahr­hun­dert, Köln 2009, S. 66-102.

Wes­sel, Horst A., Die Tech­ni­ker der Fa­mi­lie Man­nes­mann, in: We­ber, Wolf­hard (Hg.), In­ge­nieu­re im Ruhr­ge­biet, Müns­ter 1999, S. 123-148.

 
Zitationshinweis

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Wessel, Horst A., Carl Mannesmann, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/carl-mannesmann/DE-2086/lido/57c9472b29c3c4.20194015 (08.12.2018)