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Gerhard Kallen (1884-1973), Historiker

Als Kölner Lehrstuhlinhaber und Vorsitzender der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde Gegründet am 1.6.1881 in Köln, entstanden auf Initiative des Kölner Bankiers und Industriemagnaten Gustav Mevissen, der 1868 zusammen mit Heinrich von Sybel die Gründung eines die bestehenden regionalen Vereine übergreifenden "Vereins für rheinisch-westfälische Geschichte“ ins Auge gefasst und 1879 in Karl Lamprecht einen Historiker gefunden hatte, der Mevissens Vorstellungen von einer Verbindung zwischen bürgerlichem Mäzenatentum und geschichtswissenschaftlicher Grundlagenforschung im Medium eines historisch fundierten rheinischen Eigen- und Selbstbewusstseins konkrete Gestalt gab. „Rheinisch“ bezog  sich auf das Gebiet der Rheinprovinz. Seitdem gibt die Gesellschaft, die bis heute die Aufgaben einer Historischen Kommission für das Rheinland wahrnimmt, vor allem Quellen zur rheinischen Geschichte heraus. hat Gerhard Kallen die rheinische Landes- und Heimatgeschichtsforschung zwischen 1927 und 1957 wesentlich mit bestimmt. Sein Verhältnis zum Nationalsozialismus ist bis heute umstritten.

Franziskus Gerhardus Antonius Kallen wurde am 6.5.1884 auf dem „Kallenhof“ am südwestlichen Stadtrand von Neuss geboren. Der Hof war seit langem in der Hand der Familie, die zu den angesehensten der Stadt gehörte. Sein Vater Johann Paul Hubert Kallen (1853-1945) heiratete 1883 die Tochter eines anderen Großbauern, Josepha Hubertina Antonia Claessen (1856-1948) aus Titz bei Jülich. Franz Gerhard Anton war ihr ältester Sohn, dem bis 1893 vier weitere Kinder, zwei Mädchen und zwei Jungen, folgten.

Nach dem Abitur am Humanistischen Gymnasium in Neuss studierte Gerhard Kallen seit 1902 zunächst in Innsbruck, dann von 1903 bis 1909 in Bonn Geschichte, Philosophie und Geographie vornehmlich bei dem Historiker Aloys Schulte und dem Kirchenrechtler und Kirchenhistoriker Ulrich Stutz. Mit einer von Schulte betreuten Dissertation Lateinisch (Erörterung), zur Erlangung des Doktorgrades verfasste wissenschaftliche Arbeit. über die oberschwäbischen Pfründen des Bistums Konstanz wurde er 1907 mit Auszeichnung zum Doktor der Philosophie promoviert. Zwei Jahre später legte er auch die Erste Staatsprüfung für den höheren Schuldienst ab. Die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, in deren Vorstand sowohl Stutz als auch Schulte saßen, hatte ihn unterdessen mit einer wissenschaftlichen Edition der Statuten und Protokolle des Kölner Domkapitels vom 12. bis zum 18. Jahrhundert beauftragt. Kallen hat diese Arbeit zwar nie abgeschlossen, nutzte sie aber später als Grundlage für seine Bonner Habilitation Lateinisch, Erwerb der Lehrberechtigung an Universitäten und Hochschulen; Voraussetzungen sind die Promotion, die Habilitationsschrift (eine hervorragende wissenschaftliche Arbeit), der Vortrag vor der Fakultät mit Disputation sowie eine Probevorlesung. .

1912 nahm er eine Assistentenstelle bei Ulrich Stutz an, die er auch für ein Zweitstudium in Rechtswissenschaften nutzte. Wenige Wochen nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs und sofort nach dem juristischen Staatsexamen meldete er sich freiwillig zur Front, wo er als Leutnant der Reserve bereits 1915 in französische Kriegsgefangenschaft geriet. Aus ihr kehrte er erst 1920 auf Umwegen zurück und wurde nachträglich mit dem Eisernen Kreuz dekoriert. Möglicherweise stammt seine Abneigung gegen Frankreich und alles Französische, die sich in seinen Arbeiten später zeigen sollte, aus dieser Zeit.

Von 1920 bis 1925 unterrichtete Kallen als Studienrat an der Oberrealschule seiner Heimatstadt, wo er sich auch aktiv an den von der Stadt ausgerichteten 450-Jahr-Feiern der Belagerung von Neuss (1474-1475) durch den Burgunderherzog Karl den Kühnen (Regierungszeit 1465-1477) beteiligte. So übertrug er die Schilderung dieser Belagerung durch den Kölner Chronisten Christian Wierstrait (gestorben um 1490?) in lebende Bilder, die er von seinen Schülern aufführen ließ. Die von ihm verfasste Festschrift ist von der Ablehnung der burgundischen Staatsidee und des jahrhundertelangen französischen Expansionsstrebens nach Osten geprägt.

Noch während des Schuldienstes habilitierte sich Kallen 1923 bei Aloys Schulte und legte 1924 auch die juristische Doktorprüfung ab. 1925 wurde er als Professor für mittlere und neuere Geschichte an die Universität Münster berufen. Schon kurze Zeit später erreichte ihn auf Empfehlung des Bonner Theologen und Zentrumspolitikers Albert Lauscher und des Oberbürgermeisters Konrad Adenauer ein Ruf an die Universität  Köln. An der Besetzung gerade dieser Professur nehme ich ein besonderes Interesse, schrieb Adenauer dazu, weil ich auch gerade die Stadtgeschichte und den geschichtlichen Sinn der Bevölkerung durch sie mitgepflegt haben möchte. Trotzdem vergingen noch anderthalb Jahre, bis Kallen 1927 tatsächlich nach Köln kam. Das lag auch an seinen recht hohen persönlichen Forderungen und solchen zugunsten seiner Studenten, die er aber mit Zähigkeit und persönlichen Briefen an Adenauer durchsetzen konnte. So erreichte er als Neuheit, dass für die Studierenden besondere Räume angemietet wurden, in denen sie zwischen ihren Vorlesungen arbeiten und so mit ihrer Wissenschaft vertraut werden und sie lieb gewinnen sollten. Auch für Exkursionen mit Studenten und zum Ausbau der Seminarbibliothek konnte Kallen erstmals einen festen Etat erreichen. Dagegen scheiterte er mit seinem Vorschlag zur Gründung einer „Kölner Archivschule“, in der er die Quellenbestände des Historischen Seminars, der Universitäts- und Stadtbibliothek sowie des Historischen Archivs unter seiner Leitung zusammenschließen wollte.nach oben

In seinen Vorlesungen und Veröffentlichungen, etwa über Joseph von Görres 1926, zeigte sich Kallen in Münster wie anfangs in Köln als deutschnational geprägter konservativer Katholik mit einem wissenschaftlichen Schwergewicht auf dem Spätmittelalter und der westdeutschen Landesgeschichte. 1933 fanden die nunmehr regierenden Nationalsozialisten in ihm jedoch einen Autor, der sich vor allem zu Anfang engagiert für einen Teil ihrer Ziele einsetzte. In den „Rheinischen Blättern“, dem Organ von Alfred Rosenbergs „Kampfbund für deutsche Kultur“, veröffentlichte Kallen eine Reihe von Aufsätzen über die Bedeutung der Kölner Universität im NS-Staat, dazu eine Neuauflage seiner Görres-Forschungen, die den rheinischen Publizisten als eine Art Vorläufer des Nationalsozialismus darstellte, sowie eine zivilisationskritische Lobpreisung des erdverwurzelten Bauerntums am Niederrhein als Quell deutscher Volkskraft. Den Philosophen Nikolaus von Cues, mit dessen Werk sich Kallen mit kritischen Quelleneditionen im Auftrag der Heidelberger Akademie sowie in zahlreichen Darstellungen lebenslang befasst hat, interpretierte er 1937 zeitgemäß als Erzieher der Nation im Sinne eines machtvollen Reiches. Friedrich Barbarossas (Regierungszeit 1152-1190) Italienpolitik nahm Kallen dagegen vor dem damals üblichen Vorwurf, der Kaiser habe sich nicht um eine deutsche Ostkolonisation gekümmert, in Schutz. Auch unter den von ihm betreuten Doktorarbeiten finden sich solche mit ausgesprochen nationalsozialistischer und rassenpolitischer Tendenz.

1934-1935 war Kallen Dekan Lateinisch, (1) Vorsteher einer Fakultät an einer Universität, (2) höherer katholischer oder evangelischer Geistlicher, Vorsteher eines Dekanats oder Kirchenkreises. der Philosophischen Fakultät Lateinisch, bezeichnet fachlich nach den Hauptwissenschaften gegliederte Lehr- und Verwaltungseinheiten einer Hochschule. . 1937 übernahm er zeitweise auch die Leitung des städtischen Deutsch-Niederländischen Instituts, dessen Geschäftsführer Franz Petri auf sein Betreiben 1943 einen eigenen Lehrstuhl an der Universität erhielt.

Während des Krieges betrafen seine Veröffentlichungen vor allem die Geschichte des „germanischen Westraums“ (Flanderns und der Niederlande) und dessen Verhältnis zum Reich. 1939 beteiligte er sich an einem Sammelband „Rheinische Geschichte als Spiegel der deutschen Geschichte“ und 1941, im Zusammenhang mit den Deutsch-Flämischen Kulturtagen in Köln, an „Köln und der Nordwesten“. 1941 erschien auch seine „Rheinische Kulturgeschichte in Querschnitten aus Mittelalter und Neuzeit“.

In der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, deren Vorsitz er von 1927 bis 1958 innehatte, regte Kallen in enger Zusammenarbeit mit dem überzeugt nationalsozialistischen, jedoch fachlich kompetenten Kulturdezernenten der Provinzialverwaltung Als Teil der staatlichen Verwaltung für einen bestimmten Provinzbezirk zuständig. Die Provinzialverwaltung der preußischen Rheinprovinz unter der Leitung des Oberpräsidenten hatte von 1822 bis 1945 ihren Sitz in Koblenz. , SA-Standartenführer Siebthöchster Rang bei SS, SA, NS-Fliegerkorps und NS-Kraftfahrerkorps. Entsprach dem Rang eines Oberst der Wehrmacht. Dr. Hans-Joachim Apffelstaedt, sippenkundliche Projekte wie die „Westdeutschen Ahnentafeln“ oder Arbeiten zur bäuerlichen Rechts- und Sippengeschichte im Erftkreis (mit Karl Wülfrath) an. Für die von ihm 1934 gemeinsam mit Apffelstaedt gegründete „Arbeitsgemeinschaft der rheinischen Geschichtsvereine“, die auch der politischen Gleichschaltung dieser Vereine dienen sollte, gab er bis 1939 vier umfangreiche „Jahrbücher“ über politisch-historische Persönlichkeiten der rheinischen Geschichte heraus, die jeweils auch eine ausführliche Jahresbibliographie des rheinischen Schrifttums enthielten. Zugleich sorgten Kallen und Apffelstaedt für eine beschleunigte Weiterführung der während der Wirtschaftskrise ins Stocken geratenen „Kunstdenkmäler der Rheinprovinz“.

Nach Kriegsende nahm Kallen seine Kölner Lehrtätigkeit zunächst wieder auf, wurde aber 1946 auf Anordnung der Militärregierung wegen seiner früheren Schriften seines Amtes enthoben. Zunächst als „Mitläufer“ eingestuft, aber im Berufungsverfahren entlastet, konnte er seinen Lehrstuhl 1948 erneut übernehmen, den er auch nach seiner EmeritierungLateinisch, Entbindung (1)  eines Hochschullehrers von den alltäglichen Pflichten des Lehrbetriebs, wobei der Emeritus seine akademischen Rechte behält und weiterhin Diplomanden und Doktoranden betreuen kann, (2) von Bischöfen oder Domkapitulare von Leitungsaufgabe, wobei sie alle Rechte behalten, die an ihre Weihe geknüpft sind. 1952 noch bis zur Ernennung seines Nachfolgers Theodor Schieffer (1954) vertrat. In seinen Veröffentlichungen der Nachkriegszeit nahm Kallen manche seiner früheren Wertungen wieder zurück. Mehrere rheinische Geschichtsvereine, darunter der Aachener und der Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande, wählten ihn zum Vorstands- oder Ehrenmitglied. Für die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde gab er seit 1952 den „Niederrheinischen Städteatlas“ heraus. Seine landesgeschichtliche Arbeitsgemeinschaft, aus der viele spätere Landeshistoriker hervorgingen, und die großen Exkursionen mit Studierenden, unter anderem nach Rom und nach Flandern, hat er noch bis zum Ende der 1960er Jahre weitergeführt.

Man wird Gerhard Kallen, der nie Mitglied der NSDAP, wohl aber der SA und verschiedener NS-Standesorganisationen war, nicht undifferenziert als Nationalsozialisten bezeichnen können. Zwar übernahm er nach 1933 freiwillig und begeistert große Teile der NS-Ideologie, soweit sie seiner ihm stets mit Stolz bewussten bäuerlichen Herkunft und nationalen Denkweise entgegen kamen, und wurde zum Propagandisten des „Dritten Reiches“. Auch sein Streben nach wissenschaftspolitischem Einfluss im neuen Staat mag dabei mitgespielt haben. Andere Seiten dieser Ideologie wie prinzipieller Antisemitismus Griechisch-neulateinisch, (1) Abneigung oder Feindschaft gegenüber den Juden, (2) politische Bewegung mit ausgeprägten judenfeindlichen Tendenzen. Den Begriff Antisemitismus prägte 1879 der deutsche Publizist Wilhelm Marr (1818-1904). , Religionsfeindschaft oder die damals übliche Verachtung der früheren „bürgerlichen“ Geschichtswissenschaft blieben dem Humanisten Kallen dagegen fremd. Als fürsorglicher akademischer Lehrer war er bei seinen zahlreichen Schülern beliebt und geachtet.

Seine letzten Lebensjahre verbrachte Gerhard Kallen nahe dem elterlichen Hof in Neuss. Unverheiratet und kinderlos ist er dort am 26.1.1973 verstorben. Seine Grabstätte auf dem Neusser Hauptfriedhof hatte er sich zuvor selbst ausgesucht.

 

Schriften (Auswahl)

Zur oberschwäbischen Pfründengeschichte vor der Reformation, Stuttgart 1907.

Die Belagerung von Neuss durch Karl den Kühnen 29. Juli 1474 bis 5. Juni 1475, Neuss 1925, Neudrucke Neuss 1987 und Paderborn 2012.

Josef Görres und der deutsche Idealismus Etymologisch von idea (griechisch Idee, Gestalt oder (Ur)Bild) abgeleitet, bezeichnet der Idealismus entweder (1) nach Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) die platonische Ontologie, wonach allein die Ideen wahre unveränderliche Realität besitzen, oder (2) im Gegensatz zu Materialismus oder Realismus eine wertorientierte Weltsicht, oder (3) eine philosophische Lehre, wonach allein dem (menschliche) Geist beziehungsweise geistigen Konstrukten, nicht aber der (davon unabhängigen) Außenwelt Realität zukommt. , Münster 1926.

Köln als Universitätsstadt. Mittelalter–Humanismus–Nationalsozialismus, in: Rheinische Blätter 10, H. 12 (1933), S. 1187-1198.

Görres, der rheinische Revolutionär, in: Rheinische Blätter 11 (1934), S. 226-234.

Das Mirakel der niederrheinischen Erde, in: Rheinische Blätter 11 (1934), S.427-438.

Die Bedeutung des Rheins in der deutschen Geschichte, in: Rheinische Heimatpflege 8 (1936), S. 27-45.

Der Investiturstreit als Kampf zwischen germanischem und romanischem Denken, in: Jahrbuch des Kölnischen Geschichtsvereins 19 (1937), S. 89-110.

Nikolaus von Cues als politischer Erzieher, Leipzig 1937 (Wissenschaft und Zeitgeist,  5).

Nicolai de Cusa opera omnia. Iussu et auctoritate Academiae litterarum Heidelbergensis ad codicem fidum edita. De Concordantia catholica. Liber I. II., Leipzig 1939-1941.

Der Reichsgedanke in der Reformschrift „De concordantia catholica“ des Nikolaus von Kues, in: Neue Heidelberger Jahrbücher (1940), S. 59-76.

Die "Niederen Lande" und das Reich, in: Köln und der Nordwesten. Hrsg. anlässlich der Deutsch-Flämischen Kulturtage Köln 1941 von der Hansestadt Köln, Köln 1941, S. 7-21.

Die politische Theorie im philosophischen System des Nikolaus von Cues, in: Historische Zeitschrift 165 (1942), S. 246-277.

Rheinische Geschichte bis zum Zusammenbruch des zweiten Reiches, in: Rheinische Geschichte als Spiegel der deutschen Geschichte, Düsseldorf 1939, S. 25-188.

Friedrich Barbarossa, Köln 1943 (Kölner Universitätsreden, 44).

Neuss in der Geschichte, in: Neuss in Geschichte und Wirtschaft. Hrsg. von der Stadtverwaltung Neuss, Angermund 1947, S. 25-188.

Die politische Entwicklung der Stadt [Köln], in: Köln. Hg. von der Stadt Köln, Köln 1948, S. 47-75.

Die Verteidigung von Recht und Freiheit (1) Gefreiter Bezirk vor einer Burg, (2)  im südlichen Westfalen und in Teilen des Rheinlands verbreitete Bezeichnung für gefreite Orte. in den Burgunderkriegen (1467-1477), Köln 1950.

Probleme der Rechtsordnung in Geschichte und Theorie. Zehn ausgewählte Aufsätze, Köln/Weimar/Wien 1965.

 

Herausgeberschaften
Jahrbuch der Arbeitsgemeinschaft der rheinischen Geschichtsvereine, 4 Bände, Düsseldorf 1935-1938. [Von Bd. 5, 1939, erschien lediglich die Bibliographie.]

Rheinische Kulturgeschichte in Querschnitten aus Mittelalter und Neuzeit, Band 3, Köln 1941. (Zugleich Band 6 des Jahrbuchs der Arbeitsgemeinschaft).

Neuss. Festschrift für die Jubiläen des Jahres 1950, Köln 1950.

Niederrheinischer Städteatlas, 3 Hefte, 1952-1956.

 

Festschrift

Aus Mittelalter und Neuzeit. Gerhard Kallen zum 70. Geburtstag. Hg. v. Josef Engel und Hans Martin Klinkenberg, Bonn 1957 [mit Bibliographie].

 

Literatur

Dülffer, Jost, Gerhard Kallen, in: Soënius, Ulrich S./Wilhelm, Jürgen (Hgg.), Kölner Personen-Lexikon, Köln 2008, S. 273-274.

Golczewski, Frank, Kölner Universitätslehrer und der Nationalsozialismus, Köln/Wien 1988.

Haupts, Leo, Die Universität zu Köln im Übergang vom Nationalsozialismus zur Bundesrepublik, Köln/Weimar/Wien 2007.

Matzerath, Horst, „Das Tor zum Westen“. Die Rolle Kölns in der Expansionspolitik des Dritten Reiches, in: Nationalsozialismus und Regionalgeschichte. Festschrift für Horst Matzerath, hg. v. Barbara Becker-Jákli [u.a.], Köln 2002, S. 247-269.

Pabst, Klaus, „Blut und Boden“ auf rheinische Art. Gerhard Kallen, der Nationalsozialismus und der „Westraum“, in: Dietz, Burkhard/Gabel, Helmut/Tiedau, Ulrich (Hg.), Griff nach dem Westen, Teil 2, Münster [u.a.] 2003, S. 945-978.

Pabst, Klaus, Die „Arbeitsgemeinschaft der rheinischen Geschichtsvereine“ im Dritten Reich, in: Auf der Suche nach regionaler Identität. Geschichtskultur im Rheinland, Bensberg 1997, S. 109-133.

Wolf, Ursula, Litteris et Patriae. Das Janusgesicht der Historie, Stuttgart 1996.

Nachrufe

Theodor Schieffer, Gerhard Kallen 85 Jahre, in: Rheinische Heimatpflege N.F. 6 (1969), S. 151.

Theodor Schieffer in: Historisches Jahrbuch der Görres-Gesellschaft 93 (1973), S. 258-260.

Erich Meuthen in: Historische Zeitschrift 216 (1973), S. 522-523.

Ursula Lewald in: Rheinische Vierteljahrsblätter 37 (1973), S. XIII-XVI.


Online

Gut Kallenhof in Neuss (15.12.2012).

 

30.4.2013

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Klaus  Pabst  (Kerpen) 
 

       
 

       
 
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Gerhard Kallen, Porträtfoto 1927. (Universitätsarchiv Köln)