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Literaturschau

Der Niederrhein – Kunstlandschaft der Spätgotik. Eine Dokumentation zum 3. Rheinischen Tag der Denkmalpflege in Kalkar, 5. Mai 2013 (Mitteilungen aus dem LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland 15), Köln: LVR-Druck 2013

100 S., zahlr. Abb., ohne ISBN-Nummer 02.07.2019

Das zum Tag der Denkmalpflege 2013 erschienene Heft beschäftigt sich in der Hauptsache mit dem einzigartigen Bestand an Kunstschätzen der spätgotischen Pfarrkirche St. Nicolai in Kalkar. Zwischen 1450 und 1540 erhielt die Kirche ihre reiche, großenteils erhaltene Ausstattung. Namhafte Bildschnitzer und Maler – Arnt van Zwolle, Ludwig Jupan, Jan Joest, Dries Holthuys, Henrick Douvermann, Arnt van Tricht – lebten zeitweise in Kalkar und machten die Stadt um 1500 zu einem Zentrum der Bildschnitzerkunst am Niederrhein.

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Literaturschau

Johannes Hoffmann, Das Ziel war Europa. Der Weg der Saar 1945-1955, hrsg. v. Markus Gestier (Malstätter Beiträge), Neuauflage der Erstausgabe von 1963, St. Ingbert 2013

477 S., ISBN 978-3-9502-003-2, 19,90 Euro 02.07.2019

Johannes Hoffmann zählt ohne Zweifel zu den bedeutendsten und im gleichen Maße polarisierendsten Persönlichkeiten der jüngeren saarländischen Geschichte. Dies ist weniger seinem Engagement während des ersten saarländischen Abstimmungskampfes 1935 zuzuschreiben. Es war seine Politik als Ministerpräsident nach dem Zweiten Weltkrieg und sein Streben nach einem autonomen „Saarstaat“, die „den Dicken“ zum Kristallisationspunkt tiefer Abneigung und Bewunderung machte. Seinen Namen, meist in der Kurzform „JoHo“, verbindet man mit der Abstimmung über das europäische Saarstatut am 23. Oktober 1955. An diesem Tage lehnte die Saarbevölkerung die Bildung eines autonomen, europäischen Staatsgebildes mehrheitlich ab. Der entscheidende Schritt zum Beitritt in die Bundesrepublik Deutschland war gemacht.

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Rönz, Helmut/Gestier, Markus (Hg.), "Herr Hitler, Ihre Zeit ist um!": Widerstand an der Saar 1935-1945 (Malstätter Beiträge), St. Ingbert 2016

356 S., 978-3-95602-052-0, 16,90 Euro 02.07.2019

Mit dem Sammelband „Herr Hitler, ihre Zeit ist um!“ werden die Ergebnisse eines von 2011-2014 vom LVR Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte und Union Stiftung durchgeführten Forschungsprojekts zu Widerstand an der Saar vorgestellt. Basierend auf sorgfältiger Archivarbeit wurden die vielfältigen Formen des Widerstandes erforscht, kategorisiert und quantitativ analysiert um einen wissenschaftlich fundierten Überblick über die Oppositionsbewegungen von 1935-1945 zu schaffen.

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Rheinischer Städteatlas, hg. vom LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Gesamtredaktion Margret Wensky, Kartographie Esther Weiss, XVIII. Lieferung, Köln/Weimar/Wien, Böhlau Verlag 2010

02.07.2019

Die XVIII. Lieferung des Rheinischen Städteatlasses enthält mit Neuss eine der wichtigsten rheinischen Städte, mit Linnich eine im Spätmittelalter entstandene kleine Landstadt, die spätestens 1530 an das Herzogtum Jülich kam, zu dem auch Titz gehörte – ein wohl um 1600 zur Freiheit erhobener Ort, der keine städtische Entwicklung erfuhr.

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Martin Wilhelm Roelen (Bearb. und Hg.), Zerstörung und Wiederaufbau der Stadt Wesel. Kolloquium Zeitzeugen und Wissenschaftler 20. März 2010, Wesel, Selbstverlag des Stadtarchivs (Studien und Quellen zur Geschichte von Wesel 32), Wesel 2010

111 S., 85 Abb., ISBN 978-3-924380-27-4, 10,00 Euro 01.07.2019

Als die Alliierten am 24.3.1945 Wesel eroberten, war die alte Hansestadt im Innenstadtbereich zu 97,3, im gesamten Stadtgebiet zu 70,3 Prozent in Schutt und Asche gelegt. Die Zerstörungen waren vor allem Folge von drei schweren Bombenangriffen vom 16.-19.2.1945 zur Vorbereitung der alliierten Operationen zum Rheinübergang und zum Vorstoß auf das Ruhrgebiet.

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