Thema Die Gründungsjahre des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen Am 6.5.1947 als Dachverband des organisierten Sports in Hagen-Haspe gegründet, ist der Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) nur wenig jünger als das Bundesland selbst, das sein Einzugsgebiet bildet. Die Geschichte des LSB NRW ist mit den sozialen, politischen und kulturellen Entwicklungen Nordrhein-Westfalens und der Bundesrepublik Deutschland untrennbar verflochten. Sein Entstehen fällt in einen Zeitabschnitt, der bezogen auf das am 23.8.1946 aus der Fusion der ehemaligen eigenständigen preußischen Provinzen Rheinland und Westfalen hervorgegangene Bindestrichland als „innere“ Landesgründung bezeichnet wird.
Biographie Artur Schirrmacher Artur Schirrmacher gilt bis heute als einer der Pioniere des Nachkriegssports in Nordrhein-Westfalen. Seit 1947 war er Mitglied des Präsidiums des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) als Vertreter der Stadt- und Kreissportbünde und bekleidete diese zentrale Aufgabe mehrere Jahrzehnte. Der Arbeitersportbewegung erwachsend blieb er dem (Wasser-)Sport auch aktiv ein Leben lang verbunden.
Biographie Wilhelm Haneke Wilhelm „Willi“ Haneke war ein auf Vereins- wie Verbandsebene aktiver Sportfunktionär in Nordrhein-Westfalen.
Biographie Peco Bauwens FIFA-Schiedsrichter in 82 Länderspielen, Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees von 1932 bis 1945, nach dem Zweiten Weltkrieg Sportbeauftragter für die Stadt Köln und Mitbegründer diverser lokaler und regionaler Sportvereinigungen, 1. Vorsitzender des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen von 1947 bis 1957, Vizepräsident des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland von 1949 bis 1963 und Präsident des Deutschen Fußball-Bundes von 1949/50 bis 1962 – soweit die Eckdaten zum Sportwirken Peco Bauwens‘.
Biographie Eugen Ewig Eugen Ewig war ein deutscher Mediävist und Archivar des 20. Jahrhunderts. Er lehrte als Professor für Mittelalterliche Geschichte an den Universitäten Mainz und Bonn und war Initiator und Gründer des Deutschen Historischen Instituts in Paris. Er vermittelte nach dem zweiten Weltkrieg sowohl auf politischer als auch auf wissenschaftlicher Ebene zwischen Deutschland und Frankreich und betonte die Gemeinsamkeiten des germanischen und des romanischen Sprachraums auch in seiner Forschung. Er gilt bis heute als einer der besten Kenner der Merowingerzeit.
Literaturschau Fuhrer, Armin, Hugo Junkers. Das Leben ist ein Kampf. Eine Biographie, Reinbek 2024 Hugo Junkers ist den meisten als Luftfahrtpionier bekannt. Im Fokus von Armin Fuhrers sehr gut recherchierter Biographie stehen allerdings weniger die technikgeschichtlichen Aspekte, sondern das Leben des umtriebigen Erfinders und Unternehmers.
Thema Die Schlacht von Worringen 1288 Am 5.6.1288 kam es auf der Fühlinger Heide nördlich von Köln zu einem Aufeinandertreffen, das als eine der größten Schlachten des deutschen Mittelalters gilt. Hier traf sich nahezu die gesamte fürstliche Elite aus dem Nordwesten des Heiligen Römischen Reichs auf dem Schlachtfeld. Aufgrund des ihr früh attestierten Charakters als eine der wenigen großen Entscheidungsschlachten in dieser Epoche sind die Ereignisse um Worringen häufig und gründlich untersucht worden.
Biographie Pippin der Bucklige Pippin der Bucklige war der erste Sohn Karls des Großen. Im Vergleich zu seinem kaiserlichen Vater und seinem ebenfalls zum Kaiser gekrönten Halbbruder Ludwig dem Frommen (778-840) hat Pippin nur wenig Beachtung in den mittelalterlichen Quellen gefunden. Bestimmt wurde sein Leben von der Frage der Herrschaftsnachfolge, von der Pippin nach der Geburt mehrerer Halbbrüder aus einer späteren Eheverbindung Karls ausgeschlossen wurde. Die vermeintliche Tragik seines Lebens diente indes als Inspiration für ein lose an seiner Biographie angelehntes Broadway-Musical von Stephen Schwartz aus dem Jahre 1972.
Thema Lebensreform und Zivilisationskritik um 1900. Das Barmer „Reformhaus Jungbrunnen“ Im Jahr 1900 eröffnete Karl August Heynen (gest. 1943) in der frühindustriellen „Boomtown“ Barmen (heute Stadt Wuppertal) in der Berliner Straße 16 das Reformhaus „Jungbrunnen“. Sein Reformhaus stellte sich als innovative und lukrative Geschäftsidee heraus. Das Konzept sollte in den kommenden Jahrzehnten landesweit Erfolge feiern. Heute ist ‚Reformhaus‘ ein eingetragenes Markenzeichen für den genossenschaftlich organisierten Handel mit naturbelassenen Lebensmitteln und anderen Konsumgütern.
Thema Zur Geschichte des Romanischen Seminars der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn In der 200-jährigen Geschichte der Universität Bonn hat das Fach Romanische Philologie wesentlich zum wissenschaftlichen Renommee der Universität, der Philosophischen Fakultät, zuvörderst aber der Fachwissenschaft beigetragen.