Engelbert Humperdinck

Komponist (1854–1921)

Christian Ubber (Siegburg)

Engelbert Humperdinck, Porträtfoto.. (Stadtarchiv Siegburg)

Mit der Mär­chen­oper „Hän­sel und Gre­tel“ schuf En­gel­bert Hum­per­dinck ei­ne der po­pu­lärs­ten und bis heu­te meist­auf­ge­führ­ten Opern. Es ge­lang ihm, nicht nur in die­sem Werk ein­gän­gi­ge Me­lo­di­en mit ei­nem kon­tra­punk­tisch dich­ten Satz und spät­ro­man­ti­scher Or­ches­trie­rungs­kunst und Har­mo­nik zu ver­knüp­fen. Hum­per­dincks „Er­folgs­ge­heim­nis“ war es, in sei­ner me­lo­di­schen Er­fin­dung an die Na­tür­lich­keit und Volks­tüm­lich­keit, wie sie aus Wolf­gang Ama­de­us Mo­zarts (1756–1971) „Zau­ber­flö­te“, Carl Ma­ria von We­bers (1786–1826) „Frei­schüt­z“ oder den Spie­l­opern Al­bert Lort­zings (1801–1851) be­kannt sind, an­zu­knüp­fen. In Kom­bi­na­ti­on mit den an­de­ren ge­nann­ten Stil­merk­ma­len konn­te er so ei­ne ei­gen­stän­di­ge Opern­kon­zep­ti­on nach Ri­chard Wag­ner (1813–1883) ent­wi­ckeln, an die schlie­ß­lich Ri­chard Strauss (1864–1949) an­knüp­fen konn­te.

Hum­per­dinck wur­de am 1.9.1854 in Sieg­burg ge­bo­ren. Sein Va­ter Gus­tav Hum­per­dinck (1823–1902), Rek­tor des Städ­ti­schen Pro­gym­na­si­ums in Sieg­burg, hat­te sei­ne Dienst­woh­nung, in der Sohn En­gel­bert zur Welt kam, im Schul­ge­bäu­de, dem heu­ti­gen Sieg­bur­ger Stadt­mu­se­um. Die mu­si­ka­li­sche Be­ga­bung En­gel­berts ist auf die Mut­ter Ger­trud Hum­per­dinck, ge­bo­re­ne Hart­mann (1835–1903), zu­rück­zu­füh­ren, die, als Toch­ter des Pa­der­bor­ner Dom­ka­pell­meis­ters Franz Xa­ver Hart­mann (1794–1853), ei­ne sän­ge­ri­sche Aus­bil­dung be­saß.

Hum­per­dinck be­such­te die Schu­le in Sieg­burg und Pa­der­born, wo er 1871 sei­ne Ab­itur­prü­fung ab­leg­te. Mit sie­ben Jah­ren er­hielt er ers­ten Kla­vier­un­ter­richt; zum mu­si­ka­li­schen Schlüs­sel­er­leb­nis wur­de im Al­ter von 14 Jah­ren der Be­such der Oper „Un­di­ne“ von Al­bert Lort­zing (1801-1851). Ge­mäß dem vä­ter­li­chen Wil­len be­gann er nach dem Ab­itur zu­nächst ei­ne Bau­zeich­ner­leh­re in Sieg­burg, stell­te sich aber im April 1872 mit Er­folg der Auf­nah­me­prü­fung am Kölner Kon­ser­va­to­ri­um. Dor­t ­stu­dier­te Hum­per­dinck bis 1876, un­ter an­de­rem bei Fer­di­nand Hil­ler (1811–1885). Der Ge­winn des Frank­fur­ter Mo­zarts­ti­pen­di­ums er­mög­lich­te ihm 1877-1879 ei­ne Fort­set­zung der Aus­bil­dung bei Franz Lach­ner (1803-1890) und an der Kö­nig­li­chen Mu­sik­schu­le in Mün­chen bei Jo­sef Ga­bri­el Rhein­ber­ger (1839–1901).

Nach dem Be­such ei­nes von Ri­chard Wag­ner (1813–1883) di­ri­gier­ten Köl­ner Wer­be­kon­zerts 1873 für die Bay­reu­ther Fest­spie­le wand­te Hum­per­dinck sei­ne mu­si­ka­li­schen In­ter­es­sen zu­neh­mend den Wag­ner­schen Kunst­i­dea­len zu, sah in Mün­chen 1878 die ge­schlos­se­ne Auf­füh­rung von Wag­ners „Ring des Ni­be­lun­gen“ und trat dem „Or­den vom Gral“, ei­nem Ge­heim­bund jun­ger Wag­ner­an­hän­ger, bei. Als Men­dels­sohn-Sti­pen­di­at nutz­te er sei­nen Ita­li­en-Stu­di­en­auf­ent­halt 1880, um am 9.3.1880 in Nea­pel Be­kannt­schaft mit Wag­ner zu schlie­ßen. In der Fol­ge wirk­te er als Wag­ners As­sis­tent bei der Vor­be­rei­tung und Ein­stu­die­rung der Ur­auf­füh­rung von des­sen „Par­si­fal“ in Bay­reuth (1882) mit; auch nach der „Par­si­fal“-Ur­auf­füh­rung und Wag­ners Tod 1883 blie­ben die Kon­tak­te zwi­schen Hum­per­dinck und der Wag­ner-Fa­mi­lie freund­schaft­lich und eng; Wag­ners Sohn Sieg­fried (1869–1930) wur­de Hum­per­dincks Kom­po­si­ti­ons­schü­ler.

Das Mey­er­beer-Rei­ses­ti­pen­di­um er­laub­te ihm 1882/1883 ei­ne Stu­di­en­rei­se durch Frank­reich, Spa­ni­en und Ma­rok­ko, de­ren Ein­drü­cke sich in der „Mau­ri­schen Rhap­so­die“ für Or­ches­ter (1898) nie­der­schlu­gen. Die Fol­ge­jah­re bis 1888 sa­hen Hum­per­dinck wei­ter­hin als re­gel­mä­ßi­gen Mit­ar­bei­ter der Bay­reu­ther Fest­spie­le, als „mu­si­ka­li­schen Ge­sell­schaf­ter“ bei Al­fre­d Krupp in der Vil­la Hü­gel (Es­sen), al­s ­Leh­rer in Bar­ce­lo­na (am Li­ceo) und am Köl­ner Kon­ser­va­to­ri­um. 1888 nahm Hum­per­dinck ei­ne Lek­to­ren­stel­le beim Mu­sik­ver­lag Schott in Mainz an und konn­te in die­ser Po­si­ti­on den Kom­po­nis­ten Hu­go Wolf (1860-1903) för­dern. 1890 wur­de Hum­per­dinck Leh­rer am Hoch­schen Kon­ser­va­to­ri­um in Frank­furt am Main und Kri­ti­ker der Frank­fur­ter Zei­tung. 1892 hei­ra­te­te er die Sieg­bur­ge­rin Hed­wig Ta­xer (1862-1916). Das Paar be­kam fünf Kin­der: die Töch­ter Edith (1894–1990), Irm­gart (1896–1991), Ol­ga (1898–1899) und Sen­ta (1901–1991) so­wie Sohn Wolf­ram (1893–1985), der sich als Opern­re­gis­seur und In­ten­dant ei­nen Na­men mach­te.

Zur Zä­sur in Hum­per­dincks Le­ben wur­de die Ur­auf­füh­rung von „Hän­sel und Gre­tel“ un­ter Lei­tung von Ri­chard Strauss (1864-1949) am 23.12.1893 in Wei­mar, die um­ge­hend ein Welt­er­folg wur­de. Nach „Hän­sel und Gre­tel“ „er­reich­te ihn die Bit­te um ei­ne Büh­nen­mu­sik zum Mär­chen­schau­spiel „Kö­nigs­kin­der" von Ernst Ros­mer (Pseud­onym für El­sa Bern­stein, 1866-1949). Da­für ent­wi­ckel­te Hum­per­dinck das „ge­bun­de­ne Me­lo­dram“, bei dem von den Schau­spie­lern ein Sprech­ge­sang ge­for­dert wur­de, des­sen Ton­hö­he mit Hil­fe ei­ner spe­zi­el­len No­ta­ti­on aus ge­kreuz­ten No­ten­köp­fen fi­xiert war – ei­ne Tech­nik, die sich al­ler­dings nicht durch­setz­te und erst im 20. Jahr­hun­dert wie­der ver­wen­det wur­de. Das Me­lo­dram „Kö­nigs­kin­der“ er­leb­te am 23.1.1897 sei­ne Ur­auf­füh­rung in Mün­chen.

Im März 1897 be­zog Hum­per­dinck ei­ne Vil­la in Bop­pard am Rhein, sei­ne Frank­fur­ter Stel­len hat­te er be­reits ge­kün­digt. En­de 1900 wur­de er zum Lei­ter ei­ner Meis­ter­klas­se für Kom­po­si­ti­on an die Kö­nig­li­che Aka­de­mie der Küns­te in Ber­lin be­ru­fen; das Bop­par­der „Schlöss­chen“ be­hielt er als Som­mer­sitz bei. In Ber­lin ent­stan­den un­ter an­de­rem die Opern „Dorn­rös­chen“ und „Hei­rat wi­der Wil­len“, so­wie, für Pro­duk­tio­nen un­ter Max Rein­hardt (1873-1943) am Deut­schen Thea­ter, ei­ne Rei­he von Büh­nen­mu­si­ken vor al­lem zu Shake­speare-Dra­men. 1905 reis­te Hum­per­dinck zur ame­ri­ka­ni­schen Erst­auf­füh­rung von „Hän­sel und Gre­tel“ an der Me­tro­po­li­tan Ope­ra in New York, die am 28.12.1910 ei­ne Neu­fas­sung der „Kö­nigs­kin­der“, dies­mal als Oper, zur glanz­vol­len Ur­auf­füh­rung brach­te.

1911 wur­de Hum­per­dinck als Nach­fol­ger von Max Bruch (1838–1920) zum Di­rek­tor der Theo­rie- und Kom­po­si­ti­ons­ab­tei­lung der Kö­nig­li­chen Hoch­schu­le für Mu­sik in Ber­lin be­ru­fen. Trotz ge­sund­heit­li­cher und per­sön­li­cher Rück­schlä­ge wie dem Tod sei­ner Gat­tin 1916 schuf er noch zwei Opern, „Die Mar­ke­ten­de­rin“ (1914) und „Gau­dea­mus“ (1919). 1920 trat er in den Ru­he­stand. Für das Al­ter plan­te er ei­ne Rück­kehr ins Rhein­land und be­ab­sich­tig­te, nach Bad Hon­nef um­zu­sie­deln; er war sich sei­ner rhei­ni­schen Wur­zeln im­mer be­wusst ge­blie­ben. Die­se sind bei­spiels­wei­se in Lie­dern wie dem „Rhein­lie­d“ oder „Am Rhein“, aber auch im Or­ches­ter­werk „Die Glo­cke von Sieg­bur­g“ prä­sent.

Hum­per­dinck starb am 27.9.1921 an ei­nem Schlag­an­fall in Neu­stre­litz und wur­de auf dem Fried­hof in Stahns­dorf bei Ber­lin bei­ge­setzt.

Hum­per­dinck war in ers­ter Li­nie ein Büh­nen- und Vo­kal­kom­po­nist. Un­ter sei­nen Kom­po­si­tio­nen ra­gen die sechs Opern her­aus, al­len vor­an „Hän­sel und Gre­tel“ und „Kö­nigs­kin­der“. Da­ne­ben stel­len die Shake­speare-Schau­spiel­mu­si­ken ei­nen wei­te­ren Schwer­punkt sei­nes Schaf­fens dar. Be­deut­sam ist auch die In­stru­men­tal­mu­sik, in de­nen er mit neu­en for­ma­len Ab­läu­fen ex­pe­ri­men­tier­te: Die „Mau­ri­sche Rhap­so­die“ (1890), das Kla­vier­quin­tett (1875) und das Streich­quar­tett C-Dur (1920) sind im Be­mü­hen um ei­ne Drei­sät­zig­keit (statt der üb­li­chen Vier­sät­zig­keit) mit­ein­an­der ver­knüpft: Hier soll sich mei­ne Theo­rie der Drei­sät­zig­keit – in der Ma­le­rei Tri­pty­chon ge­nannt – ein­mal prak­tisch als be­rech­tigt er­wei­sen; die üb­li­chen bei­den Mit­tel­sät­ze – lang­sa­mer Satz und Scher­zo – sind zu ei­nem ein­zi­gen Mit­tel­satz ver­schmol­zen, aber so, dass je­der von ih­nen zu sei­nem Recht ge­langt, was nur durch kon­tra­punk­ti­sche Küns­te zu er­mög­li­chen war (zi­tiert nach Hum­per­dinck, En­gel­bert Hum­per­dinck, 1993, S. 329).

Hum­per­dincks Schaf­fen ist von zwei ge­gen­sätz­li­chen Ein­flüs­sen ge­prägt: Auf der ei­nen Sei­te wur­de die tra­di­tio­nel­le, aber sorg­fäl­ti­ge hand­werk­li­che Kon­ser­va­to­ri­ums­aus­bil­dung bei Hil­ler und Rhein­ber­ger zur Grund­la­ge für ei­ne vir­tuo­se Be­herr­schung des Kom­po­si­ti­ons­hand­werks, die sich in der un­ge­wöhn­lich po­ly­pho­nen Dich­te – Hum­per­dinck war der si­cher­lich am kon­se­quen­tes­ten po­ly­phon kom­po­nie­ren­de Mu­si­ker sei­ner Zeit – so­wie dem fi­li­gra­nen, im­mer durch­sich­ti­gen Or­ches­ter­satz sei­ner Wer­ke zeigt und den Me­lo­di­ker Hum­per­dinck auch als Kon­tra­punk­ti­ker von Rang und Meis­ter der In­stru­men­tie­rungs­kunst aus­weist. Der Ein­fluss Ri­chard Wag­ners an­de­rer­seits ist vor al­lem in der Har­mo­nik und den Or­ches­ter­far­ben er­kenn­bar.

Hum­per­dincks Kom­po­nie­ren ist von Volks­nä­he ge­kenn­zeich­net. „Hän­sel und Gre­tel“ bei­spiels­wei­se zeich­net sich durch ei­ne vom Volks­lied aus­ge­hen­de, in ih­rer Ein­fach­heit echt und kind­lich wir­ken­de Er­fin­dung aus; Me­lo­di­en wie „Suse, lie­be Suse, was ra­schelt im Stroh“, „Brü­der­chen, komm tanz mit mir“, „Knus­per, knus­per Knäu­schen“ oder „Ein Männ­lein steht im Wal­de“ wur­den ih­rer­seits zu wah­ren Volks­lie­dern. Sei­ne Volks­nä­he und die Hin­wen­dung zur Mär­chen­oper lie­ßen ihn ei­nen Weg fin­den, aus dem Schat­ten des über­mäch­ti­gen Vor­bil­des Ri­chard Wag­ner her­aus­zu­tre­ten.

Sein künst­le­ri­sches Ide­al lag je­doch auf an­de­rem Ge­biet: Soll­te man es für mög­lich hal­ten, dass un­ter dem ge­wal­ti­gen Stoß von Ma­nu­skrip­ten, der mir seit un­ge­fähr ei­nem Jahr [seit der Ur­auf­füh­rung von „Hän­sel und Gre­tel“] ins Haus ge­flo­gen ist, auch nicht ei­ne ein­zi­ge ko­mi­sche Oper sich be­fun­den hat? Ent­we­der Mord und Tot­schlag oder Ope­ret­ten­blöd­sinn oder gar zu­cker­sü­ße Mär­chen! Es ist ge­ra­de, als ob wir fin-de-siècle-Men­schen das La­chen Ros­si­nis, Au­bers und Lort­zings ganz ver­lernt hät­ten (zi­tiert nach Hum­per­dinck, En­gel­bert Hum­per­dinck, S. 223-224).„Hei­rat wi­der Wil­len“, „Die Mar­ke­ten­de­rin“ und „Gau­dea­mus“ wa­ren Hum­per­dincks Ver­su­che, die­sen Vor­stel­lun­gen zu fol­gen; al­ler­dings war die­sen Wer­ken kein dau­er­haf­ter Er­folg be­schie­den.

Die Kunst Hum­per­dincks be­ruht dar­in, Wag­ners Kunst­prin­zi­pi­en be­wusst nicht im ei­ge­nen Werk epi­go­nen­haft zu ko­pie­ren, da­bei nicht ins Seich­te zu ver­fal­len, son­dern auf höchs­tem kom­po­si­to­ri­schen Ni­veau und dem Stand der Har­mo­nik und Or­ches­ter­kunst der Jahr­hun­dert­wen­de ei­nen ei­ge­nen Ton­fall zwi­schen „Neu­deut­schen“ – mit Wag­ner und Liszt (1811–1886) als Leit­fi­gu­ren –, „Brah­mi­nen“ (wie die An­hän­ger der „tra­di­tio­nel­len“ Schu­le ge­nannt wer­den) und dem fran­zö­si­schen Im­pres­sio­nis­mus ge­fun­den zu ha­ben. Sein Pech war es, dass sich ihm nach der zwei­ten „Kö­nigs­kin­der“-Fas­sung 1910 kein gleich­wer­ti­ger Opern­stoff bot, sein sym­pho­ni­scher Ehr­geiz nach der „Mau­ri­schen Rhap­so­die“ kei­ne In­spi­ra­ti­on fand und er sich mit Auf­trags­wer­ken wie den zahl­rei­chen Schau­spiel­mu­si­ken zu­frie­den gab.

Seit der Mit­te des 20. Jahr­hun­derts ge­riet Hum­per­dincks Werk – mit Aus­nah­me von „Hän­sel und Gre­tel“ – zu­neh­mend in Ver­ges­sen­heit, ge­le­gent­li­che Auf­füh­run­gen und Ein­spie­lun­gen der „Kö­nigs­kin­der“ ver­moch­ten dar­an nichts zu än­dern. Seit 1999 hat es sich da­her die in Sieg­burg an­säs­si­ge „Mu­sik­werk­statt En­gel­bert Hum­per­dinck“ zur Auf­ga­be ge­macht, wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Neu- oder Erst­aus­ga­ben nicht zu­gäng­li­cher Kom­po­si­tio­nen Hum­per­dincks zu pu­bli­zie­ren.

Opern

Hän­sel und Gre­tel, 1893.

Kö­nigs­kin­der, 1897/1910.

Dorn­rös­chen, 1902.

Hei­rat wi­der Wil­len, 1905.

Die Mar­ke­ten­de­rin, 1914.

Gau­dea­mus, 1919.

**Schau­spiel­mu­si­ken (Aus­wahl) zu

** Der Kauf­mann von Ve­ne­dig (Shake­speare), 1905.

Der Sturm (Shake­speare), 1907.

Was ihr wollt (Shake­speare), 1908.

Der blaue Vo­gel (Mae­ter­linck), 1910.

** Or­ches­ter­wer­ke (Aus­wahl)**

Die Glo­cke von Sieg­burg, 1879.

Hu­mo­res­ke, 1879.

Mau­ri­sche Rhap­so­die, 1898.

** Chor­bal­la­den**

Die Wall­fahrt nach Kev­laar (Hei­ne), 1878/1886.

Das Glück von Eden­hall (Uh­land), 1879, 1883.

Kam­mer­mu­sik (Aus­wahl)

Kla­vier­quin­tett G-Dur, 1875.

Streich­quar­tett C-Dur, 1920.

fer­ner Ein­zel­sät­ze für Streich­quar­tett, Vio­li­ne und Kla­vier

Lie­der und klei­ne­re Kla­vier­stü­cke, un­ter an­de­rem „Ton­bild zu Schil­lers Lied von der Glo­cke“, 1884

fer­ner geist­li­che und pro­fa­ne Chor­wer­ke, Be­ar­bei­tun­gen, un­ter an­de­rem von Wer­ken Ri­chard Wag­ners für ver­schie­de­ne In­stru­men­te.** **

Schriften (Auswahl)

In­stru­men­ta­ti­ons­leh­re, 1892.

Par­si­fal-Skiz­zen, 1907.

Die Zeit­lo­se. Mo­der­nes Traum­mär­chen, 1921.

Quellen

Hum­per­dinck, Eva (Hg.), Brie­fe und Do­ku­men­te zur Ent­ste­hungs- und Wir­kungs­ges­schich­te des Me­lo­drams „Kö­nigs­kin­der“, Ko­blenz 2003.

Literatur

Dis­tel­kamp, Bernd, „Ei­ne in­ni­ge Ver­schmel­zung von Wort und Mu­sik…“. Un­ter­su­chun­gen zur Ent­ste­hungs­ge­schich­te der Mär­chen­oper Kö­nigs­kin­der von El­sa  Bern­stein und En­gel­bert Hum­per­dinck, Sieg­burg 2003.

Hum­per­dinck, Wolf­ram, En­gel­bert Hum­per­dinck. Das Le­ben mei­nes Va­ters, Frank­furt a. M. 1965, Neu­aus­ga­be Ko­blenz 1993.

Ir­men, Hans-Jo­sef, Die Odys­see des En­gel­bert Hum­per­dinck. Ei­ne bio­gra­phi­sche Do­ku­men­ta­ti­on, Kall 1975.

Ir­men, Hans-Jo­sef, The­ma­tisch-Sys­te­ma­ti­sches Ver­zeich­nis der mu­si­ka­li­schen Wer­ke En­gel­bert Hum­per­dincks (IWV), Zül­pich 2005.

Online

Heuss­ner, Horst, „Hum­per­dinck, En­gel­ber­t“, in: Neue Deut­sche Bio­gra­phie 10 (1974), S. 58-59.

 
Zitationshinweis

Bitte geben Sie beim Zitieren dieses Beitrags die exakte URL und das Datum Ihres Besuchs dieser Online-Adresse an.

Ubber, Christian, Engelbert Humperdinck, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/engelbert-humperdinck/DE-2086/lido/57c9265a97df43.67274711 (23.06.2018)