Biographie Adalbert Hartel Adalbert Hartel kam am 15.1.1917 im ostpreußischen Ort Voigtsdorf im Landkreis Rössel (Regierungsbezirk Allenstein) zur Welt. Seine Eltern waren der Lehrer und Journalist Aloysius Hartel (1874-1923) und dessen Ehefrau Catharina von Komorowski (1881-1954). Über die Kindheit und Jugend Hartels in Ostpreußen sowie über seine offenbar wenig erfolgreiche schulische Karriere ist nur wenig bekannt. Im Jahre 1923 zog die Familie nach dem Tod des Vaters in den nahe gelegenen Ort Bischofstein.
Biographie Heinrich Glasmeier Heinrich Glasmeier war Historiker, westfälischer Adelsarchivar mit bedeutenden Verdienste um das nichtstaatliche Archivwesen, Intendant des Reichssenders Köln (1933-1937), Reichsrundfunkintendant und Generaldirektor der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft (1937-1945). Heinrich Glasmeier stammte aus Dorsten in Westfalen. Hier wurde er am 5.3.1892 als ältestes von zehn Kindern des Drogisten Bernhard Glasmeier und seiner Frau Christine, geborene Thering, in eine strenggläubige katholische Familie geboren. Seine Vorfahren waren Handwerker und Bauern.
Biographie Bernhard Ernst Bernhard Ernst war Sport- und Zeitfunkjournalist beim Westdeutschen Rundfunk, er kommentierte maßgebliche Ereignisse des Zeit- und Sportgeschehens von den 1920er bis zu den 1950er Jahren sowohl für den Westdeutschen Rundfunk als auch für den Reichsrundfunk oder die ARD. Ernst machte sich als "Rundfunkpionier" insbesondere um die Entwicklung der frühen Sportreportage im Hörfunk verdient.
Biographie Ernst Hardt Ernst Hardt war Schriftsteller, Übersetzer, Regisseur, Theater- und Rundfunkintendant in Weimar und Köln. Ernst Hardt kam am 9.5.1876 als Sohn des preußisch-protestantischen Artillerieoffiziers Ernst Friedrich Hardt (geboren 1845) und seiner Frau Anna Lucie geborene Zaettré (geboren 1847) in Graudenz an der Weichsel zur Welt. Beide Eltern stammten aus Ostpreußen, in der väterlichen Linie lassen sich Juristen nachweisen, in der mütterlichen Linie waren es Kaufleute mit weitgespannten Beziehungen im nordeuropäischen Raum. Die ersten Lebensjahre verbrachte Hardt in Königsberg.
Biographie Fritz Lewy Fritz Lewy war Graphikdesigner, Bühnenbildner an den Theatern in Düsseldorf, Weimar und Köln und von 1927-1933 Chefgraphiker beim Westdeutschen Rundfunk. In der Emigration arbeitete Lewy als freelancer in Barcelona und Cincinnati/Ohio (USA). Der Vater war wirtschaftlich erfolgreich und außerordentlich kunstbeflissen. Die künstlerischen Ambitionen des Sohnes Fritz wurden deshalb von den Eltern schon früh durch Zeichen- und Musikunterricht gefördert. Im Frühjahr 1911 bestand Lewy das Abitur am Essener Helmholtz-Realgymnasium und nahm ein Studium an der Kunstgewerbeschule in Essen auf. Seine akademischen Lehrer waren insbesondere die Gebrauchsgraphiker und Typographen Anna Simons (1871-1951) sowie Fritz H. Ehmcke (1878-1965).
Epoche 1918 bis 1933 - Die Weimarer Republik Anfang November 1918 stand das deutsche Kaiserreich sowohl militärisch als auch politisch vor dem Zusammenbruch. Bereits vor der Ausrufung der Republik in Berlin durch Philipp Scheidemann (1865-1939, „Reichsministerpräsident" Februar – Juni 1919) am 9.11.1918 und dem Waffenstillstand zwei Tage später hatte sich Anfang November 1918 von Kiel aus im Rahmen eines Matrosenaufstandes eine revolutionäre Bewegung ausgebreitet, die in kurzer Zeit das gesamte Reich erfasste. Sämtliche Dynastien mussten abdanken, die Monarchie als Staatsform hatte in Deutschland keine Zukunft mehr.
Biographie Willy Schneider Willy Schneider erlangte als „Sänger vom Rhein und Wein" nationale und internationale Berühmtheit. Seine bereits in der Weimarer Republik und im „Dritten Reich" beliebten, oftmals nachdenklichen Lieder machten ihn auch in der Nachkriegszeit zu einem der erfolgreichsten deutschen Interpreten und zu einem Sympathieträger der jungen Bundesrepublik im Ausland. Seine Popularität blieb bis ins hohe Alter ungebrochen.