Studientag am 13.08.2022 des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte, des Jülicher Geschichtsvereins 1923 e.V. und des Opladener Geschichtsvereins von 1979 e.V. Leverkusen

Modernisierung und Internationalisierung? Landesgeschichtliche Perspektiven auf rheinische Kommunen im regionalen und internationalen Umbruch 1918-1933

Das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, der Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. und der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen laden zum gemeinsamen Studientag „Weimar in der Region – StadtRäume im Rheinland“ am 13. August 2022 in den Vortragssaal des Forums Leverkusen, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen.

Der Studientag bildet den Abschluss einer Vortragsreihe „Weimar in der Region“, welche die Kooperationspartner im vergangenen Jahr online durchgeführt haben.

Der Studientag widmet sich in drei Sektionen den Trends der Modernisierung und Internationalisierung in den rheinischen Kommunen während der Weimarer Republik.

Sektion 1 fragt nach „Städten als KulturRäume der Modernisierung“ während der Weimarer Republik, in welche Georg Mölich mit einem Impulsvortrag einführen wird. Weitere Themen sind der Theaterbetrieb im Westen und die Stadtmodernisierung am Beispiel von Duisburg.

Die Sektion 2 „Stadtentwicklung im Rheinland – Einfluss des Internationalen auf die Region“ wird durch einen Impulsvortrag von Prof. Dr. Christine Krüger eröffnet. Mit der Betrachtung der Besatzungsherrschaft bis zum Ende der 1920er-Jahre und der Entwicklung des Breitensports werden zwei sehr unterschiedliche Themenfelder im Hinblick auf Tendenzen der Internationalisierung aufgegriffen.

In der abschließenden Sektion 3 geht es um „Umkämpfte Räume“ am Beispiel der Gebietsreform in den Landkreisen Solingen und Lennep sowie im Raum Leverkusen und in der Schaffung des „Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk“.

Neben den diversen Impuls- und Kurzvorträgen besteht die Möglichkeit einer aktiven Teilnahme im Rahmen des fachlichen Austausches.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Bitte melden Sie sich bis zum 8. August 2022 an unter
E-Mail: rheinische-geschichte@lvr.de
Telefon: 0228 9834 237
 

Als Koblenz Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz war

SWR-Beitrag Landesschau Rheinland-Pfalz vom 18. Mai 2022

Anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Bundeslandes Rheinland-Pfalz erinnert der SWR in seiner Sendung "Landesschau" an die "schönsten, beeindruckendsten, aber auch an die tragischsten Momente" seiner Geschichte. Am 18. Mai 2022 veröffentlichte die Rundfunkanstalt den Beitrag "Als Koblenz Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz war", in dem die ersten fünf Jahre der Landesregierung in Koblenz beleuchtet werden. Denn erst seit 1951 ist die Stadt Mainz der Sitz der rheinland-pfälzischen Regierung.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, unserer Empfehlung zu folgen.

 

Den Beitrag sowie weitere Videos der Reihe finden Sie hier.

Karl Kaufmann, der Eifelverein und die NS-Kulturpolitik

Forschungskolloquium am 25. Juni 2022

Der Eifelverein e.V. und das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte laden zum gemeinsamen Forschungskolloquium in das Eifelmuseum in der Genovevaburg, Mario-Adorf-Burgweg 1, 56727 Mayen, am 25. Juni 2022 ein.

Über drei Jahrzehnte leitete Karl Leopold Kaufmann die Geschicke des Eifelvereins. Seine Amtszeit von 1904 bis 1938 war geprägt durch die politischen und sozialen Umbrüche in Kaiserreich, Weltkrieg, Republik und NS-Diktatur. Zuletzt gaben seine Verbindungen zur nationalsozialistischen Kulturpolitik in den Rheinlanden Anlass zu erinnerungspolitischer Kritik. Breite Öffentlichkeit erreichte die Umbenennung des Karl-Kaufmann-Weges, einer Hauptwanderroute durch die Eifel, im Jahr 2019.
Das Forschungskolloquium möchte der Debatte über Kaufmann eine historisch-kritische Grundlage geben. Entlang von drei Themenfeldern soll die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit besonderem Schwerpunkt für die Zeit des Nationalsozialismus über seine Persönlichkeit, seine berufliche und ehrenamtliche Laufbahn sowie sein kulturpolitisches Umfeld erfolgen. Die Veranstaltung gliedert sich in die Sektionen „Landesgeschichtliche Impulse“, „Karl Kaufmann als Landrat und Kulturmanager“ und „Eifelverein und Eifelmuseum“.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung bis 17. Juni 2022 unter: rheinische-geschichte@lvr.de