Anna von Kleve

Königin von England (1515-1557)

Jennifer Striewski (Bonn)

Anna von Kleve, Gemälde von Hans Holbein dem Jüngeren (1497/1498-1543), 1539, Original im Musée du Louvre, Paris.

An­na von Kle­ve war die vier­te von ins­ge­samt sechs Ge­mah­lin­nen des eng­li­schen Kö­nigs Hein­rich VIII. (Re­gie­rungs­zeit 1509-1547). Die aus macht­po­li­ti­schen Er­wä­gun­gen ge­schlos­se­ne Ehe soll­te das Bünd­nis zwi­schen Eng­land und dem Her­zog­tum Jü­lich-Kle­ve-Berg ge­gen­über Kai­ser Karl V. von Habs­burg (Re­gie­rungs­zeit 1519-1556) und dem fran­zö­si­schen Kö­nig Franz I. von Frank­reich (Re­gie­rungs­zeit 1515-1547) be­sie­geln. An­na war da­mit die ers­te deut­sche Kö­ni­gin Eng­lands. 

An­na von Kle­ve kam am 20.9.1515 in Düs­sel­dorf als zweit­äl­tes­te Toch­ter von Jo­hann III. von Jü­lich-Kle­ve-Berg (1490-1539) und sei­ner Frau Ma­ria von Berg (1491-1543) zur Welt. Als Schwes­ter Wil­helms V. wuchs sie zu­nächst auf Schloss Burg bei So­lin­gen un­ter der Ob­hut ih­rer Mut­ter auf, wo sie und ih­re Schwes­tern ei­ne im Ver­gleich zu den gro­ßen eu­ro­päi­schen Hö­fen in Frank­reich oder Eng­land streng kon­ser­va­ti­ve Er­zie­hung ge­nos­sen, bei der vor­nehm­lich das Er­ler­nen von Hand­fer­tig­kei­ten im Vor­der­grund stand. Wie an man­chen an­de­ren klei­nen Hö­fen spiel­ten die Schö­nen Küns­te, Le­sen, Schrei­ben, Fremd­spra­chen­kennt­nis­se und die Mu­sik in der Er­zie­hung ei­nes jun­gen Mäd­chens kaum ei­ne Rol­le. 

An­ders als ih­re Schwes­ter Sy­bil­le (1512-1554), die be­reits im Al­ter von 14 Jah­ren mit dem Kur­fürs­ten Jo­hann Fried­rich von Sach­sen (1503-1554) ver­mählt wor­den war, war An­na mit 23 Jah­ren noch un­ver­hei­ra­tet. Al­ler­dings wa­ren be­reits 1526 Ver­hand­lun­gen für ei­ne Hei­rat mit Franz I. von Loth­rin­gen (1517-1545) ge­führt wor­den, die am 5.7.1527 zur Un­ter­zeich­nung ei­nes förm­li­chen Ehe­ver­tra­ges ge­führt hat­ten, der nie of­fi­zi­ell auf­ge­löst wer­den soll­te. 

Als An­nas Bru­der Wil­helm V. 1539 die Re­gie­rung in Jü­lich-Kle­ve-Berg über­nom­men hat­te, ge­riet er auf­grund der gel­dri­schen Fra­ge in Kon­flikt mit dem von Kai­ser Karl V. an­ge­führ­ten Haus Habs­burg. Zwar nahm Wil­helm di­plo­ma­ti­sche Ver­hand­lun­gen zum Kai­ser auf, such­te aber gleich­zei­tig nach Bünd­nis­part­nern in Eu­ro­pa. 

Auch der eng­li­sche Kö­nig, der sich spä­tes­tens seit der An­nul­lie­rung der Ehe mit Ka­tha­ri­na von Ara­gón (1485-1536), ei­ner Tan­te Karls V., mit dem Habs­bur­ger über­wor­fen hat­te, such­te nach neu­en Bünd­nis­part­nern, zu­mal Hein­rich VIII. ei­nen ge­mein­sa­men An­griff von Sei­ten Frank­reichs und Habs­burgs ge­gen das seit 1534 pro­tes­tan­ti­sche Eng­land be­fürch­te­te. Kur­ze Zeit nach dem Tod von Ja­ne Sey­mour (1509-1537), Hein­richs drit­ter Ehe­frau, be­müh­te sich der lei­ten­de eng­li­sche Mi­nis­ter Tho­mas Crom­well (1485-1540) ei­ne po­li­tisch sinn­vol­le Ehe für den Kö­nig zu ar­ran­gie­ren. Die Su­che ge­stal­te­te sich al­ler­dings als schwie­rig, da Hein­rich VIII. sei­ne zwei­te Frau An­ne Bo­leyn (cir­ca 1501-1536) hat­te hin­rich­ten las­sen. Die Wahl des Kö­nigs fiel zu­nächst auf die jun­ge Wit­we des Her­zogs von Mai­land, Chris­ti­na von Dä­ne­mark (1521-1590), ei­ne Nich­te Karls V. Die Ver­su­che, ei­ne Hei­rat zu­stan­de zu brin­gen, schei­ter­ten je­doch am Wi­der­stand des Kai­sers und der Ex­kom­mu­ni­ka­ti­on Hein­richs VIII. im Jahr 1539. In Wil­helm V. fand Crom­well schlie­ß­lich ei­nen mäch­ti­gen Bünd­nis­part­ner ge­gen Karl V. und Franz I., der mit Jü­lich-Kle­ve-Berg-Ra­vens­berg-Mark über das be­deu­tends­te Ter­ri­to­ri­um in Nord­west­deutsch­land herrsch­te. 

Die In­itia­ti­ve für ei­ne dy­nas­ti­sche Ver­bin­dung zwi­schen Eng­land und Kle­ve ging da­her zu­nächst von den Eng­län­dern aus. An­fang Ja­nu­ar 1539 wur­de über ei­ne Hei­rat zwi­schen dem jun­gen Her­zog Wil­helm V. und Hein­richs äl­tes­ter Toch­ter Ma­ria (1516-1588) be­ra­ten. Seit dem 20.1.1539 wur­den die Ver­hand­lun­gen um die Mög­lich­keit ei­ner Dop­pel­hoch­zeit er­wei­tert: für Hein­rich stan­den Wil­helms Schwes­tern An­na und Ama­lie (1518-1586) als Bräu­te zur Aus­wahl. Die Hei­rat Wil­helms mit Ma­ria kam je­doch nicht zu­stan­de, da die­ser bis 1540 auf ei­ne Hei­rat mit Chris­ti­na von Dä­ne­mark hoff­te. Da es je­doch zwi­schen Karl V. und Wil­helm V. zu kei­ner Ei­ni­gung in der gel­dri­schen Fra­ge kam, ver­mähl­te sich der Her­zog im Jahr dar­auf mit Jean­ne d’Al­bret (1528-1572), ei­ner Nich­te Franz I. 

Hein­rich VIII. ent­schied sich den­noch, nach­dem sein Hof­ma­ler Hans Hol­bein der Jün­ge­re (1498-1543) ein äu­ßerst schmei­chel­haf­tes Por­trät von ihr an­ge­fer­tigt hat­te, die Ehe mit An­na von Kle­ve ein­zu­ge­hen. Am 3.9.1539 schick­te Wil­helm V. ei­ni­ge Ab­ge­sand­te nach Eng­land, um über den noch nicht auf­ge­kün­dig­ten Ver­trag mit Franz I. von Loth­rin­gen von 1527, über die Hö­he des Braut­gel­des und ei­ne even­tu­el­le Wit­wen­pen­si­on zu ver­han­deln. Am 4.10.1539 wur­de in Lon­don der Ehe­ver­trag un­ter­zeich­net. An­schlie­ßend wur­de ein Weg ge­sucht, An­na si­cher nach Eng­land zu brin­gen, da die Ge­fahr be­stand, dass Hein­richs Braut von sei­nen Geg­nern ab­ge­fan­gen wer­den könn­te. Des­halb hol­te der eng­li­sche Ge­sand­te, Lord Edu­ard Clin­ton (1512-1585), die Braut mit ih­rem Ge­fol­ge von 263 Per­so­nen und 228 Pfer­den aus Düs­sel­dorf ab und ge­lei­te­te sie nach Ca­lais, wo sie am 11.12.1539 ein­tra­fen. Ein Sturm hin­der­te sie zwei Wo­chen lang an der Wei­ter­fahrt, so dass sie erst am 27.12.1539 den Ha­fen von Do­ver er­reich­ten. 

Auf ih­re Rol­le als zu­künf­ti­ge Kö­ni­gin Eng­lands war An­na von Kle­ve auf­grund ih­rer Er­zie­hung denk­bar schlecht vor­be­rei­tet. Der Ver­gleich mit ih­ren Vor­gän­ge­rin­nen muss­te, da sie das Le­sen und Schrei­ben nur un­zu­rei­chend be­herrsch­te und we­der das Sin­gen noch das Spiel ei­nes In­stru­ments er­lernt hat­te, von Be­ginn an zu ih­ren Un­guns­ten aus­fal­len. Kul­tur und Ze­re­mo­ni­ell am eng­li­schen Hof wa­ren ihr eben­so fremd wie die eng­li­sche Spra­che. Da­her be­müh­te man sich, sie auf der Rei­se zu­min­dest in den wich­tigs­ten hö­fi­schen Be­nimm­re­geln zu un­ter­wei­sen und ihr ei­ni­ge Kar­ten­spie­le bei­zu­brin­gen. 

Nach ih­rer An­kunft in Do­ver reis­te An­na über Can­ter­bu­ry nach Ro­ches­ter, wo sie ih­rem zu­künf­ti­gen Ehe­mann zum ers­ten Mal be­geg­ne­te. Hein­rich, der ihr un­ge­dul­dig und er­war­tungs­voll ent­ge­gen ge­reist war, zeig­te sich vom ers­ten An­blick sei­ner Braut je­doch ma­ß­los ent­täuscht. Er un­ter­ließ es so­gar, ihr die mit­ge­brach­ten Ge­schen­ke zu über­rei­chen. An­nas Klei­der ent­spra­chen nicht der gän­gi­gen eng­li­schen Mo­de, so wie sie wohl ins­ge­samt die op­ti­schen Er­war­tun­gen nicht er­füll­te, die das Ge­mäl­de Hol­beins ver­spro­chen hat­te. Be­reits nach die­ser Be­geg­nung such­te Hein­rich VIII. nach ei­ner Mög­lich­keit, um die Hei­rat mit der Schwes­ter Wil­helms V. zu ver­hin­dern und ver­schob die Hoch­zeit zu­nächst um zwei Ta­ge. Trotz­dem be­gab er sich am 3.1.1540 mit sei­nem Hof­staat, den be­deu­tends­ten Per­sön­lich­kei­ten Lon­dons und un­ge­fähr 6.000 Rei­tern nach Green­wich (heu­te Stadt Lon­don), um An­na of­fi­zi­ell zu be­grü­ßen. Am 4.1.1540 be­riet er sich mit sei­nen Rä­ten, wie die Hoch­zeit ver­hin­dert wer­den könn­te, wo­zu er­neut ge­prüft wer­den soll­te, ob der 1527 mit Franz I. von Loth­rin­gen ge­schlos­se­ne Hei­rats­ver­trag noch Gül­tig­keit be­saß. Hein­rich VIII. sah sich schlie­ß­lich ge­zwun­gen, in die Hoch­zeit ein­zu­wil­li­gen, nach­dem An­na ei­ne for­mel­le Er­klä­rung un­ter­zeich­net hat­te, nach der sie ver­si­cher­te, nicht an­der­wei­tig ge­bun­den zu sein. Ei­ne Brüs­kie­rung sei­nes wich­tigs­ten Bünd­nis­part­ners auf dem eu­ro­päi­schen Fest­land konn­te Hein­rich VIII. zu die­sem Zeit­punkt nicht ris­kie­ren.  

Am 6.1.1540 fand schlie­ß­lich in An­we­sen­heit zahl­rei­cher Rä­te, Ad­li­ger und Ab­ge­sand­ter aus Kle­ve die Trau­ung statt. An­na von Kle­ve wur­de da­mit die vier­te Ehe­frau Hein­richs VIII. Die Krö­nung wur­de je­doch zu­nächst ver­scho­ben. Der am 27.1.1540 zwi­schen Hein­rich VIII. und Wil­helm V. ge­schlos­se­ne Ver­trag be­sie­gel­te die kle­visch-eng­li­sche Freund­schaft, in­dem sie sich ge­lob­ten, kein Bünd­nis mit an­de­ren Fürs­ten, sei­en es der Kai­ser, der Kö­nig von Frank­reich oder der Papst, oh­ne vor­he­ri­ge Ab­spra­che mit dem an­de­ren zu ver­ein­ba­ren. 

Be­reits kurz nach der Hoch­zeit be­müh­te sich Hein­rich um ei­ne Tren­nung, da die po­li­ti­schen Grün­de für die Ver­bin­dung, die Be­dro­hung Eng­lands durch den Kai­ser und den fran­zö­si­schen Kö­nig, im Lau­fe des Jah­res 1540 nicht mehr be­stan­den. Au­ßer­dem war es zu Span­nun­gen zwi­schen Hein­rich VIII. und Wil­helm V. ge­kom­men, da der Her­zog mit dem Kai­ser um Gel­dern in Ver­hand­lun­gen tre­ten muss­te. 

Mitt­ler­wei­le hat­te sich Hein­rich au­ßer­dem in An­nas Hof­da­me, Ca­the­ri­ne Howard (cir­ca 1521/25-1542) ver­liebt – ein Um­stand, der ihn die Schei­dung vor­an­trei­ben ließ. Mit der Hin­rich­tung Crom­wells am 28.7.1540 ver­lor An­na von Kle­ve zu­dem ei­nen wich­ti­gen Be­schüt­zer. An­fang Ju­li 1540 wur­de sie un­ter dem Vor­wand, sie vor der Pest in Si­cher­heit brin­gen zu wol­len, vom Hof ent­fernt und nach Richmond ge­bracht. Hein­rich be­rief ei­ne Kom­mis­si­on ein, die ihm ei­ne Rech­fer­ti­gung für die Auf­lö­sung der Ehe ver­schaf­fen soll­te. Als Be­grün­dung be­müh­te er sich er­neut dar­um, die Gül­tig­keit des Hei­rats­ver­tra­ges mit Franz I. von Loth­rin­gen nach­zu­wei­sen und er­klär­te, dass die Ehe mit An­na nie voll­zo­gen wor­den sei. 

Be­reits am 9.7.1540 be­stä­tig­te das Par­la­ment die Auf­lö­sung der Ehe. Wahr­schein­lich in Er­in­ne­rung an das Schick­sal von Ka­tha­ri­na von Ara­gón (1485-1536) und An­ne Bo­leyn füg­te sich An­na von Kle­ve Hein­richs Wün­schen und un­ter­schrieb ih­re for­mel­le Ab­dan­kung. Da An­na frei­wil­lig der Auf­lö­sung der Ehe zu­ge­stimmt hat­te, brauch­te der Kö­nig kei­ne po­li­ti­schen Kon­se­quen­zen von Sei­ten ih­res Bru­ders zu fürch­ten, der über die Be­hand­lung sei­ner Schwes­ter auf­ge­bracht war. An­na nahm die Ge­ge­ben­hei­ten ge­las­sen hin. Er­freut über die un­pro­ble­ma­ti­sche Tren­nung, ge­währ­te ihr Hein­rich VIII. ei­ne gro­ßzü­gi­ge Ab­fin­dung. So wur­den ihr meh­re­re Her­ren­sit­ze, un­ter an­de­rem in Richmond, Pen­hurst und Hever, so­wie ver­schie­de­ne Län­de­rei­en über­schrie­ben. Zu­dem galt sie als die ers­te Da­me Eng­lands nach der neu­en Kö­ni­gin und den kö­nig­li­chen Töch­tern und er­hielt ei­nen gro­ßen Haus­halt mit zahl­rei­cher Die­ner­schaft. 

Ob­wohl Wil­helm V. auf ih­re Rück­kehr nach Deutsch­land drang, blieb An­na in Eng­land und er­lern­te die eng­li­sche Spra­che. 1541 wur­de sie zur Lehn­streue ge­gen­über dem eng­li­schen Kö­nig ver­pflich­tet. Sie zog sich nach Hever Cast­le zu­rück und führ­te dort ein re­la­tiv un­ab­hän­gi­ges Le­ben. An­na von Kle­ve wur­de in Eng­land für ih­re Freund­lich­keit und Na­tür­lich­keit, aber auch für ih­re Ex­tra­va­gan­zen be­rühmt. So fand sie nach ih­rer Schei­dung Ge­fal­len an der ita­lie­ni­schen und eng­li­schen Mo­de und be­saß vie­le au­ßer­ge­wöhn­li­che Klei­der. 

Be­reits am 28.7.1540 ehe­lich­te Hein­rich VIII. Ca­the­ri­ne Howard. Die jun­ge Frau fand je­doch nicht in ih­re Rol­le als Kö­ni­gin von Eng­land und wur­de be­reits ein Jahr spä­ter we­gen ei­ner Af­fä­re mit ih­rem Kam­mer­die­ner ent­haup­tet. An­na mag sich dar­auf­hin wohl kurz­zei­tig Hoff­nun­gen ge­macht ha­ben, dass sie der Kö­nig nun doch als Ehe­frau an­er­ken­nen wür­de, doch wur­den die­se durch die Hei­rat Hein­richs mit sei­ner sechs­ten Ehe­frau Ca­the­ri­ne Parr (1512-1548) 1543 end­gül­tig zu­nich­te ge­macht. 

Auch nach dem Tod Hein­richs VIII. am 28.1.1547 kehr­te die „Toch­ter von Kle­ve" nicht in ih­re Hei­mat zu­rück, son­dern pfleg­te ei­nen en­gen Kon­takt zur kö­nig­li­chen Fa­mi­lie. So war sie am 30.9.1553 bei der Thron­be­stei­gung ih­rer ehe­ma­li­gen Stief­toch­ter Ma­ria an­we­send. Die meis­te Zeit leb­te sie auf Schloss Richmond. 

Seit dem Früh­jahr 1557 mach­ten sich zum ers­ten Mal An­zei­chen ei­ner schwe­ren Krank­heit – wahr­schein­lich Krebs – be­merk­bar. An­na von Kle­ve starb am 28.7.1557 in Chel­sea und wur­de in der West­mins­ter Ab­bey, Lon­don,  be­stat­tet. 

In Eng­land er­in­nern ei­ni­ge Denk­mä­ler an die ers­te deut­sche Kö­ni­gin Eng­lands, so ihr Grab­mal in West­mins­ter Ab­bey. Ihr ehe­ma­li­ges Wohn­haus in Le­wes (East Sus­sex), in dem sie nach ih­rer Schei­dung von Hein­rich VIII. leb­te, be­her­bergt heu­te ein klei­nes Mu­se­um (An­ne of Cle­ves Hou­se). In Kle­ve ist die „Stadt-Ga­le­rie An­na von Kle­ve" nach ihr be­nannt. 

Literatur

Co­oper, John, An­na von Kle­ve, die vier­te Ge­mah­lin Hein­richs VIII. von Eng­land, in: Sp­ohr, Ed­mund (Hg.), Düs­sel­dorf. Ei­ne Stadt zwi­schen Tra­di­ti­on und Vi­si­on, Düs­sel­dorf 2004, S. 24-41. Ga­ne­rus, Gi­se­la, Als Prin­zes­sin ge­bo­ren: Le­bens­we­ge jun­ger Frau­en zwi­schen Mit­tel­al­ter und frü­her Neu­zeit, Nor­der­stedt 2006. Ih­ne, El­len, Die Prin­zes­sin An­na von Kle­ve und die eu­ro­päi­sche Hei­rats­po­li­tik, in: Hal­dern einst und jetzt 101 (2008), S. 33-37. Pan­zer, Ma­ri­ta A., Eng­lands Kö­ni­gin­nen, Mün­chen 2003. Smit, Emi­lie, Der Er­werb Gel­derns als Be­weg­grund für die Hei­rat zwi­schen An­na von Kle­ve und Hein­rich VIII. von Eng­land, in: Land im Mit­tel­punkt der Mäch­te. Die Her­zog­tü­mer Jü­lich-Kle­ve-Berg, Kle­ve 1984. Striew­ski, Jen­ni­fer, An­na von Kle­ve (1515-1557), Kö­ni­gin von Eng­land, in: Rhei­ni­sche Le­bens­bil­der 19 (2013), S. 67-89.

Online

1539, An­ne of Cle­ves ar­ri­ves in Eng­land and meets King Hen­ry VIII, (Ar­ti­kel in eng­li­scher Spra­che auf der Sei­te: Pri­ma­ry Sour­ces. Ey­e­wit­ness ac­counts of peop­le and events in Tu­dor Eng­land). [On­line]
Soll­bach-Pa­pe­ler, Mar­grit, 4. Ok­to­ber 1539. An­na von Kle­ve - Kö­ni­gin von Eng­land für sechs Mo­na­te (NRW 2000. Die Zeit der Re­for­ma­ti­on). [On­line]
Über das Grab der eng­li­schen Kö­ni­gin An­na von Kle­ve (Ar­ti­kel in eng­li­scher Spra­che auf der Home­page der West­mins­ter Ab­bey). [On­line]

 
Zitationshinweis

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Striewski, Jennifer, Anna von Kleve, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/anna-von-kleve/DE-2086/lido/57adb06383be05.17232586 (18.11.2018)